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ber­lin, 9. fe­bru­ar 2016

felix schwenzel in gesehen

ges­tern habe ich die vier­te fol­ge bil­li­ons ge­guckt und das wet­ter heu­te scheint eine art fort­set­zung des in der se­rie ge­zeig­ten hin und hers zu sein. als ich das haus ver­liess schien die stadt gräu­lich-trüb, in der ubahn ver­schwand das wet­ter kurz, um sich an der fran­zö­si­schen stras­se als kalt und klar zu in­sze­nie­ren. auf dem gen­dar­men­markt kam dann, wie im­mer, die son­ne raus und weck­te kurz früh­lings­ge­füh­le in mir. weil dann auch noch of­fi­zie­re in pa­ra­de­uni­form über den gen­dar­men­markt schlen­der­ten und sel­fies schos­sen [sic!], dach­te ich kurz dar­an, dass heu­te ja veil­chen­diens­tag ist. da die of­fi­zie­re ihre uni­for­men aber mit ei­ner pri­se zu viel wür­de und stolz tru­gen, war klar sie mei­nen es ernst.

nur das wet­ter, merk­te ich dann an der bau­aka­de­mie, hat­te sich ver­klei­det.


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  face­book.com/no­tes/sa­scha-lobo: Ro­ger Wil­lem­sen   #

sa­scha lobo mit ein paar er­in­ne­run­gen an ro­ger wil­lem­sen.

[Er liess kei­ne Se­kun­de of­fen], dass es um eine freund­li­che De­mon­ta­ge mei­ner Per­son ge­hen soll­te. Er emp­fing mich bei ihm zu Hau­se mit den Wor­ten, “Ich bin sehr ge­spannt, wie Sie da wie­der her­aus­kom­men wol­len.” Er hat­te das gan­ze, sonst üb­li­che, vor­geb­lich ge­sichts­wah­ren­de Her­um­ge­tän­zel um pro­ble­ma­ti­sche Po­si­tio­nen, ver­bo­ge­ne Selbst­recht­fer­ti­gun­gen und ähn­li­che Ab­sur­di­tä­ten ein­fach über­sprun­gen. Und ich fiel mit Won­ne auf sei­ne völ­lig of­fen auf­ge­stell­te Fal­le her­ein.

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  spie­gel.de: Ro­ger Wil­lem­sen: Der Anti-Spie­ßer   #

nils mink­mars nach­ruf auf ro­ger wil­lem­sen.

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  hu­man­sof­ne­wyork.com   #

When so­meone wrongs us, we want the ma­xi­mum amount of pu­nish­ment. But when we do wrong, we want the ma­xi­mum amount of un­der­stan­ding and for­gi­ve­ness.

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  hu­man­sof­ne­wyork.com   #

I thought it was a bomb at first. It pu­shed the buil­ding, so I was thrown against the wall. No­bo­dy screa­med. It was si­lent ex­cept for the sound of rin­ging pho­nes. The­re was no an­nounce­ment or any­thing, ever­yo­ne just star­ted wal­king toward the exits. I re­mem­ber the stairs were wet. Fuel had pou­red down th­rough the ele­va­tor shafts so it smel­led like a re­al­ly strong clea­ning pro­duct. (wei­ter­le­sen)

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  hau­ckund­bau­er.blog­spot.de: Am Ran­de der Ge­sell­schaft: Mei­nungs­frei­heit   #

Theo­re­tisch ha­ben wir eine Mei­nungs­frei­heit in Deutsch­land, ja.

Aber was pas­siert denn, wenn Sie wirk­lich mal Ihre Mei­nung sa­gen?

[…]

Da ha­ben Sie so­fort ei­nen hau­fen Leu­te, die Ih­nen wi­der­spre­chen!

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  rueck­sei­te­ree­per­bahn.blog­spot.de: Die Flug­ver­kehr­ver­schwö­rung   #

Es ist all­ge­mein be­kannt, dass nichts flie­gen kann, das schwe­rer ist als Luft. Den­noch glau­ben vie­le Men­schen an die Exis­tenz von Flug­zeu­gen. Und nicht nur das: Vie­le von Ih­nen sind so­gar der fes­ten Über­zeu­gung, selbst schon ein­mal ge­flo­gen zu sein.

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  mes­syn­es­sy­chic.com: Meet Lil­li, the High-end Ger­man Call Girl who be­ca­me Ame­ri­ca’s Ico­nic Bar­bie Doll   #

das er­klärt ei­ni­ges, bar­bie ent­stand bei der bild-zei­tung, als co­mic strip und feuch­ter män­ner­traum, be­vor mat­tel die pup­pe von der bild li­zen­sier­te, bzw. kauf­te.



brat­kar­tof­feln mit ret­tich­sa­lat

felix schwenzel in gekocht

heu­te abend noch­mal die ot­to­lenghi-brat­kar­tof­feln ge­macht, et­was kros­ser an­ge­bra­ten die­ses mal — und mit mehr fri­schen kräu­tern als letz­tes mal. na­tür­lich war das wie­der ex­trem le­cker. dazu gab’s ei­nen ret­tich-sa­lat mit ra­di­schen, den ich in stevan pauls deutsch­land ve­ge­ta­risch ge­fun­den habe. ne­ben 8 fein ge­ho­bel­ten ra­di­schen, sol­len da 200 gramm fein ge­ho­bel­ter weis­ser ret­tich rein. wir hat­ten noch so viel ret­tich üb­rig, dass ich die drei­fa­che men­ge ret­tich ge­nom­men habe. das dres­sing war sen­sa­tio­nell:

  • 4 ess­löf­fel hel­les wei­zen­bier
  • 2-3 ess­löf­fel ap­fel­es­sig (ich hab weis­sen bal­sa­mi­co ge­nom­men)
  • 1-2 ess­löf­fel ho­nig
  • 1 ess­löf­fel schar­fen senf
  • 4 ess­löf­fel son­nen­blu­men­öl (ich hab raps­öl ge­nom­men)
  • viel pfef­fer und salz

stevan paul schlägt vor noch 12 schei­ben all­gäu­er em­men­ta­ler in den sa­lat zu mi­schen, aber ohne war das auch sehr le­cker.


bil­li­ons s01e04

felix schwenzel in gesehen

eine fol­ge mit so vie­len twists, dass es sich bei­na­he wie ka­rus­sel­fah­ren an­fühl­te. ei­gent­lich war das in der sum­me ziem­lich gut. alle hand­lungs­strän­ge, die in den ers­ten 3 fol­gen auf­ge­baut wur­den, klapp­ten in die­ser fol­ge zu­sam­men wie kar­ten­häu­ser. ein paar hand­lungs­strän­ge ent­stan­den neu, aber ei­gent­lich er­war­te ich in der nächs­ten fol­ge (qua­si) ei­nen re­boot der se­rie.

re­la­tiv fas­zi­nie­rend, dass die au­toren mit ih­ren ge­schich­ten um­ge­hen, wie die r. r. mar­tin mit sei­nen fi­gu­ren. viel­leicht über­trei­be ich auch ein biss­chen, weil mir noch schwin­de­lig ist.

die­se fol­ge war aber auch ganz schreck­lich. me­tal­li­ca hat als me­tal­li­ca mit­ge­spielt. das war nicht schön an­zu­se­hen und an­zu­hö­ren. über­haupt war die mu­sik in die­ser fol­ge durch und durch schreck­lich und spiel­te sich stän­dig in den vor­der­grund.

trotz­dem moch­te ich das per­ma­nen­te dre­hen der er­zäh­lun­gen und vor al­lem das tem­po. das war un­er­bitt­lich schnell, so dass ich in ein paar fol­gen wahr­schein­lich wie­der al­les in der wi­ki­pe­dia nach­le­sen muss, was ich nicht ver­stan­den habe oder nicht mit­be­kom­men habe.


thanks for the poin­ter!
i ma­na­ged to ex­tra­ct the coor­di­na­tes out of the 2.5 MB geo­j­son trip file, that got mi­cro­pu­bed to my site. that’s still around 500 KB of coor­di­na­tes. i think sim­pli­fy­ing tho­se coor­di­na­tes mys­elf would be a litt­le tough for my spa­ti­al and al­go­rith­mic skills. i’d be hap­py if com­pass mi­cro­pu­bed not only the coor­di­na­tes, but also a map image, with pre­de­fi­ned di­men­si­ons. while it’s nice to get all the data pum­ped over to my site, i’d be hap­py with just an image of the trip and the trip cha­rac­te­ristics like di­stance, start and end point.
just get­ting the trip cha­rac­te­ristics and a map image af­ter fi­nis­hing a trip would pro­ba­b­ly be suf­fi­ci­ent for most users that have weak cal­cu­la­ting skills like mys­elf.



in­te­res­t­ing. i hope it wasn’t me, that cau­sed the tri­ple web­men­ti­on.
(wow, i see, the su­per­feedr tra­cker sends au­to­web­me­ti­ons, i did not send any web­men­ti­on mys­elf yet, but i ping goog­le’s pubsub­hub­bub. i su­spect the first 2 men­ti­ons are ge­ne­ra­ted th­rough su­per­feedr pings, sin­ce this ar­tic­le gets men­tio­ned in two se­pe­ra­te RSS feeds. the 3rd men­ti­on come, be­cau­se i ma­nu­al­ly send a web­men­ti­on for this ar­tic­le)

(hm, i also see, that the su­per­feedr-men­ti­ons do not get up­dated. so i send a ma­nu­al men­ti­on now, which will tri­ple my men­ti­on again.)

(well now it’s only a dou­ble, not a tri­ple. )


the mi­cro­pub trip fea­ture works fine for me now, i get the geo­j­son file and while i ha­vent fi­gu­red out, how to par­se all the trip data into a nice dis­play, i see how it’s sup­po­sed to work.

i’m won­de­ring though, how you crea­te the trip images. the­re’s no at­las api to send a geo­j­son file to. i’m hel­ping mys­elf by screen­shoo­ting the com­pass trip map ma­nu­al­ly, but ha­ving an api do that would be re­al­ly nice.


ber­lin, 7. fe­bru­ar 2016

felix schwenzel in gesehen

an­ge­kün­digt war ein, schö­ner, war­mer tag. so sah es zu­nächst auch aus, aber das wet­ter hat­te ei­nen twist: es sperr­te im lau­fe des ta­ges die son­ne hin­ter ei­ner dün­nen, im­mer dich­ter wer­den­den wol­ken­de­cke aus. das er­gab für die zu­schau­er ein schön dif­fu­ses licht, aber auch eine eher küh­le at­mo­sphä­re. aus­ser­dem habe ich ge­lernt, dass quad-bikes für kin­der, sich wie ka­put­te strom­ge­ne­ra­to­ren an­hö­ren und kin­der auf kin­der-quad-bikes so aus­se­hen wie ich mir ozzy os­bourne auf ei­nem quad-bike vor­stel­le — nur eben klei­ner.





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  nzz.ch: Ge­schmack und Ner­ven­zu­sam­men­bruch

text der wo­che, von pe­ter gla­ser (der text ge­fällt mir, also bin ich):

Der Ver­such, Wege aus der Heil­lo­sig­keit der Ge­gen­wart zu fin­den, führt zu ei­ner ziel­lo­sen Ent­schie­den­heit, Mot­to: Ich weiss zwar nicht, wo ich hin­will, aber da­für bin ich schnel­ler dort.

Das ein­zi­ge, das wirk­lich ge­gen die neue Lan­ge­wei­le, die sich aus ei­nem Rau­schen von Kurz­wei­le­par­ti­keln zu­sam­men­setzt, ist Ver­än­de­rung. Nun ist die Ver­än­de­rung selbst zum Haupt­pro­dukt der Ent­wick­lung ge­wor­den. Dies war die letz­te Neu­ig­keit der Welt.