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vorspeisenplatte.de: Journal Ostersonntag, 5. April 2026 – Sonne und Wärme, Raviolibasteln
Juna bloggt über die Entstehung einer neuen Biografie über den Fotografen Fred Stein (1909-1967), und ich blieb an den verlinkten Fotografien aus dem Paris der 1930er hängen – so großartig! Auch das New York Portfolio finde sehenswert, gerade weil es so viele Fotografien aus der Hand europäischer Exilant*innen in dieser Zeit gibt; Steins Blick ist ein ganz eigener.
die fotografien aus dem paris der 30er jahre sind in der tat sehr grandios.
gilt auch fürs blogging.


(siehe auch: gleicher raum, gleiche personen, vor einem jahr)
morgenspaziergang 05.04.2026
kleine runde durch das „judenbruch“ wäldchen in wassenberg. die aus holz geschnitzten sessel die überall rumstanden, konnten wir uns natürlich nicht als selfie-gelegenheiten entgehen lassen.
paradise staffel 1

die serie war eine empfehlung vom nuf und ich habe die erste staffel sehr gerne gesehen. das thema ist auf den ersten blick ein bisschen ausgelutscht, weil sich aktuell fallout und silo um ganz ähnliche geschichten drehen. dazu kommt ein bisschen the truman show, a house of dynamite und wayward pines — und trotzdem schafft es die serie originell und fesselnd zu sein, weil sie auf eine art eine true detective geschichte ist.
ich mochte es sehr, wie differenziert, vielschichtig und nachvollziehbar die „bösewichtin“ gezeichnet war. der good guy war eine spur zu eindimensional, aber das passte schon.
ich habe ich mehrere nächte in folge über die moralischen konflikte die in der serie diskutiert werden geträumt. das ist immer ein gutes zeichen dafür, dass mich eine serie und ihr inhalt gepackt hat.
theoretisch hätte ich die erste staffel schneller als in fünf tagen weggebingen können, weil sie zu keinem zeitpunkt langweilig oder anstrengend war oder gar abhob. und ich wollte auch ein bisschen, dass es nicht zu schnell vorbei ist, so wie ich da mittlerweile oft mit dem abendessen mache: wenn ich abends nicht alles aufesse, habe ich ein tolles, ready-made frühstück am nächsten tag.
nach der ersten staffel habe ich mich gefreut herauszufinden dass die zweite staffel auch schon streamt. damit habe ich nochmal mindestens 5 tage gute abendunterhaltung.
(nachtrag: kritik und rezension der zweiten staffel)
Während Washington seine Munition verschießt und seine Allianzen beschädigt, muss Peking nur warten. Der »Economist« hat auf sein Cover einen lächelnden Xi Jinping gesetzt, der auf Trump blickt, dazu eine Zeile, die Napoleon zugeschrieben wird: Unterbrich deinen Feind niemals, wenn er einen Fehler macht. Xi hat strategische Ölreserven für mehrere Monate angelegt, Lieferketten abgesichert, setzt massiv auf erneuerbare Energien. Chinas drei größte Batteriehersteller sind seit Kriegsbeginn zusammen 70 Milliarden Dollar mehr wert. Trumps Amerika, die fossilste Regierung der westlichen Welt, beschleunigt mit dem Irankrieg die Energiewende – zugunsten Chinas.











gilt auch fürs blogging.