mein (ur­laubs-) tag heu­te

felix schwenzel in notiert

00:00 schla­fen
04:30 auf­ge­stan­den, CO₂ sen­so­ren und gas­ver­brauch ge­prüft (3,0 m³ ges­tern ver­braucht), im in­ter­net ge­le­sen
05:10 im bett wei­ter im in­ter­net ge­le­sen
05:35 schla­fen
06:30 ers­te, zwei­te und drit­te tas­se kaf­fee, au­to­ly­se­teig für ci­bat­ta an­ge­setzt
07:10 gas­si mit fri­da, ca. 6 ki­lo­me­ter, meh­re­re am­seln auf­ge­spürt, kei­ne ka­nin­chen, da­für aber ei­ni­ge ge­fro­re­ne ka­nin­chen­köt­tel ge­fun­den
08:30 vier­te tas­se kaf­fee, ci­bat­ta teig kne­ten (las­sen)
09:00 ins bett, in­ter­net le­sen, ein­schla­fen
10:00 ci­bat­ta teig deh­nen und fal­ten
10:30 ins bett, von der woh­nung be­nach­richt wor­den, dass die bei­fah­re­rin im schlaf­zim­mer „stoss­lüf­tet“, in­ter­net le­sen, ein­schla­fen
11:00 ci­bat­ta teig deh­nen und fal­ten, ofen vor­hei­zen, nach­den­ken
11:30 ge­se­hen, dass aus dem „stoss­lüf­ten“ (wie­der mal) eine stun­de lüf­ten und woh­nung aus­küh­len ge­wor­den ist
12:30 ci­bat­ta in den ofen
12:45 ale­xa me­dia play­er kom­po­nen­te in home as­si­tant in­stal­liert da­mit die au­to­ma­ti­sche woh­nung die bei­fah­re­rin nach 10 mi­nu­ten in der stu­be an­schrei­en kann (und nicht nur eine nach­richt aufs han­dy schickt), wenn das fens­ter im schlaf­zim­mer län­ger als 10 mi­nu­ten of­fen ist. da­bei be­merkt, dass der fern­se­her und das fire tv in der stu­be seit über ei­nem jahr nicht mehr be­nutzt wur­de. die bei­fah­re­rin schaut näm­lich seit ei­nem jahr auch nur noch auf dem mac­book oder ipad fern­se­hen — so wie ich seit un­ge­fähr 12 jah­ren.
13:10 cia­ba­ta aus dem ofen ge­holt
13:52 wie­der ins bett
14:50 cia­ba­ta ge­ges­sen
15:00 ins in­ter­net ge­schrie­ben

jetzt lege ich mich wohl gleich mal ins bett und schaue slow hor­ses s02e04 statt mich auf den weg zur (prä­senz) fir­men-weih­nachts­fei­er zu ma­chen. hab an­ge­sichts der krank­mel­dungs­la­ge doch zu viel vi­rus-pa­nik.


cia­batta nach dem plötz­blog. bin im­mer wie­der er­staunt mit wel­chen mit mi­ni­ma­len men­gen hefe man so nen trieb schafft.


CO₂-sen­so­ren ka­li­briert

felix schwenzel

weil in den ho­me­as­sistant 2022.12 re­lease no­tes stand, dass mit die­ser ver­si­on auch sen­si­ri­on BLE CO₂-Sen­so­ren un­ter­stützt wer­den, hab ich mir gleich so ei­nen kau­fen müs­sen. bei mou­ser kos­tet der 59,80 € (71,16 € mit um­satz­steu­er). das schö­ne ist, der sen­sor ist ka­li­briert, das teil hat ei­nen licht­in­di­ka­tor und lässt sich zur ak­ti­vie­rung ein­fach auf usb netz­tei­le ste­cken, ist also auch mo­bil mit ei­nem akku-pack zu be­nut­zen.

nicht ganz bil­lig, aber bil­li­ger als an­ders­wo. die lie­fe­rung kam aus den USA mit fe­dex in­ner­halb von 4 ta­gen. ein­ge­steckt und plopp! von home as­sistant ent­deckt.

seit ho­me­as­sistant den um­gang mit blue­tooth BLE ge­rä­ten mas­siv ver­bes­sert hat und vor al­lem eine mög­lich­keit ge­schaf­fen hat güns­ti­ge blue­tooth-re­pea­ter in der woh­nung zu ver­tei­len sind blue­tooth sen­so­ren von ei­nem gros­sen, un­zu­ver­läs­si­gen scheiss zu ei­nem gros­sen ver­gnü­gen ge­wor­den. funk­tio­niert ein­fach.

das ein­zi­ge pro­blem, mei­ne bei­den vor­han­de­nen CO₂-sen­so­ren, die ich mir vor 4 jah­ren für 20 euro ge­baut habe, zeig­ten ganz an­de­re wer­te an. die al­ten sen­so­ren zeig­ten zu­ver­läs­sig an wenn mehr leu­te im raum wa­ren oder bei­spiels­wei­se der back­ofen heiz­te. aber ganz of­fen­sicht­lich wa­ren sie nicht die boh­ne ka­li­briert, bzw. ka­li­brier­ten au­to­ma­tisch den in 24 stun­den ge­mes­se­nen nied­rigs­ten wert als 400 ppm. which is quatsch.

aber die­se au­to­ka­li­brie­rung lässt sich ab­stel­len und ma­nu­ell vor­neh­men. ich musst enur mei­ne al­ten my­sen­sors-sket­che ein biss­chen über­ar­bei­ten (die­se bi­blio­thek funk­tio­niert wun­der­bar) und den sen­so­ren ei­nen schal­ter hin­zu­fü­gen, da­mit ich sie per ho­me­as­sistant ka­li­brie­ren konn­te.

die „ka­li­brie­rung“ nahm ich auf dem bal­kon vor, die sen­so­ren 20 mi­nu­ten draus­sen mes­sen las­sen, die­sen wert als 400 ppm ka­li­brie­ren und dann wie­der rein mit den sen­so­ren. jetzt habe ich drei ka­li­brier­te CO₂-sen­so­ren, auch wenn die wer­te des mhz19-sen­sors 200 pmm zu hoch schei­nen, so sind die wer­te jetzt de­fi­ni­tiv aus­sa­ge­kräf­ti­ger.


Photo by felix schwenzel on December 12, 2022. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

selbst­ge­mach­te pom­mes, ve­ga­ne brat­wurst, wer­der cur­ry ket­chup.


was ich die­ses jahr ge­lernt habe und mein le­ben sehr be­rei­chert hat:

cham­pi­gnons brät man nicht mit zwie­beln, salz und pfef­fer bei mitt­le­rer hit­ze an, son­dern grob ge­schnit­ten, ohne fett, ohne salz, also ohne al­les, bei sehr gros­ser hit­ze scharf an. da­bei quiet­schen sie, ver­lie­ren was­ser und grös­se, bräu­nen sich und ver­wan­deln sich in kom­pak­te, fes­te ge­schmacks­bom­ben. sie blei­ben auch so, wenn man sie dann in auf­läu­fe wirft oder mit an­de­rem ge­döns über­backt oder zum bei­spiel säu­ert.


brown­sche mo­le­ku­lar­be­we­gung

felix schwenzel

das mor­gen­ri­tu­al von frda und mir ist bei­na­he je­den tag gleich. ich ste­he auf, sie bleibt noch eine hal­be oder gan­ze stun­de (im mei­nem bett) lie­gen, wäh­rend ich in der kü­che im in­ter­net lese und kaf­fee trin­ke. sie kennt die ge­räu­sche die ich in der kü­che ma­che und weiss, da pas­siert nichts für sie in­ter­es­san­tes. spä­tes­tens um 7 steht sie aber auf und prüft die lage. wenn ich noch mit dem in­ter­net be­schäfg­tigt er­schei­ne, die spül­ma­schi­ne aus­räu­me oder wei­ter kaf­fee zu­be­rei­te und in mich rein kip­pe, legt sie sich wie­der zum dö­sen hin, jetzt aber so, dass sie mich im zwei­fel im blick hat.

wenn ich mor­gens nicht in gang kom­me ver­sucht sie mich durch in­ten­si­ves an­star­ren dazu zu brin­gen mal lang­sam in gang zu kom­men.

das ers­te zeu­chen dass es lang­sam los geht ist, wenn ich den kühl­schrank öff­ne und den maas­dam­mer raus­ho­le und in klei­ne wür­fel schnei­de (ihr le­cker­chen für den mor­gen­spa­zier­gang). so­bald ich mit den le­cker­chen an­fan­ge steht sie auf streckt sich ge­nüss­lich und sehr laut und be­ob­ach­tet mich (zu­rück­hal­tend) beim le­cker­chen zu­schnei­den.

wenn die le­cker­chen ge­schnit­ten sind, star­tet die nächs­te es­ka­la­ti­ons­stu­fe wenn ich mich um­zie­he. das ist das si­gnal für fri­da dass es jetzt bald los­geht und da­mit fan­gen (wahr­schein­lich) die bo­ten­stof­fe bei ihr an zu zir­ku­lie­ren. sie läuft im flur auf und ab und dreht krei­se um mich, um mich sub­til zur tür zu zie­hen.

heu­te gab es eine klit­ze­klei­ne stö­rung im be­triebs­ab­lauf. beim kä­se­schnei­den fiel mir auf, dass die bio­müll­ton­ne voll war und stell­te sie in den flur. fri­da be­glei­te­te mich in den flur und be­schnup­per­te noch ein biss­chen die bio­ton­ne. wäh­rend sie ab­ge­lenkt im flur schnup­per­te warf ich ihr ein kä­se­stück­chen in ih­ren fres­napf und schnitt wei­ter käse. fri­da stiess wie­der zu mir in die kü­che und be­ob­ach­te­te mich ru­hig beim kä­se­schnei­den.

weil ge­ruchs­mo­le­kü­le ihr zeit brau­chen um sich durch die luft zu be­we­gen („der mitt­le­re qua­dra­ti­sche Ab­stand von ih­rem Aus­gangs­punkt“ wächst pro­por­tio­nal zur Zeit) dau­er­te es auch 30-40 se­kun­den bis sie be­merk­te, dass nicht nur auf der ar­beit­plat­te käse lag, son­dern auch in der nähe des bo­dens. als hät­te sie je­mand an der sei­te an­ge­tippt, riss sie ih­ren kopf rich­tung fut­ter­napf und fand und ver­speis­te den käse.

die­se lang­wei­li­ge ge­schich­te ist im ver­gleich zu dem was fri­da sonst mit ih­rer nase macht völ­lig un­spek­ta­ku­lär, ich woll­te es aber trotz­dem auf­schrei­ben, weil es mich heu­te früh fas­zi­niert hat. viel fas­zi­nie­ren­der ist na­tür­lich, dass fri­da per­son­nen fin­den kann, die über hun­der­te von me­tern durch die stadt ge­lau­fen sind (wenn man ihr eine ge­ruchs­pro­be der ziel­per­son zeigt) oder ei­nen tan­nen­zap­fen in ei­nem hau­fen tan­nen­zap­fen fin­den kann, den die bei­fah­re­rin vor­her kurz an­ge­fasst hat.


ty­pi­sche kon­ver­sa­ti­on bei uns zu­hau­se:
„war­um lie­gen denn da pin­sel im kühl­schrank?“
„die muss ich noch sau­ber­ma­chen!“


ta­do ther­mo­stat nach sechs jah­ren ir­repa­ra­bel?

felix schwenzel

eins un­se­rer tado ther­mo­sta­te zeigt neu­er­dings auf dem dis­play die tem­pe­ra­tur in fah­ren­heit an. tado bie­tet ei­gent­lich gar nicht die mög­lich­keit die an­zei­ge ein­heit zu än­dern, das geht, sagt das in­ter­net, nur über den sup­port.

sup­port geht bei tado neu­er­dings (?) nur über die chat-funk­ti­on. das ist wun­der­bar asyn­chron und zieht sich ge­ge­be­nen­falls über meh­re­re tage hin.

je­den­falls sag­te mir der sup­port am ende das üb­li­che, „did you try to turn it off and on again?“ — oder in tado-sprech:

Sie könn­ten, falls das noch nicht ge­sche­hen ist das Ther­mo­stat noch­mal kom­plett aus dem Ac­count lö­schen. Das Zim­mer gleich mit. Dann strom­los ma­chen, er­neut pai­ren und Raum er­stel­len.

der schluss­satz hat mich dann aber doch über­rascht:

Das Ge­rät ist halt auch schon ziem­lich alt und im Ernst­fall lei­der nicht re­pa­ra­bel.

un­se­re eta­gen­hei­zung dürf­te so um die 20 oder 30 jah­re alt sein und kürz­lich wur­den bei ei­ner war­tung ge­schätzt ein drit­tel der tei­le der an­la­ge aus­ge­tauscht. sen­so­ren, tei­le der brenn­kam­mer und so. auch die 20-30 jah­re al­ten ther­mo­sta­te funk­tio­nie­ren noch, auch wenn wir sie alle ab­mon­tiert ha­ben und mit tado ther­mo­sta­ten aus­ge­tauscht ha­ben. vor sechs jah­ren ha­ben wir uns die din­ger un­ge­fähr an­ge­schafft, hier ist mei­ne re­zen­si­on von da­mals.

um die 70 euro kos­ten die din­ger pro stück und tado meint die sei­en nach sechs jah­ren so ver­al­tet, dass sie ir­repa­ra­bel sei­en?

ich fin­de das schon sehr ir­ri­tie­rend, so­et­was bei ei­nem sup­port-ge­spräch zu le­sen, zu­mal es sich hier ja auch of­fen­sicht­lich nicht um ein hard­ware, son­dern ein soft­ware pro­blem han­delt. und weil die soft­ware pro­prie­tär ist, kann man da als end­be­nut­zer auch nichts ma­chen, aus­ser zu hof­fen das ab­mel­den und neu­an­mel­den viel­leicht hilft.

aber auch nach sechs jah­ren, mit teil­wei­se schon „schon ziem­lich al­ten“ ther­mo­sta­ten, bin ich, sind wir, nach wie vor su­per zu­frie­den mit dem tado-sys­tem. es ist nach wie vor eine der tech­no­lo­gien in der woh­nung, das im hin­ter­grund ar­bei­tet und für eine an­ge­neh­me at­mo­sphä­re sorgt sorgt, ohne dass man sich um ir­gend­was küm­mern muss. aus­ser na­tür­lich wenn man wäh­rend ei­ner gas­preis­explo­si­on die hei­zungs­steue­rung ins­ge­samt ein paar grad re­du­zie­ren möch­te und des­halb alle schalt­plä­ne der hei­zung ein­mal an­fasst — und dann wie­der ver­gisst.

und ein ernst­fall ist die fah­ren­heit-an­zei­ge ja auch nicht. in der app und der API funk­tio­niert wei­ter­hin al­les ein­wand­frei und auch die hard­ware zickt bis­her nicht rum.

screenshot von einer von „alexanders“ anmerkungen im support-chat: „Sie könnten, falls das noch nicht geschehen ist das Thermostat nochmal komplett aus dem Account loschen. Das Zimmer gleich mit. Dann stromlos machen, erneut pairen und Raum erstellen. Das Gerat ist halt auch schon ziemlich alt und im Ernstfall leider nicht reparabel. Viele Grüße, Alexander“

nach­trag: es stell­te sich spä­ter her­aus, dass die tem­pe­ra­tur des ther­mo­stats auf fah­ren­heit kon­fi­gu­riert war. um­stel­len konn­te ich das in ho­me­kit. das ther­mo­stat funk­tio­niert bis heu­te ein­wand­frei.


Photo by felix schwenzel in Wedding, Berlin. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

ges­tern früh beim gas­si ge­hen.


die en­er­gie­bi­lanz un­se­rer woh­nung im no­vem­ber

felix schwenzel

mit @ho­me­as­sistant mes­se ich schon seit über ei­nem jahr un­se­ren strom­ver­brauch. da­für er­fas­se ich den strom­zäh­ler­stand mit ei­ner bil­li­gen, auf­ge­kleb­ten esp-ka­me­ra und cloud OCR (zur zeit via goog­le). die ein­zel­wer­te (lich­ter, spül-, wasch- etc-ma­schi­nen) er­fas­se ich mit ein paar mess-steck­do­sen aber vor al­lem mit der „cus­tom in­te­gra­ti­on“ ho­me­as­sistant-power­calc, mit der die ver­brauchs­wer­te sich sehr ak­ku­rat be­rech­nen/schät­zen las­sen. für die du­sche und den boi­ler lei­te ich die wer­te von ei­nem tem­pe­ra­tur­sen­sor an der heiss­was­ser­lei­tung ab, da­für war ei­ni­ges an ka­li­brie­rung und aus­pro­bie­ren nö­tig, aber die wer­te pas­sen mitt­ler­wei­le ganz gut.

die­sen mo­nat habe ich an­ge­fan­gen, bzw. ver­sucht auch den ver­brauch der hei­zung zu er­fas­sen. wir be­nut­zen tado ven­ti­le und las­sen tado auch al­les steu­ern. tado nutzt die da­ten die wir er­zeu­gen mitt­ler­wei­le auch ganz sinn­voll und stellt Abon­nen­ten seit ner wei­le eine or­dent­lich ka­li­brier­te ver­brauchs­schät­zung zur ver­fü­gung mit der sich auch his­to­ri­sche da­ten zum ver­gleich an­zei­gen las­sen.

ers­te er­kennt­nis hier, im ver­gleich zum vor­jahr ha­ben wir zwar un­se­re ziel­tem­pe­ra­tu­ren or­dent­lich ge­senkt (1-3 grad), aber das glei­che wie im letz­ten no­vem­ber ver­braucht (da­für war der ok­to­ber wär­mer, da ha­ben wir im ver­gleich 100% we­ni­ger ver­braucht).

zwei­te er­kennt­nis: ein gross­teil der en­er­gie geht bei uns für warm­was­ser­er­zeu­gung drauf, der en­er­gie­ver­brauch für lich­ter und ge­rä­te ist na­he­zu ver­schwin­dend ge­ring im ver­gleich zu der en­er­gie die für war­mes was­ser drauf­geht.

da­durch dass ich jetzt den hei­zungs­ver­brauch ei­ni­ger­mas­sen gut ken­ne, sehe ich das in den letz­ten bei­den ta­gen, an de­nen ich so­wohl ge­kocht als auch ge­ba­cken habe, der gas­ver­brauch des herds auch noch­mal je­weils 15 kWh war. die­se men­ge hat mich dann doch sehr über­rascht (auch wenn die kWh gas sehr viel güns­ti­ger ist als die kWh strom).

wir (bzw. home as­sistant) schal­ten alle lich­ter bei nicht-ge­brauch aus und ha­ben aus­schliess­lich LEDs im ein­satz. aber dass der en­er­gie­ver­brauch für lich­ter und ge­rä­te ge­ra­de mal 15-20 % un­se­rer en­er­gie­bil­naz (im win­ter) aus­macht, ist dann schon be­mer­kens­wert.

(an­mer­kung: der gas­ba­sier­te en­er­gie­ver­brauch ba­siert auf der stark ver­ein­fach­ten rech­nung kWh = m³×10)


Photo by felix schwenzel on November 19, 2022. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

gas­si­run­de


ich find die­se schnel­len, wei­chen und saf­ti­gen leb­ku­chen gross­ar­tig, die bei­fah­re­rin lei­der (oder zum glück?) nicht.


Photo by felix schwenzel on November 16, 2022. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

mitt­ler­wei­le hab ich so viel rou­ti­ne beim ko­sa­ken­brot­ba­cken, dass es sich qua­si al­lei­ne backt.


sehr er­freu­lich wenn das back­ergeb­nis aus­sieht wie im plötz­blog.


die ve­ga­nen bur­ger pat­ties von „gar­den gour­met“ wa­ren su­per. lei­der spä­ter ge­merkt, dass die von nest­le sind. müs­sen wir dem­nächst dann wohl, wie die buns, selbst ma­chen.


Photo by felix schwenzel on November 11, 2022. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

mor­gen gibt’s ham­bur­ger


Photo by felix schwenzel on November 10, 2022. Keine Fotobeschreibung verfügbar..
Photo by felix schwenzel on November 10, 2022. Keine Fotobeschreibung verfügbar..
Photo by felix schwenzel on November 10, 2022. Keine Fotobeschreibung verfügbar..
Photo by felix schwenzel on November 10, 2022. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

drei tage ur­laub und ich gehe mei­ner lieb­lings­be­schäf­ti­gung nach: wie ein hund le­ben; mor­gens früh raus und das re­vier kon­trol­lie­ren, da­nach erst­mal wie­der schla­fen, dann die in der spei­se­kam­mer ver­gra­be­nen, vor­be­rei­te­ten vor­rä­te lang­sam weg­fres­sen und noch­mal hin­le­gen.

(beim brot sieht man von der sei­te gut wie der sau­er­teig ge­ar­bei­tet hat, die grös­se hat sich mehr als ver­dop­pelt. der stol­len ist mit wei­zen­voll­korn, aus dem plötz­blog und ein ge­dicht)


Photo by felix schwenzel in Frankfurter Tor. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

wir sit­zen vor ei­nem plat­ten­bau beim frank­fur­ter tor in der son­ne. ir­gend­wann kommt ei­ner die­ser grim­mi­gen ost-rent­ner aus der tür und sagt: „isch wünsch eusch bei­den ei­nen wun­der­schö­nen tag!“ zur ver­ab­schie­dung trägt er mir noch auf ge­sund zu blei­ben.


Sel­ber schuld! (t3n 70)

felix schwenzel in t3n

Als ich jung war, habe ich kurz in ei­nem Pfle­ge­be­ruf ge­ar­bei­tet. Heu­te, sagt man, sei ne­ben dem Hand­werk ge­ra­de in Pfle­ge­be­ru­fen der Fach­kräf­te­man­gel be­son­ders hoch. Ich war da­mals zwar kei­ne Fach­kraft, son­dern Zi­vil­dienst­leis­ten­der, aber rück­bli­ckend kann ich über­haupt nicht ver­ste­hen, war­um die Pfle­ge­bran­che un­ter Nach­wuchs­man­gel lei­det.

Na­tür­lich ver­ste­he ich im Prin­zip schon, war­um die Pfle­ge- oder Ge­sund­heits­bran­che un­ter ei­nem Fach­kräf­te­man­gel lei­det, ich lebe ja nicht un­ter ei­nem Stein und kann die land­läu­fi­ge Er­klä­rung leicht er­goo­geln: „nied­ri­ge Be­zah­lung und schlech­te Ar­beits­be­din­gun­gen“. Schlecht be­zahl­te Ar­beit, die un­be­frie­di­gend oder gar frus­trie­rend ist, führt lo­gi­scher­wei­se zu we­nig In­ter­es­sen­ten. Die Pfle­ge­ar­beit wäh­rend mei­nes Zi­vil­di­ens­tes war auch nicht be­son­ders gut be­zahlt, aber ich emp­fand sie als enorm be­frie­di­gend. Mir hat die Ar­beit so viel Spaß ge­macht, dass ich zwi­schen­zeit­lich so­gar An­flü­ge ei­nes schlech­ten Ge­wis­sens be­kam und lern­te: An­de­ren zu hel­fen, kann sich mit­un­ter an­füh­len wie ego­zen­tri­sche Selbst­be­frie­di­gung.

Das Ge­heim­nis mei­ner Zu­frie­den­heit wa­ren die Ar­beits­be­din­gun­gen oder ge­nau­er, die Le­bens­be­din­gun­gen, de­nen ich wäh­rend mei­nes Zi­vil­di­ens­tes aus­ge­setzt war. Das Le­ben in der „Le­bens­ge­mein­schaft“, in der ich mei­nen Zi­vil­dienst leis­te­te, war in Fa­mi­li­en or­ga­ni­si­ert, in de­nen er­wach­se­ne Be­hin­der­te mit Be­treu­ern zu­sam­men­leb­ten. Ich wohn­te in ei­nem die­ser Häu­ser und war Teil der Ge­mein­schaft. Mor­gens half ich de­nen, die Hil­fe bei der Mor­gen­toi­let­te brauch­ten, wir früh­stück­ten zu­sam­men und alle gin­gen den Tag über ar­bei­ten; in ei­ner der Werk­stät­ten, in den Häu­sern, im Gar­ten oder der Land­wirt­schaft.

Ich hat­te kei­ne Se­kun­de das Ge­fühl, Le­bens­zeit zu ver­schwen­den. Die Ar­beit war äu­ßerst sinn­stif­tend und mach­te mir so viel Spaß, dass ich nach mei­nem Zi­vil­dienst noch ein paar Mo­na­te wei­ter als An­ge­stell­ter bei der Le­bens­ge­mein­schaft blieb. Aus mei­ner Zi­vil­dienst­zeit habe ich die Er­kennt­nis mit­ge­nom­men, dass „ver­meint­lich“ un­at­trak­ti­ve Be­ru­fe oder Tä­tig­kei­ten eine Per­spek­ti­ve für mich sein kön­nen. Ich konn­te mir durch­aus vor­stel­len, mein Le­ben so zu ver­brin­gen, wie ich es in der Le­bens­ge­mein­schaft ge­se­hen hat­te. Ge­blie­ben bin ich trotz­dem nicht, weil ich jung war und erst mal noch mehr von der Welt se­hen woll­te.

Rei­sen­de soll man nicht nur nicht auf­hal­ten – man kann sie auch nicht auf­hal­ten. Aber – das wird oft über­se­hen – Rei­sen­de kom­men ziem­lich oft zu­rück und er­zäh­len ger­ne von ih­ren Tou­ren.

Was sich Ar­beit­ge­ber:in­nen un­ter Fach­kräf­ten vor­stel­len, ist so ziem­lich das Ge­gen­teil von Rei­sen­den. Men­schen, die am An­fang ih­rer Rei­se ste­hen, gel­ten als un­qua­li­fi­ziert, Men­schen, die schon ein paar Rei­sen auf dem Bu­ckel ha­ben, gel­ten als über­qua­li­fi­ziert oder als po­ten­zi­ell schwie­rig.

Wer von Fach­kräf­te­man­gel re­det, be­klagt ja ei­gent­lich, dass es nicht ge­nug Men­schen gibt, die ihre Aus­bil­dung (oder Rei­se) ex­akt auf die Be­dürf­nis­se der Ar­beit­ge­ber aus­ge­rich­tet ha­ben, und ma­ni­fes­tiert da­mit vor al­lem die man­geln­de Fä­hig­keit, un­ter­qua­li­fi­zier­te, über­qua­li­fi­zier­te, fach­frem­de oder quer­ein­stei­gen­de Kräf­te zu ab­sor­bie­ren und sich nach de­ren Be­dürf­nis­sen aus­zu­rich­ten.

Durch­zug, Sog oder At­trak­ti­on wer­den ge­schaf­fen, in­dem Tür und Tor ge­öff­net wer­den, nicht nur ge­gen­über Rei­sen­den, son­dern auch ge­gen­über de­nen, die ihre Rei­sen noch pla­nen. Die Be­trie­be, bei de­nen ich als Schü­ler nach Fe­ri­en­jobs ge­fragt habe und mir sa­gen las­sen muss­te, „ma­chen wir nicht“, ge­hö­ren heu­te mög­li­cher­wei­se zu den Un­ter­neh­men, die jetzt über Fach­kräf­te­man­gel kla­gen.

Um In­ter­es­se zu we­cken und Rei­sen­de an­zu­zie­hen, muss ent­we­der et­was be­son­ders An­zie­hen­des, In­ter­es­san­tes ge­bo­ten wer­den, sich kon­se­quent nach den Be­dürf­nis­sen Rei­sen­der aus­ge­rich­tet oder da­für ge­sorgt wer­den, dass Durch­rei­sen­de min­des­tens das Ge­fühl ha­ben, wei­ter­zu­kom­men. Ga­ran­tiert un­be­hel­ligt von Frem­den, Rei­sen­den, Neu­gie­ri­gen und letzt­end­lich Nach­wuchs blei­ben alle, die dar­auf be­stehen, al­les so wei­ter­zu­ma­chen, wie es im­mer ge­macht wur­de. Die sich ge­gen Wan­del oder neue Struk­tu­ren sträu­ben und die Tü­ren nur für die ver­meint­lich „ge­nau Rich­ti­gen“ öff­nen.

Frei nach Kon­fu­zi­us: Gib ei­ner Bran­che Fach­kräf­te – und der La­den läuft ein paar Jah­re. Leh­re eine Bran­che, die Be­dürf­nis­se von Ar­beit­su­chen­den zu er­ken­nen und zu be­die­nen, und sie brummt über Ge­ne­ra­tio­nen hin­weg.


ei­gent­lich wür­de fri­da jetzt ger­ne ihre abend­run­de dre­hen. wir müs­sen aber war­ten. al­bern, aber ich bin sehr stolz das sie so ge­dul­dig und ent­spannt sein kann.


Photo by felix schwenzel on October 31, 2022. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

heu­te nacht beim teig­ma­chen die hefe ver­ges­sen. der sau­er­teig hat es aber auch ohne die 5 gramm hefe aus dem re­zept ge­ris­sen.