
ab jetzt immer im haus: sauerteig, eingelegte zitronen und sowieso und schon immer: erdnussmus.
ab jetzt immer im haus: sauerteig, eingelegte zitronen und sowieso und schon immer: erdnussmus.
fridas impulskontrolle funktioniert bei vögeln mittlerweile sehr gut. wenn sie einen sieht ignoriert sie die mittlerweile meist oder schaut mich an um nen keks zu bekommen statt hinterher zu hetzen. bei kaninchen fällt es ihr manchmal noch schwer sich zu beherrschen, vor allem wenn sie weghüpfen.
fängt alles
burger buns, schön aufgegangen und super lecker. leider ausersehen mit quinoa statt sesam 🙈
meine faszination was ein gemisch aus nichts anderem als roggenvollkornmehl und -schrot ,wasser und salz so in unserer küche veranstaltet ist ungebrochen.
im gleichschritt durch oberkrämer.
als ich vor 20 jahren anfing auf dieser seite ins internet zu schreiben, war einer der gründe das zu machen das bestreben festzuhalten was ich überhaupt so gemacht habe. schon damals raste die zeit nur so dahin und wenn dann schlag auf schlag ein weihnachtsfest nach dem anderen an einem vorbeirauscht, isses ja ganz schön wenigsten zu wissen was man zwischendurch so getrieben hat.
jetzt hab ich fast zwei jahre nicht mehr regelmässig hier rein geschrieben, was auch deshalb ein bisschen schade ist, weil ich hier gar keine notizen über unseren hund nachlesen kann, der jetzt auch schon über zwei jahre alt ist. mequitto macht das besser, seit er und seine frau einen hund haben, schreibt er regelmässig dazu ins internet. ich lese das sehr gerne.
Seit das Tier in meinem Zimmer schläft, schläft so etwas wie eine Grundspannung mit mir mit. Vor allem morgens, wenn ich noch nicht richtig wach bin, aber nicht mehr schlafe. Wenn die Hündin mitbekommt, dass ich wach bin, dann wird sie aufgeregt und steht von ihrem Bettchen auf. Sie kommt zu mir, wedelt den Schwanz und leckt an Gliedmassen, die unter der Decke hervorlugen. Das versuche ich um jeden Preis zu vermeiden. Wenn ich morgens also halbwach bin, bin ich so sehr darum bemüht, mich schlafend zu stellen, dass ich total verkrampfe.
Wenn ich von morgens rede, dann meine ich die Zeit zwischen 5 und 6 Uhr.
bei uns ist das mittlerweile umgekehrt: wenn ich zwischen fünf und sechs uhr aufstehe, bleibt frida liegen. egal ob ich mich dann an den schreibtisch setze oder in die küche, bis sechs, halb sieben bleibt frida im bett, danach dackelt sie mal kurz zu mir um zu prüfen ob alles in ordnung ist und legt sich dann irgendwo hin. erst so ab sieben fängt sie an mich genauer zu beobachten und schaut, ob ich vielleicht schon anstalten mache mal langsam mit ihr loszugehen.
wie bei meq und seiner frau bin ich bei uns in der ehe derjenige der „locker mit Schlaf umgeht“. ich brauche nicht so viel schlaf und kann gegebenenfalls fehlenden schlaf jederzeit in 10, 20, 30 oder 60-minuten happen nachholen. deshalb hab ich mir in der welpenzeit die nächte um die ohren geschlagen, als die pudel-blase noch nicht ihr volle kapazität erreicht hatte.
früher, also vor dem hund und als ich noch regelmässig ins internet schrieb, habe ich sehr wenig geschlafen. fünf bis sechs stunden reichten mir locker. meine health-app verrät mir, dass ich zwischen dem august 2016 und april 2017 im schnitt 5:14 stunden schlief, 2018 und 2019 waren es im durchschnitt 5:30 stunden. seit zwei jahren werde ich langsam hundeähnlicher und habe meine durchschnittliche schlafzeit auf sieben stunden ausgebaut.
an wochenenden dürfte meine schlafzeit sehr viel höher sein: früh ins bett, früh aus dem bett und mit frida lange spazieren gehen und dann den rest des vormittags und mittag wieder schlafen. ich bin mir nicht sicher warum ich das so toll finde, ob ein hund, der den grössten teil des tages schläft mich einfach auch zum schlafen inspiriert oder ob der hund und das lange spazieren gehen eifach ein super ausrede sind mich ständig ins bett zu legen.
weil frida keine haare verliert und nicht nach hund riecht, haben wir ihr nie verboten sich auf sofas oder betten zu legen. trotzdem schläft sie mit vorliebe irgendwo, auf dem nackten holzboden, auf decken, unter dem sofa, auf schmutziger wäsche, aber gelegentlich dann eben auch auf sofas oder betten. nur in ihrem eigentlichen hundebettchen schläft sie so gut wie nie — ausser wenn sie uns gefallen will und bock auf eine belohnung hat.
obwohl einen lieblingsplatz hat sie, ihren flauschigen mini-donut. den haben wir ihr vor einem jahr geschenkt und leider hielt sie ihn für ein tolles spielzeug, das man durch die wohnung zerren und berammeln kann. als konsequnz verschwindet der donut dann immer und taucht erst wieder auf, wenn sie tiefenentspannt ist. dann liegt sie stundenlang drin zusammengerollt oder drüber gestreckt.
überhaupt ist frida jetzt (endlich) extrem entspannt und geduldig. die beifahrerin hat die angewohnheit frida immer wieder mal aus versehen ins schlafzimmer oder badezimmer zu sperren. heute hat die beifahrerin mich irgendwann gefragt wo frida denn sei, bis sie auf die idee kam, dass sie wohl die schlafzimmertür zu gemacht habe, mit frida im schlafzimmer. bemerkbar gemacht hat sich frida in der zeit nicht, obwohl das bestimmt eine halbe stunde gewesen sein muss, in der sie im schlafzimmer eingesperrt war. frida sass kerzengerade vor der tür und sah aus als freute sie sich weniger über die befreiung, als über eine bestandene, schwere aufgabe, als sie föhlich aus dem schlafzimmer hüpfte.
ausser wenn sie mal sehr dringend raus muss, macht frida auch nie mit fiepen oder quaken auf sich aufmerksam, sondern versucht uns mit starrenden blicken zu hypnotisieren. wenns noch nicht an der zeit ist reicht es meisten sie dazu aufzufordern sich nochmal hinzulegen — bis sie es nach ner stunde nochmal probiert.
wenn wir nicht gerade spazieren gehen (zwei mal pro tag), oder kurz pinkeln gehen (mittgas und abends) schläft frida. einmal pro tag möchte sie aber ihren schlaf unterbrechen und mit mir zuhause spielen oder tricks üben. ziemlich genau jeden tag um 14:30 uhr. dann steht sie auf, streckt sich genüsslich und lautstark und stupst mich höflich an. ausser ich habe gerade eine telko, dann wartet sie bis ich „tschüss“ sage (was mich jedes Mal ein bisschen erschüttert).
danach schläft sie dann wieder ein, zwei stündchen, bis zum nachmittgasspaziergang.
@vw halt. immerhin hat er 6 monate ohne murren und werkstatt funktioniert.
nachtrag 02.05.2022: heute früh war die fehlermeldung verschwunden, in der werkstatt (spontanbesuch ohne termin) kam dem techniker die fehlermeldung bekannt vor, die schauen sich das an, dauert 1-2 tage. sollte aber alles von der gewährleistung abgedeckt sein, bonus, das auto wird von VW zum ersten mal seit der produktion gewaschen, kostenlos.
Ich glaube fest daran, dass der Weg zu mehr Gesundheit über drei einfache Regeln führt: Ausreichend Bewegung, ausgewogene Ernährung und auf die Signale des eigenen Körpers achten.
Alle drei Regeln zu befolgen, ist aber schwerer, als man denken würde. Unser Alltag fordert kaum noch Bewegung von uns, viele von uns verbringen ihr Berufsleben am Schreibtisch. Selbst für die Versorgung mit Nahrung müssen wir kaum mehr als einen Finger auf dem Bildschirm krümmen. Wir können uns alles an die Haustür liefern lassen oder Fertigessen an jeder Ecke kaufen.
Die Bequemlichkeit, mit der vor ein paar Jahrhunderten lediglich Adlige oder Superreiche ihr Leben führen konnten, steht heute den meisten offen. Statt Sänften und Kutschen nutzen wir Taxis, Busse und Bahnen oder eigene Autos. Essen, industriell oder von schlecht bezahlten Menschen hergestellt und geliefert, kann mittlerweile jeder günstig auf der Chaiselongue liegend bestellen.
Damit geht einher, dass sich praktisch jeder Mensch im reichen, industriell entwickelten Westen als Ausbeuter von natürlichen Ressourcen und weniger Privilegierten betätigen kann – aber das ist ein ganz anderes Thema.
Entscheidend ist: Ausreichend Bewegung, selber frisch und ausgewogen kochen, Dinge des alltäglichen Bedarfs selber herstellen – all das sind jetzt eher bewusste Entscheidungen, keine Notwendigkeiten mehr. Bequemlichkeit überwinden oder diese Entscheidungen im Alltagsrauschen herbeizuführen, die Signale des Körpers wahrzunehmen und zu verstehen, kann eine echte Herausforderung sein.
Mir ist diese Herausforderung jahrelang nicht besonders gut gelungen. Ich pflegte einfach den Lebensstil weiter, den ich mir mit Anfang 20 als Schreinerlehrling zugelegt hatte: Fertigessen und Bier als Grundnahrungsmittel und nach Feierabend reglos das goldene Zeitalter des Fernsehens genießen – nur dass ich tagsüber nicht mehr zentnerweise Holz und Möbel durch die Gegend wuchtete, sondern den Tag am Schreibtisch saß. Kochen mit frischen Zutaten und damit eine ansatzweise ausgewogene Ernährung fing ich erst wieder an, als ich meine Frau kennenlernte. Auf meine Bewegung achtete ich erst wieder, als mein Telefon 2013 anfing, meine Schritte zu zählen und mir meine Mangelbewegung quantifizierte.
Seit Jahrhunderten reden uns Werber und Missionare ein, dass der Geist willig, aber das Fleisch schwach sei. Ganz falsch liegen sie damit nicht. Modernisiert könnte man vielleicht sagen: Der Geist glaubt, Werbung funktioniert nicht – das Fleisch kauft dann trotzdem Überraschungseier. Dass Geist und Fleisch vielleicht auch einfach ein Kommunikationsproblem miteinander haben, ging mir kürzlich auf Twitter auf. Die Werber für einen Hersteller von Fitnessgadgets fragten mich dort: „Wenn dein Körper sprechen könnte, was würde er dir sagen?“ Die steile Werbethese, dass ein Körper nicht sprechen kann, ist natürlich Quatsch – dass er einen sogar anschreien kann, erkennt man, wenn man sich zum Beispiel mal von einem Pferd auf den Fuß treten lässt.
Aber dass subtilere Statusupdates, die unser Körper aus Abermillionen körpereigenen Sensordaten, Rezeptoren und Nervenbahnen kompiliert, nicht immer ankommen, überhört oder falsch verstanden werden – da ist wohl was dran. Ich kann daher auch nichts Schlechtes daran finden, wenn elektronische Helfer mit externen Körpersensoren den Kommunikationsproblemen zwischen Geist und Fleisch auf die Sprünge helfen. Denn das behaupten die Werber und Hersteller nicht nur, sondern das deckt sich mit meinen Erfahrungen.
Ich vertraue meinem Telefon und meiner Armbanduhr, so wie ich unserem Hund vertraue. Sie sind Helfer, die mich wecken, daran erinnern und motivieren, aufzustehen, rauszugehen, sie achten auf mich – und auch wenn sie mich de facto ständig überwachen, habe ich das Gefühl, dass in diesen symbiotischen Beziehungen die Vorteile überwiegen.
Tatsächlich habe ich gerade die steile These aufgestellt, dass wir mit unseren elektronischen und vernetzten Helfern in einer symbiotischen Beziehung stehen. Ich glaube, es ist an der Zeit, uns das einzugestehen. Einzugestehen, dass wir bereits in Symbiose mit Technologie leben, aber vor allem die Vorteile davon zu erkennen und diese klug und umsichtig zu unserem Nutzen weiterzuentwickeln.
mehrkornbrot nach jeffrey hamelman nach poetzblog.de
noch heiß angeschnitten und gleich ein drittel aufgegessen.
kurze pause
5:30 uhr aufgewacht, gestern angesetztes brot vorbereitet und die idee gehabt ganz früh mit frida spazieren zu gehen. weil ich gestern in mequitos hundeblog las, dass er mit seinem fellbündel an grunewaldsee war, dachte ich, das können wir doch mal frühmorgens probieren. als die beifahrerin und frida zum letzten mal dort waren, ich glaube vor über einem jahr, fanden wir es etwas zu überlaufen und frida war am hundestrand vor allem gestresst wegen der ständig fliegenden stöckchen und bälle und hunderten hunden. (videos vom spaziergang auf instagram)
es zeigt sich, einerseits kommt man morgens mit dem auto schnell zum grunewaldsee (18 minuten), man kann dort bequem parken und es ist kaum etwas los. insgesamt sind wir 5 hunden begegnet, zweien davon zweimal.
zurück zuhause das brot gebacken, scheint gut geworden zu sein.
nachdem meq gerade vom grunewaldsee schrob, spontan entschieden heute einen ganz frühen morgenspaziergang um den grunewaldsee zu machen. war sehr schön und fast menschen- und hundeleer.