Wolfgang Blau - (I so much hope that this is a true story,... | Facebook
(I so much hope that this is a true story, but I can't tell.) Update: Turns out my doubts were justified, it is a not based on a true story. But: The...
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4ter kaffee heute, erster auffer arbeit. (bei kaffeeautomat)

ich fand diese folge wieder sehr unterhaltsam und auch wenn mir kein witz in erinnerung geblieben ist, ausser dem stand-off in jays und glorias hausflur, gebe ich wieder 4 punkte.
eigentlich hatte ich mir bei der letzten folge vorgenommen, eine ode auf phil dunphy (gespielt von ty burrell) zu singen. bei der (google) recherche („why is phil dunphy funny?“) stiess ich auf diesen artikel: „Five Reasons I Hate Modern Family“
leider hat ken honeywell mit allen fünf punkten die er aufzählt recht: modern family ist klischeebeladen (obwohl ich eher sagen würde, extrem zugespitzt), modern family feuert ohne ende gescriptete, unorganische witze ab (was ich sehr gerne mag, zumindest wenn es so perfekt getimed ist, wie hier), es läuft auf ABC (stimmt!), die handlung ist vorhersehbar (und folgt immer dem gleichen muster, was ich sehr mag, weil nach den sich aufbauenden konflikten über die sendung hinweg, am ende immer ein fröhliches, ham-wa-was-gelernt ende steht) und julie bowen hat mal carol vessey gespielt (stimmt!).
ich bin also, offenbar, immun gegen modern-family-kritik. aus irgendeinem grund lasse ich mich auch von guten gründen nicht vom gutfinden abbringen.
zurück zur frage, warum phil dunphy witzig ist. er ist glaube ich ein bisschen doof, relativ merkbefreit, ein bisschen peinlich, ein bisschen selbstverliebt und leidet an schlimmer witzelsucht. das wirklich schlimme ist: ich kann mich mit ihm identifizieren. er ist so klischeebeladen überzeichnet, und trotzdem kann ich in ihm ähnlichkeiten zu mir entdecken. ein paar der folgenden zitate könnten übrigens eins zu eins auch von mir stammen. ich sage aber nicht welche (quellen: hier und hier und hier und hier):
Cheerleading in my college was cool. The football players were so jealous they wouldn’t even let me and my buddies, Trevor, Scotty and Ling go to their parties.
(Episode 1.13, “Fifteen Percent”)
I’ve been practicing like crazy all of my cowboy skills, shootin’, ropin’, pancake eatin’. Why? Because sometimes I feel like Jay doesn’t respect me as a man.
(Episode 3.1, “Dude Ranch”)
I’m cool dad, that’s my thang. I’m hip, I surf the web, I text. LOL: laugh out loud, OMG: oh my god, WTF: why the face
(Episode 1.1, “Pilot”)
You can kiss my wife, you can take her to bed, but you CANNOT make her laugh!
(I wanna go back)
You can kiss my wife, but only I can take her to bed and make her laugh.
(I wanna go back)
Only I can take my wife to bed, COMMA, and make her laugh.

ich muss nochmal betonen, dass ty burrell phil wirklich grandios spielt. ich muss manchmal schon lachen, wenn ich nur sein (meist bedröppeltes) gesicht sehe. und wenn er spricht erst recht. er spielt den grössenwahn, die grossen und kleinen peinlichkeiten so natürlich, dass man glauben könnte, er sei wirklich so. ist er aber nicht, weil als ich ihn einmal als craig fergusons gast gesehen habe, fand ich ihn voll unsympathisch und unlustig.
höchste verpackungskunst! von berlin nach winterthur im LKW OHNE das irgendwas abgefallen ist!
#exhibition #plasticine #carpets #niggemeier #portrait #bubblewrap
#Hamburg #architecture #stairs #Germany #architecturelovers #Montanhof
son doing his homework
#painting #oilpainting #portrait #school #artclass
2nd layer
#painting #oilpainting #beach #oregon #seaside #landscape #inprogress #instaart #fog
Mein Kollege hängt Bilder von mir auf, damit mein echtes Ich immer supergut aussieht.
am gendarmenmarkt wirken die wolken meisten um den faktor 100 interessanter als im wedding. die perspektive scheint beim wolkengucken essenziell zu sein. den wolken dürfte das egal sein, ihre perspektive ist eh ganz anders, wie jeder weiss der schonmal in einem flugzeug am fenster sass.
die menschen auf dem gendarmenmarkt beachteten die wolken nicht. eine schülergruppe langweilte sich auf den bänken vor sich hin. es war gar nicht mal so kalt, aber sie redeten nicht. auch die spatzen waren heute erstaunlich leise. ein fahradkurier mit seinem lastenrad klapperte vorbei und schwieg ebenfalls. ich hatte allerdings auch nichts zu sagen und dachte auf dem weiteren weg zur arbeit daran, wie wolken und der gendarmenmarkt von oben aussehen.
google entwickelt sich langsam zu altavista 2.0: onlinemarketing.de/news/google-testet-neue-serps-adwords-verschwimmt
(ungekennzeichnete werbung hat altavista damals™ vertrauen und geschäft gekostet — und letztendlich altavista das genick gebrochen. )
modern family ist kondensierte komik. nicht alles gags sind super lustig, nicht jede szene ist auf den punkt, aber das timing stimmt immer. und das timing von modern family ist grundsätzlich bäm, bum, bang — schnell und präzise.
ich guck mir das immer gerne an und es gibt immer mindestens einen gag, bei dem man das gefühl hat, dass er die ganze sendung lang geduldig aufgebaut wurde, um dann in einer subtilen oder weniger subtilen pointe aufgelöst zu werden. in the storm war das ein gurken-glas, an dem sich phil die halbe sendung lang abmühte um es auf zu bekommen und das jay irgendwann, mitten in einem dialog, einfach öffnete und sich mit den fingern eine gurke rausnahm.
auch wenn ich mich jedes mal, wenn ich über modern family schreibe, kaum einekriege, weil ich das ensemble so toll finde, muss ich auch dieses mal sagen: ich bin begeistert. heute möchte ich insbesondere sofía vergara für ihre verkörperung von gloria loben. ihr falscher akzent, ihre übertriebenen handlungen und vor allem ihre masslose beziehung zu ihrem sohn manny ist so grandios und gleichzeitig sensibel übertrieben, dass ich manchmal zum lachen die pause-taste drücke.
in meinen notizen zur nächsten folge werde ich dann eine ode auf ty burrell als phil dunphy singen.
blindspot ist eine der schlechteren mittelguten fernsehserien. typische, weichgekochte NBC-network-kost, die noch den alten genre-regeln folgt und sich nicht zu schade ist, die serie mit klischees und ritual-handlungen vollzustopfen.
die serie hatte ein paar monate pause, folge 10 lief ende november 2015. in dieser staffel-pause habe ich blindspot nicht allzu sehr vermisst. ich bin eigentlich schon länger genervt von der serie (hier kurz notiert), vor allem weil die hauptrolle, jane doe, unglaublich eindimensional und flach von jaimie alexander gespielt wird. im ensemble sind ein paar klasse schauspieler, aber auch ein paar sehr, sehr üble. mir gefällt marianne jean-baptiste (bekannt aus robocop und broadchurch) sehr gut und in dieser folge hat john hodgman einen gastauftritt als arschloch.
ich mag hodgman sehr, sehr gerne, aber sein auftritt war, wie die handlung der sendung, feuchte, warme luft um die sendung aufzublasen. die drehbuchautoren haben sich zwar mühe gegeben der handlung sinn und substanz zu geben, aber leider völig vergeblich. jeder handlungsstrang muss durch ellenlange dialoge und symbolhandlungen erklärt werden, die häufig ins pathetische und helden-epos-artige abdriften.
„geh du vor und rette die passagiere, ich lenke die schwer bewaffneten terroristen derweil ab und opfere mein leben, wenns sein muss.“
„nein, ich lese das nicht vor, sterben muss ich sowieso!“
„ich weiss nicht ob ich das schaffe!“ [schafft es mit leichtigkeit und leidendem gesicht]
„ich habe gerade die flugbahn des flugzeugs im kopf berechnet. unser plan funktioniert, wenn ihr die nase des flugzeugs im letzten moment nach oben zieht … waaartet … waartet … JETZT!“
in blindspot werden manche der charaktere immerhin nicht völlig schwarz weiss gezeichnet, aber die meisten gehorchen dann eben doch einem primitiven, vorhersehbaren gut-böse-schema. ganz besonders die handlung die den roten faden der sendung bildet, erscheint von folge zu folge langweiliger. eigentlich sollte das gegenteil der fall sein, und die mysteriöse vergangenheit von jane doe die spanung auf dauer hochhalten, aber je mehr man erfährt, desto öder wird’s.
es gibt wirklich nicht mehr viel, was mich an der serie noch interessiert, deshalb vermute ich, dass das die letzte folge war, die ich mir von blindspot angesehen habe.
waitbutwhy.com: Doing a TED Talk: The Full Story
tim urban hat die vorbereitungen zu seinem TED-vortrag aufgezeichnet. im wahrsten sinne.
ich finde ja, im gegenteil zu tim urban, dass man vorträge durchaus auch komplett vorlesen kann,ohne dass es sich abgelesen anhört. ich zumindest, manchmal. als ich zum 75. geburtstag meines vaters eine kleine ode auf ihn vortrug — komplett abgelesen — lachten alle, denen ich hinterher sagte, dass das komplett vorgelesen war. niemand wollte mir das glauben. fürs ablesen ist natürlich auch eine gewisse textsicherheit notwendig — zumindest, wenn man so ein schlechter vorleser ist, wie ich es bin.
oder vielleicht kann man auch sagen, dass neben den groben — und sehr schlüssigen — einteilungen, die tim urban in seinem text und den zeichnungen vorgenommen hat, noch eine menge zwischentöne und alternativen möglich sind.
deine geo-daten waren nicht teil der h-entry, sondern children des eintrags. keine ahnung ob das richtig so ist oder nicht, jedenfalls parsed das geo-dings jetzt auch die geodaten als children raus, damit sollte es gehen.
oops, @aaronpk. just saw that now, 8 month late (not really following the irc stuff regularly, though i read along the last couple of days). i guess what you saw was an embedly embed, though i don’t use them anymore.
Vater schiebt Kinderwagenschirm nach vorn,damit Kind keinen Schnee abkriegt.Kind schiebt Schirm strahlend nach hinten,um Schnee abzukriegen.
Die erste Folge „The Night Manager“ war klasse, freue mich auf die folgenden, äh, Folgen. Danke für den Tipp an @diplix.
kopfzeiler.org: Buttermilk Drops – eine Geschichte aus New Orleans #
johannes kuhn über die buttermilk drop bakery und ihren „Chefbäcker“ dwight henry.
tagesanzeiger.ch: Ein schrecklicher Tag für die SVP, ein grosser Tag für die Schweiz #
constantin seibt:
Noch vor wenigen Wochen schien die Lage klar. Sämtliche Polit-Profis waren sich einig, dass nur ein Wunder die Initiative verhindern könnte. Die SVP hatte die Wahlen gewonnen. Und die Gegner waren kraftlos. Die anderen Parteien waren vom Wahlkampf erschöpft. Und die Wirtschaftsverbände, die sonst für jede Abschaffung einer Stempelsteuer Millionen ausgeben, investierten keinen Rappen. Und die Umfragen zeigten 66 Prozent Ja. Alles schien gelaufen.
Und dann kippte die Debatte.Sie kippte, weil für die SVP ein völlig unerwarteter Gegner auftauchte: die Bevölkerung.
die schweiz wird mir ewig ein rätsel bleiben. aber ein schönes rätsel.
taz.de: Daimler gegen Umweltverband: „Man droht uns mit Vernichtung“ #
In dem Brief, um den es ging, hat Daimler gedroht, Sie auf Schadenersatz zu verklagen, wenn Sie auch nur den Eindruck erwecken, dass das Unternehmen Abgaswerte manipuliert. Ist Ihnen so etwas schon mal passiert?
Ich habe in meinen 29 Jahren bei der Deutschen Umwelthilfe viele Bedrohungen aus der Industrie erlebt. Aber so einen dreisten Versuch, einen Verband von seiner Arbeit abzuhalten, noch nie. Gedroht wird eindeutig mit der Vernichtung unseres Verbands. Denn wenn man uns dafür haftbar machen würde, dass die Mercedes-Verkaufszahlen zurückgehen oder der Aktienkurs abrutscht, geht es schnell um einen Streitwert von einigen Hundert Millionen Euro. Im Fall eines Prozesses müssten wir dafür mehr Geld zurückstellen, als der Verband schultern kann. Wir müssten Konkurs anmelden.
interessant, wie aggressiv und offenbar nervös daimler ist und wie untätig die politik zu sein scheint. (via)
indiskretionehrensache.de: „Kitchen Impossible“: Abbitte an Tim Mälzer #
da wird sich tim mälzer aber freuen, dass thomas knüwer bei ihm abbitte leistet. trotzdem werde ich ich mir das mal ansehen (link an mich selbst).
wired.com: The Physics of Dropping Out of a Plane in an Inflatable Ball #
toll, rhett allain über angewandte, nachvollziehbare physik.
uebermedien.de: Malen nach dem Zahlen #
peter breuer über malbücher für erwachsene: „Ein Mega-Trend braucht etwas, das man kaufen kann.“
entweder war diese zweite folge einfach viel besser als die erste oder ich bin mit einer anderen, entspannteren erwartung an die sendung rangegangen. craig ferguson jedenfalls war in dieser sendung weniger entspannt. er war die ganze sendung über, als hätte er eine akute hyperaktivitäts-störung entwickelt oder sich einen liter ritalin injeziert.
und ich muss sagen, fergosons monolog am anfang war bereits so grandios, dass sich die sendung schon allein deshalb gelohnt hat. laut, selbstironisch und gut vorbereitet. vielleicht war aber auch einfach das thema besser geeignet oder die gästerunde besser auf fergosons stimmung abgestimmt.
die wortwechsel waren laut, teilweise wirklich witzig und alle teilnehmer hatten den mut, ständig steile thesen aufzustellen, was der sendung gut tat. craig ferguson gefiel das alles, ganz offensichtlich, besser als in der letzten sendung. er stellte selbst steile thesen auf und konnte sich die sendung über kaum in seinem sessel halten.
das gäste-panel war zwar rein männlich besetzt, aber immerhin zeichnet sich ein besetzungsmuster ab: ein gast kennt sich ein bisschen aus mit dem thema der sendung, in dieser sendung war das der wissenschaftsnerd bob pflugfelder, einer soll witzig sein, in dieser sendung jordan carlos, und einer ist ein allrounder mit prominenz und der fähigkeit ferguson aus der reserve zu locken, in dieser sendung der allround-moderator chris hardwick.
insgesamt fand ich diese ausgabe unterhaltsamer, temporeicher und sowohl besser besetzt — und ich habe was gelernt. vor allem, an craig ferguson-sendungen nie mit allzu grosser erwartungshaltung ranzugehen, dann überrascht er einen manchmal.



