anüs­se

felix schwenzel

ich mag nüs­se. vor al­lem anüs­se.

[tnx]


ver­län­ge­rung

felix schwenzel

we­gen des un­glaub­lich gu­ten feed­backs und weil au­to­fah­ren teil­wei­se sehr prak­tisch ist, wur­de die opel­ak­ti­on um zwei jah­re bis zum 9. juli ver­län­gert .

heu­te hat der opel sei­nen letz­ten ben­zin­gut­schein ver­sof­fen.


mis­an­thro­pen

felix schwenzel

den mis­an­thro­pen gehts um die sa­che, ums prin­zip, nie um den men­schen. manch­mal plat­zen sie.


de­sign­camp

felix schwenzel

de­sign­camp für in­ter­face de­sign für stu­di­en­an­fän­ger der fach­hoch­schu­le pots­dam. wie ich hör­te sind da noch plät­ze frei. wenn es nach mir gin­ge, könn­te die welt noch den ei­nen oder an­de­ren gu­ten screen­de­si­gner ge­brau­chen. also an­mel­den und mit dem stu­di­um an­fan­gen. an­mel­de­schluss 3.7.2006, kos­ten 380 €.


etc.

felix schwenzel

  • eben im ra­dio ge­hört, dass lys­sa im­mer noch ne be­leg­te stim­me hat. (nach­trag: hier gibts den ra­dio­bei­trag als mp3.)
  • we2.0.
  • der bar­kee­per in der bar in der ich abends ab und an sit­ze geht im­mer in den kel­ler un­ter der bar zum kif­fen.
  • die frau die heu­te mit ih­rem mer­ce­des-kom­bi vor mir im stau stand hat­te es auf ein­mal ganz ei­lig am stras­sen­rand, auf dem fah­r­ad­weg an­zu­hal­ten. der grund wur­de mir erst nach 20 se­kun­den klar, als sie eine rie­si­ge müll­tü­te aus dem font hol­te und in den müll­con­tai­ner am stras­sen­rand warf.
  • frü­her konn­te man noch da­mit pro­vo­zie­ren eine na­tio­nal­flag­ge zu ver­bren­nen. jetzt ist es volks­sport ge­wor­den, na­tio­nal­flag­gen aus­fled­dern zu las­sen und auf die res­te auf die stras­sen zu wer­fen.
  • die welt der fül­lun­gen.

be­low the gür­tel­li­ne

felix schwenzel

je schlech­ter der witz, des­to grös­ser die re­so­nanz. das konn­te ich auf die­ser home­page in letz­ter zeit ver­mehrt fest­stel­len. we­gen der gros­sen nach­fra­ge des­halb jetzt ein klei­ner aber schlech­ter witz, der mir ges­tern an der jet-tank­stel­le in pan­kow, di­rekt am ein­gang ein­fiel:

gibts bei mac do­nalds ei­gent­lich auch schon bit-bur­ger?


4 fra­gen

felix schwenzel

schon wie­der so ne blog­um­fra­ge von ir­gend­wel­chen mar­ke­ting-stu­den­ten:

1) Was macht das Phä­no­men Blogs für Dich aus?

ich muss da­für mal mer­ce­des bunz her­an­zie­hen. sie hat ge­ra­de in ei­nem in­ter­view mit dem ma­ga­zin „phlow“ ge­sagt, dass vor al­lem die un­ab­hän­gig­keit die ei­nem das blog­gen ver­leiht ein sehr wich­ti­ger punkt sei. für das geld sei man nach wie vor auf her­kömm­li­che me­di­en an­ge­wie­sen, aber „für die Ver­öf­fent­li­chung der [ei­ge­nen] Über­zeu­gun­gen gott­sei­dank nicht mehr“. es ist die po­tenz die dem blog­gen in­ne­wohnt die fas­zi­nie­rend ist. po­ten­ti­ell kann ich mil­lio­nen le­ser er­rei­chen, ein­fach in­dem ich an­fan­ge zu schrei­ben. ohne vor­ga­ben, ohne re­geln. viel­fach aus­ser acht ge­las­sen ist die so­zia­le kom­po­nen­te des blog­gens. man lernt da­durch un­glaub­lich vie­le men­schen ken­nen, auch im ech­ten le­ben, die man sonst nie ge­trof­fen hät­te. auch dem paa­rungs­ver­hal­ten ist das blog­gen zu­träg­lich.

2) Was ist das Spe­zi­el­le an der deutsch­spra­chi­gen Blogo­sphä­re?

mir fehlt der ver­gleich um das be­ant­wor­ten zu kön­nen. die ame­ri­ka­ni­sche blog­sze­ne ist im ge­gen­teil zur deut­schen ja erst­mal viel grös­ser und viel eng­lisch­spra­chi­ger. die deut­sche ist da im ge­gen­satz viel deutsch­spra­chi­ger. ich habe ge­hört, dass die deut­schen mehr über das blog­dings selbt re­flek­tie­ren als die ame­ri­ka­ner. das hat wahr­schein­lich den glei­chen grund, wie die wei­te ver­brei­tung des flach­spü­lers in deutsch­land. das ana­ly­sie­ren der ei­ge­nen aus­schei­dun­gen liegt den deut­schen ein­fach mehr als an­de­ren.

3) Wie könn­ten Blogs zu ei­nem Wirt­schafts­fak­tor wer­den?

ich wür­de da mal die ma­cher der rie­sen­ma­schi­ne zu be­fra­gen. im ernst, ich weiss es nicht. für mich dient das blog­gen ja eher der per­sön­li­chen be­rei­che­rung. es hat ein paar tü­ren hier und da für mich ge­öff­net, mich qua­si auf die eine oder an­de­re gäs­te­lis­te ge­setzt, so dass ich mitt­ler­wei­le so­et­was wie ein semi-pro­fes­sio­nel­ler buf­fet-blog­ger ge­wor­den bin. man lädt mich ein oder fragt mich ob ich eine ver­an­stal­tung be­su­chen möch­te und ich schrei­be dann über das büf­fet. das las­sen sich man­che leu­te rich­tig geld kos­ten. ob das je­mals ein wirt­schafts­fak­tor wird, be­zweif­le ich. blogs mit qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen in­hal­ten ha­ben aber durch­aus das po­ten­ti­al gi­gan­ti­sche men­gen an le­sern an­zu­zie­hen, das bild­blog ist noch das ein­zi­ge bei­spiel da­für, ich bin aber si­cher, es wird nicht das ein­zi­ge blei­ben. für die bild­blog­ger wer­den die ein­nah­men aus wer­bung und mer­chan­di­sing si­cher bald als ein­nah­me­quel­le aus­rei­chen um sich al­lein vom blog­gen zu er­näh­ren. nur ein wirt­schafts­fak­tor ist das auch nicht.

eher als ein wirt­schafts­fak­tor, wer­den blogs so­et­was wie ein mei­nungs­fak­tor. bis die­ser mei­nungs­fak­tor im main­stream an­kom­men wird, ver­ge­hen aber si­cher noch ein paar jah­re.

4) Ist Dein Blog für Dich be­ruf­lich re­le­vant, und wenn ja, wie?

in­di­rekt ist es durch­aus re­le­vant. durch das blog­gen habe ich vie­le leu­te ken­nen­ge­lernt, oder bes­ser, ha­ben mich vie­le leu­te ken­nen­ge­lernt, die mir auch schon jobs an­ge­bo­ten ha­ben. so eine semi-pro­mi­nenz die man sich heut­zu­ta­ge recht gut er­blog­gen kann, hat den vor­teil dass man ab und an an­ge­bo­te be­kommt die zum teil so­gar be­zahlt wer­den. be­ruf­li­che re­le­vanz ist das aber nicht wirk­lich. da ich zum brot­er­werb im be­reich web­ent­wick­lung ar­bei­te ist das blog­dings aber auch eine her­vo­r­a­gen­de quel­le der fort­bil­dung. so ist eher das blog­dings als ge­samt­heit (es ist ja noch recht tech­niklas­tig) be­ruf­lich re­le­vant, als an­re­gungs- und in­for­ma­ti­ons­lie­fe­rant. ich bin aber be­reit da noch die eine oder an­de­re über­ra­schung zu er­le­ben.

[sie­he auch bov, fran­ziskript]


be­leg­te bild bröt­chen

felix schwenzel

jetzt wo der hal­be vor­stand von bild.de bloggt, kann man end­lich mal auf die be­ant­wor­tung di­ver­ser fra­gen hof­fen. denn zu­min­dest auf sein kom­men­ta­re ant­wor­tet ge­org pa­gen­stedt. die eine wäre, war­um bild.de wer­bung im­mer erst als wer­bung kenn­zeich­net, wenn das bild­blog dar­auf hin­weist, war­um man bei bild die blöd­sin­ni­ge be­haup­tung auf­recht er­hält, bild­blog nicht zu le­sen, war­um bild die kor­rek­tur-rech­nung des bild­blogs nicht be­zahlt und die wich­tigs­te, was ha­ben bild und be­leg­te bröt­chen ei­gent­lich ge­mein­sam?

mit dank an charles, via bild­blog.

weiterlesen

mehr ist we­ni­ger

felix schwenzel

tho­mas knü­wer war in der cola-wg und schreibt, wie im­mer, bril­li­ant und auf di­stanz be­dacht:

Die Ge­gend hat ihre bes­ten Zei­ten hin­ter sich, die Be­lus­ti­gun­gen in un­mit­tel­ba­rer Nä­her eher rot­lich­ti­ger Na­tur und auf der an­de­ren Sei­te nennt sich ein unapar­tes Ho­tel „Apart“ und be­her­bergt wech­seln­de Fans die ihr Früh­stück mit Pro­duk­ten nach deut­schem Rein­heits­ge­bot an­rei­chern. (wei­ter­le­sen.)

**


die rea­der-edi­ti­on ver­öf­fent­licht auch spam ei­gen-pr, dies­mal von fon, chris­tia­ne von und zu salms neu­es baby das „in­ten­si­ve be­low-the-line Vor­be­rei­tun­gen für ei­nen gro­ßen Markt­auf­tritt“ vor­be­rei­tet. na doll.

**


we­ni­ger ist mehr . ich sach dazu ja: the dah­l­mann way. [nach­trag 16.06.2006] der be­trei­ber des blogs blogrol­le.net ist vor­stand bei bild.de .

**


neu­wa­re mu­schi . jetzt re­du­ziert.

**


da­da­is­mus bei fau ju­lie :

Das ein­zi­ge, was der Mann seit Ta­gen spricht ist: „du trinkst nicht ge­nug.“ Ich: „Tue ich wohl!“ Der Mann: „du trinkst nicht ge­nug.“ Ich: „Tue ich wohl!“ Der Mann: „du trinkst nicht ge­nug.“ Ich: „Tue ich wohl!“ Der Mann: „du trinkst nicht ge­nug.“ Ich: „Tue ich wohl!“ Der Mann: „du trinkst nicht ge­nug.“
Das geht stun­den­lang, ist aber we­nig hilf­reich und hält mich vom Trin­ken ab. (wei­ter­le­sen.)

„home“-tas­te

felix schwenzel

der opel hat eine tas­te mit ei­nem häus­chen ne­ben dem ra­dio. wenn ich da drauf drü­cke, na­vi­giert mich das na­vi­ga­ti­ons­sys­tem nach­hau­se. das fin­de ich eine klas­se idee von opel. so fin­den auch be­sof­fe­ne au­to­fah­rer mit ei­nem ein­zi­gen tas­ten­druck nach­hau­se. nun gut, man muss dem na­vi­ga­ti­ons­sys­tem vor­her noch be­stä­ti­gen, dass man als fah­rer die vol­le ver­ant­wor­tung trägt und das na­vi­ga­ti­ons­sys­tem nicht für un­fäl­le ver­ant­wort­lich ma­chen kann, also sind es zwei tas­ten­dü­cke. schön auch, dass das na­viag­ti­ons­sy­tem mir die ver­stopf­te ju­bel­deut­schen-al­lee an­zeig­te, mit klei­nen drei­ecken. dum­mer­wei­se war es der fes­ten über­zeu­gung ich könn­te die al­lee der spackonau­ten, auf der 6000 au­tos mit fah­nen­schwen­ken­den fuss­ball-fans im ju­bel­kosrso fuh­ren stau stan­den, durch­que­ren. das wäre noch nicht­mal mit ge­walt oder ge­schick­lich­keit ge­gan­gen. die hal­be west­lich in­nen­stadt war ge­sperrt und mit hu­pen­den fah­nen­schwen­kern ver­stopft. min­des­tens 6 mil­lio­nen po­li­zis­ten wa­ren auf den stras­sen. ich und mein na­vi­ga­ti­ons­sys­tem ha­ben dann aber nach gross­räu­mi­ger um­fah­rung doch noch un­se­ren weg nach­hau­se ge­fun­den. wir sind ja bei­de fle­xi­bel. und ge­hupt, ich schwör, habe ich kein ein­zi­ges mal.


live aus der co­la-wg

felix schwenzel

eben gabs in­ner cola-wg es­sen, her­vo­r­a­gend vom cola-koch ge­macht. ein sal­zi­ger sa­lat mit was­ser­me­lo­nen-stück­chen, der den vor­teil hat, dass das auge nicht ir­ri­tiert ist, die den­ken näm­lich an to­ma­ten. der an­de­re sa­lat war mit ki­cher­erb­sen — ich has­se ki­cher­erb­sen — aber der sa­lat war trotz­dem klas­se. die­ter rap­polt guckt kei­nen fuss­ball, er grillt. würst­chen mit brand­krus­te, sehr le­cker, dazu in alu­fo­lie ge­grill­ter mais, „corn“ sagt man hier.

das in­ter­net der cola-blog-wg ist ka­putt, da­für kann man auf das ad­min-menü des ac­ces­s­points zu­grei­fen, der ist noch mit dem te­le­kom-de­fault pass­wort „ge­schützt“: 0000

wahr­schein­lich schweigt die cola-wg also heu­te abend, so ohne in­ter­net. (ich hab umts und nen frem­den of­fe­nen ac­ces­s­point ge­fun­den, den die an­de­ren wohl noch nicht ge­fun­den ha­ben)

apro­pos ki­cher­erb­sen, eben beim es­sen nen ham­mer­gag ge­macht als klo­se ne tor­chan­ce hat­te: „that was klo­se.“ 3 von 10 an­we­sen­den blog­gern ha­ben so­gar ge­lacht.

sehr ge­wöh­nungs­be­dürf­tig, aber ir­gend­wie fas­zi­nie­rend, cola mit kaf­fee-ge­schmack. das gibts bis­her nur in frank­reich (sie­he auch ge­fühls­kon­ser­ve) udn der cola-wg. ich habe ver­sucht mich da­mit zu ver­gif­ten, habe die 7 do­sen aber er­staun­lich gut über­stan­den. schla­fen kann man bei der hit­ze ja eh nicht.

weiterlesen

„Auf­re­gen ist ei­ne Trieb­fe­der des Blog­gens“

felix schwenzel

ich mag es mich selbst in über­schrif­ten zu zi­tie­ren. mehr zi­ta­te von mir im email-in­ter­view mit mark pohl­mann im the­men­blog.


grund­ver­schlüs­se­lung?

felix schwenzel

also mein as­tra ist nicht grund­ver­schlüs­selt . aber der schlüs­sel hat ne fern­be­die­nung.


mer­ce­des bunz über das blog­dings

felix schwenzel

mer­ce­des bunz hat „nach­ge­dacht“ über web­logs. sehr le­sens­wer­te ant­wor­ten bei phlow.net:

Im Mo­ment ist es ei­ner­seits die Un­ab­hän­gig­keit, die mir at­trak­tiv er­scheint, denn durch das Blog ist man we­ni­ger auf her­kömm­li­che Me­di­en an­ge­wie­sen, um sei­ne Über­le­gun­gen in die Welt hin­aus zu brin­gen und sicht­bar zu ma­chen. Für Geld braucht man her­kömm­li­che Me­di­en schon, für die Ver­öf­fent­li­chung der Über­zeu­gung gott­sei­dank nicht mehr.wei­ter­le­sen.

fern­se­hen gu­cken las­sen

felix schwenzel

ich habe von der wm ja bis­her nichts mit­be­kom­men aus­ser fähn­chen an au­to­fens­tern und bul­len an al­len mög­li­chen ecken, wo sonst nie bul­len ste­hen. aus­ser eben zwi­schen 13 und 15 uhr habe ich seit 3 wo­chen kein fern­se­hen mehr ge­se­hen, da­für sehr viel au­to­bahn. ich schät­ze mich da sehr glück­lich. denn die scheis­se die sich ste­fan nig­ge­mei­er, die arme sau, da für ei­nen selbst­ver­such an­ge­guckt hat (24 stun­den wm-fern­se­hen?), scheint mir wirk­lich schwer er­träg­lich zu sein:

Als Ker­ner eine lan­ge Rei­he von Sta­tis­ti­ken zi­tiert und nach der “Ma­gie” von Er­öff­nungs­spie­len fragt, sagt Klopp: “Mir ist das scheiß­egal, wie die alle ge­spielt hat­ten”, und das Pu­bli­kum in der “ZDF-Are­na” ap­plau­diert.wei­ter­le­sen

mir fiel beim le­sen auf, fern­seh­kon­sum lässt sich un­ge­mein ef­fek­tiv ge­stal­ten: ein­fach nicht selbst gu­cken, son­dern gu­cken las­sen.


sinn­lo­ses rum­fah­ren

felix schwenzel

so ein auto ani­miert ei­nem zu sa­chen, die man sonst gar nicht ma­chen wür­de. da­mit mei­ne ich jetzt nicht park­platz su­chen, schei­ben wi­schen oder die­sel tan­ken, son­dern sinn­lo­ses durch die ge­gend fah­ren. weg­fah­ren aus or­ten an de­nen man sich ei­gent­lich wohl fühlt und al­les hat was man so zum le­ben braucht: dö­ner, bier, sitz- und lie­ge­ge­le­gen­hei­ten, men­schen die ich mag und men­schen die ich nicht ken­ne. viel mehr braucht man als gross­stadt­mensch ja nicht. wenn man aber ein auto hat, drängt es ei­nem am wo­chen­den­de aus un­er­find­li­chen grün­den raus aus die­sem op­ti­ma­len auf­be­wah­rungs­ort na­mens gross­stadt.

so set­ze ich mich heu­te mor­gen statt an den früh­stücks­tisch oder den com­pu­ter ins auto, fah­re mit der bei­fah­re­rin raus auf die au­to­bahn, hal­te am ers­ten bes­ten mc­do­nalds um dort vor­geb­lich nur ei­nen ein-euro-cap­puc­ci­no zu kau­fen, kau­fe aber noch je ei­nen cheese­bur­ger, ne pom­mes und ne cola dazu weil der hun­ger sich kurz vor­her ge­mel­det hat­te. da­nach fuh­ren wir in sehr zäh­flies­sen­dem ver­kehr nach wes­ten, hör­ten die cd-samm­lung der bei­fah­re­rin durch, 300 ki­lo­me­ter au­to­bahn mit mu­sik und hand auf dem knie, zu ei­nem ort den ich vor­her mit den such­wor­ten „ost­fries­land“ und „strand“ ge­goo­gelt hat­te und zu dem mich dass mitt­ler­wei­le stumm-geschhal­te­te na­vi­ga­ti­ons­sys­tem hin­führ­te: dorm­um­siel.

nach fast vier stun­den fahrt par­ke ich am dorm­um­sie­ler ha­fen, pa­cke den so­eben im plus in au­rich ge­füll­ten pick­nick­korb und die bei­fah­re­rin in die hand und zah­le zwei euro ein­tritt oder kur­ta­xe, um mich am „strand“ ne­ben die bei­fah­re­rin un­ter eine de­cke zu le­gen. als ob ich das nicht zu­hau­se hät­te ha­ben kön­nen. nun gut. zu­hau­se riecht es nicht so nach meer und es ist auch wind­stil­ler. vor­teil zu­hau­se: ich kann ein rol­lo run­ter­ma­chen wen mich die son­ne blen­det, be­kom­me kei­nen son­nen­brand und ich kann bier trin­ken, weil ich zu­hau­se nicht mehr nach­hau­se fah­ren muss. vor­teil strand: es riecht nach meer, es tönt po­ly­pho­nes kin­der­ge­schrei, es herrscht son­nen­milch­duft. nach drei stun­den am strand lie­gen und es­sen wie­der zwei­ein­halb stun­den heim­fahrt, dies­mal ohne zäh­flies­sen­den ver­kehr.

zu­hau­se an­ge­kom­men rech­ne ich al­les noch­mal zu­sam­men: mc­do­nalds-be­such, plus-ein­kauf, es­sen und drei stun­den ne­ben der bei­fah­re­rin un­ter ei­ner de­cke lie­gen hät­te ich in der gross­stadt in ca. drei­ein­halb stun­den er­le­digt, wäre top­fit und hät­te das auch noch live blog­gen kön­nen. mit dem auto hats zehn stun­den ge­dau­ert, 40 euro sprit ge­kos­tet und ich bin völ­lig ge­rä­dert.

zwei vor­tei­le hat­te die tour al­ler­dings, ich habe viel mu­sik und mo­no­lo­ge der bei­fah­re­rin hö­ren kön­nen und konn­te mei­ner tä­tig­keit als opel­tes­ter nach­ge­hen: ich habe habe ei­nen müll­ei­mer im as­tra ent­deckt! hier ist ein foto.

weiterlesen

blind­text

felix schwenzel

das mit dem blind­text hat­te ich schon­mal vor vier jah­ren. war­um der ta­ges­spie­gel das jetzt macht, kei­ne ah­nung. ob die das auch dru­cken?

[via jo­net]


glaub­wür­dig­keit

felix schwenzel

sa­scha lobo im blog­talk:

Glaub­wür­dig­keit ist was für Leu­te, die wol­len, dass man ihre Lü­gen nicht ent­deckt. Ich weiss das sehr gut, ich bin Wer­ber, da dreht sich stän­dig al­les um Glaub­wür­dig­keit.

neo­lo­gis­mus: vi­deo-pod­caft

felix schwenzel

un­se­re kanz­le­rin wen­det sich an uns:

Heu­te wen­de ich mich zum erf­ten Mal auf ei­nem ganz neu­en Weg an Sie: mit ei­nem Vi­deo-Pod­caft. Neue tech­ni­sche Mög­lich­kei­ten faf­zi­nie­ren nicht nur jun­ge Men­schen. Auch ich habe Freu­de dar­an. Und des­halb möch­te ich Ih­nen ziem­lich re­gel­mä­fig auf die­sem Wege er­läu­tern, was die Bun­des­re­gie­rung be­wegt - im dop­pel­ten Wort­sinn: Wo­mit wir uns be­schäf­ti­gen und waf wir tun, um Deutsch­land vor­an zu brin­gen. (quel­le,wort­laut)

hat ei­ner schon den itms-link ge­fun­den?

der re­gie­rungs­spre­cher ist mit dem mer­kel-pod­cast üb­ri­gens „völ­lig über­for­dert“. ich auch. ich kann die­se ge­stelzs­te vor­le­se­stim­me ganz schwer er­tra­gen. auch wenn ich fuss­ball und fo­cus nor­ma­ler­wei­se nicht er­tra­ge, toni ma­ho­ni er­tra­ge ich mit freu­de. und wenns nur des­halb ist, weil ich nicht das ge­fühl habe er liest mir wie ein mär­chen­on­kel ir­gend­was von ei­nem „fach­mannn“ vor­ge­tex­te­tes vor. die­ses un­spon­ta­ne, fer­ti­ge tex­te vor­le­sen macht im üb­ri­gen auch eh­ren­senf so un­er­träg­lich.

weiterlesen

die lus­tigs­ten bild­un­ter­schrif­ten

felix schwenzel

scha­den­freu­de wird ja ganz gross ge­schrie­ben im blog­dings bei der „bild“-zei­tung. des­halb nennt man dort un­fäl­le manch­mal ein­fach „lus­ti­ge ein­park­ver­su­che“. was dann aber wirk­lich lus­tig ist, wenn ge­hör­lo­se blin­de als tex­ter für bild­un­ter­schrif­ten be­schäf­tigt wer­den und ei­nen „golf“ ei­nen „maz­da“ und ei­nen „opel“ „mer­ce­des“ nen­nen. wenn es nach der „bild“-zei­tung geht fah­re ich also ge­ra­de ei­nen mer­ce­des . der zehn­jäh­ri­ge sohn mei­ner bei­fah­re­rin nennt den „opel as­tra“ letzt­lich üb­ri­gens im­mer „opel becks“. ich rech­ne sei­ne wit­zel­sucht mei­nem gu­ten ein­fluss auf ihn zu, ge­nau­so wie er neu­er­dings auch von mir ge­lernt hat, beim es­sen laut­hals zu rülp­sen. da bleibt mir nur der lei­se ruf: kauft kei­ne spie­gel bei ikea, schafft euch kin­der an.

[nach­trag aus den kom­men­ta­ren]
schei­nen ech­te opel fans zu sein:


wun­der

felix schwenzel

ein klei­nes wun­der: ich habe ei­nen ge­trän­ke­do­sen­hal­ter im opel ge­fun­den! ei­gent­lich so­gar zwei. ins­ge­samt gibt es dann wohl 5 ge­trän­ke­do­sen­hal­ter im as­tra: drei qua­si un­be­nutz­ba­re, näm­lich rechts und links an der rück­sitz­bank und ei­ner im de­ckel des hand­schuh­fachs. der ist aber nur be­nutz­bar, wenn das hand­schuf­ach of­fen ist und ei­gent­lich auch kein hal­ter, son­dern eine ver­tie­fung, die das ge­tränk das man da­hin stellt, ein­dring­lich dazu an­hält bei je­der fahr­be­we­gung so­fort um­zu­fal­len.

nein, ich habe ei­nen ge­trän­ke­hal­ter in der sei­ten­ab­la­ge ge­fun­den. da ich die sei­ten­ab­la­ge ge­wohn­heits­mäs­sig als müll­ei­mer be­nut­ze, bzw. um cds oder stau­li­te­ra­tur zu ver­stau­en, ist mir nie auf­ge­fal­len, dass sich das fach nach vor­ne hin ver­dickt, so dasss es ex­akt eine dose auf­neh­men kann. al­ler­dings nur stan­dard-do­sen. mr. brown-kaf­fee-do­sen pas­sen zwar auch rein, aber man be­kommt sie nicht mehr raus, weil sie nicht hoch ge­nug sind. eben­so fal­len alle mo­der­nen „wach­ma­cher-do­sen“ um, die­se schlan­ken, et­was dün­ne­ren do­sen die von soft­drink-her­stel­lern ver­wen­det wer­den um dem kon­su­men­ten vor­zu­gau­keln der in­halt ma­che wach (red­bull, nes­caf­ex­press, neu­erd­insg auch coca-cola). mor­gen mach ich mal die mo­tor­hau­be auf, viel­leicht sind da noch mehr ab­la­ge­flä­chen.

**


noch ein wun­der: heu­te un­ter den au­gen der po­li­zei auf mei­nen park­ver­bots­platz ge­fah­ren, so ei­ner an ei­ner stras­sen­ecke mit dia­go­na­len strei­fen auf dem asphalt. ich par­ke dort seit fast zwei wo­chen bei­na­he täg­lich ohne je­mals ei­nen straf­zet­tel be­kom­men zu ha­ben. eben­so hat bis­her kein fuss­gän­ger oder fahr­rad­fah­rer stum­men pro­test an mei­ner park­platz­wahl ge­übt und zum bei­spiel in die fah­rer­tür ge­tre­ten. toll. das po­li­zei­au­to war glau­be ich ein opel.

**


heu­te mal ohne na­vi­ga­ti­ons­sys­tem ge­fah­ren und die un­fass­ba­re ruhe ge­nos­sen. kürz­lich aber ein neu­es wort vom na­vi­ga­ti­ons­sy­tem ge­lernt: „fahr­ver­bots­zo­ne“. aus­ser­dem hat die dame ei­nen klei­nen sprach­feh­ler. sie sagt sehr oft „nach brechts ab­bie­gen“. ko­mi­scher­wei­se nicht im­mer.

**


heu­te im stau für eine wei­le ne­ben ei­nem audi q7 ge­fah­ren. das ist eine art rund­ge­klöp­pel­ter lie­fer­wa­gen für wich­tig­tu­er. ein sehr gros­ses, sehr un­ver­nünf­ti­ges auto. wer kauft sich so­was?

**


auf mei­ner letz­ten fahrt von ham­burg nach ber­lin bin ich von 8 au­tos über­holt wor­den. ich habe beim über­ho­len im­mer so ge­tan als re­pa­rier­te ich ge­ra­de das au­to­ra­dio und als sei das der grund da­für, dass ich nicht schnel­ler füh­re. wie er­nied­ri­gend muss es aber sein, wenn man für 80 000 euro ein 300-ps-auto kauft das bei 250 km/h ab­rie­gelt und sich un­ter um­stän­den von ei­nem ge­tun­ten golf gti über­ho­len las­sen muss?