River






Project Hail Mary (2026) gesehen

klasse, auch wenn das ende ein bisschen pa­the­tisch war. die vor­he­ri­gen 140 minuten wurde der pathos immer gut vom comic relief ab­ge­fan­gen, das wurde dann am ende ein­ge­spart, bzw. ein bisschen albern.

ansonsten das beste aus in­ter­stel­lar, 2001 odyssee im weltraum, arrival, ein bisschen the expanse und ganz viel eigenem zeug. ich mochte es sehr gerne, endlich mal sci-fi ohne schall im vakuum zu hören und endlich mal ein alien ohne an­thro­po­mor­phi­sie­rung zu sehen. naja, ok, rocky ist schon auch ein bisschen an­thro­po­mor­phi­siert, aber immerhin ohne gesicht.


For All Mankind (S05E05) gesehen

ich frage mich ernthaft, warum die kulissen, das licht, das schau­spiel und das drehbuch so billig wirken. das wird von folge zu folge schlimmer. ich habe das gefühl einen low-budget-film von grund­schü­lern auf youtube zu sehen. das ist alles so lieblos zu­sam­men­ge­stöp­selt, dass es schmerzt. ansonsten lang­wei­lig ohne ende, auch wenn sich das drehbuch stets bemüht mit sto­rytel­ling 101 span­nungs­bö­gen auf­zu­fä­chern. bleibt aber alles flach. ich glaub nächste woche schau ich statt for all mankind lieber eine folge derrick.


The Muppet Show (2026) gesehen

ei­gen­ar­tig wie verändert kermit ohne die stimme von jim henson wirkt. miss piggy ist ganz die alte, aber kermit ist wie ein neuer frosch. auch ir­ri­tie­rend: menschen im publikum.

die witze sind flach, was mich früher durchaus mal zum lachen gebracht hat, aber in dieser re­inkar­na­ti­on der show nicht ein einziges mal. einmal habe ich mög­li­cher­wei­se gelächelt über die grimasse einer puppe. ansonsten flach, un­in­spi­riert und unwitzig. disney slop.



das ist wirklich witzig. da haben leute in die ikea smarthome app geschaut und haben neue, noch nicht ver­öf­fent­lich­te (smarthome) produkte entdeckt:

aber auch:

  • BRANDHAKE
  • SOM­MAR­PLÅ­GA
  • LÄNGDMÅTT
  • LYKASTE
  • MEL­LAN­GYL­LEN

und von denen weiss keiner was das für produkte sein sollen. da hätte man statt­des­sen auch einfach den ikea-name-generator.surge.sh anwerfen können:

  • LIARMÖM
  • ÖRCOHUBE
  • FESLÖUKCI
  • PÅTJÖ
  • LËZNEWHCS







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das video ist 86 minuten lang (und drei jahre alt), aber wie fast alle alt shift x-videos habe ich es sehr gerne gesehen. alt shift x benutzt eine ei­gen­tüm­li­che art der sprache, so eine mischung aus einfacher sprache mit extremer struk­tu­riert­heit und ständig mit­schwin­gen­den me­ta­ebe­nen. damit lassen sich komplexe zu­sam­men­hän­ge gut ein­zu­he­gen und ver­mit­teln. frank herberts dune-bücher sind sehr komplex und viel­schich­tig und min­des­tens genauso komplex und verwoben ist jaquess ville­neuve ver­fil­mung der vorlage. alt shift x schafft es trotzdem den stoff auf­zu­tren­nen und die kom­ple­xi­tät nach­voll­zieh­bar und ver­ständ­lich zu machen.

an­de­rer­seits ist es dann auch wieder eine zumutung einen spielfilm und seine li­te­ra­ri­sche vorlage in spiel­film­län­ge zu erklären. ich fands aber loh­nens­wert. gerne gesehen.



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in­ter­es­san­tes zeug, was sich adam savage hier auf der cirque du soleil-bühne zeigen lässt. aber noch in­ter­es­san­ter finde ich die frage, warum ich adam savage so gerne bei den sachen die er macht zusehe. ich glaube es ist seine über­spru­deln­de neugier und bei­geis­te­rungs­fä­hig­keit. er ist der pro­to­ty­pi­sche dilettant, im sinne des ita­lie­ni­schen dilettare, also sich erfreuen. alles was ihn in­ter­es­siert, erfreut ihn und erfüllt ihn mit freude. und dabei schaue ich gerne zu. aber im fall der tech­no­lo­gien die diese schow einsetzt, ist die be­geis­te­rung wohl­be­grün­det.

(dieses tested-video, in dem adam savage nähnt, hab ich mir gestern auch gerne angesehen)