eben habe ich meinen live-statistikzähler (pphlogger) abgeschaltet. das spart den besuchern einen cookie, mir nerven und zeit.
mein quotenfetischismus, referrer rausfischerei und wo-kommen-die besucher-her guckerei fingen an zu nerven. jetzt bleibt nur noch der webalizer des hosters, der eigentlich nur grobe trends anzeigt. das sollte mir jetzt mal für eine weile reichen.
nur so ein hinweis; ste postet zur zeit fast jeden zweiten tag und wird immer (noch) witziger:
am samstag war ich mit freunde essen: 3 schwulen und 2 lesben. supersimpatisch aber moechten immer um 20 uhr essen. in der uhrzeit sind die restauranten leer, 1/3 von den mailander arbeiten noch, 1/3 sind im verker blockiert und 1/3 sind frueher nach hause gekommen und duschen (um sich fuer den abend langsam vorzubereiten).
am freitag hat mir eine japanerin einen blondinenwitz erzählt. zum ersten mal seit langem stand ich danach für 10 sekunden auf dem schlauch. deshalb mag ich den witz jetzt besonders gerne:
warum stehen blondinen, wenn es ihnen kalt ist, oft in der ecke? weil die ecke 90° hat.
während it+w seinen server mit der veröffentlichung eines videos auf dem steve jobs 1984 den ur-macintosh vorstellt in die knie zwingt, volker weber auf einen der grossartigsten und beklopptesten kurzfilme ever verweist, möchte ich in aller bescheidenheit auf lisa rein‘s weblog verweisen, die sehr viele ausschnitte aus der grossartigen „daily show“ von und mit jon stewart bereithält, unter anderem diesen über die inauguration von „the shrub“.
ein wunderschöner kalender, in siebdruck und auf 30 stück beschschränkt, von demian berg und arne schneider. dem besitzer musste ich allerdings die bedeutung des september kalenderblatts erklären.
am rothebühlplatz in stuttgart wurden vor ein, zwei jahren aufzüge eingebaut. der zugang zu den aufzügen wurde mit einer unter der decke hängenden rampe gelöst. die rampe ist, ganz modern, mit glas umschlossen, auf der präsentation des entwurf hörte man wahrscheinlich worte wie „transparenz“, „schwung“, „schön“ oder „klar“. die worte „tauben“ und „scheisse“ werden nicht gefallen sein.
aber die tauben haben entdeckt, dass man die scheiben ganz prima besetzen kann und vollscheissen kann.
ich nenne das (nach g. scholz) „geschenke an den architekten“ (oder hier wahrscheinlich an den bauingenieur).
heute stand in den stuttgarter nachrichten, dass es dem ehemaligen bundespräsidenten rau („die geissel gottes“) wieder besser gehe. sein büroleiter rüdiger könig sagte dem stuttgarter nachrichten:
herr rau sitzt schon wieder gelegentlich an schreibtisch und korrespondiert.
am schreibtisch sitzen und korrespondieren? ist das geil? unsereins sitzt am rechner und chattet, bloggt oder verschickt emails. ein ehemaliger bundespräsident „korrespondiert“.
vor sehr langer zeit schrieb smal (malorama.de) etwas über einen „blogalike contest“. meiner aufmerksamkeit versicherte sich smal, der schlaue fuchs, indem er neben vielen anderen blogs auch mich erwähnte. ich habe allerdings nicht gegöltert (geraffft) wie das funktionieren soll. smal war so nett es mir nochmal zu erklären und jetzt greife ich seine idee einfach mal auf und frage in die grosse runde ob da eventuell interesse mitzumachen bestehen würde.
die überschrift ist etwas planetopisch (überspitzt und vereinfachend), stimmt aber ungefähr. kurz: die mainzer karnevalisten haben einen entwurf für einen ihrer karnevalswagen vorgelegt, auf dem george w. bush angela merkel seinen nackten arsch entgegenhält, damit die mithilfe einer leiter in selbigen kriechen kann. ich finde das (natürlich) sehr witzig.
witzig. jemand der seine brötchen mit fragen verdient, nennt die veröffentlichung ebendieser fragen „persönlichkeitsverletzend“. auch wenn die argumentationslinie sich vom „persönlichkeitsverletzend“ zum „nicht einverstanden“ sein geändert hat, ist es doch erhellend wie „journalisten“, profesionelle zuspitzer, „aufsexer“ oder „witwenschüttler“ so ticken, vor allem wenn es plötzlich nicht um ihre opfer, sondern sie selbst geht.
kann natürlich auch sein, dass herr gölter angst hat mit dem mp3 (wie schnappi) in die hitparade zu kommen und damit seinen ruf als seriöser journalistendarsteller aufs spiel zu setzen.
[herr gölter, falls sie möchten, dass ich diesen artikel entferne, rufen sie mich an oder schicken sie mir eine email]
also das t-shirt gefällt mir (und ist nicht von mir!). die diskussion geht weiter. so wirklich sicher bin ich mir nicht, was jetzt das richtige wäre, popupup oder nicht poopup, oder gar eine surfschule aufmachen?
am sonntag letzte woche habe ich dieses bild zusammengebaut, eigentlich für die ecke dieser webseite, oben links.
ich habe es allerdings wieder auf halde gelegt, weil ich nicht so zufrieden war, weder mit der aussage, noch der bildqualität.
und nu? was muss ich sehen? die city hat das motiv verwurstet. das bild ist verbrannt. so eine scheisse. muss ich mir schon wieder was neues ausdenken..
Kleiner Tipp: Ein einzelner Journalist ist selten teurer als ein Mittagessen. Bei Privatsendern reicht auch schon eine Aldi-Pralinenmischung, um sie für sich einzunehmen. Für den Amazon-Link zu unserem Buch im Online-Beitrag etwa hat die Presseabteilung des Verlags nur eine Schachtel Mon Cherie bezahlt - und gilt in der Branche deshalb schon als Preistreiber.