alles

That mon­day... #art #Na­p­les #Ita­ly #2rea­li­ty #my­work #di­gi­tal #Ukrai­ni­an #ar­tist #Ale­xey­Konda­kov #konda­kov #di­gi­tal­Col­la­ges #col­la­ge #pho­to­shop #clas­si­cart #Al­bert­Jo­seph­Moo­re #Mon­day

Ale­xey Konda­kov (@alks­ko16.01.2017 8:32


Big Wash

#art #Na­p­les #Ita­ly #2rea­li­ty #my­work #di­gi­tal #Ukrai­ni­an #ar­tist #Ale­xey­Konda­kov #konda­kov #di­gi­tal­Col­la­ges #col­la­ge #pho­to­shop #clas­si­cart #Bou­gue­reau

Ale­xey Konda­kov (@alks­ko10.01.2017 20:18


die­ses is­sue zur #good-cheap-fast vi­sua­li­sie­rung ist schon ziem­lich wit­zig.
git­hub.com/sco­ta­to/good-cheap-fast/is­sues/1


Photo by felix schwenzel in EsPresto AG. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

früh­ling is co­ming


gut, güns­tig, schnell — nimm zwei

felix schwenzel in notiert


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  stern.de: Kas­sel: So ver­zwei­felt kämpft die äl­tes­te Vi­deo­thek ge­gen Net­flix und Co.   #

eck­hard baum war der ers­te vi­deo­the­kar in deutsch­land — und wird wohl auch mit ho­her wahr­schein­lich­keit der letz­te sein. beim ab­spann­sit­zen­blei­ber ge­fun­den, des­sen an­reis­ser­text ich hier auch zi­tie­ren möch­te:

Na­tür­lich ist das ein biss­chen scha­de, wenn es dem­nächst kei­ne Vi­deo­the­ken mehr gibt. […] Wit­zig ist üb­ri­gens, dass die hier por­trä­tier­te „Vi­deo­the­ke“ mit Raub­ko­pien an­ge­fan­gen hat und die­se nun haupt­ver­ant­wort­lich für das Ster­ben der Bran­che macht. Ich glau­be, das ist nur ein (klei­ne­rer) Fak­tor von vie­len. Fil­me sind heu­te ein­fach sehr viel leich­ter, be­que­mer und güns­ti­ger le­gal ver­füg­bar als vor 10 oder 20 Jah­ren, nicht nur als Stream son­dern auch auf Schei­be. Das Bes­se­re ist der Feind des Gu­ten, so ist das nun mal.

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  bo­ing­bo­ing.net: The best vi­deo store in the world car­ri­es only one mo­vie   #

eine vi­deo­thek , die nur ei­nen film auf la­ger hat: jer­ry ma­gui­re — und da­von 14tau­send ko­pien auf VHS-kas­set­te. gross­ar­tu­ges pro­jekt, ich weiss gar nicht was ihr im­mer al­les ge­gen kon­zept-kunst habt.

youtube-video laden, info, direktlink

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  buzzfeed.com: This Is How Ste­ve Ban­non Sees The En­ti­re World - BuzzFeed News

kein gros­ses le­se­ver­gnü­gen, aber trotz­dem eine art pflicht­lek­tü­re, wenn man die trei­ben­de kraft hin­ter do­nald trump, ste­ve ban­non und sei­ne irr­sin­ni­ge, ag­gres­si­ve ideo­lo­gie ver­ste­hen will.

(wenn man das so liest, wünscht man sich bei­na­he dick che­ney als strip­pen­zie­her zu­rück im weis­sen haus.)


This is a full tran­script of Pre­si­dent Trump's speech to his Black Histo­ry Month event. pic.twit­ter.com/uJ9iXvUO­Gr

Da­ni­el Dale (@dda­le801.02.2017 16:59


da­sh al­le

felix schwenzel in notiert

ende au­gust ge­kauft, heu­te hat er auf­ge­ge­ben: mein ers­ter ama­zon-dash-but­ton ist eben ver­stor­ben, nach 5 mo­na­ten im ein­satz als aprés stuhl­gang-but­ton.


ge­ra­de mal nach­ge­zählt: ca. 860 mal ha­ben wir den but­ton ge­drückt.


ikea tråd­fri aus­ein­an­der­ge­nom­men

felix schwenzel in notiert

hei­se/make hat sich die tråd­fri-lam­pen von ikea nä­her an­ge­guckt und auch aus­ein­an­der­ge­baut (hier mein kurz­test).

ich habe ge­lernt:

  • die tråd­fri fern­be­die­nung lässt sich auch mit hue- und os­ram-lam­pen ver­bin­den
  • wenn man die ein/aus-tas­te der tråd­fri-fern­be­die­nung län­ger als 5 se­kun­den drückt, wird die lam­pe auf die grund­ein­stel­lung zu­rück­ge­setzt (100% hel­lig­keit, 2700 K farb­tem­pe­ra­tur)

ob­wohl im ar­ti­kel fcc-un­ter­la­gen zi­tiert wer­den um hin­ter das in­nen­le­ben der lam­pen zu kom­men, be­haup­tet der au­tor mar­kus ul­saß:

Ob von Ikea noch eine Bridge oder ein Gate­way kom­men, ist bis­her un­be­kannt.

ge­rüch­te­wei­se habe ich von ei­ner ei­ge­nen ikea-bridge für die draht­lo­sen lam­pen schon im de­zem­ber ge­le­sen. in die­sem fo­rum habe ich heu­te al­ler­dings ei­nen link zu fcc-un­ter­la­gen ge­fun­den, der die ikea trad­fri-bridge de­tail­iert be­schreibt. weil die sei­te auf der die fcc-zu­las­sungs­an­trä­ge und zeich­nun­gen der ikea-trad­fri-bridge zu se­hen sind et­was ko­misch riecht, ver­lin­ke ich sie lie­ber nicht di­rekt. si­cher scheint aber, es wird eine auf dem zig­bee pro­to­koll ba­sie­ren­de bridge für ikea’s draht­lo­se lam­pen ge­ben und eine ipho­ne und an­droid app.

wirk­lich span­nend ist aber, was das make-ma­ga­zin hier an­kün­digt:

Wer sei­ne Ikea-Lam­pen über eine App steu­ern oder in die ei­ge­ne Heim­au­to­ma­ti­on ein­bin­den möch­te, kann dies mit ei­nem ESP8266-Gate­way ma­chen (eine An­lei­tung dazu er­scheint am 2. Fe­bru­ar 2017 auf make-ma­ga­zin.de).

ich bin sehr ge­spannt, wie das aus­se­hen wird, bzw. wie das funk­tio­nie­ren wird.


[nach­trag 04.02.2017]
make hat hier eine an­lei­tung ver­öf­fent­licht eine trad­fri-fern­be­die­nung per mqtt be­dien­bar zu ma­chen. mich hät­te tat­säch­lich mehr in­ter­es­siert, die si­gna­le der fern­be­die­nung auf­zu­fan­gen. aber da­für müss­te man wohl eine trad­fri-lam­pe aus­eio­n­an­der­neh­men oder ei­nen zig­bee snif­fer kau­fen. oder auf die bridge von ikea war­ten und die dann be­lau­schen.


Ich bin heu­te ganz bei mir und nun ist mir lang­wei­lig.

Lord Platt­nuss (@Lau­ses­ky30.01.2017 19:52


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er lebt!


ich war ge­ra­de kurz da­vor mir hier die ge­amt­aus­ga­be von erich fromms werk zu kau­fen:
books.open­pu­bli­shing.com/e-book/335933/erich-fromm-ge­samt­aus­ga­be

of­fe­nes for­mat, lie­be­vol­le zu­sam­men­stel­lung, kein ama­zon, kein DRM. aber 200 euro wa­ren mir dann für ei­nen spon­tan­kauf doch zu teu­er. des­halb die fra­ge: will je­mand mit mir zu­sam­men­le­gen? kann mir je­mand sei­ne ge­samt­aus­ga­be bis mai lei­hen? wenn nicht, wer­de ich mir wohl 5 bü­cher ein­zeln kau­fen, macht dann nur 30 bis 40 euro. (fra­ge des­halb, we­gen #rp17)


mein vor­schlag für ei­nen vor­trag auf der re­pu­bli­ca 2017

felix schwenzel in notiert

zum ers­ten mal habe ich ei­nen vor­schlag für ei­nen re­pu­bli­ca-vor­trag ein­ge­reicht, der sich am re­pu­bli­ca-mot­to ori­en­tiert. das lau­tet die­ses jahr: „love out loud“. mein vor­schlag klingt an­satz­wei­se pa­the­tisch, was dar­an liegt dass er in den 80er jah­ren wur­zelt: vor 30 jah­ren habe ich zum ers­ten mal erich fromm ge­le­sen und das möch­te ich in die­sem jahr wie­der auf­wär­men.


Update: Die Kunst des Liebens

Erich Fromm wird in der Wi­ki­pe­dia als „deutsch-US-ame­ri­ka­ni­scher Psy­cho­ana­ly­ti­ker, Phi­lo­soph und So­zi­al­psy­cho­lo­ge“ be­schrie­ben. Für mich ist er der Mensch mit dem gröss­ten Ein­fluss auf mein Men­schen­bild, ins­be­son­de­re sein Buch „Die Kunst des Lie­bens“. Für die­sen Vor­trag möch­te ich die teil­wei­se 60 Jah­re al­ten Bü­cher und Tex­te von Fromm (wie­der) le­sen und auf Fra­gen und Ant­wor­ten ab­klop­fen, die uns hel­fen könn­ten ak­tu­el­le (po­li­ti­sche) Kri­sen zu über­win­den. Ich glau­be wir müs­sen uns (wie­der) sorg­fäl­tig mit ei­nem hu­ma­nis­ti­schen und de­mo­kra­ti­schen Welt- und Ge­sell­schafts­bild be­schäf­ti­gen — als Ge­gen­ge­wicht zu po­pu­lis­ti­schen und un­mensch­li­chen Be­we­gun­gen in Eu­ro­pa und der Welt. Ich glau­be Erich Fromm kann da­bei hel­fen.


Alle paar Jah­re stol­pe­re ich im In­ter­net über Erich Fromm. We­ni­ger weil das In­ter­net vol­ler Erich Fromm Tex­te ist, son­dern weil ich alle paar Jah­re nach Tex­ten von ihm su­che, in der Hoff­nung ein Zi­tat zu fin­den, das sich poin­tiert auf eine ak­tu­el­le Ent­wick­lung be­zie­hen lässt. Je­des Mal wenn ich mich im In­ter­net auf die Su­che nach Fromm-Tex­ten ma­che, neh­me ich mir vor mir end­lich mal wie­der sei­ne Bü­cher in die Hand zu neh­men und durch­zu­ar­bei­ten.
Die Ti­tel sei­ner Bü­cher schei­nen sich, trotz ih­res Al­ters, Fra­ge­stel­lun­gen vor­zu­neh­men die uns ge­ra­de wie­der be­son­de­res Kopf­zer­bre­chen be­rei­ten:

  • Die Furcht vor der Frei­heit (1941)
  • Wege aus ei­ner kran­ken Ge­sell­schaft (1955)
  • Mär­chen, My­then, Träu­me (1951)
  • Jen­seits der Il­lu­sio­nen (1962)
  • Ana­to­mie der mensch­li­chen De­struk­ti­vi­tät (1973)
  • Über­fluss und Über­druss in un­se­rer Ge­sell­schaft (1983)
  • Über die Ur­sprün­ge der Ag­gres­si­on (1983)

Für die­sen Vor­trag möch­te ich mich quer durch Erich Fromms Werk ar­bei­ten, ins­be­son­ders durch Die Kunst des Lie­bens von 1956 und Ha­ben oder Sein von 1976. Der Vor­trag soll min­des­tens die­se zwei Fra­gen be­ant­wor­ten:

  • Wie kann uns Erich Fromms Werk durch die ak­tu­el­len po­li­ti­schen Kri­sen hel­fen?
  • Wie kön­nen wir Men­schen­freund­lich­keit und Hu­ma­nis­mus wie­der zu mehr Po­pu­la­ri­tät ver­hel­fen?

Photo by felix schwenzel on January 29, 2017. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

das war le­cker, aber wir ha­ben uns über­legt: jetzt reichts auch mit #ot­to­lenghi


süss­kar­tof­feln mit oran­ge und an­gos­tu­ra und ex­tra­va­gan­ter co­les­law

felix schwenzel in gekocht

die süss­kar­tof­feln sa­hen su­per aus, wie im buch, wa­ren aber eher so lala. die bei­fah­re­rin war sehr un­ter­be­geis­tert. ich habe ihre re­ak­ti­on auch fo­to­gra­fisch fest­ge­hal­ten, lei­der hat sie mir un­ter­sagt das foto zu ver­öf­fent­li­chen.

der co­les­law war aber sehr le­cker, ob­wohl ich das re­zept leicht ab­wan­deln muss­te.

zwei ka­rot­ten, in stift­chen ge­schnit­ten und ei­nen klei­nen schwen­zel fen­chel in hauch­dün­ne schei­ben ge­schnit­ten habe ich ge­trennt in zi­tro­nen­saft ma­ri­niert. ge­trennt, weil ich auf kei­nen fall fen­chel in mei­ner co­les­law por­ti­on ha­ben woll­te, die bei­fah­re­rin aber schon. ne­ben­bei habe ich dann ei­nen hal­ben wir­sing­kopf klein­ge­ho­belt, eine rote pa­pri­ka in strei­fen ge­schnit­ten, eine gel­be chi­li­scho­te in fei­ne rin­ge, 15 gramm dill und pe­ter­si­lie ge­hackt. es­tra­gon hat­ten wir nicht und weil wir auch kei­nen ra­dic­chio hat­ten, habe ich noch eine rote bee­te in stift­chen ge­schnit­ten und ge­wäs­sert.

sehr le­cker wa­ren die ge­würz­nüs­se die ot­to­lenghi emp­fiehlt auf den co­les­law zu streu­en: 120 gramm cas­hew­ker­ne mit ei­nem drei­vier­tel tee­löf­fel kur­ku­ma, ei­nem drei­vier­tel tee­löf­fel ge­mah­le­nem kreuz­küm­mel, an­der­t­alb tee­löf­feln pa­pri­ka­pul­ver und et­was zu­cker und salz ver­men­gen und mit ei­nem ess­löf­fel was­ser an den nüs­sen ver­kle­ben. das al­les habe ich dann un­ge­fähr 20 mi­nu­ten im ofen ge­rös­tet.

das dres­sing be­stand aus et­was mehr als den an­ge­ge­ben 100 gramm (grie­chi­schem) sah­ne­jo­gurt, 40 gramm ma­yo­nai­se, je an­der­t­alb tee­löf­feln schar­fem senf und ho­nig und ei­nem schuss oli­ven­öl.


bei­de re­zep­te aus yo­tam ot­to­lenghis ve­ge­ta­ri­sche köst­lich­kei­ten.


run­ter vom eis

felix schwenzel in artikel

Ich bin mit dem Ver­lauf der Welt­ge­schich­te mo­men­tan nicht ganz ein­ver­stan­den. Um es mal han­sea­tisch-deut­lich aus­zu­drü­cken.

Max.Bud­den­bohm (@Bud­den­bohm28.01.2017 18:20

so dürf­te es mo­men­tan re­la­tiv vie­len men­schen ge­hen. was mir der­zeit aber wirk­lich sor­ge be­rei­tet: ich möch­te am liebs­ten vom ver­lauf der welt­ge­schich­te al­lein ge­las­sen wer­den. ei­gent­lich geht mir das seit der wahl von trump so. ich habe das ge­fühl, die welt rich­tet sich mehr und mehr dar­auf aus, mich zu pro­vo­zie­ren, mich auf­zu­re­gen, als sei der kampf um mei­ne (und al­ler an­de­ren) auf­merk­sam­keit plötz­lich die pa­ro­le des jah­res. trump pro­vo­ziert durch ver­spre­chen, an­kün­di­gun­gen und seit ein bis zwei wo­chen durch de­kre­te, da­mit sich alle welt auf­regt und ein paar sei­ner an­hän­ger sich freu­en. die trump­schen auf­re­gungs­wel­len wer­den ver­stärkt durchs me­di­en­echo und weil me­di­en mitt­ler­wei­le über­all sind, nicht mehr nur im fern­se­her, ra­dio oder auf pa­pier, son­dern auch an den plät­zen an de­nen ich freun­de sehe und tref­fe, vi­briert al­les.

ich bin aber müde ge­wor­den und mag nicht mehr über je­des auf­re­gungs­stöck­chen sprin­gen, das mir in den weg ge­hal­ten wird, oder das nach mir aus­schlägt. ein­mal aus prin­zip, bzw. der mir ei­ge­nen re­ak­tanz: wenn alle sich auf­re­gen, mag ich mich al­lein des­halb nicht auf­re­gen, weil es oh­ne­hin schon alle tun. dann aber auch aus kal­kül: wer ist die­ser trump, dass er die the­men vor­ge­ben kön­nen soll, über die ich mich der­zeit echauf­fie­re, die pro­ble­me über die ich nach­den­ke oder über die ich dis­ku­tie­re?

nur weil ein auf­merk­sam­keits­ge­stör­ter nar­ziss ge­ra­de po­li­ti­ker spielt und den ein­druck zu er­we­cken ver­sucht, er habe un­ein­ge­schränk­te macht und durch­set­zungs­kraft, soll ich mir jetzt ge­dan­ken um in­ne­re si­cher­heit ma­chen?

das är­ger­li­che ist: ich ma­che es, ich ver­spü­re das be­dürf­nis mit­zu­dis­ku­tie­ren, falsch­wahr­neh­mun­gen zu kor­ri­gie­ren, an­de­re von ih­ren über­zeu­gun­gen ab­zu­brin­gen. ein ame­ri­ka­ni­scher freund von mir, den ich lan­ge aus den au­gen ver­lo­ren habe und mit dem ich jetzt dank face­book wie­der in kon­takt ste­he, schrieb vor­ges­tern, dass er blu­men ge­kauft habe und mit die­sen blu­men in eine mo­schee ge­gan­gen sei, ein­fach nur um ein zei­chen zu sez­ten und so­li­da­ri­tät und ge­mein­sinn zu zei­gen.

ges­tern ver­merk­te er, dass in se­at­tle eine mo­schee in flam­men auf­ge­gan­gen sei, kurz nach der un­ter­zeich­nung der ein­rei­se­stopp-de­kre­te. un­ter dem ar­ti­kel ent­spann sich eine dis­kus­si­on über die po­ten­zi­el­le kri­mi­na­li­tät von mus­li­men und ob sie die mo­schee nicht auch selbst an­ge­zün­det ha­ben könn­ten. in mei­nem kopf bro­del­te es und ich for­mu­lier­te eine ant­wort an ei­nen der dis­kus­si­ons­teil­neh­mer (mit dem ich eben­falls ein jahr ge­mein­sam zur schu­le ge­gan­gen bin):

here’s a thought. if you think about pat­terns you’ll find ple­nty of pat­terns that end­an­ger ame­ri­can li­ves and kill thou­sands of peo­p­le a year. the­re’s one very ob­vious pat­tern that kills 30 to 40 thou­sands ame­ri­cans a year. it’s traf­fic. if you re­al­ly care about ma­king ame­ri­can ci­ties safe “again” why not ban cars? why not ban to­b­ac­co, fire­arms, which kill even more ame­ri­cans a year than traf­fic?

the ans­wer is pro­ba­b­ly that more safe­ty me­ans less free­dom and op­por­tu­ni­ty. eli­mi­na­ting risk also eli­mi­na­tes free­dom. so­cie­ty al­ways stri­ves to ba­lan­ce this in re­asonable ways. eli­mi­na­ting some risk, wi­t­hout ta­king away to much free­dom or op­por­tu­ni­ty. it’s al­ways been a pro­cess, ai­ming to find a re­asonable midd­le ground.

my guess is, what trump is try­ing to achi­ve is not about a safer coun­try, sa­ving ame­ri­can li­ves or safe­ty at all, it’s about bla­me. put­ting the bla­me to others, bla­ming peo­p­le that look dif­fe­rent, have the “wrong” faith or skin co­lor. it’s about di­vi­ding the coun­try and the peo­p­le into “us” and “them” stir­ring up hate, crea­ting cha­os. it’s about eli­mi­na­ting the pro­cess of fin­ding a re­asonable midd­le ground, which i be­lie­ve is the he­art of de­mo­cra­cy. de­mo­cra­cy is not so much about the will or rule of the peo­p­le (which might quick­ly lead to mob men­ta­li­ty), it’s about ba­lan­ce; ba­lan­ce of power, ba­lan­ce of in­te­rests and rule of law, ju­s­ti­ce and re­ason. trump is working hard to make all of that di­s­apear, while gi­ving you the il­lu­si­on of safe­ty.

ich habe die­sen kom­men­tar aber nicht ab­ge­schickt, weil ich kei­ne wei­te­re lust auf fol­ge­dis­kus­sio­nen habe.

ich mag sport­li­che dis­kus­sio­nen, die aus­ein­an­der­set­zung mit an­de­ren ar­gu­men­ten und ich füh­re die auch oft so weit, dass ich am ende der ein­zi­ge bin der wei­ter­dis­ku­tie­ren möch­te. ich bin ex­trem fas­zi­niert von ty­ler co­wens idee um ei­ge­ne fil­ter­bla­sen zu durch­bre­chen: er schlug vor ein paar ta­gen vor, das es nicht rei­che an­de­re mei­nun­gen zu le­sen, son­dern dass man sich ei­gent­lich, zeit­wei­lig, die schu­he der an­de­ren an­zie­hen müs­se und ak­tiv ar­gu­men­te der ge­gen­sei­te sam­meln und ge­gen sei­ne ei­ge­nen über­zeu­gun­gen aus­for­mu­lie­ren sol­le.

Keep a dia­ry, wri­te a blog, or set up a se­pa­ra­te and an­ony­mous Twit­ter ac­count. And th­rough that me­di­um, wri­te oc­ca­sio­nal ma­te­ri­al in sup­port of views you don’t agree with. Try to make them sound as per­sua­si­ve as pos­si­ble. If need be, to keep your own sen­se of in­ter­nal ba­lan­ce, wri­te a dia­lo­gue bet­ween op­po­sing views, just as Pla­to and Da­vid Hume did in some of their very best phi­lo­so­phi­cal works.

um die (ver­meint­lich) an­de­re sei­te zu ver­ste­hen, soll­te man ler­nen wie sie zu den­ken. es geht nicht um im­mu­ni­sie­rung ge­gen an­de­re über­zeu­gun­gen oder an­sich­ten, son­dern um ver­ständ­nis, durch­drin­gung.

wie ge­sagt, als übung, als in­tel­lek­tu­el­le stra­te­gie fin­de ich das fas­zi­nie­rend und rich­tig. aber mei­ne re­ak­tanz setzt ein, so­bald ich das ge­fühl habe, dass ich pro­vo­ziert wer­de, dass je­mand mit mir spielt und mich ge­zielt aufs eis führt. auf dem eis ste­hend mag ich dann al­les rich­tig ma­chen, ste­chen­de ar­gu­men­te her­vor­brin­gen, viel­leicht so­gar das ge­fühl ha­ben, die an­de­re sei­te in ein­zel­nen aspek­ten über­zeugt oder ge­öff­net zu ha­ben. aber ich ste­he auf dem eis, auf das mich je­mand ge­zielt ge­führt hat. und ge­nau da wer­de ich bo­ckig. ich dis­ku­tie­re ger­ne, aber den ort, die the­men, die re­geln möch­te ich mir nicht vor­ge­ben las­sen von ei­nem kränk­ba­ren ir­ren mit oran­ge­nen haa­ren, der auf an­stand, re­geln und wür­de scheisst.


trump ist nicht zu schla­gen, wenn wir nach sei­nen re­geln spie­len, wenn wir auf sei­ne ak­tio­nen le­dig­lich re­aa­gie­ren. das was rech­te in die­sem land im­mer wie­der er­zäh­len, die mär ei­ner glei­che­ge­schal­te­ten pres­se, die zen­tral ge­steu­ert stim­mung ma­che, hat trump ab­sur­der­wei­se auf ge­wis­se wei­se welt­weit ge­schafft: die pres­se, un­se­re dis­kus­sio­nen, un­se­re sor­gen, wir, sind gleich­ge­schal­tet — auf trump. statt über po­li­tik und lö­sun­gen, re­den wir über sei­ne po­li­tik, sei­ne ab­sur­den lö­sungs­vor­schlä­ge und sei­ne pro­vo­ka­ti­ve sym­bol­po­li­tik. er zieht alle auf­merk­sam­keit auf sich. er hat uns alle im in­tel­lek­tu­el­len schwitz­kas­ten. un­se­re waf­fen sind stumpf, weil er die re­geln dik­tiert, weil er und sei­ne an­hän­ger es schaf­fen, uns zum dis­ku­tie­ren aufs eis zu zie­hen und die re­geln des spiels zu kon­trol­lie­ren.


ich will nicht aus­schlies­sen, dass das was ich hier schrei­be nichts wei­ter als eine recht­fer­ti­gung mei­nes es­ka­pis­mus ist, eine er­klä­rung da­für, dass ich mir seit mo­na­ten die au­gen, die oh­ren und den mund zu­hal­te. viel­leicht ist mein un­be­ha­gen der ver­such die ko­gni­ti­ven dis­so­nan­zen aus­klin­gen zu las­sen und end­lich wie­der zu kla­rem den­ken zu kom­men. klar ist aber so oder so, dass wir am gros­sen bild zeich­nen müs­sen, an un­se­rem bild, wel­che ge­sell­schaft wir uns wün­schen. wir soll­ten nicht am trump­tower rüt­teln, son­dern bes­se­re bu­den bau­en. wir soll­ten trump nicht igno­rie­ren, son­dern mehr auf­merk­sam­keit auf al­ter­na­ti­ven len­ken, prak­tisch und in­tel­lek­tu­ell.

ich bin auch nicht zu­frie­den mit dem der­zei­ti­gen „Ver­lauf der Welt­ge­schich­te“, ich bin des­il­lu­sio­niert und er­staunt und sehr, sehr müde. aber ich wer­de mich sam­meln. wir wer­den uns sam­meln.


Photo by felix schwenzel on January 27, 2017. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

par­ty!


kann mich nicht ent­schei­den. ama­zon echo dot kau­fen oder nicht? ei­gent­lich schon al­lein we­gen des künst­li­chen zeit­drucks nicht …?


#Ham­burg un­fass­bar schön

Chris­ti­na Raht­gens (@craht­gens26.01.2017 18:19


Die­se Rob­be hat sich ein Plätz­chen am Hel­go­län­der Flug­ha­fen auf der Düne ge­sucht. es la­gen in der Nähe noch mehr Rob­ben, das Flug­ha­fen-Per­so­nal fand al­les ganz nor­mal… ich fra­ge mich nur, wie die Rob­ben sich so weit vom Strand weg­be­we­gen kön­nen und war­um sie das tun.
#hel­go­land­dü­ne #ke­gel­rob­ben #hel­go­land­lie­be #hel­go­land

Smil­la Dan­kert (@smil­l­a­d­an­kert26.01.2017 20:46