alles

ich sehe in mei­ner „blogrol­le“ und mei­nem feed­rea­der, dass sehr vie­le men­schen aus mei­ner blog­bla­se jetzt wie­der re­gel­mäs­sig oder gar täg­lich ins in­ter­net schrei­ben.

zum bei­spiel schreibt anke grö­ner die­ses jahr je­den tag und das freut mich sehr, nach­dem es dort lan­ge sehr ru­hig war.

oder eay.cc der laut sei­nem ar­chiv 2025 im ø alle zwei tage schrob, jetzt auch min­des­tens täg­lich.

oder nico, 20 tage am stück.

tho­mas gi­gold hat sich vor­ge­nom­men „7× blog­gen in der Wo­che“ und bis jetzt lo­cker durch­ge­hal­ten.

ma­xi­mil­li­an bud­den­bohm (aka bud­den­blum) macht das glau­be ich schon seit 10-20 ewig­kei­ten ohne mit der wim­per zu zu­cken, ge­nau wie die kalt­mam­sell, ob­wohl ich bei ihr ge­ra­de ein wim­pern­zu­cken be­ob­ach­tet habe.

auch sehr schön, dass der knsu­per­ma­gi­er jetzt auch (wie­der?) täg­lich schreibt und of­fen­bar spass da­bei hat.

ben_, kon­stan­tin, meq (aka mpf) und herr­paul_ ma­chen das al­ler­dings auch schon — glau­be ich — seit ewig­kei­ten.

auch wenn ich anje noch nicht so lan­ge fol­ge, aber seit ich ichs tue kommt täg­lich ein bei­trag.

je­den­falls freut mich das aus­nahms­wei­se mal sehr teil ei­nes trends zu sein. ak­tu­ell ist mein streak bei 271 ta­gen, das heißt seit dem 26.04.2025 habe ich je­den tag min­des­tens ei­nen bei­trag ver­öf­fent­licht. ei­ni­ge der bei­trä­ge be­stehen vor­wie­gend aus bild-/bi­när da­tei­en und me­ta­da­ten, aber ich glau­be ich habe auch ziem­lich viel ge­schrie­ben. wer das lie­ber ein biss­chen vor­ge­fil­tert ha­ben möch­te: un­ter /top gibt nur die bei­trä­ge die min­des­tens 10 „li­kes“ (oder 25 oder 50) be­kom­men ha­ben. für den 10er-fil­ter gibt’s auch RSS.

was mich aber be­son­ders freut: täg­lich ins in­ter­net zu schrei­ben fühlt sich auch nach 271 ta­gen gut und ger­ne an.


nach­trag 23.01.2026:

Für mich Anlass, meine eigene Blog­his­to­rie einmal nach­zu­schla­gen und ich habe dabei fest­ge­stellt, dass auf diesem Blog seit dem 9.10.2015 jeden Tag ein Beitrag er­schie­nen ist. Wenn man das als Serie durch­num­me­riert, dann sind das bis heute immerhin 3.758 Beiträge ohne Un­ter­bre­chung.

anje schreibt vor allem auch, was sie dazu ver­an­lass­te über 10 jahre täglich einen beitrag zu schreiben und zu ver­öf­fent­li­chen. gerne gelesen.




ein bild, 572 wor­te, kei­ne wer­bung

felix schwenzel in artikel

aus dem bett aufgenommes bild meines kleiderschranks und der tür zum flur. in der spiegeltür des pax sieht man die balkontür. eigentlich sieht man noch viel mehr, das beschreibe ich aber sepaarte im artikel.

pax-, zim­mer- und bal­kon­tü­ren

als ich in den letz­ten ta­gen et­was öf­ter im bett lag, fiel mir auf, wie gut die an­ge­pass­te be­leuch­tung (ad­ap­ti­ve light­ing) der gar­di­nen­stan­ge funk­tio­niert. kon­kret: das die licht­far­be die durch die bal­kon-tür ins zim­mer dringt, der licht­far­be des LED-strei­fen über der bal­kon­tür äh­nelt. der LED-strei­fen auf der gar­di­nen­stan­ge be­leuch­tet die de­cke in­di­rekt, je nach ta­ges­zeit, oder ge­nau­er, je nach son­nen­stand je­weils an­ge­passt an die licht­far­be draus­sen.

man kann es auch ein­fach sa­gen: mor­gens und abends ist das licht rot/gelb sti­chig (warm­weiss), tags­über eher kalt­weiss, nachts leuch­tet es blau. blau leuch­tet es ers­tens weil ich es an­ge­nehm fin­de und zwei­tens, da­mit ich je­dem der be­haup­tet blau­es licht stö­re den schlaf sa­gen kann, dass ich seit fünf jah­ren bes­tens un­ter (schwa­chem) blau­licht schla­fe.

je­den­falls woll­te ich mei­ner be­frie­di­gung mit der home as­sistant ad­ap­ti­ve light­ing er­wei­te­rung aus­druck ver­lei­hen und ein be­weis­fo­to mei­ner be­frie­di­gung ver­öf­fent­li­chen. dann fiel mir fas­zi­niert auf, was man sonst noch so auf die­sem bild al­les se­hen kann.

klar zum ei­nen: wir lie­ben ikea und spe­zi­ell pax. vor 13 jah­ren habe ich pax zum ers­ten mal mei­ne lie­be er­klärt, dann ein paar tage spä­ter habe ich mir mit pax ei­nen traum er­füllt und vor sie­ben jah­ren ha­ben wir pax so­gar er­wei­tert. auf dem bild hier sieht man auch, dass wir die pax-spie­gel­tür ka­putt ge­macht ha­ben, aber schwar­zes gaf­fa-tape ver­deckt den scha­den ganz her­vor­ra­gend.

dann sieht man auch das „neon“ schild, dass ich mir vor acht jah­ren ge­baut habe (do­ku­men­ta­ti­on für die ers­te ver­si­on, die ich dem kind ge­schenkt habe).

man sieht die „pre­view edi­ti­on“ des home as­sistant voice dings, mit der ich sehr zu­frie­den bin und mit der ich mit home as­sistant spre­che und home as­sistant mit mir. man sieht auch, dass da noch eine play­sta­ti­on eye steht, die ich als mi­kro­fon be­nut­ze um da­mit die acht jah­re al­ten bi­na­ries des ori­gi­nal snips.co wa­ke­words „hey snips“ zu be­lie­fern. die­ses wirk­lich ur­alte wake word­funk­tio­niert wei­ter­hin sehr sen­si­bel (ich kann „hey snips“ auch flüs­tern) und mit so gut wie kei­nen fal­se po­si­ti­ves, dass ich sehr froh bin die al­ten bi­na­ries in ei­nem do­cker con­tai­ner am lau­fen hal­ten zu kön­nen. die play­sta­ti­on eye ist an ei­nem ra­spi an­ge­schlos­sen, auf dem ein rhass­py:2.5.11-con­tai­ner läuft, der nichts an­de­res macht als den mi­kro­fon­in­put per mqtt an die alte snips-bi­na­ry zu lie­fern.

da oben steht auch noch eine alte xiao­mi dafang ka­me­ra, die ge­ra­de weg­guckt, aber zur bal­kon­tür guckt, wenn wir die woh­nung ver­las­sen ha­ben. der dafang konn­te man da­mals eine ei­ge­ne firm­ware auf­spie­len, sie macht nach wie vor was sie ma­chen soll.

screenshot vom ipad, das bei uns flur hängt. man sieht ein vereinfachtes home assistant dashboard vor allem mit wetter-inormationen

aus­ser­dem sieht man im flur sche­men­haft un­se­ren brot­her dru­cker, links da­ne­ben ein ipad, das nur an­geht wenn der flur be­setzt ist und sonst das wet­ter zeigt. aus­ser­dem sieht man un­se­ren luft­rei­ni­ger AC2889/10 von phil­ips, der sich an­fangs et­was stö­risch, mitt­ler­wei­le dank kon­go09 aber sehr zu­ver­läs­sig mit home as­sistant steu­ern lässt.

was man auch sieht: den roll ho­cker, den sich die bei­fah­re­rin ei­gent­lich ge­kauft hat­te, der mir dann aber so gut ge­fiel, dass ich ihn seit­dem be­nut­ze. ich moch­te noch nie be­son­ders ger­ne auf stüh­len sit­zen. am liebs­ten sit­ze ich auf bar­ko­ckern oder sol­chen nied­ri­gen ho­ckern. ich bin qua­si ein stu­ben-ho­cker-ho­cker. die­sen spe­zi­el­len ho­cker (bei­spiel­k­auf­link) kann ich je­de­falls von gan­zem her­zen emp­feh­len, die rol­len funk­tio­nie­ren auf tep­pich oder jetzt neu, auch ohne tep­pich.





win­ke­kat­ze vs. trink­vo­gel

felix schwenzel in notiert

seit weih­nach­ten wohnt ein trink­vo­gel bei uns. naja, hier woh­nen schon län­ger ei­ni­ge trink­vö­gel, aber jetzt wohnt hier eben auch der trink­vo­gel. der trink­vo­gel ist aus der ge­ne­ra­ti­on mei­ner el­tern (pa­ten­tiert 1946).

je­den­falls fiel mir auf, dass der trink­vo­gel ei­gent­lich auch der le­gi­ti­me vor­gän­ger der win­ke­kat­ze ist. mit dem un­ter­schied, dass der trink­vo­gel kei­ne bat­te­rie be­nö­tigt und we­ni­ger ex­tro­ver­tiert als die win­ke­kat­ze ist.


ich kann mich noch dar­an er­in­nern die­sen trink­vo­gel als kind im schau­fens­ter des haus-eu­len­spie­gel in aa­chen ge­se­hen zu ha­ben (als es noch ein scherz­ar­ti­kel-la­den war). nur habe ich als kind nie ver­stan­den was dar­an be­son­ders sein soll. jetzt weiss ich: so­lan­ge der trink­vo­gel et­was was­ser hat, in das er sei­nen schna­bel tun­ken kann, be­wegt er sich im­mer wei­ter. er ist ei­gent­lich eine fein aus­ba­lan­cier­te wär­me­kraft­ma­schi­ne.






mor­gen­spa­zier­gang 20.01.2026

felix schwenzel in bilder

heu­te früh nur ne klei­ne run­de (2,2 km).
es war -4°C, da­für hat­te ich drei ja­cken an.

foto des eines restaurant schaufensters mit der neonschrift „MY FUCKING RESTAURANT“ an der müllerstrasse gegenüber kaufland (man sieht die reflektion von kaufland im schaufenster)
„MY FUCK­ING RE­STAU­RANT“ (mehr dzu beim wed­ding­wei­ser)
frühmorgentliches foto auf der edinburger strasse richtung süd-ost. in der entfernung sieht man den fernsehturm
edin­bur­ger stras­se (am ende sieht man den fern­seh­turm)
frühmorgentliches foto des beleuchteten eiffelturm am centre français
„eif­fel­turm“ am cent­re fran­çais
frühmorgentliches foto in der dauer-kleingartensiedlung „togo“ e.V.
klein­gar­ten­sied­lung „togo“ e.V.


ich lie­ge seit mon­tag mit ei­nem schwe­ren män­ner­schnup­fen über­wie­gend im bett. an­ders als ka­me­le habe ich kei­ne ein­ge­bau­te ge­hirn-kli­ma­an­la­ge, wes­halb es mir schwer­fällt mit dem leicht über­hitz­ten kopf klar zu den­ken. wo­bei das mit dem klar den­ken ja oh­ne­hin sehr re­la­tiv ist, aber mo­men­tan eben re­la­tiv un­klar.

ei­gent­lich wenig über­ra­schend, dann aber doch irgendwie. via

Dabei wären [Koh­le­berg­wer­ke] aus­ge­spro­chen wichtig für unsere En­er­gie­ver­sor­gung. Nein, nicht um noch mehr Kohle zu fördern, sondern um die Körbe, jetzt gefüllt mit ir­gend­wel­chem schweren Kram, bei Son­nen­strom­über­schuss hoch­zu­zie­hen und sie dann, zum Beispiel nachts, wieder ab­zu­las­sen und dabei elek­tri­sche Energie zu erzeugen. Oder eben zu­rück­zu­ge­win­nen. Koh­le­berg­werks­schäch­te sind gross­ar­ti­ge Gra­vi­ta­ti­ons­bat­te­rien.

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This is the kind of video we’ve wanted to make for a long, long time: telling stories that bring forgotten people and distant eras to life. We are creating this channel on top of ever­y­thing else we do, because we have so many stories we want to tell! Ever­y­thing you see and hear is human made and no AI slop.

gute ge­schich­te, gut erzählt, über eine be­ein­dru­cken­de person (die „mäch­tigs­te piratin der ge­schich­te“).

The time is ripe for the founding of a di­sen­s­hit­ti­fi­ca­ti­on nation, an Ireland for di­sen­s­hit­ti­fi­ca­ti­on. I have no doubt that even­tual­ly, most or all of the countries in the world will drop their anti-cir­cum­ven­ti­on laws (the laws that ban the mo­di­fi­ca­ti­on of US tech exports). Once one country starts making these di­sen­s­hit­ti­fy­ing tools, there'll be no way to prevent their export, since all it takes to buy one of these tools from a cir­cum­ven­ti­on haven is an internet con­nec­tion and a payment method.

The Ireland for di­sen­s­hit­ti­fi­ca­ti­on wouldn't just have their pick of in­ter­na­tio­nal tech­no­lo­gists – they'd have plenty of Americans hungering for a better life. Two-thirds of young Americans "are con­side­ring leaving the US":

zwei drittel der jungen ame­ri­ka­ner überlegen die USA zu verlassen? wow. quelle ist eine studie der American Psy­cho­lo­gi­cal As­so­cia­ti­on über die newsweek schrieb. (her­vor­he­bung von mir.)

Ein wun­der­ba­rer Film, ac­tion­reich, politisch, witzig, sar­kas­tisch. Womit ich die Zu­sam­men­fas­sung mal an der Anfang setze. Schaut euch diesen Film an, er ist sehr gut.

sehe ich genauso.




foto eines geparkten wohnmobils. auf der windschutzscheibe steht in versalien: „TRUCK OF THE YEAR ’79“. die seitenscheibe des wohnmobils ist eingeschlagen.
foto vom #mor­gen­spa­zier­gang am frei­tag

TRUCK OF THE YEAR ’79




If by any chance you are wondering how to make yourself smarter, learn how to app­re­cia­te almost everybody, and keep on cul­ti­vat­ing that skill.