also unser staubsaugerroboter parkt unterm bett. das ist mindestens genauso beeindruckend wie im video, wenn wir „hey @snips, kannst du mal markus holen?“ sagen und er fröhlich pfeiffend und lärmend unterm bett hervorkriecht.
i’m always glad to give some unsolicited advice: so here you go.
as you probably know, the more sensors you can use to gather data, the better. being able to compare sensor data, calculating delta values and comparing them is really helpful in determining conditions like cloudiness, or light intensity. i’m using an outside sensor board that measuress temperature, luminosity and air pressure on the balcony, that is partly exposed to direct sunlight. this of course messes up the temperature readings, since the temperature can go up to over 40° or 60° C. but since i also have a thermometer in the backyard, that is never exposed to direct sunlight or even wind, the balcony temperature sensor acts as a pretty good indicator of sunlight intensity, which i can verify or calibrate with the luminosity sensor readings. actually i’m using this data to determine how much water gets dripped to the balcony plants by my connected watering system.
the outside luminosity sensor is of course combined with an inside luminosity sensor, which also helps calibrating the outside sensors.
it’s also amazing how much the weather data from dark sky, that homeassistant queries every 30 minutes, is off the actual measurements. it’s probably due to the fact, that my outside weather sensors are close to buildings, which reduces the amplitude.
temperatur = dark sky, innentemperatur = ø inside temperature
btw: have you had a look at mysensors? i’m struggeling always with overcrowded wifi frequencies and try to reduce esp8266 or raspi wifi usage as much as i can. mysensors also uses 2,4 ghz bandwidths, but has a much smaller rx/tx footprint and works really reliably. the only downside is that you always have to wire a radio to an arduino (or esp8266). this effort can be reduced by a great deal, by using these RF-nanos that really work great.
heute früh geträumt, ich könne nicht einschlafen. aufgewacht.
in den letzten tagen mal fleischersätze von lidl probiert, unter anderem „next generation“ burger. es gab keinen grund zur klage.
erinnert mich daran, dass springer als pin-eigentümer, noch vor kurzem gegen den mindestlohn lobbyiert hat, um seine „pinfluencer“ weiter schlecht bezahlen zu können — und jetzt muss man sich auch noch spiessig stechen und armtätowieren, um in dem laden arbeiten zu können.
volker weber hat recht.
apple positioniert und vermarktet sich seit einer weile als privatshären-vorreiterin, die ein geschäftsmodel verfolge, dass es unnötig mache benutzerdaten zu aggregieren, zu speichern und zu verarbeiten.
mit dem siri-dienst macht apple aber genau das: benutzerdaten sammeln, speichern und verarbeiten, teilweise auch von menschen. ja, apple pseudo- oder a-nonymisiert diese daten vor der speicherung und verarbeitung, aber einen opt-out aus der speicherung meiner stimmdaten bietet apple nicht an, genauso wenig wie transparenz darüber, wie lange und wo gespeichert wird.
ich verstehe, dass diese datensammlung einer guten sache dient, nämlich siri und die weckwort- und spracherkennung zu verbessern. aber im prinzip macht apple hier nichts anderes als die anderen datensauger wie google, facebook oder amazon: datenhalden mit benutzerdaten füllen, ohne ihnen die möglichkeit zu geben diese daten einzusehen, zu löschen oder — im sinne der datensparsamkeit — gar nicht erst anfallen zu lassen.
und genau deshalb hat volker weber recht, in der standardeinstellung sollte die siri-sprachdaten-speicherung deaktiviert sein, auch wenn das bedeutet, dass es apple damit schwerer fällt siri zu verbessern oder apple anstrengungen unternehmen muss, seine kunden zum datenspenden, zum opt-in zu ermuntern.
und eine möglichkeit siri zu bewerten sollte es für den benutzer selbst auch geben, auch wenn es etwas irritierend sein würde, wenn man ständig von seiner uhr oder mobiltelefon gefragt wird: „na? wie war ich?“
„Technik löst Probleme, die wir ohne sie gar nicht hätten.“ Das ist ein Zitat von Harald Lesch, aber eigentlich eine Abwandlung eines sehr alten Witzes über Computer. Genau genommen ist es vor allem eine grobe Simplifizierung der Realität. Vereinfachung gehört nun mal zu Harald Leschs Beruf als Fernseherklärbär. Denn natürlich löst Technik auch Probleme, die wir ohne sie hätten. Anders gesagt: Ohne Technik hätten wir ganz andere Probleme – vor allem nicht weniger.
Derselben Logik folgend könnte man übrigens auch sagen, dass wir mit gesellschaftlicher Weiterentwicklung auf Probleme antworten müssen, die wir ohne den vorangegangenen gesellschaftlichen Fortschritt gar nicht hätten. Viele Witzbolde, Konservative, Sprachschützer oder Digitalverächter tun das auch. Dabei sind Reaktionäre eigentlich gar nicht gegen das Neue, sondern nur gegen das neue Neue. Sie wünschen sich Zustände zurück, die in der Vergangenheit einmal neu waren. Das Problem mit dieser Weltsicht ist allerdings, dass wir mit Rückschritten zu altem Neuen vielleicht aktuelle Probleme abräumen können, aber dafür auch wieder sehr viele alte, damals™ ungelöste Problemkisten öffnen müssten.
Obwohl der Problemlösungswitz oben eine ärgerliche Simplifizierung ist, hat er, wie fast jeder Witz, doch einen wahren Kern. Der brillante Denker, Digitalisierungskritiker und Egomane Andrew Keen, der seit Jahren die Hybris, Arroganz, Maßlosigkeit und Egomanie der Silicon-Valley-Unternehmer kritisiert, weist in der Marketingkampagne für sein neues Buch auf ein grundsätzliches Problem des Fortschritts hin:
Die Geschichte der Menschheit zeigt, dass wir immer in die Zukunft hineinstolpern, alles kaputt machen und es anschließend wieder in Ordnung bringen müssen. Wir haben 50 bis 100 Jahre gebraucht, um die Hauptprobleme des industriellen Kapitalismus zu lösen, und mit einigen Problemen beschäftigen wir uns heute noch, etwa Umweltverschmutzung und Klimawandel.
Nicht selten fällt es uns schwer, diese Probleme überhaupt zu erkennen, weil unsere Wahrnehmung und der gesellschaftliche Fortschritt nicht mit technischen Weiterentwicklungen mithalten können. Ebenso schwer fällt es uns, bereits erkannte Probleme anzugehen: Lieber stolpern wir weiter voran – und halten uns, weil wir in Richtung Zukunft stolpern, für progressiv.
Ich glaube durchaus, dass wir die Probleme, die uns Fortschritt und Technologie eingebrockt haben, mit mehr gesellschaftlichem und technischem Fortschritt lösen können. Die vergangenen Jahrtausende haben gezeigt, dass das mühsam ist, aber grundsätzlich funktioniert. Die Welt, die Lebenssituation der Menschen, hat sich in den letzten Jahrhunderten durch technischen Fortschritt enorm verbessert:
Wir werden mittlerweile im Schnitt über 70 Jahre alt
Die Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben, hat sich in den letzten 20 Jahren fast halbiert
Die aktuelle Klimakrise zeigt aber auch, dass Probleme nicht allein über persönliche (Konsum-)Entscheidungen gelöst werden können, sondern auch gesellschaftlich, politisch, am besten global, angegangen und reguliert werden müssen.
Nachdem wir alle die Klimakrise jahrzehntelang verdrängt und mögliche Lösungsansätze aufgeschoben und verstolpert haben, ist in den letzten Monaten Erstaunliches geschehen: Die (frei nach Andrew Keen) angeblich so narzisstische, Fast-Food-, Nikotin-, Spiel-, Porno- und Gadget-süchtige Jugend fordert, dass wir unsere politische Verantwortung für die Zukunft übernehmen.
Die Jugend, um deren Wohlergehen wir uns angesichts der Digitalisierung und Vernetzung, der Allgegenwart von seichter Unterhaltung, Gewalt und Pornografie so große Sorgen gemacht haben, entscheidet sich erstaunlich bewusst, welche Apps oder Online-Dienste sie nutzt und auf welche sie verzichtet. Sie hat erkannt, dass die Zukunft nicht vordringlich mit Jugendschutz, sondern mit politischem Handeln zum Klimaschutz gerettet werden muss. Es ist paradox, aber wir leben in einer Zeit, in der Jugendliche den Erwachsenen zeigen, was es bedeutet, erwachsen zu handeln: Nämlich Technologie und Fortschritt nicht als Selbstzweck zu sehen, sondern als Gestaltungsmittel für die Zukunft. Wenn wir endlich so erwachsen werden wie die Jugend, können wir mit Technologie auch wieder Probleme lösen, die wir ohne Technologie nicht lösen könnten.
ix habe in meiner aktuellen t3-kolumne (kommt in 1 paar wochen) ein loblied auf die jugend gesungen und hoffe, dass das nicht nur eine überkompensation meines alten, weissen zustands ist. (aber wer kinder erwachsen gezogen hat, kann die nicht total beeindruckend finden?)
das ist aus samen von ikea gewachsen, die angeblich roter radicchio (cichorium intybus foliosum granato) sein sollen. schmeiß ich wohl nachher zusammen mit champignons in die pfanne.
ich weiß ja nicht wie es bei anderen läuft, aber mir sind diese supermarkt-pflanzen immer nach ein paar tagen auf der fensterbank oder dem balkon eingegangen. in der kammer, unter led-licht, versorgt uns dieses exemplar jetzt schon seit über drei monaten mit blättern.
(allerdings dünge ich den basilikum auch immer mit der ikea-växer nährlösung, die auch die anderen (hydroponisch lebenden) pflanzen bekommen. aber das licht machts, glaube ich.)
mein mittagessen heute ist in unserer speisekammer gewachsen. #ikeaväxer
… war sehr lecker.
zweikauf
das linke teilstück des geländers zum wasser am #humboldtforum ist (fast) fertig und wirkt sehr viel massiver als in der visualisierungen.
danke für die zusätzliche perspektive. und nur ums nochmal klar zu sagen, fürs personalisierte tracking gibt’s viele gute gründe. was aber mein aufhänger ist: kaum jemand versteht, in welchem umfang man beim newsletterlesen und klicken beobachtet wird und dass hier in der regel nichst pseudonymisiert wird, sondern knallhart persönlich identifizierbar profiliert wird.
und: eine wahl wird einem, wenn man den umfang des trackings verstanden hat, in der regel eben nicht gegeben. lediglich der anbieter inxmail (habe ich zumindest mit oberflächlichster recherche gesehen) bietet fürs tracking einen separaten opt-in an.
und zum t.co-url-kürzer und -tracker: der, und alle anderen shortener, nerven auf sehr vielen ebenen und ermöglichen (theoretisch) twitter für angemeldete benutzer ebensolche klick-historien anzulegen, wie es die newsletter-anbieter (theoretisch) können. aber immerhin kann ich der personalisierten erfassung entgehen, indem ich t.co-links beispielsweise in einem anonymen browserfenster öffne.