tag: netflix ×


Chefs Table: Noodles (S01 E03) gesehen

wie von chefs table gewohnt leicht verpathost, aber trotzdem gerne gesehen. ich hab gelegentlich etwas vorgespult, wenns zu pathetisch wurde. mir gefällt der minimalismus von peppe guida, er behauptet nie mehr als vier zutaten für ein nudelgericht zu benutzen. die zählweise …


Das Ge­dan­ken­spiel, was ei­gent­lich anders wäre, wenn Frauen an der Macht wären, führt Ladies First in eine Welt, in der Frauen sich komplett ego­is­tisch verhalten und nur auf ihr eigenes Wohl bedacht sind. Sie über­neh­men keine Ver­ant­wor­tung für Sor­ge­ar­beit, belegen selbst­ver­ständ­lich alle Füh­rungs­po­si­tio­nen, fördern sich nur ge­gen­sei­tig. Männer be­trach­ten sie als un­gleich­wer­tig, als Lust­ob­jek­te, die hübsch anzusehen, aber nicht ernst­zu­neh­mend sind.

Selbst als Spiegel des Pa­tri­ar­chats wäre das äußerst plump und viel­leicht in den 1950ern als gelungene Satire durch­ge­gan­gen.


ich bin ein grosser fan vom in­ver­tie­ren, es macht manchmal dinge sichtbar, die vorher schwer zu erkennen waren. „Ladies First“ auf netflix macht genau das, aus männ­li­chem chau­vi­nis­mus und arsch­lochig­keit werden weib­li­cher chau­vi­nis­mus und arsch­lochig­keit. das macht einige dinge sichtbar und ist gut für ein paar lacher und kreative details. alexandra zykunov findet das nach­voll­zieh­bar gut:

Dabei passieren diese Szenen so beiläufig, die Dialoge werden so all­täg­lich in die Ge­schich­te ein­ge­wo­ben, dass man als Zu­schaue­rin aus dem heftigen Nicken nicht mehr her­aus­kommt. Weil das alles für Millionen von Frauen total all­täg­lich ist. Was den Film allein schon aufgrund dieser De­tail­ver­liebt­heit zu einem Meis­te­rin­nen­werk macht.

mein gedanke, als ich nach 40 oder 50 minuten auf die stop taste drückte, war: ist mir ein bisschen zu platt um das zuende zu schauen. aber of­fen­sicht­lich ist plattheit und un­sub­ti­li­tät manchmal das mittel der wahl und erfüllt seinen zweck.

ich hätte mir einen etwas anderen film gewünscht, einer der ge­dan­ken­spie­le durch­spielt, wie es besser geht oder einer der zeigt, dass frauen es besser machen würden und dominanz anders als mit arsch­lochig­keit ausüben. der bar­bie­film 2023 hat nach meiner wahr­neh­mung seine fühler in diese richtung aus­ge­streckt.

ich finde es besser mit gutem oder besserem beispiel vor­an­zu­ge­hen, als das schlechte zur kennt­lich­ma­chung zu imitieren. über­tra­gen, aber nicht begrenzt auf bei­spiels­wei­se hun­de­er­zie­hung wäre das: statt zu­rück­zu­bel­len entspannt und prag­ma­tisch zu bleiben, einfühlen statt do­mi­nie­ren, sou­ve­rä­ni­tät statt chau­vi­nis­mus, sog statt druck.


Nemesis (S01 E08) gesehen

was mir über die acht folgen durchgehend auffiel: der ton dieser serie ist grässlich. technisch wie inhaltlich. über weite strecken hört sich der film nachsynchronisiert an. dadurch fühlt sich die serie noch konstruierter an als sie ohnehin schon ist. die konstruktion ist vom …









Unfamiliar (S01 E06) gesehen

die letzte folge mit einem cliffhanger (oder non-happy-end) war trotz dem ganzen action-gedöns und vielen dialogen sehr gut. sowohl bei den dialogen, als auch beim ganzen action-gedöns hatte ich ständig das gefühl das es nie zu weit hergeholt war und so auch passieren könnte. …







Unfamiliar (S01 E01) gesehen

erstaunlich gute deutsche serie. hat mich zumindest gleich in der ersten folge eingefangen, vielleicht auch deshalb, weil in den ersten 10 minuten gar nicht und danach eigentlich auch eher wenuge geredet wird. alles erstaunlich unprätentiös und es spielt in einem berlin das ich …


Person of Interest (S03 E01) gesehen

*netflix* schrieb zu *person of interest*: „new seasons“ — und ich hab einfach auf play gedrückt. zuerst dachte ich: „respekt! die führen die neue staffel genau so fort, wie sie die ersten 5 staffeln gemacht haben.“ dann merkte ich, dass ich staffel 3 folge 1 sehe. das mit der …