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gol­ga­tha-gna­den- und jo­han­nes-evan­ge­list-fried­hof

felix schwenzel in bilder

ich mag den gol­ga­tha-gna­den und din­gens­kir­chen fried­hof. ei­ner­seits ist er mit be­ein­dru­cken­den bei­na­he mam­mut-bäu­men be­wach­sen, an­de­rer­seits ist die turm-ar­ti­ge ka­pel­le sehr stim­mungs­voll. vor zehn jah­ren hab ich da schon­mal fo­tos ge­macht.

heu­te hab ich nur die­ses bild ge­macht, weil … pu­del hier lei­der ver­bo­ten sind.

seit fri­da bei uns wohnt ist die an­zahl mei­ner fried­hofs­spa­zier­gän­ge um 95% ge­sun­ken.



dra­ma­ti­scher him­mel vom 17.5.2025

felix schwenzel in bilder

por­trait ei­nes sehr eif­ri­gen müll­ei­mers vor dr­amti­schem him­mel
ber­lins häss­lichs­tes ge­bäu­de vor dr­amti­schem him­mel
raum zwi­schen dem kanz­ler­amt und dem haupt­bahn­hof vor dr­amti­schem him­mel
dr­amti­scher him­mel mit spree

das vi­deo ist eine al­le­go­rie aufs le­ben, man folgt ei­nem pfad kommt manch­mal leicht da­von ab, manch­mal braucht man kurz um der stim­me des herrn zu fol­gen und dann zeigt sich, ist doch al­les scheis­se (wait for it).

aber der mor­gen­spa­ziew­r­gang (ges­tern) war sehr schön, weil fri­da trotz läu­fig­keit sehr ent­spannt war und die im­puls­kon­trol­le — im prin­zip — fuk­tio­nier­te, als sie auf der gros­sen wie­se hun­de sah und 20 se­kun­den lang über­leg­te sich ih­nen vor­zu­stel­len.


mor­gen­spa­zier­gang vom 16.5.2025

felix schwenzel in bilder

auf dem bild sieht man frida auf einem weg im goethepark stehen. was man nicht sieht: frida und ich riechen, dass es nach getrockneten steinpilzen riecht

im mo­ment riecht draus­sen al­les sehr in­ten­siv. aber heu­te stieg fri­da und mir hier im goe­the­park der duft von ge­trock­ne­ten stein­pil­zen in die nase. mit ei­nem hauch mag­gi. je­den­fall sehr um­a­mi der park heu­te.

an­sons­ten war fri­da heu­te, trotz an­hal­ten­der läu­fig­keit, ex­trem ent­spannt. un­ser spa­zier­gang fühl­te sich heu­te wie eine pa­trouil­le an auf der wir si­cher­stell­ten, dass in den reh­ber­gen al­les sei­ne ord­nung hat­te. ihre jagd­li­chen am­bi­tio­nen hat­te sie heu­te gut im griff.


mau­er­laub

felix schwenzel in bilder

blick über eine friedhofsmauer durch bäume auf den himmel
mau­er­laub

IN­FOR­MA­TI­ON

felix schwenzel in bilder

verwitteretes „INFORMATION“ schild, auf das jemand mit edding geschrieben hat: „LOVE > ALLES“

auf das „IN­FOR­MA­TI­ON“-schild hat je­mand mit ed­ding ge­schrie­ben:

LOVE > AL­LES

FYI, weiss­te be­scheid.



mor­gen­spa­zier­gang vom 12.5.2026

felix schwenzel in bilder

blick auf das kraftwerk moabit am friedrich-krause-ufer

fri­da ist ge­ra­de ex­trem läu­fig, was den mor­gen­spa­zier­gang et­was an­stren­gend, bzw. fri­da-fo­kus­siert macht. fri­da möch­te sich ger­ne al­len hun­den vor­stel­len die sie sieht, was ein kras­ser ge­gen­satz zu sonst ist. in der re­gel (pun in­ten­ded) schaut sie an­de­re hun­de nicht mal mit dem arsch an. aus­ser die, die sie kennt, aber auch da in­ter­es­siert sie sich auch eher für die men­schen.


mor­gen­spa­zier­gang vom 11.5.2025

felix schwenzel in bilder

altkleidercontainer mit einem abgetrennten teddykopf auf der oberseite
ted­tai­ner

[nach­trag 20:15]
no­tiz an mich selbst: das war heu­te früh eine schö­ne stre­cke, von zu­hau­se zum pa­ra­cel­sus bad und da mit dem 120er bus zu­rück nach hau­se.


mor­gen­spa­zier­gang vom 10.5.2025

felix schwenzel in bilder

eingangstür am naturkundemuseum mit der aufschrift „GOTT HELF“

ein­gang zum gros­sen gott­helf fi­scher ex­po­nat im na­tur­kun­de­mu­se­um.

an­sons­ten al­les sehr schön.


mor­gen­spa­zier­gang vom 9.5.2025

felix schwenzel in bilder

blick auf den volkspark rehberge

in den reh­ber­gen scheint die son­ne und die seen wer­den „ge­rei­nigt“ (steht so auf den bau­stel­len­schil­dern)

(umwäz?) pumpen im entenpfuhl/sperlingsee in den rehbergen

die ve­ge­ta­ti­on in den reh­ber­gen ist in­ner­halb we­ni­ger tage so dicht ge­wor­den, dass ich mich bei den mor­gen­spa­zier­gän­gen wie in dis­ney­lands jungle crui­se füh­le.



mor­gen­spa­zier­gang vom7.5.2025

felix schwenzel in bilder

schillerpark

ich mag den schil­ler­park gar nicht so ger­ne. trotz­dem schön hier.


mor­gen­spa­zier­gang 6.5.2025

felix schwenzel in bilder

das bild habe ich vor sie­ben jah­ren auf­ge­nom­men. heu­te sind wir wie­der dort vor­bei­ge­lau­fen und der gla­ser hat die ka­put­te schei­be bis heu­te nicht „re­pa­ra­tur­ver­glast“.

of­fen­sicht pro­kras­ti­nie­ren hand­wer­ker auch.


mor­gen­spa­zier­gang vom 5.5.2025

felix schwenzel in bilder

blick auf den plötzensee der dampfend im morgenlicht liegt

in den reh­ber­gen wer­den ge­ra­de ei­ni­ge der ge­wäs­ser re­pa­riert. am plöt­zen­see gehts aber vor al­lem dar­um das ufer vor son­nen­hung­ri­gen men­schen zu schüt­zen.



mor­gen­spa­zier­gang vom 3.5.2025

felix schwenzel in bilder

fri­da am hum­boldt­ha­fen (ix war auch da­bei)


mor­gen­spa­zier­gang am 1.5.2025

felix schwenzel in bilder

blick auf das paul-löbe-haus

mor­gen­spa­zier­gang durchs re­gie­rungs­vier­tel zur fried­rich­stra­ße.


nach­trag: auf der u-bahn-fahrt von den reh­ber­gen zum na­tur­kun­de­mu­se­um wa­ren sehr auf­fäl­li­ge und il­lus­tre bett­ler mit an bord. eine frau die meis­ten nur an der tür stand, aber ge­le­gent­lich auch nach bar­geld frag­te, wenn sie nicht ge­ra­de da­mit be­schäf­tigt war „al­lah“ lei­se in sich rein­zu­ru­fen. aus­ser­dem eine be­ein­dru­ckend gros­se ge­stalt die durch­ge­hend un­ver­ständ­lich vor sich hin­mur­mel­te, aber auch je­den fahr­gast ein­zeln an­mur­mel­te. die hand­ges­te liess er­ken­nen, dass das ge­mur­mel eine fra­ge nach spen­den sei.

un­ter der hugo-preuß-brü­cke war ge­ra­de ein ob­dach­lo­ser aus sei­nem schlaf­sack ge­stie­gen und streck­te sich. als fri­da und ich vor­bei gin­gen, frag­te er mich, ob ich wis­se wel­cher tag heu­te sei: „mitt­woch?“ zu­fäl­lig wuss­te ich dass heu­te don­ners­tag und der ers­te mai sind und sag­te es ihm. dass heu­te fei­er­tag sei, schien ihn zu ir­ri­tie­ren.

kurz vor der fried­rich­stras­se, am reichs­tags­ufer, bil­de­te ich mir ein, dass dort der glei­che ob­dach­lo­se auf ei­ner stein­bank in der son­ne lag. aber das muss­te eine ver­wechs­lung ge­we­sen sein. daür tra­fen wir kurz dar­auf vor dem ad­mi­rals­pa­last die frau wie­der, die die gan­ze zeit „al­lah“ rief. an der fri­schen luft fühl­te sie sich of­fen­bar so frei, das jetzt auch ein biss­chen lau­ter zu schrei­en als in der u-bahn.

nach­dem wir in der ora­ni­en­bur­ger­stras­se wie­der in die u-bahn ge­stie­gen wa­ren, hör­te ich zu mei­ner ver­wun­de­rung wie­der „al­lah“ rufe der frau, dies­mal aber ein paar u-bahn­wa­gen wei­ter hin­ten. auch der mur­mel­de bett­ler war wie­der an bord. er hat­te mich zu­erst auf dem bahn­steig der u-bahn­sta­ti­on reh­ber­ge an­ge­mur­melt, dann auf der fahrt zum na­tur­kun­de­mu­se­um aber erst auf dem rück­weg in den wed­ding ver­stand ich ihn: „has­te mal ei­nen euro fünf­zig?“

ich ver­nein­te auch zum drit­ten mal.

morgenspaziergang vom naturkundemuseum zum oranienburger tor wie ihn meine armbanduhr aufgezeichnet hat