und versucht johnny ein bisschen unter druck zu setzen. wer so mit so einer haltung mit kunden umgeht (und das ist ja nu nicht der erste fall) verdient vor allem eins: intensives betrachten von kundenrücken.
[nachtrag] johnny meint 1und1 habe richtig gehandelt und dass einer seiner server in der tat gehackt wurde. in diesem fall scheint 1und1 sogar für telefonische rücksprachen erreichbar gewesen zu sein. nixdesto trotz, ich wünsche 1und1 weiterhin den blick auf viele kundenrücken.
Eine Stellungnahme aus München hat sich aber noch kein Blogger abgeholt. Ich habe mal mit der stellvertretenden Chefin des Bild-Ressorts telefoniert. Die sagt, der Fehler sei im Focus schon richtig gestellt worden. Vielleicht wäre das mal eine Ergänzung in der Blogosphäre wert... (netzeitung)
die kolumne in der netzeitung in der das steht heisst „blogosphäre“. und obwohl ich gestern noch den namen vom autor der kolumne wusste, jetzt aber vergessen habe und mir auch gerade nicht die emailadresse einfällt und das alles dort auch nirgendwo steht, mal wieder hier ein eintrag, statt eines kommentares oder einer email.
lieber dings peter schink, wenn sie sich schon die mühe machen und mit der stellvertretenden chefbildredakteurin des focus telefonieren, warum geben sie nicht die „richtigstellung“ oder erklärung der redakteurin wieder? was soll man den in den blogs „ergänzen“ wenn keiner weiss was der angebliche „fehler“ war? ist bildmanipulation ok, wenn man sie in einem der folgeneden hefte „richtig stellt“? was genau wollen sie eigentlich sagen? so in etwa; ich sag nichts, aber schreibt mal drüber? die stellvertretende chefbildredakteurin ist voll nett oder hat noch was gut bei mir?
[nachtrag] ich habe die email von peter schink dann doch noch gefunden und er hat mir zurückgemailt, dass er noch was mehr dazu geschrieben hat, bei sich. und die redakteurin nicht kennt.
[nachtrag 22:41] die sache riecht übel. in den kommentare hat „otzerich“ die „richtigstellung“ des focus gepostet:
Anm. d. Red.: Sie haben Recht, wir sind einer falschen Beschriftung auf dem Foto aufgesessen. Es handelt sich tatsächlich um eine Aufnahme, die kurz vor der Flutwelle entstanden ist. Wir entschuldigen uns für den Fehler.
wenn man jetzt aber bei bei der grünen jugend liest, dass die bilder von der agentur polaris angeboten werden und dort eindeutig mit 26. dezember 2004 datiert sind, könnte man sich fragen welcher „falschen Beschriftung“ der focus aufgesessen sein soll. der „fehler“ riecht ganz übel nach absichtlicher manipulation oder völlig inkompetenter bildredaktion. und die „richtigstellung“ hat den duft einer blanken lüge.
da man dort wegen nicht angezeigtem catchpa nicht kommentieren kann, frag ix einfach mal hier ob herr hauth etwa ein „via“ vergessen hat? etwa das hier? trier reise lately? fragjanur. ich find „via“ nämlich supa und nehme dafür sogar in kauf, dass herr hauth mich wieder blogfundi nennt oder mit perversen vergleicht.
ich bin müde. zu müde zum bloggen. deshalb heute rohbloggen, nur die links zu denen ich wenn ich mehr zeit gehabt hätte und jetzt nich so müde wäre was gebloggt hätte. von mir aus kann auch der geneigte leser das kommentieren der links übernehmen, in den kommentaren, deshalb heissen die ja auch so und deshalb hab ich sie auch durchnummeriert, die links. wenn die kommentare schlecht genug sind, hole ich sie auch aus den kommentaren hier in den beitrag.
7. bad bentheim, ix sitz im intercity. neue sms. niggemeier: „Ansage im zug gerade: ‘aufgrund der witterungsverhältnisse sind teile des bahnsteigs leider nicht gestreut.’ hm.“
der mann braucht dringend ein eigenes, privates blog.
selten so gelacht. die gvu, die typen die meinen zahlenden kinobesuchern vorhalten zu müssen sie seien verbrecher, ficken sich selbst ins knie und kassieren ne hausdurchsuchung und werden verdächtigt selbst verbrecher in ihren reihen zu haben.
jetzt oder demnächst reden wieder alle von blogmonitoring, krisenfrüherkennung und son zeug. dabei sind so pr-katastrophen eigentlich relativ einfach zu umgehen. eine verbesserung des deutschen und schweizer schulsystems wäre eine langfristig angelegte, aber irre effektive erste massnahme. aber verkaufen sie das mal als berater! ne andere möglichkeit ist den typen mit anzug und den wunden ellenbogen einfach die lizenz zum emailen zu entziehen. die sollen dann ihr simples weltbild und ihre mitarbeitermotivationen faxen oder besser vorlesen. zum beispiel.
man kann auch auf ratschläge von weisen, alten männern hören und sich bei denen abgucken wie man mit diesen weblogdings- und webwadenbeisser-zeug umgeht. hauke brost zum beispiel. der schliesst seine kritiker einfach in die dürren arme. irre elegant wie er das macht:
bildblog verkörpert die hierzulande weit verbreitete Oberlehrer-Mentalität wie kaum eine andere website und ist deshalb auf jeden Fall einen Besuch wert. Außerdem ist bildblog mehrfach preisgekrönt, also muß ja was dran sein... (???)
kritiker einfach kräftig drücken und denen dann das, was sie an einem kritisieren, einfach selbst vorwerfen und komplett bagatelisieren, nach dem altbewährten motto „selber! selber! selber!“. mit der ich-hab-meine-kritiker-lieb-technik erreicht man auch das eigentliche hauptziel: man erscheint ungeheuer souverän, über den dingen stehend.
[wichtig ist noch eine kitzekleine kleinigkeit; auf jeden fall nur auf die homepage linken, nicht etwa auf die kritik selbst über die man sich heimlich doch irre aufregt und mit der sich der geneigte leser dann seine eigene meinung bilden könnte]
noch ein letzter tipp den ich mir bei hauke brost abgeschaut habe: einfach mal elegant den schwanz auffn tisch legen, zum beispiel auf der eigenen, privaten webseite an prominenter stelle dezent auf den arbeitgeber hinweisen, zum beispiel mit einer emailadresse wie hauke.brost@bild.de. das funktioniert natürlich nur, wenn der arbeitgeber oder die eigene firma irre bekannt und irre mächtig ist.
faszinierend was man so alles findet wenn man den klickpfaden der google sucher aus den referern folgt. da finde ix nen ollen artikel von damals und verspüre lust die frau schütt mal wieder „splitterfasernackt“ zu betrachten.*klick*
da liefert die olle tante bild doch echten qualitäts content für phantasie-wichser:
„Auf der Toilette habe ich immer die besten Ideen. Ich habe mir zwar vorgenommen, dies nicht mehr zu erzählen, weil es mir ein Lebensmittelkunde nie verzieh, als ich öffentlich sagte, die Idee für seine Werbung hatte ich auf dem WC.“ (Jean-Remy von Matt)
die ausfallsicherheit bei 1und1 ist extrem hoch. ich bin mittlerweile ganz sicher, dass wenn im büro geschrieen wird „email geht nicht“, dass bei 1und1 wieder mal was ausgefallen ist. offensichtlich leidet man dort unter grössenwahn oder hat einfach keinen bock auf ausreichend dimensionierte hardware, ausreichend qualifizierte mitarbeiter und ausreichend schnelle kundenbenachrichtigung wenn der wöchentliche mailserverausfall im gange ist.
damit ist die ausfallsicherheit von 1und1 mittlerweile so gross wie die von anderen spielzeugprovidern. ausfälle mit sicherheit jede woche einmal, ganz besonders gerne ums wochenende rum.
bei jens scholz gibts auf seiner „klowand“ eine interne rundmail von jean-remy von matt. und der ist, wenn das kein fake ist, sehr beleidigt. eigentlich muss das ein fake sein, denn so dumm und miesepetrig kann doch niemand sein der sich so grossartige sachen ausdenkt wie der herr von matt.
[nachtrag] die mail von von matt scheint ja kein fake zu sein, dafür aber mindestens einer der 7 leitsätze von jvm:
Wir reden offen über eigene Fehler. Qualitätsmängel und schlechte Ergebnisse. Aber wir verlieren kein schlechtes Wort über Kollegen, Auftraggeber und Wettbewerber.
eben beim lidl wieder mal visionen gehabt. musste mir vorstellen zwischen den ganzen „light“, „extra leicht“ und „nur 0,01%“ oder „garantiert 0% fett“-artikeln ein produkt zu finden auf dem steht:
extra leicht! jetzt 100 gramm weniger inhalt!
und wer wird dafür werbung machen? riiiichtiiiig! heidi klum.
interessantediskussion um „unausgelastete beckenbodenmuskulatur“ bei der schwadroneuse ihrer freundin.
und das mit den turnpartnern ist ja nicht immer so leicht. erstens will man ja - als frau jetzt so - auch mal n büschn aufwendigere übungen ausprobieren als immer nur bockspringen. und den meisten, denen man im turnverein altona beispielsweise begegnet, steht ja so ein grosses bloss blockspringen! auf der stirn geschrieben, da setzt man doch lieber nochmal ne runde aus.
ups. da hab ich mich verlesen, statt „steinmeier erklärt BND-operation im irak“ hab ich gelesen „schlaumeier erklärt BND-operation im irak“. kommt wohl aufs gleiche drauf raus.