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son­nen­auf­gang über der mül­lerstras­se

felix schwenzel in bilder

foto vom sonnenaufgang über der müllerstrasse in berlin wedding

die son­ne war heu­te ge­nau so spät dran wie fri­da und ich für den mor­gen­spa­zier­gang, da­für ha­ben wir ne­ben dem son­nen­auf­gang auch noch eine weih­nachts­mann-scheu­che ge­se­hen.

(auch wit­zig: an die­sem tag vor vier jah­ren, habe ich ein ganz ähn­li­ches bild ge­pos­tet.)


18 ki­lo

felix schwenzel in semaglutid

transpatrentes diagrams meines monatlichen durchschnitts gewichts in 2025.man erkennt, es fällt auch ohne ozempic, allerdinsg etwas weniger steil
ø-ge­wicht/mo­nat 2025

ich hab laut mei­nen mes­sun­gen in den ver­gan­ge­nen 7 mo­na­ten 18 kilo ab­ge­nom­men. vom 29.07 bis zum 03.10.2025 habe ich se­maglut­id (oz­em­pic) ge­spritzt. im schnitt hab ich 2 ½ kilo pro mo­nat ab­ge­nom­men. heu­te hab ich zum ers­ten mal un­ter 94 kilo ge­wo­gen. aus mei­nem kör­per ra­gen kno­chen, an die ich mich gar nicht mehr er­in­ne­re.

ich neh­me kaum noch zu­cker oder süs­ses zu mir, ob­wohl ich das nou­gat aus dem ad­vents­ka­len­der, das die bei­fah­re­rin nicht moch­te, ge­ges­sen habe, was mir aber nur halb so gut ge­schmeckt hat wie die 250 gramm quark, die ich je­den mit­tag mit ei­nem hau­fen TK-obst (kalt pas­sier­te man­go, him- oder blau­bee­re) mit süss­stoff und et­was sah­ne, milch oder ko­kos­milch zu mir neh­me. ich esse ca. 500 gramm sam­bal olek pro mo­nat und ver­zich­te ei­gent­lich auf nichts. mor­gens esse ich nach ei­ner stun­de spa­zier­gang nach wie vor def­tig, ent­we­der res­te vom vor­abend, kä­se­brot, rühr­ei oder sal­zi­ges müs­li (ge­mü­se­sa­lat). abends viel (sai­so­na­les) ge­mü­se, aber ger­ne auch über­ba­cken mit käse, nu­deln, pom­mes oder ge­rös­te­ter spitz­kohl mit hu­mus.

ich esse al­ler­dings mehr oder we­ni­ger nur halb so gros­se por­tio­nen, bzw. eine por­ti­on statt zwei, ein kä­se­brot statt zwei. bier habe ich gröss­ten­teils auf al­ko­hol­frei um­ge­stellt, sonst, wie mein le­ben lang, was­ser aus der lei­tung und es­pres­so mit kuh­milch, jetzt al­ler­dings ohne zu­sätz­li­chen zu­cker ne­ben dem milch­zu­cker.

die 300,00 € die ich für eine pa­kung oz­em­pic aus­ge­ge­ben habe, wa­ren eine gute in­ves­ti­ti­on und hät­ten sich al­lein durch den we­ni­ger ge­kauf­ten käse be­zahlt ge­macht, wenn ich nicht so viel mehr TK-obst es­sen wür­de, was auch nicht ge­ra­de bil­lig ist.

bei­de sät­ze sind wahr: ich ver­zich­te auf nichts. we­ni­ger es­sen und den zu­cker weg­las­sen fühlt sich nicht wie ver­zicht an.

ich sehe kei­nen grund war­um ich das nicht die nächs­ten 20 oder 30 jah­re so wei­ter ma­chen soll­te.


aus dem ma­schi­nen­raum

ich habe vor sechs jah­ren eine un­se­rer waa­gen um­ge­baut, da­mit sie wifi spricht und die wää­gun­gen an home as­sistant wei­ter­gibt. um die da­ten an die ap­ple he­alth app wei­ter zu ge­ben, nut­ze ich ifttt (home as­sistant trig­gert ei­nen ifttt web-hook). das ist ziem­lich prak­tisch. ich wie­ge mich mor­gens nach dem auf­ste­hen, nach dem spa­zier­gang und ge­le­gent­lich auch tags­über. ap­ple he­alth macht ei­nen gu­ten job aus den wer­ten glat­te kur­ven zu ma­chen und al­les in durch­schnitts­wer­te zu ver­rech­nen. aber ho­me­as­sistant spei­chert lang­fris­te sta­tis­ti­ken auch be­reits nor­ma­li­si­ert und um an die mo­nats­wer­te zu kom­men, habe ich die­se SQL-ab­fra­ge ge­macht (2008 ist die me­ta­da­ta_id des ge­wichts­sen­sors).

SELECT
  DATE_FORMAT(FROM_UNIXTIME(s.start_ts), '%Y-%m') AS monat,
  AVG(COALESCE(s.mean, s.state)) AS durchschnitt
FROM statistics s
WHERE s.metadata_id = 2008
  AND COALESCE(s.mean, s.state) IS NOT NULL
  AND s.start_ts >= UNIX_TIMESTAMP('2025-01-01 00:00:00')
  AND s.start_ts <  UNIX_TIMESTAMP('2026-01-01 00:00:00')
GROUP BY monat
ORDER BY monat;

das dia­gram hab ich dann aus den 12 wer­ten in ap­ple num­bers ge­baut. um die gra­fik aus num­bers mit trans­pa­ren­tem hin­ter­grund raus­zu­be­kom­men, hab ich die gra­fik ein­fach per copy 6 pas­te in pi­xel­ma­tor ko­piert. man kann die num­bers da­tei auch als pdf ex­por­tie­ren und mit pdf2svg (brew install pdf2svg) in ein SVG um­wan­deln.

svg variante des diagrams
svg ver­si­on des ge­wichts­dia­grams

wich­tig war mir nur, dass das dia­gram so­wohl im dark, als auch im light mode gut aus­sieht. das klappt so­wohl beim svg, als auch dem png. auch wenn die SVG-da­tei 70 kb klei­ner ist, hab ich kei­ne ah­nung wie das mit der pho­tos­wi­pe-ver­grös­se­rung und im RSS funk­tio­niert, wes­halb ich oben das png ver­wen­de. (nach­trag: rss-rea­der schei­nen kein pro­blem mit der SVG-dar­stel­lung zu ha­ben.)

wenn ich nicht so be­quem wäre, hät­te ich schon lan­ge eine funk­ti­on in kir­by im­ple­men­tiert, mit der man bil­der „art­di­rec­ted“ aus­ge­ben kann, je nach dark oder light mode. im prin­zip geht das so:

<picture>
  <source srcset="western.webp" media="(prefers-color-scheme: dark)" />
  <source srcset="eastern.webp" media="(prefers-color-scheme: light)" />
  <img src="eastern.webp" />
</picture>

die­ser ar­ti­kel ist ein pro­to­ty­pi­sches bei­spiel für mei­ne mo­ti­via­ti­on ins in­ter­net zu schrei­ben. ges­tern in der du­sche habe ich dar­über nach­ge­dacht, wie man wohl trans­pa­ren­te dia­gram­me er­stel­len könn­te. ge­schrie­ben hab ich den ar­ti­kel also gar nicht in ers­ter li­nie um mei­nen ge­wichts­ver­lauf in 2025 dar­zu­stel­len, son­dern um zu tes­ten wie man dia­gram­me am bes­ten im web dar­stellt, bzw. wel­che op­tio­nen am bes­ten funk­tio­nie­ren. na­tür­lich vi­sua­li­sie­re ich auch ger­ne mei­ne da­ten, aber im fall mei­nes ge­wichts vi­sua­li­si­ert ap­ple he­alth ja be­reits per­fekt.

screenshot aus apple health meines gewichtsverlaufs in 2025. die grafik ist einfach undübersichtlich.
jah­res­ver­lauf mei­nes ge­wichts in ap­ple he­alth

al­ler­dings sieht der screen­shot aus ap­ple he­alth eben nur im dark mode gut aus. und es fehlt der se­maglut­id-bal­ken, den ich mir ges­tern un­ter der du­sche als in­ter­es­san­te vi­sua­lie­rung vor­stell­te.

am ende sieht die ap­ple gra­fik dann aber doch bes­ser aus, als mein selbst­ge­bas­tel­tes dia­gram. aber im­mer­hin hab ich un­ter­wegs et­was ge­lernt und was zum blog­gen.


aus dem ma­schi­nen­raum des spie­gel

felix schwenzel in artikel

ge­le­gent­lich kli­cke ich auf spie­gel-on­line auf ei­nen vi­deo-bei­trag (heu­te auf die­sen). in der re­gel spielt das vi­deo 3 se­kun­den, dann wird eine wer­bung ein­ge­blen­det. das funk­tio­niert manch­mal, manch­mal nicht, was ge­ge­be­nen­falls an mei­nen ad-blo­cker (pi­ho­le) lie­gen könn­te. (ich habe spie­gel-on­line seit > 3 jah­ren als abo.)

heu­te for­der­te der spie­gel mich auf: „wäh­le dei­ne wer­bung“

screenshot einer video-seite von spiegel.de, auf der im video-player dazu aufgefordert wird eine werbung von dreien zu „wählen“

ich wür­de na­tür­lich vor­zie­hen kei­ne wer­bung zu se­hen und wäh­rend ich vor dem vi­deo-play­er sit­ze und über­le­ge was ich wäh­len soll und was ich von wer­bung auf web­sei­ten hal­te, für die ich mo­nat­lich eine abo­ge­bühr zah­le, ent­sch­ei­det der spie­gel, bzw. sein vi­deo­dienst­leis­ter jwp­con­na­tix.com, selbst wel­che wer­bung ich se­hen möch­te, über­springt die wer­bung dann aber und zeigt mir den ei­gent­li­chen clip.

weil ich auch ge­ra­de mit such­ma­schi­nen ex­pe­ri­men­tie­re, schau ich mir an, was der spie­gel such­ma­schi­nen zu sei­nem vi­deo er­zählt. das sieht man zum bei­spiel hier, im sche­ma.org va­li­da­tor. als me­di­en­ob­jekt gibt der spie­gel in sei­nem ma­schi­nen­les­ba­ren json-ld-schnip­sel an:

https://cdn.jw­play­er.com/ma­ni­fests/jyV­cLnFm.m3u8

zu­fäl­li­ger­wei­se lässt sich mit die­ser play­list das vi­deo dann wer­be­frei an­se­hen. das ist schon ein biss­chen ge­mein, dass der spie­gel vor­bei­kom­men­den ma­schi­nen und bots sagt: hier schau mal die­se vi­deo ohne wer­bung an und abo­nenn­ten und nicht­zah­lern sagt: war­te mal kurz ein paar mi­nu­ten mit die­ser wer­bung, be­vor du dir un­ser 2 mi­nu­ten vi­deo an­guckst.

spie­gel le­ser wis­sen mehr, bots die spie­gel on­line be­su­chen wis­sen noch mehr.


der spie­gel bie­tet für 2,00 €/mo­nat auch eine „Wer­be­frei-le­sen-Op­ti­on“ an. aus neu­gier hab ich die mal da­zu­ge­bucht. da­mit ver­schwin­det tat­säch­lich die wer­be­ver­un­rei­ni­gung auch aus den vi­de­os.

screenshot meiner spiegel abos (spiegel+ seit 30.07.2022 iund werbefrei-lesen-option seit 30.11.2025)

mor­gen­spa­zier­gang 30.11.2025

felix schwenzel in bilder

heu­te kam die son­ne beim mor­gen­spa­zier­gang ge­le­gent­lich raus, es war mild und et­was spä­ter als sonst. ob­wohl ich früh im bett war, bin ich erst um halb acht auf­ge­wacht. aus­ge­schla­fen seh ich trotz­dem nicht aus, aber ich war bei der bild­haue­rin. acht ki­lo­me­ter ge­lau­fen.

selfie vom 30.11.2025 mit weniger gewuschel auf meinem kopf.

sel­fie mit we­ni­ger ge­wu­schel auf dem kopf.

screenshot des „trinings“ heute früh (8 kilometer)
ap­ple watch auf­zeich­nung un­se­res spa­zier­gangs heu­te

die bld­haue­rin wies mich dar­auf hin, dass ich ei­gent­lich ein rich­ti­ges vor­her nach­her pos­ten müss­te. sie hat, wie im­mer, recht.


kreuz­ber­ger kreu­zun­gen sind gross.


möch­te mal wis­sen was die ber­li­ner feu­er­wehr zu die­sen haus­ei­ge­nen brän­den sagt.


ge­rös­te­ter spitz­kohl aus der heiss­luft­frit­teu­se

felix schwenzel in rezepte

das ha­ben wir jetzt in den letz­ten zwei wo­chen be­stimmt drei oder vier­mal ge­ges­sen und es war je­des mal sehr, sehr le­cker und be­frie­di­gend. wir freu­en uns je­des mal beim es­sen dar­über, dass es kohl gibt. wo­bei wir schon lan­ge vom nor­ma­len weiss­kohl weg sind und im­mer spitz­kohl kau­fen, auch für kraut­sa­lat, geht ein­fach schnel­ler und ist zar­ter.

im nor­ma­len ofen soll­te die zu­be­rei­tung auch ge­hen, in der heiss­luft­frit­teu­se geht’s aber wahr­schein­lich et­was schnel­ler.

für den humus kann man die ki­cher­erb­sen auch mit linsen ersetzen, wenn man, wie wir heute, alle ki­cher­erb­sen auf­ge­ges­sen hat. ori­gi­nal­re­zept von hier.

mit einem kleinen spitzkohl reicht das rezept für 2 personen und man kann ihn einfach halbieren, grössere köhle dann am besten vierteln, wobei bei uns nicht mehr als drei viertel in den airfryer passen.

foto vom frisch im airfryer gerösteten spitzkohl

zutaten

    kohl

    • 1 kleiner spitzkohl
    • 0,5 liter wasser
    • 1 el tomatenmark
    • 2 tl paprikapulver (geröstet)
    • 5 el sojasauce
    • 1 el ahorn- oder zuckerrübensirup
    • 10 el olivenöl
    • 2 knoblauchzehen
    • 0,5 biozitronen
    • pfeffer und salz

    humus

    • 1 doese kichererbsen (oder linsen oder weisse bohnen)
    • 1 knoblauchzehe
    • 0,5 biozitrone
    • 2 el sesammus
    • salz und pfeffer

    zubereitung

      kohl

      1. den spitzkohl halbieren (wenn er klein ist) oder vierteln, den strunk entfernen. die kohl­vier­tel oder -hälften im kochenden wasser, bei ge­schlos­se­nem deckel 4 minuten dünsten (ich nehm meistens wasser statt „ge­mü­se­brü­he“).

        theo­re­tisch einmal nach 2 minuten die kohl­stü­cke drehen, mach ich praktisch aber nie. nach dem andünsten auf einer platte leicht auskühlen lassen.

      2. aus olivenöl, to­ma­ten­mark, sojasauce, zi­tro­nen­sa­fr, zi­tro­nen­scha­le, sirup und den gewürzen eine marinade mixen. den knoblauch rein­pres­sen oder fein gewürfelt zugeben. mit der marinade die schnitt­flä­chen des kohls gross­zü­gig ein­strei­chen.

        die kohl­stü­cke in den korb der heiss­luft­fri­teu­se geben und für ca. 12 minuten bei 190° C gra­ti­nie­ren.

      humus

      1. wäh­rend­des­sen das (den?) humus vor­be­rei­ten. die ki­cher­erb­sen-flüs­sig­keit kann man auffangen um später das humus etwas dünn­flüs­si­ger zu bekommen, ich nehm kaltes wasser.
        ki­cher­erb­sen, ge­press­ten knoblauch, zi­tro­nen­saft und -schale, sesammus und gewürze in einen hohen becher füllen und mit einem stabmixer fein pürieren.

      anrichten

      1. zum anrichten den humus auf den tellern ver­strei­chen und die kohl­vier­tel oder -hälften drauf­le­gen. wer mag isst fla­den­brot dazu, das ganze sättigt aber auch ohne brot.

      nährwerte

      • portionsgröße: 1 portion
      • kalorien: 1033 kcal

      foto vom sperlingsee in den rehbergen am frühen morgen. man sieht nebelschwaden über denm see und die sonne steht im gegenlicht.

      sau­kalt heu­te früh, aber schö­nes licht am sper­ling­see.




      foto eines werbeplakats auf dem alle feiertage 2026 und deren brückentage notiert sind

      manch­mal ist wer­bung nütz­lich: gleich die brü­cken­tags­ur­lau­be 2026 be­an­tragt.


      heu­te ist of­fen­bar ske­lett-hand­schu­he-weg­werftag.


      ku­gel­sel­fie

      felix schwenzel in bilder

      heu­te früh beim mor­gen­spa­zier­gang ei­nen sel­fie in ei­ner ku­gel in ei­nem klein­gar­ten in ei­ner klein­gar­ten­sied­lung ge­macht.

      sie­he auch sel­fie­ku­gel, zu­fäl­lig ge­nau heu­te vor 4 jah­ren fo­to­gra­fiert.


      200 ta­ge blog­gen

      felix schwenzel in über wirres

      ich habs vor 50 ta­gen schon ge­schrie­ben, die über­schrift ist quatsch und es ist auch das letz­te mal, dass ich drauf hin­wei­se. je­den tag was ins in­ter­net zu schrei­ben oder zu ver­öf­fent­li­chen ist ja ganz of­fen­bar nicht schwer, sonst hät­te ich es nicht ge­schafft. ich mach das jetzt (wei­ter) je­den tag, ohne drauf hin­zu­wei­sen. so macht freerk das schliess­lich auch auf sei­nem elch­ge­weih.de:

      je­den Tag et­was auf­schrei­ben

      ich lese im elch­ge­weih ger­ne und ich fin­de es wit­zig wie das mit der dis­co­vera­bi­li­ty heut­zu­ta­ge (im­mer noch) funk­tio­niert. je­mand er­wähnt ei­nen, man sieht sich oder sieht sich nicht, guckt kurz, freut sich, mag was der oder die an­de­re schreibt und rein in den feed-rea­der oder an­ders­wo ge­folgt.

      aber viel­leicht mach ich es doch, dass ich alle 100 tage oder so ei­nen sta­tus­be­richt in ei­ge­ner sa­che ab­ge­be. ob­wohl ins in­ter­net schrei­ben ja ei­gent­lich eh nichts an­de­res ist als ei­nen sta­tus-be­richt in ei­ge­ner sa­che ab­zu­ge­ben.

      aber ich könn­te die be­su­cher­zah­len nen­nen. die sind eher auf dem ab­stei­gen­den ast.

      matomo (besucherstatistik) screenshot mit monatlichen besucherzahlen. von märz bis august steigend (august 6500 besucher), seitdem eher sinkend: im oktober ca. 5700

      oder aus dem ma­schi­nen­raum schrei­ben was ich in den letz­ten ta­gen und wo­chen an­ge­passt oder ver­bes­sert oder um­ge­setzt habe. da­von ist mein lieb­lings­fea­ture, dass ich für ein­zel­ne ele­men­te in ar­ti­keln aus­wäh­len kann ob sie im RSS feed ge­zeigt wer­den — oder um­ge­kehrt, im web auf­tau­chen oder nicht. so kann ich qua­si ge­hei­me bot­schaf­ten, oder fra­gen an mei­ne rss-le­ser im ar­ti­kel-RSS ver­öf­fent­li­chen. zu­letzt hat­te ich mich ge­fragt, ob html-ta­bel­len über­all so scheis­se aus­se­hen wie bei mir im in der ree­der clas­sic app. es sieht so aus, als hät­ten die meis­ten RSS rea­der et­was css an bord, um ta­bel­len ein biss­chen zu sty­len. gut.

      auf das „sty­ling“ oder bes­ser die funk­ti­ons­fä­hig­keit des RSS-feeds ver­su­chen ich sehr zu ach­ten. ich has­se es wenn mir word­press-blogs statt em­beds oder film­chen im feed sa­gen, ich sol­le ja­va­script ak­ti­vie­ren oder mei­nen „con­sent“ ab­ge­ben, um be­stimm­te in­hal­te zu se­hen. des­halb bet­te ich you­tube fil­me im RSS mit dem da­ten­schutz­frei­en you­tube em­bed-code ein, was mei­ner er­fah­rung nach meis­tens funk­tio­niert, bet­te lo­ka­le vi­de­os auch so ein, dass sie funk­tio­nie­ren müss­ten und gebe mir mühe bei spie­le­rei­en wie dem jux­ta­po­se play­er im RSS pas­sen­den er­satz be­reit­zu­stel­len (de­gra­de graceful­ly).

      wenn mir das mal nicht ge­lingt, freu ich mich über freund­li­che hin­wei­se, aber auch über wüs­te be­schimp­fun­gen.

      an­sons­ten habe ich in den letz­ten ta­gen an mei­ner such­ma­schi­nen-de­op­ti­mie­rung ge­ar­bei­tet. schon seit ge­rau­mer zeit schlies­se ich such­ma­schi­nen­in­de­xie­rung bei ar­ti­keln die äl­ter als 5 jah­re sind aus. das ist gar nicht mal so ein­fach. wenn man über­sichts­sei­ten kom­plett aus­schliesst wird goog­le sehr kie­big, des­halb las­se ich die ers­ten 5 über­sichts­sei­ten in­de­xie­ren, den rest ver­bie­te ich. re­zep­te und be­stimm­te ar­ti­kel las­se ich nach 5 jah­ren in­de­xier­bar, aber die mar­kie­re ich ma­nu­ell. das habe ich frü­her mit ei­ge­nem code ge­macht, jetzt hilft mir der kir­by seo plug­in da­bei. der hilft auch bei der er­stel­lung ei­ner site­map.xml da­tei, die den glei­chen re­geln folgt. mit dem plug­in habe ich auch ein biss­chen dar­an ge­ar­bei­tet die sei­ten­ti­tel, sei­ten­be­schrei­bun­gen und open graph vor­la­gen aus­sa­ge­kräf­ti­ger zu ma­chen und das al­les vor al­lem et­was zen­tra­ler, fein­gra­nu­la­rer und über­sicht­li­cher zu steu­ern.

      der (das?) plug­in ge­fällt mir so gut, dass ich schon jetzt eine li­zenz für die 2.0er ver­si­on ge­kauft habe, ob­wohl die noch gar nicht re­leased ist.

      aus­ser­dem schreib ich jetzt ver­mehrt in mark­down. dan­ke an fa­bi­an mi­cha­els kir­by-mark­down-field-plug­in. das er­mög­licht mir sehr ef­fi­zi­en­tes schrei­ben, al­ler­dings muss­te ich ein biss­chen im plug­in quell­code rum­patchen, be­vor das ales so funk­tio­nier­te, wie ich mir das vor­stel­le.

      zu den view tran­si­ti­ons habe ich ja schon ge­schrie­ben, zu mei­nem er­stau­nen hat sich noch nie­mad dar­über be­klagt. ich fin­de es (noch) ganz toll, mal schau­en wie lan­ge mei­ne be­geis­te­rung hält.

      und sonst so? ich habe mich über die all­ge­mei­ne er­mun­te­rung von tho­mas gi­gold recht­schrieb­feh­ler zu ma­chen sehr ge­freut. ei­gent­lich soll­te das ein rant ge­gen KI nut­zung in blogs sein, aber ich lese auch aus rants lie­ber das po­si­ti­ve raus und ver­gess den wü­ten­den rest.

      Ich sag nicht, dass du "ver­zich­ten" sollst. Lass die KI dein Lek­tor sein. Aber ein Lek­tor ist ein Rat­ge­ber. Dazu ge­hört, dass du den auch igno­rie­ren kannst. Sind Recht­schreib- und Gram­ma­tik­feh­ler wirk­lich der­ma­ßen schlimm? Für mich be­ginnt der Ein­griff tat­säch­lich schon beim Satz­bau, denn schon der zeigt Per­sön­lich­keit. Lasst uns die Un­per­fek­ti­on viel mehr wie­der raus­keh­ren und ge­nie­ßen.

      der (face­book) like but­ton wird zum zom­bie, auch gut: pi­xel envy:

      As far as I can tell, the Face­book SDK will con­ti­nue to run in the back­ground do­ing all sorts pri­va­cy-ho­sti­le things. The best time to re­mo­ve that Ja­va­Script packa­ge from your web­site or app was, like, at least ten ye­ars ago; the next best time is right now.

      und sonst? no­tiz an mich selbst: wei­ter­ma­chen — aber vor­her noch ein laub­tep­pich-foto vom #mor­gen­spa­zier­gang.

      foto vom morgenspauiergang: es sieht sehr herbstlich aus und das laub bildet orangene laubteppiche unter den bäumen.

      mor­gen­spa­zier­gang 08.11.2025

      felix schwenzel in bilder

      klei­ne run­de (4 km) um den summ­ter see. fri­da hat sich über die ab­wechs­lung ge­freut.

      bild vom sonnenaufgang durch ein paar bäume und baumstümpfe am summter see

      so­nen­auf­gang und ne­bel am summ­ter see.

      bild vom sonnenaufgang am summter see. in der bildmitte steht ein dünner baum und eine krumme bank.

      dop­pel­son­ne im see

      screenshot der appel watch „training“ aufzeichnung, der unseren weg um den summter see zeigt.
      un­ser weg um den see heu­te früh, mit ei­nem klei­nen um­weg. trotz­dem ha­ben wir die stun­de nicht voll­be­kom­men.

      plur1bus s01e01 und e02

      felix schwenzel in gesehen

      welt­frie­den, gleich­heit für alle, glo­ba­le ko­ope­ra­ti­on, alle ar­bei­ten hand in hand, kein pu­su­it of hap­pi­ness mehr, son­dern ein dau­er­haf­ter zu­stand von glück für alle. per­fek­te li­ber­té, éga­li­té, fra­ter­ni­té.

      was kann da schon schief­ge­hen?

      mit die­ser fra­ge be­schäf­tigt sich Plur1bus auf ap­ple tv ge­ra­de. ap­ple hat ges­tern zwei fol­gen von vin­ce gil­ligans neu­er se­rie ver­öf­fent­licht und ich hab mir die ohne ei­nen fun­ken lan­ge­wei­le am stück rein­ge­zo­gen — und kann nicht kla­gen. im ge­gen­teil, das war wit­zig, ab­surd und wun­der­schön ge­filmt. für die in­sze­nie­rung, auch der kleins­ten gags, wur­de kein auf­wand ge­scheut und die wit­ze wa­ren wohl­plat­ziert und zahl­reich - ohne dass die dra­ma­tik litt.

      nach die­sen zwei fol­gen kann man Plur1bus wohl am bes­ten als ge­sell­schafts­dra­ma mit wei­chen sci­ence-fic­tion und har­ten phi­lo­so­phi­schen ele­men­ten be­zeich­nen. beim zu­schau­en wer­den as­so­zia­tio­nen an so ziem­lich je­des film- und se­ri­en­gen­re ge­weckt, aber im­mer auf den kopf ge­stellt oder nach links oder rechts ge­dreht. zom­bies die klug und freund­lich sind und kei­ner flie­ge et­was zu­lei­de tun, or­dent­lich-sau­be­re, wohn­lich-at­trak­ti­ve post-apo­ka­lyp­se, Body Snat­cher die den kol­la­te­ral­scha­den auf­rich­tig be­dau­ern. ein wil­der ritt, der aber im­mer nach­voll­zieh­bar und ge­er­det bleibt. und zi­ta­te die qua­si über nacht zu klas­si­kern wer­den könn­ten:

      Pou­let Yas­sa!
      Ho­we­ver, and I’m not com­plai­ning mind you …
      I did or­der lobs­ter.

      We sear­ched a wide ra­di­us, but the only lobs­ter curr­ent­ly available is live.

      Davis Taffler

      This par­ti­cu­lar in­di­vi­du­al, this is Da­vis Taff­ler, Un­der Se­cre­ta­ry of Agri­cul­tu­re for Farm Pro­duc­tion and Con­ser­va­ti­on. But you are curr­ent­ly tal­king to every per­son on earth, in­clu­ding Da­vis Taff­ler. […] Da­vis Taff­ler hap­pend to be ne­ar­by and int­act. And he was wea­ring a suit.

      die se­rie kam so­fort zur sa­che. bei Bet­ter Call Saul hat die ex­po­si­ti­on und der auf­bau der ge­schich­te noch ewig, min­des­tens drei, vier oder fünf fol­gen ge­dau­ert. um so ge­spann­ter bin ich, was Plur1bus jetzt aus der lie­be­voll de- und re­kon­stru­ier­ten welt macht, ob die se­rie auf meh­re­re staf­feln an­ge­legt ist, sich schon nach der ers­ten staf­fel zur ruhe legt, das ende ab­schliesst oder of­fen lässt. an­de­rer­seits möch­te ich gar nicht wis­sen, ob es noch wei­te­re staf­feln gibt. als ich mir vor 16 jah­ren die ers­te staf­fel Brea­king Bad in der DVD­thek lieh, hat­te mei­ne ah­nungs­lo­sig­keit zur lauf­zeit der se­rie ei­nen gros­sen ein­fluss dar­auf, dass ich die se­rie vor span­nung kaum aus­hielt und im­mer wie­der pau­sie­ren muss­te. in Brea­king Bad, er­kann­te ich schnell, konn­te al­les pas­sie­ren.

      dass in Plur1bus al­les pas­sie­ren kann, ist jetzt auch mei­ne er­war­tungs­hal­tung für den rest der se­rie. und des­halb bin ich ge­spannt wie ein flit­ze­bo­gen.


      (gif via de­ci­der.com, Plur1bus läuft auf ap­ple tv, je­den frei­tag eine neue fol­ge.)


      nach­dem es jetzt durch und durch herbst­lich ge­wor­den ist, wird es auch lang­sam weih­nacht­lich. der na­del­baum­händ­ler hat schon sein ver­spre­chen ver­kün­det, dass man dem­nächst weih­nachts­nä­u­me selbst ver­prü­geln kann.


      mor­gen­spa­zier­gang 06.11.2025

      felix schwenzel in bilder

      foto eines opel corsa mit spoilern und sitzbezügen die augen und einen mund haben
      cor­sa mit wa­ckel­au­gen (die nicht wa­ckeln)
      foto von der panke auf der brücke auf der höhe der gustav-böß-sportanlage
      pan­ke

      frida und ich spielen schat­ten­spiel


      view tran­si­ti­ons

      felix schwenzel in über wirres

      beim me­di­en­bä­cker kürz­lich ge­se­hen, dass sei­ne über­schrif­ten an­ge­nehm ani­miert sind.

      das woll­te ich auch ha­ben, also an­ge­fan­gen im quell­text zu gra­ben. es zeigt sich, das sind nur ein paar zei­len code, um die­sen ef­fekt zu er­zie­len. im css:

      @media (prefers-reduced-motion: no-preference){
        @view-transition { navigation: auto; }
      }
      

      da­mit wer­den die view tran­si­ti­ons ak­ti­viert, al­ler­dings nur, wenn der be­nut­zer in sei­nen sys­tem­ein­stel­lun­gen nicht „re­du­zier­te be­we­gung“ ein­ge­stellt hat.

      ele­men­te die man ani­mie­ren möch­te müs­sen über die sei­ten hin­weg ein­fach den glei­chen view-transition-name be­kom­men. in mei­nen kir­by tem­pla­tes und snip­pets habe ich da­für ge­sorgt, dass alle <article> und <img> ele­men­te den glei­chen view-transition-name be­kom­men.

      <article data-template="templates/note.php" class="note id-<?= $page->uuid()->id() 
          ?> category-<?= $page->category() 
          ?> category-x<?= $category 
          ?> h-entry" id="<?= $page->uuid()->id() 
          ?>" style="view-transition-name: vt-<?= $page->slug() ?>-article">
      

      und das is­ses schon. funk­tio­niert fas­zi­nie­ren­der­wei­se über sei­ten hin­weg, chro­me(ium) und sa­fa­ri kön­nen es, fire­fox noch nicht (über sei­ten hin­weg) .

      ins­ge­samt la­den alle sei­ten et­was wei­cher, weil ich meis­tens kei­ne ge­kürz­ten ar­ti­kel an­zei­ge, ist die ani­ma­ti­on, fin­de ich, ziem­lich sub­til. le­dig­lich im ar­chiv, in such­er­geb­nis­sen oder im bil­der-grid auf der rück­sei­te ist es et­was auf­fäl­li­ger.


      eich­hörn­chen tut so als wür­de es uns nicht be­ob­ach­ten. #mor­gen­spa­zier­gang




      (kein) se­maglut­id, wo­che 14

      felix schwenzel in semaglutid

      ein mo­nat ohne se­maglut­id und das ge­wicht sitzt. mög­li­cher­wei­se war mei­ne vor­stel­lung, dass ich mit dem ge­spritz­ten se­maglut­id in ein er­näh­rungs­mus­ter oder -rhyth­mus kom­men wür­de, den ich ohne ge­spritz­tes se­maglut­id bei­be­hal­ten könn­te, doch nicht ganz il­lu­so­risch.

      graph meines durchschnittsgewichts im oktober 2025 (98,41 kg). am anfang ging es noch zwei wochen abwärts, die letzten zwei wochen bleibt das durchschnittsgewicht in etwa konstant.

      beim zu­cker scheint es zu rei­chen, ein­fach für ne wei­le drauf zu ver­zich­ten, dann ge­wöhnt man sich an zu­cker­är­me­re er­näh­rung. der ver­zicht fiel mir mit ei­ner über­do­sis se­maglut­id im blut sehr leicht. auch im ok­to­ber war mir nicht nach süs­sem, der kaf­fee mit (kuh-) milch er­schent mir wei­ter­hin auch ohne zu­cker sehr süss.

      beim es­sen selbst ach­te ich nicht wirk­lich auf ka­lo­rien, son­dern da­r­uf dass es mir schmeckt und dass es nicht all­zu bal­last­stoff­arm ist. und na­tür­lich zum gröss­ten teil selbst­zu­be­rei­tet ist. die­se wo­che gab es abends zum bei­spiel one-pot-ki­cher­erb­sen-pas­ta die ich auf you­tube ge­fun­den und dann nach­ge­kocht habe. aus­ser­dem ge­bra­te­nen ti­la­pia mit tim mäl­zers gur­ken­sa­lat und röst­zwie­beln. be­vor die bei­fah­re­rin und das kind nach lan­za­ro­te flo­gen, gabs mais-tor­til­las aus bran­den­burg mit käse, sos­sen, pa­pri­ka, spitz­kohl. mor­gens gabs je­weils, und teil­wei­se mehr­fach, res­te vom vor­abend, meis­tens mit ge­mü­se ver­län­gert. die ki­cher­erb­sen-pas­ta ge­wann beim früh­stück zum bei­spiel deut­lich durch zu­ga­be von TK-erb­sen.

      mit die­ser eher muss-schon-schme­cken als muss-schon-fett­arm-sein-er­näh­rung habe ich mit zu­sätz­li­chem se­maglut­id ab­ge­nom­men, weil ich eher satt war, ohne se­maglut­id bleibt das ge­wicht dann halt, weil der un­ge­brems­te­re ap­pe­tit et­was mehr rein­lässt.

      mei­ne kör­per­form fühlt sich im üb­ri­gen ver­traut an. ich habe wei­ter­hin eine plaut­ze, was kein wun­der ist, weil ich ja wei­ter­hin über dem ide­al­ge­wicht bin. ich wir­ke schma­ler, aber nicht schmal. das ken­ne ich so, aus den ers­ten drei de­ka­den mei­nes le­bens. da hab ich mich auch im­mer ge­fragt, war­um der bauch bleibt, egal wie viel ich trai­nie­re oder ab­neh­me. da­mit sich der bauch zu­rück­zieht, müss­te ich wohl un­ter 80 kilo kom­men.

      ich mach jetzt im de­zem­ber erst­mal wie ge­habt wei­ter.

      selfie im sitzen, von unten, beim morgenspaziergang gestern