alles


the baum

felix schwenzel in checkins

good mor­ning sheep!


Noch eine kleine Er­kennt­nis nebenbei: Man kann, wenn man an Krücken läuft, beim Gehen gar nicht aufs Handy sehen und dadurch erneut stürzen. Wie klug ist das denn ein­ge­rich­tet? Und sollte man also einfach zur Pro­phy­la­xe an Krücken gehen?


kon­train­tui­ti­ver mor­gen­spa­zier­gang

felix schwenzel

baum in den rehbergen im gegenlicht — ob bäume auch intuition haben?

heu­te früh ha­ben fri­da und ich den mor­gen­spa­zier­gang zum büro statt in den reh­ber­gen ge­macht. ich bin ja ein ste­ter ho­me­of­fice-mensch und gehe nur äus­serst sel­ten ins büro. aber der spa­zier­gang in rich­tung und die an­schlies­sen­de fahrt ins büro wa­ren gar nicht mal so in­ef­fi­zi­ent. um 07:15 uhr sind wir los (zu fuss vom wed­ding zur born­hol­mer stras­se, da­nach s-bahn zum ost­kreuz) und um 8:50 uhr wa­ren wir im büro. das wa­ren an­dert­halb stun­den, in­klu­si­ve ei­ner 5 mi­nü­ti­gen früh­stücks­pau­se. sonst ge­hen wir eine bis an­dert­halb stun­den mor­gen­spa­zie­ren.

trotz­dem: mei­ne pro­duk­ti­vi­tät im büro lässt sehr zu wün­schen üb­rig. ich weiss gar nicht war­um man­che ar­beit­ge­ber im­mer noch das ge­gen­teil an­neh­men, dass die pro­duk­ti­vi­tät im ho­me­of­fice zu wün­schen üb­rig lies­se. na gut, ich ver­mu­te ich weiss es schon: man­geln­des ver­trau­en in die ar­beit­neh­men­den.

das mit dem ver­trau­en funk­tio­niert ja be­kannt­lich kon­train­tui­tiv: wer ver­trau­en schenkt, be­kommt es nicht nur zu­rück, son­dern säät pflicht­ge­fühl. das ist zu­min­dest mei­ne er­fah­rung. funk­tio­niert mit men­schen, ge­nau­so wie mit hun­den.

was ich erst in den letz­ten mo­na­ten rea­li­si­ert habe: wie ef­fi­zi­ent be­schwer­den sein kön­nen, wenn sie sach­lich, freund­lich und ohne emo­tio­nen vor­ge­tra­gen wer­den. ich habe die­se er­fah­rung als be­schwer­den-emp­fän­ger ge­macht und ich kann be­rich­ten: emo­tio­nal oder gar ag­gres­siv vor­ge­tra­ge­ne be­schwer­den kann man leicht ab­per­len las­sen und weg­ra­tio­na­li­sie­ren. die sach­li­chen, stim­mi­gen und freund­li­chen hin­ge­gen sind die, die wirk­lich an die sub­stanz ge­hen.

es gibt so vie­les wo man mit in­tui­ti­on da­ne­ben lie­gen kann. ges­tern hat mir zum bei­spiel mark man­son er­klärt, dass die jagd nach po­si­ti­ven ge­füh­len dazu führt, dass wir uns schlecht füh­len. wenn man hin­ge­gen los­lässt und auch ne­ga­ti­ve ge­füh­le ak­zep­tiert, des­to mehr kann die­se ak­zep­tanz po­si­ti­ve ge­füh­le her­vor­ru­fen. mark man­son hat ein buch mit dem her­vor­ra­gen­den ti­tel „the subt­le art of not gi­ving a fuck — a coun­ter­in­tui­ti­ve ap­proach to li­ving a good life“ ge­schrie­ben. lei­der fand ich mark man­son in dem vi­deo eher un­sym­pa­thisch, so dass ich der­zeit we­der lust habe wei­te­re vi­de­os von ihm zu se­hen, noch sein buch zu le­sen, was es ei­gen­ar­ti­ger (und un­in­tui­ti­ver) wei­se auch als frei zu­gäng­li­ches pdf gibt.

trotz al­le­dem bin ich wei­ter­hin ein gros­ser fan von in­tui­ti­on. ich er­zäh­le im­mer wie­der ger­ne von mei­nem va­ter, der als kran­ken­haus-arzt im not­dienst oft zehn bis zwan­zig mi­nu­ten vor ei­nem not­fall-an­ruf wach wur­de. mei­ne er­klä­rung da­für ist völ­lig uneso­te­risch: wer sich in­ten­siv mit et­was be­schäf­tigt, tut das nicht nur be­wusst, son­dern auch un­be­wusst. das pas­siert, wenn man sich wirk­lich für ein the­ma in­ter­es­si­ert und tief dar­in ab­taucht.

ich habe mir im­mer ge­wünscht, auch in mei­nem le­ben sol­che the­men zu fin­den, in die ich so tief ein­tau­chen kann, dass sich dar­aus eine sol­che in­tui­ti­on ent­wi­ckelt. ge­le­gent­lich ge­lingt mir das auch.

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schwanenhals

wie­se mit ix-schat­ten und schwa­nen­hals


the baum

felix schwenzel in checkins

wie­der mit scha­fen


ivar­duft

felix schwenzel in notiert

weil wir un­se­re ab­stell­kam­mer um et­was re­gal­platz er­wei­tern wol­len, hat die bei­fah­re­rin heu­te ein paar ivar-re­gal­bret­ter ge­kauft. als die da so im flur stan­den son­der­ten sie ei­nen so an­ge­neh­men kie­fern­harz­duft aus, dass ich nicht um­hin­kam das mehr­fach ge­gen­über der bei­fah­re­rin zu er­wäh­nen.

ich bin ja schon im­mer ein gros­ser ikea-fan, aber noch län­ger ein ivar fan. die kom­bi­na­ti­on aus pri­mi­ti­ven, aber ef­fek­ti­vem de­sign, ex­tre­mer lang­le­big­keit und sta­bi­li­tät und dass es die se­rie min­des­tens so lan­ge gibt, wie es mich gibt, fin­de ich fas­zi­nie­rend. und wo gibt es das heut­zu­ta­ge noch? ein pro­dukt das es seit > 50 jah­ren gibt und vol­le kom­pa­ti­bi­li­tät zu al­len ver­sio­nen be­hal­ten hat? ein pro­dukt das auch tat­säch­lich län­ger als 50 jah­ren hält und das be­lie­big vie­le um­zü­ge un­be­scha­det über­lebt und trotz­dem nicht alt­ba­cken aus­sieht?

und das dazu auch noch (fa­brik­neu) wahn­sin­nig gut riecht?

blick in unsere rumoelkammer im  flur, deren einen ecke wir entrümpelt haben um regalplatz mit einem neuen ivar zu schaffen.
et­was un­kon­ven­tio­nel­le eck­kon­struk­ti­on, funk­tio­niert aber




the baum

felix schwenzel in checkins

scha­fe sind im ge­he­ge