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mor­gen­spiel beim mor­gen­spa­zier­gang

felix schwenzel in video

ge­le­gent­lich spielen frida und ich „auf die plätze - fertig - los“ und meistens muss ich frida gar nicht gewinnen lassen, weil sie immer schneller ist. mein einziger vorteil ist, dass ich mit 180 cm augenhöhe manchmal einen kleinen vorteil bei der übersicht habe. („auf die plätze-fertig-los“ hab ich hier versaut, weil ich aus­ver­se­hen zuerst „OK“ gesagt habe und frida damit frei­ge­ge­ben habe. sonst klappt das aber gut mit dem „los!“)



For All Mankind (S05E04) gesehen

wow, es ist etwas passiert in dieser staffel. aber im gleichen mass wie die story weniger lang­wei­lig geworden ist, hat sich die qualität der schau­spie­le­rei ver­schlech­tert. teilweise hab ich das gefühl von prak­ti­kan­ten pro­du­zier­te wer­be­clips mit lai­en­schau­spie­lern zu sehen. trotzdem 4 sterne, weil ich mich nicht so doll ge­lang­weilt habe.




the baum

felix schwenzel in checkins

hui, ne­bel­son­ne.




Was Felix und den Tusch angeht frage ich mich, woran sein System erkennt, dass er auf dem Klo sitzt (Kamera? ernsthaft? oder doch Japan-Klo?) und ob der Tusch ein Gra­tu­la­ti­ons­tusch oder ein Warntusch ist.

das ist ein tof (time of flight) sensor an der decke über dem klo. im prinzip ist so ein tof-sensor ein la­ser­strahl der den abstand misst. wenn einer auf dem klo sitzt, wird ein ge­rin­ge­rer abstand gemessen als ohne. mit etwas ka­li­bra­ti­on und präzision könnte der auch messen, ob der deckel zu ist oder offen. aber das war mir bisher zu aufwendig.

nützlich ist der sensor auch zum ableiten anderer werte: wenn das klo länger als eine oder zwei minuten besetzt ist, wird ein acht­zehn­tel vom klo­pa­pier­vor­rat abgezogen. so haben wir quasi einen klo­pa­pier­zäh­ler der klopapier auch auf die ein­kaufs­lis­te schreiben kann, wenn es weniger als drei rollen sind. wenn klopapier von der ein­kaufs­lis­te ge­stri­chen wird, wird der zähler wieder um 10 erhöht.

der tusch ist natürlich ein gra­tu­la­ti­ons­tusch, den man aber, wenn man will, auch als warnung in­ter­pre­tie­ren kann.

die bei­fah­re­rin mag au­to­ma­tie­run­gen auch nicht, hat sich aber an den komfort einiger au­to­mat­gi­sie­run­gen gewöhnt. und natürlich schätzt sie auch die be­die­nungs­er­leich­te­run­gen die mit der au­to­ma­ti­sie­rung ein­her­ge­hen.

genau genommen, ist das schalten von mehreren leuchten in einem raum per schalter auch eine au­to­ma­ti­sie­rung, nur eben manuell ge­trig­gert. aber ich verstehe die aversion gegen au­to­ma­tis­men. nur dass ich per­sön­lich eben keinen kon­troll­ver­lust spüre, weil das ja alles von mir, nach meinen be­dürf­nis­sen und gut dünken au­to­ma­ti­siert ist und jederzeit zu ändern ist.

kameras haben wir natürlich auch im haus. die lassen sich beide schwenken, schauen also in der regel weg (an die wand oder decke) und richten sich auf die wohnungs- und balkontür wenn wir weg sind. natürlich au­to­ma­tisch. beide kameras sind weder aus dem internet er­reich­bar, noch haben sie in­ter­net­zu­gang. über scrypted habe ich sie al­ler­dings zu homekit secure video kameras gemacht, womit sie sich auch aus der ferne steuern lassen und bei bewegung au­to­ma­tisch in die apple cloud speichern. tat­säch­lich habe ich mir gerade gestern eine neue reolink kamera gekauft, weil die alte dafang sich nicht mehr or­dent­lich schwenken liess. und das (weg) schwenken können ist die einzige mir wirkliche wichtige funktion einer kamera, den rest kann man sich selbst zu­sam­men­ha­cken oder sperren.


Will Trent (S04E15) gesehen

hat diese staffel denn nie ein ende? die ge­schich­te mit antonio zieht sich schon seit vier oder fünf folgen, die szenen zwischen will und adelaide sind un­er­träg­lich und den cliff­han­ger am ende glaub ich erst, wenn ich die nächste folge gesehen habe (was ja der sinn von cliff­han­gern ist). weil die ge­schich­te mit faith und grace aber wieder an die alten will-trent-stärken anknüpft, vier sterne.



the baum

felix schwenzel in checkins

son­ne!







@blindi@marctodon.marci.one hab ich auch gedacht, dass meine ver­steck­te Kom­men­tar­funk­ti­on niemals von spammern gefunden wird. wird sie aber. der spam kommt schon noch.


jo­han­nes kuhn (via):

Kurz: Das öf­fent­li­che, text­ba­sier­te So­cial Me­dia ist wei­ter auf dem ab­stei­gen­den Ast. Für Freaks gibt es die Mög­lich­keit, zu blog­gen, aber ins­ge­samt ver­schiebt sich das Gan­ze dann doch eher in die pri­va­ten Ka­nä­le.

je län­ger ich über das ins-in­ter­net-schrei­ben, neue kom­mu­ni­ka­ti­ons­for­men oder öf­fent­li­che und pri­va­te ka­nä­le so­zia­ler kom­mu­ni­ka­ti­on nach­den­ke, des­to mehr fra­ge ich mich ob wir das mit den „pri­va­ten ka­nä­len“ nicht ekla­tant falsch ein­schät­zen, bzw. das po­ten­zi­al die­ses öf­fent­lich nicht be­son­ders gut sicht­ba­ren kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nals un­ter­schät­zen.

ich wür­de zum bei­spiel be­haup­ten, dass sich die reich­wei­te öf­fent­li­cher „leit­me­di­en“ wie faz, spie­gel, zeit oder bild über die letz­ten 30 jah­re gar nicht mal so krass ver­än­dert hat. ja, die wer­be­ein­nah­men sind ins in­ter­net dif­fun­diert, aber wenn man sich abo-zah­len aus den 90er jah­ren an­sieht, dann mö­gen me­di­en wie der spie­gel oder die bild zwar die eine oder an­de­re de­bat­te ge­prägt ha­ben, aber das — wie auch jetzt — mit ei­ner re­la­tiv ge­rin­gen reich­wei­te im ver­gleich zu be­wegt­bild, au­dio oder „pri­va­ten“ ka­nä­len.

oder an­ders ge­sagt: text war schon im­mer ein ni­schen­phä­no­men. und die­se pri­va­ten ka­nä­le wur­den wahr­schein­lich auch schon im­mer ein biss­chen un­ter­schätzt. um mei­ne stei­le the­se wei­ter aus­zu­bau­en: wäh­rend sich die reich­wei­ten der „öf­fent­li­chen“ ka­nä­le in den letz­ten 30 jah­ren nicht wirk­lich si­gni­fi­kant ver­än­dert ha­ben, ha­ben die pri­va­ten ka­nä­le in den letz­ten jah­ren ei­ner­seits viel an sicht­bar­keit, aber auch an ef­fi­zi­enz ge­won­nen.

ich er­in­ne­re mich an die jam­ba-ge­schich­te von spree­blick vor > 20 jah­ren (wie die zeit ver­geht!). john­ny haeus­ler schrieb da­mals we­nig schmei­chel­haf­tes über das ge­schäfts­mo­del des klin­gel­ton-an­bie­ters jam­ba und die ge­schich­te ging vi­ral. ich er­in­ne­re mich aber auch dar­an, dass eine der trei­ben­den kräf­te hin­ter der vi­ra­li­tät des spree­blick-ar­ti­kels da­mals im dun­keln lag, also be­su­cher nicht haupt­säch­lich von an­de­ren blogs oder web­sei­ten ka­men, son­dern aus dem „nichts“. die ge­schich­te wur­de ganz of­fen­bar vor al­lem über „pri­va­te kan­nä­le“ ver­brei­tet, also via email oder mes­sen­ger (icq, aim).

die­se „dunk­le“ (also nicht ohne wei­te­res track­ba­re) ver­net­zung durch „pri­va­te ka­nä­le“ soll­te man ge­ra­de in der heu­ti­gen (so­zi­al-) me­di­en­land­schaft nicht un­ter­schät­zen. ob wir freaks, also ins in­ter­net­schrei­ben­de, da eine si­gni­fi­kan­te rol­le spie­len ist eine ganz an­de­re fra­ge (höchts­wahr­schein­lich nicht).