archiv: 2026/03 ×

Unfamiliar (S01E01) gesehen

er­staun­lich gute deutsche serie. hat mich zumindest gleich in der ersten folge ein­ge­fan­gen, viel­leicht auch deshalb, weil in den ersten 10 minuten gar nicht und danach ei­gent­lich auch eher wenuge geredet wird. alles er­staun­lich un­prä­ten­ti­ös und es spielt in einem berlin das ich kenne, auch wenn BND-akten und kran­ken­ak­ten ge­le­gent­lich englisch sind. mir gefällt je­den­falls sehr, dass nicht alles erklärt wird, sondern die zuschauer sich das meiste schon zu­sam­men­rei­men werden. die ex­po­si­ti­on ist nicht auf­dring­lich und, wie gesagt, es wird nicht so viel geredet. und die action szenen, sind bis jetzt, nach­voll­zieh­bar schmerz­haft und die prügel wirkt nicht wie sonst sound­las­tig und be­rüh­rungs­frei. das ich das nochmal erleben darf: eine deutsche serie, die ich gut finde.



Formel 1 2026 (S2026E02) gesehen

in dieser saison wird viel überholt. das erhöht schon die spannung beim zuschauen, trotz der of­fen­sicht­li­chen dominanz von mercedes und ferrari. zum ende hin wird’s dann aber wieder wie gewohnt lang­wei­lig.



(be­zahl­con­tent) christian esch, ehe­ma­li­ger russland kor­re­spon­dent, schreibt ziemlich auf den punkt, warum trumps angriff auf den iran trump und den westen in die scheisse reitet:

  • der stiegende ölpreis lässt geld in putins schoss fallen mit dem er seinen klrieg weiter fi­nan­zie­ren kann
  • trump hat die saktionen gegen rus­si­sches öl teilweise auf­gehoi­ben
  • die un­ter­stüt­zung der ukaine mit ab­wehr­sys­te­men wird noch re­du­zier­ter weil ein oder zwei jah­res­ar­se­na­le patriot raketen im nahen osten ver­schos­sen werden
  • die (völ­ker­recht­li­chen) argumente gegen russische an­griff­krie­ge werden stumpf, wenn trump im prinzip das gleiche macht


das hört sich auf den ersten blick logisch an, stimmt aber wahr­schein­lich nicht. die­je­ni­gen die in ar­chi­tek­tur­bü­ros tat­säch­lich planungen umsetzen und gestalten, arbeiten wie drohnen. wenn überhaupt sind es die­je­ni­gen die den grossen plan skiz­zie­ren, die im corner office sitzen.


ix und mei­ne mut­ter in den acht­zi­gern

felix schwenzel in bilder

foto von zwei fotos, eins zeigt meiner mutter, eins zeigt mich an eine altmodisch zapezierte wand gelehnt. ich trage sowas wie einen anzug und ein weisses hemd, meine mutter einen rock und geschichtete pullover. meine haare sind bunt.

das hat mei­ne mut­ter heu­te in den fa­mi­li­en­chat ge­pos­tet. of­fen­sicht­lich ha­ben wir uns in den acht­zi­gern ge­le­gent­lich ge­gen­sei­tig fo­to­gra­fiert.

(er­staun­lich wie jung wir da­mals wa­ren)