alles

(bei bau­haus)


@knus­per­ma­gi­er nee, das wa­ren steck­do­sen die wir vor vie­len jah­ren mal im su­per­markt ge­kauft ha­ben. ich weiss aber, dass sie von elro sind und so ähn­lich aus­se­hen wie die­se: ama­zon.de/AB440S-Zu­satz­funk­ste­cker-Elro-AB440-Se­rie/dp/B006J2W8GC/

das gan­ze müss­te aber mit mehr oder we­ni­ger al­len steck­do­sen­sets so um die 20 euro funk­tio­nie­ren.


ein­fach ist re­la­tiv

felix schwenzel in artikel

ein kol­le­ge von mir hat sich vor ei­ner wei­le ei­nen klei­nen mi­kro­con­trol­ler und ein re­lais in die ge­gen­sprech­an­la­ge ein­ge­baut, mit dem er den tür­sum­mer jetzt fern­aus­lö­sen kann. die be­triebs­span­nung für den esp8266 holt er sich aus der ge­gen­sprech­an­la­ge, wan­delt ihn mit ei­nem span­nungs­wand­ler auf ver­träg­li­che 3 volt run­ter. mit dem esp8266 mi­kro­con­trol­ler und dem re­lais, kann er jetzt, über ein paar um­we­ge, den tür­sum­mer der haus­tür mit sei­ner ap­ple watch aus­lö­sen. er nutzt zur haus woh­nungs­steue­rung die FHEM-soft­ware — ich bin ja eher ein freund des home-as­sis­ten­ten — aber bei­de haus­au­to­ma­ti­ons-ser­ver ma­chen im prin­zip das glei­che: ak­to­ren und sen­so­ren ein­bin­den und steu­ern. und weil man die­se haus­au­to­ma­ti­ons-ser­ver re­la­tiv mü­he­los auch über home­bridge zu ho­me­kit über­brü­cken kann (home-as­sistant, FHEM), kann mein kol­le­ge sei­nen tür­sum­mer jetzt auch mit app­les ho­me­kit steu­ern.

ich er­zäh­le das, weil ich auch ge­ra­de sehr viel freu­de dar­an habe un­se­re woh­nung zu au­to­ma­ti­si­se­ren und ich fas­zi­niert bin, wie ein­fach die­se sa­chen dank güns­ti­ger hard­ware und ziem­lich gut ent­wi­ckel­ter soft­ware mitt­ler­wei­le sind. ges­tern fiel mir dann mal wie­der auf, wie re­la­tiv die­ses ein­fach ist. denn ge­nau be­trach­tet ist es na­tür­lich nicht ein­fach ei­nen haus­au­to­ma­ti­ons-ser­ver zu be­trei­ben, zu pfle­gen oder ein­zu­rich­ten, mi­kro­con­trol­ler mit der ar­dui­no IDE zu fla­shen oder sich kon­zep­te zur ein­bin­dung, ver­wen­dung und zum zu­sam­men­bau von ak­to­ren und sen­so­ren zu über­le­gen. es ist, ge­nau be­trach­tet ein elen­des gef­ri­ckel und, ähn­lich wie das bau­en von web­sei­ten, eben so­wohl ein­fach als auch furcht­bar kom­plex. für mich war das kom­ple­xi­tätni­veau für den web­sei­ten­bau ende der neun­zi­ger ge­nau rich­tig, so wie jetzt das ni­veau der heim­au­to­ma­ti­sie­rung. web­sei­ten­bau in den neun­zi­gern war kom­pli­ziert und wur­de im lau­fe der jah­re auch im­mer kom­pli­zier­ter, aber die werk­zeu­ge und die die ma­schi­nen wur­den eben im­mer bes­ser. und man konn­te von an­de­ren ler­nen, weil (mehr oder we­ni­ger) alle quell­tex­te of­fen wa­ren. so wie jetzt bei der heim­au­to­ma­ti­sie­rung: es gibt wun­der­ba­re werk­zeu­ge, le­ben­di­ge ge­mein­schaf­ten, die ihre er­fah­run­gen und ih­ren code tei­len und stän­dig ver­bes­sern.

die an­de­re mög­lich­keit die man der­zeit für die heim­au­to­ma­ti­sie­rung hat, ist viel geld zu be­zah­len. es gibt mitt­ler­wei­le vie­le, ziem­lich aus­ge­reif­te und mäch­ti­ge sys­te­me und platt­for­men, für die man nicht viel mehr ge­schick, als für den an­schluss ei­nes fern­se­hers braucht. der nach­teil die­ser platt­for­men ist ne­ben den an­schaf­fungs­kos­ten, dass man sich an die platt­for­men bin­det und die haus- und woh­nungs­da­ten da­ten meist auf oder über de­ren ser­ver lau­fen. die­se zen­tra­li­sie­rung kann dann auch schnell zu mitt­le­ren ka­ta­stro­phen füh­ren, wenn die in­fra­struk­tur die­ser platt­for­men aus­fällt oder die platt­for­men aus kom­mer­zi­el­len grün­den ein­fach zu ma­chen. jüngst ist das mit den au­to­ma­ti­schen haus­tier­fut­ter­stel­len von pet­net pas­siert. nach­dem die ser­ver von pet­net aus­fie­len, funk­tio­nier­ten auch de­ren ver­kauf­ten, au­to­ma­ti­schen fut­ter­stel­len nicht mehr.

die si­tua­ti­on beim so­ge­nann­ten in­ter­net of things ist der des webs nicht ganz un­ähn­lich. das open web war (und ist) viel­ver­spre­chend und auf­re­gend, aber eben auch kom­plex und an­spruchs­voll. die gros­sen, zen­tra­len web­platt­for­men konn­ten sich durch­set­zen, weil sie die teil­nah­me ein­fach für je­den ma­chen, (fast) ohne tech­ni­sche hür­den. im in­ter­net of things bie­ten zen­tra­le, kom­mer­zi­el­le platt­for­men ge­nau das glei­che: nied­ri­ge ein­stiegs­hür­den und kom­fort. be­zahlt wird mit geld, kon­troll­ver­lust und ab­hän­gig­kei­ten.

die chan­ce, die wir beim of­fe­nen web ver­passt ha­ben (den ver­link­ten text von ja­son kott­ke über das www un­be­dingt le­sen), wie­der­holt sich beim in­ter­net der din­ge wie­der: ge­gen zen­tra­li­sie­rungs­ten­den­zen kommt man mit of­fe­nen, ver­teil­ten an­sät­zen kaum an, weil zen­tra­le platt­for­men (meist) ein viel bes­se­res an­ge­bot in sa­chen kom­fort und nut­zen ma­chen kön­nen.

das glei­che ge­rät, das sich mein kol­le­ge zum sum­mer-be­tä­ti­gen selbst ge­baut hat, kann man üb­ri­gens auch hier für €99 kau­fen (der­zeit €79 für vor­be­stel­lun­gen). wenn man so ein nel­lo kauft, funk­tio­niert der tür­sum­mer künf­tig über den ser­ver der fir­ma nel­lo. die app nutzt die API des nel­lo-ser­vers und je­der öff­nungs­vor­gang läuft eben über den nel­lo-ser­ver. das hat — wenn’s funk­tio­niert — ei­nen gros­sen kom­fort­ge­winn zur fol­ge: man kann frem­den zu­gang ins haus ge­wäh­ren, man sieht je­den öff­nungs­vor­gang in der app und in de­ren ver­laufs­funk­ti­on, man kann den zu­gang au­to­ma­ti­sie­ren. aber wenn der ser­ver von nel­lo nicht mehr funk­tio­niert, ist auch der kom­fort hin. (au­to­ma­ti­sier­tes tür­öff­nen scheint der­zeit ge­ra­de ziem­lich an­ge­sagt zu sein: ding, ring, myd­bell, sky­bell)

ich ver­mu­te, wir kom­men um zen­tra­le platt­for­men nicht her­um, aber ähn­lich wie beim web, soll­ten wir sehr dar­auf ach­ten, uns nicht all­zu ab­hän­gig von die­sen platt­for­men zu ma­chen und mög­lichst viel kon­trol­le zu be­hal­ten. aber das be­deu­tet na­tür­lich auch, dass wir uns tie­fer­gehnd mit der tech­no­lo­gie be­schäf­ti­gen müs­sen. das habe ich zu­min­dest in der nächs­ten zeit vor.


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  taz.de: Und ich so: Was habt ihr ge­gen Oba­ma?   #

auch wenn ich in mei­nem high­school­jahr vor et­li­chen jah­ren nicht ganz so tief zwi­schen mais­fel­dern ge­lebt habe, de­cken sich die er­fah­run­gen die pau­li­na un­fried hier aus ih­rem high­school­jahr auf­ge­schrie­ben hat, ganz gut mit mei­nen. aber ab­ge­se­hen da­von, hat sie das sehr be­ein­dru­ckend auf­ge­schrie­ben.

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  kott­ke.org: WWW: The Way We Were   #

ich dach­te ja schon vor zwei fol­gen, dass die drit­te staf­fel halt and catch fire vor­bei ist. dann ka­men noch zwei fol­gen, die vier jah­re nach der vor­he­ri­gen fol­ge spie­len. und tat­säch­lich, sind die­se bei­den fi­na­len fol­gen noch­mal ei­nen ti­cken bes­ser, als alle vor­he­ri­gen fol­gen. ja­son kott­ke er­klärt war­um, al­ler­dings soll­te man das viel­leicht erst le­sen, wenn man die drit­te staf­fel halt and catch fire kom­lett ge­se­hen hat.

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  the­rin­ger.com: Who Would Ac­tual­ly Go to West­world?   #

gute fra­gen von ja­son con­cep­ci­on zur ak­tu­el­len neu­auf­la­ge von west­world. ich habe mich auch beim zu­se­hen ge­fragt: war­um tun die west­world-be­su­cher das was sie tun, ob­wohl sie rund um die uhr vom park-per­so­nal über­wacht und be­ob­ach­tet wer­den? war­um scheint in der zu­kunft sa­dis­mus of­fen­bar ge­sell­schaft­lich ak­zep­tiert?

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  nzz.ch: Ent­hül­lungs­re­por­ter zu Do­nald Trump: Der Wa­den­beis­ser aus Wa­shing­ton   #

das steht da zwar nicht in die­sem über­sicht­li­chen nzz-ar­ti­kel, aber die wa­shing­ton post scheint un­ter jeff be­zos ganz gut zu flo­rie­ren.

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  hack­a­day.com: Be­co­me Very Un­po­pu­lar Very Fast With This DIY EMP Ge­ne­ra­tor   #

das was man hier sieht, ist auf ge­wis­se wei­se lus­tig und gleich­zei­tig sehr er­schre­ckend.


Photo by felix schwenzel in Berliner Straße / Breite Straße. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

kla­ro.




wes­halb ich den ta­ges­spie­gel check­point ger­ne le­se

felix schwenzel in notiert

uner an­de­rem we­gen sol­cher ab­sät­ze:

Ges­tern in der „Mor­gen­post“: „E-Book-Markt in Deutsch­land sta­gniert seit Jah­ren“. Heu­te in der „Mor­gen­post“: „Der Markt für E-Books in Deutsch­land wächst ra­sant.“ Tja, so schnell kann das ge­hen, und das wahr­schein­lich al­les nur, weil ich zwi­schen­durch „Die drei !!! - Das Ge­heim­nis im Düs­ter­moor“ run­ter­ge­la­den habe.

check­point.ta­ges­spie­gel.de.

(mor­gen­post­links von mir hin­zu­ge­fügt)


klar. wenn ix hin­ge­he, blog ich auch drü­ber.


ich glaub da geh ix hin, is ja di­rekt umme ecke: in­die­web.org/2016/Ber­lin #in­die­web


HIL­LA­RY: i told you he'd fuck the chair
TRUMP: *while fuck­ing the chair* I never fu­cked the chair pic.twit­ter.com/QACRS­ry4SG

mi­cha­el koh (@ugh­Hugs10.10.2016 3:11

mehr da­von: buzzfeed.com/tom­phil­lips/the-re­pu­blic-was-sa­ved-by-a-man-na­med-ken-bone


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  1 Ei­mer voll Schei­ße als Re­pli­ka

Rene Wal­ter:

Von Nas­co Life Form Re­pli­cas, ein Ei­mer voll Schei­ße. You'­re wel­co­me.





三方組仕口 Sam­po-gumi-shi­ku­chi pic.twit­ter.com/OdgpaTBvcs

The Joi­n­ery (@The­Joi­n­ery_jp03.05.2016 13:21

via nerd­core:

Mein fav Twit­ter-Feed für die nächs­ten 5 Mi­nu­ten: The com­ple­te 3D gui­de to joi­n­ery.


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  wired.com: Can West­world Do for Sci­ence Fic­tion What Game of Thro­nes Did for Fan­ta­sy?   #

char­lie jane an­ders:

Ha­ving seen a handful of ear­ly epi­so­des, I’m al­re­a­dy ob­ses­sed; West­world has joi­n­ed a very small list of TV shows that have the ethi­cal and emo­tio­nal com­ple­xi­ty of a gre­at book.

die fra­ge in der über­schrift ist na­tür­lich quatsch. wie ich schon nach ei­ner fol­ge rumm­ein­te, west­world ist fern­se­hen auf al­ler­höchs­tem und al­ler­bes­ten ni­veau. und jetzt, nach zwei fol­gen, mei­ne ich ei­nen wei­te­ren grnd für mei­ne be­geis­te­rung ge­fun­den zu ha­ben. wie we­ni­ge gute fern­seh­se­ri­en, schafft west­world es, den ein­druck zu er­we­cken, dass hin­ter je­dem hand­lungs­strang, hin­ter je­dem cha­rak­ter mehr steckt, als auf den ers­ten blick zu er­ken­nen. hin­ter je­der haupt­rol­le, je­dem er­eig­nis steckt et­was, das wir als zu­schau­er (noch) nicht ken­nen. die­se me­cha­nik lädt die se­rie mit un­ge­heu­rer en­er­gie auf — und die pro­duk­ti­ons­qua­li­tät deu­tet an, dass man am ende nicht ent­täuscht wird, auch wenn die ge­fahr be­steht, dass hier das glei­che pas­siert wie bei lost, dass am ende doch al­les nur furcht­bar pro­fan und platt ist.

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  kott­ke.org: Film Meets Art   #

ja­son kott­ke:

Vu­gar Efen­di has made a pair of vi­de­os show­ing sce­nes from films that have been in­spi­red by fa­mous pain­tings. The se­cond vi­deo is espe­ci­al­ly good, show­ing re­fe­ren­ces in The­re Will Be Blood, Lost In Trans­la­ti­on, and a Jac­ques-Lou­is Da­vid re­fe­rence from About Schmidt.

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  ueber­me­di­en.de: Mo­de­blog­ge­rin­nen's   #

mi­chae­lis pan­te­lou­ris über das apo­stroph in „Sel­fie’s“ und jour­na­lis­mus und war­um man ein über­me­di­en-abo kau­fen soll­te. ab­ge­se­hen da­von dass mir (fast) alle tex­te von mi­ch­a­lis pan­te­lou­ris sehr gut ge­fal­len, ins­be­son­de­re sei­ne zeit­schrif­ten-re­zen­sio­nen, ist die­ser text mit sei­nen ab­schwei­fun­gen und ton­fall ex­trem an­ge­nehm; pan­te­lou­ris ver­sucht am dem gröss­ten schrott noch po­si­ti­ves ab­zu­ge­win­nen, so auch hier.

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  ueber­me­di­en.de: Das biss­chen Dik­ta­tur tut beim Pro­du­zie­ren gar nicht weh   #

ste­fan nig­ge­mei­er regt sich (zu recht) über den dik­ta­tur­ver­nied­li­chen­den fern­seh­pro­du­zen­ten jörg gra­bosch auf.

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  ueber­me­di­en.de: Fürch­tet euch!   #

gute über­schrift, gran­dio­ser text von mo­ritz tscher­mak (nur mit über­me­di­en-abo zu le­sen) über den ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker kon­gress des kopp-ver­lags.

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  ueber­me­di­en.de: Der Traum von et­was we­ni­ger schlech­ter On­line-Wer­bung   #

tors­ten kleinz über on­line­wer­bung und war­um sie scheis­se blei­ben wird.


Leu­te, die nach 26Jah­ren noch nicht in der BRD an­ge­kom­men sind, for­dern von Flücht­lin­gen, dass sie sich nach 3 Mon. in­te­grie­ren.

#TdDE2016

Out­law Pete (@Don­Out­law­Pe­te03.10.2016 14:16



kurz­kri­ti­ken

felix schwenzel in gesehen

mr ro­bot s02: nach­dem mir die ers­te staf­fel von an­fang an (bis zum ende) aus­ser­ge­wöh­lich gut ge­fal­len hat, war die zwei­te staf­fel eine gros­se ent­täu­schung: blöd­sin­ni­ge, über­geig­te sto­ry, stö­ren­de und zu plat­te ama­zon-ale­xa schleich­wer­bung und über­bor­den­de selbst­ver­liebt­heit des pro­du­zen­ten­teams. über­geigt von vor­ne bis hin­ten und dazu lei­der auch noch stink­lang­wei­lig.

le­thal wea­pon s01: nach zwei fol­gen lau­tet mein ur­teil: so­li­de mit­tel­gu­te se­ri­en­kost. nicht be­son­ders sub­til oder ele­gant, aber un­ter­halt­sam bis es nach wahr­schein­lich fünf oder sechs fol­gen we­gen über­spann­ter ste­reo­ty­pen un­end­lich nervt. aber bis da­hin gu­cke ich ger­ne wei­ter.

penn and tel­ler fool us s01 bis s03: penn and tel­ler las­sen sich von an­de­ren zau­be­rern zau­ber­tricks vor­füh­ren und ver­su­chen die­se da­nach zu er­klä­ren ohne zu viel zu ver­ra­ten. die show hat mir über drei staf­feln gros­ses ver­gnü­gen be­rei­tet, ei­ner­seits weil zum teil wirk­lich gross­ar­ti­ge ma­gie ge­zeigt wird und an­de­rer­seits weil die mi­schung aus scrip­ting und spon­ta­ni­tät im ge­gen­teil zu an­de­ren cas­ting-, pa­nel- oder ju­ry­shows sehr aus­ge­wo­gen und aus­rei­chend au­then­tisch ist. durch und durch un­ter­halt­sam, wenn man hin und wie­der den skip-but­ton be­tä­tigt.

west­world s01 pi­lot: die se­rie zeigt, dass HBO beim fern­seh­se­ri­en­pro­du­zie­ren im­mer noch die nase weit vor­ne hat. die aus­stat­tung, pro­duk­ti­ons­qua­li­tät, er­zähl­struk­tur — das ge­samt­pa­ket — hat eine qua­li­tät, die die new­co­mer net­flix oder ama­zon nur in aus­nah­me­fäl­len er­rei­chen. im ge­gen­teil zum ame­ri­ka­ni­schen ka­bel- oder an­ten­nen­fern­se­hen sind HBO-se­ri­en in der re­gel er­fri­schend sub­til und auch im de­tail er­fri­schend durch­dacht. zu­letzt be­geis­ter­te mich the lef­to­vers von HBO ein­drück­lich, ich habe das ge­fühl, west­world könn­te das auch hin­be­kom­men, wenn die show­run­ner das nicht ir­gend­wann un­er­war­te­ter wei­se ver­ka­cken soll­ten.

ein­zig das flie­gen-the­ma war so dick auf­ge­tra­gen, dass die of­fen­sicht­lich an­ge­streb­te sub­ti­li­tät und tief­grün­dig­keit et­was arg litt. aber ins­ge­samt habe ich bei west­world nach dem pi­lo­ten ein ziem­lich gu­tes ge­fühl.

halt and catch fire s03: das bes­te zum schluss; auch wenn die drit­te staf­fel von halt and catch fire mit ei­ni­gen län­gen und et­was zu de­tail­ier­ter cha­rak­ter­stu­die an­fing und mich über zwei bis drei fol­gen doch ziem­lich lang­weil­te, schaff­te die se­rie es, die qua­li­tä­ten die sie in den ers­ten bei­den staf­feln auf­ge­baut hat­te, in die­ser staf­fel wei­ter aus­zu­bau­en. die­se qua­li­tä­ten sind gar nicht so ein­fach zu um­reis­sen. tat­säch­lich steckt in vie­len se­ri­en, die ich in den letz­ten jah­ren ge­se­hen habe, ein stück­chen die­ser halt-and-catch-fire-qua­li­tä­ten:

  • mr ro­bot war eine der ers­ten se­ri­en die da­für ge­fei­ert wur­de (in der ers­ten staf­fel zu recht), dass sie das ge­sche­hen auf com­pu­ter­bild­schi­remn ei­ni­ger­mas­sen au­then­tisch dar­stell­te. als die ers­te staf­fel von mr ro­bot lief, hat­te halt and catch fire das schon zwei staf­fel lang vor­ge­macht.
  • stran­ger things löst ja der­zeit so­was wie ein acht­zi­ger­jahr re­vi­val aus. auch da­für hat­te halt and catch fire schon 2014 das po­ten­zi­al. al­ler­dings wur­den bei halt and catch fire nicht ein­fach nur acht­zi­ge­rah­re-er­in­ne­run­gen auf­ge­wärmt und wahl­los ab­ge­fei­ert (wie bei stran­ger things), son­dern dar­auf hin ab­ge­klopft, was sie uns über die ge­gen­wart er­zäh­len oder leh­ren kön­nen. wie halt and catch fire das hin­be­kommt ist zum teil wirk­lich kunst­voll. die mo­ti­ve aus den acht­zi­gern wer­den nicht ein­fach auf­ge­wärmt und vor­ge­führt, son­dern syn­the­ti­siert. die fi­gu­ren leh­nen sich nicht ein­fach an ei­nen oder zwei cha­rak­te­re aus den acht­zi­gern an, sie leh­nen sich an dut­zen­de per­so­nen an, spit­zen zu, stel­len in fra­ge und re­gen an.
  • dar­in ist halt and catch fire auch mad men nicht ganz un­ähn­lich. auch bei mad men wur­de pas­sier­tes mit fik­ti­on ver­mischt und auf­ge­mö­belt und in­ter­pre­tiert. aber an­ders als mad men gibt sich halt and catch fire grös­se­re mühe ei­nen be­zug zum jetzt her­zu­stel­len.

was ich ei­gent­lich sa­gen will: wenn man die ers­ten vier fol­gen der drit­ten staf­fel halt and catch fire über­stan­den hat, kann man sich wei­te­re vier fol­gen ei­ner wirk­lich tol­len se­rie an­gu­cken.


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  log­buch.la­be­li­zer.de: Hand­ge­mach­te Ni­xie-Röh­ren   #

das vi­deo ist un­ge­fähr eine hal­be stun­de lang und ich habe jede mi­nu­te ge­bannt auf den bild­schirm ge­se­hen. da­li­bor far­ny baut in sei­ner werk­statt ni­xie-röh­ren, also röh­ren die eine zahl zwi­schen 0 und 9 an­zei­gen kön­nen. je­der ein­zel­ne pro­duk­ti­ons­schritt ist (kei­ne iro­nie) hoch­span­nend.

YouTube Video Vorschaubild
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  spie­gel.de: Abend­land: Zum Glück gib­t's den Is­lam   #

chris­ti­an stö­cker er­in­nert an die ge­schich­te — und wie der ori­ent un­ser kul­tu­rel­les erbe ge­ret­tet hat.

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  tech­nik­ta­ge­buch.tumb­lr.com   #

weil vol­ker kö­nig mei­ne alte DHL tra­gi­ko­mö­die ver­linkt hat, wie­der mal im tech­nik­ta­ge­buch ge­le­sen. und das kann ich, RSS-feed-le­ser hin oder her, je­dem emp­feh­len: ab & zu mal ein­fach so im tech­nik­ta­ge­buch zu le­sen.


@wat­ched­li jetzt hab ich fast 4 fol­gen luke cage ge­se­hen und kanns auf wat­ched.li nicht als ge­se­hen mar­kie­ren!


Photo by felix schwenzel in Berlin Tegel TXL International Airport. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

weiss­te be­scheid.


mid sea­son my ass. (bei lp12 mall of ber­lin)