River
darüber, dass apple seit ein, zwei jahren entwickler dazu zwingt ihre app icons in „squircle“ form zu gestalten wird seitdem an- und aufgeregt diskutiert. was mir in der diskussion immer wieder fehlt, ist der hinweis darauf, dass einschränkungen (contraints) der eigentliche motor für kreativität sind und genau diese regel, die apple sich aus der nase gezogen hat, als herausforderung angesehen werden könnte — und nicht als hindernis.
das wird zwar auch in diesem artikel über squircles nicht thematisiert, aber dafür ein gedanke von louie mantia, nämlich dass es durchaus auch einen wert hat, dass apps konsistent im squircle-jail eingeschlossen sind: die erkennbarkeit als app.
passt!
anje hat in diesem artikel zwei texte von constantin seibt verlinkt, die ich unbedingt auch empfehlen möchte:
- WIE MAN BESSER SCHREIBT (pdf)
- Russisches Kriegsschiff, fick dich (republik.ch)
sehr schön, sehr tief, aber ein wichtiger aspekt fehlt: bookmarks die ich in browsern seltze mögen zwar nie wieder auftauchen oder von mir aktiv betrachtet oder bearbeitet werden, aber der brwoser beachtet sie beim autovervollständigen von adressen.


glocken in england ruhen kopfüber. das ist schonmal erstaunlich. ebenso erstaunlich: glockenläuten ist eine gemeinschaftsarbeit die dazu auch noch meditativ ist. ein höchst erstaunliches video. nicht überraschend: dass tom scott das läuten verkackt.