links sam­meln, ver­öf­fen­li­chen und ver­dau­en

felix schwenzel

weil frie­de­mann ka­rig fragt, was man mit tex­ten (bzw. links) die „le­sens­wert“ sei­en ma­chen kön­ne:

Hmhm. Was tun mit Tex­ten, die le­sens­wert sind, sei es weil gut oder schlecht, und zu de­nen man Kom­men­ta­re hat? Öde Link­lis­te? Al­ter­na­ti­ve?

— Frie­de­mann Ka­rig (@f_ka­rig) 7. Sep­tem­ber 2014

die ant­wort lau­tet na­tür­lich, ganz all­gei­mein: ins in­ter­net schrei­ben. am bes­ten na­tür­lich in so­was wie ein blog, weil dann kann man sie abon­nie­ren, wenn man möch­te. ich fin­de es scha­det auch nicht, le­se­emp­feh­lun­gen zu vert­wit­tern oder auf face­book zu pos­ten, wo­bei ich fin­de das dort links oft zu schnell im rau­schen un­ter­ge­hen oder, un­ter um­stän­den, die nur face­book kennt, weg­ge­rech­net wer­den. ste­hen die le­se­emp­feh­lun­gen in ei­nem blog, sind die chan­cen, dass ich sie fin­de und lese um ei­ni­ges grös­ser. an­de­rer­seits sen­det man durchs twit­tern oder face­boo­ken ein ma­schi­nen­les­ba­res, bzw. per API aus­les­abres si­gnal, das wie­der­um ag­gre­ga­to­ren wie riv­va nut­zen kön­nen. aber das funk­tio­niert mit ei­nem ver­weis in ei­nem blog ja auch.

be­son­ders schön ist na­tür­lich, wenn man links nicht nur sam­melt und aus­siebt, son­dern auch eine klei­ne oder gros­se an­mer­kung dazu schreibt. john gru­ber macht das seit vie­len jah­ren. er kom­men­tiert links manch­mal nur mit ei­nem satz, oft mit ei­nem zi­tat, manch­mal auch mit län­ge­ren an­mer­kun­gen. ei­gent­lich macht ja­son kott­ke das auch, bo­ing­bo­ing eben­so — wenn man es ge­nau be­trach­tet ma­chen es die meis­ten blog­ger so. und ob je­der link ei­nen ei­ge­nen „ar­ti­kel“ be­kommt oder meh­re­re in ei­nem zu­sam­men­ge­fasst wer­den ist ja auch eher ne for­ma­lie. nico brün­jes macht das seit ei­ni­ger zeit re­la­tiv re­gel­mäs­sig in sam­mel­form, ma­xi­mi­li­an bud­den­bohm macht das sehr re­gel­mäs­sig, anke grö­ner zu sel­ten (wo­bei sie sehr re­gel­mäs­sig kom­men­tier­te link­lis­ten zu bü­chern ver­öf­fent­licht).

blogs sind mei­ner mei­nung nach das op­ti­ma­le for­mat für die emp­feh­lung von le­sens­wer­ten tex­ten. wel­ches for­mat man da­für wählt, wie­viel mühe man sich da­mit gibt, wie re­gel­mäs­sig man das macht — mei­ner mei­nung ist das egal. haupt­sa­che man macht es. und haupt­sa­che man schreibt et­was dazu, ei­nen kom­men­tar (140 zei­chen oder län­ger, zur not funk­tio­niert auch oft ein „hihi“), ein zi­tat, eine kurz­zu­sam­men­fas­sung oder eine rei­he stan­dard­vor­la­gen („su­per text, aus­dru­cken“, „will ha­ben“, „wow“, „nicht ge­le­sen, aber tol­le über­schrift“).


ich ma­che das mit dem link­sam­meln und ver­öf­fent­li­chen üb­ri­gens aus ge­nau zwei bis drei grün­den. da ich eh stän­dig im netz lese, was re­la­tiv zeit­auf­wän­dig ist, kann ich ei­nen text der mir ge­fiel auch mit re­la­tiv ge­rin­gen zeit­auf­wand als le­sens­wert kenn­zeich­nen. ich ma­che das in­dem ich mit ei­nem book­mar­klet ein­fach ein book­mark bei pin­board an­le­ge und mit dem buch­sta­ben „s“ (wie sha­ren) ver­schlag­wor­te. das führt auch dazu, dass der link bei @wir­res­net lan­det.

der zwei­te grund ist, dass ich nach dem le­sen ei­nes tex­tes nicht sel­ten das be­dürf­nis habe et­was an­zu­mer­ken. das kann ein ein­fa­ches „hihi“ sein, ein aus­druck der be­wun­de­rung oder der ab­nei­gung oder manch­mal auch nur ein be­son­ders tol­les zi­tat aus dem text sein. mit die­sem prin­zip war quo­te.fm mal ne wei­le sehr er­folg­reich. vie­le kom­men­ta­re oder zi­ta­te schrei­be ich schon beim an­le­gen des book­marks in pin­board dazu. wenn ich auf dem te­le­fon lese, schrei­be ich sie al­ler­dings meist nicht dazu, son­dern mer­ke sie mir ein­fach. das klappt trotz mei­nes schlech­ten ge­däch­nis­ses ganz gut.

der drit­te und wich­tigs­te grund links zu sam­meln, kurz zu kom­men­tie­ren (oder ein zi­tat raus­zu­zie­hen) ist ei­gent­lich gar kein grund, son­dern ein zu­stand: weil ich ger­ne ver­öf­fent­li­che. oder tei­le. oder mit­tei­le. oder ger­ne sehe wie und ob leu­te auf das was ich ver­öf­fent­li­che re­agie­ren.

so wie sich man­che die­se fra­ge stel­len:

Wenn in ei­nem Wald ein Baum um­fällt und nie­mand ist da der es hört, hat es dann ein Ge­räusch da­bei ge­ge­ben?

fra­ge ich mich oft:

habe ich die­se an­mer­kung zu die­sem text über­haupt ge­dacht, wenn ich sie nicht ver­öf­fent­li­che?

der vier­te grund links zu sam­meln und aus­zu­sie­ben ist üb­ri­gens, dass es mir bei der ver­dau­ung von the­men­ge­bie­ten hilft. oder ge­nau­er, beim sam­meln und den­ken. mei­ne blog ist eben auch mein no­tiz­zet­tel. pin­board ist eher eine art klad­de in die ich fast al­les wer­fe, aber was im blog lan­det, habe ich be­reits aus­ge­siebt und da­mit als wich­tig mar­kiert.


auf den ers­ten blick wirkt es viel­leicht, als wür­de das sam­meln, sie­ben und ver­öf­fent­li­chen viel ar­beit ma­chen. der zwei­te blick zeigt, das stimmt. aber das macht nichts, denn wie mit al­lem was man mit ei­ner ge­wis­sen re­gel­mäs­sig­keit macht, schleicht sich auch beim link­sam­meln und ver­öf­fent­li­chen nach ei­ner wei­le eine ge­wis­se rou­ti­ne ein — dank der man den auf­wand dann gar nicht mehr wahr­nimmt. was ich sa­gen will: man muss es ein­fach ma­chen und wenn man es dann ne wei­le macht, merkt man, auf wel­che art es ei­nem am leich­tes­ten fällt — und man merkt ir­gend­wann auch, dass es ei­nem selbst beim den­ken und zu­sam­men­hal­ten von zi­ta­ten und be­mer­kens­wer­ten tex­ten hilft.

tech­nisch gibt es ei­gent­lich kaum hür­den: wer ein word­press am lau­fen hat kann ent­we­der das word­press „Press This“-Book­mar­klet nut­zen oder (je nach ver­wen­de­tem the­me) kann man mit ein paar klicks ei­nen bei­trag mit der bei­trags­vor­la­ge „link“ er­stel­len, mit posta­li­cious oder feed­word­press kann man die er­stel­lung von link­lis­ten oder link­ar­ti­keln ganz oder halb au­to­ma­ti­sie­ren. oder man bas­telt sich eine ar­ti­kel­vor­la­ge selbst, mit der man ein­mal pro wo­che (oder öf­ter) ei­nen ar­ti­kel aus den ge­sam­mel­ten links zu­sam­men­stöp­selt. auch hier gilt, wei bei fast al­lem im le­ben: man muss ein­fach an­fan­gen, ein biss­chen rum­pro­bie­ren und dann kommt der ap­pe­tit von ganz al­lei­ne.


[nach­trag 08.09.2014]
frie­de­mann ka­rig hat eine sehr schö­ne kom­men­tier­te link­lis­te ver­öf­fent­licht. ger­ne wie­der. /@f_ka­rig










tratsch­tü­ten

felix schwenzel

zwei be­mer­kens­wert blö­de ar­ti­kel zum the­ma doo­fe-tex­te-dank-in­ter­net-im­mer-bes­ser-zu­gäng­lich habe ich wei­ter un­ten se­pa­rat von den heu­ti­gen links kom­men­tiert. zum ver­ständ­nis mei­ner an­mer­kun­gen wäre es na­tür­lich hilf­reich, die bei­den tex­te selbst zu le­sen. die sind aber so ab­surd, doof und kon­fus, dass ich das ei­gent­lich nie­man­dem zu­mu­ten möch­te. des­halb emp­feh­le ich al­len mei­nen le­sern hier auf­zu­hö­ren zu le­sen und sich viel­leicht was in­ter­es­san­tes zu le­sen zu be­sor­gen. viel­leicht mal wie­der ein buch? oder zum ki­osk lau­fen und die geo-epo­che kau­fen? die mit dem wil­den wes­ten soll sehr gut sein.


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  the­eu­ro­pean.de: Skan­dal um Nackt­auf­nah­men Pro­mi­nen­ter: „Wir wol­len die Möp­se se­hen ...!“   #

kei­ne ah­nung war­um cle­mens lu­kitsch die dis­kus­si­on und den skan­dal um die ge­stoh­le­nen bil­der von ver­schie­de­nen pro­mi­ni­nen­ten frau­en mit „prü­de­rie“ in zu­sam­men­hang bringt:

Wie­der ein­mal ent­lädt sich die in der ame­ri­ka­ni­schen Ge­sell­schaft weit ver­brei­te­te, größ­ten­teils re­li­gi­ös mo­ti­vier­te Prü­de­rie an sol­chen „Skan­da­len“.

auf je­den fall hat er nach dem stel­len ei­ni­ger zu­sam­men­hangs­lo­ser rhe­to­ri­schen fra­gen, noch ein paar tol­le tipps für die be­trof­fe­nen frau­en pa­rat:

An­griff wäre in die­sem Fall die bes­te Ver­tei­di­gung: Law­rence und Co. soll­ten mit ei­ner of­fen­si­ven Öf­fent­lich­keits­ar­beit das The­ma auf­grei­fen und die Ge­le­gen­heit nut­zen, für eine un­ver­krampf­te Dis­kus­si­on und ei­nen ehr­li­chen Um­gang zu wer­ben.

cle­mens lu­kitsch for­dert ei­nen un­ver­krampf­ten und ehr­li­chen um­gang mit dem ein­drin­gen in die ei­ge­ne in­tim- und pri­vat­s­hä­re?

oder meint er, dass die op­fer ei­nes ver­bre­chens, de­ren nackt­bil­der ge­gen ih­ren wil­len in die öf­fent­lich­keit ge­tra­gen wur­den, das auf­flam­men von prü­de­rie zur ge­le­gen­heit neh­men soll­ten, ge­gen prü­de­rie zu kämp­fen und für ei­nen ehr­li­chen um­gang mit nackt­heit zu wer­ben?

die et­was weit her­ge­hol­ten ge­dan­ken mit der prü­de­rie und der ver­krampft­heit hat sich lu­kitsch mög­li­cher­wei­se bei flo­ri­an sie­beck in der faz an­ge­le­sen.

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  faz.net: Nackt­bil­der im Netz: Die Hei­lig­keit der Schein­hei­lig­keit   #

flo­ri­an sie­beck sug­ge­riert, dass „schein­hei­lig­keit“ im spiel sei, wenn pro­mi­nen­te frau­en sich auf in­sta­gram ex­po­nier­ten und scho­ckiert sei­en, „wenn Nackt­bil­der an die Öf­fent­lich­keit ge­lan­gen“.

an­läss­lich der selbst­ge­stell­ten fra­ge, war­um sich „alle so dar­über“ auf­re­gen, phan­ta­siert flo­ri­an sie­beck ab­sur­der­wei­se ei­nen sitt­li­chen ver­fall der ge­sell­schaft her­bei. denn sei­ner be­ob­ach­tung nach sei es „nicht un­ge­wöhn­lich“, „Bil­der von Ge­ni­ta­li­en per Whats­app zu ver­schi­cken“. was die­se ver­meint­li­che be­ob­ach­tung von sie­beck mit der ver­let­zung der pri­vat­s­hä­re von pro­mi­nen­ten frau­en zu tun hat, bleibt mir wahr­schein­lich ewig ein rät­sel.

kann mir je­mand er­klä­ren, was der fol­gen­de tief­schür­fen­de ge­dan­ke zum the­ma „sex­ting“ von flo­ri­an sie­beck mit kate up­t­on, jen­ni­fer law­rence oder ir­gend­was, was in den letz­ten ta­gen pas­siert ist, zu tun hat?

Be­denk­lich wird es, wenn die Scham­gren­ze so weit ge­sun­ken ist, dass ein Mensch voll­kom­men wahl­los und un­auf­ge­for­dert Nackt­bil­der an an­de­re schickt.

kann na­tür­lich sein, dass ihm das ein­fach so ein­ge­fal­len ist, ge­nau­so wie man in ei­nem kom­men­tar zu ei­nem bank­über­fall auch mal über die fra­ge sin­nie­ren könn­te, ob man spar­gel­was­ser eher mit salz und zu­cker ver­setzt oder nur mit salz. hängt ja al­les ir­gend­wie zu­sam­men.

apro­pos schein­hei­lig­keit. sie­beck sagt am ende sei­nes kom­men­tars:

Es gilt der Grund­satz: Was wer da­heim an­stellt, ist Pri­vat­sa­che.

das hält ihn al­ler­dings nicht da­von ab, die pri­vat­sa­chen von jen­ni­fer law­rence (und „hun­dert Pro­mi­nen­ten“) ge­nau­es­tens zu un­ter­su­chen und sei­ne mei­nung dazu öf­fent­lich raus­zu­trat­schen:

Das ist auch das Pro­blem mit den Nackt­bil­dern, die nun von hun­dert Pro­mi­nen­ten im Netz auf­ge­taucht sind: Sie sind ein­fach nicht schön. Jen­ni­fer Law­rence: ein Graus. Voll­kom­me­ne Des­il­lu­sio­nie­rung. Sie ist tat­säch­lich auch nur ein Mensch.

flo­ri­an sie­beck ist tat­säch­lich an bi­got­te­rie und schein­hei­lig­keit kaum zu über­bie­ten und mög­li­cher­wei­se nur eine tratsch­tü­te, die ver­sucht ei­nen jour­na­lis­ten dar­zu­stel­len.


[nach­trag 07.09.2014]
das man statt se­xua­li­sier­tem blöd­sinn auch sinn­voll über den icloud-hack schrei­ben kann, zeigt wired:

  • is­sie lapow­sky spe­ku­liert, dass eine kla­ge der pro­mi­nen­ten op­fer des icloud-hacks fir­men die cloud-diens­te an­bie­ten un­ter druck set­zen könn­te, mehr für die si­cher­heit ih­rer be­nut­zer zu tun — und so gut für uns alle sein könn­te.
  • andy green­berg spe­ku­liert über die nut­zung von werk­zeu­gen für straf­ver­fol­gungs­be­hör­den beim icloud-hack in der letz­ten wo­che.


links vom 06.09.2014

felix schwenzel

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  mas­ha­ble.com: How I Ha­cked My Own iCloud Ac­count, for Just $200   #

hm. dass die ipho­ne-back­ups un­ver­schlüs­selt bei ap­ple rum­lie­gen fin­de ich schon et­was ir­ri­tie­rend. da­mit ist doch dann auch die viel­ge­lob­te imes­sa­ge ende-zu-ende-ver­schlüs­se­lung — bei der ap­ple an­geb­lich nicht mit­le­sen kann — hin­fäl­lig. dann kön­nen ha­cker und si­cher­heits­e­so­te­ri­ker statt di­rekt mit­zu­le­sen eben in­di­rekt mit­le­sen.

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  chris­tophkap­pes.de: Ve­xier­bild   #

wie tech­no­lo­gie un­se­re (oder eher man­che) schreib­ti­sche auf­ge­räumt hat. hier auch mit mu­sik.

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  kott­ke.org: Com­mon mis­con­cep­ti­ons   #

kott­ke linkt eine lan­ge lis­te von häu­fi­gen miss­ver­ständ­nis­sen in der eng­li­schen aus­ga­be der wi­ki­pe­dia. un­ter an­de­rem war na­po­le­on grös­ser als der da­ma­li­ge durch­schnitt, coca cola hat nicht den weih­nachts­mann er­fun­den und je­sus wur­de nicht am 25. de­zem­ber ge­bo­ren.

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  brand­eins.de: CTS Even­tim: Blick in die Bi­lanz   #

über CTS even­tim kann man so be­rich­ten wie die brand­eins, in­dem man ei­nen blick in die bi­lanz wirft, oder so wie hier auf tic­cats oder beim kiez­neu­ro­ti­ker, aus der sicht der kun­den.


links vom 04.09.2014

felix schwenzel

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  das­nuf.de: Nicht ODER! NICHT ODER! UND! UND!   #

das nuf regt sich (zu recht) auf:

Was ich ei­gent­lich möch­te sind uni­far­be­ne Klei­dungs­stü­cke in gelb, oran­ge, rot, grün, tür­kis, blau ABER SO­WAS GIBT ES NICHT. Selbst wenn der sel­te­ne Fall von ein­far­big ohne doo­fen Auf­nä­her auf­tritt, dann sind da Puff­är­mel­chen, Rü­schen, Schleif­chen oder sonst ir­gend­ein Kack dran ge­näht.

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  gaw­ker.com: Twen­ty Days of Ha­rass­ment and Ra­cism as an Ame­ri­can Ap­pa­rel Em­ployee   #

eine an­ony­ma über ihre ar­beit in ei­nem ame­ri­can ap­pa­rel la­den:

In re­tro­s­pect, I shoul­d'­ve been more wary of a com­pa­ny with a histo­ry of ou­tra­ge­ous un­pro­fes­sio­na­lism. What I ho­ped would be a low-stress, part-time job tur­ned out to be a ma­jor source of an­xie­ty and a cess­pool of ha­rass­ment. The in­com­pe­tent, ap­pal­lingly ra­cist ma­nage­ment and be­litt­ling of em­ployees were com­mon­place, and crea­ted a ho­sti­le work en­vi­ron­ment.

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  bo­ing­bo­ing.net: Den­ti­stry in the dark days be­fo­re no­vo­cai­ne   #

ge­le­sen be­vor ich ges­tern zur zahn­ärz­tin ge­gan­gen bin. ab­ge­se­hen da­von bin ich ja ziem­lich be­geis­tert, wel­chen fort­schritt die tech­nik seit mei­nen letz­ten amal­gam­fül­lun­gen vor 30 jah­ren ge­macht hat. aber vor al­lem bin ich (me­di­zin-tech­nisch) na­tür­lich be­geis­tert, nicht vor hun­der­ten jah­ren ge­lebt zu ha­ben.

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  spie­gel.de: Ro­nald Mieh­ling in Tanz­thea­ter "Be­weg­tes Le­ben"   #

die über­schrift muss man sich auf der zun­ge zer­ge­hen las­sen und den stump­fen ge­schmack für ei­nen mo­ment ge­nies­sen. der ar­ti­kel, bzw. das in­ter­view ist aber ok.

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  kott­ke.org: Slow-mo skate­board tricks   #

kott­ke:

It's a sym­pho­ny of foot­work!

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  bo­ing­bo­ing.net: Pho­to­gra­phy: Sum­mer (on toast), Al­va­ro Dom­in­guez   #

höhö.


[wer­bung] mann | frau

felix schwenzel

ende mai hat mich ein net­ter pr-mensch an­ge­schrie­ben und ge­fragt ob ich ein bier mit chris­ti­an ul­men trin­ken möch­te. wer will das nicht? des­halb bin ich dann am 6. juni nach fei­er­abend zur bar vi­si­te ma ten­te (be­such mein zelt, oder rhei­nisch: fisi­ma­ten­ten) ge­gan­gen. la ten­te war aber lei­der ver­ram­melt, weil drin­nen noch „ge­dreht“ wur­de, also hab ich mir das ers­te bier selbst am ki­osk ne­ben­an ge­holt und ohne chris­ti­an ul­men ge­trun­ken. aber da­für mit ste­fan nig­ge­mei­er, der auch ein­ge­la­den war, und dem net­ten pr-men­schen.

spä­ter kam dann doch chris­ti­an ul­men und bier aus dem zelt, ich habe nen sel­fie mit chris­ti­an ul­men auf­ge­nom­men und chris­ti­an ul­men, col­li­en ul­men-fer­nan­des, mir­ko lang und zwei an­de­re beim sel­fie-faken fo­to­gra­fiert (beim br ist das er­geb­nis zu se­hen).

aber der grund war­um mich der net­te pr-mann zum vi­si­te ma ten­te ein­ge­la­den hat (und war­um ich die­sen text schrei­be) ist na­tür­lich ein an­de­rer: pr für eine von chris­ti­an ul­men, dem br und puls pro­du­zier­te webse­rie. am 6. juni konn­ten ein paar jour­na­lis­ten und ich ei­nen blick auf ei­nen ers­ten roh­schnitt ei­ner fol­ge die­ser webse­rie wer­fen. die se­rie geht um mann und frau, jede fol­ge ist um die 3 mi­nu­ten lang und wird im nacht­pro­gramm des baye­ri­schen rund­funks ver­sen­det und auf you­tube und mann­frau.de ge­stellt.

al­les su­per, dach­te ich da: net­te pr-men­schen, bier, you­tube, ul­men, be­schrän­kung auf ein ex­trem kur­zes for­mat — was soll bei so ei­nem kon­zept noch schief ge­hen?

was schief ge­hen kann, sieht man, wenn man sich die bei­den ers­ten fol­gen an­sieht. dach­te ich beim ers­ten roh­schnitt noch: „och ja, ok, das hat po­ten­zi­al“, dach­te ich beim be­trach­ten der bei­den ers­ten fol­gen: „scha­de.“ und scha­de schrei­be ich jetzt nicht, weil ich für das schrei­ben die­ses ar­ti­kels ein ho­no­rar von dem net­ten pr-men­schen be­kom­me, son­dern weil ich wirk­lich glau­be, dass die pro­du­zen­ten beim rah­men al­les rich­tig ge­macht ha­ben: ein kur­zes for­mat, pro­fes­sio­nell ge­dreht, auf un­ter­hal­tung aus­ge­rich­tet, al­les ins in­ter­net stel­len und mit or­dent­li­cher, freund­li­cher pr be­kannt ma­chen. nur lei­der ist dann beim in­halt was schief ge­lau­fen.

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die ers­te re­ak­ti­on der bei­fah­re­rin (die ich na­tür­lich zwang auch bei­de fol­gen an­zu­se­hen) war:

das ist wohl das be­knack­tes­te was ich seit lan­gem ge­se­hen hab.

mich er­in­nert der hu­mor von mann | frau an sams­tag-abend-show-sket­che aus den 80ern, eine zeit in der man kei­ne pro­ble­me da­mit hat­te ste­reo­ty­pe kli­schees zu be­die­nen. aber 2014 wir­ken ste­reo­ty­pen und kli­schees — vor al­lem ge­häuft, glatt­po­liert und re­la­tiv un­ge­bro­chen — dann doch eher ir­ri­tie­rend. das le­ben des manns dreht sich um al­ko­hol, sex und fuss­ball, die frau sorgt sich ums (sexy) aus­se­hen und dar­um, ei­nen mann zur fa­mi­li­en­grün­dung zu fin­den?

na­tür­lich kann man sol­che kli­schees bre­chen und die ers­te bei­den fol­gen ver­su­chen das ja auch nach kräf­ten. nur lei­der zün­det der hu­mor nicht. ich weiss nicht ge­nau ob der hu­mor zu schwach ist oder ob es die dar­stel­le­ri­sche leis­tung ist. ich weiss nur, bei mir kommt nichts wit­zi­ges an. was scha­de ist, weil ich das for­mat ger­ne gut ge­fun­den hät­te.

ich habe auch das kind (19) ge­zwun­gen eine fol­ge zu se­hen, wäh­rend der er tat­säch­lich zwei­mal an­satz­wei­se ge­lacht hat. kurz flamm­te mei­ne hoff­nung auf, dass bei man­chen men­schen viel­leicht doch der hu­mor an­kom­men könn­te. als die drei mi­nu­ten rum wa­ren frag­te er mich dann aber kopf­schüt­teld: „was soll das?“ die ant­wort auf die­se be­rech­tig­te fra­ge lau­tet wahr­schein­lich „un­ter­hal­ten“. die fra­ge ist nur: wen? ich ver­mu­te bei den mitt­vier­zi­gern sind die bei­fah­re­rin und ich nicht die ein­zi­gen, die mit mann | frau nichts an­zu­fan­gen wis­sen. das kind ist mög­li­cher­wei­se auch nicht der ein­zi­ge teen­ager, der sich kopf­schüt­teld ab­wen­det.


ich bin ja ein gros­ser fan von chris­ti­an ul­men als schau­spie­ler und als ver­klei­de­ter im­pro­vi­sa­ti­ons­künst­ler. und in der ers­ten fol­ge sorgt er auch auch gleich mit we­ni­gen sät­zen für ein dar­stel­le­ri­sches high­light. er schafft es sei­ne nicht ge­ra­de bril­li­ant ge­schrie­be­nen sät­ze un­prä­ten­ti­ös und mit leich­tig­keit da­hin­zu­sa­gen, wie man es bei deut­schen schau­spie­lern eher sel­ten sieht. ich muss­te beim be­trach­ten und zu­hö­ren bei­na­he ein biss­chen ki­chern, ob­wohl nichts an dem was er sagt wit­zig ist. mir­ko lang hin­ge­gen kann man beim dar­stel­len ei­nes schau­spie­lers be­ob­ach­ten, dem in der schau­spiel­schu­le eine un­na­tür­lich deut­li­che aus­spra­che ein­ge­häm­mert wor­den ist.


da ich ja qua­si für das an­se­hen der webse­rie be­zahlt wer­de, schau ich mir si­cher­lich noch die wei­te­ren fol­gen von mann | frau an — und ich will auch nicht die hoff­nung auf­ge­ben, dass den au­toren noch was wit­zi­ges ein­fällt, dass mir­ko lang das schau-spie­len sein lässt, dass chris­ti­an ul­men öf­ter zu se­hen sein wird und dass mir nicht nur der rah­men, son­dern auch der in­halt (ein biss­chen) ge­fal­len wird. mal schau­en, heu­te wer­den die ers­ten 4 fol­gen aus­ge­strahlt (im ka­nal von puls, hier die play­list) und ab jetzt wer­den je­den mitt­woch 2 wei­te­re fol­gen kom­men. sie­he auch mann­frau.de.


links vom 03.09.2014

felix schwenzel

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  wurst­sack.blog­spot.de: Ganz un­ten. Im Tal der ku­li­na­ri­schen Wür­de­lo­sig­keit   #

der wurst­sack zu be­such in der kü­che ei­ner bur­ger-king-fi­lia­le. /biel­in­ski.de

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  me­di­en­wo­che.ch: Di­stanz­los mit­ten­drin   #

ron­nie grob hat mit mar­tin le­jeu­ne ge­spro­chen, der sei­ne be­rich­te aus dem ga­za­strei­fen ok fin­det. ron­nie grob di­stan­ziert sich am ende des ar­ti­kels wie folgt:

Auch en­ga­gier­ter Jour­na­lis­mus er­for­dert (Selbst)re­fle­xi­on.

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  zeit­fuer­mehr­zu­hau­se.de: Sehr jun­ges Woh­nen.   #

zum ab­schluss des ikea-wer­be­blogs hat ma­xi­mi­li­an bud­den­bohm sei­ne söh­ne zum in­ter­view über das woh­nen ge­be­ten.

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  sub­trac­tion.com: Lo­gos and Un­in­ten­tio­nal Re­a­dings   #

khoi vinh über ver­un­glück­te lo­gos:

More to the point, it's up to the ow­ner of a cor­po­ra­te mark--the com­pa­ny its­elf, and more prac­ti­cal­ly the de­si­gners--to ge­ne­ra­te a logo that pro­du­ces the re­ac­tions that they in­tend. If a logo co­mes across as un­sa­vo­ry [...] it's not the fault of the view­er, it's the fault of the com­pa­ny.

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  sa­scha­lobo.com: Twit­ter Ana­ly­tics   #

sa­scha lobo will „das Wis­sen um so­zia­le Me­di­en [...] meh­ren“ und zeigt ein­bli­cke in sei­ne twit­ter-ana­ly­se-werk­zeu­ge.

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  taz.de: Ko­lum­ne Luft und Lie­be: Wahn und Schmod­der   #

bei der fra­ge, wel­cher text sich bes­ser liest, der von jens jes­sen in der zeit in der er heu­che­lei in den gen­der­de­bat­ten ent­deckt zu ha­ben meint, oder die­ser von mar­ga­re­te sto­kow­ski, die sich über jend jes­sen lus­tig macht, geht der punkt ein­deu­tig an mar­ga­re­te sto­kow­ski. /biel­in­ski.de




links vom 01.09.2014

felix schwenzel

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  faz.net: Ver­mie­ten mit „Airbnb“: Mei­ne Woh­nung wird im­mer sau­be­rer   #

joa­chim lott­mann und sei­ne airbnb er­fah­run­gen.

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  sued­deut­sche.de: Mu­si­ker Fal­co - Sein Le­ben - ein Cha­os   #

an­ge­li­ka sla­vik über fal­co. im res­sort „geld“.

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  hei­se.de/ct: Hin­ter den Ku­lis­sen von Net­flix   #

nico jur­ran war bei net­flix zu be­such und bringt vie­le gute nach­rich­ten mit:

Zu den gro­ßen Schwach­stel­len, die Net­flix bei den eta­blier­ten deut­schen Diens­ten aus­ge­macht ha­ben will, ge­hört der Um­gang mit eng­lisch­spra­chi­gen Pro­duk­tio­nen, die nicht im­mer in der Ori­gi­nal­fas­sung ab­ruf­bar sind - und prak­tisch nie mit Un­ter­ti­teln. Hier will der US-Dienst an­set­zen: "Eng­lisch­spra­chi­ge Pro­duk­ti­on wird man stets in der Ori­gi­nal­fas­sung an­schau­en kön­nen, wahl­wei­se mit ein- und ab­schalt­ba­ren eng­li­schen und deut­schen Un­ter­ti­teln", ver­si­chert Has­tings. Auch Mehr­ka­nal­ton sei ge­ne­rell bei al­len Sprach­fas­sun­gen selbst­ver­ständ­lich.

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  hackr.de: 506056385973731330   #

wohl wahr.


sonn­tag

felix schwenzel

ge­gen zwei das haus ver­las­sen und zur s-bahn-sta­ti­on son­nen­al­lee ge­fah­ren. dort bin ich die son­nen­al­lee rich­tung pots­da­mer platz run­ter­ge­lau­fen. die stre­cke ist ziem­lich er­eig­nis­los ge­we­sen, zum ers­ten mal hab ich die ka­me­ra glau­be ich in kreuz­berg raus­ge­holt, dann noch­mal bei der to­po­gra­phie des ter­rors, weil dort ein ge­denk-bul­li stand.

am leip­zi­ger platz, auf der rie­si­gen wie­se steht ein ro­tes sofa. da­drauf sass ein äl­te­res päär­chen. das wäre ein schö­nes bild ge­we­sen. weil ich mich aber noch lan­ge nicht traue leu­te an­zu­spre­chen ob ich sie fo­to­gra­fie­ren darf, habe ich dann die hoch­häu­ser am pots­da­mer platz fo­to­gra­fiert (mit skrwt ge­ra­de­ge­zo­gen).

mitt­ler­wei­le war es fast fünf und mir fiel ein, ich könn­te ja ins kino ge­hen. also an der kas­se des ci­ne­star imax ge­fragt ob noch ein platz in der imax-vor­stel­lung von guar­di­ans of the ga­la­xy frei wäre. ei­gent­lich sei die aus­ver­kauft, aber ge­ra­de sei noch ein platz frei ge­wor­den. ganz hin­ten in der mit­te: per­fekt. hoch ge­fah­ren, aufs klo ge­gan­gen, hin­ge­setzt, licht geht aus. ich mag das wenn die puz­zle­tei­le ei­nes ta­ges so, fast ohne pla­nung, in­ein­an­der fal­len: raus aus dem haus, 17 ki­lo­me­ter bahn fah­ren, 8 ki­lo­me­ter lau­fen, ins kino ge­hen, in den sitz fal­len, licht geht aus.

im imax war ich bis­her noch nie, es lie­fen drei trai­ler, ei­ner für den neu­en hob­bit der im nächs­ten jahr kommt und der mir (zu­min­dest der 3D trai­ler) gleich die lust auf 3D nahm. das an­geb­li­che 3D sah aus wie im pup­pen­thea­ter: be­mal­te flä­chen oder schei­ben, die mit ab­stand hin­ter­ein­an­der an­ge­ord­net sind und sich manch­mal be­we­gen. die fla­chen fi­gu­ren im vor­der­grund zu doll aus­ge­leuch­tet, die hin­ter­grün­de so de­tail­iert und scharf wie zinn­sol­da­ten. kalt, flach, zu hell und pa­the­tisch — frü­her ha­ben mir film­trai­ler lust ge­macht auf den film. der hob­bit trai­ler flüs­ter­te mir ein­deu­tig zu: „spar dir das geld“.

j sei dank in 2D, aber noch ir­ri­tie­ren­der: der trai­ler zu in­ter­stel­lar. zu­erst dach­te ich: war­um zei­gen die jetzt nen trai­ler zu true de­tec­ti­ve? dann hab ich mich ge­fragt: war­um schwitzt und weint matthew mc­co­n­aug­hey den gan­zen trai­ler über? we­gen des wurm­lochs?

bes­se­res 3D, aber da­für umso mehr ver­un­glück­ter hu­mor, spä­ter dann im trai­ler für die teenage mu­tant nin­ja turt­les. was für ein blöd­sinn.

dann kam wer­bung für das IMAX. ich sit­ze im IMAX-kino und man zeigt mir wer­bung für das IMAX? ich sehe eine rie­si­ge lein­wand, 3D gibts auch, der sound kann von hin­ten, von der sei­te und oben und un­ten kom­men er­klärt mir die wer­bung. ich muss­te mir kurz vor­stel­len, das die car­sha­ring-fahr­zeu­ge die über­all in der stadt rum­ste­hen das auch bald ma­chen: ers­tens kenn­da­ten vor­stel­len, dann ne kur­ze demo und ein kur­zer ei­gen­wer­bungs­film. im IMAX kam da­nach noch ein zwei­ter IMAX-wer­be­film, der lag wahr­schein­lich noch bei sony rum, also wur­de der auch ge­zeigt.

was in den wer­be­fil­men fehl­te, aber tat­säch­lich ein ganz gross­ar­ti­ges ar­gu­ment für das imax-dings am pots­da­mer platz ist: die sit­ze. viel bein­frei­heit, ei­ge­ne arm­leh­nen und viel arsch­frei­heit.

der film selbst war aber su­per. das 3D nerv­te nicht, der pa­thos, die trä­nen­drü­sen-ge­schich­ten wur­den im­mer wie­der mit pas­sa­blem hu­mor ge­bro­chen. habe mich schon lan­ge nicht mehr so gut amü­siert ge­fühlt. ein film der run­ter­geht wie 3 ta­feln scho­ko­la­de.