alles

die kollegin (@dasnuf) hat das bild, dass der kollege kürzlich aufgehängt hat (wirres.net/10323) ein bisschen angepasst.
anne will 30.10.2016

aus irgendeinem grund habe ich mir gestern die ganze sendung von anne will am 30.10 angesehen. ich glaube vor allem habe ich mir das angesehen, weil absehbar war, dass zwei der gäste aneinandergeraten würden: sascha lobo und manfred spitzer. jemand schrieb mir, dass die sendung sehr witzig sei, weil sascha lobo spitzer ständig bretter hinhielte und er jedes einzelne mal spränge.
spitzers punkt sei, legte er in seinem eröffnungsstement ausführlich dar, dass wenn es um kinder und jugendliche gehe, „man“ sich fragen müsse, wie lange „man“ sie „davor“ schützen müsse. mit diesem ominösen „davor“ meint er „digitale medien“. die würden, und das sei total klar, starke risiken und nebenwirkungen haben: angst, aggression, aufmerksamkeitsstärung, depression, demenz, sucht, „diabetes noch dazwischen“, schlafstörungen, schulversagen. darüber habe er „auch noch ein buch geschrieben“ und das sei wichtig und niemand rede darüber. diese warnung wiederholte er im laufe der sendung immer wieder, lediglich unterbrochen mit der aufzählung von „studien“ und regelmässigen zwischenrufen wie „falsch, ganz falsch“.
was dann tatsächlich amüsant war: spitzer dabei zu beobachten wie er alle 10 minuten in rage geriet und seine aggression, aufmerksamkeitsstörung und talkshowversagen nicht mal in ansätzen verhehlen konnte. sascha lobo konnte spitzer tatsächlich immer wieder mit kurzen, prägnanten sätzen und punktgenauen anmerkungen gezielt zur explosion bringen: „sie differenzieren nicht“, „sie wollen bücher verkaufen und schüren dafür gezielt angst“, „sie haben schlechte umgangsformen“. bei jeder einzelnen dieser anmerkungen hatte ich das gefühl, dass manfred spitzer gerne auf sascha lobo losgegangen wäre.
neben ein paar befindlichkeiten und absehbaren statements („ich versuche nicht nach halb sieben einkaufen zu gehen!“ (leni breytmeier), „wir brauchen nicht mehr regulierung und bürokratie!“ (christian lindner), „wir brauchen mehr qualifizierte arbeitskräfte!“ (bernhard rohleder)) wars das im grossen und ganzen auch schon. anne will versuchte heldenhaft ab und zu fragen zu stellen, deren antworten sicher erhellend gewesen wären („was würden sie denn konkret vorschlagen?“), aber es wurde schnell klar: beantworten wollte ihre fragen niemand, nichtmal in ansätzen. stattdessen absehbare statements, forderungen nach mehr und besserer bildung, befindlichkeiten und schreie von spitzer, dass alles falsch sei und alle keine ahnung hätten. gelegentlich versuchte sascha lobo (vergeblich) „pflöcke“ einzuschlagen und die diskussion weg von theoretisch-konstruierten szenarien auf konkrete probleme zu lenken.
zum sendungsthema „Schöne neue Arbeitswelt - Ist der Computer der bessere Mensch?“ habe ich eine stunde vorher sehr viel mehr denkanstösse und stoff zum nachdenken bekommen, als ich mir die fünfte folge westworld angesehen habe.
Apple's fastest growing product category. pic.twitter.com/d1sel4N5Yc
the nice color explosion from the MacbookPro and Surface presentations can be found on Getty filed under "color powder explosion" 😅
Wegen @diplix Sensoren bestellt, die die Luftfeuchtigkeit messen.
links vom 31.10.2016
journelle.de: Politische Korrektheit ist nicht das Problem #
journelle erklärt, warum politische korrektheit nicht das problem ist (sondern die verharmlosung von rücksichtlosigkeit):
Es geht um die hegemoniale Deutungsmacht. Wenn man jahrzehntelang gewohnt ist, dass man ohne Konsequenz tun und sagen kann, was man will, dann irritiert einen dauerhafte Kritik. Dann wirken diejenigen, die einen auffordern, das eigene Handeln zu überdenken wie eine Bedrohung. Man wünscht sich zurück in eine Zeit, in der ein weißer Mann nur durch einen anderen weißen Mann kritisiert werden konnte.
uebermedien.de: Warum ich über den Schwarzen Mann als böse Überraschung nicht lachen kann #
ali schwarzer erklärt, warum er einen schwarz angemalten, mit „schlauchbootlippen“ verkleideten guido
cuntcantz nicht witzig findet und warum rücksichloses verhalten von priviligierten oft gar nicht bemerkt wird:
Denn aus weißer Sicht fühlt sich die Berücksichtigung von Schwarzen Bedürfnissen wie ein Machtverlust an. Ein Satz, der in Kommentarspalten typischerweise (auch dieses Mal) zu finden ist: „Man darf ja neuerdings nichts mehr …“ Was darf man denn nicht mehr? Sich rücksichtslos verhalten? Also das sollte nun wirklich zum Kleinen Einmaleins des gesellschaftlichen Miteinanders gehören. Nur halten sich die Privilegierten nicht daran. Sie merken es oft auch dann nicht, wenn man sie auf das Fehlverhalten hinweist. Im Gegenteil: Oft sind sie schwer beleidigt und benehmen sich wie Kinder in der Trotzphase. Ich will, ich will, ich will!
blendle.com: Das Märchen von der guten Avocado (DIE ZEIT) #
leicht aggressiver, aber sehr guter text über den avocadoanbau. den text kann man auf diese undifferenzierte aussage runterkochen: avocados sind schlimmer als nespresso-kapseln. weil der text das aber viel differenzierter ausdrück, empfehle ich ihn eindringlich.
um den ruf der avocado nachhaltig zu stören, ist der text allerdings viel zu lang und auch noch hinter einer paywall. liest also keiner und alle essen weiter avocados und fühlen sich bio und nachhaltig dabei.
[nachtrag 31.10.2016]: hier ist der artikel werbefinanziert zu lesen. danke carsten.
medium.com: The Berghain Backstory: Building Berlin’s Most Legendary Nightclub #
mats wurnell erklärt (auf englisch) das berghain. gut zu lesen. auf amy und pink gefunden.
boingboing.net: Donald Trump performs Mahna Mahna #
das ist jetzt schon ein bisschen älter, aber perfekt gemacht. überhaupt sollte man die melodie von manamana mindestens einmal pro monat hören. wenns sein muss auch mit bildern von donald trump. witzig und genial ist es so oder so.
nytimes.com: Patton Oswalt: ‘I’ll Never Be at 100 Percent Again’ #
ich konnte das nicht zuende lesen, ich fand das zu traurig und nahegehend. soll aber lesenswert sein.
dasnuf.de: Black Mirror – I love to hate you #
das nuf ist (auf eine art) sehr begeistert von black mirror. ich habe mich bisher lediglich durch zwei folge gequält. black mirror ist schwere kost, sowohl inhaltlich als auch von den dahinterliegenden ideen diskussionswürdig und nachdenkensert. mein eindruck der ersten beiden staffeln war eher gemischt.
mein eindruck dieser dritten staffel ist auch gemischt. die erste folge war eine qual, weil sie viel, wirklich viel zu dick aufgetragen hat und die stereotypisierung des like- und fav-phänomens für die inszenierung und dramatisierung etwas zu weit getrieben hat. durch diesen kniff, wirkte die botschaft der folge herablassend und klugscheisserisch. auf englisch würde das wort condescendingpassen. die zweite folge war etwas subtiler in ihrer gesellschaftskritik und klüger, nicht ganz so durchschaubar inszeniert.
nach der ersten folge hatte ich das gefühl, dass netflix, dass die produktion der serie vom channel 4 übernommen hat, die produktion völlig verkackt hat. die zweite folge hat diesen eindruck dann wieder ausräumen können, die grässliche inszenierung kann auch am episoden-regisseur joe wright gelegen haben, der in dieser staffel zum glück nur eine folge inszeniert hat.
ich bin mir jedenfalls nicht sicher, ob ich diese staffel weiter schauen möchte.
spiegel.de: Der Letzte von Oskar Schindlers Liste #
tim pröse über einen der letzten überlebenden von oskar schindlers liste — und ein bisschen auch über oskar schindler. nach dem lesen macht sich bei mir der eindruck breit, dass wir deutschen auch in der nachkriegszeit noch sehr renitent waren, was lehren aus der nazizeit angeht.
early start in ehren, aber ich habe den verdacht, dass mein tado die zeitumstellung gestern verpennt hat.

eingestellt sind 24° für heute früh um 7 uhr. jetzt ist es gleich 6 uhr und es herrschen bereits kuschelige 25° im wohnzimmer.
tado hat um 5:05 uhr angefangen den early start vorzubereiten. was lobenswert ist, aber nach der aktuellen uhrzeit eben auch genau eine stunde zu früh.
ich bin ja um jedes gerät froh, dass ich zur winter-/sommerzeitumstellung nicht per hand umstellen muss. aber ein gerät das sich nicht umstellen lässt und gleichzeitig nicht umstellen mag, das ist neu.
[nachtrag 02.11.2016]
schnelle reaktion des supports (die vom tado-twitter-konto initiiert wurde): die zeitumstellung hat geklappt, nur der aufheizgradient war etwas weit eingestellt. das wurde korrigiert und jetzt fängt der early start im wohnzimmer ungefähr eine halbe stunde vor der zielzeit an und ist pünktlich um 7 auf der zieltemperatur.
ix hab mich immer gefragt, wozu es es extrascharfen senf gibt. jetzt weiss ichs: der ist perfekt zum kochen, für sossen und salatdressing
[werbung] tado api auslesen, daten in home assistant schaufeln und mit grafana auswerten
mit vielen daten kann man viel machen. deshalb habe ich überall in der wohung sensoren angebracht. so kann ich die daten nicht nur sammeln und auswerten, sondern eben auch teile der wohnung automatisieren. mit den tado-thermostaten die ich neuerdings in der wohnung habe, kamen viele neue sensoren in die wohnung. über die tado-server und apps habe ich auch (eingeschränkten) zugriff auf diese daten, aber natürlich will ich die daten komplett haben und in mein heimautomatisierungssystem (home-assistant) einspeisen, um sie dort zentral zu verwalten und auswerten zu können.
tado hat vor über einem jahr seine API angekündigt, diese aber bisher nur mit ifttt (sowie zum eigengebrauch mit den tado web- und smartphone-apps) nutzbar gemacht. eine offene, dokumentierte API, die man nutzen kann um einerseits die daten die tado sammelt auszuwerten oder andererseits die tado thermostate zu steuern, steht noch aus.
natürlich gibt es inoffizielle ansätze und dokumentationen. oder man kann beobachten, wie die tado-api funktioniert, wenn man im browser die webapp mit den entwicklerwerkzeugen anschaut.

dort sieht man dann, dass die web-app sich beim tado-server authentifiziert und dann statusinformationen abruft. der state der verschiedenen sensoren und thermostate wird ungefähr alle 10 sekunden abgerufen und dann im browser dargestellt. stephen c phillips hat aufgeschrieben, was man da im einzelnen sieht, allerdings noch mit der API v1. mittlerweile nutzt die web-app die version 2 der API.
den status einer zone kann man entweder mit einfacher benutzername- und passwortübergabe abfragen, beispielsweise so:
die HOME_ID findet man über diese abfrage:
theoretisch kann man die sensoren und thermostate so bereits regelmässig abfragen. ich habe das hier mal im home-assistant-forum aufgeschrieben. praktisch scheint das tado ein bisschen aus dem tritt zu bringen, wenn home-assistant alle 30 sekunden die API mit meinen zugangsdaten abfragt. zum einen muss ich mich dann in der web-app immer wieder neu anmelden, zum anderen scheint diese art der API-abfrage bei den tado-systemen etwas durcheinander zu bringen. nach ein bis zwei stunden dauerabfragen, meldeten sich meine drei tado geräte als nicht erreichbar ab. ein neustart jedes einzelnen geräts (bridge, basis, heizkörperthermostat) brachte die geräte zwar wieder dazu sich als erreichbar auszuweisen, aber der zustand hielt nicht lange und ein, zwei stunden später verabschiedeten sie sich wieder alle und verbanden sich auch über Nacht nicht neu.
als nächstes habe ich dann versucht, die tado-API über diese python-library abzufragen. das scheint ein bisschen besser zu klappen, weil die authentifizierung nicht über die reine passwort-übergabe in der url, sondern per o-auth funktioniert. so authentifiziert sich auch die web-app und die PyTado-bibliothek gibt sich eben als die tado-web-app aus. aus technischen gründen und wegen meiner mangelnden kompetenz war es ein ziemliches gefummel die tado-sensordaten über PyTado in home-assistant zu bekommen, aber am ende gelang es mir über ein paar scripte, die daten regelmässig, alle zwei minuten einzulesen und an home-assistant zu übergeben.

so sehe ich im home-assistant jetzt nicht nur die temperatur und luftfeuchtigkeit, die meine vernetzten sensoren in der raumecke sammeln, sondern auch die daten der tado-sensoren. weil sich die tado-sensoren im wohnzimmer direkt am heizkörper (und dem fenster) befinden, weichen die werte ein bisschen ab. ich sehe auch die bei tado eingestellte zieltemperatur und den von der zone angeforderten heizwert (heating power). mit diesem wert, den die verschiedenen zonen-sensoren der tado-basis übermitteln, steuert die tado-haupteinheit den heizkessel. dazu weiter unten mehr.
messen und regeln
die daten mit dem home-assisatnt aus der tado-API auszulesen ist natürlich kein selbstzweck. weil home-assistant alle datenpunkte speichert, kann ich die daten visualasieren, also tado bei der arbeit zusehen. ich hatte ja schon in meinem initialen tado-artikel angemerkt, dass mir die art und weise, wie die tado-zentraleinheit den heizkessel steuert sehr viel weniger rabiat vorkommt als vorher, mit dem junkers TR200. ein blick in de daten scheint das zu bestätigen.

auf dem bild sieht man in lila die eingestellte zieltemperatur des wohnzimmers. gestern abend 23°, ab 23 uhr absenkung auf 18° (die kurze spitze um kurz nach elf war ich) und morgens die erneute erhöhung auf 24°. in blau sieht man die vom tado-thermostat gemessene temperatur, in grün die vom vernetzen thermometer in der raumecke gemessene temperatur. die temperatur in der raumecke ist offensichtlich sehr stabil. man erkennt, dass sie im laufe des tages stetig steigt und ab 11 uhr abends wieder leicht abfällt. die vom thermostat gemessene temperatur schwingt hingegen periodisch und deutlich sichtbar um den zielwert herum. im ergebnis führt das aber zu genau dem gewünschten ergebnis: eine temperatur im wohnzimmer die dauerhaft um die 23,5° liegt. wie tado das steuert sieht man, wenn man die angeforderte „heating power“ des wohnzimmer-thermostats mitbetrachtet.

wenn die nenn-temperatur langsam unter den wert der zieltemperatur zu fallen droht, fordert das thermostat erst 10 bis 20 prozent heizleistung an. je weiter die temperatur fällt, desto höher der wert. da das wohnzimmerthermostat derzeit der einzige sensor ist, der heizleistung anfordert, ignoriert die steuerungseinheit die anforderung meist eine ganze weile lang. im kinderzimmer, in dem sich auch ein sensor befindet, herrschen dauerhaft 23°, die seit tagen über dem zielwert von 22° liegen. das kinderzimmer meldet der steuerungszentrale also ständig: ich brauch keine heizleistung.
hat das wohnzimmer lange genug gewartet oder den „heating power“-wert hoch genug geschraubt, feuert tado die therme an. dabei kann ich beobachten, dass die therme einerseits nur 10-15 grad hochgeheizt wird (von 25° auf maximal 45°) und andererseits das feuer vor erreichen der zieltempertur wieder abstellt. das funktioniert im ergebnis ziemlich gut. der einzige nachteil dieser sehr sparsamen heizweise ist, dass unerer bad jetzt meist einen ticken zu kühl ist. das (alte) thermostat dort ist voll aufgedreht, aber um das bad wirklich zu heizen, reicht die heizleistung, die tado ab und zu dem wohnzimmer gönnt, nicht aus.
das wird sicherlich besser, wenn im bad auch ein vernetztes tado-thermostat an der heizung hängt und entsprechend in der lage ist, bei bedarf heizleistung für das bad abzurufen. leider ist das zweite gelieferte heizkörperthermostat von tado ja defekt bei uns angekommen und das zustellen eines ersatzgeräts ist, laut support-ticket-system von tado, noch immer in bearbeitung. meine bestellung von zwei weiteren thermostaten habe ich ebenfalls noch nicht bestätigt bekommen.

ich finde auch interessant zu sehen wie die tado-steuerungszentrale heute früh die zieltemperatur hochgeregelt hat. eingestellt ist eine zieltemperatur von 24° ab 8 uhr (wegen der zeitumstellung im graphen wohl als 7 uhr angezeigt nachtrag: tado scheint die zeitumstellung verpasst zu haben). ab 5:45 uhr fordert das thermostat heizleistung an, die die steurungszentrale aber erst nach ca. 10 bis 20 minuten freigibt. pünktlich um kurz vor sieben ist dann die zieltemperatur erreicht (sogar ein bisschen mehr) und erst als die temperatur gegen 8 uhr wieder unter 24° zu sinken droht, fordert das wohnzimmer wieder vehementer heizleistung an.
dafür, dass ich mit der heizung eigentlich nichts zu tun haben will und erwarte, dass sie einfach ihren dienst verrichtet, beschäftige ich mich (offensichtlich) einen ticken zu intensiv mit ihr. tatsächlich macht mir die verfügbarkeit von messdaten es aber überhaupt erst möglich, die funktion der heizung nachzuvollziehen und zu verstehen. das alte system war mir zu intransparent und schwer nachvollziehbar. vor allem fällt mir jetzt auch auf, dass es ziemlich ineffizient war, bzw. das tado sehr auf effizienz achtet (und das nicht nur im marketing behauptet).
warten auf die API
in einer pressemitteilung vom märz letzten jahres, liess sich der tado-geschäftsführer christian deilmann wie folgt zitieren:
Unsere IFTTT Integration und die Partner und Entwickler API tragen zu einem besser nutzbarem und offenerem Internet der Dinge bei und helfen somit eine komfortablere, effizientere und verantwortungsbewusstere Welt zu schaffen.
das ist jetzt 593 tage her und ich muss meine sensordaten für meine eigene nutzung und auswertung immer noch über inoffizielle wege besorgen. noch verschliesst tado seine internetdinge sorgfältig und auch die zweite option neben ifttt, die homekit-integration ist nach meinem eindruck noch ausbaufähig. ich glaube auch, dass eine hoffentlich bald erscheinende, offene und gut dokumentierte API auch für tado gut ist. sobald sich tado in beliebte heimautomatisierungssysteme integrieren lässt und etwas kommunikativer wird, dürfte das auch der beliebtheit und verbreitung des systems gut tun. vor allem aber möchte ich einfachen zugriff auf meine daten haben.
abgesehen davon: die konkurenz (a, b, c, d, e, f, g) schläft nicht und hat (kontrolliert) zugängliche daten auch als verkaufsargument entdeckt.
weil ich das tado-raumthermostat und zwei heizkörperthermostate von tado kostenlos zum testen bekommen habe und die geräte behalten kann, steht auch über diesem artikel werbung. tado nimmt keinen einfluss auf meine texte und hat auch bis jetzt meine anfragen zur API oder ob ich der einzige bin, bei dem geräte dead on arrival ankommen, nicht beantwortet.
i configured rest sensors that query the tado api v2. the mobile/1.9 api does not seem to support zones. this still doesn't solve the problem of displaying the set and the actual temperatur together, put i lets home assistant gather all tado data from all zones — and lets me push and view them in grafana.
(replace HOME_ID, USERNAME and PASSWORD with your own values and query all avalailable zones.)
sensor:
- platform: rest
resource: https://my.tado.com/api/v2/homes/HOME_ID/zones/1/state?username=USERNAME&password=PASSWORD
value_template: '{{ value_json.sensorDataPoints.humidity.percentage }}'
unit_of_measurement: °C
name: 'tado zone 1 humidity'
- platform: rest
resource: https://my.tado.com/api/v2/homes/HOME_ID/zones/1/state?username=USERNAME&password=PASSWORD
value_template: '{{ value_json.sensorDataPoints.insideTemperature.celsius }}'
unit_of_measurement: °C
name: 'tado zone 1 temperature'
- platform: rest
resource: https://my.tado.com/api/v2/homes/HOME_ID/zones/1/state?username=USERNAME&password=PASSWORD
value_template: '{{ value_json.setting.temperature.celsius }}'
unit_of_measurement: °C
name: 'tado zone 1 set temperature'
- platform: rest
resource: https://my.tado.com/api/v2/homes/HOME_ID/zones/1/state?username=USERNAME&password=PASSWORD
value_template: '{{ value_json.activityDataPoints.heatingPower.percentage }}'
unit_of_measurement: '%'
name: 'tado zone 1 heating power'
i particularly like the heatingPower.percentage which lets me observe how the thermostats request heating power from the boiler.

btw., there should be ways also to set the temperature manually, like stephen c phillips pointed out here. it actually works, if you send a PUT request to
https://my.tado.com/api/v2/homes/HOME/zones/1/overlay?username=USERNAME&password=PASSWORD
with a payload like
{setting: {type: "HEATING", power: "ON", temperature: {celsius: 22}}, termination: {type: "MANUAL"}}
even if the tado api is not official or public yet, with this data it should actually be possible to build a custum component, possibly by fiddling with the generic thermostat component.
vor ein paar tagen mal das neue kabel, das die hausverwaltung uns vor einem jahr in die wohnung gelegt hat, an den fernseher im kinderzimmer angeschlossen. sendersuchlauf: über 350 sender. eine stunde lang durchgezappt und zum schluss gekommen: das kabel kommt nichts ins wohnzimmer.
@wolfwitte das freut mich, weil ich eher fürchte dass diese technik-gedöns niemanden interessiert. kommt auch bestimmt noch einiges mehr …
@dasnuf ich vermute ja, dass das rumgetwittere den mann insgesamt 8 von den 11 stunden gekostet hat.







