de­li­very

felix schwenzel

de­li­very, ein kur­zer film von till no­wak.

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qua­li­täts­jour­na­lis­mus

felix schwenzel

im in­ter­net­fach­blatt „in­ter­net world busi­ness“ (dem mag­zin für in­ter­net-pro­fes­sio­nals) zeigt eine au­torin wie un­wich­tig die be­die­nung von goog­le oder grund­sätz­lich so­was wie re­cher­che ist, wenn man be­reits „ge­rüch­te“ zur hand hat. „bran­chen­ge­rüch­te“ sind ja schliess­lich dazu ver­wer­tet zu wer­den.

letz­ter ab­satz in die­sem ar­ti­kel:

Blog­gen will ge­lernt sein

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Teil der Trnd-Kam­pa­gne war au­ßer­dem, 20 ex­ter­ne Blog­ger an­zu­zie­hen, die den On­line-Be­stell­pro­zess eben­falls kri­tisch tes­ten soll­ten. „Wir be­ka­men viel ex­ter­nes Feed­back“, sagt Re­cken­thä­ler. „Die Leu­te er­zähl­ten in ih­ren Blogs, dass sie von uns an­ge­schrie­ben wur­den und schil­der­ten neu­tral ihre Er­fah­run­gen.“ Da­bei leg­te Si­myo be­son­de­ren Wert dar­auf, die Blog­ger zu be­han­deln wie Jour­na­lis­ten und sich po­si­ti­ve Mei­nun­gen nicht zu er­kau­fen. Denn dass das nach hin­ten los­ge­hen kann, zeigt das Bei­spiel Opel: Ge­rüch­ten zu­fol­ge hat­te der Au­to­her­stel­ler ver­geb­lich ver­sucht, Blog­ger für sei­ne Zwe­cke zu in­stru­men­ta­li­sie­ren: Die „PR- und (P)Opel-Blog­ger“ – so das har­te Ur­teil in Web­logs – wur­den in der Sze­ne so­fort ent­larvt.

ver­geb­lich? ent­larvt?

bran­chen­ge­rüch­ten zu­fol­ge lei­det die au­torin die sich hin­ter dem kür­zel „dp“ ver­steckt üb­ri­gens an üb­lem mund­ge­ruch.

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mi­ni-rant

felix schwenzel

ar­ro­gan­tes arsch­loch!


kom­merz­dings

felix schwenzel

oje. ich wer­de ja mehr und mehr wie ein typ der freun­den an­ner the­ke ei­nen ver­si­che­rungs­ver­trag an­dre­hen will. jetzt sind es schon drei leu­te von de­nen ich weiss, die sich ein n70 mit tom­tom ge­kauft ha­ben oder kau­fen wol­len, weil ich drü­ber ge­schrie­ben habe. schlimm. und dann auch noch sone dumpf­ba­cke. ich höre das sil­ber­ge­schirr schon klap­pern.


ce­ci nes pas …

felix schwenzel


eject

felix schwenzel


nai­ve, ein­ge­sperr­te blog­ger­kin­der

felix schwenzel

huch. es gibt sie doch, die lus­ti­gen tex­te aus der cola wg. das gibt si­cher­lich den ei­nen oder an­de­ren er­ho­be­nen zei­ge­fin­ger.


bo­do holt lys­sa aus dem ab­ge­fah­re­nen zug

felix schwenzel

ich kann mich nicht ent­sin­nen wann ich das letz­te mal in ei­nem raum war mit neun oder zehn par­al­lel lau­fen­den ge­sprä­chen war und es je­mand ge­schafft hat, den raum al­lein mit sei­nem her­ein­kom­men zum schwei­gen zu brin­gen. bodo hom­bach kann das. bodo hom­bach be­herrscht noch ei­nen an­de­ren trick, er kann ganz lang­sam spre­chen und doch 4 mal mehr in­for­ma­ti­on in 20 se­kun­den rü­ber­brin­gen als er­fah­re­ne schnell­spre­cher. er kann auch auf­ste­hen und ein­fach an­fan­gen zu spre­chen und da­bei die zu­hö­rer am ein­ni­cken hin­dern in­dem er blick­kon­takt mit je­dem ein­zel­nen auf­baut. so wie ich den lie­ben lan­gen tag vor nem bild­schirm sit­ze, re­det bodo hom­bach den lie­ben lan­gen tag. was er sagt ist nicht dumm, im ge­gen­teil, er re­det glaub­haft vom wich­tigs­ten ka­pi­tal der zei­tun­gen, der glaub­wür­dig­keit, er re­det von mo­der­ni­sie­rung und an­pas­sung, von der angst der po­li­ti­ker da­vor, dass „es her­aus­kom­men kön­ne“ und von aldi-an­zei­gen (aldi ist ei­ner der bes­ten und re­gel­mäs­sigs­ten kun­den von ta­ges­zei­tun­gen) und von um­fra­gen in de­nen 85 pro­zent al­ler be­frag­ten an­ga­ben, aldi sei so bil­lig, weil sie kei­ne wer­bung mach­ten. scha­de, dass er im­mer das glei­che er­zählt. die­ses in­ter­view von pe­ter turi mit bodo hom­bach (in­ter­view ist wei­ter un­ten) vom ja­nu­ar die­ses jah­res liest sich fast wie die ab­schrift von bodo hom­bachs klei­ner rede ges­tern in es­sen.

wo war ich? ach­so, in es­sen, lys­sa hat­te ge­la­den, weil sie ei­nen ver­trag als chef­re­dak­teu­rin für on­line-an­ge­le­genhhei­ten un­ter ih­rem deck­na­men ka­the­ri­na bor­chert bei der waz un­ter­schrie­ben hat und über das was sie nun vor­hat mit ein paar an­de­ren re­den woll­te. so stell­te sie, nach­dem hom­bach ge­re­det hat­te, ihr kon­zept (ar­beits­ti­tel west­li­ve, west­dings oder west­eins, nicht: pott­cast) vor. da­nach droh­te sie, soll­te sich kei­ne dis­kus­si­on ent­wi­ckeln oder kei­ne fra­gen ge­stellt wer­den, mit „fie­sen ein­zel­be­fra­gun­gen“. was aber nicht nö­tig war, die dis­kus­si­on en­de­te erst meh­re­re stun­den spä­ter, als ich für ma­rio six­tus und mich je ein bier be­stell­te.

die dis­kus­si­on ha­ben alex­an­der sven­son, hei­ko he­big, jan schmidt, tho­mas knü­wer und ma­rio six­tus [nach­trag: und mat­thi­as kret­schmer und ni­co­le si­mon] be­reits bes­tens zu­sam­men­ge­fasst. mir bleibt nur zu er­gän­zen, dass ich zwar we­der von zei­tun­gen, noch von zei­tungs­ma­chen, von kon­zern­in­ter­nen macht­spiel­chen und macht­po­li­tik, per­so­nal­um­schich­tun­gen und re­dak­ti­ons­schlies­sun­gen kei­ne ah­nung habe, im ge­gen­teil, ein klei­nes nai­ves dumm­chen in die­sen din­gen bin, das den wor­ten von aus­ge­fuchs­ten me­di­en­fuz­zis ein­fach glau­ben schenkt und sie für bare mün­ze nimmt. und die­se wor­te, so­wohl die von hom­bach, als auch die von ul­rich reitz, ei­nem der vier chef­re­dak­teu­re un­ter dem waz-dach (der üb­ri­gens aus­sieht wie der klei­ne bru­der von beck­mann), klan­gen nach vol­ler und ernst­haf­ter un­ter­stüt­zung für lys­sas künf­ti­ge ar­beit.

lys­sas auf­ga­be wür­de mich zum bett­näs­ser ma­chen, müss­te ich sie an­pa­cken: die on­line-ak­ti­vi­tä­ten von (acht, zwölf, zwan­zig?) ver­schie­de­nen ta­ges­zei­tun­gen bün­deln, aus ehe­ma­li­gen print-jour­na­lis­ten on­line-re­dak­teu­re und blog­ger ma­chen und das al­les so zu ge­stal­ten, dass sich die le­ser­schaft rege und web­zwo­nul­lig an dem an­ge­bot be­tei­ligt (com­mu­ni­ty, doo!). da­für schnei­den sich die an­de­ren vier chef­re­dak­teu­re frei­wil­lig bud­get und per­so­nal aus ih­ren haus­hal­ten, nach­dem sie von bodo hom­bach or­dent­lich auf li­nie ge­fal­tet wur­den mit bodo hom­bach ge­mein­sam bei ein paar fla­schen rot­wein zu­sam­men­sas­sen.

ma­rio sagt: hom­bach ver­steht, eben­so wie hu­bert bur­da, zwar nicht al­les was da so im web los ist, aber er hat den schuss ge­hört. viel­leicht ist der spä­te start, das jah­re­lan­ge ver­ba­seln al­ler on­line-ak­ti­vi­tä­ten auch ein start­vor­teil, viel­leicht kann man als spät­star­ter nä­her an der zu­kunft sein, vor al­lem wenn hom­bach sein nicht un­er­heb­li­ches ge­wicht mit ein­bringt und lys­sa nicht nur ei­nen an­stän­di­gen ver­trag an­bie­tet, sei­ne durch­wahl gibt, son­dern auch sei­ne vol­le un­ter­stüt­zung ver­spricht und de­mons­triert.

hom­bach hat üb­ri­ges mein klei­nes un­glaub­wür­di­ges und mit ver­kos­tung käuf­li­ches herz er­obert, als er auf lys­sas be­mer­kung, zei­tun­gen wer­de es so­lan­ge ge­ben wie es leu­te gibt die auf dem klo zei­tung le­sen, lei­se vor sich hin­mur­mel­te: „mei­ne gross­mutter hat mit zei­tun­gen auf dem klo noch ganz an­de­re sa­chen ge­macht.“ ma­ri­os herz hat er, glau­be ich, mit der be­mer­kung er­obert, dass die frau bor­chert die kar­tof­fel­plätz­chen be­stimmt nicht es­sen wür­de, weil die zu koh­len­hy­drat­hal­tig sei­en, sie sei ja so ein jog­ging-typ. ich glau­be auch, dass ma­rio das ex­klu­siv blog­gen woll­te, aber die chan­ce hat er nu ver­passt, zu­mal ich in­ves­ti­ga­tiv un­ter­wegs war: lys­sa hat die din­ger tat­säch­lich nicht ge­ges­sen, weil sie ihr zu schlabb­rig wa­ren.

noch ein paar rand­no­ti­zen:

  • lys­sa frag­te was denn eine fai­re ent­lo­hung für blog­ger sei. eine kla­re ant­wort konn­te kei­ner der an­we­sen­den lie­fern. klar ist aber, dass lys­sa nach ei­nem fai­ren mo­del sucht und über die­ses the­ma eine ernst­haf­te dis­kus­si­on an­strebt.
  • der ar­ti­kel von chris­ti­an mei­er in der welt am sonn­tag (sie­he auch pott­blog) in dem lys­sas neu­er job erst­mals aus­po­saunt wur­de war kei­en­s­falls von lys­sa oder der waz lan­ciert, im ge­gen­teil, er war das er­geb­niss ei­nes in­for­ma­ti­ons­lecks.
  • lys­sa bne­haup­te­te auch wei­ter­hin blog­gen zu wol­len, auch wenn ich glau­be, dass sie künf­tig noch nicht­ein­mal schla­fen wird.
  • hom­bach schafft es in zwan­zig mi­nu­ten re­de­zeit ann­ek­do­ten aus 15 sei­ne ehe­ma­li­gen jobs un­ter­zu­brin­gen.
  • lys­sa mag kei­ne power­point prä­sen­ta­tio­nen.
  • bodo hom­bach hat „BH“ auf sei­nem hemd ein­ge­stickt.
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ich habs in den du­den ge­schafft

felix schwenzel


links-dings

felix schwenzel

wired.com: his space. via dienst­raum.

wired.com: „exit-in­ter­view“ mit sco­ble.

hol­gi.two­day.net: „Hihi... wie die Tür­ken.“ zwei alte ara­ber auf der ska­lit­zer stras­se über die hu­pen­den deut­schen fuss­ball-fans.

vowe.net: lys­sa wird chef­re­dak­teu­rin. von so nem on­line­dings. ob lys­sa jetzt auch auf­hört zu blog­gen?

dwdl.de: yps wird wie­der ein­ge­stellt: „Auch die Ver­la­ge­rung der In­ter­es­sen [der Ziel­grupp­pe] hin zu elek­tro­ni­schen Me­di­en habe dem »Yps«-Heft dem­nach zu schaf­fen ge­macht.“

ga­ping­vo­id.com: how to be crea­ti­ve. mehr lis­ten! un­be­dingt mehr lis­ten schrei­ben. am wich­tigs­ten: „Avo­id the Wa­ter­coo­ler Gang.“ via mu­si­qua.de.

ver­di.de über „Hob­by-Bloger“. via mar­tin per mail.

gruen­der­sze­ne.de: in­ter­view mit marc sam­wer.


ja­na hen­sel

felix schwenzel

jana hen­sel fin­det kath­rin pas­sig ja „ir­rele­vant“. herr ichi­chich ver­ach­tet ihr ei­ge­nes und ein­zi­ges buch ganz gran­di­os, wes­halb es sich schon fast wie­der ge­lohnt hat, dass hen­sel den mist ge­schrie­ben hat.


schnell ei­nen job

felix schwenzel

für die qwertz­wurst. sonst schreibt der wie­der.


ix hö­re auf zu blog­gen

felix schwenzel

nur eine klei­ne rand­no­tiz: ich blog­ge nicht mehr. ich schrei­be ein­fach, wie be­reits seit über 10 jah­ren, ins in­ter­net rein. kurz­zei­tig fand ich es put­zig mich wie vie­le an­de­re auch „blog­ger“ zu nen­nen. ich fühl­te mich für eine wei­le ei­ner grup­pe zu­ge­hö­rig die nicht zu de­fi­nie­ren war, die un­fass­bar he­te­ro­gen und teil­wei­se ho­mo­se­xu­ell ist. mo­men­tan ist mir eher pein­lich mich blog­ger zu nen­nen. die web­log­be­deu­tungs­ma­fia de­fi­niert mir eine num­mer zu viel rum, da wer­den re­geln auf­ge­stellt wie man rich­tig zu blog­gen habe, was man als blog­ger zu tun habe oder nicht, ro­man­tisch in die ver­gan­gen­heit ge­blickt, wo einst ja al­les bes­ser war, da wird wie wild rum­po­la­ri­siert und ge­gen vor­geb­li­che in­ne­re und äus­se­re fein­de ge­kämpft, an al­len fron­ten: ödes rum­ge­wi­xe vor dem spie­gel­bild, selbst­ver­herr­li­chung, ab­gren­zen ge­gen al­les neue.

blog­gen ver­kommt mehr und mehr zu zu ei­nem re­gel­kor­sett. mir ist das zu eng und zu lang­wei­lig, mir ist es zu blöd mit ir­gend­wel­chen selbst­herr­li­chen ir­ren und lau­ten spa­cken in ei­nen topf ge­wor­fen zu wer­den die zwar eine min­der­heit sind aber sich be­ru­fen füh­len sich als spre­cher zu in­sze­nie­ren. ihr, nicht ich!*

ich bin nicht dick, ich sehe nur so aus.
dies ist kein blog, es sieht nur so aus.
ich bin kein blog­ger, kein a-blog­ger oder aa-blog­ger: ix bin kein-blog­ger. sonst än­dert sich nix.

[nach­trag]
dings, find ich gut.


kos­ten­lo­ses note­book ge­gen schufa

felix schwenzel

Vor­her be­nö­tigt Ava­lan­che von je­dem Tes­ter noch das Ge­burts­da­tum und wird eine Schufa Aus­kunft ein­ho­len. Ver­ständ­lich, wir ver­lei­hen hier kei­ne Feu­er­zeu­ge son­dern ein Stück High­tech.

ich muss­te für mei­nen fahr­ba­ren zi­ga­ret­ten­an­zün­der kei­nen „un­ver­meid­ba­ren pa­pier­kram“ oder ne schufa-aus­kunft vor­le­gen. ist wohl kein „high­tech“.

[via ichi­chich]

[nach­trag]
udo vet­ter stelllt sich die fra­ge die ich mir auch get­stellt habe: „Ach so, wer kei­ne ast­rei­ne Schufa hat, ver­scheu­ert Note­books un­ter der Hand?“


zi­tat der wo­che

felix schwenzel

zi­tat: „Es wird nicht al­les im Le­ben be­klatscht, wenn man in der Öf­fent­lich­keit steht.“

aus­dru­cken!

[das ist eine rhe­to­ris­he uni­ver­sal­waf­fe mit dem zeug zum klas­si­ker. aus­ser­dem mein ein­zi­ger bei­trag zu bru­no dem bä­ren.]


n70, ld3w, tom­tom

felix schwenzel

das n70 war am frei­tag vom o2-be­ar­bei­tungs­team so weit be­ar­bei­tet, dass es bei mir in der pack­sta­ti­on an­kam. über ein wo­che be­ar­bei­tungs­zeit. ei­gent­lich ok, denn das pa­ket war wirk­lich gross und voll. das er­for­dert si­cher ei­ni­ges an be­ar­beits­zeit. im ein­zel­nen wa­ren in dem pa­ket (auf­kle­ber­text: „un­ser ex­tra dan­ke­schön nur für treue kun­den/li­mi­tier­te auf­la­ge“):

  • ein n70 mit akku, la­de­ge­rät, ad­ap­ter für alte la­de­ge­rä­te, head­set, usb-ka­bel und 128 MB spei­cher­kar­te
  • ein no­kia blue­tooth-gps-emp­fän­ger LD-3W mit akku und und zi­ga­ret­ten­an­zün­der-la­de­ge­rät
  • eine pa­ckung tom­tom na­vi­ga­ti­ons­soft­ware mit ner 500 MB spei­chertkar­te mit deutsch­land drauf
  • 40 un­nüt­ze CDs mit ir­gend­wel­chem scheiss drauf

al­les für hun­dert­zwei­und­fünf­zig euro neun­und­vier­zig und der ver­pflich­tung o2 zwei jah­re lang je­den mo­nat eine rech­nung zu be­zah­len. toll: alle mei­ne no­kia ge­rä­te ha­ben jetzt den glei­chen akku und ähn­li­che la­de­ge­rä­te. we­ni­ger toll: mei­ne bei­fah­re­rin hielt mi­ich da­von ab mich 24 stun­den an­ge­mes­sen mit den neu­en spiel­zeu­gen zu be­schäf­ti­gen und mach­te sich auch noch über mei­ne kind­li­che be­geis­te­rung lus­tig. ich habe ihr trotz­dem ein paar mi­nu­ten ab­trot­zen kön­nen, in­dem ich sie vor ei­nen fern­se­her auf dem fuss­ball lief setz­te und mich so in ruhe den neu­en ge­rät­schaf­ten wi­de­men konn­te.

und es ist der ham­mer. das wo­von die te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­bran­che seit un­ge­fähr fünf jahr­ne re­det, „lo­cat­gi­on ba­sed ser­vices“ wur­de nun erst­mals in mei­ner hand­flä­che wirk­lich­keit — und das ohne be­nut­zung von umts oder an­de­ren ge­büh­ren­fal­len. und das geht so: das no­kia gps-mo­dul ist im prin­zip eine klei­en schwar­ze kis­te mit akku und la­de­ge­rät­öff­nung und drei LEDs. wenn das ding in mei­ner ja­cken­ta­sche an ist ver­bin­det es sich so­bald die tom­tom-soft­ware läuft per blue­tooth mit dem han­dy und petzt dem, wo ich bin. die tom­tom soft­ware zeich­net mir dann wie in ei­nem first-per­son-shoo­ter ein pseu­do­d­rei­di­men­sio­na­les bild­chen mit den an­gren­zen­den stras­se. wenn ich eine tas­te drü­cke, be­stä­tigt es mir mei­ne über­ra­gen­de orts­kennt­nis: „sie sind an ih­rem ziel­ort an­ge­kom­men“. be­ein­dru­ckend. noch be­ein­dru­cken­der ist aber, dass die tom­tom soft­ware auch die po­si­ti­on von al­len mc­do­nalds, bur­ger­kings, h&ms oder du­per­märk­ten kennt und mir zu­erst die na­he­lie­gens­ten an­zeigt. aus­ser­dem zeigt es mir alle u-bah­nen oder bahn­hö­fe in mei­ner nähe an, eben­so wie eine wil­kür­li­che aus­wahl an knei­pen und bars.

rou­ten kann die tom­tom soft­ware für fuss­gän­ger, fahr­rad- oder au­to­fah­rer an­zei­gen. wenn ich den opel im au­gust oder sep­tem­ber wie­der ab­ge­be, wer­de ich also nicht ori­en­tie­rungs­los, son­dern nur be­scheu­ert mit ei­nem be­feh­le aus­tei­len­den han­dy vor der nase in der stadt rum­ta­pern. zu­min­dest so­lan­ge wie die ak­kus hal­ten.

p.s.: das grot­ti­ge mo­to­ro­la ist nach zwei wo­chen ka­putt­ge­gan­gen. ix habs zu­rück­ge­schickt.

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pro­vo­ka­ti­ver dis­kus­si­ons­stoff-con­tent

felix schwenzel

am sonn­tag par­füm, mit dem opel und der bei­fah­re­rin ge­kauft. da re­gen sich die spa­cken37 si­cher wie­der auf, wie man sich so in­stru­me­ta­li­sie­ren lässt, kri­ti­ker ab­wi­e­nert und dann auch noch wie ein homo riecht. da­nach pro­vo­ka­tiv ge­spon­sor­te brau­ne brau­se ge­trun­ken. das reicht si­cher­lich für dis­kus­si­ons­stoff bis zum ende der wm.

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doo­fe blog­na­men

felix schwenzel

hit­ler­blog. im ge­gen­teil zum volks­blog so­gar mit kom­men­ta­ren.

[via]


sa­chen gibts

felix schwenzel

sa­chen gibts: bä­cke­rei­fach­ver­käu­fe­rin mit nem ein­trag in den gel­ben sei­ten.


n70 — wird be­ar­bei­tet

felix schwenzel

die tan­te im o2-shop wo sie das no­kia n70 bei ver­trags­ver­län­ge­rung für 180 euro ver­ti­cken, mein­te ich sol­le zu­schla­gen wenn o2 das n70 im on­line­shop mit tom­tom-na­vi­ga­ti­ons­sys­tem für 150 euro an­bie­tet. also on­line-be­stel­lung am 15.06.2006 so ge­gen 18:30 uhr:

  • email #1 15.06.2006, 19:06h, be­treff: Be­ar­bei­tungs­feh­ler bei Ih­rem Auf­trag zur Än­de­rung Ih­rer Bank­ver­bin­dung / Lei­der konn­te Ihr Auf­trag we­gen ei­nes tech­ni­schen Feh­lers nicht be­ar­bei­tet wer­den.
  • email #2 15.06.2006, 19:07, be­treff: Ihr Auf­trag zur On­line Ver­trags­ver­län­ge­rung / Ihr Auf­trag zur Ver­trags­ver­län­ge­rung ist am 15.06.2006 bei uns ein­ge­gan­gen.
  • email #3 15.06.2006, 19:08h, be­treff: Be­ar­bei­tung Ih­res Auf­tra­ges zur On­line Ver­trags­ver­län­ge­rung / Ihr Auf­trag be­fin­det sich der­zeit in Be­ar­bei­tung.
  • email #4 21.06.2006, 10:19, be­treff: Ihre Be­stel­lung bei o2 / Wir wer­den Ih­ren Auf­trag um­ge­hend be­ar­bei­ten. So­bald sich Ihr Auf­trag in Be­ar­bei­tung be­fin­det, er­hal­ten Sie eine Be­nach­rich­ti­gung per E-Mail.
  • email #5 22.06.2006, 04:40, be­treff: Ihre Be­stel­lung bei o2 / vie­len Dank für Ihre Be­stel­lung vom 21.06.2006! Sie wird ge­ra­de von un­se­rem Lie­fe­ran­ten be­ar­bei­tet.

ich kann mich nicht ent­sin­nen ei­nen auf­trag zur be­ar­bei­tung mei­nes auf­tra­ges ab­ge­ge­ben zu ha­ben. ich habe ein­fach ein ver­fick­tes han­dy be­stellt, vor sechs ta­gen.

ich bin si­cher in 2-8 wo­chen ist mein auf­trag so rich­tig durch­ge­ar­bei­tet.

(zeit für ei­nen re­launch der auf­trags­be­ar­bei­tung?)

[nbach­trag 25.06.2006]
fer­tig be­ar­bei­tet.


pein­lich­kei­ten ga­lo­re

felix schwenzel

die top100 der deut­schen busi­ness-blogs charts sind nichts als heis­ser dampf aus anüs­sen. mei­ne nicht nur ich oder ehe­ma­li­ge lis­ten-mit­glie­der, son­dern auch der lis­ten-jun­kie:

[…] so macht man sich nur lä­cher­lich.

und so ha­ben die erz­fein­de fon­si und eck tat­säch­lich eins ge­mein­sam: ih­nen ist nichts, aber auch gar nichts pein­lich.