alles

kin­des­miss­brauch bei mis­ter wong und mis­ter be­ne­dikt

felix schwenzel

ich kann ja kar­ne­val nicht son­der­lich lei­den, aber wenn es jetzt kar­ne­vals-zeit wäre und ich ein kos­tüm su­chen wür­de, ich glau­be die­ses kos­tüm (links) wäre der­zeit top­ak­tu­ell.

als ich nach dem oben er­wähn­ten bild ge­sucht habe, bin ich über die­sen ar­ti­kel von mir ge­stol­pert. da­bei fiel mir auf, dass ver­tu­schung, re­la­ti­vie­rung, ver­harm­lo­sung und man­gel an auf­rich­tig­keit so­was wie klas­si­sche ka­tho­li­sche grund­tu­gen­den zu sein schei­nen. es sind im­mer die an­de­ren. da­mals schrob ix:

arsch­lö­cher sind arsch­lö­cher, ob sie nun athe­is­tisch, ka­tho­lisch oder was weiss ich für ei­nen glau­ben ha­ben. die gröss­ten arsch­lö­cher sind aber die, die aus­schliess­lich mit dem fin­ger auf an­de­re zei­gen.


im glei­chen ar­ti­kel (wohl­ge­merkt von 2007) hat­te ich ei­nen screen­shot ei­ner eher un­glück­li­chen such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rungs-mass­nah­me, die heu­te noch das glei­che, ziem­lich de­pla­zier­te er­geb­nis bringt:

ich weiss ja nicht, ob ich oder ir­gend­wer an­ders bei mis­ter wong „ge­nau“ rich­tig ist.


das ver­murks­te mis­ter-wong-SEO-ge­döns funk­tio­niert üb­ri­gens mit fast be­lie­bi­gen stich­wor­ten:


wolf schnei­der fin­det sich rich­tig gut

felix schwenzel

in ei­nem re­la­tiv „ufer­lo­sen“ mee­dia in­ter­view lobt wolf schnei­der mehr­fach sei­nen ex­zel­len­ten zu­gang zur ju­gend und schluss­fol­gert ganz un­be­schei­den:

Dass Groß­vä­ter und En­kel häu­fig eine herz­li­che­re Be­zie­hung ha­ben als Vä­ter und Söh­ne ist ja be­kannt, und of­fen­bar kommt mei­ne ver­hält­nis­mä­ßig le­ben­di­ge und un­ge­heu­er er­fah­rungs­ge­sät­tig­te Art bei jun­gen Leu­ten ganz gut an.

ich habe mir jetzt noch­mal die­ses vi­deo an­ge­se­hen (in dem er, un­ter an­de­rem mir rät, vor dem schrei­ben zu den­ken) und habe da­nach ein biss­chen la­chen müs­sen. vor al­lem habe ich be­merkt, dass ich of­fen­sicht­lich nicht mehr ganz jung bin.

im­mer­hin war die idee steif vor der ka­me­ra sit­zend vor­ge­schrie­be­ne tex­te vor­zu­le­sen nicht von ihm selbst, son­dern von schü­lern der hen­ri-nan­nen-schu­le, die, laut wolf schnei­der, sei­ne art mit ih­nen zu re­den so fan­den, „dass sie mein­ten, das soll­te man in ei­nem Vi­deo-Blog brin­gen.“ ich bin mir nicht ganz si­cher ob wolf schnei­der dazu neigt, sich durch ein biss­chen lob selbst zu über­schät­zen, ob er so eine art lob-fi­scher ist oder ob er sich lob ger­ne zu­recht­schnei­dert.

klar ist, er lobt und wie­der­holt sich ger­ne selbst:

  • „Ich weiß ge­nau, wie [jun­ge Men­schen] ti­cken und wo sie der Schuh drückt.“
  • „In­so­fern hal­te ich mich für mo­dern und ak­tu­ell.“
  • „Ich hal­te mich in­so­fern für sehr mo­dern.“
  • „In­so­fern hal­te ich mein Buch für sehr mo­dern.“
  • [über sich selbst:] „In der Sum­me von Er­fah­rung und Prä­senz ist die­sem 84jäh­ri­gen kei­ner über – wenn es um die Kunst geht, ge­le­sen zu wer­den.“

mit die­ser rie­sen­por­ti­on ei­gen­lob und ge­schwät­zig­keit gin­ge er glatt als blog­ger durch.


[nach­trag 20.03.2010, 13:45h]
chris­ti­an ja­ku­betz wid­met sich gleich zwei­mal ( 19. und 20. märz ) dem the­ma wolf schnei­der und der ge­schwät­zig­keit.


und nach dem 20. märz?

felix schwenzel


bill gates

felix schwenzel

be­vor bill gates billiar­där wur­de (in ame­ri­ka sind milliar­dä­re ja be­kannt­lich billio­nä­re) hiess er üb­ri­gens nicht „bill“, son­dern „mill“. zu stu­di­en­zei­ten gab er sich den vor­na­men „hund“.

[die­ser ein­trag ist qua­si eine er­gän­zung zu die­sem.]


ix mit ei

felix schwenzel

[zum the­ma „ix sein ego­zen­trum“ sie­he auch 2007, an­fang 2006, ende 2006 oder hier]


trau­er­ker­ze zum 80sten

felix schwenzel

soll­te ich 80 wer­den, möch­te ich auch so eine tol­le ker­ze ge­schenkt be­kom­men.


mei­len­stei­ne der han­dy­kon­fi­gu­ra­ti­on

felix schwenzel

heu­te war ich bei vo­da­fone im ham­bur­ger flag­ship-store. mein va­ter woll­te auch so ein han­dy ha­ben, mit dem man fet­ti­ge fin­ger­spu­ren auf dem dis­play an­brin­gen kann und auf dem sich al­les so flu­schig be­wegt, wenn man mit dem fin­ger auf dem bild­schirm rum­drückt. gleich­zei­tig ist er aber auch lei­der we­nig ri­si­ko­freu­dig, so dass ein wech­sel zu ei­nem güns­ti­ge­ren an­bie­ter oder ei­nem mit ei­ner kla­ren ta­rif­struk­tur, für ihn nicht in fra­ge kam. könn­te ja sein, dass beim wech­sel was schief­geht. ich ver­mu­te, die­se angst ist ne­ben den ob­li­ga­to­ri­schen 24-mo­nats-kne­bel-ver­trä­gen auch das, was den kun­den­stamm von vo­da­fone auf dem der­zei­gen ni­veau hält.

wir ent­schie­den uns für ein mo­to­ro­la mi­le­stone mit ei­nem hap­py-weekend-ta­rif (oder so) mit 60 frei­mi­nu­ten für knapp 30 euro mo­nat­li­che grund­ge­bühr und zu­zah­lung von 250 euro für das han­dy. ver­sur­fen kann man 200MB, da­nach wird von 7,2 MBit/s auf 64 KBit/s ge­dros­selt.

wo­bei ich mit den 7,2 MBit/s für die ers­ten 200 mo­nat­li­chen me­ga­bytes nicht so si­cher bin. ich habe zwar im flag­gen­schiff-la­den ge­fragt ob die vor­han­de­ne SIM-kar­te für den neu­en ta­rif ge­eig­net sei, bzw. neu ge­nug sei, was der ver­käu­fer be­jah­te und dann frag­te, ob wir nicht auch in­ter­es­se an den vo­da­fone fest­netz-ta­ri­fen hät­ten. da merkt man dann die gros­sen er­fol­ge der vo­da­fone-mit­ar­bei­ter-schu­lun­gen. man kann of­fen­bar mit kei­nem vo­da­fone-mit­ar­bei­ter spre­chen, ohne dass er ver­sucht ei­nem auch ei­nen vo­da­fone fest­netz-an­schluss an­zu­dre­hen. aber zu­rück zum the­ma. ich bin mir nicht ganz si­cher, ob man mit ei­ner SIM-kar­te auf der „Man­nes­mann D2“ steht, auch mit 7,2 MBit/s down­loa­den kann. aus­ser d2 hat schon um die jahr­tau­send­wen­de gross­flä­chig UMTS-SIM-kar­ten aus­ge­ge­ben.

über­haupt funk­tio­nier­te nach dem ein­ste­cken der al­ten SIM-kar­te ins mi­le­stone erst­mal fast gar nix. kei­ne in­ter­net­ver­bin­dung und kein SMS-ver­sand. ohne in­ter­net­ver­bin­dung ist so ein an­droid-te­le­fon ja recht hilf­los. für die in­ter­net-ver­bin­dung muss­te ich erst­mal den an­droid ein­rich­tungs-as­sis­ten­ten be­en­den und in die te­le­fon-ein­stel­lungs-un­tie­fen ge­hen um dort vo­da­fone.de als da­ten-dings aus­wäh­len. gut mög­lich, dass ich da­bei ei­nen vor­ein­ge­stell­ten APN aus­ge­wählt habe, der mei­nen va­ter jetzt zwei euro ach­tig pro me­ga­byte kos­tet. die SMS-zen­tra­le für den ver­sand von SMS ein­zu­stel­len war noch et­was kom­pli­zier­ter. eine re­gu­lä­re ein­stel­lung gabs da­für nicht, aber goog­le spuck­te die­se sei­te aus, auf der be­schrie­ben wird, man sol­le …

Auf Te­le­fon ge­hen und ein­tip­pen: *#*#4636#*#* Im Menü den ers­ten Punkt wäh­len, run­ter­scrol­len bis SMSC ak­tu­li­sie­REN drü­cken (2. But­ton) Num­mer wird ein­ge­tra­gen (ggf. kor­ri­gie­ren, bei mir wur­den da­hin­ter wei­te­re Zei­chen an­ge­zeigt) ak­tua­li­sieRT drü­cken (1. But­ton) FER­TIG! (ein­fach über die Zu­rück-Tas­te raus und tes­ten)

das klapp­te erst beim vier­ten ver­such. und jetzt soll nie­mand sa­gen, das geht bei vo­da­foen doch ganz ein­fach mit dem „Han­dy­Kon­fi­gu­ra­tor“ (schreib­wei­se von vo­da­fone). nö. das mi­le­stone kennt der vo­da­fone han­dy­kon­fi­gu­ra­tor nicht.

was ich mich wirk­lich fra­ge: was denk­te sich vo­da­fone da­bei? meint man bei vo­da­fone tat­säch­lich, dass leu­te die sich ein neu­es smart­fo­ne kau­fen in­for­ma­ti­ker sind? im prin­zip hat der ver­käu­fer mei­nem va­ter ein stück me­tall­schrott ver­kauft, mit dem er aus­ser SMS emp­fang und te­le­fo­nie un­ge­fähr nichts smar­tes hät­te ma­chen kön­nen, hät­te er es zu­hau­se al­lei­ne aus­ge­packt und ver­sucht in be­trieb zu neh­men. na­tür­lich kann man mit dem teil wie­der in den la­den ge­hen und sich hel­fen las­sen, die hot­line an­ru­fen, die dann viel­leicht doch eine mög­lich­keit fin­det eine kon­fi­gu­ra­ti­ons-SMS aufs han­dy zu schi­cken — aber war­um kann so ein teil nicht ein­fach vor­kon­fi­gu­riert sein oder ei­nen as­sis­ten­ten an bord ha­ben, der ei­nem nicht nur die ein­rich­tung des goog­le-ac­counts ab­nimmt, son­dern auch das gan­ze vo­da­fone-ge­döns?

ei­ner­seits ist das ja lo­bens­wert, dass vo­da­fone das mi­le­stone nur mi­ni­mal bran­det. tat­säch­lich habe ich nur ein ein­zi­ges pro­gramm mit dem vo­da­fone-logo ge­fun­den. das schien aber nichts an­de­res zu ma­chen als die vo­da­fone.de-site im brow­ser auf­zu­ru­fen.

und an­de­rer­seits war ich froh, dass das han­dy (zu­min­dest auf den ers­ten und zwei­ten blick) nicht mit mal­wa­re voll­ge­packt war oder uns nach dem ein­schal­ten mit ei­nem vo­da­fone-spruch wie „Vo­da­foneUK is fed up of dir­ty ho­mo's and is go­ing af­ter be­a­ver“ be­grüss­te.

aber ab­ge­se­hen da­von, dass man die vier be­scheu­er­ten touch-be­dien­tas­ten für „zu­rück“, „menü“, „home“ und „su­che“ am un­te­ren bild­schirm­rand stän­dig aus­ver­se­hen aus­löst, scheint mir das mi­le­stone ein ganz OKayes han­dy zu sein. aber vo­da­fone? of­fen­bar lau­tet die vo­da­fone-mis­si­on nach wie vor: wir ma­chen es den kun­den so schwer wie mög­lich, ein­fach ist doch nur was für weich­ei­er. jetzt hab ich 24 mo­na­te zeit mei­nen va­ter von ei­nem pro­vi­der-wech­sel zu über­zeu­gen.


wort­spie­le zur frei­en ver­fü­gung

felix schwenzel

mir will nichts zu den wort­spie­len die mir ein­ge­fal­len sind ein­fal­len. des­halb stell ich sie kom­men­tar­los aus mei­nem no­tiz­buch on­line:

  • über­tex­tua­li­sie­rung der ge­sell­schaft.
  • are you ok? yeah, i’m just a litt­le breast­less.
  • ein ter­ror­byte.
  • kum­mer­jä­ger.

ame­ri­ka­ner

felix schwenzel

so wie ham­bur­ger na­tür­lich nicht mit ei­nem sa­lat­blatt und ei­ner bröt­chen­hälf­te auf dem kopf rum­lau­fen, lau­fen ame­ri­ka­ner nicht mit zu­cker­guss auf dem kopf her­um. ich kann das aus ei­ge­ner er­fah­rung be­stä­ti­gen.

ab­ge­se­hen da­von, kann man ame­ri­ka­ner er­staun­lich ein­fach selbst ba­cken, so­fern man eine rühr­ma­schi­ne und ei­nen ofen hat. was mich dann aber doch über­rascht hat war, dass ame­ri­ka­ner, also die, sie man backt, ein päck­chen va­nil­lie­pud­ding-pul­ver im teig ha­ben. hört sich ek­lig an, schmeckt aber le­cker. die bei­fah­re­rin hat mir heu­te ein ame­ri­ka­ner-re­zept aus­ge­druckt und hin­ge­legt, dass dann das zur fol­ge hat­te:

beim guss habe ich ein biss­chen ge­spart, 200 gramm zu­cker im guss wa­ren mir dann doch ein biss­chen viel, schliess­lich wa­ren im teig schon 100 gramm. trotz­dem sehr pud­rig und le­cker.

im re­zept steht:

Zu­be­rei­tungs­zeit: 10 Min.
Ru­he­zeit: 1 Tag 11 Std.

das stimmt nicht ganz. um vier­tel nach acht, nach der ta­ges­schau, habe ich an­ge­fan­gen zu ba­cken, um 20:45h ha­ben wir die ame­ri­ka­ner be­reits gut ab­ge­kühlt ge­ges­sen. und als ru­he­zeit wer­den mir gleich 6 stun­den schlaf rei­chen. 1 tag und 11 stun­den hal­te ich für über­trie­ben, auch wenn ich noch ur­laub habe.


die lin­ke pro­tes­tiert

felix schwenzel


sen­der - brot - emp­fän­ger

felix schwenzel

als ich eben die­sen ar­ti­kel von ms­pro in sei­nem faz-blog aus mei­nen re­fe­rern ge­fischt habe und die il­lus­tra­ti­on am an­fang des ar­ti­kels sah, muss­te ich un­wei­ger­lich an die­se il­lus­tra­ti­on von mo­no­chrom den­ken:

ab­ge­se­hen da­von, dass ms­pro mal wie­der irre viel schreibt, mich zi­tiert und über voll­text-RSS (sie­he auch mei­nen ar­ti­kel dazu) und das ver­hält­nis vom pro­du­zent zum le­ser nach­denkt, hat ein ab­satz sei­nes ela­bo­rats eine wun­der­ba­re über­schrift:

Goog­le, der Ro­bin Hood der Auf­merk­sam­keit

wer drei stun­den zeit hat, kann ja mal den gan­zen text le­sen.


„pick up a pho­ne“

felix schwenzel

gran­dio­ses plä­doy­er von law­rence les­sig den arsch hoch zu be­kom­men und et­was für die frei­heit der kul­tur zu tun.

[via six­tus.cc]


Hin­wei­se zum Da­ten­schutz

felix schwenzel in über wirres

Mit die­ser Er­klä­rung zum Da­ten­schutz ver­su­che ich zu er­läu­tern, wel­che In­for­ma­tio­nen ich wäh­rend Ih­res Be­suchs auf wir­res.net er­fas­se und er­fas­sen las­se und wie die­se In­for­ma­tio­nen ge­nutzt wer­den. Ver­ant­wort­lich für die Da­ten­ver­ar­bei­tung bin ich, Fe­lix Schwen­zel, Ka­me­ru­ner Str. 9, 13351 Ber­lin. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen dazu im Im­pres­sum.

So­weit im Zu­sam­men­hang mit die­ser Web­site per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten er­ho­ben und ver­ar­bei­tet wer­den, hal­te ich mich an alle ein­schlä­gi­gen Da­ten­schutz­ge­set­ze. Ich be­mü­he mich sehr dar­um die per­sön­li­chen Da­ten mei­ner Le­ser und Be­su­cher die­ser Web­site zu schüt­zen und ver­trau­lich zu be­hand­len. Da­für habe ich tech­ni­sche und or­ga­ni­sa­to­ri­sche Mass­nah­men er­grif­fen, die ich re­gel­mäs­sig prü­fe und ge­ge­be­nen­falls an­pas­se.

Per­sone­be­zo­ge­ne Da­ten wer­den im Rah­men die­ser Web­site vor al­lem für die fol­gen­den Zwe­cke er­ho­ben und ver­ar­bei­tet:

  • um die­se Web­site und ihre In­hal­te on­line ver­füg­bar zu ma­chen
  • zur Be­ant­wor­tung von Ko­n­atkt­an­fra­gen oder der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Le­sern und Nut­zern
  • für Si­cher­heits­mass­nah­men
  • zur Reich­wei­ten­mes­sung

Dies vor­an­ge­stellt, un­ter­rich­te ich Sie im fol­gen­den wel­che Da­ten er­ho­ben wer­den, wo­für sie ge­nutzt wer­den, über die Wei­ter­ga­be und den Schutz die­ser Da­ten und Ihre Rech­te.

Welche Daten erhebe ich und wofür nutze ich sie?

Ihre Zugriffsdaten

Wenn Sie wir­res.net be­su­chen, wer­den au­to­ma­tisch die fol­gen­den Da­ten ge­spei­chert:

  • Host­na­me und In­ter­net-Pro­to­koll-Adres­se (IP)
  • Da­tum und Uhr­zeit der Ser­ver­an­fra­ge
  • der Sta­tus der Ab­fra­ge
  • die über­tra­ge­ne Da­ten­men­ge
  • die auf­ge­ru­fe­nen Da­tei­en
  • die In­ter­net­sei­te, von der ein Nut­zer auf die an­ge­for­der­te Sei­te ge­kom­men ist (Re­fer­rer)
  • die Pro­dukt- und Ver­si­ons­in­for­ma­tio­nen des ver­wen­de­ten In­ter­net­brow­sers

Die­se Da­ten wer­den von der Fir­ma Uber­space (die wir­res.net hos­tet) er­fasst, auf dem von mir ge­mie­te­ten Ser­ver ge­spei­chert („Apa­che Log­files“) und nach un­ge­fähr 3 Mo­na­ten ge­löscht. Die­se Da­ten ha­ben kei­nen Per­so­nen­be­zug, da sie ei­ner­seits ge­kürzt und nur an­ony­mi­siert wei­ter­ver­ar­bei­tet wer­den. Ich ge­win­ne durch die­se Da­ten Ein­bli­cke in die Nut­zung mei­ner Web­site. Ich er­fah­re zum Bei­spiel, wie vie­le Nut­zer über­haupt auf mei­ne Web­site ge­lan­gen, wel­che Sei­ten mei­nes Blogs be­son­ders be­liebt sind, zu wel­chen Zei­ten mein Blog be­son­ders häu­fig be­sucht wird, wie die Na­vi­ga­ti­on in­ner­halb der Sei­te ver­läuft, von wel­chen Web­sites aus mei­ne Le­ser be­son­ders häu­fig zu mei­ne Blog fin­den, für wel­che Brow­ser­ty­pen ich die­ses Blog op­ti­mie­ren muss (oder nicht). Kurz: Ich nut­ze die Da­ten, um sta­tis­ti­sche Er­kennt­nis­se zu er­lan­gen, Feh­ler zu ent­de­cken und den Be­trieb die­ser Web­sei­ten zu ge­währ­leis­ten. Ich er­fah­re also nicht, wel­ches Nut­zungs­ver­hal­ten Sie zei­gen, son­dern nur, dass es ir­gend­wel­che Nut­zer gibt, die ein sol­ches Nut­zungs­ver­hal­ten ha­ben.

Matomo (ehemals Piwik)

Die­se Web­site be­nutzt Ma­to­mo, eine Open-Source-Soft­ware zur sta­tis­ti­schen Aus­wer­tung der Be­su­cher­zah­len. Ma­to­mo habe ich so kon­fi­gu­riert, dass es kei­ne Coo­kies setzt, wo­durch die Bil­dung von pseud­ony­mi­sier­ten Be­nut­zer­pro­fi­le be­reits et­was ein­ge­schränkt ist. Die durch Ma­to­mo er­fass­ten In­for­ma­tio­nen über Ihre Be­nut­zung die­ser Web­site (ein­schließ­lich Ih­rer IP-Adres­se) wer­den an ei­nen Ser­ver, den ich selbst be­trei­be (stats.wir­res.net), über­tra­gen und dort ge­spei­chert. Die IP-Adres­se wird vor der Ver­ar­bei­tung an­ony­mi­siert und nach der Ver­ar­bei­tung ge­löscht. Die Aus­wer­tun­gen die Ma­to­mo er­stellt, nut­ze ich um die Be­nut­zung mei­ner Web­site aus­zu­wer­ten und um Re­ports über die Web­site­ak­ti­vi­tä­ten zu­sam­men­zu­stel­len.

Der Opt-out aus der Ma­to­mo-Er­fas­sung ist durch das Ak­ti­vie­ren der Do-not-Track-Ein­stel­lung im Brow­ser oder hier mög­lich:

Content-Delivery-Network von Cloudflare

Ich set­ze ein so ge­nann­tes „Con­tent De­li­very Net­work“ (CDN), an­ge­bo­ten von Cloud­fla­re, Inc., 101 Town­send St, San Fran­cis­co, CA 94107, USA, ein. Cloud­fla­re ist un­ter dem Pri­va­cy-Shield-Ab­kom­men zer­ti­fi­ziert und ge­währ­leis­tet da­durch, das eu­ro­päi­sche Da­ten­schutz­recht ein­zu­hal­ten (https://www.pri­va­cys­hield.gov/par­ti­ci­pant?id=a2zt0000000GnZ­KAA0&sta­tus=Ac­ti­ve).

Ein CDN ist ein Dienst, mit des­sen Hil­fe ich In­hal­te mei­nes On­line­an­ge­bo­tes, ins­be­son­de­re gro­ße Me­di­en­da­tei­en, wie Gra­fi­ken oder Skrip­te mit Hil­fe re­gio­nal ver­teil­ter und über das In­ter­net ver­bun­de­ner Ser­ver, schnel­ler aus­ge­lie­fert wer­den. Aus­ser­dem schützt Cloud­fla­re nach ei­ge­nen An­ga­ben vor An­grif­fen auf die­se Web­site, in­dem es Be­su­cher, de­ren Ver­hal­ten­mus­ter auf Spam- oder An­griffs­ab­sich­ten schlies­sen las­sen, vom Auf­ru­fen mei­ner On­line­prä­senz aus­schliesst.

Die Ver­ar­bei­tung Ih­rer Da­ten er­folgt al­lei­ne zu den vor­ge­nann­ten Zwe­cken und der Auf­recht­erhal­tung der Si­cher­heit und Funk­ti­ons­fä­hig­keit des CDN.

Die Nut­zung er­folgt auf Grund­la­ge mei­nes be­rech­tig­ten In­ter­es­ses an ei­ner si­che­ren und ef­fi­zi­en­ten Be­reit­stel­lung, Ana­ly­se so­wie Op­ti­mie­rung die­ser Web­site gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen er­hal­ten Sie in der Da­ten­schutz­er­klä­rung von Cloud­fla­re.

Weitere mögliche Datenerfassung

Im fol­gen­den be­schrei­be ich Sze­na­ri­en, in de­nen mög­li­cher­wei­se per­sön­li­che Da­ten er­fasst wer­den, zum Bei­spiel durch das Ein­bin­den von Diens­ten oder In­hal­ten Drit­ter. Ich be­mü­he mich die­se Ein­bin­dun­gen stan­dard­mäs­sig zu de­ak­ti­vie­ren. So sind zum Bei­spiel die Kom­men­ta­re stan­dard­mäs­sig nicht nur aus­ge­blen­det, auch die Ein­bet­tung der Kom­men­tar-Funk­tio­na­li­tät, die Dis­qus tech­nisch zur Ver­fü­gung stellt, ist beim ers­ten Auf­ruf von Sei­ten in­ak­tiv, so dass (Brow­ser-) Da­ten erst nach der Ak­ti­vie­rung der Ko­memntar­funk­ti­on zu Dis­qus über­tra­gen wer­den. Tweets, Fac­book-Posts oder In­sta­gram-Posts ver­su­che ich eben­falls so ein­zu­bin­den, dass kei­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on mit de­ren Ser­vern statt­fin­det. Op­tio­nal kann die na­ti­ve, op­tisch (leicht) at­trak­ti­ve­re Dar­stel­lung, die Re­sour­cen von den Ser­vern der An­bie­ter nach­lädt, ak­ti­viert wer­den: in der Sei­ten­leis­te oder auf mei­ner „Ein­stel­lung­sei­te“. Trotz­dem er­klä­re ich im fol­gen­den die mög­li­chen Fol­gen der Ein­bin­dung von In­hal­ten und Diens­ten Drit­ter im De­tail, auch wenn das auf un­zäh­li­gen an­de­ren Web­sei­ten eben­so, fast Wort­gleich, zu le­sen ist. Erst­mal zi­tie­re ich was der Da­ten­schutz-Ge­ne­ra­tor.de von RA Tho­mas Schwen­ke dazu sagt, was für ei­nen Gross­teil al­ler Sei­ten im In­ter­net gilt, aber auch für die­se Sei­ten:

Wir set­zen in­ner­halb un­se­res On­line­an­ge­bo­tes auf Grund­la­ge un­se­rer be­rech­tig­ten In­ter­es­sen (d.h. In­ter­es­se an der Ana­ly­se, Op­ti­mie­rung und wirt­schaft­li­chem Be­trieb un­se­res On­line­an­ge­bo­tes im Sin­ne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) In­halts- oder Ser­vice­an­ge­bo­te von Dritt­an­bie­tern ein, um de­ren In­hal­te und Ser­vices, wie z.B. Vi­de­os oder Schrift­ar­ten ein­zu­bin­den (nach­fol­gend ein­heit­lich be­zeich­net als “In­hal­te”). 

Dies setzt im­mer vor­aus, dass die Dritt­an­bie­ter die­ser In­hal­te, die IP-Adres­se der Nut­zer wahr­neh­men, da sie ohne die IP-Adres­se die In­hal­te nicht an de­ren Brow­ser sen­den könn­ten. Die IP-Adres­se ist da­mit für die Dar­stel­lung die­ser In­hal­te er­for­der­lich. Wir be­mü­hen uns nur sol­che In­hal­te zu ver­wen­den, de­ren je­wei­li­ge An­bie­ter die IP-Adres­se le­dig­lich zur Aus­lie­fe­rung der In­hal­te ver­wen­den. Dritt­an­bie­ter kön­nen fer­ner so ge­nann­te Pi­xel-Tags (un­sicht­ba­re Gra­fi­ken, auch als „Web Be­a­cons“ be­zeich­net) für sta­tis­ti­sche oder Mar­ke­ting­zwe­cke ver­wen­den. Durch die „Pi­xel-Tags“ kön­nen In­for­ma­tio­nen, wie der Be­su­cher­ver­kehr auf den Sei­ten die­ser Web­site aus­ge­wer­tet wer­den. Die pseud­ony­men In­for­ma­tio­nen kön­nen fer­ner in Coo­kies auf dem Ge­rät der Nut­zer ge­spei­chert wer­den und un­ter an­de­rem tech­ni­sche In­for­ma­tio­nen zum Brow­ser und Be­triebs­sys­tem, ver­wei­sen­de Web­sei­ten, Be­suchs­zeit so­wie wei­te­re An­ga­ben zur Nut­zung un­se­res On­line­an­ge­bo­tes ent­hal­ten, als auch mit sol­chen In­for­ma­tio­nen aus an­de­ren Quel­len ver­bun­den wer­den.

Kommentare und Datenverarbeitung

Die Le­ser mei­ne Web­site kön­nen Kom­men­ta­re zu mei­nen Ar­ti­keln ab­ge­ben, die dann auch öf­fent­lich ab­ruf­bar wer­den. Mit Blick auf das Stich­wort „per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten“ habe ich Sie über zwei Aspek­te zu un­ter­rich­ten:

Die Kom­men­tar-Funk­ti­on wird vom ei­nem ex­ter­nen Dienst­leis­ter na­mens „Dis­qus“ ge­hos­tet und mit Ja­va­script in mei­ne Web­site ein­ge­blen­det. DIS­QUS, Inc., 301 Ho­ward St, Flo­or 3 San Fran­cis­co, Ca­li­for­nia- 94105, USA, ist un­ter dem Pri­va­cy-Shield-Ab­kom­men zer­ti­fi­ziert und ge­währ­leis­tet da­durch, das eu­ro­päi­sche Da­ten­schutz­recht ein­zu­hal­ten: https://www.pri­va­cys­hield.gov/par­ti­ci­pant?id=a2zt0000000TRkE­AAW&sta­tus=Ac­ti­ve.

Für die Be­reit­stel­lung der Kom­men­tar­funk­ti­on wer­den von Ih­rem Brow­ser die oben an­ge­ge­be­nen Da­ten (IP-Adres­se, ver­wen­de­tes Be­triebs­sys­tem, Brow­ser­typ/ -ver­si­on, Re­fer­rer URL) an Dis­qus über­mit­telt und ge­spei­chert. Aus­ser­dem spei­chert Dis­qus (so­fern frei­wil­lig hin­ter­legt) Ih­ren Nut­zer­na­me, E-Mail-Adres­se, Zeit des Pos­tings und Pro­fil­in­for­ma­tio­nen. Eben­so wer­den die in den Kom­men­ta­ren ent­hal­te­nen Da­ten zum Zwe­cke der Ver­öf­fent­li­chung des Kom­men­tars ge­spei­chert. Die E-Mail-Adres­se und die IP-Adres­se wer­den nicht ver­öf­fent­licht.

Für die Ver­ar­bei­tung die­ser Da­ten hat Dis­qus eine se­pa­ra­te Da­ten­schutz­er­klä­rung (eng­lisch) ver­öf­fent­licht.

Be­vor ein Nut­zer ei­nen Kom­men­tar zu ei­nem Ein­trag auf mei­ner Web­site ab­ge­ben kann, muss er ei­nen Na­men an­ge­ben. Als Name muss da­bei nicht der bür­ger­li­che Name an­ge­ge­ben wer­den; ein Pseud­onym ge­nügt ohne Wei­te­res.

Vimeo

Hin und wie­der bin­de ich Vi­de­os der Platt­form „Vi­meo“ (Vi­meo Inc., At­ten­ti­on: Le­gal De­part­ment, 555 West 18th Street New York, New York 10011, USA) in mei­ne Ar­ti­kel ein. Vi­meo hat eine ei­ge­ne Da­ten­schutz­er­klä­rung (auf Eng­lisch). Vi­meo setzt Goog­le Ana­ly­tics ein, wes­halb ich auf die Da­ten­schutz­er­klä­rung von Goog­le hin­wei­sen möch­te und de­ren Opt-Out-Mög­lich­kei­ten für Goog­le-Ana­ly­tics.

Die Über­tra­gung von Da­ten zu Vi­meo und de­ren Goog­le Ana­ly­tics Codes er­folgt aber erst nach der Ak­ti­vie­rung durch kli­cken auf eine Vi­meo-Vor­schau­bild.

Youtube

Auch die Ein­bin­dung von Vi­de­os der Platt­form „You­Tube“ (ein An­ge­bot von Goog­le LLC, 1600 Am­phi­theat­re Park­way, Moun­tain View, CA 94043, USA) funk­tio­niert erst nach Ak­ti­vie­rung durch ei­nen Klick auf das Vor­schau­bild. Nach ei­nem Klick kön­nen Da­ten zu Goog­le über­tra­gen wer­den, wes­halb ich hier noch­mal auf die Da­ten­schutz­er­klä­rung und Opt-Out-Mög­lich­kei­ten von Goog­le hin­wei­sen möch­te. You­tube-Vi­de­os bin­de ich stan­dard­mäs­sig im sog. er­wei­ter­ten Da­ten­schutz­mo­dus ein.

Google Maps

An man­chen Stel­len bin­de ich Land­kar­ten von „Goog­le Maps“ (auch von Goog­le LLC, 1600 Am­phi­theat­re Park­way, Moun­tain View, CA 94043, USA) ein. Da­bei ver­ar­bei­te­tet Goog­le Da­ten wie Ihre IP-Adres­sen und Stand­ort­da­ten, meist je­doch nicht ohne Ihre Ein­wil­li­gung (im Re­gel­fall im Rah­men der Ein­stel­lun­gen ih­rer Mo­bil­ge­rä­te voll­zo­gen). Die­se Da­ten kön­nen in den USA ver­ar­bei­tet wer­den. Da­ten­schutz­er­klä­rung und Opt-Out-Mög­lich­kei­ten von Goog­le.

Facebook

Ge­le­gent­lich bet­te ich In­hal­te der Platt­form Face­book (Face­book Ire­land Ltd., 4 Grand Ca­nal Squa­re, Grand Ca­nal Har­bour, Dub­lin 2, Ir­land) ein. Die Ein­bet­tun­gen kön­nen In­ter­ak­ti­ons­ele­men­te oder In­hal­te (zum Bei­spiel Vi­de­os, Gra­fi­ken oder Text­bei­trä­ge) dar­stel­len. Face­book ist un­ter dem Pri­va­cy-Shield-Ab­kom­men zer­ti­fi­ziert und ge­währ­leis­tet da­durch, das eu­ro­päi­sche Da­ten­schutz­recht ein­zu­hal­ten (https://www.pri­va­cys­hield.gov/par­ti­ci­pant?id=a2zt0000000Gny­wAAC&sta­tus=Ac­ti­ve).

Ich habe mich be­müht die Ein­bin­dung von Face­bookin­hal­ten tech­nisch so zu ge­stal­ten, dass ohne ma­nu­el­les Ak­ti­vie­ren kei­ne Da­ten zu Face­book über­tra­gen wer­den. In Aus­nah­me­fäl­len, wenn es tech­nisch nicht ihne wei­te­res Mög­lich war, habe ich in ein­zel­nen Ar­ti­keln die In­hal­te so ein­ge­bun­den, dass Ihr Brow­ser eine di­rek­te Ver­bin­dung mit den Ser­vern von Face­book auf­baut. Der ein­ge­bett­te In­halt wird von Face­book di­rekt an ih­ren Brow­ser über­mit­telt. Da­bei kön­nen aus den ver­ar­bei­te­ten Da­ten Nut­zungs­pro­fi­le von Ih­nen er­stellt wer­den. Ich habe kei­nen Ein­fluss auf den Um­fang der Da­ten, die Face­book mit Hil­fe die­ses Tech­nik er­hebt und in­for­mie­re da­her nach ak­tu­el­lem Kennt­nis­stand, Zi­tat RA Tho­mas Schwen­ke:



Durch die Ein­bin­dung der Plug­ins er­hält Face­book die In­for­ma­ti­on, dass ein Nut­zer die ent­spre­chen­de Sei­te des On­line­an­ge­bo­tes auf­ge­ru­fen hat. Ist der Nut­zer bei Face­book ein­ge­loggt, kann Face­book den Be­such sei­nem Face­book-Kon­to zu­ord­nen. Wenn Nut­zer mit den Plug­ins in­ter­agie­ren, zum Bei­spiel den Like But­ton be­tä­ti­gen oder ei­nen Kom­men­tar ab­ge­ben, wird die ent­spre­chen­de In­for­ma­ti­on von Ih­rem Ge­rät di­rekt an Face­book über­mit­telt und dort ge­spei­chert. Falls ein Nut­zer kein Mit­glied von Face­book ist, be­steht trotz­dem die Mög­lich­keit, dass Face­book sei­ne IP-Adres­se in Er­fah­rung bringt und spei­chert. Laut Face­book wird in Deutsch­land nur eine an­ony­mi­sier­te IP-Adres­se ge­spei­chert.

Zweck und Um­fang der Da­ten­er­he­bung und die wei­te­re Ver­ar­bei­tung und Nut­zung der Da­ten durch Face­book so­wie die dies­be­züg­li­chen Rech­te und Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten zum Schutz der Pri­vat­sphä­re der Nut­zer, kön­nen die­se den Da­ten­schutz­hin­wei­sen von Face­book ent­neh­men: https://www.face­book.com/about/pri­va­cy/.

Wenn ein Nut­zer Face­book­mit­glied ist und nicht möch­te, dass Face­book über die­ses On­line­an­ge­bot Da­ten über ihn sam­melt und mit sei­nen bei Face­book ge­spei­cher­ten Mit­glieds­da­ten ver­knüpft, muss er sich vor der Nut­zung un­se­res On­line­an­ge­bo­tes bei Face­book aus­log­gen und sei­ne Coo­kies lö­schen. Wei­te­re Ein­stel­lun­gen und Wi­der­sprü­che zur Nut­zung von Da­ten für Wer­be­zwe­cke, sind in­ner­halb der Face­book-Pro­fil­ein­stel­lun­gen mög­lich: https://www.face­book.com/set­tings?tab=ads  oder über die US-ame­ri­ka­ni­sche Sei­te http://www.abou­ta­ds.info/choices/ oder die EU-Sei­te http://www.you­ron­line­choices.com/. Die Ein­stel­lun­gen er­fol­gen platt­form­un­ab­hän­gig, d.h. sie wer­den für alle Ge­rä­te, wie Desk­top­com­pu­ter oder mo­bi­le Ge­rä­te über­nom­men.

Twitter

Ge­le­gent­lich bet­te ich In­hal­te der Platt­form Twit­ter (Twit­ter Inc., 1355 Mar­ket Street, Suite 900, San Fran­cis­co, CA 94103, USA) ein. Die Ein­bet­tun­gen kön­nen Bil­der, Vi­de­os oder Tex­te und Like-Schalt­flä­chen sein. So­fern Sie Mit­glied der Platt­form Twit­ter sind, kann Twit­ter den Auf­ruf die­ser ein­ge­bet­ten In­hal­te und Ih­rem Pro­fil zu­ord­nen. Twit­ter ist un­ter dem Pri­va­cy-Shield-Ab­kom­men zer­ti­fi­ziert und ge­währ­leis­tet da­durch, das eu­ro­päi­sche Da­ten­schutz­recht ein­zu­hal­ten (https://www.pri­va­cys­hield.gov/par­ti­ci­pant?id=a2zt0000000TOR­zAAO&sta­tus=Ac­ti­ve). Da­ten­schutz­er­klä­rung und Opt-Out-Mög­lich­kei­ten von Twit­ter.

Instagram

Ge­le­gent­lich bet­te ich In­hal­te der Platt­form In­sta­gram (In­sta­gram Inc., 1601 Wil­low Road, Men­lo Park, CA, 94025, USA) ein. Die Ein­bet­tun­gen kön­nen Bil­der, Vi­de­os oder Tex­te und Like-Schalt­flä­chen ge­hö­ren. So­fern Sie Mit­glied der Platt­form In­sta­gram sind, kann In­sta­gram den Auf­ruf der ein­ge­bet­te­ten In­hal­te und Funk­tio­nen Ih­rem Pro­fil zu­ord­nen. Da­ten­schutz­er­klä­rung von In­sta­gram.

Amazon-Partnerprogramm

Ich bin auf Grund­la­ge mei­nes be­rech­tig­ten In­ter­es­ses (das heisst in die­sem Fall mei­nem In­ter­es­se am wirt­schaft­li­chem Be­trieb die­ses On­line­an­ge­bo­tes im Sin­ne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Teil­neh­mer des Part­ner­pro­gramms von Ama­zon EU, das zur Be­reit­stel­lung ei­nes Me­di­ums für Web­sites kon­zi­piert wur­de, mit­tels des­sen durch die Plat­zie­rung von Wer­be­an­zei­gen und Links zu Ama­zon.de Wer­be­kos­ten­er­stat­tung ver­dient wer­den kann (Af­fi­lia­te-Sys­tem). Das heisst als Ama­zon-Part­ner ver­die­ne ich an qua­li­fi­zier­ten Käu­fen.

Ama­zon setzt Coo­kies ein, um die Her­kunft der Be­stel­lun­gen nach­voll­zie­hen zu kön­nen. Un­ter an­de­rem kann Ama­zon er­ken­nen, dass Sie den Part­ner­link auf die­ser Web­site ge­klickt und an­schlie­ßend ein Pro­dukt bei Ama­zon er­wor­ben ha­ben.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zur Da­ten­nut­zung durch Ama­zon und Wi­der­spruchs­mög­lich­kei­ten er­hal­ten Sie in der Da­ten­schutz­er­klä­rung des Un­ter­neh­mens.


Onlinepräsenzen in sozialen Medien

Ich un­ter­hal­te On­line­prä­sen­zen in­ner­halb so­zia­ler Netz­wer­ke und Platt­for­men, um dort mit Le­sern, In­ter­es­sier­ten, an­de­ren Men­schen und Freun­den zu kom­mu­ni­zie­ren. Beim Auf­ruf der je­wei­li­gen Netz­wer­ke und Platt­for­men gel­ten die Ge­schäfts­be­din­gun­gen und die Da­ten­ver­ar­bei­tungs­richt­li­ni­en de­ren je­wei­li­gen Be­trei­ber. 


Kontaktaufnahme

Wenn Sie Kon­takt mit mir auf­neh­men (zum Bei­spiel per Kon­takt­for­mu­lar, E-Mail, Te­le­fon oder über so­zia­le Me­di­en) ver­ar­bei­te ich ihre An­ga­ben gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO, dass heisst ich spei­che­re zum Bei­spiel Ihre E-Mail­adres­se auf mei­nem Rech­ner, mei­nem Te­le­fon oder auf Zet­teln um Ihre An­fra­ge be­ant­wor­ten zu kön­nen.

Auskünfte, Sperrung und Löschung

Auf schrift­li­che oder in Text­form über­mit­tel­te An­for­de­rung gebe ich Ih­nen na­tür­lich je­der­zeit dar­über Aus­kunft, wel­che per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten ich über Sie ge­spei­chert habe. Oder et­was for­ma­ler:

Ihre Rechte

  • Sie ha­ben das Recht auf Aus­kunft über die zu Ih­nen ge­spei­cher­ten per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten.
  • Sie ha­ben das Recht dar­auf, dass wir Ihre Da­ten lö­schen, wenn die­se nicht mehr ge­spei­chert wer­den dür­fen.
  • Sie ha­ben das Recht dar­auf, dass wir Ihre Da­ten nur ein­ge­schränkt ver­ar­bei­ten, wenn Sie Zwei­fel an der Rich­tig­keit der Da­ten oder der Recht­mä­ßig­keit der Ver­ar­bei­tung ha­ben.
  • Sie ha­ben ein Recht auf Kor­rek­tur Ih­rer per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten, soll­ten wir die­se von Ih­nen un­rich­tig ge­spei­chert ha­ben.
  • Sie ha­ben das Recht auf Wi­der­spruch und kön­nen uns hier­zu kon­tak­tie­ren.

Au­ßer­dem ha­ben Sie das Recht, sich an die für mich zu­stän­di­ge Auf­sichts­be­hör­de zu wen­den:

Ber­li­ner Be­auf­trag­te für Da­ten­schutz und In­for­ma­ti­ons­frei­heit
Fried­richstr. 219
10969 Ber­lin
Te­le­fon: 030 13889-0
Te­le­fax: 030 2155050
E-Mail: mail­box@da­ten­schutz-ber­lin.de


[Da­ten­schutz­er­klä­rung mo­di­fi­ziert und an­ge­passt aus die­ser Vor­la­ge. Im Au­gust 2011 er­gänzt mit Ideen und For­mu­lie­run­gen die­ser Sei­te. Im Ok­to­ber 2015 um den Type­kit er­wei­tert und Flattr ge­stri­chen. Im Mai 2018 Type­kit ent­fernt, Cloud­fla­re hin­zu­ge­fügt und di­ver­se Er­gän­zun­gen hin­zu­ge­fügt, un­ter an­de­rem mit Satz­tei­len und For­mu­lie­run­gen aus dem Da­ten­schutz-Ge­ne­ra­tor.de von RA Tho­mas Schwen­ke.]


da steht ein schiff vor mei­nem fens­ter!

felix schwenzel


RSS

felix schwenzel

die ba­sic thin­king-be­trei­ber kün­di­gen an, ih­ren RSS-feed ge­kürzt zu ha­ben. an­geb­lich aus ei­nem „ein­fa­chen grund“:

Ba­sic Thin­king muss sich frü­her oder spä­ter über Wer­bung re­fi­nan­zie­ren. Im Feed wird die Wer­bung aber nicht an­ge­zeigt. Des­halb ist uns na­tür­lich dar­an ge­le­gen, dass die Be­su­cher die Posts auf un­se­rer Sei­te le­sen – und eben nicht kom­plett über RSS.

die ein­nah­men die durch wer­bung im feed ge­ne­riert wür­den, reich­ten nicht aus und das sei zu­we­nig die „Re­dak­ti­on durch­zu­füt­tern“. die re­ak­ti­on vie­ler le­ser in den kom­men­ta­ren lau­tet: „und tschüss“. das wie­der­um fin­det jür­gen viel­mei­er vom yuc­ca­tree doof:

Wie un­dank­bar kann man sein? Manch­mal ver­ste­he ich die Men­schen nicht. Ba­sic­Thin­king hat ein klei­nes Re­dak­ti­ons­team, das täg­lich in al­len Ka­nä­len des In­ter­net nach span­nen­den The­men sucht und sie ak­tu­el­ler prä­sen­tiert als so man­che Nach­rich­ten­re­dak­ti­on. Da­für ver­lan­gen die Ma­cher kein Geld; Wer­bung ist bis­her äu­ßerst de­zent auf der Sei­te ge­schal­tet.

un­dank­ba­re le­ser? wer liest den zei­tun­gen oder web­logs aus dank­bar­keit? ehr­lich­ge­sagt fin­de ich, dass es ge­nau um­ge­kehrt ist. ich bin dank­bar für je­den le­ser, dank­bar für je­den der mir sei­ne auf­merk­sam­keit schenkt und viel­leicht so­gar das, was ich ma­che, schätzt. da­für bin ich be­reit ei­ni­ges zu tun. zum bei­spiel ver­su­che ich das le­sen so ein­fach wie mög­lich zu ma­chen. ich bie­te nicht nur ei­nen rss-feed an, den man ein­fach in ei­nem feed­rea­der abon­nie­ren kann, prü­fe re­gel­mäs­sig dass er in di­ver­sen feed­rea­dern ei­ni­ger­mas­sen aus­sieht, ich ver­su­che auch, mei­ne web­site so ein­fach wie mög­lich zu­gäng­lich zu ma­chen, ich ach­te dar­auf, dass die sei­ten (mög­lichst) schnell la­den, bie­te eine funk­tio­nie­ren­de su­che an, ach­te dar­auf, dass such­ma­schi­nen die site gut in­de­xie­ren kön­nen und dass alle ein­trä­ge ein­deu­ti­ge und auf wunsch kur­ze urls ha­ben. zu­min­dest tech­nisch ver­su­che ich wir­res.net so ein­fach wie mög­lich les­bar zu ma­chen. das mit der recht­schrei­bung und der feh­len­den gross/klein­schrie­bung wi­der­spricht dem zwar ein we­nig, aber zu­min­dest tech­nisch ver­su­che ich alle mög­li­chen stei­ne aus dem weg zu räu­men.

vor al­lem bin ich aus ei­ge­ner er­fah­rung der über­zeu­gung, dass voll­text-RSS-feeds der ein­fachs­te und bes­te weg sind um ef­fi­zi­ent an in­for­ma­tio­nen zu kom­men. in­for­ma­ti­ons­quel­len ohne voll­text-RSS fal­len ruck-zuck aus mei­nen auf­merk­sam­keits-ra­dar. ein bei­spiel ist das blog von ri­chard gleim. ri­chard pos­tet manch­mal zehn bis zwan­zig bil­der täg­lich, meis­tens schnapp­schüs­se die klei­ne, kur­ze mo­men­te ein­fan­gen und die ich eben­so schnapp­schuss­ar­tig kon­su­mie­re. für eine wei­le war ri­chards RSS-feed ge­kürzt. in die­ser zeit tauch­ten nicht die bil­der in mei­nem feed­rea­der auf, son­dern nur kur­ze text-teaser. ich habe es für eine wei­le ver­sucht und auf die teaser ge­klickt, ver­lor aber schnell die lust dar­an. ich nahm gno­gon­go.de nicht mehr wahr. seit ein paar wo­chen ist der feed wie­der kom­plett und ich freue mich über fast je­des sei­ner bil­der in mei­nem feed­rea­der.

jür­gen viel­mei­er meint, das sei doch nur ein „maus­klick mehr“. mag sein, aber dar­um geht es nicht. es geht dar­um, dass ich je­man­dem auf­merk­sam­keit schen­ke und die­ser je­mand der sei­nen RSS-fedd kürzt meint, durch eine tech­ni­sche hür­de noch ei­nen zu­sätz­li­chen ti­cken auf­merk­sam­keit ver­lan­gen zu kön­nen. und es geht um ef­fi­zi­enz (und nicht etwa um ober­fläch­lich­keit). mein feed­rea­der ist prop­pe­voll, ich habe ge­nug da­mit zu tun den müll aus­zu­blen­den, zu über­sprin­gen und das was mich in­ter­es­siert, auf ei­nen blick er­ken­nen zu kön­nen. wenn ich erst nach ei­nem klick, zehn, zwan­zig se­kun­den la­de­zeit, ei­nem wei­te­ren klick um den tab im brow­ser zu wech­seln und wei­te­re se­kun­den um die stel­le wie­der­zu­fin­den an der ich auf­ge­hört habe zu le­sen, ent­schei­den kann ob mich das was ich sehe in­ter­es­siert, ist das ein un­ter­schied von zehn bis zwan­zig se­kun­den. das ist zu­viel. zu­mal ich in mei­nem feed-rea­der gar nicht kli­cke, son­dern kom­plett per tas­ta­tur na­vi­gie­re.

wenn ich et­was in­ter­es­sant fin­de, bin ich ger­ne be­reit mehr, viel mehr zeit zu in­ves­tie­ren. letzt­end­lich ist das in der ana­lo­gen, der pa­pier­welt nicht an­ders. wenn sich ein ver­le­ger ent­schei­den wür­de die über­schrif­ten auf der ti­tel­sei­te in der glei­chen schrift­grös­se wie den fliess­text zu set­zen und auf fo­tos oder il­lus­tra­tio­nen zu ver­zich­ten, da­mit die le­ser die ar­ti­kel auf­merk­sa­mer le­sen und nicht nur die sei­te nach in­ter­es­san­tem scan­nen, ver­liert er auf­merk­sam­keit, statt sie zu ge­win­nen. wer es dem le­ser schwer macht, ver­liert le­ser. wer den le­sern vor­schrei­ben möch­te wie sie et­was kon­su­mie­ren sol­len, ver­liert le­ser. wer den le­sern den ein­druck ver­mit­telt sie sei­en un­dank­bar, ver­liert le­ser und sym­pa­thien.

im prin­zip ist der streit dar­um, ob man RSS-feeds aus (an­geb­lich) kom­mer­zi­el­len grün­den, kür­zen soll­te, ur­alt. die rie­senmschi­ne hat ih­ren RSS-feed von an­fang an ge­kürzt und da­mit im lau­fe der zeit jede in­ter­essanz für mich ver­lo­ren. ich moch­te das pro­jekt, aber es war in­kom­pa­ti­bel zu mei­nen le­se­ge­wohn­hei­ten. aus dem sel­ben grund, ver­mu­te ich mal, schal­te­te eh­ren­senf vor jah­ren sei­nen RSS-feed ab. so nach dem mot­to: „wenn ihr uns auf­merk­sam­kiet schen­ken wollt, tut das auf un­se­rer site, sonst ha­ben wir nichts da­von“. of­fen­bar ist eh­ren­senf mitt­ler­wei­le so ver­zei­felt, dass sie seit ei­ni­gen ta­gen wie­der ei­nen funk­tio­nie­ren­den RSS-feed an­bie­ten. na­tür­lich ohne ein­ge­bet­te­te vi­de­os, das wür­de es dem le­ser ja zu ein­fach ma­chen, eh­ren­senf auf­merk­sam­keit zu schen­ken.

um end­lich zum punkt zu kom­men. ich glau­be, das ar­gu­ment RSS-feeds zu kür­zen oder zu ver­krüp­peln um mehr wer­be­um­sät­ze zu ma­chen, ist ein irr­tum. es geht um auf­merk­sam­keit. ja, sa­gen jetzt die RSS-kür­zer, von auf­merk­sam­keit kann ich mir aber nichts kau­fen. ich glau­be schon. es gibt ei­ni­ge kom­mer­zi­ell zu­min­dest an­satz­wei­se er­folg­rei­che blogs und web­sei­ten, die vol­le RSS-feeds an­bie­ten. das bild­blog, spree­blick, nerd­core oder zum bei­spiel dar­ing­fi­re­ball. und wie es der zu­fall will, hat john gru­ber, der be­trei­ber von dar­ing­fi­re­ball, ge­ra­de dar­über ge­schrie­ben, dass die kom­plet­ten RSS-feeds sich für ihn kom­mer­zi­ell ab­so­lut loh­nen:

It should go wi­t­hout say­ing that what works for me here at Dar­ing Fire­ball, as a one-man show, may well not work (or work ne­ar­ly as well) for a lar­ge ope­ra­ti­on with a full edi­to­ri­al staff such as Mac­world. But: DF’s RSS feed, which con­ta­ins the full con­tent of the site, not only ge­ne­ra­tes mo­ney di­rect­ly, but has grown to be­co­me the sin­gle lar­gest source of re­ve­nue on the site.
[…]
When I swit­ched DF’s free pu­blic RSS feed to full-con­tent in Au­gust 2007, DF’s web page views had been gro­wing ste­adi­ly month-to-month. Af­ter the switch, web page views were sta­g­nant, with no growth, for about a year. (If any­thing, they went down in the first few months.) But­rea­der­ship cle­ar­ly con­tin­ued to grow: sub­scri­bers to the feed sky­ro­cke­ted. And, about a year ago, even web page views star­ted gro­wing si­gni­fi­cant­ly once again — go­ing from a litt­le over one mil­li­on per month to a litt­le over two mil­li­on per month.

na­tür­lich ist die si­tua­ti­on bei dar­ing­fi­re­ball spe­zi­ell. eng­lisch­spra­chi­ge blogs und vor al­lem gad­get-blogs ha­ben ei­nen po­ten­zi­ell rie­si­gen le­ser­kreis, aber vor al­lem schreibt gru­ber nicht so ei­nen müll wie ba­sic-thin­king („in­for­mel­le Selbst­be­stim­mung“ — was soll das sein, selbst­be­stim­mung ohne an­trags­for­mu­lar?*), son­dern kennt­nis­s­reich und un­prä­ten­ti­ös. gru­ber schreibt so gut, dass ich für sei­nen feed so­gar be­zah­len wür­de. aber er bit­tet mich we­der um geld, noch zwingt er mich sei­ne tex­te auf sei­ner web­sei­te zu le­sen — und ver­dient sich da­mit ei­nen gol­de­nen arsch.

[bild­quel­le]


[nach­trag]
über das kür­zen von feeds und ver­mark­tungs­ge­döns schreibt auch der wer­be­blog­ger le­sens­wert.

[nach­trag 06.03.2010]
mar­cel weiss schreibt le­sens­wert und weit aus­ho­lend über die auf­merk­sam­keits­öko­no­mie und das kür­zen von RSS-feeds.

aus­ser­dem hackr.de über sei­ne per­sön­li­che auf­merk­sam­keits­öko­no­mie und ei­nen wei­te­ren wich­ti­gen punkt:

als pu­blisher muss man sich über ei­nes je­den­falls im kla­ren sein: das um­stel­len von full­fe­eds auf ex­cerp­t­feeds bringt vl. ei­ni­ge klicks, birgt aber auch mit­un­ter si­gni­fi­kan­te op­por­tu­ni­täts­kos­ten. man ver­liert nicht nur le­ser […], man ver­liert ge­ra­de die, de­nen das wich­tig ist, weil sie mehr als nur eine quel­le le­sen und ih­ren out­put dann sha­ren und fa­ven und streu­en usw, man ver­liert die ka­ta­ly­sa­to­ren und da­mit alle von die­sen ge­trig­ger­ten in­di­rek­ten klicks.

[nach­trag 07.03.2010]
*) im rie­del-ar­ti­kel bei ba­sic thin­king steht jetzt nicht mehr „in­for­mel­le selbst­be­stim­mung“, son­dern „in­for­ma­tio­nel­le selbst­be­stim­mung“. in­for­mel­le kor­rek­tur, qua­si.

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die schöns­ten ideen der na­tur (bei ikea)

felix schwenzel


kon­troll­funk­ti­on

felix schwenzel

ich bin si­cher, wenn pa­tri­cia rie­kel chef­re­dak­teu­rin vom „play­boy“ oder vom se­xu­al­kup­pel-ma­ga­zin „hap­py-weekend“ wäre, sie wür­de ge­nau­so en­er­gisch auf die kon­troll­funk­ti­on der „me­di­en“, der pres­se und des jour­na­lis­mus hin­wei­sen, wie sie es heu­te in ei­nem brief an re­na­te kün­ast ge­tan hat.

mich in­spi­riert rie­kels brief zum stei­len ver­gleich mit ei­nem por­no­pro­du­zen­ten, der ei­nem po­li­ti­ker der ihm ans bein ge­pin­kelt hat si­cher­lich auch zu­erst schrei­ben wür­de, dass in „der ame­ri­ka­ni­schen De­mo­kra­tie“ die wäh­ler ein ver­fas­sungs­mäs­sig ver­brief­tes recht hät­ten, sich von den Me­di­en sorg­fäl­tig, de­tail­liert und ex­pli­zit über ana­to­mi­sche de­tails in­for­mie­ren zu las­sen. er wür­de schrei­ben, dass so­gar der obers­te ge­richts­hof der USA por­no­gra­phie un­ter den schutz der frei­en mein­un­s­gäus­se­rung stellt. der por­no­pro­du­zent wür­de wahr­schein­lich auch be­to­nen, dass sei­ne wer­ke der auf­klä­rung, der volks­ge­sund­heit und dem ge­sell­schaft­li­chen kli­ma die­nen wür­den. el­len­lan­ges pa­the­ti­sches ge­schwätz wäre das wahr­schein­lich, was der por­no­pro­du­zent zur ver­tei­di­gung sei­ner er­zeug­nis­se aus sich raus flies­sen las­sen wür­de.

an­de­rer­seits ha­ben rie­kel und der ima­gi­nä­re por­no­pro­du­zent im grun­de na­tür­lich recht. auch schund ge­niesst alle rech­te der pres­se­frei­heit. von mir aus kann die bun­te so viel wie sie will über die tit­ten und är­sche von pro­mi­nen­ten oder stern­chen be­rich­ten, dar­über wer sich mit wem paart oder wer wie­der zu- oder ab­ge­nom­men hat. das ei­gent­lich er­schüt­tern­de ist aber, wie rie­kel den sen­sa­ti­ons­gei­len müll und klatsch den sie pro­du­ziert, der vor al­lem der be­frie­die­gung voy­eu­ris­ti­scher be­dürf­nis­se dient, pa­the­tisch eine po­li­ti­sche und ge­sell­schaft­li­che kon­troll­funk­ti­on an­dich­tet. fick­ge­schicht­chen und klatsch als ba­sis der de­mo­kra­tie? die bun­te, ein sturm­ge­schütz der de­mo­kra­tie?

was für ein pein­li­cher grös­sen­wahn.

[nach­trag 04.03.2010]
wolf­gang mi­ch­al hat bei car­ta ein paar ge­dan­ken zu rie­kels er­klä­run­gen auf­ge­schrie­ben.


be­die­nungs­an­lei­tung

felix schwenzel in über wirres

wir­res.net liest sich am bes­ten auf der start­sei­te, auf der alle ein­trä­ge um­ge­kehrt chro­no­lo­gisch auf­ge­reiht sind. auf der start­sei­te kann man der­zeit ca. 130 sei­ten weit zu­rück­blät­tern. ein nach da­tum sor­tier­tes ar­chiv exi­si­tiert nicht. al­ler­dings gibt es zahl­rei­che ka­te­go­rien. da die­se aber nur spo­ra­disch per hand ge­pflegt wer­den, sind die bei­trä­ge dar­in meist ur­alt.

vie­le bei­trä­ge sind ver­schlag­wor­tet. al­ler­dings ver­schlag­wor­te ich nciht son­der­lich kon­se­quent, so dass die schlag­wor­te nicht wirk­lich eine gros­se hil­fe sind. je­des schlag­wort, zum bei­spiel das schlag­wort „blog­dings“, hat eine über­sichts­sei­te, die al­ler­dings recht un­über­sicht­lich und mit­un­ter lang ist. ein an­de­res nutz­lo­ses bei­spiel wäre das schlag­wort „weih­nach­ten“.

mit der such­funk­ti­on kann man auch das wort „blog­dings“ su­chen, al­ler­dings fin­det die such­funk­ti­on nur bei­trä­ge die nicht äl­ter als drei jah­re sind. war­um das so ist, habe ich mal hier er­klärt.

die­se ka­te­go­rie hat noch ein paar un­ter­sei­ten, die al­ler­dings auch fast alle ziem­lich ver­al­tet sind. in der ka­te­go­rie „an­de­re über wir­res“ sind sa­chen ge­sam­melt die an­de­re über mich oder die­se sei­ten ge­sagt ha­ben. „über ix“ ist eine art ego­zen­trum mit sehr selbst­be­zo­ge­nem zeug. eben­so selbst­be­zo­ge­nes liegt in „ix über wir­res“, wo äl­te­re ar­ti­kel wie die­ser über wir­res, re­de­signs, lo­gos oder ähn­li­ches ge­la­gert wer­den.

an­sons­ten:

wir­res kann man abo­nie­ren

wer kon­takt mit mir auf­neh­men möch­te kann das hier oder über twit­ter oder face­book tun.



ix kann kein key­board spie­len

felix schwenzel

aber die bei­fah­re­rin kann imo­vie.

(vi­deo bei you­tube)


die in­ter­net ge­set­ze

felix schwenzel

als ich heu­te die­se ant­wort von fré­dé­ric va­lin auf die­se fra­ge las, in der fré­dé­ric va­lin zwar ver­such­te ori­gi­nell und klug zu wir­ken in­dem er ei­nen kom­men­ta­tor nach­äff­te und „Ma­jus­keln“ statt „gross­buch­sta­ben“ schrob, aber grund­sätz­lich sag­te, er set­ze sich nicht mit fra­gen aus­ein­an­der die in klein­schrei­bung und mit recht­schreib­feh­lern ge­stellt wer­den, als ich das heu­te also las, frag­te ich mich ob es zu die­ser art eine dis­kus­si­on zu füh­ren nicht auch ein ge­setz wie god­wins ge­setz gäbe. gibt es. es heisst „herr­manns ge­setz“ und lau­tet:

Wer mit Recht­schreib- und Tipp­feh­lern ei­nes Dis­kus­si­ons­teil­neh­mers ar­gu­men­tiert, hat ver­lo­ren.

es gibt ein paar sei­ten, die ver­schie­de­ne die­ser god­win-ar­ti­gen use­net-ge­set­ze auf­lis­ten, aber die se­hen alle furcht­bar aus und die ein­zel­nen ge­set­ze sind nicht mit an­kern deep-link­bar.

des­halb ich ent­schied mich die lis­te ein­mal or­dent­lich for­ma­tiert und link­bar zu ko­pie­ren:

Godwins Gesetz

Je län­ger eine Use­net-Dis­kus­si­on an­dau­ert, des­to hö­her ist die Wahr­schein­lich­keit, daß je­mand mit ei­nem un­pas­sen­den Nazi-Ver­gleich auf­tritt. Nor­ma­ler­wei­se wird dann die Dis­kus­si­on für be­en­det er­klärt und der Be­tref­fen­de steckt ton­nen­wei­se *plonk*s ein.

Kitzlers Gesetz

Sta­si-Ver­glei­che (ana­log zu God­win)

Seitz’ Addendum zu Godwins Gesetz

Dito für un­pas­sen­de Kin­der­schän­der-Ver­glei­che, al­ler­dings mit der er­höh­ten Ge­fahr, dass die Dis­kus­si­on nicht be­en­det wird.

Gassners Gesetz

Je­mand, der ge­wis­se Grund­sät­ze und Prin­zi­pi­en als „ty­pisch deutsch!“ be­zeich­net, hat au­to­ma­tisch ver­lo­ren. „Ty­pisch deutsch“ kommt nur von Ar­gu­men­ta­ti­ons­lo­sen. Sie ha­ben nichts mehr zu sa­gen.

Noschinskis Zusatz

Es sind meis­tens Deut­sche, die von „ty­pisch Deutsch“ re­den.


Gassners Vermutung

Je­mand, der ein Law bricht, wird auch bald die an­de­ren bre­chen, Pseud­ony­me ver­wen­den oder Adres­sen fäl­schen.
(Anm. des Re­dak­teurs: Hier ist „bre­chen“ im Sin­ne von „er­fül­len“ ge­meint.)

pis Gesetz

Je hit­zi­ger die Dis­kus­si­on wird, des­to hö­her ist die Wahr­schein­lich­keit, daß je­mand den Na­men des Dis­kus­si­ons­geg­ners in die Sub­ject-Zei­le über­nimmt. Der, der das ge­tan hat, hat au­to­ma­tisch ver­lo­ren.

Brülls’ Gesetz

Je län­ger ein Th­read wird, des­to hö­her ist die Wahr­schein­lich­keit, daß je­mand spon­tan zum The­ma „Pä­do­phi­le“ springt, sei es, um Bür­ger­rech­te zu ver­tei­di­gen oder um sie ein­zu­schrän­ken.

Suters Gesetz

Im Rah­men ei­ner Dis­kus­si­on über oder um die Ne­ti­quet­te zei­gen bei fort­schrei­ten­der Dis­kus­si­ons­dau­er New­bies die Ten­denz zu El­chen und Re­gu­lars die Ten­denz zu Netz­she­riffs.

Kühnerts Ergänzung

Wer das Al­ter, Be­hin­de­run­gen oder sons­ti­ge per­sön­li­che Ei­gen­hei­ten des Dis­kus­si­ons­teil­neh­mers nutzt, um ihn als in­kom­pe­tent dar­zu­stel­len, hat au­to­ma­tisch ver­lo­ren.

Heidtmanns Gesetz

Wer den Le­bens­lauf sei­nes Ge­gen­übers als Ar­gu­ment miss­braucht, hat ver­lo­ren.

Hartges zweites Gesetz

Wer mit den Le­bens­um­stän­den ei­ner an­de­ren Per­son ar­gu­men­tiert, um die­se Per­son da­durch an­zu­grei­fen oder in ein schlech­tes Licht zu rü­cken, hat kei­ne Ar­gu­men­te mehr und da­mit au­to­ma­tisch ver­lo­ren.

Tetzlaffs Gesetz

Im Lau­fe ei­ner Use­net­dis­kus­si­on steigt die Wahr­schein­lich­keit, daß ei­ner der Be­tei­lig­ten Ver­schwö­rungs­theo­rien ver­laut­bart, pro­por­tio­nal zur Län­ge des Th­reads ge­gen 1.

Brügmanns Gesetz

Wer im Lau­fe ei­ner Dis­kus­si­on das (ver­meint­li­che) Be­triebs­sys­tem sei­nes Geg­ners als „Ar­gu­ment“ an­führt, hat ver­lo­ren.

Hartges drittes Gesetz

Wer mit dem ver­wen­de­ten News­rea­der des Ge­gen­übers ar­gu­men­tiert, hat in Wirk­lich­keit kei­ne Ar­gu­men­te mehr und da­mit au­to­ma­tisch ver­lo­ren.

Hoffmanns Gesetz

Merkt je­mand an, er hät­te das letz­te Wort im Th­read, wer­den ihn auf der Stel­le meh­re­re Pos­ter dar­auf hin­wei­sen, daß das letz­te Wort bei ih­nen läge.

Tsangs Gesetz

Wer die schwei­gen­de Mas­se als Kri­te­ri­um für Zu­stim­mung oder Ab­leh­nung ei­ner Fra­ge her­an­zieht, hat au­to­ma­tisch ver­lo­ren.

Eggs Gesetz

Wer mit „hast du das se­xu­ell nö­tig“ o.ä. ar­gu­men­tie­ren will, ver­liert.

Schröders Gesetz

So­bald je­mand „Mut­ter“ und „Pro­blem“ in ei­nem Satz er­wähnt, kommt gleich Freud auf den Tisch.

Riedels Gesetz

Je län­ger eine Use­net-Dis­kus­si­on an­dau­ert, des­to hö­her ist die Wahr­schein­lich­keit, daß je­mand sei­nem Dis­kus­si­ons­geg­ner zum Vor­wurf macht, er ver­schwen­de Steu­er­gel­der und zah­le sei­ne Netz­an­bin­dung nicht selbst. Der­je­ni­ge hat au­to­ma­tisch ver­lo­ren.

Hellingers Gesetz

Wer zu­erst mit dem Spruch „ich ma­che schon län­ger DFÜ als ei­ni­ge hier auf der Welt sind“ kommt, hat die Dis­kus­si­on au­to­ma­tisch ver­lo­ren.

Boruttas Gesetz

Wer im Lau­fe ei­ner Dis­kus­si­on ein von ihm miß­bil­lig­tes Ver­hal­ten als ty­pisch für eine gan­ze Ge­ne­ra­ti­on hin­stellt, hat au­to­ma­tisch ver­lo­ren.

Roesens Gesetz

So­bald ein Troll, DAU oder Elch im Lauf ei­nes Th­reads auf hef­ti­ge Kri­tik stößt, ar­gu­men­tiert er mit der Ar­ro­ganz des Kri­ti­kers. Dies kann auch vor­sorg­lich er­fol­gen.

Krietschs Egotheorem

Ich habe im Use­net die Ge­setz­mä­ßig­keit er­kannt, daß je­der, der mir wi­der­spricht, ein Idi­ot ist und schon ver­lo­ren hat.

Unterwegers Gesetz

Mit der Län­ge ei­nes Th­reads steigt die Wahr­schein­lich­keit, daß ir­gend ein Dis­kus­si­ons­teil­neh­mer vor­schlägt, das Wort „In­to­le­ranz“ in den News­grup­pen­na­men auf­zu­neh­men.

Schultes Gesetz

Fla­me­ver­su­che ge­gen Frau­en be­gin­nen im­mer mit „Du bist häß­lich“.

Weilands Gesetz

So­bald sich in ei­nem Th­read ein weib­li­cher Pos­ter zu Wort mel­det, hat die­ser au­to­ma­tisch die gan­ze Auf­merk­sam­keit der News­group, was den Tod des urprüng­li­chen The­mas mit sich zieht.

Bauers Gesetz

Leu­te, die ih­ren „Dr.“ in das Ab­sen­der­feld auf­neh­men, sind ir­gend­wie son­der­bar.

Giengers Gesetz

Die Wich­tig­keit ei­nes News­pos­tings im Use­net ist re­zi­prok zur An­zahl der ent­hal­ten­e­n­en, ku­mu­lier­ten Aus­ru­fungs­zei­chen.

Hügelschäfers Gesetz

Bei­trä­ge wer­den dort ge­pos­tet, wo sie den größ­ten Wi­der­stand her­vor­ru­fen.

Gröschels Gesetz

Je mehr Pos­tings nö­tig sind, um ei­nen Dis­kus­si­ons­geg­ner bei ei­nem ein­zi­gen Dis­kus­si­ons­aspekt ar­gu­men­ta­tiv in die Ecke zu ma­nö­vrie­ren, des­to hö­her ist die Wahr­schein­lich­keit, daß man ver­gisst, was man ei­gent­lich be­wei­sen woll­te, wenn es dann doch mal klappt.

De­fi­ni­ti­on der In­dif­fe­renz ei­nes Dis­kus­si­ons­er­geb­nis­ses: So­bald die Be­tei­lig­ten in ei­ner Dis­kus­si­on ver­ges­sen ha­ben, was man ei­gent­lich be­wei­sen woll­te, en­det die Dis­kus­si­on mit ei­nem Un­ent­schie­den.

Hüls’ Verallgemeinerung (Gesetz der großen Zahlen für das Usenet)

Mit stei­gen­der Th­re­ad­län­ge steigt tri­via­ler­wei­se die Wahr­schein­lich­keit jed­we­den be­lie­bi­gen Ver­hal­tens der Dis­kus­si­ons­teil­neh­mer, das nicht an sich un­mög­lich ist.

An­oma­lie: Die Wahr­schein­lich­keit, daß die Dis­ku­t­an­den den Th­read früh be­en­den, steigt ver­mut­lich nicht mit der Th­re­ad­län­ge.

Kohrssches Law

Je­der, der eine Dis­kus­si­on auf­grund ei­nes oder meh­re­rer Laws ver­lo­ren hat, be­haup­tet, daß die­se Laws so­wie­so Blöd­sinn sind.

Raimunds Gesetz

Wer sich pro­vo­zie­ren läßt, hat ver­lo­ren.

Sanios Gesetz

Hängt je­mand lan­ge ge­nug in den de.ad­min-Grup­pen (incl. dsn, dnq und daa) rum, „ent­deckt“ sie/er frü­her oder spä­ter ei­nen nach ihr/ihm zu be­nen­nen­den ge­set­zes­ar­ti­gen Zu­sam­men­hang.

Das Peukert-Gesetz

Je­der will sein ei­ge­nes Ge­setz ha­ben.

Krahls Erweiterung von Peukerts Gesetz

Wer ir­gend­ei­ne Ge­setz­mä­ßig­keit er­fin­det, nur um sei­nen Na­men in der Law-Lis­te wie­der­zu­fin­den, hat ver­lo­ren.

Das Pommersche Gesetz

Je­der Th­read führt ein­mal zu ei­ner Law- bzw. Meta-Law-Dis­kus­si­on.

Brügmanns Gesetz-Law

In je­der Dis­kus­si­on über die Use­net-Laws kommt der Zeit­punkt, wo die Laws als Ge­set­ze be­trach­tet wer­den, die z.B. in Kraft tre­ten kön­nen. Wer da­mit an­fängt, hat ver­lo­ren und die Dis­kus­si­on ist sinn­los ge­wor­den.

Suters zweites Gesetz

Wenn je­mand fragt „gibt es schon ein Law für …“, dann wird je­mand an­ders das Law nach dem Fra­ger be­nen­nen.

Eskens Gesetz

Wer an­de­ren un­ter Hin­weis auf Aus­sa­ge­kraft oder Use­net­spe­zi­fisch­keit etc. ein Law ver­wehrt, hat au­to­ma­tisch ver­lo­ren.

Brauns Gesetz

Wenn je­mand ver­sucht, ein Law zu kre­ieren, wird ein an­de­rer ihm un­ter Ver­wen­dung be­reits be­stehen­der Laws klar ma­chen, daß das Law be­reits exis­tiert.

Esken's Große Frage

Wie kommt es ei­gent­lich, dass kein Law im Roh­zu­stand über­lebt, son­dern im­mer noch ei­ner Über­ar­bei­tung der For­mu­lie­rung be­darf?

Lemkens Gesetz

Wer „You loo­se“ schreibt, hat au­to­ma­tisch ver­lo­ren.

Brügmanns Induktion

Nach dem n-ten Law gibt es auch im­mer noch ein n+1-tes Law.

Brügmanns Gesetz-Erfüllung

Im­mer dann, wenn nach ei­nem der Laws ge­fragt wird, er­füllt sich nach kur­zer Zeit eins der Laws.

Mickeys Verschärfung

Es wird im­mer ge­nau das Law er­füllt, nach dem ge­fragt wird.

Barths Gesetz

Ab ei­nem ge­wis­sen Zu­stand der Law­dis­kus­si­on er­fül­len die Leu­te nicht nur Laws, son­dern schrei­ben es auch gleich in ihre Pos­tings.

Perkowskys Gesetz

Wer im Lau­fe ei­ner Dis­kus­si­on die Er­fül­lung ei­nes un­zu­tref­fen­den Laws re­kla­miert, um da­mit die Dis­kus­si­on als be­en­det gel­ten zu las­sen, hat ver­lo­ren.

Haugs Gesetz

Je län­ger eine Use­net-Dis­kus­si­on an­dau­ert, des­to hö­her ist die Wahr­schein­lich­keit, daß je­mand mit ei­nem un­pas­sen­den Use­net-Law auf­tritt, um sei­nen Geg­ner zum Ver­lie­rer zu er­klä­ren. Der­je­ni­ge hat dann au­to­ma­tisch ver­lo­ren.

Peukerts zweites Gesetz

Ver­wen­det je­mand Nazi- oder 3. Reich-Ver­glei­che in der Ab­sicht, mit­tels God­wins Ge­setz so ei­nen Th­read zu be­en­den, so hat dies kei­nen Ef­fekt.

Barthsches Axiom

Die Men­ge der re­gis­trier­ten Laws wird im­mer end­lich sein. Aber es gibt un­end­lich vie­le Laws - nur sind die meis­ten nicht re­gis­triert.
Die The­se lau­tet also: Die Laws exis­tie­ren - man muß sie nur noch hin­schrei­ben und be­nen­nen.

Krahnkes 1.Folgerung

Wenn es erst­mal eine kri­ti­sche Men­ge Laws gibt, wer­den zwangs­läu­fig im­mer mehr Tri­via­li­tä­ten als Law iden­ti­fi­ziert.

Weimers Korollar

Ab ei­ner ge­wis­sen Län­ge ten­diert je­der Th­read dazu, selbst­be­züg­lich zu wer­den.

Das Donnerhacke-Axiom

Zeigt ein Th­read Selbst­be­zü­ge, wird er re­kur­siv und das Use­net frak­tal. Der Ein­brin­ger des Selbst­be­zu­ges hat ver­lo­ren.

For­mu­lie­rung von Die­ter Brüg­mann: „Ab ei­nem be­stimm­ten Grad der Selbst­be­züg­lich­keit ei­nes Th­reads wird ir­gend­ein Spaß­vo­gel fra­gen, was ei­gent­lich »Re­kur­si­on« be­deu­tet. Der Th­read soll­te dann so­fort ge­kün­digt wer­den, da sein Sinn­ge­halt da­mit ge­gen 0 geht.“

Das Dauer/Kottenhahn-Gesetz

Teil 1

Je­mand, der in ei­ner Dis­kus­si­on das Ar­gu­ment „[…] Du hast ver­stan­den.“ oder sinn­ge­mä­ße Aus­sa­gen wie­der­holt ver­wen­det, hat ver­lo­ren.

Teil 2

Je­mand, der wäh­rend ei­ner Dis­kus­si­on be­lei­di­gen­de Be­haup­tun­gen auf­stellt und die­se da­mit be­grün­det, daß auch an­de­re dies so se­hen wür­den, hat ver­lo­ren.

Teil 3

Je­mand, der zwar Kri­tik aus­teilt, aber kei­ne be­grün­de­ten Ein­wän­de ge­gen die­se Kri­tik ak­zep­tiert, son­dern die ei­ge­ne Mei­nung als die ein­zig rich­ti­ge dar­stel­len will und den Dis­kus­si­ons­part­ner da­her als kri­tik­un­fä­hig dif­fa­miert, hat ver­lo­ren.

Ringeisens Gesetz

Wer im­mer dem an­de­ren - ohne auf sei­ne Ar­gu­men­ta­ti­on ein­zu­ge­hen - vor­wirft, er ar­gu­men­tie­re „po­li­tisch kor­rekt“, hat das An­recht ver­lo­ren, in die­sem Punkt ernst ge­nom­men zu wer­den.

Müllers Gesetz

Wer (aus­schließ­lich) mit „no com­ment“, „no re­p­ly“, „kein Kom­men­tar“ o.ä. ant­wor­tet, hat ver­lo­ren.

Herrmanns Gesetz

Wer mit Recht­schreib- und Tipp­feh­lern ei­nes Dis­kus­si­ons­teil­neh­mers ar­gu­men­tiert, hat ver­lo­ren.

Hartges Gesetz

Wer sich an ei­nem Spel­ling-Fla­me ver­sucht, wird un­ter Ga­ran­tie die an­ge­me­cker­ten Feh­ler sel­ber be­ge­hen.

Allers Gesetz

Je ge­eig­ne­ter ein Au­tor sei­nen Aus­spruch für eine Si­gna­tur emp­fin­det, des­to ge­rin­ger ist die Wahr­schein­lich­keit, dass je­mand ihn tat­säch­lich in ei­ner Si­gna­tur ver­wen­det.

micos Gesetz

Je län­ger eine Dis­kus­si­on dau­ert, des­to hö­her ist die Wahr­schein­lich­keit, daß je­mand ei­nen ab­so­lut sinn­lo­sen Aus­druck sei­nes Dis­kus­si­ons­part­ners in die ei­ge­ne Si­gna­tur auf­nimmt.

Krahls Gesetz

Nach der Er­fül­lung ei­nes der Use­net-Laws ist die Dis­kus­si­on be­en­det. Wer den­noch wei­ter­dis­ku­tiert, hat es nur noch nicht ge­merkt.

pis verfeinerung von Krahls Gesetz

Wer un­ter An­wen­dung ei­nes ein­schlä­gi­gen Use­net-Laws das Ende ei­ner De­bat­te pos­tu­liert und sie dann den­noch fort­setzt, schießt sich selbst ins Knie.

rolfzweis Gesetz

Im­mer wenn ei­ner er­klärt, er sei kein Use­net-Dik­ta­tor oder er wol­le nicht die Welt­herr­schaft er­lan­gen, hat er ge­won­nen und der Th­read ist be­en­det.

[an­mer­kun­gen]
die quel­le der lis­te ist http://www.bru­ha­ha.de/laws.html. ich habe aus den law-na­men zu­min­dest im ti­tel „ge­set­ze“ ge­macht und an­gli­zis­men ins deut­sche über­setzt, apo­stro­phe ent­fernt und ei­ni­ge der ge­set­ze die mir ir­rele­vant, un­ver­ständ­lich oder zu spe­zi­ell vor­ka­men ein­fach ge­löscht. aus zoll­zei­chen habe ich ty­po­gra­phi­sche an­füh­rungs­zei­chen ge­macht. das in­halts­ver­zeich­nis wird mit­tels ei­nes jquery-plug­ins aus den über­schrif­ten ge­ne­riert und funk­tio­niert dem­nach nur mit ja­va­script. die sprung­mar­ken funk­tio­nie­ren aber auch ohne ja­va­script.


win­ter ade

felix schwenzel

so sah es letz­te wo­che mon­tag (um fünf uhr mor­gens) an den lan­dungs­brü­cken aus.

so sah es heu­te nach­mit­tag dort aus.


[nach­trag 09.03.2010]
ei­ner­seits ist der win­ter zu­rück, an­de­rer­seits wan­dert der wa­gen wei­ter.


[nach­trag 13.03.2010]
der wa­gen wan­dert wei­ter.