gestern ist mir eine birne ausgegangen, oder eher ne röhre. ich dachte ich sitz in einer neon-beleuchteten küche, in der die neon-röhre kaputtgeht: flacker, klongklongklong, flacker, klong, aus.
dummerweise war es nicht die küchenneonröhre sondern die beleuchtung meines powerbook-displays. der display funktioniert weiterhin hervorragend, ist aber dunkel wie im bärenarsch. immerhin sieht man jetzt die whitespots nicht mehr.
ich werde mich wohl für ein paar tage (wochen?) von meinen powerbook trennen müssen. kann mir jemand in berlin solange nen rechner mit firewire leihen?
don dahlmann belledejour gesichtet. zumindest ihr buch, der britischen belledejour ihr buch. obwohl die deutsche belledejour hat so lange nix gepostet, die könnte auch an nem buch schreiben!?
ich muss neidvoll auf das gelungene design seines spreadshops hinweisen (vor allem im vergleich zu meinem) und kniee nieder vor der brillianten hexa-idee.
Hier ist ganz unten. Tiefer geht es nicht in Deutschland. [...] Sie liebte ihren Dealer, weil er das Glück eines Augenblicks in seinen Taschen trug
gestern im spargel-online, von schmalzschreiber carsten holm geschroben, ein groschenroman aus dem echten drogenmilieu, mit vielen kurzen sätzen auf triefende betroffenheit getrimmt. es tritt extrem viel geistiger dünnschiss aus dem artikel, zum beispiel der irsinnige satz „Berlin, Hauptstadt der Straßenkinder“ (ich dachte hauptstadt der bundesrepublik deutschland?) oder „Der Bahnhof Zoo, die Endstation der Ausreißer.“ (ich bin da schonmal ausgestiegen ohne auszureissen).
die besetzungsliste ist ebenfalls sehr boulevardesque: ein „Herr Wohlgemuth“, dessen name von der redaktion geändert wurde kommt vor, aber auch menschen die ausschliesslich vornamen haben („Anja“, „Friseurin Jane“, „Cousin Martin“) oder gestalten die nachnamen aus einem buchstaben mit punkt haben („Martin H.“).
fehlen eigentlich nur noch die altersangaben, in klammer hinter den namen gesetzt.
mir ist ein bisschen übel.
(kurzer aussagesatz, als absatz gesetzt, ein starkes stilmittel! muss ich mir merken! das ist noch stärker als fettdruck und ausrufezeichen!) dieses massieren meiner betroffenheitsrezeptoren am kehl-zäpfchen ist unangenehm. das ist fast so schlimm wie gebeckmannt zu werden („was haben sie da gefühlt?“). egal. muss man ja nicht lesen.
entschuldigung, ich wollte niemanden belästigen, aber bei mir sind gerade die assoziationen heissgelaufen: hot chicken sandwiches.
und wie bin ix da drauf gekommen? herr lumma hat die gemeinde auf diesen service aufmerksam gemacht: den taggregator. den tag musste ich natürlich gleich vaginarisieren um a) zwei links von mir zu finden und b) das eine oder andere lustige bild (s.o.). die moral von der geschicht? flickr ist geil, del.icio.us ist geil, aber am geilsten ist rss.
es hat dann nicht lange gedauert bis der gatesche kommunistenvergleich kreativ verwurstet wurde: dieser herr hat gleich zwei schöne entwürfe gezaubert, hier der ist auch nicht schlecht.
und ix? klar ich hab auch ein paar shirts gemacht. meine provision ist wie immer 1,- €, den profit werde ich in ein oder mehrere shirts investieren die ich einem prominenten meyere.
ich stelle mir gerade vor, irgendjemand behauptete öffentlich, der kölner radikalanal kardinal meisner wichse heimlich und habe homoerotische phantasien. wenn sich dann homosexuellen-verbände und die porno-industrie empörten mit solch einem reaktionären arschloch in zusammenhang gebracht zu werden, müsste sich dieser irgendjemand doch eigentlich nur entschuldigen und hinterherschieben, dass er seine „erwähnung unterlassen“ hätte, wenn er gewusst hätte dass er so missverstanden werden könnte und dass es ihm leid tue, dass es dazu gekommen sei.
gmx scheint ein ernstes sicherheits-problem zu haben. ein freundlicher journalist der es entdeckt hat kämpft sich durch die GMX-telefon-warteschleife und berichtet davon, dass er fremde emails lesen kann. was macht GMX? schlampen, nicht an die richtigen leute weiterleiten …
die geschichte dürfte sich ziemlich flott weiterentwickeln — ich sehe schon den nächsten PR-gau am horizont, bin auch mal gespannt auf das GMX-pressesprecher interview beim pr-blogger.
[die ganze geschichte bei mario.sixtus.net lesen]
mein kumpel k@rpfen kann am gang der leute erkennen wie sie kacken. das kann ix nicht. ich kann aber an der farbe der jacke und der schuhe erkennen was die leute für kaffee trinken.
diese dame, das war klar, bestellte einen kleinen cappucino mit karamel-sirup. nicht eraten, bzw. von hinten gesehen habe ich, dass sie auch noch braunen zucker in den cappucino reinkippen würde und dass sie ein buttaface hatte.
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