mein drit­ter opel

felix schwenzel

nach­dem ich vor zwei wo­chen von nico er­fuhr, dass die opel-ak­ti­on klappt und ich wohl ei­nen opel „gtc“ zum tes­ten be­kom­men wer­de, warf ich ei­nen blick auf die opel web­sei­te . um mir ein bild zu ma­chen. „al­ter schwe­de, ist der häss­lich“, dach­te ich lei­se in mich rein und frag­te mich, ob man so­was wohl blog­gen kön­ne. ne­ben der tat­sa­che, dass die web­sei­te mich zu ver­wir­ren, auf fal­sche fär­ten zu lei­ten und mit lang­sam­mem sei­ten­auf­bau zu lang­wei­len ver­such­te, fand ich nur bil­der vom gtc auf de­nen er mich mit gros­sen au­gen an­guck­te und wie ein zu­sam­men­ge­stauch­ter alfa ro­meo aus­sah. in der dar­auf fol­gen­den zwei­wö­chi­gen war­te­zeit, die die be­tei­lig­ten agen­tu­ren und opel wohl da­mit ver­brach­ten die letz­ten ver­blie­be­nen wa­gen die nicht in der gros­sen „ deutsch­land macht den opel test “-ak­ti­on ver­ge­ben wa­ren zu­sam­men­zu­su­chen, ver­such­te ich mich auf der stras­se nach neu­en opel-as­tras um­zu­gu­cken. die paar die ich sa­hen dann aber doch gar nicht so übel aus. gros­se au­gen, aber auch eine aus­re­ci­hend gros­se mo­tor­hau­be um nicht un­pro­por­tio­niert zu wir­ken, ein fett­steis­si­ges hin­ter­teil, mit hoch­ge­zo­ge­nen len­den, eine bis auf den vor­de­ren kot­flü­gel sehr ele­gan­te sei­ten­li­nie. ich war ei­ni­ger­mas­sen be­ru­higt.

heu­et abend end­lich be­ka­men don und ich (die bus­si­bär­blog­ger) dann ei­nen ab­hol­ter­min um un­se­re as­tras ab­zu­ho­len. das re­prä­sen­ta­ti­ve opel „kom­mu­ni­ka­ti­ons und mar­ken­zen­trum“ wur­de ge­ra­de um­ge­baut, so dass wir zum we­ni­ger re­prä­sen­ta­ti­ven und kom­mu­ni­ka­ti­ven opel händ­ler het­zer gin­gen um die fahr­zeu­ge dort ab­zu­ho­len. un­ser per email an­ge­ge­be­ner an­sprech­part­ner war zwar schon „aus dem haus“, aber da opel-het­zer den schreib­ti­schen nach min­des­tens 20 ver­käu­fer be­schäf­tigt, über­nahm ein an­de­rer ver­käu­fer un­se­ren emp­fang. im­mer­hin war er völ­lig ah­nungs­los und be­frag­te uns nicht nach dem neu­es­ten blog­ger-tratsch, son­dern woll­te nur un­se­re aus­wei­se und füh­rer­schei­ne se­hen. ne fla­sche sekt hat­te er auch für je­den von uns pa­rat,die soll­ten wir aber erst nach der au­to­fahrt trin­ken. ne kis­te as­tra im kof­fer­raum hät­te mich mehr eu­pho­ri­siert, al­lein schon we­gen des gi­gan­ti­schen wort­spiel-gags.

am ende un­ter­schrie­ben wir eine „an­mel­dung zu pro­be­fahrt“ in der un­ter an­de­rem fol­gen­de spass­brem­sen ver­merkt wa­ren:

  • Pro­be­fahr­ten dür­fen nur auf öf­fent­li­chen, für den Ver­kehr frei­geg­be­nen Stra­ßen durch­ge­führt wer­den.
  • Das Fahr­zeug darf nicht bei mo­tor­sport­li­chen Ver­an­stal­tun­gen oder zu ge­werb­li­chen Zwe­cken ein­ge­setzt wer­den. Eben­so sind Son­der­prü­fun­gen wie Brems­ver­su­che, We­del-, Schleu­der­tests, Höchst­ge­schwin­dig­keits­ver­su­che oder Ähn­li­ches nicht er­laubt.

scha­de, aber das mit der höchst­ge­schwin­dig­keit wür­de mich doch mal bren­nen­den in­ter­es­sie­ren. mal schaun.

der wa­gen („sa­phir-schwarz“) sieht wirk­lich gut aus. die fo­tos auf der opel­web­sei­te stam­men wahr­schein­lich von ir­gend­wel­chen hob­by-fo­to­gra­fen die ihre test­wa­gen fo­to­gra­fiert ha­ben und un­ter cc-li­zenz auf flickr ver­öf­fent­licht ha­ben. an­ders kann ich mir nicht er­klä­ren wie so ein at­trak­ti­ves auto so schlecht auf der her­stel­ler-web­site weg­kommt. was mir be­son­ders ge­fällt ist die ab­surd klei­ne heck­schei­be. sie ist in etwa so gross wie ein klei­ner fern­se­her. das ge­fällt mir und er­in­nert mich an ame­ri­ka­ni­sche 50er-jah­re au­tos. aus­ser­dem war das fahr­zeug äus­serst sau­ber. in mei­nem all­tag gibt es nicht sehr vie­le sau­be­re ge­brauchs­ge­gen­stän­de, ich bin hoch­glanz und wohl­rie­chen­de in­te­ri­eurs nicht ge­wohnt. auch das ge­fiel mir auf an­hieb am opel. zu den äus­ser­lich­kei­ten wer­de ich si­cher noch et­was schrei­ben, aber nicht nur mir ge­fiel das äus­se­re auf den ers­ten blick, auch mei­ne ar­beits­kol­le­gen sag­ten din­ge wie „ziem­lich gut (für nen opel)“, „schick, passt gar nicht zu dir“, „ich hab ein weis­ses auto, wills­te tau­schen?“, „die neu­en opel ha­ben ein tol­les preis-leis­tungs-ver­hält­nis“. mir ist schon klar, dass das al­les heuch­le­ri­sche ver­su­che sind mich freund­lich zu stim­men um die kol­le­gen ab & an zu chauf­fie­ren oder sel­k­ber fah­ren zu las­sen, aber auch in sol­chen schlei­m­at­ta­cken steckt si­cher das eine oder an­de­re korn wahr­heit. ich wer­de aber vor al­lem das mit dem preis-leis­tungs-ver­hält­nis aber noch­mal ge­nau prü­fen.

ge­fah­ren bin ich noch nicht so viel, von 15 habe ich den ki­lo­me­ter­zäh­ler ge­ra­de mal auf 25 ge­schraubt, aber ich bin sehr zu­frie­den. len­kung, gas­pe­dal, brem­se, al­les funk­tio­niert. un­ter der mo­tor­hau­be steckt ein die­sel, der nach ei­ner kur­zen nach­denk­pau­se bei durch­g­ge­drück­tem gas­pe­dal schön schiebt (oder zieht) und lus­tig fiept. ver­mut­lich ist das der tur­bo. dass der mo­tor ent­ge­gen der email-an­kün­di­gung nur 120 ps hat und kei­ne 150 lässt sich ver­kraf­ten, glau­be ich. denn sport­lich ist der wa­gen, er hat für die­sen zweck ex­tra eine „sport“-tas­te. die hat­te ich bei den ers­ten fahr­ten die gan­ze zeit ak­ti­viert und in der tat, als ich zu­hau­se an­kam hat­te ich so­gar ein biss­chen rü­cken­schmer­zen. soll­te ich da­von auch noch mus­kel­ka­ter be­kom­men, wer­de ich die sport-funk­ti­on aber wie­der de­ak­ti­vie­ren.

zum in­nen­raum und der aus­stat­tung wer­de ich in den nächs­ten ta­gen si­cher noch das eine oder an­de­re schrei­ben, was mich aber auf an­hieb be­geis­tert hat, sind gleich meh­re­re knöp­fe im auto die mit „auto“ be­zeich­net sind. sehr klug, knöp­fe in ei­nem auto mit „auto“ zu be­schrif­ten, da ver­gisst man nicht so schnell wo man dran ist drinn ist.

jetzt bin ich müde und wür­de mich freu­en wenn der wa­gen mor­gen noch im hal­te­ver­bot steht, da­mit ich da­mit wie­der zur ar­beit fah­ren kann. bvg: kiss my ass.


weis­heit 2

felix schwenzel

wasch­sa­lon is the new klei­nesf.


weis­heit 1

felix schwenzel

gott sei dank bin ich athe­ist.


mo­to­ro­la razr v3x

felix schwenzel

die fir­ma opel2, ver­zei­hung, kei­ne wit­ze mit na­men, schon gar nicht mit mar­ken­na­men, also die fir­ma o2 (die sich ei­gent­lich mit er­nied­rig­ter zwo schrei­ben las­sen möch­te,egal), also o2 hat mir freund­li­cher­wei­se ein opel mo­tor­loa razr v3x zur ver­fü­gung ge­stellt. ich muss­te nur un­ge­fähr 80 euro be­zah­len und ein­wil­li­gen wei­te­re zwei jah­re mo­nat­lich 60 bis 80 euro nut­zungs­ge­büh­ren an sie zu über­wei­sen. da die on­line­be­stell­lung aus ei­nem „tech­ni­schen grund“ ge­schei­tert war, ver­län­ger­te ich mei­nen ver­trag te­le­fo­nisch. geht auch, ist aber un­ge­wohnt in zei­ten wo man doch lie­ber mit ma­schi­nen re­det als mit men­schen im call­cen­ter. lei­der ver­sprach der mann am te­le­fon al­les mög­li­che, was ich aber gar nicht be­kam, kei­ne be­stä­ti­gungs sms, kei­ne spei­cher­kar­te, kei­nen blue­tooth-stick.

prak­ti­scher­wei­se bin ich neu­er­ding in­ha­ber ei­ner gol­de­nen pack­sta­ti­ons kar­te und iden­ti­fi­zie­rungs­num­mer, so dass ich mir das pa­ket in eine pack­box in mei­ner nähe schi­cken liess. dum­mer­wei­se hat­te ich aber beim tol­len pack­sta­ti­ons­fin­der der post dhl die fal­sche pack­sta­ti­on ge­fun­den, die ca. 4 s-bahn sta­tio­nen von mei­nem wohn­ort ent­fernt liegt, aber glück­li­cher­wei­se auf mei­nem heim­weg.

das mo­to­ro­la wur­de von dhl sehr schnell aus­ge­lie­fert, es war nur von frei­tag vor­letz­ter wo­che bis frei­tag letz­ter wo­che un­ter­wegs, so dass ich am frei­tag letz­ter wo­che eine sms und eine email be­kam, dass die sen­dung be­reits auf mir war­te­te. am mo­natg hat­te dhl es plötz­lich ganz ei­lig, die pack­sta­ti­on maul­te mich per sms und email an, ich sol­le das pa­ket doch bit­te lang­sam mal ab­ho­len. ge­mach, ge­mach.

ent­täuscht stelll­te ich zu­nächst fest, dass die ver­spro­che­ne spei­cher­kar­te und der ver­spro­che­ne blue­tooth-stick nicht mit­ge­lie­fert wur­den, auch kei­ne neue umts sim-kar­te. das wird dazu füh­ren, dass ich das te­le­fon dem­nächst wie­der zu­rück an o2 schi­cken wer­de, die wol­len das so.

das te­le­fon selbst ist wun­der­hübsch. im ge­ge­teil zu mei­nem al­ten kno­chen, mei­nem no­kia 6680 ist es so­gar form­schön. es fasst sich auch gut an, die dun­kel­blau la­ckier­ten flä­chen fas­sen sich leicht rau, fast sam­tig an. so­was mag ich, ich muss mich stän­dig be­herr­schen nicht am te­le­fon zu le­cken,schliess­lich muss ich es ja zu­rück­ge­ben. auch die klapp­funk­ti­on fin­de ich un­ge­heu­er fas­zi­nie­rend. nach ei­nem ge­spräch braucht man nicht die rote tas­te zu su­chen und zu drü­cken, ein­fach zu­klap­pen, fe­tich. auch um die uhr­zeit zu er­fah­ren (da­für be­nut­ze ich mein han­dy am al­ler­meis­ten, ne­ben dem fo­to­gra­fie­ren) brau­che ich nicht erst eine tas­ten­sper­re zu lö­sen, ein­fach auf­klap­pen und auf das gros­se bun­te dis­play gu­cken.

aber oh schreck! wie bunt! die­se schreck­li­chen bun­ten icons, die schrif­ten,alle mit ei­nem rand drum­rum. al­les irre scharf, aber auch irre häs­lich. und ob­wohl das han­dy­dis­play rie­sig ist, fehl­te mo­to­ro­la of­fen­barf der platz um das da­tum ne­ben der uhr­zeit ein­zu­blen­den, da­für sehe ich ein tol­les hin­ter­grund­bild mit wal­für­zen und der screen­sa­ver funk­tio­niert auch ein­wand­frei.

das v3x lässt sich leid­lich mit die­sem plug­in mit mei­nem power­book und isync syn­kro­ni­sie­ren. aber wohl nur wenn ich das adress­buch nach vor­na­men sor­tie­ren las­se. und auch nur die te­le­fon­num­mer und email­adres­sen. die adres­sen und no­ti­zen mei­nes adress­buchs, wie ich es vom no­kia ge­wohnt war, über­nimmt das han­dy nicht vom com­pu­ter. ob­wohl es das könn­te, wenn es das woll­te. will es aber nicht. aus­ser­dem muss ich jetzt, wenn ich mei­nen va­ter an­ru­fen will nach „wolf­gang“ su­chen, die su­che auf dem han­dy nach „schwen­zel“ er­gibt kei­ne tref­fer. das ist all­les sehr un­be­frie­di­gend.

da­für ist die ka­me­ra — ver­mut­lich — sehr, sehr gut. über­all ste­hen be­ein­dru­cken­de wor­te, „2me­ga­pi­xel“, „bes­te qua­li­tät“, „hohe auf­lö­sung“ . der aus­lö­ser löst auch wirk­lich schnell aus, die ka­me­ra spei­chert flott, al­les su­per, aber ich be­kom­me die ver­fluch­ten bil­der nicht aus der ka­me­ra. sen­den kann ich die bil­der nur per „nach­richt“, per blue­tooth bie­tet mir der razr kei­nen ver­sand an. war­um? ich bin si­cher das ding kann das, eben­so wie kom­plet­te adress­da­ten­sät­ze über­neh­men, aber das ver­fluch­te ding will mich zum stu­di­um der be­triebs­an­lei­tung über­re­den.

ei­gent­lich ist all­le an dem te­le­fon scheis­se, die tas­ta­tur, die tas­ten­tö­ne, der joy­stick, der kei­ner ist, son­dern ein druck­punkt den ich nur mit dem dau­men­na­gel be­die­nen kann, die vor­in­stall­lier­ten klin­gel­tö­ne und „the­mes“ und vor al­lem die seit­li­chen tas­ten die man im­mer aus­ver­se­hen drückt und die dsas te­le­fon dann mit ei­nem spre­chen las­sen: „sa­gen sie ei­nen be­fehl“ - sagt das ding dann im­mer. egal was ich sage, anbt­wor­tet es: „nicht verfstan­den“. im­mer­hin mit ei­ner an­ge­neh­men frau­en­stim­me. was ich aber wirk­lich, be­reits nach ei­nem tag lie­be ist der klapp­me­cha­nis­mus,das flupp beim zu­klap­pen, das au­gen­blick­li­che strah­len des dis­play beim auf­klap­pen, die sam­ti­ge ober­flä­che. und das al­ler­ge­ni­als­te: das ding hat nur ei­nen an­schluss, ei­nen usb-an­schluss. da­mit kann man es so­wohl mit dem netz­teil als auch am com­pu­ter auf­la­den.

nur der mac ver­steht sich nicht mit dem han­dy, we­der per blue­tooth kann ich da­ten raus­zie­hen oder rein­drü­cken, noch per usb. jetzt ver­rot­ten mei­ne fo­tos auf dem han­dy und ich muss die scheis­se mor­gen an nem pc run­ter­saugen. im­mer­hin bes­ser als die be­die­nungs­an­lei­tung zu le­sen.

ende der wo­che tausch ich das ding ge­gen ein no­kia mit sym­bi­an. das ver­steht mich bes­ser, ich ver­steh es bes­ser und mein mac auch.

mor­gen schau ich dann wie sich ein mac und ein opel ver­ste­hen.

[nach­trag]
an­ders als beim no­kia, wo man bil­der per blue­tooth „sen­det“, muss man sie im mo­to­ro­la „ko­pie­ren“. jes­ses. habe den gan­zen weg von der u-bahn zur ar­beit ge­braucht um das per tri­al & er­ror raus­zu­fin­den.

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mu­sik

felix schwenzel

das wär doch mal was fürs bild­blog. ich würd das ja an stel­le der band für ne wo­che als wer­bung auf bild­blog schal­ten. aber auf mich hört ja kei­ner.

[nach­trag 20:27 uhr]
wenn man sich ver­sucht als ora­kel zu be­tä­ti­gen bzw. ver­trau­li­che in­for­ma­tio­nen vor­zei­tig raus­bläst (nichts an­de­res soll­te das oben sein), kann man sich nicht nur mit in­for­ma­ten ver­scher­zen, son­dern auch ein biss­chen in die nes­seln set­zen und so wir­ken als ob man sich für das „be­low the line“-mar­ke­ting ei­ner band ein­set­zen wür­de. sie­he an­dre­as’ ar­ti­kel auf an­dre­as.de. von ADD ON MU­SIC pro­mo­ti­on habe ich al­ler­dings bis eben, als ich an­dre­as’ ar­ti­kel las, nie et­was ge­hört und auch kei­nen spam, wie an­dre­as, emp­fan­gen. mer­ke: fin­ger weg von der mu­sik­in­dus­trie, man macht sich im­mer die fin­ger schmut­zig.


pre­vious5ye­ars

felix schwenzel

Leu­te, die mich frü­her auf dem Flug­ha­fen um­arm­ten und ge­sagt ha­ben: ,Mensch, Sin­ner, du hast uns reich ge­macht!’ – die ru­fen heu­te an, an­onym, ver­steht sich, und be­schimp­fen uns. Das ist schon schlimm.

oli­ver sin­ner in brand­eins 4/2001.

aus­ge­gra­ben vom blog­gen­den blog­kri­ti­ker.


opel, bald

felix schwenzel

pia hat ih­ren opel (opel as­tra 5T 1.9 CDTI in schwarz mit bei­gem le­der) be­reits be­kom­men und test­ge­fah­ren. don , mc­win­kel und ix be­kom­men uns­re­re am mitt­woch. mei­ner wird — ich bin ja ein sport­lich-adi­pö­ser typ — ein GTC sport 1.9 CDTi sein. ich bete be­reits in­stän­dig, dass er schwarz sein wird und dass die ral­ley­strei­fen zu mei­nen na­del­strei­fen pas­sen wer­den.


ge­or­ge mi­cha­el macht mir angst

felix schwenzel

zu­min­dest wenn ich mir die­se bil­der an­gu­cke. und ich war­te auf sol­che bil­der von die­ter boh­len. von mir gibts sol­che fo­tos ja be­reits.

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next10ye­ars par­ty

felix schwenzel

wil­de par­ty am don­ners­tag. das sind die be­wei­se: be­weis 1, be­weis 2 und be­weis 3.


wir­rens

felix schwenzel

ei­gent­lich hat ro­land recht. so siehts ein­fach bes­ser aus. höchs­te zeit mal ein biss­chen am css rum­zu­zer­ren.


de­sign­klick­trends

felix schwenzel

ganz gros­se qua­li­täts­of­fen­si­ve bei spie­gel.de. ma­thi­as mül­ler von blu­men­cron, wäch­ter und selbst­er­nann­ter ga­rant von qua­li­tät, er­bit­ter­ter geg­ner von schrott, stellt ja schon län­ger auch an­de­ren qua­li­täts­lie­fe­ran­ten sei­ne be­schei­de­ne, klei­ne do­main zur ver­fü­gung (gu­ten­berg, eh­ren­senf, schu­le, wet­ter, ser­vice). „de­sign­klicks“ heisst ein wei­te­res die­ser ehr­gei­zi­gen pro­jek­te un­ter der spie­gel.de do­main: de­sign­klicks.spie­gel.de.

auf der start­sei­te von de­sign­klicks liest man ei­nen auf­ruf an fo­to­gra­fen, il­lus­tra­to­ren, de­si­gner, ar­chi­tek­ten und „stu­den­ten künst­le­ri­scher fach­rich­tun­gen“ ihre bes­ten ar­bei­ten und in­spi­rie­ren­de „ein­drü­cke“ ein­zu­rei­chen. der deal ist klar: de­sign­klicks ver­öf­fent­licht ar­bei­ten von krea­ti­ven, die be­kom­men auf­merk­sam­keit, de­sign­klicks be­kommt in­hal­te und spie­gelon­line er­hofft sich mit der her­ga­be sei­nes mar­ken­na­mens als dach ein biss­chen image­ge­winn.

so­weit so gut. da aber das trend­bü­ro hin­ter den de­sign­klicks steht, kommt man nicht um­hin die­se platt­form ein­fach platt­form sein zu las­sen, son­dern muss das gan­ze noch mit et­was vor­ge­schal­te­tem web2.0-ge­sül­ze an­rei­chern:

Schwarm­in­tel­li­genz steht für eine Ent­schei­dungs­fin­dung, die sich aus dem ge­mein­sa­men Han­deln vie­ler In­di­vi­du­en er­gibt. Mit der In­tel­li­genz von vie­len löst sie die Auf­ga­ben des Ein­zel­nen. Denn die Mehr­hei­ten sind schlau­er als je­des ih­rer ein­zel­nen Mit­glie­der. Die­sen An­satz will De­sign­Klicks be­wei­sen und nut­zen, um dem Krea­ti­ven ein brei­tes Feed­back und den In­ter­es­sier­ten eine Idee von der Äs­the­tik von mor­gen zu ge­ben.

die­ses schwarm­ge­sül­ze be­deu­tet ei­gent­lich nur, dass man die in­tel­li­genz der be­nut­zer auf das kli­cken re­du­zie­ren möch­te, oder tren­dy aus­ge­drückt: aufs „vo­ten“. denn mehr als vo­ten darf der schwarm­in­tel­lek­tu­el­le be­nut­zer auf der site nicht tun. re­dak­ti­on, aus­wahl und qua­li­täts­kon­trol­le ob­lie­gen, ganz tra­di­tio­nell, web0.1-mäs­sig, den trend- und äs­the­tik-ex­per­ten des trend­bü­ros und von ih­nen er­nann­ten „ex­per­ten“:

Neue Bil­der wer­den vor der Frei­schal­tung vom Trend­bü­ro ge­sich­tet. Da De­sign­Klicks je­doch kein all­ge­mei­ner Fo­to­blog ist, son­dern sich mit sei­nen pro­fes­sio­nel­len Teil­neh­mern auf die Su­chen nach ei­ner neu­en Äs­the­tik be­gibt, wer­den nur Bil­der frei­ge­schal­tet, die wir in die­sem Kon­text als pas­send prä­sen­tiert an­se­hen. Wir sind der Auf­fas­sung, dass dies zur Wah­rung der Qua­li­tät not­wen­dig ist.

aber halt, stop. das kann es doch nicht ge­we­sen sein. krea­ti­ve la­den bil­der und ar­bei­ten auf eine site, eine aus­wahl­wird frei­ge­schal­tet, be­nut­zer „vo­ten“ da­für, alle be­kom­men auf­merk­sam­keit. das gibts ja schliess­lich schon tau­send­fach und vor al­lem tau­sen­fach bes­ser und auch ohne klug­scheis­ser die mei­nen sie al­lein könn­ten qua­li­tät von schund un­ter­schei­den. man müss­te das al­les noch ein biss­chen „wert­vol­ler“, grös­ser, be­deu­ten­der ma­chen, hat man sich im trend­bü­ro wohl ge­dacht, schliess­lich lässt sich der chef-spon­sor, ma­thi­as mül­ler von blu­men­cron nicht so ein­fach blen­den und ent­tarnt schrott mit ei­nem fe­der­streich. also wird flux ein wer­te­k­os­mos auf das gan­ze din­ge ge­flanscht:

De­sign­Klicks zeigt nicht nur schö­ne Ober­flä­chen, son­dern fragt auch nach den dar­un­ter lie­gen­den Wer­ten. Je­dem Bild wird vom Ein­stel­ler eine Po­si­ti­on im se­mio­me­tri­schen Raum, dem so ge­nann­ten Wer­te­k­os­mos zu­ge­wie­sen, wel­che die vor­herr­schen­de Stim­mung des Mo­tivs be­schreibt. Im na­vi­gier­ba­ren Wer­te­k­os­mos er­schei­nen alle Mo­ti­ve ge­ord­net nach ih­rer Bild­aus­sa­ge zwi­schen den Po­len Lust und Kon­trol­le, Har­mo­nie und Kon­flikt. An Pro­zent­zah­len lässt sich er­ken­nen, ob die ein­ge­stell­ten Bil­der der­zeit über­wie­gend ro­man­tisch, tech­nisch oder fremd­ar­tig sind – eine Art Stim­mungs­ba­ro­me­ter für die Bild­spra­che.

ganz klar. ich als „ein­stel­ler“ die­ses blog­ein­tra­ges wür­de die un­ter de­sign­klicks lie­gen­den wer­te ganz ein­deu­tig in rich­tung lust­lo­se, über­re­gu­lier­te, auf­ge­hübschte trend­ka­cke ver­or­ten. ver­wun­der­lich ist ei­gent­lich nur, dass sich dort zwar kei­ne neue äs­the­tik, wohl aber ein paar ganz an­stän­di­ge wer­ke fin­den las­sen. mehr trend­ge­sül­ze kann man in den de­sign­klick-faqs le­sen, wo­bei dort auch steht:

Feed­back und An­re­gun­gen bit­te aus­schließ­lich per Email an: de­sign­klicks@trend­bue­ro.de

oh je! hät­te ich die­sen ar­ti­kel even­tu­ell gar nicht hier ver­öf­fent­li­chen dür­fen? hät­te ich die­sen mit schwarm- und schwamm­in­tel­li­genz ge­füll­ten ar­ti­kel bes­ser nur ans trend­bü­ro zur eva­lu­ie­rung ge­schickt? hof­fent­lich gibt das kei­ne ab­mah­nung. lie­gen ja auch ge­ra­de voll im trend.

eins noch. in­ter­views gibts auf de­sign­klicks auch:

De­sign­Klicks lädt re­gel­mä­ßig und in­ter­dis­zi­pli­när Ex­per­ten ein, im In­ter­view State­ments zur Bild­spra­che, ih­ren Vi­sio­nen und In­spi­ra­tio­nen ab­zu­ge­ben.

un­ter an­de­rem gibts auch ein in­ter­view mit ca­ro­la say­er, die zu­sam­men mit rai­ner ben­der eh­ren­senf macht. zur bild­spra­che und zu ih­ren vi­sio­nen liest man nicht all­zu­viel, wohl aber zur in­spi­ra­ti­on von eh­ren­senf, ro­cket­boom und zu den ers­ten er­geb­nis­sen der eh­ren­senf/spie­gelon­line ko­ope­ra­ti­on: ein sprung von 15 000 auf 62 000 zu­schau­er/down­loa­der pro tag. wäh­rend die­ses in­ter­view also eher dem lob­prei­sen des ko­ope­ra­ti­ons­part­ners spie­gelon­line ge­wid­met ist und we­ni­ger der bild­spra­che und der asthe­ti­schen vi­si­on, dürf­te das in­ter­view mit mike mei­re tat­säch­lich um eben die­se the­men ge­hen. mir fehlt nach all dem trend­ge­sül­ze al­ler­dings die kraft das in­ter­view zu le­sen, spä­ter viel­leicht.

und noch eins. neu­er trend, mut­mass­lich vom trend­bü­ro ent­deckt: al­les ohne er­schei­nungs­da­tum ver­öf­fent­li­chen. ka­len­der­da­ten schei­nen auf der gan­zen site ver­pönt zu sein, we­der die ar­bei­ten, noch die in­ter­views tra­gen ein da­tum. nur im „log“ fin­det sich das eine oder an­de­re da­tum.

[via gies­bert da­maschke per jo­net]

[nach­trag]
der wer­be­blog­ger nennt das ge­schwa­fel „Ge­brauchs­an­lei­tung für das flickr der Ju­ro­ren und Ku­ra­to­ren“.

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wun­der­mit­tel?

felix schwenzel

man sagt ja, die zeit heilt alle wun­den. ich habe mir über­legt, dass ich mir am don­ners­tag die neue aus­ga­be kau­fe. ich fra­ge mich nur, wie wen­det man die zeit an? kal­te um­schlä­ge um die wun­de?

an­de­rer­seits hört man ja, dass die zeit nicht mehr so gut ist wie sie mal war. und — heilt die on­line-aus­ga­be der zeit auch alle wun­den?


lach­num­mern

felix schwenzel

es gibt ein paar din­ge, über die be­öm­mel ich mich seit ta­gen. das eine habe ich zu­erst bei bo­ing­bo­ing ges­hen, aber ver­ges­sen wo, glück­li­cher­wei­se hat netz­po­li­tik den clip mit bushs déjà vu. auch sehr wit­zig, herr ichi­chichs blat­ter-diät. ei­gent­lich eher pein­lich, aber doch auch amü­sant wie die­ser mar­cus, der to­tal un­ab­hän­gi­ge freun­din-blog­ger, aka nar­ziss und gold­hund sich ge­ra­de in die­sem und wei­te­ren kom­men­ta­ren an der blog­bar um kopf und kra­gen re­det.


nach­schau next10ye­ars

felix schwenzel

er­staun­lich, was man für ein echo er­zeu­gen kann, wenn man ein paar tau­send oder gar hun­dert­tau­send euro mit ei­ner ver­an­stal­tung ver­brennt, auf der man die hal­be bran­che durch­füt­tert, fort­bil­det, ab­füllt und eine platt­form bie­tet. das echo fas­sen der fisch­markt und die si­chel­put­zer zu­sam­men, die es­senz der ver­an­stal­tung („Das Pu­bli­kum war ei­gent­lich we­ni­ger Web 2.0 als viel­mehr An­zug und Kra­wat­te.“), fasst ste­phan uh­ren­ba­cher, wie ich fin­de, pas­send zu­sam­men. er­staun­lich wie viel ah­nungs­lo­sig­keit, skep­zis und of­fen­bar ex­pe­riem­tier­angst selbst in der „bran­che“ herr­schen.

aber so­gar tho­mas prom­ny schien sich präch­tig amü­siert zu ha­ben, auch wenn er die meis­te zeit über grim­mig guck­te und sich of­fen­bar dar­über be­schwer­te, dass ihm ei­ni­ge „dünn­häu­ti­ge“ zeit­ge­nos­sen rech­nun­gen zu schrei­ben droh­ten. auch sein auto habe ich nicht ge­se­hen.

trotz­dem, mir hats ge­fal­len.

[nach­trag]
ste­fan kell­ner schreibt:

Das Schluß­pa­nel war se­hens­wert, vor al­lemVol­ker Glae­servon Ya­hoo!. Er hat es klar vor­ge­zo­gen, sei­nen Ar­beit­ge­ber in den höchs­ten Tö­nen zu lob­prei­sen an­statt auch nur im An­satz eine ein­zi­ge Fra­ge zu be­ant­wor­ten. So­et­was habe ich schon lan­ge nicht mehr ge­se­hen.

ich bin auch mal ge­spannt auf die vi­de­os von der ver­an­stal­tung um zu hö­ren wie er john­nys an­mer­kung zu ya­hoo./.chi­na aus­weicht. live habe ich da­von rein ak­kus­tisch näm­lich nix von mit­be­kom­men.


ab­schluss­kund­ge­bung

felix schwenzel

auf dem po­di­um wird jetzt hef­tig ab­schluss­bi­lanz ge­hal­ten. was bringt die zu­kunft? die zu­kunft ist der user. das in­ter­net wird de­zen­tra­ler, meint der typ von „jah-hu“ (so spre­chen die in­si­der „ya­hoo“ aus). ich könn­te par­al­lel auch mal bi­lanz zie­hen. ei­ner­seits, tho­mas knü­wer ist nicht nur ein klas­se blog­ger, son­dern auch ein auf­fäl­lig gu­ter, lo­cke­rer mo­de­ra­tor. mat­thi­as schr­a­der sieht dem si­myo-mann ver­dammt ähn­lich. hei­ko he­big hat ab­ge­nom­men. john­ny haeus­ler is ne coo­le sau, das ge­heim­nis ei­nes gu­ten blog­gers, im­pro­vi­sie­ren kön­nen, ver­kör­pert er per­fekt. kal­te büf­fets und kos­ten­lo­ses ca­te­ring lie­gen mir sehr. (live-)blog­gen ist fast so an­stren­gend wie for­mel1-au­tos zu fah­ren; oben heizt ei­nem der lap­top ein, un­ten in le­der­ses­sel­chen staut sich die luft und der saft im an­zug (al­ter­na­ti­ve: im ste­hen live-blog­gen). man muss nicht, wie ich, nur blö­des zeug von ei­ner ver­an­stal­ti­ung blog­gen. man kann das auch sehr sorg­fäl­tig und fun­diert tun.

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büf­fet

felix schwenzel

das büf­fet eben in der mit­tags­pau­se war her­vor­ra­gend be­sucht. auch ganz le­cker, so teig­rol­len, reis­rol­len, schnitt­chen. ich habe mich ge­schickt von der sei­te an­ge­pirscht. das ging ei­ni­ger­mas­sen gut, weil das büf­fet so lang war. hof­fent­lich hat mich kei­ner da­bei be­ob­ach­tet oder schlim­mer noch, hof­fent­lich bloggt das kei­ner, dass ich mich beim büf­fet an al­len vor­bei­ge­pfuscht habe.

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pa­nel 1.1

felix schwenzel

was ma­chen die an­de­ren blog­ger hier auf der ver­an­stal­tung? die next10ye­ars-tags bei tech­no­ra­ti sind noch nicht so be­frie­di­gend. mehr gibts schon bei flickr zum tag next10ye­ars (sie­he auch röll) zu se­hen.

nico hat sei­nen vor­trag schon im netz, habe ich eben beim swr ge­se­hen. also guck ich mir das „Pa­nel 1.1: Der ak­ti­ve Nut­zer“ an. ni­cos vor­trag les ix dann nach.

oli­ver gas­s­ner ste­no­gra­fiert wie ein ir­rer. chris­tia­ne link no­tiert sich din­ge auf ei­nen block. lys­sa sitzt ne­ben mir und lach­te eben kurz über die­ses bild. tho­mas knü­wer stellt ste­fan kell­ner jetzt fra­gen. die ant­wor­ten kann man, da bin ich si­cher, bei oli­ver gas­s­ner nach­le­sen. fra­gen jetzt auch aus dem pu­bli­kum, vor­nehm­lich re­flek­tie­ren die fra­gen un­ver­ständ­nis. so wie es aus­sieht muss pla­zes noch eine men­ge da­für tun um ver­stan­den zu wer­den wozu die­ses pla­zes ei­gent­lich die­nen soll.

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ich habe mich ja im­mer ge­fragt wo­hin das mit pla­zes ge­hen soll. be­geis­tert hat mich die idee von pla­zes von an­fang an, vor al­lem weil sie so vie­le ne­ben­ef­fek­te hat, sei es eine be­nut­zer­ge­ne­rier­te samm­lung von hot­spots, tag­gen im sin­ne von ver­schlag­wor­ten und ins netz trans­por­ti­ern von phy­si­schen or­ten, leu­te und din­ge fin­den, kurz: phy­si­sche orte mit vir­tu­el­len din­gen ver­knüp­fen. we­der ist die kri­ti­sche mas­se bei pla­zes er­reicht, noch hebt pla­zes nut­zer­mäs­sig ge­ra­de ab. aber er hob wäh­rend sei­nes vor­tra­ges ein­mal sein han­dy hoch und sprach da­von, dass pla­zes ja bald auch mit dem han­dy funk­tio­nie­ren sol­le. der schritt ist lo­gisch und wohl mit ei­ner al­pha ver­si­on auch schon voll­zo­gen, aber in der tat ist der schritt von den wifi-net­zen in die gsm oder umts net­ze si­cher­lich ein ganz gros­ser und span­nen­der.

[nach­trag] ste­fan nach der ver­an­stal­tung ge­fragt, pla­zes für gsm-net­ze ist der­zeit in clo­sed beta. er ver­sprach mir ei­nen zu­gang zu schi­cken. le­cker.

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vor der klei­nen pau­se, nach ste­fan von pla­zes sprach tho­mas madsen-myg­dal von 23. 23 ist ein foto-platt­form auf der be­nut­zer bil­der mit an­de­ren tei­len, ord­nen und tag­gen kön­nen. sounds fa­mi­li­ar? ja. ich habe lei­der nicht ganz mit­be­kom­men wie alt der dienst ist, aber er hatt ge­gen­über flickr ei­nen gros­sen vor­teil. er ge­hört nicht zu ei­nem frag­wür­dig agie­ren­den ver­ein. tho­mas madsen-myg­dal muss­te den mo­de­ra­tor tho­mas knü­wer auch aerst fra­gen: „you could also ask the flickr ques­ti­on …“ — sei­ne ant­wort war dann, dass ty­pi­sche mi­cro­soft ar­gu­ment in rich­tung „choice“: „rea­li­ty is big­ger than flickr.“ die men­schen be­nut­zen eben vie­le diens­te für vie­le ver­schie­de­ne din­ge. ein wei­te­res ar­gu­ment: „open stan­dards“. kei­ne ah­nung was an 23 dran ist, ix muss mir das mal ge­nau­er an­gu­cken (sie­he auch tho­mas gas­s­ners ste­no­gramm).

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jetzt re­det ste­phan uh­ren­ba­cher von qype über qype. huch, er gibt schon wei­ter an john­ny haeus­ler. er sei „durch“. er be­zeich­net john­ny als den „füh­ren­den blog­ger“. hihi.

john­ny fing dann plötz­lich an gi­tar­re zu spie­len und zu sin­gen: „lon­don cal­ling“. da­nach er­klärt er, der song hät­te 4 ak­kor­de und viel mehr ein­fluss auf die men­schen ge­habt, als 1000 power­point-prä­sen­ta­tio­nen. fakt ist, dass als john­ny ge­spielt hat mehr leu­te die ver­an­stal­tung ver­las­sen ha­ben, als bei je­der power­point-prä­sen­ta­ti­on vor­her. trotz­dem sind noch ei­ni­ge zu­hö­rer hier. die zer­fra­gen jetzt qype: „si­cher­heit“, „spam“, „ruf­mord“, „si­cher­heit?“, „si­cher­heit!“, etc. john­ny wer­den kei­ne fra­gen ge­stellt, ob­wohl er doch nach­ge­wi­sener­mas­sen viel lus­ti­ge­re ant­wor­ten als ste­phan uh­ren­ba­cher gibt.

ah, jetzt doch eine fra­ge an john­ny. wo sind die gren­zen beim blog­gen? lan­ge ant­wort, kurz zu­sam­men­ge­fasst: das ne­ben­ein­an­der von wer­bung und in­halt muss ge­trennt blei­ben.

in die­sem sin­ne fragt tho­mas knü­wer john­ny jetzt auch nach der opel-ak­ti­on. lan­ge ant­wort, kurz zu­sam­men­ge­fasst: es kommt drauf an. vor al­lem käme es auf die art wie es ge­macht wird an. john­ny be­kennt sich zur trans­pa­renz (qua­si), so­lan­ge sau­ber an der wer­bung oder dem spon­so­ring dran­ste­he, dass es wer­bung oder spon­so­ring sei — fein. für sich be­haup­tet er: er kön­ne und wol­le so­et­was tren­nen, aber fürch­tet dass nicht je­der sau­ber tren­nen kön­ne.

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das fra­ge-ant­wort spiel war dann noch ganz spas­sig, john­ny mach­te sich un­ter an­de­rem über sky­pe, ver­zei­hung qype lus­tig (ob man sich nicht mal nen coo­len na­men aus­den­ken kön­ne, frü­her hat­ten alle zwei „o“ im na­men, jetzt alle ein „ype“). ein zu­hö­rer frag­te mich zwi­schen­durch mal […] das hab ich jetzt ver­ges­sen was ein zu­hö­rer frag­te, weil ich un­ter­bro­chen wur­de von zwei net­ten ge­sprä­chen. da durf­te ich dann off the re­cord plau­dern, „geht das? bit­te nicht blog­gen“. das gute an die­sen mul­ti­tas­king-blog­gern ist ja, dass die zwi­schen strom su­chen, fli­ckern, opeln, tags che­cken, kom­men­ta­re le­sen, eh al­les ver­ges­sen.

die ver­an­stal­tung neigt sich jetzt mit ei­ner ab­schluss­dis­kus­si­on dem ende ent­ge­gen.

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key­note

felix schwenzel

aufm klo war ich dann doch nicht al­lei­ne, hör­te auf dem weg dort­hin aber mat­thi­as schr­a­der noch sa­gen, dass wir heu­te auch et­was von „mi­cro­soft vis­ta“ hö­ren wür­den. also auch ein biss­chen zu­kunfts­mu­sik. doll. viel­leicht hö­ren wir von ul­rich eit­ler auch ob vis­ta vor dem jahr 2010 er­schei­nen wird. ich spü­re schon die dampf­schwa­den wab­bern.

jetzt key­notet an­dre­as wei­gend, des­sen her­aus­stell­lungs­merk­mal ist, dass er stän­dig „whebbtu­hoh“ und „wäll“ sagt. er meint er müs­se ein we­nig mehr aus­ho­len und fängt da­mit an die funk­ti­ons­wei­se von goog­le und tech­no­ra­ti zu er­klä­ren. eine gute ge­le­gen­heit noch­mal aufs klo zu ge­hen oder die bla­se noch­mal mit dem reich­hal­ti­gen, teil­wei­se von tschi­bo ge­spon­sor­tem ge­trän­ke­an­ge­bot auf­zu­fül­len, wäh­rend an­dre­as wei­gend „da­aaaags“ und „blooooooogs“ er­klärt.

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mat­ti­as schr­a­der er­öff­net

felix schwenzel

mat­thi­as schr­a­der re­det. er er­klärt gleich war­um web 2.0 so „sexy“ sei. der kon­gress sitzt. ein paar ste­hen noch. ein blog­ger, ex­trem vie­le dunk­le an­zü­ge, viel busi­ness-bull­shit-sprech an den ne­ben­ti­schen eben. mei­ne bla­se läuft alle 10 mi­nu­ten voll, habe mich si­cher­heits­hal­ber in die nähe der her­ren toi­let­te ge­setzt. des­halb wird die­ser blog­ein­trag auch ganz kurz, ich will ihn noch flott vor dem nächs­ten gang ab­schi­cken.

üb­ri­gens sind 80 pro­zent al­ler deut­schen on­line. auf dem kon­gress sind es un­ge­fähr vier pro­zent. und ei­ner aufm klo.

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next10ye­ars

felix schwenzel

das mit dem kos­ten­lo­sen wlan klappt bei den next10ye­ars ja schon­mal. auch ne­ben­an, leicht holp­rig, im bier­gar­ten. gleich mal ge­taggt. ich bin jetzt die next10hours hier.

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ice test­fah­ren

felix schwenzel

im mo­ment, so­lan­ge ich auf den opel war­te, test­fah­re ich den ice. nicht um­sonst, im ge­gen­teil, ich be­zah­le da­für. aber was man in so ei­nem ice al­les ma­chen kann: am bahn­steig blog­ger mit ner cur­ry­wurst tref­fen, blogg­tex­te ver­fas­sen, pin­keln, bier trin­ken, in den spei­se­wa­gen ge­hen, den film von der blog­le­sung in ham­burg gu­cken. mal schaun ob man das mit nem opel auch ma­chen kann und wenn ja wie. ich wer­de be­rich­ten. mor­gen blog­ge ich den gan­zen tag aus ham­burg . wahr­schein­lich. opel­lo­ses warm­blog­gen qua­si.