alles


foto von falschen türen am langenbeck-virchow-haus auf dem gelände der charité.

mock doors


apropos pinboard. diesen link habe ich im pinboard-netzwerk gefunden, bei mrtoto. bisher habe ich für die wasch­ma­schi­ne und die spül­ma­schi­ne ela­bo­rier­te au­to­ma­tio­nen und temlate-sensoren-kon­struk­te genutzt. das hat bis jetzt ok funk­tio­niert, zumindest für be­nach­rich­ti­gun­gen wenn einer der maschinen fertig ist. ich habe auch versucht eine ei­ni­ger­mas­sen rea­lis­ti­sche schätzung des aktuellen status (spülen, heizen, trocknen) um­zu­set­zen, was für die spül­ma­schi­ne ok funk­tio­nier­te und sogar eine ei­ni­ger­mas­sen gute laufzeit-schätzung ergab. seit dem ich al­ler­dings die pumpe getauscht habe sind die leis­tungs­wer­te leicht ver­scho­ben und die erkennung funk­tio­niert nicht mehr 100%.

je­den­falls hoffe ich, das hiermit besser zu erfassen, ich habe gerade an­ge­fan­gen daten zu sammeln und mal schauen wie es geht und ob ich einen haufen selbst­ge­strick­ter senosren dun au­to­ma­ti­si­run­gen hiermit ablösen kann.


pin­board.in

felix schwenzel in artikel

This is a fri­end­ly re­min­der that your Pin­board sub­scrip­ti­on (user­na­me: di­plix) ex­pi­res on 21 Fe­bru­ary 2026. If you wish to keep using the site, you'll need to vi­sit https://pin­board.in/u:di­plix/ex­tend/ and ex­tend your sub­scrip­ti­on.

ich bin seit dem 22.01.2011 mit­glied bei pin­board, habe 46.172 book­marks dort an­ge­legt und habe das kon­to 2021 für $150 für 60 mo­na­te in ein be­zahl-kon­to um­ge­wan­delt. die 60 mo­na­te (5 jah­re) sind am 21. fe­bru­ar um.

ich mag pin­board und ich mag maciej ce­g­low­ski der pin­board.in be­treibt und ge­le­gent­lich bloggt oder vor pu­bli­kum spricht. pin­board funk­tio­niert seit jah­ren zu­ver­läs­sig und ich nut­ze es mit ei­nem book­mar­klet um book­marks an­zu­le­gen und mit ei­ner in­te­gra­ti­on in mei­nem RSS-rea­der mi­ni­flux, der au­to­ma­tisch ein book­mark bei pin­board an­legt, wenn ich et­was im RSS rea­der mit ei­nem ⭐ mar­kie­re.

frü­her (so bis 2018), als ich fast täg­lich link­posts auf wir­res.net ver­öf­fen­ti­cht habe, habe ich die links mit html auf pin­board kom­men­tiert, mit s und w ge­taggt und dann im­por­tiert und mor­gens au­to­ma­tisch ein link­post ge­ne­rie­ren las­sen.

ich habe back­links (leu­te die auf wir­res.net lin­ken) mit pin­board ge­trackt. der über­ge­ord­ne­te tag war lin­king2wir­res und ein­zel­ne zi­ta­te, wie das hier auf turi2 war dann ein pin­board-book­mark in das ei­nen tag mit der wir­res.net-url hat­te: link:http://wir­res.net/ar­tic­le/ar­tic­le­view/10072/1/6/. in­dem ich die pin­board-api ab­frag­te, konn­te ich die­se back­links dann un­ter dem ar­ti­kel an­zei­gen.

die tech­ni­schen de­tails sind ei­gent­lich wurst. was ich sa­gen will, ich habe pin­board frü­her in­ten­siv als werk­zeug ge­nutzt. seit meh­re­ren jah­ren ei­gent­lich nicht mehr wirk­lich. es flos­sen im­mer noch book­marks aus mei­nem feed­rea­der in pin­board, in der hoff­nung, dass ich die book­marks spä­ter noch­mal an­se­he und auf ver­wend­bar­keit als link im blog prü­fe.

aber seit dem re­launch vor knapp ei­nem jahr fra­ge ich mich, war­um soll ich die werk­zeu­ge mit de­nen ich ar­bei­te auf ba­sis von diens­ten bau­en, die ich nicht kon­trol­lie­re und die je­der­zeit ver­schwin­den kön­nen oder an arsch­lo­cher ver­kauft wer­den kön­nen?

ich glau­be zwar nicht dass maciej ce­g­low­ski pin­board ver­kau­fen wür­de, aber rich­tig si­cher, ob pin­board noch 30 jah­re exis­tie­ren wird, bin ich auch nicht.

jetzt wo ich book­marks und fa­vo­ri­ten mit ei­nem klick di­rekt in strö­me hier auf wir­res.net wer­fen kann, sie mit ein, zwei wei­te­ren klicks nach vor­ne ins schau­fens­ter ho­len kann fra­ge ich mich: war­um soll ich noch pin­board nut­zen? ein grund fällt mir ein: um maciej ce­g­low­ski zu un­ter­stüt­zen. aber geld für ei­nen dienst zu be­zah­len, den ich nicht mehr wirk­lich nut­ze ist dann acuh für mich ei­nen ti­cken zu ab­surd.

ich habe mich trotz der freund­li­chen er­in­ne­rungs­mails von maciej ce­g­low­ski da­für ent­schie­den, mein pin­board-abo nicht mehr zu ver­län­gern. statt­des­sen habe ich mir ein klei­nes script ge­baut, dass al­les was ich in mei­nem RSS-rea­der mar­kie­re jetzt in den book­marks-fluss wirft, von wo ich das book­mark dann wei­ter­ver­ar­bei­ten kann oder, wie auf pin­board, ein­fach rum­lie­gen las­sen und ver­ges­sen kann. auch you­tube-fa­vo­ri­ten lan­den jetzt au­to­ma­tisch im fa­vo­ri­ten-fluss und ich bin mir si­cher, mir fal­len nop­ch vie­le neue au­to­ma­ti­sie­run­gen und ar­beits­er­lei­che­run­gen ein, die ich mit mei­nen ei­ge­nen werk­zeu­gen, in mei­ner eig­nen he­mis­hä­re bau­en kann.

tl;dr: ich bin seit 15 jah­ren ak­ti­ver pin­board.in nut­zer, möch­te das ab jetzt aber al­les lie­ber selbst ma­chen und bin des­halb ab jetzt in­ak­ti­ver pin­board.in-nut­zer.


YouTube Video Vorschaubild
youtube-video laden, info, direktlink

die videos von beat bunny (oder captain pikant?) zeigen wie ikonische songs im schlag­zeug-computer nach­ge­baut werden können. ich verstehe nix, sehe aber fas­zi­niert zu, wie hier zum beispiel new orders blue monday nach­ge­baut wird. und ich frage mich, was aus mir geworden wäre, wenn wir sowas damals im mu­sik­un­ter­richt gemacht hätten. dann hätte ich mich viel­leicht doch ein bisschen mehr für musik in­ter­es­siert?



Nach nun 5 Episoden setze ich mich als jemand, der seit 1991 Trekkie ist, offenbar deutlich von anderen Alt-Trekkies ab, wenn ich sage: Academy über­rascht mich bisher. Seit 30 Jahren dachte ich, dass es eine solche Serie nicht braucht, dafür habe ich richtig viel Spaß an ihr.

thomas findet SFA (starfleet academy) durch­ge­hend gut. ich ertrage den pathos, das bunte, die laut­stär­ke, das ständige, unsubtile in your face nur schwer, muss aber sagen, dass die ge­schich­ten, die SFA bisher erzählt hat, mir im kern gefallen, die in­sze­nie­rung hingegen nicht.

während die in­sze­nie­rung und die kulissen alle völlig over the top sind, finde ich gerade das ensemble er­schüt­ternd lang­wei­lig. alle nice und glatt und schön und makellos. ausnahme (neben holly hunter): kerrice brooks die SAM spielt und in der vierten folge im fokus steht. die ist so er­fri­schend, dass es einen fast umhaut.


nach­trag 16 uhr: die kalt­mam­sell weist dar­auf hin, dass

… der Film wur­de künst­lich er­zeugt, recht weit un­ten steht auf You­Tube "The per­son in this vi­deo is AI-ge­ne­ra­ted, not a real in­di­vi­du­al"

bin ich wohl drauf rein­ge­fal­len. ich war schon vol­ler be­wun­de­rung, dass man mit 92 jah­ren noch frei, so lan­ge am stück spre­chen kann. trotz all der glät­te und mehr oder we­ni­ger schnitt­lo­sig­keit, bin ich nicht miss­trau­isch ge­wor­den, im ge­gen­teil, ich dach­te: „ob man so­was künf­tig wohl mit KI hin­be­kommt?“

trotz­dem, der text hat bei mir ge­wirkt, des­halb las­se ich mei­ne in­itia­le re­ak­ti­on un­ten ste­hen.


YouTube Video Vorschaubild
youtube-video laden, info, direktlink

Lorraine spent thirty eight years as a high school guidance counselor in Pitts­burgh. This video is about what she wishes someone had told her before she turned seventy. Recorded January 2026 at age ninety two.

sich mit dem altern, mit dem tod aus­ein­an­der zu setzen ist un­an­ge­nehm. deshalb fand ich es un­an­ge­nehm mir dieses video anzusehen, al­ler­dings nicht wegen lorraine. sie sagt die richtigen sachen auf die richtige art und weise. achte auf deinen körper, bau muskeln und stärke auf, die du im alter nicht mehr hin­be­kommst, verzeih anderen menschen bevor es zu spät ist oder dich der ärger anfrisst, sei da, aber halte dich mit rat­schlä­gen zurück („Your adult children do not need your advice. They need your presence“).

über den part mit den er­wach­se­nen kindern, die keinen rat brauchen, musste ich ein bisschen lachen, weil lorraine natürlich im video als ober­che­cke­rin auftritt und man ihr die 38 jahre als „guidance counselor“ (ver­trau­ens­leh­re­rin/mentorin) anmerkt. aber das ist an­de­rer­seits auch der witz an diesem video: sie weiss es definitiv besser als du und ich. und das was lorraine sagt ist teilweise so auf­rich­tig, ehrlich und per­sön­lich, dass es mir fast die tränen in die augen trieb.

Lesson number eight, write things down because you are going to forget ever­y­thing.
if you do not prepare for it, you will lose things that matter. Write down your memories. Write down your family stories. Write down the recipes your mother taught you and the way your father laughed and the name of your first dog. Write down what you want your grand­child­ren to know about who you were before you were old.

das sag ich ja auch ständig (und viele andere natürlich auch): schreibt tagebuch. öf­fent­lich oder privat. aber schreibt auf, was euch durch den kopf geht, es hilft nicht nur beim ver­fer­ti­gen von gedanken, sondern eben auch beim erinnern, wo die ganze zeit hin­ge­lau­fen ist.

tl;dr: das video ist eher un­an­ge­nehm an­zu­schau­en weil lorraine einen mit gedanken kon­fron­tiert, denen man lieber ausweicht. aber da sollte man durch, auch weil man im leben selten ge­le­gen­heit hat, sich sowas anzuhören. und danach kann mal „hart nach­den­ken“. (via)

p.s.: auf den stock-foto-slop hätte man bei der pro­duk­ti­on des videos sehr gut ver­zich­ten können.
p.p.s.: das video ist KI-generiert, siehe oben.


YouTube Video Vorschaubild
youtube-video laden, info, direktlink

Lorraine spent thirty eight years as a high school guidance counselor in Pitts­burgh. This video is about what she wishes someone had told her before she turned seventy. Recorded January 2026 at age ninety two.

sich mit dem altern, mit dem tod aus­ein­an­der zu setzen ist un­an­ge­nehm. deshalb fand ich es un­an­ge­nehm mir dieses video anzusehen, al­ler­dings nicht wegen lorraine. sie sagt die richtigen sachen auf die richtige art und weise. achte auf deinen körper, bau muskeln und stärke auf, die du im alter nicht mehr hin­be­kommst, verzeih anderen menschen bevor es zu spät ist oder dich der ärger anfrisst, sei da, aber halte dich mit rat­schlä­gen zurück („Your adult children do not need your advice. They need your presence“).

über den part mit den er­wach­se­nen kindern, die keinen rat brauchen, musste ich ein bisschen lachen, weil lorraine natürlich im video als ober­che­cke­rin auftritt und man ihr die 38 jahre als „guidance counselor“ (ver­trau­ens­leh­re­rin/mentorin) anmerkt. aber das ist an­de­rer­seits auch der witz an diesem video: sie weiss es definitiv besser als du und ich. und das was lorraine sagt ist teilweise so auf­rich­tig, ehrlich und per­sön­lich, dass es mir fast die tränen in die augen trieb.

Lesson number eight, write things down because you are going to forget ever­y­thing.
if you do not prepare for it, you will lose things that matter. Write down your memories. Write down your family stories. Write down the recipes your mother taught you and the way your father laughed and the name of your first dog. Write down what you want your grand­child­ren to know about who you were before you were old.

das sag ich ja auch ständig (und viele andere natürlich auch): schreibt tagebuch. öf­fent­lich oder privat. aber schreibt auf, was euch durch den kopf geht, es hilft nicht nur beim ver­fer­ti­gen von gedanken, sondern eben auch beim erinnern, wo die ganze zeit hin­ge­lau­fen ist.

tl;dr: das video ist eher un­an­ge­nehm an­zu­schau­en weil lorraine einen mit gedanken kon­fron­tiert, denen man lieber ausweicht. aber da sollte man durch, auch weil man im leben selten ge­le­gen­heit hat, sich sowas anzuhören. und danach kann mal „hart nach­den­ken“. (via)

p.s.: auf den stock-foto-slop hätte man bei der pro­duk­ti­on des videos sehr gut ver­zich­ten können.
p.p.s.: das video ist KI-generiert, siehe oben.


das ist mal ne ul­ti­ma­ti­ve lob­hud­de­lei. dankje anje.



geht hin und baut ei­gen­hei­me

felix schwenzel in artikel

um 12 uhr ma­che ich mit­tag. manch­mal auch fünf bis zehn mi­nu­ten spä­ter. dann sage ich: „hey snips, 25 mi­nu­ten mit­tags­schlaf“, was ei­nen sanf­ten we­cker stellt, den rech­ner aus­schal­tet und 25 mi­nu­ten alle ge­rä­te auf DND (oder wie ap­ple sagt, fo­kus auf „nicht stö­ren“) stellt und lege mich hin.

so­bald ich wie­der wach bin, ma­che ich mir ei­nen quark mit süss­stoff und TK obst und lese 15 mi­nu­ten in mei­nem RSS rea­der. ne­ben dem mor­gen­spa­zier­gang, dem früh­stück und dem fei­er­abend­bier ist das der bes­te teil mei­ens ta­ges.

heu­te habe ich dann dann eine sehr schö­ne ent­de­ckung ge­macht, die mich dann vom wei­te­ren RSS-kon­sum ab­hielt.


When I was 22 I would stand on the roof of my apartment at Smith & 9th St. in Brooklyn and watch the elevated MTA F-train go back and forth, and wonder, Where will I go? The answer: Back and forth.

auch sonst grosses le­se­ver­gnü­gen, ins­be­son­de­re das making-of (oder coming of age?) seiner website.

(via kopf­zei­ler)


paul ford schreibt be­ruf­lich und das sehr viel und gut. vor ein paar mo­na­ten ent­schied sich paul ford sei­nen „stuff scat­te­red all over the web“ in sei­nen ei­ge­nen „blob“ zu zie­hen. ein zu­hau­se im netz für sein zeug. tweets, ver­öf­fent­li­chun­gen, links und ge­döns. mit viel ex­per­ti­se ge­vi­be­codet. in etwa das was ich mir hier auch baue, nur in struk­tu­rier­ter.

mitt­ler­wei­le glau­be ich, dass die ge­fühl­te blog-re­nais­sance auch zu ei­nem gros­sen teil auf LLM-ba­sier­te co­ding-as­sis­tenz zu­rück zu füh­ren ist. hei­ko hat mit hil­fe von clau­de den sprung von word­press zu kir­by ge­macht, paul ford hat sei­ne im­ports mit clau­de ge­macht und ich hät­te den um­zug aus mei­nem an­ti­ken und ka­put­ten ez­pu­blish auch nicht ohne ma­schi­nen-as­sis­tenz hin­be­kom­men. ich ver­ste­he den reiz von word­press: das funk­tio­niert wie ein pop-up-zelt: hin­stel­len, an ei­ner lei­ne zie­hen und zack steht das zelt und just works. aber ge­nau so ver­ste­he ich den reiz sich ei­nen so­li­den bau­kas­ten zu be­sor­gen und dann al­les, mit et­was as­sis­tenz, selbst zu bau­en.

sich ein zu­hau­se im web zu bau­en ist wei­ter­hin nicht tri­vi­al, aber mit et­was ex­per­ti­se und er­fah­rung eben auch kei­ne gross­bau­stel­le und mit ein biss­chen hin­ga­be und be­harr­lich­keit für fast jede er­reich­bar.


paul fords be­rich­te aus dem ma­schi­nen­raum ha­ben et­was poe­ti­sches. ich lese (und sehe) sehr, sehr ger­ne was an­de­re über die tech­nik in ih­ren ma­schi­nen­räu­men be­rich­ten. aber bei paul ford ist das ein be­son­de­res ver­gnü­gen. hier schreibt er über den irr­sinn der ma­ni­schen bot-ar­meen, die wie ber­ser­ker web­sei­ten ab­häm­mern. wenn so ein zu­hau­se un­ge­schützt im win­di­gen, welt­wei­ten netz steht, ist es er­staun­lich zu be­ob­ach­ten, was die­se bot-ar­meen so trei­ben.

in den letz­ten mo­na­ten ging mein ser­ver auch ge­le­gent­lich durch sol­che be­su­che in die knie, bis ich die bots mit mit ei­ner 5 mi­nu­ten lan­gen ak­ti­vie­rung von cloud­fla­re ver­trei­ben konn­te. an­fang der wo­che schos­sen mei­ne be­su­cher­zah­len über zwei tage von 300 täg­li­chen be­su­chern auf fast 1000. ir­gend­wer hat­te sich die mühe ge­macht ein „head­less“ chro­me so vie­le mei­ner sei­ten wie mög­lich le­sen zu las­sen. die­ses head­less chro­me konn­te, im ge­gen­teil zu an­de­ren craw­lern, auch ja­va­script und den ma­to­mo-js-schnip­sel aus­füh­ren, wes­halb es sich in mei­ner, an­sons­ten ziem­lich bot­frei­en, ma­to­mo-sta­tis­tik deut­lich be­merk­bar mach­te — als be­su­cher aus al­len tei­len der welt.

je­den­falls ist das al­les irr­sinn und ich bin er­staunt wie kopf­los, stumpf und bru­te for­cig die­se bots vor­ge­hen. auch des­halb mag ich schon län­ger nicht mehr glau­ben, dass selbst­fah­ren­de au­tos, also bot-au­tos, ir­gend­was an der ver­kehrs­si­tua­ti­on zum po­si­ti­ven ver­bes­sern wür­den. da hin­ter je­dem bot auch men­schen ste­hen, sorgt es wahr­schein­lich für kei­nen merk­li­chen un­ter­schied, wenn bots, statt men­schen au­tos steu­ern, auch wenn man­che das noch fest glau­ben. die nut­zung von LLMs, die zu­sam­men­ar­beit mit bots und die be­ob­ach­tung ih­res trai­nings in der frei­en wild­bahn zei­gen: es sind dann nicht we­ni­ger feh­ler, nur an­de­re feh­ler, an­de­rer irr­sinn, die dann pas­sie­ren.


statt ei­nes schluss­worts, heu­te ein schluss­ge­räusch.


doch noch ein schluss­wort. aus dem strom der fa­vo­ri­ten und book­marks, die ich im hin­ter­hof samm­le, habe ich jetzt ei­nen „ri­ver“ ge­macht, der fa­vo­ri­ten und book­marks ge­mein­sam an­zeigt. die fa­vo­ri­ten und book­marks, die ich in ar­ti­keln ver­wen­de, wer­den et­was aus­gef­a­det an­ge­zeigt. ich fin­de das sehr prak­tisch. und ich sehe pa­ralel­len: ich bin auch so art eine craw­len­der, haulen­der bot im netz und samm­le erst­mal, leicht kopf­los, al­les was mir auf den ers­ten blick ge­fällt. und spä­ter wird das al­les dann noch­mal aus­ge­wer­tet und auf wei­ter­ver­wend­bar­keit und teil­bar­keit ge­prüft.







When I was 22 I would stand on the roof of my apartment at Smith & 9th St. in Brooklyn and watch the elevated MTA F-train go back and forth, and wonder, Where will I go? The answer: Back and forth.

auch sonst grosses le­se­ver­gnü­gen, ins­be­son­de­re das making-of (oder coming of age?) seiner website.

(via kopf­zei­ler)



lau­ter mor­gen­spa­zier­gang

felix schwenzel in video

schnee und eis ha­ben je­den mor­gen ei­nen an­de­ren klang, an­de­re kon­sis­tenz und aus­rutsch­bar­keit. heu­te wa­ren die geh­we­ge wie­der mit ei­enm fri­schen, glän­zen­den eis­pan­zer über­zo­gen und in den reh­ber­gen hat sich un­ter dem rau­en eis­pan­zer eine luft­schicht ge­bldet. das ver­hin­dert das rut­schen für we­sen > 20 kilo, fri­da rutsch­te heu­te kräf­tig und fand die raue lauf­flä­che eher un­an­ge­nehm.

es war auch sehr laut.