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spiegel.de: Das eine Wort, das dabei hilft, den US-Präsidenten besser zu verstehen

sascha lobo schreibt jetzt seit 14 jahren kolumnen im spiegel.

mir sind saschas kolumnen auf spiegel.de mitt­ler­wei­le gröss­ten­teils zu kom­pli­ziert. viel­leicht brauche ich auch das …


Wenn dagegen auch alte Leute unbesorgt durch den Schnee radeln wie in Oulu, weiß man: Wir sind auf dem richtigen Weg. Und den bei Weitem höchsten Rad­fah­rer­an­teil haben Kinder, die das ganze Jahr auf zwei Rädern zur Schule kommen, auch bei minus 30 Grad – ganz selbst­ver­ständ­lich ohne Eltern. So gewöhnen sie sich an einen gesunden, un­ab­hän­gi­gen Lebensweg.

Auf der Website der Stadt kann man in Echtzeit sehen, welche Wege die Schnee­pflü­ge zuletzt geräumt oder gestreut haben. Die Stadt hat drei ver­schie­de­ne Klassen von Rad- und Fußwegen fest­ge­legt und ga­ran­tiert dafür eine bestimmte Qualität im Win­ter­dienst.

ich habe mich kürzlich gefragt, was das über eine stadt aussagt, die sich im winter, bei schnee, eis und glätte nur um die strassen kümmern will. die nach­rich­ten sprachen in der vor­letz­ten woche davon, dass die not­auf­nah­men voller menschen mit ge­bro­che­nen knochen waren — weil die gehwege nicht aus­rei­chend geräumt waren.

in de­ust­ch­land ist den städten das wohl der menschen im winter offenbar egal, ausser sie fahren auto. für diese menschen, bzw. den win­ter­dienst für strassen, stehen in berlin um die 60 bis 70 millionen euro zur verfügung. die reinigung der gehwege schiebt der senat, wie die meisten deutschen städte, auf die haus­ei­gen­tü­mer ab — was ganz of­fen­sicht­lich nicht funk­tio­niert. radwege scheinen auch nicht mit priorität geräumt zu werden, der fokus liegt klar darauf autos freie und sichere fahrt zu ver­schaf­fen.

fahr­rad­fah­rer und fuss­gän­ger müssen mit ausreden und aus­flüch­ten vorlieb nehmen, statt sich bei schnee und eis sicher fort­be­we­gen zu können.

selbst die simple idee, kindern jederzeit einen sicheren schulweg zur verfügung zu stellen, den sie mit dem fahrrad, zu fuss bei jeder witterung nutzen können scheint den meisten menschen ein absurdes ansinnen zu sein. geld für solche ansinnen will niemand in­ves­tie­ren — kin­der­schutz­mass­nah­men die etwas kosten schaffen es selten in po­lit­ker­re­den oder schlag­zei­len, ganz anders als mass­nah­men die nichts kosten. und bei autos sieht das sowieso ganz anders aus. dafür scheint immer geld da zu sein.


gigold.me: 300 Kilometer mit dem Fahrrad durch die Nacht

thomas gigold fährt mit dem rad in der nacht von halle bis kurz vor potsdam (und zurück). hört sich nach­ma­chens­wert an, nur dass ich es mit dem rad fahren nicht so habe. aber warum nicht mal eine wanderung durch …


bin ei­gent­lich ganz zu­frie­den mit mei­nem mo­bi­li­täts­mix (ÖPNV, leih­au­tos, zu fuss) und lie­be das lau­fen. beim fah­r­ad­fah­ren be­geg­nen mir er­fah­rungs­ge­mäss zu vie­le ag­gres­sio­nen. und: fahr­rad nicht bei die­sen stras­sen­ver­hält­nis­sen, sonst leih ich …


links vom 14.12.2013

felix schwenzel

me­di­um.com: The boy who­se brain could un­lock au­tism #

ich habe den gan­zen ar­ti­kel ge­le­sen in der er­war­tung, dass an ir­gend­ei­ner stel­le vor­ur­tei­le über au­tis­mus breit­ge­tre­ten oder olle ka­mel­len auf­ge­wärmt wer­den. in mei­ner li­mi­tier­ten …


rück­sicht

felix schwenzel

heu­te früh den tag gleich mit hass be­gon­nen we­gen der et­was op­ti­mis­ti­schen mut­ter am ha­cke­schen markt, der auf ih­rem fahr­rad mit lee­rem, klap­pern­den kin­der­sitz hin­ten das grün der fuss­gän­ger­am­pel scheiss­egal war (wohl aus dem­sel­bem grund wie ei­nem …


mit dem fahr­rad

felix schwenzel

eben an der ebers­wal­der stras­se zwei blog­ger ge­trof­fen als mir ket­chup und re­mou­la­de aus dem mund­win­kel lie­fen und ich mir ge­ra­de den letz­ten rest wurst in den mund schob. ich so: „gnumpf gnah mun voll.“ die so: „wo isn der opel?“

die fra­ge war be­rech­tigt, …


fahr­rad­fah­rer

felix schwenzel

der fahr­rad­fah­rer der ges­tern auf der star­gar­der stras­se vor mir her­fuhr, kurz aus dem sat­tel stieg und sich eine furz­bla­se aus dem anus drück­te, hät­te ich ei­gent­lich über­ho­len sol­len und die fres­se po­lie­ren. an­de­rer­seits stank der furz über eine …