die kollegin hatte heute drei windeln auf ihrem schreibtisch liegen. als ich sie fragte ob das ihre windeln seien, bejahte sie und bot mir freundlicherweise auch eine windel an: „du kannst gerne auch eine haben, die gehen allerdings nur bis 12 kilo.“
das erstaunte mich wirklich sehr und ich antwortete ihr, dass das ja irre lieb von ihr sei, aber dass ich maximal so um die 700 gramm schaffen würde und das auch meist zielgenau anderswo versenken könne.
spanier reden immer so als würden sie gerade als volkstribun eine wichtige reden halten. auch wenn sie ihrer freundin nur sagen, dass der kaffee sehr lecker schmecken würde und dass sie später unbedingt noch zum brandenburger tor laufen müssten. ES SCHEINT SPANIERN SEHR WICHTIG ZU SEIN, LAUT ZU REDEN!
kürzlich dachte ich, wäre doch toll, wenn es einen mashup aus google-maps und freien call-a-bikes gäbe (google mapshup, quasi). schliesslich liegen die daten der freien mietfahrräder vor und so ein mashup soll ja angeblich so leicht zu programmieren sein, dass selbst leute wie du und ich das können sollen können. und siehe da, die bahn hat es tatsächlich getan, es gibt einen call-a-bike-mashup.
dass die karte irre umständlich zu bedienen ist und auf dem taschen-telefon nicht funktioniert scheint der bahn sowas wie eine ehrensache zu sein.
apropos „taschen-telefon“. vor ein paar wochen habe ich mir ein taxi bestellt, um 00:19h hatte ich die taxizentrale angerufen und um 00:21h bekam ich eine SMS in der stand, dass mein „Taxi 809“ vom „Halteplatz Wismarplatz“ kommen würde und dass man sich bedanke, dass ich 0800 222 22 55 gewählt hätte. sehr lobenswert.
web2.0, lange nix mehr von gehört. in letzter zeit reden ja alle von google und von telefonen, aber von web2.0 und 2econd life hört man fast nix mehr. jetzt, mitte oktober, will der erfinder der zahl „2.0“ wieder nach berlin kommen, vom 21. bis zum 23. oktober, damit wieder mehr von diesem zweinull-dings reden.
ehrlichgesagt hab ich von der konferenz bis vor ein paar tagen auch nichts gehört. gehört in dem sinne, dass davon fast nichts in meinen rss-reader gespült wurde. eigentlich erstaunlich, da man dieses jahr versucht, bereits weit im vorfeld blogger die umsonst auf die konferenz wollen für pr-massnahmen einzuspannen:
The way the blogging programme will work is that we’ll ask participants to do these few things between now and 6th October:publish at least 4 Web 2.0 Expo-related blog posts, podcast episodes or videocasts, e.g. announcement of the event, speaker information, speaker interviews, or any other event-related stuff encourage readers, friends, and/or community to register for the event display the Web 2.0 Expo logo on their blog, with a link to the registration page, until the day of the conference
[…] In return, bloggers will get a full conference pass that to either use themselves or give away to readers.
kann auch sein, dass ich in letzter zeit noch ignoranter als sonst bin, aber, ausser diesem artikel hab ich noch nirgendwo einen artikel zur web2.0 expo gelesen. auch als ich auf venteria.com nach „web2.0-expo“ gesucht habe, fand ich zuerst nix. ich hätte natürlich nach „web 2.0 expo“ suchen müssen um den expo-eintrag zu finden. nicole simon meint das sei klar, dass auf venteria nix zu finden sei, da die meisten teilnehmer nicht aus deutschland kämen und es leider „schlichte internationale Realität“ sei, dass teilnehmer an einer web2.0-konferenz sich web2.0-diensten wie venteria oder upcoming verschliessen würden.
soll mir recht sein. trotzdem hört sich das für mich so ein bisschen danach an, dass sich weder veranstalter, noch gäste einer web2.0-konferenz für schödes web2.0-zeug interessieren. schlussendlich ist das ja auch konsequent, benutzer-generierte inhalte den benutzern zu überlassen, bzw. das ganze gedöns was einem im internet jetzt zur verfügung steht einfach links liegen zu lassen. das event ist weder bei qype noch bei xing angelegt, es gibt wieder keine abonierbare oder runterzuladende .ics-kalenderdatei von der veranstaltung (oder sie ist wieder zu gut versteckt, bzw. nicht der startseite würdig) und selbst so völlig unaufwendig umzusetzende kleinigkeiten wie das hcal-microformat zur maschinenlesbaren auszeichnung von kalenderdaten sucht man vergeblich bei o’reilly.
mir bleibt jetzt nix anderes übrig als darauf hinzuweisen, dass man sich hier für die konferenz registrieren kann, wen man verstanden hat wie, auch mit rabatt. damit ich umsonst an der konferenz telnehmen kann, schreib ich jetzt die ganze woche über die web2.0-expo.
wenn sich kommentare so ähneln wie die beiden hier und im dummyblog abgegebenen, wenn der text dann auch noch so nach pr-gewäsch klingt und sich die ip-adresse des kommentators auch noch erstaunlich nah an der impressums-adresse des gepriesenen unternehmens befindet, dann riecht es ein bisschen nach eigenlob, dosenfleisch oder tanja-anja-parfum.
apropos eigenlob. ich habe gestern frikadellen gebraten, mit der beifahrerin ein paar davon gegessen und dann mittagsschlaf gemacht. normalerweise habe ich nachdem ich aus einem mittagsschlaf aufwache ein unbändiges verlangen nach schokolade oder einem nutella-brot. gestern wachte ich auf und hatte ein unbändiges verlangen nach meinen übrigen frikadellen. eine erstaunliche erfahrung. die frikadellen warn aber auch lecker. deshalb hier das „bulletenrezept“:
500g rinderhack
2 zwiebeln, relativ feingehackt
1 kleine dose kichererbsen (kichererbsen waschen und polieren pürieren)
1 mittlegrosses stück, in kleine würfel geschnittener, feta-käse
1 ei ohne schale
salz, pfeffer
2 teelöffel kräuter der provence
alles mischen, kugeln, würstchen oder häufchen daraus formen, braten.
das formel1-nachtrennen in singapur verspricht neben wirklich sensationellenbildern genau das was formel1 für mich ausmacht: völlig überflüssig, irre verschwenderisch, wahnsinnig risikoreich und gefährlich, völlig unvernünftig, plemplem und grosskotzig. eben genauso, wie mein leben meistens nicht ist.
am liebsten schau ich formel1 sonntags mit einem leichten kater. und auch wenn ich die rennen zum grössten teil spannend finde, schlafe ich bei fast jedem rennen ein. heute döse ich zur abwechselung mal wieder hier.
westwing s04e20, josh lyman bei einem bewerbungsgespräch mit joe quincy als nachfolger für ainsly hayes:
Quincy: »You know, a friend of mine is a comedian. He was doing his standup here in town. A bunch of people from the German Consulate came down to see him and they came backstage afterwards, and they said to him: „How come we dont’t have anyone as funny as you back home?“ And my friend said, „Because you killed them all.“«
Lyman: »Well that’s a bit of an overstatement. Isn’t it?«
Quincy: »Maybe.«
[nachtrag 23.09.2008] fiktiver dialog zwischen barack obama und jed bartlet vom autor von „the west wing“, aaron sorkin:
Obama: »I’m interested in your advice.«
Bartlet: »I can’t give it to you.«
Obama: »Why not?«
Bartlet: »I’m supporting McCain.«
Obama: »Why?«
Bartlet: »He’s promised to eradicate evil and that was always on my “to do” list.«
gestern stand ich in irgendeiner kleinstadt auf einem bahnsteig. nach einer kurzen durchsage („achtung eine zugdurchdfahrt“) donnerte ein von einer diesellok gezogener regionalzug durch den bahnhof. sicherlich nicht schneller als 90 kilometer pro stunde. trotzdem vergegenwärtigte mir diese zugdurchfahrt die rohe gewalt der eisenbahn die einem als passagier im inneren solcher züge mittlerweile gar nicht mehr auffällt.
als die diesellok (quasi) auf mich zufuhr, brüllend, fast kreischend, schwarze diselabgaswolken in den fahrtwind drückend, den bahnsteig erzitternd, war das völlig überwältigend. noch überwältigender war die ruhe, nachdem der zug nach gefühlten 2 sekunden den bahnhof wieder verlassen hatte und nur noch entfernt ratterte. [so ähnlich muss das sein, wenn steve ballmer an einem vorbeigeht.]
merke: züge sind in erster linie stinkende, monströse und brüllende stahlungetüme und nur in zweiter linie gepolsterte, gelegentlich leicht verspätete, fahrende sitzgelegenheiten. [das soll jetzt nicht heissen, dass steve ballmer ein stinkendes, monströses und brüllendes ungetüm ist — und vor allem soll es nicht heissen, dass windows sitzgelegenheiten bietet.]
3.45 Uhr: Jon Stewart und Stephen Colbert vergeben Film- und Miniserienpreise und sind sich einig: Heute keine Politik. Colbert fängt an, verschrumpelte Trockenpflaumen zu essen. Von denen könne man nie genug bekommen. Runzelige, alte Früchte brächten die nötige Erfahrung mit. Stewart fragt, ob es nach acht Jahren Pflaumen nicht endlich genug sei. Die Namen Bush und McCain fallen kein einziges Mal.
Zum offiziellen Start auf der internationalen Funkausstellung (IFA) konnte BTX bereits auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Denn schon auf der IFA 1977 freute sich der damalige Postminister Kurt Gscheidle, das britische Viewdata-System präsentieren zu können, aus dem nach einer Idee im Postministerium BTX werden sollte. Dass es sechs Jahre statt wie geplant ein Jahr dauerte, bis BTX starten konnte, lag erstens am erbitterten Widerstand der Zeitungsverleger, die in den von Gscheidle gepriesenen „Online-Nachrichten“ eine Bedrohung ihrer wirtschaftlichen Grundlagen sahen.
Die Zeitungsverlage betrachten Google News darum ohnehin mit gemischten Gefühlen. [Man] sei […] alles andere als amüsiert, wenn die mit hohem Aufwand erstellten Nachrichten von Google wie mit einem Staubsauger abgesaugt würden, sagt Hans-Joachim Fuhrmann, Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger BDZV.
So kann nun der Betrachter den ganzen, wunderbaren Intimbereich mit dem schönen Po betrachtend genießen, umso mehr als der Bildhauer bei der Formabnahme auf weitgehende Porengenauigkeit, insbesondere im Schambereich achtete.
ich verzichte mal ausnahmsweise auf nen deeplink: 1hag.de
vor ein paar monaten habe ich mir bei amazon DVD-UK-importe von der fünften staffel von „the wire“ und der vierten staffel von „battlestar galactica“ bestellt. die staffeln kosten jeweils so um die 45 euro und hatten lieferzeiten bis ende september und mitte oktober.
gestern habe ich mir mithilfe von zwei amerikanischen itunes-gutscheinen ein amerikanisches itunes-account zugelegt (oliver gassner hat mal prima erklärt wie das geht). mit einem deutschen account kann man sich zwar den amerikanischen itunes-store ansehen, aber nichts anfassen kaufen. das haben wohl die rechteinhaber so gewollt. zwar bekommt man im deutschen itunes-store mittlerweile auch ein paar amerikanische serien im original zum download (und kauf) angeboten, aber aktuelle ware ist da nicht dabei. warum die rechteinhaber das so wollen kann ich mir nicht erklären. der markt ist da, ich bin ganz sicher nicht der einzige, der sich amerikanische serien gerne zur gleichen zeit unsynchronisiert in originalfassung kaufen würde sobald sie verfügbar sind. US- und UK-importe von DVDs verkaufen sich (sicher nicht nur an mich) wie warme semmeln. warum man diesen markt ein paar importeuren überlässt und nicht selbst bedient, ich weiss es nicht.
ist mir jetzt auch egal. denn jetzt kann ich amerikanische serien auch direkt im amerikanischen itunes-store kaufen. jetzt. und nicht erst in vier wochen wenn die DVDs im deutschen amazon-lager angekommen sind. und irre viel günstiger. die zehn folgen „galactica“ und „the wire“ der aktuellen staffel haben mich jetzt zusammen 39,80 dollar gekostet, wobei die erste staffel „galactica“ auch noch kostenlos war, also nur 37,81 dollar. das sind ungefähr 27 euro, statt knapp 90 euro.
der nachteil ist natürlich, dass ich die staffeln jetzt nicht mehr tauschen kann. frau gröner, herr niggemeier, das nuf und ix haben nämlich einen veritablen DVD-tausch-ring aufgebaut der mir bereits mehrere staffel „the west wing“, „frasier“, „six feet under“ leihweise ins haus gebracht hat. ich habe auch ein paar pappkartons mit DVDs verliehen, aber längst den überblick verloren an wen genau. denn brennen kann man die gekauften fernsehserien nicht. man kann sie nur mit itunes und apples quicktime-player abspielen und auch nur auf computern die von itunes mit meinem amerikanischen itunes-account freigeschaltet wurden. auf einem fernseher oder normalen DVD-player soll ich die sachen nciht abspielen dürfen. ich will mich angesichts der enormen ersparnis nicht allzu doll beschweren, aber das ist doch völlig inkonsistent, dieses DRM-gehabe.
es hiess immer, apples „fair play“ DRM-system erlaube gekaufte musik 5 mal DRM-frei auf CD zu brennen. bei filmen gilt das nicht. warum? schlimmer noch, obwohl ich die filme gekauft habe, kann apple mir nach gutdünken verbieten diese filme weiter anzuschauen. sperrt man mir mein account, kann ich die filme nicht mehr sehen.
mir sind noch weitere inkonsistenzen, bzw. blödheiten bei all diesen kopierschutz- und DRM-massnahmen aufgefallen:
von filmen die in apples dvd-player.app laufen kann man keine screenshots anfertigen, apple sperrt einfach den bildschirm-fotorafier-mechanismus. bei gekauften filmen aus dem itunes-store kann ich screenshots anfertigen.
alle reden von DRM-freier musik, amazon jagt damit apple marktanteile ab, selbst steve jobs schreibt (mit guten gründen) elogen auf DRM-freie musik. von DRM freiem fernsehen und kino redet niemand.
musik kommt immer weltweit auf den markt. glaub ich zumindest. blödsinnige verzögerungen um mehrere monate wie beispielsweise der deutschlandstart von „wall•e“ kann sich keine band der welt leisten. wen metallica ein neues album auf den markt bringt, dann in allen märkten. andererseits werden neue platten von amerikanischen bands (zum glück) auch nicht erst übersetzt oder synchronisiert. warum soll das nciht auch mit filmen oder fernsehen gehen? warum werden auch hier die kunden die bereit sind zu zahlen schlechter behandelt als die die sich das zeug kostenlos aus tauschbörsen besorgen? warum schafft die industrie es nicht einen zweifellos vorhandenen markt zu bedienen?
manchmal bin ich wirklich dafür die globalisierung konsequent umzusetzen.
die CSU hat sich vor ungefähr drei jahren zur bundestagswahl mal gedacht, dass man kurz vor dem ende des wahlkampfes einfach mal ein paar email-adressen und telefonnummern aus „öffentlich zugänglichen Verzeichnissen“ zusammenkaufen könnte und diese adressen und telefonnummern dan mit wahlwerbung beglücken könne. damals wurde das auf einem CSU-wahlblog grossspurig und stolz angekündigt und führte zu ziemlich heftigen reaktionen. udo vetter fand es damals „Widerlich. Und möglicherweise rechtswidrig“, thomas knüwer „ahnungslos“. CSU-fans fanden „diese amerikanische art des wahlkampfes gut!!!“. kurz nachdem das vorhaben „bis zu 300.000 E-Mails und mehrere tausend Voice-Mails“ zu verschicken um „Jungwähler ansprechen und zum Wählen [zu] motivieren“ angekündigt wurde und entsprechend kontrovers diskutiert wurde, ging das CSU-blog offline und ward seit dem nicht mehr gesehen. ob die aktion dann tatsächlich durchgeführt wurde, kann ich nicht mehr sagen. aber man könnte sagen, die CSU hat sich mit dieser aktion ordentlich auf die fresse gelegt.
jetzt meldet spiegel-online, dass die CSU wieder in die gleiche staubige, dunkle mottenkiste gegriffen hat und ein ähnliches vorhaben für die landtagswahl plane:
Parteichef Huber hatte bereits eine „Mobilisierungskampagne, wie wir sie noch nie erlebt haben“ angekündigt. Nach SPIEGEL-Informationen läuft der Geheimplan unter dem Codewort „Schweden“, weil besagte Offensive in Skandinavien schon getestet wurde: Zwei Tage vor der Wahl werden die Wähler mit SMS, E-Mails und persönlichen Briefen bombardiert. So sollen die Unentschlossenen für die CSU zur Wahlurne getrieben werden.
prima, mit solchen, möglicherweise rechtswidrigen methoden wahlkampf zu machen, scheint für die CSU so eine art gewohnheit zu werden.
solche aktionen schärfen sicherlich den wählersinn für verschärften datenschutz, illegalen adresshandel und missbrauch von angeblich „öffentlich zugänglichen“ adressverzeichnissen. andererseits, das mit dem recht, scheint für die CSU ja eh so ne sache zu sein, die man auf eigene faust, je nach façon auslegen kann.
… ist, dass kai diekmann nicht mit der bildzeitung, sondern mit einem ganz normalen, roten handy telefoniert, wie man in diesem video gut erkennt.
… aufgestanden, gepinkelt, gewogen, gewicht in ein google-spreadsheet eintragen, zwei müslis gebaut (in milch eingeweichte 5-korn-flocken, drei esslöffel kokos-flocken, je ein apfel, eine halbe banane, eine handvoll heidelbeeren, je ein löffel weizenkeime, leinsamenschrot und ein becher mango lassi, viel süsstoff) und eins gegessen, kaffee gemacht, emails und feeds gelesen, 12 runden mario-cart gefahren (und sogar ein paar gewonnen), dem kind gezeigt wie es youtube-videos auf den ipod bekommt, spülmaschine angemacht, c’t gelesen und dem kind beim singen von AC/DC-liedern zugehört, rinderrouladen vorbereitet (plattes rindfleisch, senf, tomatenmark, pfeffer, zwiebeln, angebratener schinkenspeck, sauregurken-scheiben, alles zusammengerollt und angebraten und in zwiebeln, wein und wasser zwei stünden gedünstet), tiefkühl-rotkohl und trocken-klösse gekauft und aufgewärmt, c’t gelesen, den kindern beim mario-cart spielen zugehört und ein paar neue schimpfwörter gelernt, rinderrouladen, rotkohl und klösse gegessen, beim essen erste weihnachtgefühle gespürt, lob über das essen genossen und zur sicherheit nochmal nachgefragt ob es geschmeckt hat, kaffee gekocht und getrunken, emails und feeds gelesen, mittagsschlaf probiert und gescheitert, zum jungfernstieg gefahren, vollkornbrot, 5-korn-flocken, allnatura nusscreme, mango-lassies, weizenkeime, tomatensosse und zahnbürstenköpfe gekauft, kaffeemaschine entkalkt, virtualbox runtergeladen und windows xp von ner ollen recovery-CD auf meinem mett-book installiert, firefox im virtuellen windows installiert, den wirsing-eintopf von gestern mit tomaten und wirsing verlängert und gegessen, einen langen brief an einen alten freund geschrieben, beim schreiben bemerkt, lange nichts ins internet geschrieben zu haben, eigene statistiken angeguckt, statistiken vom scheuermann angeguckt, mit besserer laune versucht aufzuschreiben wie ich meinen tag verbracht habe und bemerkt, dass tagebuch-schreiben echt nichts für mich ist.
man soll ja immer auf sein äusseres achten. seh ich ein. auch auf seine gesundheit soll man achten. logisch also, dass es gesundheitsminister gibt. aber minister für äusseres? halte ich für übertrieben.