kategorie: etc ×
I made a robot to help me argue on the internet pic.twitter.com/NxpXhk0NMM
marral

„erlebnisküche aus mesopotamien“ (bei marral)
als vorspeise habe ich einen baby-spinat-salat bestellt der wirklich sehr toll war. zwischen den spinatblättern befanden sich ein paar minz-blätter und der salat war mit hellen sultaninen, pinienkernen und feta-käse bestreut. insgesamt hatte der salat dadurch eine angenehme und interessante süss-saure note. esse ich gerne wieder.
die hauptspeise war lamm, angeblich filet, das ein bisschen zu fest und durch war und in einer art western-sosse getränkt war. das war durchaus lecker und wurde mit ein paar kläcksen humus und zwei anderen sossen serviert. das fleisch lag auf einem ruccola-bett, das auch sehr lecker angemacht war, aber noch ganze, zerdrückte kardamon-samen enthielt, auf denen rumzukauen mir kein vergnügen bereitete. erkennen konnte man die kardamonsamen auch erst im mund, weil der laden unfassbar düster war.
beim lamm war auch noch ein klecks rote-zwiebeln-salsa, dass ich schon von ottolenghi kannte. ottolenghi war auch die hauptassoziation des abends. die würzmischungen, bzw. geschmackserlebnisse waren denen von ottolenghi nicht unähnlich. viel süss, viel sauer, viel interessante exotik.
über die preise kann ich nicht klagen, alles absolut im rahmen.
Habe seit Soloalbum nichts mehr von Stuckrad-Barre gelesen, aber die Rezension von @diplix macht Bock auf Panikherz: wirres.net/article/articl…
Der @diplix hat Geburtstag. Versuche mich mental in sein Alter zu versetzen und lese @t3n: pic.twitter.com/ku0dqqY7j7

der bäcker, bei dem ne tragetüte so viel kostet, wie zwei schrippen. (bei thorben's)

ich bin 21 minuten lang, von 18:55 bis 19:18 uhr, ungefähr 9,02 kilometer weit mietwagen gefahren (durchschnittsgeschwindigkeit: 26 km/h).
Also mir macht Politik ja Spass.
@patricia: die frage was das genau verbessere, kann man sich zu ungefähr allem, was man im leben tut, stellen. aber ein parteieintritt würde schon mal zwei sachen auf deiner liste oben abhaken: klar positionieren und spenden (mitgliedsbeitrag). auch dein „etc“ wäre damit möglicherweise abgehakt, denn in einer partei würdest du sehr viel etceterasieren. aber vor allem könntest du dich engagieren und damit nicht nur position beziehen, sondern auch für diese position werben und helfen, diese (gemeinschaftlich) in konkrete massnahmen und aktionen umzusetzen.
das geht natürlich auch alles ohne parteizugehörigkeit, aber solche institutionalisierungen haben eben auch vorteile. so wie ein studium bei sehr vielen menschen genau die gleiche reaktion hervorruft (was verbessert das genau?), weisst du ja auch, dass es manchmal eben ganz hilfreich sein kann, werkzeuge, verfahren oder analysegrundsätze (institutionalisiert) zu lernen oder die wahrnehmung zu schärfen, um dann mit diesem wissen tatsächlich etwas zu verändern, im kleinen oder grossen.
oder anders gesagt: wenn einem etwas nicht gefällt, steht neben dem willen etwas zu verändern und dem engagement, vor allem auch das verstehen lernen der funktionsweise. mit diesem wissen, kann man dann auch leichter anderen die funktionsweisen nahebringen.
am sonntag, während sich offenbar viele (zu recht) über wahlergebnisse aufregten und sorgten, habe ich benjamin stuckrad barre’s panikherz zu zwei dritteln gelesen. das war auch aufregend und beunruhigend. und leider, im gegenteil zu den wahlergebnissen, sehr, sehr gut.
fussbodenschleifmaschinenverleih
theconversation.com: Why the German language has so many great words
über diesen artikel, wieder mal, auf das why-germans-don’t-play-scrabble-meme gestossen, bzw. das bekannte fussbodenschleifmaschinenverleihbild. der urheber für dieses bild dürfte sehr schwer zu finden sein, was aber relativ leicht zu finden ist: die adresse von plehnert’s mietmaschinen in hamburg. am irritierensten ist natürlich, dass der laden in hamburg und nicht in berlin ist.

café-versuch im real: offenbar gescheitert (bei berlİn seyİdoĞlu baklavalari)

(bei aldi nord)
Kann nie Präsidentin werden, weil Kollege täglich so viel Kompromat mitschneidet, dass da der beste Campaign Manager nichts mehr machen kann
trauermückenplage im atelier wg geranienüberwinterung. klebefallen aufgestellt aber kleben lieber an ölbildern und (!) eingefetteten lippen
"Der Umwelt zuliebe, wasch isch misch heute nisch." Kind 3.0 kennt die wichtigen Argumente.
die beifahrerin hat 4 tage an diesem text geschrieben. hat sich gelohnt, ix find’s witzig. und: toller van gogh.
katiakelm.de/blog/2016/03/09/winti/

(bei edeka aktiv markt)
heise.de/ct: Blog-System und Social-Media-Verteiler Known
daniel berger in der c’t (€) über known und das indieweb:
Known und das IndieWeb
Die Idee des IndieWeb ist ein offenes Internet, in dem sich die Nutzer über ihre eigenen Plattformen vernetzen. Known setzt wichtige Prinzipien dieser Idee um: Der Besitzer behält die Kontrolle über seine persönlichen Inhalte – soziale Medien und andere Web-Dienste erhalten nur eine zusätzliche Kopie. Zwar sind Facebook, Twitter & Co. öffentlich zugänglich, doch deren Betreiber entscheiden, welche Inhalte in Ordnung sind und welche nicht. Known ermutigt die Nutzer, eigene Seiten samt persönlicher Domain zu betreiben – das macht unabhängig und fördert die Dezentralisierung im Web.
Der HTML-Code der Known-Webseiten ist mit Mikroformaten wie h-card und h-entry strukturiert. So können andere Dienste die Inhalte leichter erfassen und nutzen, weil etwa Titel und Autor eines Artikels eindeutig gekennzeichnet sind. Der HTML-Code fungiert so als eine Art offenes API, über das sich Informationen problemlos abfragen und nutzen lassen.
Eine englischsprachige Einführung mit weiteren Details zum IndieWeb liefert die Website indiewebify.me. Sie erklärt Schritt für Schritt, wie sich Nutzer unabhängiger machen und ihre Websites technisch anpassen. Die Konzepte sind allesamt nicht in Stein gemeißelt; Entwickler, Designer und Interessierte können sich einmischen und mitmachen. Eine gute Anlaufstelle ist das IndieWebCamp: indiewebcamp.com.

(bei einstein kaffee)