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ka­me­ru­ner stras­se


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chi­co­rée mit cae­sar-dres­sing

felix schwenzel in rezepte

die­se va­ria­ti­on er­gibt ei­nen in­ter­es­san­ten, ganz le­cke­ren, wür­zi­gen sa­lat, aber ich schrei­be es mehr für mich auf, we­ni­ger als emp­feh­lung zum nach­ko­chen.


dieses effilee rezept [€] für einen klas­si­chen caesar salad habe ich heute etwas variert. chicorée statt rö­mer­sa­lat, etwas fisch- und sojasauce statt sardellen, reisessig statt limette, tofu statt croutons.

chicorée mit caesar-dressing

zutaten

  • 2 chcorée (statt 1 kopf römersalat)
  • ¾ tasse olivenöl
  • 1 TL worcestersauce
  • ¼ EL dijon-senf
  • 1 knoblauchzehe, zerdrückt
  • 1 ei (2 minuten in kochendem wasser)
  • ein paar spritzer reisessig statt saft von 1 limette
  • frisch gemahlener schwarzer pfeffer
  • ¼ tasse parmesan, gerieben
  • 4 räuchertofu im airfryer crisp gebraten (statt croutons)
  • 1 TL fisch- und sojasauce (statt 6 sardellenfilets)

zubereitung

  1. den salat putzen und die einzelnen blätter in mund­ge­rech­te stücke zerzupfen

  2. in einer schüssel senf, knoblauch, sardellen, worces­ter­sauce, essig oder li­met­ten­saft und einen teil des parmesans zu einer paste verrühren

  3. das leicht gekochte ei trennen, das eigelb unter die Paste rühren und gut ver­mi­schen.

  4. nach und nach das olivenöl hin­zu­fü­gen und kräftig verrühren, bis ein cremiges dressing entsteht

  5. den salat dazugeben und vor­sich­tig mit dem dressing vermengen.

  6. mit dem rest­li­chen parmesan anrichten, mit tofu oder croutons belegen und ge­ge­be­nen­falls mit frisch ge­mah­le­nem pfeffer bemahlen


far­ben­froh wie im herbst.


the baum

felix schwenzel in checkins

son­ne und blau­er him­mel






das grün/rot-mus­ter ist min­des­tens so schön wie die jah­res­zahl.

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ix­log 25.04.2026

felix schwenzel in notiert

nach dem mor­gen­spa­zier­gang gab’s erst mal sal­zi­ges müs­li auf nu­del­ba­sis, also ei­gent­lich res­tees­sen (spar­gel­rest, ruc­co­la­rest, bär­lauch­pes­to, spa­ghet­ti und et­was spitz­pa­pri­ka).

nach dem an­rich­ten, also ver­men­gen zum ver­spei­sen, sieht das lei­der nicht mehr so ap­pe­tit­lich aus. war aber ex­trem le­cker.

apro­pos es­sen, zu mei­nem ge­wicht habe ich auch schon län­ger nichts ge­schrie­ben. das the­ma ist ei­ner­seits frus­trie­rend, an­de­rer­seits sehr er­freu­lich. denn im prin­zip hal­te ich mein ge­wicht im schnitt seit de­zem­ber kon­stant auf 94 kilo. frus­trie­rend ist, dass ich da ohne an­stren­gung oder wei­te­ren ver­zicht nicht drun­ter­kom­me.

aber wie man ge­le­gent­lich auch hier sieht, ver­zich­te ich auf nichts we­nig und esse mehr oder we­ni­ger wor­auf wir lust ha­ben. süss­spei­sen esse ich ge­le­gent­lich, wenn ich sie mir selbst bau­en kann, die por­tio­nen hal­te ich klein und statt nach­zu­schla­gen, freue ich mich lie­ber auf den nächs­ten mor­gen, um die res­te dann zu ver­spei­sen.

den mus­kel­auf­bau las­se ich (na­tür­lich) auch et­was schlei­fen. was ich re­gel­mäs­sig ma­che: an der klimm­zug­stan­ge rum­zie­hen. ich wür­de ger­ne sa­gen, dass ich jetzt zwei klimm­zü­ge am stück schaf­fe, aber das stimmt nur zu 80%. ich schaf­fe mit je­dem der zwei grif­fe je­weils ei­nen klimm­zug zu 80%. heu­te habe ich zum ers­ten mal ei­nen kom­plet­ten klimm­zug aus dem hang ge­schafft, also kom­plett in dem sinn, dass das kinn über die stan­ge kam. zu­fäl­lig hab ich das auch auf­ge­zeich­net. der tech­nik-trick da­hin­ter er­freut mich bei­na­he mehr, als der klimm­zug selbst: ich hat­te das schon­mal auf­ge­schrie­ben: un­se­re ka­me­ras schau­en weg, wenn wir da sind, und dre­hen sich erst auf die wo­hungs- und bal­kon­tür, wenn wir weg sind. ich kann die flur­ka­me­ra aber na­tür­lich auch so dre­hen wie ich will und da un­se­re ka­me­ras ho­me­kit se­cu­re vi­deo be­spie­len, kann ich den ka­me­ras auch sa­gen, dass sie scharf­ge­schal­tet sind und per­so­nen und be­we­gun­gen auf­zeich­nen. so zeich­net die flur ka­me­ra dann au­to­ma­tisch das hier auf.

ges­tern abend er­in­ner­te mich dr. sten ek­berg dar­an, wie nütz­lich es sein kann lie­ge­stüt­zen zu ma­chen. seit ich mich dazu zwin­ge die lie­ge­stüt­zen auf mei­nen fääus­ten zu ma­chen, sinkt mei­ne lie­ge­stütz-mo­ti­va­ti­on. auf den fäus­ten tun lie­ge­stüt­zen nicht nur et­was weh, die fäus­te zwin­gen mich auch in eine po­si­ti­on in der ich le­dig­lich 10 bis 15 lie­ge­stüt­zen schaf­fe. jetzt hab ich mir ge­dacht dass ich jetzt re­gel­mäs­sig, zwei mal täg­lich 25 lie­ge­stüt­zen ver­su­che und wenn ich auf den fäus­ten eben nur 10 oder 15 schaf­fe, den rest in der nor­ma­len lie­ge­stütz­hal­tung ma­che.


heu­te früh beim mor­gen­spau­ier­gang ha­ben fri­da und ich ei­nen hil­fe­ruf igno­riert.

umgekippter eletroroller der auf dem boden die aufschrift „help!“ hat.
„help!“

mein stre­ak­zäh­ler auf der rück­sei­te mel­det heu­te 365 tage an de­nen ich täg­lich et­was ver­öf­fent­licht habe. wenn ich dar­über nach­den­ke wie ich im letz­ten jahr, also in den letz­ten 365 ta­gen ge­bloggt habe, dann wür­de ich sa­gen, dass ich vor al­lem ge­loggt habe. und zwar im ur­sprüng­li­chen sinn von log­gen. fest­hal­ten was ich im in­ter­net und mei­nen screens ge­se­hen und ge­le­sen habe, was mir ge­fal­len hat und was ich mir so den­ke und fo­to­gar­fiert habe. was ich ge­ges­sen habe, wie sich der baum auf der bür­ger­wie­se ver­än­dert.

mög­li­cher­wei­se ist das ein pha­se, viel­leicht was lang­fris­ti­ges, aber ich mer­ke, dass ich mein le­ben mit ge­wohn­hei­ten und rou­ti­ne zu struk­tu­rie­ren ver­su­che. mo­men­tan ge­fällt mir das in mei­nem selbst­ge­wähl­ten rhyth­mus und takt zu le­ben und im prin­zip je­den tag das glei­che zu ma­chen. die in­ter­ess­anz kommt durch die klei­nen un­ter­schie­de, sub­ti­len ver­än­de­run­gen. seit vier wo­chen ge­hen fri­da und ich mehr oder we­ni­ger die glei­che rou­te. frü­her habe ich ver­sucht für et­was mehr ab­wechs­lung zu sor­gen. aber ich mer­ke dass es mir uns fri­da ge­fällt je­den tag das glei­che zu tun und nur de­tails, klei­nig­kei­ten zu va­ri­ie­ren. wir ge­hen je­den tag am mö­wen­see vor­bei, aber manch­mal schlägt fri­da vor links zu ge­hen, mal fin­det sie rechts am see vor­bei auch gut. trotz­dem ent­de­cken wir je­den tag et­was neu­es.



the baum

felix schwenzel in checkins

scha­fe sind weg.


Project Hail Mary (2026) gesehen

klasse, auch wenn das ende ein bisschen pa­the­tisch war. die vor­he­ri­gen 140 minuten wurde der pathos immer gut vom comic relief ab­ge­fan­gen, das wurde dann am ende ein­ge­spart, bzw. ein bisschen albern.

ansonsten das beste aus in­ter­stel­lar, 2001 odyssee im weltraum, arrival, ein bisschen the expanse und ganz viel eigenem zeug. ich mochte es sehr gerne, endlich mal sci-fi ohne schall im vakuum zu hören und endlich mal ein alien ohne an­thro­po­mor­phi­sie­rung zu sehen. naja, ok, rocky ist schon auch ein bisschen an­thro­po­mor­phi­siert, aber immerhin ohne gesicht.


For All Mankind (S05E05) gesehen

ich frage mich ernthaft, warum die kulissen, das licht, das schau­spiel und das drehbuch so billig wirken. das wird von folge zu folge schlimmer. ich habe das gefühl einen low-budget-film von grund­schü­lern auf youtube zu sehen. das ist alles so lieblos zu­sam­men­ge­stöp­selt, dass es schmerzt. ansonsten lang­wei­lig ohne ende, auch wenn sich das drehbuch stets bemüht mit sto­rytel­ling 101 span­nungs­bö­gen auf­zu­fä­chern. bleibt aber alles flach. ich glaub nächste woche schau ich statt for all mankind lieber eine folge derrick.


The Muppet Show (2026) gesehen

ei­gen­ar­tig wie verändert kermit ohne die stimme von jim henson wirkt. miss piggy ist ganz die alte, aber kermit ist wie ein neuer frosch. auch ir­ri­tie­rend: menschen im publikum.

die witze sind flach, was mich früher durchaus mal zum lachen gebracht hat, aber in dieser re­inkar­na­ti­on der show nicht ein einziges mal. einmal habe ich mög­li­cher­wei­se gelächelt über die grimasse einer puppe. ansonsten flach, un­in­spi­riert und unwitzig. disney slop.


Am Tag des Urteils haben uns weitere Mails von D. M. erreicht. Wir nehmen sie hin, auch weil wir jetzt wissen, mit wem wir es zu tun haben. Er schreibt uns weiterhin re­gel­mä­ßig, an vielen Tagen mehrmals.