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gra­turi­la­ti­on

felix schwenzel in notiert

turi2 hat mir gra­turi­liert. nett und gut zu­sam­men­ge­stellt aus den fra­gen die mir mar­kus tran­tow per mail ge­stellt hat. der voll­stän­dig­keit hal­ber hier die ori­gi­nal­ver­si­on:

T: Was war toll am ab­ge­lau­fe­nen Le­bens­jahr?
ix: al­les.

T: Was eher blöd?
ix: nichts.

T: Was wün­schen Sie sich fürs neue Le­bens­jahr?
ix: für mich nichts, für die welt even­tu­ell mehr am­bi­gui­täts­to­le­ranz.

T: Wie fei­ern Sie den Ge­burts­tag? Wo?
ix: ich ko­che für freun­de und trin­ke bier.

T: Auf wel­chem Weg sind Gra­tu­la­tio­nen will­kom­men?
ix: bloss nicht antu­fen!

T: Was war das Bes­te, was Sie im Le­ben er­reicht ha­ben?
neu­gie­rig und wiss­be­gie­rig zu sein.

T: Was wol­len Sie in die­sem Le­ben un­be­dingt noch ge­tan ha­ben?
ix: seit­dem ich mei­ne spül- und wasch­ma­schi­ne dazu ge­bracht habe an­zu­zei­gen ob sie ge­ra­de lau­fen und be­scheid zu ge­ben, wenn sie fer­tig sind, ist mei­ne bu­cket-list ei­gent­lich leer und, wenn über­haupt, mit sa­chen ge­füllt die ich nicht tun will: zu glau­ben, dass frü­her ir­gend­was bes­ser war, neu­gier, wis­sens­durst oder de­tail­ver­liebt­heit zu ver­lie­ren, kla­gen oder din­ge zu tun, hin­ter de­nen ich nicht ste­he. ach, viel­leicht noch eins: das wort am­bi­gui­täts­to­le­ranz öf­ter be­nut­zen.

T: Was be­schäf­tigt Sie ge­ra­de?
ix: ne­ben mei­ner ar­beit als pro­jekt­lei­ter (bei es­pres­to.de) und er­fül­ler und an­ti­zi­pa­tor von kun­den­wün­schen, be­schäf­ti­ge ich mich zur zeit vor al­lem da­mit, die vor­be­rei­tung mei­nes re­pu­bli­ca-vor­trags vor mir her­zu­schie­ben, zu we­nig ins in­ter­net zu schrei­ben und die gren­zen der haus­au­to­ma­ti­sie­rung aus­zu­lo­ten. und ko­chen.

p.s.: seit „zwei jahr­zehn­ten“ blog­ge ich na­tür­lich noch nicht auf wir­res.net, son­dern erst seit ziem­lich ge­nau 14 jah­ren, 10 mo­na­ten und 24 ta­gen.


Photo by felix schwenzel on March 15, 2017. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

mei­ne zwei ge­burts­tags­ge­schen­ke die­ses jahr pas­sen supa zu­sam­men. klick­wün­sche auch an @an­ke­groe­ner, @sven­son­san und @in­goo


Me­dia­markt druckt Li­ter­prei­se für Dru­cker­tin­te ab. pic.twit­ter.com/yt0PMhh­VEe

Paul F. Hill­mann (@Dep­pen­klat­sche15.03.2017 18:27


Photo by felix schwenzel on March 15, 2017. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

gu­ten mor­gen.


this is us s01e01

felix schwenzel in gesehen

ich habe den pi­lo­ten von this is us ge­guckt und will jetzt gar nicht mehr fol­gen da­von se­hen. nicht weil die se­rie schlecht wäre, son­dern weil der pi­lot so gut war. den pi­lo­ten könn­te man auch als ab­ge­schlos­se­ne kurz­ge­schich­te se­hen und für sich ste­hen. er schafft es in 42 mi­nu­ten nicht nur ein en­sem­ble von ei­nem hal­ben dut­zend haupt­cha­rak­te­ren vor­zu­stel­len und in ihr le­ben ein­zu­füh­ren, son­dern auch noch eine wun­der­bar ver­schach­tel­te fa­mi­li­en­sa­ga nach­zu­er­zäh­len.

ab­ge­se­hen da­von hat die se­rie et­was ge­schafft, was mir schon lan­ge nicht mehr pas­siert ist: ich war am ende tief be­rührt, nicht weil das ende der ers­ten fol­ge trau­rig war, son­dern weil es so mensch­lich, so herz­er­wei­chend war — und das al­les auch noch ohne pa­thos und holz­ham­mer, son­dern ganz sub­til und sanft.


(bei wed­ding)


ix hof­fe die bei­fah­re­rin ver­hun­gert nicht, wäh­rend das (ei­gent­lich noch 1,5 stun­den) schmort.


Photo by felix schwenzel on March 14, 2017. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

ix hof­fe die bei­fah­re­rin ver­hun­gert nicht, wäh­rend das (ei­gent­lich noch 1,5 stun­den) schmort.


"Und was dar­an ge­nau ist jetzt ko­misch?" Schwei­ne­be­sit­ze­rin beim Gas­si­ge­hen zu Hun­de­sit­ze­rin beim Gas­si­ge­hen; En­gel… twit­ter.com/i/web/sta­tus/8…

Lo­renz Ma­roldt (@Lo­renz­Ma­roldt14.03.2017 0:34


im prin­zip lässt sich wirk­lich al­les au­to­ma­ti­sie­ren. #last­post #re­kur­si­on


ok. jetzt hat mich der ama­zon dot wirk­lich über­zeugt. #to­nierd­mann


ha, gut. ame­ri­can gods von neil gai­man wird auf ama­zon-prime lau­fen.


be­züg­lich des gongs is­ses @kne­tag­abo ein an­lie­gen, dar­auf hin­zu­wei­sen, wie toll der gong-la­den ist: chi­ne­si­scher opern­gong


Photo by felix schwenzel on March 13, 2017. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

alle ma­schi­nen lau­fen.


mein ta­ges­werk.


lan­ge ge­plant, end­lich (so ei­ni­ger­mas­sen) um­ge­setzt. der gong, den sich die bei­fah­re­rin zu weih­nach­ten hat schen­ken las­sen (hier ge­kauft), zu au­to­ma­ti­sie­ren. die­sen chi­ne­si­schen gong hat­te sich die bei­fah­re­rin vor ein paar jah­ren mal ge­lie­hen und eine ar­beit da­mit aus­ge­stat­tet.

da­mals, für die ar­beit, wur­de der gong, wenn ich mich recht er­in­ner, mit ei­nem hub­ma­gne­ten be­tä­tigt. das hat­te re­la­tiv viel bums. nach­dem ich die­sen blog­ein­trag ge­fun­den hat­te, wuss­te ich, dass ich das mit ei­nem schritt­mo­tor nach­bau­en wol­len wür­de. ers­te ver­su­che zeig­ten, dass der schritt­mo­tor, zu­min­dest wenn er mit den 5 volt ei­nes esp8266 be­trie­ben wür­de, nicht be­son­ders viel bums hat. der schritt­mo­tor den ich kauf­te hat zwar (an­geb­lich) ein ganz gu­tes dreh­mo­ment, aber es zeig­te sich schnell, das der gong mit schritt­mo­tor nur hän­gend funk­tio­nie­ren wür­de.

aber so, hän­gend, ha­ben es die leu­te von se­nic auch ge­macht. die schal­tung habe ich auch mehr oder we­ni­ger von dort über­nom­men. ne­ben ei­nem esp8266 brauch­te ich noch ei­nen (hard­ware) schritt­mo­tor-trei­ber, ei­nen easy-dri­ver. mit der schal­tung von se­nic kann man ein­fach in ei­ner schlei­fe im­pul­se an den trei­ber sen­den, je­der im­puls ist dann eine be­we­gung nach vor­ne. bei mei­nen ers­ten tests zeig­te sich, dass 500 schrit­te vor­wärts (und zu­rück) ganz gut funk­tio­nier­ten. aber ich merk­te auch, dass der schritt­mo­tor-trei­ber sehr heiss wur­de und der schritt­mo­tor an­fing lei­se zu sin­gen. auf bei­den sys­te­men war stän­dig strom. in der do­ku­men­ta­ti­on des schritt­mo­tor-trei­bers stand al­ler­dings, dass man den trei­ber auch ab­schal­ten kön­ne. also habe ich die schal­tung von scenig ein biss­chen er­wei­tert:

GPIO 13 — puls
GPIO 12 - rich­tung
GPIO 14 - an/aus (SLP)

mit der an/aus schal­tung wird der schritt­mo­tor-trei­ber nicht mehr heiss und der mo­tor ent­spannt sich eben­so. als sketch habe ich die­sen sketch mo­di­fi­ziert, der ei­nen schritt­mo­tor zur gar­di­nen­steue­rung an­treibt und die Ac­celStep­per-bi­blio­thek nutzt, um den mo­tor (et­was) sanf­ter an­fah­ren zu las­sen. weil ich (na­tür­lich) kei­ne drei­ein­halb voll­um­dre­hun­gen be­nö­ti­ge um den klöp­pel für den gong zu schla­gen, habe ich den sketch ent­spre­chend an­ge­passt, eben­so die er­fas­sung der mqtt-ser­ver da­ten. mei­nen sketch habe ich als gist hoch­ge­la­den: https://gist.git­hub.com/di­plix/d85c2dd87f66da601480009df49ad4e5

die ent­schei­den­den stel­len sind die be­schleu­ni­gungs­da­ten und die vor- und zu­rück­be­we­gung:

an den wer­ten wer­de ich wahr­schein­lich noch dre­hen, aber so­weit funk­tio­niert das ei­gent­lich ganz gut. wich­tig ist: der gong-an­trieb ist per mqtt an­sprech­bar und so auch in den home-as­sistant in­te­griert. da­mit kann ich ihn per knopf­druck aus­lö­sen oder eben per ale­xa. wenn ich sage „ale­xa, sag kü­che es­sen ist fer­tig“ wird ein cus­tom skill mit dem auf­ruf­na­men „kü­che“ aus­ge­löst, der die home-as­sistant-au­to­ma­ti­on es­sen_fer­tig.yaml auf­ruft:

für die hal­te­rung habe ich, wie üb­lich, im­pro­vi­siert. bau­markt­teile statt 3d-druck. aus ei­nem kie­fern­holz­re­gal­brett ein stück aus­ge­schnit­ten, dar­auf mit ei­ner me­tal­l­asche den mo­tor fest­ge­schraub­klemmt, den klöp­pel di­rekt auf die ach­se ge­klemmt, fer­tig. den klöp­pel wer­de ich wohl noch mit heiss­kle­ber fi­xie­ren müs­sen, bis­her funk­tio­niert das aber sta­bil.

ent­schei­dend ist na­tür­lich die idee, den klöp­pel von hin­ten schla­gen zu las­sen. so kann man mit ei­nem lan­gen arm und ei­nem zwei­ten klöp­pel, den gong auch im­mer noch per hand be­die­nen. und der tech­nik-kram macht sich re­la­tiv un­sicht­bar.


mail an ta­do-sup­port

felix schwenzel in notiert

tado ver­meint­lich lee­re bat­te­rie lässt ven­til of­fen und führt zu raum-über­hei­zung

am mor­gen des 11.03.2017 (oder in der Nacht) ent­schied sich das ven­til in un­se­rer zone 2 (stu­be, VA21986*****) dazu, dass sei­ne bat­te­rie alle ist, bzw. dass es das ven­til nicht mehr schlies­sen kön­ne. ge­merkt ha­ben wir das erst am abend, weil sich das wohn­zim­mer (zone 2) beim nach­hau­se-kom­men auf 27° auf­heiz­te (von VA21986***** ge­mes­sen). das smar­te heiz­kör­per-ther­mo­stat zeig­te ein blin­ken­des bat­te­rie-leer-sym­bol an, die API/my.tado.com zeig­ten die­ses pro­blem nicht.

die ana­ly­se des heiz­ver­laufs vom 11. märz zeigt, dass die heiz­zy­klen der zone 1 (bad) ex­akt den glei­chen kur­ven­ver­lauf wie die tem­pe­ra­tur­ver­läu­fe der zone 2 durch­lie­fen. sprich: wur­de in der zone 1 ge­heizt, wur­de in zone 2 mit­ge­heizt, weil das ven­til die hei­zung im wohn­zim­mer nicht schloss. das führ­te be­reits am mor­gen des 11. märz zu hö­he­ren tem­pe­ra­tu­ren als ge­wünscht, was zu die­sem zeit­punkt aber noch nicht auf­fiel.

ab­hil­fe schaff­te erst ein re­sett des ven­tils (VA21986*****), also her­aus­nah­me der bat­te­rien und er­neu­te mon­ta­ge mit den glei­chen bat­te­rien. die bat­te­rei­en wa­ren näm­lich noch zu +90% voll und völ­lig in ord­nung.

hilf­reich wäre hier eine wei­ter­ga­be des (ver­meint­li­chen) bat­te­rie-sta­tus über die API/my.tado.com-site, da­mit eine sol­che fehl­funk­ti­on des ven­tils früh­zei­tig er­kannt wer­den oder ge­mes­sen wer­den kann. der der­zei­ti­ge weg ei­ner be­nach­rich­ti­gung per mail, falls die bat­te­rie nied­ri­ge wer­te er­reicht, ist un­be­frie­di­gend, zu­mal die be­nach­rich­ti­gung in die­sem fall, bzw. am 11. märz aus­blieb.

es scheint mir auch nicht aus­ge­schlos­sen, dass hier ein mög­li­cher feh­ler in der firm­ware der ven­ti­le vor­liegt, denn, wie ge­sagt, die bat­te­rien wa­ren ziem­lich frisch (wur­den erst kürz­lich aus­ge­tauscht, nach knapp 4 mo­na­ten nut­zung).

gruss, fe­lix


Photo by felix schwenzel on March 11, 2017. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

man soll auf par­tys nicht zu viel nach­den­ken.