ka­lau­er

felix schwenzel

kaulauer, selbst ausgedacht und wahr:
habe heute früh eine türkentaube gesehen, erstaunlich, das war im prenzlauer berg und nicht in kreuzberg...

[ich hab nicht gesagt das er witzig sei, nur selbtgemacht und wahr]

weiterlesen

neu­er auf­kle­ber auf mei­nem brief­kas­ten

felix schwenzel

wer möchte kann den aufkleber bei für 5 €/stk. mir per email bestellen. zahlung per rechnung.

weiterlesen

en­gel­ke la­te night

felix schwenzel

ich weiss. keinen interessiert es. ausser der katholischen kirche und rudi carell. die gucken das wegen eventueller papst-beleidigungen oder ob sie endlich scheitert. anke engelke hats aber gestern mal wieder etwas richtig gemacht: sie hat gäste eingeladen die nicht richtig oder gar nicht deutsch sprechen können.
...und anke engelke kann etwas was schmidt nicht konnte: singen. singen ohne übhermässig peinlich zu wirken. und morgen zu gast: wladimir kaminer.
yes. wehe das wird nicht (wieder) witzig.


8.6.2004, 21:58 stras­sen­bahn 54 rich­tung schön­hau­ser al­lee

felix schwenzel

punker mit hund steigt ganz hinten ein. zuerst tippt er meinem gegenüber auf die schulter und fragt ihn ob er ein handy hätte. gegenüber verneint. mich fragt er, ob ich ihm mein handy leihen könne, nur dreissig sekunden. ich kann nicht wie mein gegenüber leugnen ein handy zu besitzen, ich habe es in der hand und spiele billiard drauf. ich lehne aber trotzdem ab.

punk: komm sei doch nicht so.
ix: doch ich bin „so“.
punk: wie?
ix: ich bin „so“.
punk: wie, „so“?
ix: „so“ eben.
punk: wie denn?
ix: genau „so“ wie du meintest.
punk: asozial.
ix: i guess so.
punk: ach laber mich nicht so blöd voll.
ix: ...
punk: ...
[unbeteiligter typ gegenüber grinst blöd]
ix: ...
punk: ...
ix: ...
punk: hast du noch so ein rosa hemd?
ix: ja. zuhause.
[unbeteiligter typ gegenüber grinst wieder]
punk: schenkst du mir das?
ix: nee.
punk: wieso?
ix: das hemd ist ungewaschen und stinkt. [dachte kurz daran einen satz zu formulieren der in die richtung ging: brauch ich selbst zum schnorren, das rosa hemd. sympathien schnorren. funktioniert super mit rosa hemd. habe das aber gelassen, zu kompliziert & wollte den punk nicht zulabern.]
punk: passt mir eh nicht...
ix: doch [überlege an dieser stellle kurz ob es sinn ergibt dem punk zu erklären dass man als dürres hemd in ein zu grosses hemd passt. lasse es.]
punk: wie das passt mir? wenn ich so'ne dicke wampe hab wie du, meinst du?
[unbeteiligter typ gegenüber grinst sich weg]
ix: ...
punk: ...
ix: ...
punk: ...
ix: ...
punk: haste mal fuffzig cent, dann kann ich mir ein bier kaufen.
ix: hab ich. [*] [ich krame in meiner tasche und gebe ihm fünfzig cent]
punk: dank dir.
ix: wo bekommt man denn um diese uhrzeit noch bier für 50 cent?
punk: da drüben am „depot“ anner eberswalder strasse. sternburger.
ix: [vergessen zu fragen pb das sternburger kalt ist] aha.
punk: ...
ix: ...
[abgang punk]

dazu möchte ich folgendes anmerken.

  • der punk war nicht der ers­te der mich nach mei­nem han­dy frug (frog? frug­te? frag­te?). mein han­dy gebe ich nicht weg, schon gar nicht an frem­de. nie­mals. selbst gute freun­de ha­ben schon heiss­ge­lieb­te elek­tro­ni­sche ge­rä­te von mir durch blos­se be­rüh­rung zer­stört. mein han­dy ist sehr per­sön­lich. es ver­rät (höf­li­cher­wei­se) mei­ne te­le­fon­num­mer wenn es an­ruft. das lässt sich aus­nut­zen, von fie­sen ge­büh­ren­pflich­ti­gen-num­mern-be­trei­bern oder han­dy­lo­go-für-ein-euro-pro-logo-abo-an­bie­tern und ähn­li­chem ge­socks. aus­ser­dem kann so ein punk ohne rosa hemd schnell lau­fen. oder das han­dy an sei­nen hund ver­füt­tern. mein power­book hät­te ich ihm auch nicht ge­ge­ben.
  • die hälf­te der ge­schich­te habe ich er­dich­tet.
  • mehr als die hälf­te der ge­schich­te ist wahr.
  • gut zu wis­sen wo man am ebers­wal­der­platz nach la­den­schluss bier für 50 cent be­kommt.
  • doof nicht zu wis­sen ob das bier kalt ist.
  • es kommt im­mer drauf an die rich­ti­gen fra­gen zu stel­len.
  • ich fra­ge mich ob es dem ge­sprächs­ver­lauf dien­lich ge­we­sen wäre, wenn ich den punk ge­siezt hät­te.

[*] hatte mir vor ner weile vorgenommen schnorrern geld zu geben die nicht die mitleidstour fragen und mir sympathisch sind. der typ hatte wirklich ne sympathische frisur.


mit­tel­fin­ger

felix schwenzel

was man mit nem stets ausgestrecktem mittelfinger so alles machen kann: z.b. implantate prüfen.


jo­jo

felix schwenzel


mul­ti­pler selbst­mord

felix schwenzel

Mög­li­cher­wei­se sei der «Ka­lif von Köln» aber auch zu Selbst­mord- An­schlä­gen be­reit, sag­te Frisch der Net­zei­tung.

ich dachte bis heute, dass selbstmord analog zum knollenblätterpilz-essen lediglich einmal durchgeführt werden kann. der islamische fundamentalismus treibt den einen oder anderen eierkopp offenbar zu höchstleistungen an. ich sehe schon die schlagzeilen: „kaplan parallel in hamburg, berlin und münchen explodiert“.
oder hat da wieder ein praktikant bei der netzeitung dienst gehabt?


hass, voll cool ey

felix schwenzel

Also: die Band Limp­biz­kit ist längst Le­gen­de und hat be­reits mehr als 30 Mil­lio­nen Plat­ten ver­kauft. Chef und Sän­ger ist Fred Durst, der sich stets mit aus­get­reck­tem Mit­tel­fin­ger prä­sen­tiert. "Er ist ei­ner der ver­göt­terts­ten und meist­ge­hass­ten Mu­si­ker", er­klärt Mar­tin Tazl.

das kann ich auch. und danke für die erklärung. ich hatte vorher nicht verstanden warum es kühl sei ein hasser zu sein.

aber eigentlich ist dieser „stets präsentierte“ mittelfinger doch eine art behinderung, evtl. ein frühkindlicher sehnenriss oder so?


is­ser es doch?

felix schwenzel

aufmerksame leser (also niemand) werden es gemerkt haben; auf diesen seiten habe ich nirgendwo geschrieben, benjamin von stuckrad barre sei ein arschloch. das könnte sich ändern wenn ich in der jungle world lesen würde wie er in bester bischof dyba-tradition sein humorverständniss vor gericht klären lässt.
und... selbstmitleid ist nicht sexy.

pees: benjamin stuckrad barre ist natürlich kein arschloch. er ist ein multitalent.

weiterlesen

we are porn

felix schwenzel

frage:

lust auf ein linktausch?
www.wea­re­porn.com

gruß wea­re­porn

antwort: hmm. ist das nicht illegal auf eine seite zu linken die was mit „porn“ zu tun hat? muss ich jetzt was disclaimen?

ausserdem neu auf meiner linksliste: wortgestoeber und brainfarts, u. a. wegen überdurchschnittlicher text-qualität und meiner affinität zu jeder art kackapipi-wortspielen (es soll leute geben die nicht wissen, dass „furz“ auf englisch „fart“ heisst. ausserdem habe ich persönlich einen engländer erlebt, der das wort „furz“ 10 jahre lang für eine unflätige bezeichnung des weiblichen geschlechts gehalten hat).


pier­cing

felix schwenzel

(klick the bild!)
[tnx vowe]


hät­te ich nicht ge­dacht 2

felix schwenzel

dass ich „the last samurai“ gut finden würde, dagegen hätte ich 100 euro gewettet. fand ihn bis auf kleinigkeiten gut. komisch.


hät­te ich nicht ge­dacht 1

felix schwenzel

dass ich die fürstin gloria nochmal sympathischen finden würde, hätte ich wirklich nicht gedacht, aber der aktuelle spiegel montierte aus ihrer biografie einen ganz amüsanten artikel zusammen. das geht dann so:

fürstin gloria erschnorrt sich auf einem geburtstagskonzert von quincy jones zuerst mal beim sicherheitspersonal zwei backstage pässe, angeblich ohne ihren namen zu nennen, nur mit betteln, nicken, charmant-sein. später steht sie am rande der bühne:

der mu­si­ker her­bie han­cock geht vor­bei. die fürs­tin stürzt auf ihn zu, als wür­de sie ei­nen al­ten freund be­grüs­sen, die au­gen rund und strah­lend. „hi her­bi“, ruft sie, „toll dich mal wie­der zu se­hen. er­in­nerst du dich, ich bin's, glo­ria.“
für eine zehn­tel­se­kun­de sieht her­bie ver­wirrt aus, so, als wäre ihm je­mand ge­gen das auto ge­fah­ren und müss­te jetzt aus­stei­gen. schliess­lich bie­gen sich sei­ne lip­pen zu ei­nem lä­cheln. „hi glo­ria, gross­ar­tig, dass du auch da bist. mein gott, die gu­ten al­ten zei­ten.“ die bei­den um­ar­men sich ein paar mu­sik­tak­te lang. dann lässt glo­ria los, dreht sich um und sagt (auf deutsch): „der mann ist pro­fi, ich habe ihn noch nie zu­vor im le­ben ge­trof­fen.“

über „eine art wohnung“ in der die fürstin wohnt:

im ers­ten stock steht eine skulp­tur der bri­ti­schen skan­dal­künst­lerjake und di­nos chap­man, die vier köp­fe hat und zu­sam­men­ge­hal­ten wird von ei­nem gros­sen af­ter. den her­an­wach­sen­den kin­dern war das schau­stück der­mas­sen pein­lich, dass sie sich um den manch­mal zu be­such wei­len­den kar­di­nal ratz­in­ger sorg­ten. „was soll denn sei­ne emi­nenz den­ken, wenn er das sieht?“ frag­ten die kin­der. „es wird ihn nicht stö­ren“, habe sie ge­ant­wor­tet, er­zählt sie. „er fährt so­wei­so mit dem fahr­stuhl nach oben in den sa­lon.“
weiterlesen

ni­ke lässt blog­gen

felix schwenzel

die „old fartsjörg kantel und gero von randow linken auf einen ny-times artikel der vom ersten (von nike) bezahlten blog berichtet.

die herren sind offenbar vom old-farts-mp3-dateien-aufstöbern so erschöpft, dass sie keine energie mehr hatten auf gawker.com zu linken, die den deal mit nike unter dach und fach gebracht haben und das blogg art of speed für nike betreiben.

alles muss man selber machen...


new yorks tas­te

felix schwenzel

pall mall wirbt mit „new yorks taste“. zigarettenwerbung mit der hauptstadt des nichtrauchens? werben mit der stadt in der rauchen im prinzip verboten ist, ja sogar der besitz von aschenbechern bestraft werden kann?

quasi genial daneben.

ähnlich blöde kampagnen wären

weiterlesen

schlam­pe­rei­en

felix schwenzel

der spiegel hält henry kissinger (der kürzlich wahrscheinlich vom renomierten historiker michael stürmer eine fussreflexzonen-massage verpasst bekam) für einen us-amerikanischen ex-präsidenten. interessant, bei SPON wird offenbar wie bei mir auf wirres.net mit dem anus gegengelesen und korrigiert. [via mehrzweckbeutel]

schlimmer, weil vorsätzlich, ist wie focus TV fakten fickt verbiegt um mehr fleisch und action an die story zu bekommen; die taz berichtet wie in einen bericht vom 1. mai in kreuzberg offenbar bilder eines brennenden autos vom letzten jahr reingeschnitten wurden. wenn man den fiesen markwort im fernsehen also „fakten, fakten, fakten“ rufen hört ist das auch geschnitten. in echt sagt er „scheisst auf die fakten, fakten, fakten“. [via rochus wolff]


fil und shar­key

felix schwenzel

sehr, sehr witzig und obwohl er (quasi) seit 1992 auf der bühne steht immer noch ein geheimtip: phillip „fil“ tägert mit seiner show fil & sharkey the shark "ich bin nicht adolf hitler gewesen" im tränenpalast (termine hier etwas übersichtlicher als auf der chaotichen tränenpalastwebseite).

warum fil noch als geheimtip gilt ist mir ein rätsel. wunderbare mischung aus improvisation, professioneller, bestens getimter rumlaberei und wunderbar witzigen hasstiraden verspottungen auf von schwaben, „referendariaten“ (reimt sich besser), webdesignern und „eubeitrittskandidatencharacters“.

sehr wirr. sehr witzig. sehr beeindruckend. ausser schwäbisch-nachmachen zeigte er keine einzige schwäche, im gegenteil — und alles was in der pressemitteilung des tränenpalastes steht stimmt.

unbedingt angucken, die show läuft allerdings nur noch heute und morgen abend im tränenpalast, oder in 3 monaten wieder, im august.

[update 9.6.2004] hier ein paar mehr infos, mit bild von fil.


an­kel­a­tenight, tipp no. 3289764

felix schwenzel

die netzeitung überschlägt sich vor lob wegen janet jacksons auftritt bei anke engelke und anke engelkes „gesprächsleitung“.

ich muss dem teilweise zustimmen. immer wenn anke engelke englischsprachige gäste bei sich hatte waren die gespräche sehr kurzweilig, selbst das gespräch mit sting in der ersten sendung war lustig. wenn sie in rasender geschwindigkeit zwischen deutsch, englisch mit schwerem deutschen akzent, perfektem englisch und albernem gekicher hin und her schaltet, ein witzchen hier und da versteckt und naivität vorgaukelt, dann ist das in der tat ein vergnügen zuzuschauen.

hier also mein tipp um anke late night auf die strasse des erfolges zu führen: ausschliesslich englischsprachige gäste einladen. und spackos wie die jecke jette joop gar nicht mehr einladen oder nur englisch reden lassen.
...gern geschehen.


nütz­lich

felix schwenzel

wirklich nützlich:

  • vol­ker we­ber er­klärt wie man te­le­kom-hot­spots mal wie­der um­sonst be­nut­zen kann (wenn man sich von den te­le­ko­mi­kern du­zen lässt).
  • mi­cha­el prei­del half mir ein mys­te­riö­ses free­ze pro­blem un­ter osx.3 zu lö­sen

we­cken

felix schwenzel

mich rief gestern ein irrer um 4 uhr morgens an.
ich: „hallo“
er: „oh, da hab ich mich verwählt“
ich weiss nicht wen er erreichen wollte, das hat er mir nicht gesagt, aber wenn es jemanden interessiert — einfach nachfragen: seine nummer ist 0172/xxxxxxx [hat sich gerade nochmal gemeldet, der anrufer. das war ein ganz lieber, dem ich per sms zum geburtstag gratuliert habe und der die sms 6 wochen später zum anlass nahm, mich mit einem menschen mit dem man nachts um 4 gut reden kann zu verwechseln. kommt davon wenn man die ersten drei buchstaben seines namens mit ::: erstezt. werde sms demnächst mit vollem namen unterschreiben].

das telefon muss sehr lange geklingelt haben. sehr lange. normalerweise bekommt mich nichts, aber auch wirklich nichts wach wenn ich schlafe und es noch vor der geplanten aufsteh-zeit ist. mit einer ausnahme, 1992 hat mich ein erdbeben der stärke 5,9 auf der richterskala geweckt. aufgewacht bin ich bei dem erdbeben aber auch nur, weil ich dachte jemand möchte was von mir und rüttelt mir an der schulter. ich habe mich aufgerichtet und etwas genervt gefragt „ja? was ist denn?“ und dann gemerkt dass es „oh ein erdbeben“ war. ich fand das sehr faszinierend wie die lampe und der spiegelschrank gegenüber dem bett heftig wackelten. als es nach ein paar sekunden vorbei war, habe ich mich wieder hingelegt um weiterzuschlafen. sekunden später weckte mich meine mutter mit lautem geschrei, dass wir uns in sicherheit bringen müssten. als sich meine eltern wieder beruhigt hatten und es auch kein nachbeben gab, durfte ich endlich weiterschlafen.

passiert ist bei dem erdbeben übrigens nicht viel, ausser meiner elmex-zahnpasta-tube. die war umgekippt. ein paar heinsberger wurden von herunterfallenden ziegelsteinen getroffen als sie in panik aus dem haus liefen. auf einer hühnerfarm in prummen starben 20 tiere vor schreck und ein paar menschenaffen bekamen durchfall.

apropos durchfall, zitat des tages bei anke gröner:

Die Apo­the­ke, de­ren ein­zi­ge Schau­fens­ter-Deko das un­über­seh­ba­re Schild „Durch­fall auf Fe­ri­en­rei­sen – wir be­ra­ten Sie ger­ne!“ ist.

und sonst...?

felix schwenzel