ich habe eben eine milka „m-joy“ erworben. beim auspacken offenbarte sich mir allerdings keine entzückung sondern eher ekel, ich hatte also für einen euro — quasi — eine „m-disgust“ erworben.
nun habe ich grosse sorge was passiert wenn ich etwas von dieser schokolade esse, die nicht nur vorne und hinten mit einem „weisslichen überzug“ bedeckt ist, sondern auch noch strömungsspuren die auf intensive vermischung von fetten, ausfallenprodukten und rest-schokolade hindeuten. eine augenweide für einen strömungsmechaniker, nicht aber für einen hungrigen, fetten mann wie mich.
ich frage mich: könnte das „m-disgust“ ranzig schmecken? haben sich feine eklige krümmel gebildet die sich mir beim zerlutschen der schokolade offenbaren? bekomme ich eine pelzige zunge vom verspeisen der schokolade die wie ein stück handgefertigte seife der firma „lush“ aussieht?
ich habe ein, zwei bilder von der pelzigen schokolade ins internet gestellt, damit sie sich ein bild machen können, bevor sie mir einen rat geben, was ich mit der pelzigen schokolade (http://wirres.net/milka) machen soll.
sollten sie faul sein, habe ich ein paar alternativen ausformuliert und zum ankreuzen vorbereitet: [ ] wegschmeissen, vergessen, schnauze halten [ ] in den laden zurückbringen, mit der verkäuferin rumargumentieren, geld zurück verlangen, vor dem grossen, stark behaarten besitzer weglaufen [ ] ekel überwinden, essen, freuen [ ] die hälfte der schokolade einem kind anbieten, das kind 2 stunden lang beobachten, wenn es nicht umfällt die andere hälfte essen [ ] ________________________________________
p.s.: auf den bildern kaum zu erkennen: die schokolade ist subtil, aber gut erkennbar, an mehreren stellen verformt.
[nachtrag] mittlerweile gabs post von milka/kraft.
ich wache morgens auf weil ich hunger habe. einen bärenhunger, meistens mit einem riesenapetit auf etwas herzhaftes. jahrelang bestand mein frühstück (in stuttgart) aus einem laugenbrötchen das mit einem salatblatt, etwas butter, einer scheibe salami und einer scheibe käse gefüllt war. dazu einen frisch gezapften, professionell hergestellten kaffee „cappuccino-art“ und eien aktuelle tageszeitung. in berlin bekommt man keine akzeptablen laugenbrötchen, schon gar nicht auf meine lieblingsart belegt. also wich ich auf belegte baguettes, schrippen oder vollkornbrötchen aus, meist zu ganz und gar absurden preisen so um die 2-3 euro. konstant blieb meine gewohnheit einen profesionell zubereiteten kaffee und eine tageszeitung zu frühstücken. fast ausnahmlos jeden tag. zuhause habe ich seit mindestens 6 jahren nicht mehr gefrühstückt, ausser manchmal sonntags, aber dann hole ich mir den kaffee und ein belegtes brötchen aus der bäckerei und sage dort „zum mitnehmen, bitte“.
seit ein paar monaten können mich die hiesigen bäcker mit ihren absurden preisen die sie für belegte brötchen oder baguettes verlangen am arsch lecken. denn ich habe mehrere orte antdeckt an denen ich sehr weiche, mit einer sehr dicken und warmen scheibe salami, käse, salat und verschiedenen sossen belegte brötchen für einen euro bekomme: bei mcdonalds und burgerking. gelobt sei der wettbewerb und die einführung von kampfpreisen bei schnelless-versorgern. mac donalds bietet seit kurzer zeit auch konkurenzfähigen cappuccino an, für einen euro, meist ziehe ich aber vor einen euro für einen burger zu investieren und zwei euro achtzig für einen frisch gerösteten, grossen cappuccino bei coffeemamas auszugeben.
natürlich gibt es auch ausnahmen. sonntags liebe ich es mir ein „bircher muesli“ im caras zu leisten und die oft sackdummen bedienungen dort einfach zu ignorieren. oder wenn ich ganz pervers drauf bin, kaufe ich mir ein halbes baguette mit gemahlenem, gewürtztem, rohen schweinefleisch beim kamps. aber nur morgens und wenn ich mich topfit fühle und einer trichinellose-infektion gewachsen fühle.
es gibt noch viele andere lebensmittel die ich morgens problemlos in mich hineinstopfen kann, ich möchte aber niemanden mit der aufzählung langweilen. was ich mir allerdings nie freiwillig antue sind die in berlin recht popuplär gewordenen frühstücks- und brunch-büffets mit „all you can eat“-garantie. ich mag keien menschenaufläufe, insbesondere nicht beim frühstück. ich mag frühstück eigentlich am liebsten alleine und ohne zu sprechen, was aber bei meiner gewohnheit in der gastronomie zu frühstücken nicht ganz einfach ist.
ich gehe meistens zwischen acht und neun aus dem haus. für das frühstück, den kaffee und die zeitung lasse ich mir meistens eien halbe stunde (oder etwas länger) zeit. leider habe ich mir wegen schwerer internetsucht, mangels kostenloser hotspots und zeit, angewöhnt immer öfter das frühstück im büro aus papiertüten und pappbechern einzunehmen, ohne zeitung, dafür aber mit aufgeklapptem laptop und bloggroll. daran muss ich arbeiten und mir das wieder abgewöhnen. denn so wie ich am liebsten frühstücke, mit zeit, tageszeitung und einem professionel zubereitetem kaffee, empfinde ich als ungemein luxeriös.
ausnahmen bestätigen die regel, wenn ich zum frühstück eingeladen werde, bei freunden oder bekannten, bin ich manchmal sogar nach einer weile fähig zu kommunizieren und das frühstück auch ohne zeitung zu geniessen. so ein frühstück bei freunden, kann sich dann auch gerne mal bis in die frühen abendstunden hineinziehen.
pausenbrote gehen bei mir gar nicht. gingen noch nie. ich vegesse sie meisten und bemerke sie erst, wennn sie mit unschönen gerüchen auf sich aufmerksam machen. das war schon in der schule so. ich kaufe mir mein mittagessen oder zweites frühstück ausschliesslich „on demand“.
übrigens kann ich auch ganz gut auf frühstück verzichten, in den letzten monaten kam es sogar ein paar mal vor, dass ich vergass morgens kaffee zu trinken.
da ich diese fragebogen-kettenaktionen doof finde, gebe ich die fragen auch nicht weiter und beende die von nico herübergereichte kette hiermit. ausser einer meiner leser fühlt sich bemüssigt diese fragen ebenfalls zu beantworten. nur werde ich das wort „stöckchen“ nicht in den mund nehmen, sonst wird der junkie noch übelgelaunter.
hier kann man sich bis zum 29. august ein pdf (ca. 8 mb) des buches „texten für das internet“ von saim rolf alkan (erschienen 2002 bei galileo-press) runterladen (oder für 29,90 bei amazon kaufen).
ich habe das buch nicht gelesen (ix will mich ja auch nicht als praktikant beim spon bewerben), aber ein erstes überfliegen macht gar nicht so einen schlechten eindruck. ein wenig beigeschmack bleibt, weil ständig der spiegel „in seiner online-ausgabe“ als beispielhaft dargestellt wird.
Dieses Praxisbuch unterstützt Sie bei allen Aspekten des „Textens für das Internet“: von der Recherche und richtigen Wahl der Textsorte über die mediengerechte Strukturierung und Schreibweise bis hin zu Fragen der Textpräsentation und der rhetorischen Kunstgriffe. Das Internet ist aber ein multimediales Medium und Text nur ein Element des Contents. Darum finden Sie in diesem Buch auch alles Wissens- und Beachtenswerte zu Themen wie Hypertext, Multimedia, Suchmaschinen und Content-Verwaltung.
demnächst blogge ix dann icht mehr, sondern texte für das internet und verwalte „content“ mit rhetorischen kunstgriffen, doo.
heute abend habe ix meinen vater getroffen. von alten lateinern kann man viel lernen. als ich mich für meien andauernden blöden witze beim essen entschuldigte, „es ist die witzelsucht, entschuldigung“, klärte er mich auf, dass dies eine ernsthafte krankheit sei. man nenne sie auch „moria“. gut zu wissen. doch damit nicht genug. als ich beim gespräch in schwärmen über den spd-wahlkampf-helfer stoiber geriet und andeutete wie fasziniert ich von seinen ambitionen sei, den bayerischen wähler in den arsch zu kriechen (mp3, 100 kb), klärte er mich auf, wie man arschkriecherer ohne fäkalsprache ausdrücken könne: „zehen-atmer“. stoiber scheint also willens udn fähig zu sein den bayern in den enddarm zu kriechen, während er den politischen gegner als „gschwerl“ bezeichnet (nach herrn map bedeutet das höflich übersetzt „gesindel“). wirklich fazinierend.
der abend war dann durchaus recht amüsant, auch weil mein vater der anwesenden verwandschaft seine neuerworbenen kenntnisse in chinesischer sprache, schriftlich und verbal darbot. noch mehr musste ich dann aber zuhause lachen, als ich dieses video (wmv, 16 mb) [via das wahlblog] ansah. ich schwanke noch und bin mir nicht ganz sicher ob ich herrn stoiber als würdigen lesslie nielsen oder lübke* nachfolger einordnen soll. so oder so, grosses kino, sicherlich bald vom csu-server verschwunden.
*bei einem staatsbesuch irgendwo in afrika sagte der damalige bundespräsent lübke einmal: „sehr geehrte damen und herren, sehr geehrte neger.“
»Entwesungseinsatz — Dieses Fahrzeug ist im Auftrag von cleanberlin unterwegs, die Hygiene in Berlin aufrecht zu erhalten bzw. wiederherzustellen.Hygienisch bedingte Einsätze sind für die Gesundheit der Bevölkerung unabdingbar und daher von größter Wichtigkeit.«
ähm, äh, warum, äh, muss er dann alles, äh, was er sagt, ehh, in der, eh, bild-zeitung, äh, erklären und, äh, klarstellen? klar, weil, äh, nicht alle, äh, so klug wie in, ähm, eh, bayern sind.
»Er hält sich für den Besten und hat den Eindruck, dass das die Ostdeutschen noch nicht gemerkt haben.« Der frühere DDR-Bürgerrechtler und Theologe Friedrich Schorlemmer
so eine scheisse. die jammerärsche die stets ihre kunden dafür verantwortlich machen dass es ihnen angeblich schlecht gehe, dass ihnen milliarden verluste entstünden, dass das internet die menschen aus den kinos sauge, diese idioten sind so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass jetzt bereits der zweite film der nicht zum starttermin in grösseren kinos anläuft.
gestern lief der film zwar (im original) im babylon, aber die 192 plätze waren nicht ausreichend für die schlange die fast bis zum kottbusser tor reichte. ich musste frustriert abdrehen und den abend zuhause auf meiner couch verbringen.
auch wenn die kinokette cinemaxx jetzt stolz verkündet „eingelenkt“ zu haben und den film ab samstag in die kinos bringe, sieht man hier doch das wahre gesicht der filmindustrie: ich und mein bedürfniss mir einen (kostenpflichtigen) film am premierentag anzuschauen, ich bin der filmindustrie scheiss-egal.
Dieser Lapsus war so peinlich, dass sich SPIEGEL ONLINE ausnahmsweise zur nachträglichen Korrektur eines eigenen Artikels genötigt sah.
ich fordere: stellt spiegel online endlich komplett auf wordpress um und steht dazu eine praktikanten-website zu sein. machen andere ja auch.
highlights des qualitätsjournalismus kann man in einem kundenmagazin natürlich nicht erwarten. aber heute hatte ich beim lesen das gefühl, dass das bvg kundenmagazin „plus“ sich den redaktionspraktikanten beim spiegel-online ausgeliehen hatte. bernd wegner (der auch das editorial schrob) schreibt über einen helikopter-simulator auf dem berlinier „europa-center“:
Die Idee zu den Helikopter-Rundflügen brachte der Chef der Werbegemeinschaft im Europa-Center, Gerd-Peter Huber, aus Las Vegas mit nach Berlin. Eine Achterbahn auf dem Fernsehturm von L.A. inspirierte ihn, etwas ähnliches zu versuchen.
sternstunden der logik! in las vegas vom fernsehturm in los angeles inspirieren lassen. abgesehen davon, dass in in los angeles gar keinen fernsehturm gibt, zumindest keinen von dem man sich inspirieren lassen könnte, meint herr wegner wahrscheinlich den „stratosphere tower“ in las vegas. in auf diesem zum stratosphere hotel/casino gehörenden turm gibt es tatsächlich eine achterbahn (und zwei weitere „joyrides“) in ca. 270 meter höhe. nur mit los angeles, einem fernsehturm und hubschraubern hat das alles gar nix zu tun.
stutzig werde ich auch immer wenn ich irgendwo „grösstes dingsbums der welt“ lese. herr wegner schreibt der flugsimulator sei vom „grössten Transporthubschrauber der Welt“ auf das dach des europa-centers gehoben worden. das ist offenbar auch zusammengeSPONnen: der auf dem bild abgebildete hubschrauber ist ein „Mil Mi-8T“ der laut dieser seite 4 tonnen nutzlast tragen kann. dieser hubschrauber den ich zufällig gegoogelt habe trägt 12,5-17 tonnen und ist ungefähr sechs meter länger als der angeblich grösste transporthubschrauber der welt.
jetzt habe ich mir selbst die fragen beantwortet die mir in der ubahn aufstiessen. was ich mich jetzt allerdings doch frage: was kümmert mich ein lächerlich schlechter schreiber der sich irgendwelche phantasien aus der nase zieht und in ein kundenmagazin schmiert das ausser der einen oder anderen verrenteten brotspinne eh niemand liest? was interesieren mich hubschrauber-grössen, was bringt mich dazu nach hubschraubern zu googlen? ich glaube ich bin noch doofer als dieser herr wegner.
wie angekündigt, früh zwei karten für primer gekauft, für den 18.08.2005 um 2130h. hat jemand bock mitzukommen? weibliche bewerber werden bevorzugt behandelt.
ich mag solche aktionen, erst recht wenn sie so intelligent sind wie diese.
[nachtrag] das die riesenmaschine, bzw. holm friebe die plakate auch entdeckt hat und die machart als „schlecht kopierten Roy-Lichtenstein-Stil“ bezeichnet, hier noch eine ergänzung zum thema gut oder schlecht kopieren: deconstructing roy lichtenstein.
herr sake und herr malcolm haben sich was ausgedacht. blogs tauschen. neuenglisch, blogswap. blogger tauschen ihre blogs. warum auch immer. hier ist die liste der teilnehmer in die man sich noch bis morgen/heute eintragen kann und dann irgendwie mit irgendwem einigen kann mit wem man für drei tage tauscht, vom 14.8. bis zum 16.8.
ix koche wie immer ein eigens süppchen. diesmal gemeinsam mit der bezaubernden frau nuf. ich übergebe der frau nuf mein blog für eine woche, sie mir ihres. wegen urlaub seitens der frau nuf erst ab dem 19.08.2005 bis zum 25.08.2005. das ist natürlich keine fusion, sondern ein tausch. unter gleichberechtigten partnern. selbstverständlich erhoffe ich mir dadurch eine bessere positionierung bei den weiblichen lesern, denn frauen sind ja bekanntlich ein riesengrosser markt.
anbei noch die liste an blogswaps die ix mir wünsche:
langsam scheint sich doch der begriff „blogdings“ durchzusetzen. zumindest bei chief-excecutive-bloggern. auch witzig zu sehen wie einfach code-injections beim humanoiden betriebssystem zu bewerkstelligen sind. obwohl. es ist altbekannt, dass gespräche manchmal befruchtender sind als ficken. andererseits hat mein bio-lehrer immer gesagt: „sexualität ist informationsaustausch.“
ich muss sagen, informationsaustausch bei einem kühlen, eingeladenembierchen ist auch sehr entspannend und erkenntnis-bereichernd.
kann mir bitte jemand bescheid sagen wenn mequito im radio anfängt zu arbeiten? ich werde dann in betracht ziehen, wieder mit dem radio-hören anzufangen. bis es soweit ist, werde ich ihn einfach für seinen blogread loben und viele weitere hoffen. applaus, applaus!
F.A.S.: Reebok steht für Mode, Adidas für Sport. Buhlen Sie mit Ihrem Zukauf verstärkt um die Frauen?
Hainer: Frauen sind ein riesengroßer Markt, den wir noch nicht richtig erschlossen haben. Da wird uns Reebok helfen. […]
frauen sind ein riesengrosser markt? der mann hat humor (die fas übrigens auch, in der überschrift steht, herr hainer verrate was „Frauen attraktiv“ mache).
ich muss mir gerade vorstellen wie der vorstandsvorsitzende von adidas auf einer frau einem markt steht und schreit: „wo sind denn hier verdammt nochmal die melonen?“. er läuft orientierungslos auf dem (riesengrossen) markt umher, bis er an den fischstand kommt. dort gibt es auch einen stand an dem man frisch gepressten pflaumensaft und karottensaft kaufen kann. am ausgang riecht es nach abwasser. hainer steht am ausgang und schreit: „reebok hilf mir!“ [keine ahnung wie ich aus der nummer wieder rauskomme. themenwechsel? themenwechsel.]
viel weniger fäkal-poetisch ist das interview vor dem grandiosen unerschlossene-frauen-teil des interviews:
F.A.S.: Haben wir richtig verstanden, daß Reebok- und Adidas-Schuhe schon immer in denselben chinesischen Fabriken gefertigt werden?
Hainer: Ja, das gilt aber auch für Nike, Puma und alle anderen Konkurrenten. Wir geben unsere Aufträge alle in dieselben Fabriken.
F.A.S.: Die Schuhe unterscheiden sich also nur in Logo und Preis?
Hainer: Nein. Wir haben unterschiedliche Technologien und eine unterschiedliche Machart.
irre. die schuhindustrie arbeitet wie die deutsche presse! die lässt ja bekanntlich ihre „meldungen“ von nachrichtenagenturen erstellen, benutzen aber jeweils andere layouts und zusammenstellungen. spass beiseite. was haben die deutschen (und internationalen) unternehmer heutzutage eigentlich gegen die kommunisten, bzw. die pds/link/bündnis/lafo/gysi partei? die müsssten doch alle lobeshymnen auf den kommunismus singen und die wagenknecht mit milllionenspenden unterstützen. unternehmer für den kommunismus!? oder was verstehe ich hier falsch?