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links vom 22.08.2014

felix schwenzel

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  sued­deut­sche.de: Fünf The­sen zum Schei­tern der Frau­en in Vor­stän­den   #

tho­mas sat­tel­ber­ger über die fra­ge, war­um in kur­zer zeit 8 von 17 frau­en ihre füh­rungs­po­si­tio­nen in dax-kon­zer­nen wie­der ver­lo­ren:

Sach­lich­keit wur­de Frau­en zum Ver­häng­nis: Fast jede der Kol­le­gin­nen hat mit ho­her sach­li­cher Ana­ly­tik und Prä­zi­si­on ihre The­men vor­an­ge­trie­ben. Die Frau­en setz­ten auf Ra­tio­na­li­tät. In Ent­schei­dungs­gre­mi­en gilt aber oft eine an­de­re Lo­gik. Hier spie­len die Re­geln ei­nes le­van­ti­ni­schen Ver­hand­lungs­ba­sars mit. Viel­leicht hat den Vor­stän­din­nen das Trai­ning in der ho­hen Schu­le der be­triebs­in­ter­nen Mi­kro­po­li­tik ge­fehlt. Viel­leicht wä­ren Un­ter­neh­men aber ohne die­se männ­li­chen Ri­tua­le und mit et­was mehr Sach­lich­keit bes­ser dran.

sat­tel­ber­gers (zwei­tes) fa­zit: „Zwei­tens geht es nicht ohne eine Quo­te.“

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  the­eu­ro­pean.de: Was Staa­ten von Städ­ten ler­nen kön­nen: „Ob nun in New York oder der deut­schen Pro­vinz“   #

max tholl spricht mit mi­cha­el bloom­berg dar­über, dass städ­te „lo­ka­le La­bo­re, um Lö­sun­gen auf glo­ba­le Pro­ble­me zu tes­ten“ sein könn­ten. aus­ser­dem kann man sich ein paar eit­le fo­tos von dem ge­spräch auf der the­eu­ro­pean-sei­te an­se­hen.

vor­schlag für das nächs­te bür­ger­meis­ter­ge­spräch: jón gnarr, der ehe­ma­li­ge bür­ger­meis­ter von reykja­vík, der ge­ra­de ein buch über sei­ne zeit als bür­ger­meis­ter ge­schrie­ben hat (deutsch bei ama­zon, eng­lisch bei ama­zon).

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  kraft­fut­ter­misch­werk.de: Sehr ge­ehr­te Frau Lüh­mann von der FAZ,   #

lie­be­vol­le ant­wort von ron­ny kraak auf ei­nen lieb­los ge­schrie­be­nen ar­ti­kel von han­na lüh­mann.

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  giz­mo­do.com: How An­ti­per­spi­rant Works (And Who It Might Hurt)   #

an­drew ta­ran­to­la er­klärt, wie und war­um des­odo­ran­te und an­ti­tran­spi­ran­te funk­tio­nie­ren.

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  mac­world.com: Re­sus­ci­ta­ting a Drow­ned iPho­ne 5   #

fas­zi­nie­rend. ein ipho­ne5, dass ein­ge­schal­tet auf den grund ei­nes sees ge­fal­len ist, konn­te von rob grif­fiths mit re­la­tiv ein­fa­chen mit­teln wie­der­be­lebt wer­den. der ipod des kin­des hat üb­ri­gens auch schon zwei­mal ei­nen voll­wasch­gang über­lebt — ohne ihn aus­ein­an­der­bau­en zu müs­sen.

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  hy­pean­gel.com: Ma­thieu Bich fools Penn and Tel­ler with ama­zing card trick   #

in der tat: sehr ge­schick­ter trick.

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  me­dia­steak.com: Eich­hörn­chen vs. Va­se­li­ne   #

das ist zwar kein „Fi­let­stück“ aus ei­ner me­dia­thek — aus­ser man be­zeich­net you­tube als me­dia­thek, was man ja durch­aus mal ma­chen könn­te — aber sehr wit­zig.

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  hol­gi.blog­ger.de: Kürz­lich saß ich...   #

hol­gi über ber­lin und wie er nach 17 jah­ren mal wie­der sei­nen frie­den mit der stadt mach­te.


links vom 19.08.2014

felix schwenzel

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  blog.riv­va.de: »Ever­y­thing as a Ser­vice«   #

sta­tus­mel­dung von frank west­phal und ein in­ter­view von ben schwan.

das „ever­y­thing is a ser­vice“ be­zieht sich, so­weit ich ver­stan­den habe, auf die ap­pli­ka­ti­ons­lo­gik. für mich ist mitt­ler­wei­le nicht al­les, aber vie­les, aus dem ich mich täg­lich in­for­mie­re ein agre­ga­tor. un­ter an­de­rem bil­de ich mir des­halb auch ein, auf das eine oder an­de­re (sprich alle) pa­pier-abon­ne­ment ver­zich­ten zu kön­nen. weil ich das wich­ti­ge eh rein­agg­re­giert be­kom­me.

ich habe ein paar ag­gre­ga­to­ren per RSS abon­niert und möch­te kei­nen von de­nen mehr mis­sen. nicht dass die di­rekt-abos per RSS über­flüs­sig sind, im ge­gen­teil, aber ich habe das ge­fühl, dass die ag­gre­ga­to­ren mei­ne fil­ter­bla­se doch um ei­ni­ges an grös­se und um­fang auf­bla­sen.

riv­va.de, stel­lar.io (RSS) und digg.com (RSS) habe ich per RSS abon­niert. face­book und twit­ter be­su­che ich nach wie vor ma­nu­ell, aber auch sie sind (na­tür­lich) auch ag­gre­ga­to­ren. vie­le der von mir abon­nier­ten blogs ar­bei­ten eben­falls wie ag­gre­ga­to­ren und ver­lin­ken quer­beet.

auch wenn ich durch die­se abos und diens­te vie­le mel­dun­gen oder links mehr­fach zu ge­sicht be­kom­me, wür­de ich ger­ne noch viel mehr sol­cher diens­te zur ver­fü­gung ha­ben. diens­te die, al­go­rith­misch oder ma­nu­ell, in­hal­te lis­ten die mei­ne in­ter­es­sen be­rüh­ren oder er­wei­tern, ag­gre­ga­to­ren die lo­ka­le, mei­net­we­gen auch hy­per­lo­ka­le in­hal­te zu­sam­men­tra­gen, link­samm­lun­gen die the­ma­tisch spitz zu­lau­fen oder of­fen sind — egal. haupt­sa­che mehr.

und viel­leicht wür­de ich nach 5 mi­nu­ten nach­den­ken dann doch be­haup­ten: ever­y­think is as an ag­gre­ga­tor.

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  crack­a­jack.de: Gute Nacht, Mut­ti.   #

ich weiss nicht was mich mehr be­rührt und mit­ge­fühl in mir aus­löst: dass rené wal­ter­s's mut­ter ge­stor­ben ist, wie er über sie schreibt oder wie er sei­nen al­ko­ho­lis­mus the­ma­ti­siert.

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  netz­po­li­tik.org: Füh­len uns ge­ehrt: de Mai­zie­re be­schwert sich in der FAZ über un­se­re Agen­da-Leaks   #

die­ser ar­ti­kel hat mich heu­te dazu ge­bracht mein brand­eins-abo zu kün­di­gen und das da­mit frei­ge­wor­de­ne geld an netz­po­li­tik zu spen­den. da­bei han­delt der ar­ti­kel gar nicht von der brand­eins oder da­von wie wich­tig es sei, netz­po­li­tik.org zu un­ter­stüt­zen. mir fiel es nur zu­fäl­lig beim le­sen ein, dass das geld so bes­ser an­ge­legt ist.

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  digg.com: John Oli­ver Te­ars Into The Ra­cism And Mi­li­ta­riza­ti­on In Fer­gu­son   #

john oli­ver über die mi­li­ta­ri­sie­rung der po­li­zei all­ge­mein und spe­zi­ell in fer­gu­son und die un­fä­hig­keit der po­li­zei und der lan­des­re­gie­rung zu dif­fe­ren­zie­ren und zu de­es­ka­lie­ren. fuck­ing bril­li­ant.

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  bit­te­ge­hen­sie.blog­spot.de: Bit­te ge­hen Sie!: "Tilo Jung ist 27 Jah­re alt, Stu­di­en­ab­bre­cher und Mo­del."   #

die­ses tilo-jung-ha­ter-stück ist schon et­was äl­ter und auch ein biss­chen un­fair, aber mir ge­fällt die po­le­misch-wit­zi­ge art, mit der sich der ar­ti­kel über tilo jung lus­tig macht.

ab­ge­se­hen da­von muss tilo jung von mir aus nicht ge­hen. ich kann sein œu­vre ganz gut igno­rie­ren und aus­fil­tern.

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  38.me­dia.tumb­lr.com: tumb­lr_na60a0qIRY1qdlh1io1_250.gif (250×257)   #

hams­ter­phy­sik.


links vom 18.08.2014

felix schwenzel

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  tor­rent­freak.com: I Vi­si­ted Pi­ra­te Bay's Pe­ter Sun­de in Pri­son, Here's What he Had to Say   #

ju­lia reda (ab­ge­ord­ne­te der pi­ra­ten­par­tei im eu­ro­pa­par­la­ment) hat pe­ter sun­de im knast be­sucht.

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  phan­ta­news.de: Of­fe­ner Brief der Self­pu­blisher an den Buch­han­del   #

war­um es so un­glaub­lich schwer ist, den eta­blier­ten ver­la­gen und buch­han­del im „kampf ge­gen ama­zon“ (oder bes­ser, beim un­ter­gang) sym­pa­thien ent­ge­gen­zu­brin­gen steht (un­ter an­de­rem) hier, in die­sem of­fe­nen brief der self­pu­blisher an den buch­han­del. bei ma­rio six­tus ge­fun­den.


links vom 17.08.2014

felix schwenzel

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  blogs.gala.de/se­ri­en­blog: “The Last Ship" - Au­gen­schmaus mit we­nig Tief­gang   #

die­se se­rie ist voll­ge­la­den mit ste­reo­ty­pen, fla­chen und vor­her­seh­ba­ren cha­rak­te­ren und in­sze­niert eine art be­fehls­ket­ten-, pa­trio­tis­mus- und US-mi­li­tär-über­le­gen­heits-por­no. trotz­dem hab ich mir die ers­ten acht fol­gen die­ser se­rie ger­ne an­ge­se­hen.

ge­nau be­trach­tet zeigt die se­rie aber nichts an­de­res als das, was batt­le­star-ga­lac­ti­ca (mi­nus zy­lo­nen und welt­raum) oder star-trek (mi­nus tief­gang und welt­raum) auch in­sze­nie­ren: eine ode an das mi­li­tär und auf­rich­ti­ge, pa­trio­ti­sche kom­man­deu­re die für das gute kämp­fen. gut und böse ist in die­sen se­ri­en im­mer sehr kon­trast­reich ge­zeich­net und der kampf des gu­ten fast im­mer ge­recht.

durch die feh­len­de abs­trak­ti­on des ame­ri­ka­ni­schen mi­li­tärs, schlägt bei the last ship der ame­ri­ka­ni­sche pa­trio­tis­mus-pa­thos re­la­tiv stark durch. aber das ist bei 24 oder home­land ja nicht an­ders. da kann ich es aber auch in­ner­lich weg-abs­tra­hie­ren.

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  re­al­vir­tua­li­ty.info: Was uns Dawn of the Pla­net of the Apes über gute Pre­quels lehrt   #

das habe ich ger­ne ge­le­sen, auch wenn ein paar böh­mi­sche dör­fer drin vor­kom­men.

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  digg.com: This Man Can Blow Per­fect Un­der­wa­ter Rings   #

da­vid hel­der kann et­was, das del­phi­ne auch kön­nen.

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  soup.fh.vc: Epic split   #

hihi.

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  twit­ter.com/are­al­li­veg­host: I won­der if an­yo­ne at the air­port has no­ti­ced me sta­ring at this pic­tu­re for 30 mi­nu­tes   #

mehr wtf geht kaum.

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  ope­ra­ti­on-ha­ra­ki­ri.de: Dein Fern­se­her kann dich nicht in den Arm neh­men   #

ah. wir hät­ten das al­les ver­hin­dern kön­nen.

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  dom­len.de: Fo­to­ma­ra­thon Mün­chen 2014 - Mein Ma­king of #FMM14   #

gute bil­der. aus mün­chen. ja gibts.


dumm­heit von jour­na­lis­ten dank in­ter­net im­mer bes­ser sicht­bar

felix schwenzel

vor ein paar ta­gen ana­ly­sier­te tho­mas stein­schnei­der die wi­der­sprüch­li­che dar­stel­lung und ma­ni­pu­la­ti­ve spra­che von jour­na­lis­ten am bei­spiel der be­richt­erstat­tung über die ukrai­ne und russ­land:

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  wahr­heit­ueber­wahr­heit.blog­spot.de: Ver­letz­te Ge­füh­le   #

tho­mas stein­schnei­der:

Die­se ma­ni­pu­lier­te Spra­che, die­se selbst­wi­der­sprüch­li­chen Aus­sa­gen, im­mer und im­mer wie­der zu Guns­ten der „at­lan­ti­schen“ Sicht­wei­se - das ist kei­ne Pro­pa­gan­da? Das sind al­les nur ein­zel­ne, klei­ne Ver­se­hen, wie sie halt im­mer mal vor­kom­men? Gut, neh­men wir an, wir ha­ben es hier tat­säch­lich nicht mit Pro­pa­gan­da zu tun. Wenn sol­che Feh­ler un­ter­lau­fen, dann ist al­ler­dings die Mehr­heit der Jour­na­lis­ten so kom­plett un­pro­fes­sio­nell und in­kom­pe­tent und ah­nungs­los in dem, was sie sa­gen, daß sie von po­li­ti­scher Be­richt­erstat­tung lie­ber die Fin­ger las­sen soll­te.

tat­säch­lich fällt mir auch im­mer wie­der das glei­che zi­tat von jo­sef jof­fe ein, wenn ich vor­wür­fe höre, die deut­sche pres­se sei ge­lenkt oder be­tei­li­ge sich an pro­pa­gan­da:

Ver­su­che nie durch Kon­spi­ra­ti­on zu er­klä­ren, was auf Cha­os oder In­kom­pe­tenz zu­rück­ge­führt wer­den muss.

in­kom­pe­tenz und cha­os sind zwei ent­schei­den­de mit­spie­ler in der welt der pu­bli­ka­tio­nen (ich neh­me blog­ger oder mich selbst da nicht aus). am auf­fäl­ligs­ten ist die­se in­kom­pen­tenz na­tür­lich bei weit­rei­chen­star­ken pu­bli­ka­tio­nen. und eben auch am tra­gischs­ten, weil sie da­mit das ge­gen­teil von auf­klä­rung be­wir­ken.

ein wei­te­res schö­nes be­spiel von ah­nungs­lo­sig­keit und des­in­ter­es­se an lo­gik hat fried­rich leist im spie­gel ent­deckt:

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  frei­fre­quenz.de: Ras­sis­mus oder Igno­ranz? SPON ver­fäl­schen­des: “Wei­ße Schü­ler an US-Schu­len erst­mals in der Min­der­heit   #

der spie­gel ti­telt an­ge­sichts ir­gend­ei­ner sta­tis­tik, dass „Wei­ße Schü­ler an US-Schu­len erst­mals in der Min­der­heit“ sei­en. das ist auf so vie­len ebe­nen dumm, un­lo­gisch und schwarz/weiss ge­dacht, dass man gar nicht weiss wo man an­fan­gen soll. viel­leicht bei der de­fi­ni­ti­on von min­der­heit? spie­gel-on­line ver­fängt sich hier auf gran­dio­se wei­se in ei­nem wort-la­by­rinth:

Zwar stel­len wei­ße Ame­ri­ka­ner wei­ter­hin die größ­te ge­sell­schaft­li­che Grup­pe an den Schu­len im Land. Doch zah­len­mä­ßig ge­se­hen sind die Min­der­hei­ten in der Mehr­heit - zu­sam­men stel­len sie 50,2 Pro­zent.

die mehr­heit ist eine min­der­heit, weil die min­der­hei­ten in der mehr­heit sind? mei­ne güte, fällt die blöd­sin­nig­keit die­ser aus­sa­ge ei­gent­lich nie­man­dem beim ge­gen­le­sen auf?

für eine bes­se­re er­klä­rung der blöd­sin­nig­keit und weiss-fi­xier­te eu­ro­zen­tri­zi­tät die­ses quast­sches, lohnt es sich das vi­deo von hari kondabo­lu an­zu­se­hen, der das wun­der­bar und wit­zig er­klärt (ab ca. mi­nu­te 3:28):

youtube-video laden, info, direktlink

aber auch gleich im ers­ten ab­satz des spie­gel-ar­ti­kels ver­steckt wei­te­rer blöd­sinn:

Die Zu­sam­men­set­zung der Schü­ler­schaft in den USA wan­delt sich. Schü­ler ohne Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund sind zu Be­ginn des neu­en Schul­jah­res im Herbst erst­mals in der Min­der­heit.

es gibt in ame­ri­ka schü­ler ohne mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund? hat bei spie­gel-on­line wirk­lich nie­mand da­von ge­hört, dass die vor­fah­ren fast al­ler ame­ri­ka­ner mi­gran­ten sind? oder meint der au­tor al­len erns­tes, das bei men­schen, de­ren mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund ein paar hun­dert jah­re alt ist, die­ser hin­ter­grund ver­blasst? wenn das so ist, war­um ver­blasst der mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund von dun­kel­häu­ti­gen men­schen nicht, de­ren „mi­gra­ti­on“ (oder ver­schlep­pung) auch teil­wei­se be­reits ein paar hun­dert jah­re zu­rück­liegt? ist das ein rein „weis­ses“ pri­vi­leg, sei­nen mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund ver­blas­sen zu las­sen?

beim nach­den­ken über den oben zi­tier­ten satz fra­ge ich mich tat­säch­lich, ob das noch un­wis­sen und in­kom­pe­tenz ist, oder ob in die­sem satz viel­leicht doch üb­ler ras­sis­mus und her­ren­men­schen­tum durch­schim­mert.


na­tür­lich sind schrei­en­de dumm­heit und aus­ge­späg­te wis­sens­lü­cken, an­thro­po-, ego- oder eu­ro­zen­tri­zi­tät nicht auf jour­na­lis­ten be­schränkt. aber bei de­nen fällt es dank der neu­en ver­brei­tungs­we­ge heut­zu­ta­ge be­son­ders auf. des­halb wäre es viel­leicht gar nicht so schlecht, viel­leicht ne­ben den fak­ten, auch hin und wie­der mal die per­spek­ti­ve vor (oder nach) der ver­öf­fent­li­chung zu über­prü­fen. oder bei der an­stel­lung von jour­na­lis­ten auf lern­fä­hig­keit zu ach­ten, nicht nur auf bil­dungs­ab­schlüs­se.


links vom 16.08.2014

felix schwenzel

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  bo­ing­bo­ing.net: In­si­de job: the sto­ry of Wi­told Pi­le­ki, lea­der of the Se­cret Po­lish Army   #

Unknown to most of the world un­til the late '80s, Wi­told Pil­ecki was a lea­der of the Se­cret Po­lish Army. Dan Le­wis on an all-round ba­d­ass.

span­nen­de ge­schich­te und in der tat je­mand, dem die be­zeich­nung „ba­d­ass“ zu recht ver­lie­hen wer­den kann.

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  don­dah­l­mann.de: Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kon­flik­te   #

don dah­l­mann:

Ich wür­de mir nur wün­schen, dass man merkt, dass man ge­ra­de auf Twit­ter im­mer nur win­zi­ge Aus­schnit­te aus ei­nem Le­ben, aus der Ge­dan­ken­welt und dem Ge­füh­len ei­nes Men­schen se­hen kann. Und das man sich auch ein­fach mal fragt, ob das, was da steht, auch so ge­meint war. Ob der ei­ge­ne Iro­nie-De­tek­tor viel­leicht falsch ka­li­briert ist. Oder man ei­nen schlech­ten Tag hat. Oder viel­leicht der an­de­re. Und eben­so soll­te man über­le­gen, ob die For­mu­lie­rung oder Witz viel­leicht auch mal schief an­ge­kom­men kann. Und das man sich kei­nen Za­cken aus der Kro­ne bricht, wenn man sagt “Sor­ry". Oder tief durch­at­met und ein Kat­zen­fo­to pos­tet.

ich hät­te es üb­ri­gens wit­zig ge­fun­den den text von don dah­l­mann wie folgt an­zu­kün­di­gen: „mei­ne güte, was für ein durch­dif­fe­ren­zier­tes arsch­loch!“
aber die­se art wit­ze ver­steht nie­mand mehr. des­halb lass ich sol­che wit­ze seit ei­ni­gen jah­ren auch sein. ent­per­so­ni­fi­ziert funk­tio­nie­ren arsch­loch-iro­nie-wit­ze aber im­mer noch: sie­he mei­nen neun jah­re al­ten ar­ti­kel „freund­lich sein

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  bo­ing­bo­ing.net: Grou­cho Marx on co­mics and de­pres­si­on   #


links vom 14.08.2014

felix schwenzel

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  star­ke-mei­nun­gen.de: Die Ohr­fei­ge   #

alan po­se­ner weiss nicht was und ob sein „Kol­le­ge und Freund“ ha­rald mar­ten­stein meint.

Ich weiß, dass Sie es nicht so mei­nen, lie­ber Ha­rald Mar­ten­stein. Weiß ich das wirk­lich? Wie mei­nen Sie es denn?

ich glau­be am bei­spiel von po­sen­ers text kann man ganz gut er­ken­nen was das pro­blem mit mar­ten­stein ist (des­sen tex­te mir frü­her gros­se freu­de be­rei­tet ha­ben): mar­ten­stein miss­ver­steht tex­te ab­sichts­voll und (un­ter an­de­rem) po­se­ner ver­steht nicht, dass ein in­tel­li­gen­ter mensch so han­deln kann.

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  zeit.de: Über­wa­chung: Die Trol­le von der Po­li­zei   #

kai bier­mann (wie im­mer) in höchst­form:

Nein, Op­fer von Ver­bre­chen und de­ren An­ge­hö­ri­ge wer­den aus gu­tem Grund nicht ge­fragt, wie die Tä­ter er­mit­telt und be­straft wer­den sol­len. Wür­de das ge­tan, wür­den rei­hen­wei­se Ver­däch­ti­ge ge­fol­tert und Tä­ter hin­ge­rich­tet. Auge um Auge wäre das Prin­zip, und das Er­geb­nis wä­ren Ra­che und Ge­walt. Des­we­gen gibt es Ge­set­ze und Ge­rich­te, die nüch­tern ab­wä­gen. Und die ha­ben ent­schie­den, Maut­da­ten nicht zu ver­wen­den, da der Preis, den die Ge­sell­schaft da­für zah­len müss­te, zu hoch ist.

bei udo vet­ter ge­fun­den.

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  es­qui­re.com: Why Jim­my Fallon Is Chan­ging Late Night for the Bet­ter   #

das stimmt lei­der al­les, jim­my fallon er­fin­det mit sei­ner jo­via­len art late night qua­si neu. die­ses vi­deo er­klärt, was an fallon-gu­cken so toll ist un­ter­halt­sam sein kann, ins­be­son­de­re ab se­kun­de 228 sieht man, was ich mei­ne.

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  pan­do.com: A Con­fe­dera­cy of Quacks: The War Against An­ti­de­pres­sants   #

john do­lan:

Drugs in con­tem­po­ra­ry Ame­ri­ca are like pro­sti­tu­tes in Vic­to­ri­an Eu­ro­pe: Life could not go on wi­t­hout them, ever­yo­ne de­pends on them one way or an­o­ther, but no one ever thanks them. They don’t fit in with the glo­bal lie we tell about this life.

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  mo­dern­far­mer.com: Here's Why a Chi­cken Can Live Wi­t­hout Its Head   #

sa­chen gibts.

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  qlod.org: Wie mir mal mein Es­sen, dass ich ge­ra­de erst be­stellt hat­te, fast schon vor­her wie­der hoch­ge­kom­men wäre...   #

nil­zen­bur­ger, sehr schön, über arsch­lö­cher.

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  herms­farm.de: Zwi­schen­ru­fe   #

herm, auch sehr schön, über arsch­lö­cher. (ich fin­de tou­ris­ten üb­ri­gens auch scheis­se, ob­wohl ich selbst fast im­mer ei­ner bin. )


links vom 12.08.2014

felix schwenzel

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  kott­ke.org: En­ter Py­on­gyang   #

als ich ges­tern das ti­mel­ap­se-vi­deo sah, das ja­son kott­ke bei sich ein­ge­bet­tet hat und in ho­hen tö­nen lob­te („The Wes­tern con­cep­ti­on of North Ko­rea is of a place fro­zen in time, so the time lap­se view is high­ly in­s­truc­ti­ve.“), hab ich mich schon ein biss­chen ge­wun­dert, weil das vi­deo auf mich sehr schön­fär­be­risch bis pro­pa­gan­dis­tisch wirk­te. dan­kens­wer­ter wei­se hat kott­ke kri­tik am vi­deo nach­ge­tra­gen.

trotz­dem ein toll ge­mach­tes vi­deo.

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  mat­thi­as­ku­ent­zel.de: War­um star­ben 400 Kin­der in Gaza?   #

via dienst­arzt.

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  thi­sisnt­hap­pi­ness.com: Sta­tu­es Ta­king Sel­fies   #

tol­le idee.

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  twit­ter.com/ftrain: A litt­le note from Word­Per­fect, from the era be­fo­re Chief Hap­pi­ness Of­fi­cers.   #

die gu­ten al­ten zei­ten …

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  no­te­sof­ber­lin.com: Ich wer­de gril­len wann ich will!   #

wun­der­schö­ne kon­tra­dik­ti­on.



links vom 09.08.2014

felix schwenzel




links vom 05.08.2014

felix schwenzel


links vom 04.08.2014

felix schwenzel



links vom 09.07.2014

felix schwenzel

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  an­ke­dom­scheit­berg.de: Ter­min­hin­weis: am 09.07.2014 - de­bat­tie­re ich mit mei­nem Mann bei Mar­kus Lanz zum Über­wa­chungs­skan­dal   #

das bes­te an die­sem ar­ti­kel von anke dom­scheit berg ist die über­schrift. der rest ist, vor­sich­tig for­mu­liert, ent­täu­schend. ein un­trüg­li­ches warn­zei­chen für man­gel­haf­te text­qua­li­tät, ist der ge­brauch von mehr als ei­nem satz­zei­chen hin­ter­ein­an­der, dem so­ge­nann­ten dep­pen­aus­ru­fe­zei­chen.

wenn anke dom­scheit berg dann aber die zi­vil­ge­sell­schaft als zu doof für die ret­tung der de­mo­kra­tie er­klärt („[Die­se Wahr­heit] nicht aus­rei­chend ver­stan­den“) und aus­ge­rech­net meint, dass die sen­dung von mar­kus lanz „eine gute Ge­le­gen­heit für die­se Art von Auf­klä­rung“ sei, dann ist auch mei­ne vor­letz­te hoff­nung zer­platzt, dass sich in der pi­ra­ten­par­tei auch klu­ge köp­fe fin­den las­sen.

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  blog­re­bel­len.de: Chris­to­pher Lau­er - Bä­ren­diens­te ei­nes Pfaus   #

da­ni­el köh­ler spricht mit chris­to­pher lau­er, in ei­nem us­la­risch an­ge­hauch­ten, kom­men­tier­tem in­ter­view. hab ich ger­ne ge­le­sen und wie­der mal ein biss­chen ver­ständ­nis für je­man­den ge­won­nen, der mich in der re­gel von vor­ne bis hin­ten ver­stört. mög­li­cher­wei­se ist das in­ter­view von chris­to­pher lau­er mit hol­ger klein in die­ser hin­sicht noch auf­schluss­rei­cher, aber nach­dem ich 22 viel­ver­spre­chen­de mi­nu­ten dort rein­ge­hört habe, hat­te ich kei­ne ge­le­gen­heit mehr, mir die rest­li­che stun­de an­zu­zu­hö­ren.

wo ich aber da­ni­el köh­ler wi­der­spre­chen muss: lau­er ist kein pfau. wenn ich chris­to­pher lau­er mit ei­nem tier ver­glei­chen müss­te, wäre er zoo-pa­vi­an. auf dem af­fen­fel­sen fühlt er sich nicht un­wohl, ist sich aber durch­aus be­wusst, dass jede be­we­gung von ihm von gaf­fern be­ob­ach­tet wird. er weiss, dass er hin und wie­der mit nüs­sen oder ap­fel­stück­chen ge­wor­fen wird. er weiss auch, dass er dem pu­bli­kum, aber auch den an­de­ren pa­via­nen, zei­gen muss, dass er al­pha ist. des­halb star­tet er alle 10 bis 20 mi­nu­ten laut schrei­end und ren­nend schein­an­grif­fe auf an­de­re af­fen und al­phas. vor al­lem aber ist sich lau­er ne­ben all dem im­po­nier­ge­ha­be nicht zu scha­de da­für, sich auch mal zum af­fen zu ma­chen.

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  bild­blog.de: Das Dro­gen­ge­ständ­nis der ein­ge­weih­ten Krei­se   #

rein­hard brei­den­bach von der main­zer all­ge­mei­ne zei­tung räumt erst­mals ein, zi­ta­te von mi­cha­el hart­mann ge­fälscht zu ha­ben.

soll­te im vor­her­ge­hen­den satz der an­schein ent­stan­den sein, dass rein­hard brei­den­bach ge­sagt habe, er sei ein zi­ta­te­fäl­scher, be­daue­re ich das. denn mit rein­hard brei­den­bach habe ich we­der ge­re­det, noch hat er gleich­lau­ten­des selbst ge­äus­sert. ich habe mir den satz ein­fach aus dem arsch ge­zo­gen.

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  wolf­gang­mi­ch­al.de: Dad­dy braucht Da­ten. Zur Ko­ope­ra­ti­on zwi­schen BND & NSA   #

wolf­gang mi­ch­al zeigt, dass der BND schon im­mer das zieh­kind der US-ge­heim­diens­te war:

Die deutsch-ame­ri­ka­ni­sche Ge­heim­dienst-Ko­ope­ra­ti­on exis­tiert seit fast 70 Jah­ren. Ohne die­se „Ko­ope­ra­ti­on“ gäbe es den BND gar nicht. Denn der BND ist das Zieh- und Hät­schel­kind der US-Army und spä­ter der CIA ge­we­sen. Sin­ni­ger­wei­se lau­te­te der in­ter­ne CIA-Deck­na­me „DAD“, zu deutsch: Papi.

im alt­pa­pier ge­fun­den.

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  wired.com: The Ex-Goog­le Ha­cker Ta­king on the Worl­d's Spy Agen­ci­es   #

lan­ges por­trait von mor­gan mar­quis-boi­re von andy green­berg. mor­gan mar­quis-boi­re war auch ei­ner der spre­cher auf der re­pu­bli­ca.

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  wired.com: How To­day's F1 Cars Are So Ama­zin­gly Safe (And Hor­ri­bly Un­com­for­ta­ble)   #

war­um for­mel1-au­tos so si­cher sind und wie for­mel1-fah­rer im auto sit­zen.

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  you­tube.com/Spea­k­ea­sy: The Dai­ly Show­'s John Hodgman Makes His Dreams Come True   #

sehr, sehr wit­zig. john hodgman ist so wit­zig, dass ich heu­te nacht von ihm ge­träumt habe.

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  gaw­ker.com: Flo­ri­da Be­ach­goer Hi­la­rious­ly Con­fronts Two Wo­men Ste­al­ing His Stuff   #

das kann man mög­li­cher­wei­se auch bald auf hef­tig.co, mit ei­ner hoch­ge­jazz­ten über­schrift, se­hen. ich fand das vi­deo von zwei da­men, die das strand­zelt und die strand­stüh­le von ir­gend­wem zu klau­en ver­su­chen, ein­fach wit­zig. auch wenn das ende et­was über­ra­schend ist.

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  thi­sis­not­porn.net: Al­fred Hitch­cock   #

hihi:

Al­fred Hitch­cock im­per­so­na­ting Rin­go Starr, 1964.

(auf deutsch hies­se al­fred hitch­cock üb­ri­gens al­fred ruck­pim­mel. )


links vom 08.07.2014 (ak­tua­li­siert)

felix schwenzel

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  dirk­von­geh­len.de: Ech­ter Rauch ist bes­ser als doo­fes In­ter­net   #

lu­cky strike hat das mo­der­ne äqui­va­lent zur marl­bo­ro-wer­bung er­fun­den. so wie nie­mand kaum je­mand der marl­bo­ro raucht, auf ei­nem pferd durch den ame­ri­ka­ni­schen wes­ten rei­tet, wird nie­mand kaum je­mand der luky strike raucht, face­book nicht be­nut­zen. aber die vor­stel­lung das le­ben zu ge­nies­sen, so wie ein cow­boy sei­ne pau­sen oder sei­nen fei­er­abend ge­niesst, schien für sehr, sehr vie­le men­schen sehr at­trak­tiv zu sein. ge­nau­so ist die vor­stel­lung für sehr, sehr vie­le men­schen sehr at­trak­tiv at­trak­tiv zu sein scheint, mal dem all­tags­rau­schen, dem ge­schnat­ter des net­zes zu ent­flie­hen — auch wenn das de-fak­to kaum je­mand je­mals macht.

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  bild­blog.de: Wie die BamS 1978 über die WM in Ar­gen­ti­ni­en be­rich­te­te   #

ein äl­te­rer text von mal­te wel­ding über ein scheiss­blatt ein fach­blatt für bi­got­te­rie.

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  ant­je­sch­rupp.com: „Frau­en­sa­chen“ sind nicht un­be­dingt Frau­en­sa­che - zum Streit um Brand­eins   #

ant­je schrupp:

Aber mei­ne Ver­mu­tung ist auch schon lan­ge, dass ein ho­her Frau­en­an­teil in Füh­rungs­krei­sen ge­nau nicht dazu führt, dass Frau­en und das, was sie tun, in den Fo­kus rü­cken, dass Frau­en und ihre In­itia­ti­ven und Per­spek­ti­ven mehr wahr­ge­nom­men wer­den als an­ders­wo. Son­dern dass viel­leicht ge­ra­de im Ge­gen­teil die­se Frau­en aus ei­nem ver­mut­lich nicht wirk­lich be­wuss­ten, son­dern un­ter­schwel­li­gen An­pas­sungs­ges­tus her­aus ver­mei­den möch­ten, zu sehr “Frau­en­kram" zu ma­chen.

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  brand­eins.de: brand eins und die Frau­en­fra­ge   #

ga­brie­le fi­scher von der @brand­eins er­klärt die be­nach­tei­li­gung von frau­en für be­en­det. seit den 90ern.

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  pan­do.com: Why did Green­wald agree to go­vern­ment plea to hold ma­jor NSA sto­ry but the Post did­n't?   #

gute fra­ge. und noch mehr fra­gen. ich fra­ge mich vor al­lem: wie lan­ge bleibt glenn green­wald noch beim in­ter­cept?


links vom 07.07.2014

felix schwenzel

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  taz.de: De­bat­te Frank Schirr­ma­cher: Das kon­se­quen­te Pa­ra­dox   #

ul­ri­ke herr­mann über frank schirr­ma­cher:

Schirr­ma­cher war das kon­se­quen­te Pa­ra­dox. Er hat Macht aus­ge­übt, aber nie die Macht­fra­ge ge­stellt. Er war ein Seis­mo­graf, hat aber kei­ne Trends er­spürt. Er hat das Feuil­le­ton ent­po­li­ti­siert, in­dem er es schein­bar po­li­ti­sier­te. Er gab sich ra­di­kal und manch­mal links, war aber nur der Schlau­es­te un­ter den Kon­ser­va­ti­ven. Er rief die Re­vo­lu­ti­on aus und woll­te je­den Wan­del ver­hin­dern.

bei jour­nel­le auf face­book ge­fun­den.

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  an­ne­schuess­ler.com: Was Sie schon im­mer über Frau­en­zäh­len wis­sen woll­ten, aber nicht zu fra­gen wag­ten.   #

anne schüss­ler fasst, un­ter an­de­rem, sehr gut ver­ständ­lich zu­sam­men, war­um es zu kurz ge­dacht und be­lei­di­gend ist, men­schen die den frau­en­an­teil von pro­jek­ten ge­nau­er un­ter die lupe neh­men „erb­sen­zäh­ler“ zu nen­nen.

ge­ra­de bei jour­na­lis­ti­schen pro­jek­ten, kon­fe­ren­zen oder talk­shows zeigt sich üb­ri­gens, dass das pro­blem des oft sehr ge­rin­gen frau­en­an­teils vor al­lem ein sym­tom ist. ein sym­ptom für die un­fä­hig­keit über sei­nen tel­ler­rand hin­aus­zu­schau­en und über die üb­li­chen ver­däch­ti­gen, freun­de, ver­wand­te oder fick-be­kannt­schaf­ten hin­aus leu­te zu fin­den. je­der der schon­mal ge­schafft hat der ei­nen oder an­de­ren fern­seh­talk­show zu fol­gen, weiss, dass man dort im­mer die glei­chen ge­sich­ter sieht. das ta­lent- oder ge­spräch­part­ner-scou­ting be­steht of­fen­bar im we­sent­li­chen dar­aus den ei­ge­nen rol­lo­dex durch­zu­flip­pen und zu schau­en, wen die kol­le­gen so ein­la­den.

des­halb soll­te man nie auf­hö­ren den ver­ant­wort­li­chen die talk­show­gäs­te aus­su­chen, re­dak­tio­nen zu­sam­men­stel­len oder kon­fe­ren­zen zu­sam­men­stel­len in den hin­tern zu tre­ten. mo­men­tan fin­de ich die frau­en-quo­te ein her­vor­ra­gen­des werk­zeug da­für (es gibt mehr) -- und quo­ten-dis­kus­sio­nen sind dar­über­hin­aus der ul­ti­ma­ti­ve arsch­loch­fil­ter. wie men­schen auf quo­ten-dis­kus­sio­nen re­agie­ren kann sehr ent­lar­vend sein.


links die man un­be­dingt kli­cken muss vom 06.07.2014

felix schwenzel

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  netz­po­li­tik.org: Wa­shing­ton Post be­kommt NSA-Cache von Snow­den mit kon­kre­ten Über­wa­chungs­da­ten   #

mar­kus be­cke­dahl:

Noch im Mai hat­te der ehe­ma­li­ge NSA-Chef Ge­ne­ral Keith Alex­an­der er­klärt, dass Ed­ward Snow­den auf kei­nen Fall auf sol­che Über­wa­chungs­da­ten ha­ben zu­grei­fen kön­nen und lü­gen wür­de, wenn er das be­haup­tet. Jetzt wur­de Keith Alex­an­der er­neut ei­ner Lüge über­führt.

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  gut­jahr.biz: Von der Frei­heit, nicht in die Luft ge­sprengt zu wer­den   #

ri­chard gut­jahr:

Am Ende ist Hans-Jür­gen Pa­pier be­müht, ei­nen ver­söhn­li­chen Ab­schluss der Dis­kus­si­on zu fin­den. Bei al­ler Kri­tik sei doch fest­zu­hal­ten: „Der Rechts­staat be­kämpft sei­ne Geg­ner und Kri­ti­ker aus­schließ­lich mit den Mit­teln des Rechts­staats“. Ein Rechts­staat, der sich un­ter an­de­rem auch durch sei­ne Mei­nungs- und Pres­se­frei­heit aus­zeich­net. We­nig spä­ter sit­ze ich im Auto, als das Te­le­fon klin­gelt:

- „Ran­ge hier. Sie hat­ten mich vor­hin in­ter­viewt...“

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  bo­ing­bo­ing.net: Po­li­ce Squad! was can­cel­led be­cau­se the view­er had to watch it in or­der to app­re­cia­te it   #

po­li­ce squad war qua­si der vor­läu­fer der nack­te-ka­no­ne-rei­he von da­vid und jer­ry zu­cker und jim abra­hams. die sechs fol­gen der nach sechs fol­gen ab­ge­setz­ten fern­seh­se­rie aus den frü­her 80er jah­ren sind jetzt alle auf you­tube (eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs). al­lein beim vor­spann muss ich mich je­des­mal weg­schmeis­sen.


links die man nicht un­be­dingt kli­cken muss vom 06.07.2014

felix schwenzel

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  ap­ple.com: Be­die­nungs­hil­fen - iOS - Voice­Over   #

vor ein paar ta­gen in der ubahn saß mir eine frau ge­gen­über, die auf dem bild­schirm ih­res of­fen­bar aus­ge­schal­te­ten ipho­nes her­um­wisch­te und tipp­te. hin und wie­der leg­te sie dich das te­le­fon in den schoss und tipp­te et­was auf ei­ner klei­nen funk­tas­ta­tur. von den an­ge­schlos­se­nen kopf­hö­rern hat­te sie nur ei­nen ins ohr ge­steckt.

we­gen ih­res blin­den­stocks wuss­te ich na­tür­lich so­fort, das die frau blind war, aber die nut­zung ei­nes ipho­nes ohne be­leuch­tung, ohne sicht­ba­ren bild­schirm fand ich enorm fas­zi­nie­rend.

das spart be­stimmt irre viel bat­te­rie, wenn man ohne bild­schirm­be­leuch­tung un­ter­wegs ist. an­de­rer­seits (ich hab das voice-over-fea­ture spä­ter mal aus­pro­biert) quatscht das te­le­fon dann die gan­ze zeit. das kos­tet ja mög­li­cher­wei­se auch akku.

das voice-over-fea­ture ist je­den­falls ziem­lich fas­zi­nie­rend: wenns ak­ti­viert ist, füh­ren be­rüh­run­gen von bild­schim­be­rei­chen dazu, dass sie vor­ge­le­sen oder be­schrie­ben wer­den. dop­pel-tap­pen, wählt den be­reich oder schal­ter dann aus, scrol­len kann man dann mit meh­re­ren fin­gern.

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  bim­mer­to­day.de: ir­gend­ein­bild.jpg   #

vor ein paar ta­gen hab ix ver­se­hent­lich ein auto für ei­nen mer­ce­des ge­hal­ten, ob­wohl es ein BMW war.

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  twit­ter.com/_cy­pher­punks_: no com­ment   #

chris­ten die auf fo­tos mit ner bi­bel und ner knar­re po­sie­ren, nen­nen ihre knar­ren be­stimmt „an­de­re wan­ge“.

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  aer­ar.de: Wir müs­sen was gen­dern   #

ein ma­ga­zin, des­sen ak­tu­el­ler ti­tel „was wäre wenn wir die welt neu den­ken?“ lau­tet, wird von vie­len le­se­rin­nen da­für kri­ti­siert, dass es nicht wei­ter denkt als bis zum ers­ten bes­ten ge­sprächs­part­ner. was liegt da nä­her, als an­ge­sichts die­ser zu 90 pro­zent sach­lich vor­ge­tra­ge­ner kri­tik „un­be­ha­gen“ zu spü­ren, weil die­se auf­for­de­rung zum „um­den­ken“ wie „um­er­zie­hen“ an­kom­men könn­te?

und wäre es wirk­lich bes­ser ein ma­ga­zin, an dem man ei­nen be­stimm­ten aspekt zu kri­ti­sie­ren hat, nicht mehr zu kau­fen, als öf­fent­lich kri­tik dar­an zu üben, in der hoff­nung dass es bes­ser wird? in mei­ner welt kann man eine sup­pe noch als ver­sal­zen kri­ti­sie­ren, ohne ein über­le­ge­nes re­zept vor­zu­le­gen oder eine koch­müt­ze zu tra­gen.

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  rbb-on­line.de: Schin­kel­platz wird mit Lu­xus­woh­nun­gen be­baut   #

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  zeit.de: Max Schrems: Da­ten­schutz-Ak­ti­vist will Ir­lands obers­ter Da­ten­schüt­zer wer­den   #

wit­zig: max schrems will sich als chef der iri­schen da­ten­schutz­be­hör­de be­wer­ben. oder auch nicht.

(aus den re­fer­rern ge­fischt, weil pa­trick beuth mei­ne re­zen­si­on von schrems buch im zeit-ar­ti­kel ver­linkt hat. )


links vom 05.07.2014

felix schwenzel

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  kat­ja­dittrich.de: Die Wahr­heit über Ge­sund­brun­nen   #

kat­ja dittrich:

Ge­sund­brun­nen hat drei Nah­erho­lungs­ge­bie­te: Die Pan­ke, den Volks­park Hum­boldt­hain und das Ge­sund­brun­nen­cen­ter.

Ich weiß nicht, ob das al­len schon auf­ge­fal­len ist. Das Ge­sund­brun­nen­cen­ter sieht aus wie ein rie­si­ges Pas­sa­gier­schiff. Ich stel­le mir manch­mal vor, wie wir uns dort bei der nächs­ten Sint­flut paar­wei­se ein­fin­den, um die Zeit bis nach dem Re­gen bei nanu nana zu ver­trö­deln.

Wo­bei man als An­woh­ne­rin gar kei­ne Sint­flut braucht, um im Ge­sund­brun­nen­cen­ter­schiff die Zeit zu ver­trö­deln.

Die zwei größ­ten und wich­tigs­ten Ge­schäf­te im Ge­sund­brun­nen­cen­ter sind Sa­turn und real. Dort hält sich im­mer un­ge­fähr ein Drit­tel der fast 90.000 Ein­woh­ner auf. Da­von die meis­ten bei Sa­turn in der Han­dy­ab­tei­lung. Dort ballt es sich, als gäbe es in Ge­sund­brun­nen nicht noch 5.000 an­de­re Han­dy­ge­schäf­te.

sehr gran­dio­ser text.

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  elek­tri­scher-re­por­ter.de: Elek­tri­scher Re­por­ter 101 Droh­nen, Kör­per­ma­ße, Lob­by­is­ten   #

mit droh­nen, @jour­nel­le und EDRI.

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  ste­fan-nig­ge­mei­er.de: Lü­gen fürs Leis­tungs­schutz­recht (7)   #

ste­fan nig­ge­mei­er:

Die Stra­te­gie [...] ist be­tö­rend pa­ra­dox: Goog­le soll gleich­zei­tig ver­bo­ten und dazu ge­zwun­gen wer­den, Ver­lags­in­hal­te in sei­nen Such­ergeb­nis­sen an­zu­zei­gen. Das Leis­tungs­schutz­recht, wie Kee­se und sei­ne Ge­folgs­leu­te es in­ter­pre­tie­ren, un­ter­sagt die un­ge­neh­mig­te An­zei­ge von kur­zen Text­aus­schnit­ten und Such­ergeb­nis­sen. Weil Goog­le aber so markt­be­herr­schend ist, dass je­mand, der hier nicht ge­lis­tet ist, im Netz fast un­sicht­bar wird, dür­fe es an­de­rer­seits die In­hal­te, die es man­gels ei­ner Ge­neh­mi­gung nicht an­zei­gen darf, nicht ein­fach nicht an­zei­gen, weil das ei­nen Miss­brauch sei­ner Macht dar­stel­le. Der Aus­weg aus die­sem lo­gi­schen Di­lem­ma (und, so hof­fen die Ver­le­ger an­schei­nend, aus ih­ren exis­ten­zi­el­len Nö­ten): Goog­le darf die Aus­schnit­te an­zei­gen, muss aber da­für zah­len.

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  bo­ing­bo­ing.net: Prin­ce Wil­liam Por­trait   #

also ich fin­de es su­per.

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  bo­ing­bo­ing.net: Un­der­wa­ter view of po­lar be­ars swim­ming   #

ist zwar wer­bung, aber trotz­dem schön.

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  twit­ter.com/Mr_Mike_Clar­ke: "Here you go Grand­ma..." ...   #

eins der gros­sen zi­vi­li­sa­ti­ons­pro­ble­me: ge­löst.