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hier schreibt @alexmatz­keit sehr dif­fe­ren­ziert und nach­voll­zieh­bar über seine KI nutzung und streift dabei auch ein paar aspekte, die bei dis­kus­sio­nen über KI oft übersehen werden. sehr gerne gelesen.



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gaussian splats könnten das nächste grosse ding in sachen vi­sua­li­sie­rung, spezial effekte und 3D-animation werden. auf die gefahr hin das falsch ver­stan­den zu haben, das sind gaussian splats in meinen worten: statt polygone aus einem scan zu bauen und zu schleifen und ge­ge­be­nen­falls mit texturen zu belegen, stellen gaussian splats eher farbwerte in einem drei­di­men­sio­na­len raum dar. sie verkect­ten sich zu einer re­prä­sen­ta­ti­on, die die texturen bereits be­inhal­tet. sie sind sehr viel leicht­ge­wich­ti­ger als 3D-modelle aus polygonen und können aus den gleichen scan berechnet werden.

auch ah­nungs­lo­se menschen wie ich können in diesem video ein ganz gutes ver­ständ­nis davon bekommen, was gaussian splats ei­gent­lich sind und warum sie so viel potenzial haben.


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@Men­dIt­Mark versucht ein altes autoradio aus einem ferarri zu re­pa­rie­ren ich schaue ihm dabei sehr gerne zu. das hier ist der erste teil (teil 2).

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das ist der zweite teil der reparatur eines au­to­ra­di­os aus einem ferrari (teil 1).


rands rantet sehr aus­führ­lich über pro­duk­ti­vi­täts-werkzeuge. naja, er stellt eher fest, dass sie in der regel nichts für ihn sind. mir gefällt die idee, die er nach 20-30 minuten lesezeit ent­wi­ckelt: eine todo-liste die alte einträge einfach nach einer weile löscht, ohne weitere rückfrage. find ich gut. mach ich schon lange, al­ler­dings nicht durch löschen, sondern durch vergessen.

ich kann meine her­an­ge­hens­wei­se glaube ich am besten mit einer wasser-metapher be­schrei­ben. das was wichtig ist schwimmt auf. entweder weils leicht ist, jemand dran zieht oder drückt oder es fest­ge­bun­den hat oder weils strampelt oder ge­stram­pelt wird. was aufhört zu strampeln sinkt langsam aus dem blickfeld. ich arbeite im alltag mit (zu) vielen ver­schie­de­nen werk­zeu­gen, leider nicht besonders struk­tu­riert, aber oft sehr intuitiv.

mein wich­tigs­tes werkzeug um zu tuendes zu iden­ti­fi­zie­ren und im auge zu behalten ist meine email-inbox. seit mail-programme emails in strängen zu­sam­men­fas­sen bleibt ei­ner­seits (meistens) der kontext erhalten und an­de­rer­seits lassen neue mails die je­wei­li­gen stränge auf­schwim­men.

ich kopieren jeden tag die todos vom vortag „hand­schrift­lich“ auf eine neues blatt und füge im laufe des tages neue hinzu. mit „hand­schrift­lich“ meine ich zettel = textdatei und schrift = tippen und copy & pasten. das ist mühsam, aber hilfreich beim prio­ri­sie­ren und fürs merken. und das „manuelle“ be- und ver­ar­bei­ten hilft mein un­be­wusst­sein zu füttern.

danach kommen — zumindest auf der arbeit — diverse ti­cket­sys­te­me. denen fehlt ei­gent­lich allen ein be­frie­di­gen­der sound­ef­fekt beim erledigen, aber ich finde es auch ohne sound­ef­fekt be­frie­di­gend, dinge in ti­cket­sys­te­men auf erledigt zu stellen und den fluss der er­le­dig­ten dinge an­schwel­len zu sehen. in der praxis landen leider zu viele tu-dinge im pending.

mein haupt­pro­blem beim erledigen hat nichts mit werk­zeu­gen oder prozessen zu tun, sondern mit haltung oder genauer: anspruch. ich schiebe dinge auf weil ich sie richtig und gut machen will, aber weiss, dass das ge­ge­be­nen­falls etwas länger braucht — also jetzt gerade noch nicht geht aber viel­leicht später, oder morgen oder nächste woche.

diesen knoten habe ich beim bloggen gelöst: ich hab kein problem damit einen beitrag hin­zu­rot­zen, gerade mal gut genug zu machen, zur not später nochmal etwas zu polieren. beim rest meiner aufgaben bin ich zwar kein per­fek­tio­nist, aber ich strebe schon einen gewissen qua­li­täts­stan­dard an, der zumindest nicht den eindruck von hin­ge­rotzt erweckt. und genau da fängt das auf­schie­ben dann an und man landet bei einer art magischen zweieck (statt dreieck).

Nach nun 5 Episoden setze ich mich als jemand, der seit 1991 Trekkie ist, offenbar deutlich von anderen Alt-Trekkies ab, wenn ich sage: Academy über­rascht mich bisher. Seit 30 Jahren dachte ich, dass es eine solche Serie nicht braucht, dafür habe ich richtig viel Spaß an ihr.

thomas findet SFA (starfleet academy) durch­ge­hend gut. ich ertrage den pathos, das bunte, die laut­stär­ke, das ständige, unsubtile in your face nur schwer, muss aber sagen, dass die ge­schich­ten, die SFA bisher erzählt hat, mir im kern gefallen, die in­sze­nie­rung hingegen nicht.

während die in­sze­nie­rung und die kulissen alle völlig over the top sind, finde ich gerade das ensemble er­schüt­ternd lang­wei­lig. alle nice und glatt und schön und makellos. ausnahme (neben holly hunter): kerrice brooks die SAM spielt und in der vierten folge im fokus steht. die ist so er­fri­schend, dass es einen fast umhaut.

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die videos von beat bunny (oder captain pikant?) zeigen wie ikonische songs im schlag­zeug-computer nach­ge­baut werden können. ich verstehe nix, sehe aber fas­zi­niert zu, wie hier zum beispiel new orders blue monday nach­ge­baut wird. und ich frage mich, was aus mir geworden wäre, wenn wir sowas damals im mu­sik­un­ter­richt gemacht hätten. dann hätte ich mich viel­leicht doch ein bisschen mehr für musik in­ter­es­siert?

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fas­zi­nie­rend. ich glaube, man kann sagen, die erfindung der künst­li­chen kühlung ist ein ähnlich wichtiger wen­de­punk­te in der mensch­li­chen zi­vi­li­sa­ti­on, wie die be­herr­schung des feuers. dieses video zeigt wie man vorher gekühlt hat und welche ein­schnei­den­den (positiven) folgen die künst­li­che kühlung hatte und hat.

das ist mal ne ul­ti­ma­ti­ve lob­hud­de­lei. dankje anje.


gern ge­se­he­ne wer­bung

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Am Sonntag findet der 60. Super Bowl statt. Für alle, die sich nicht für Football interes­sieren, sind eher die Halftime-Show von Interesse sowie die in den Unter­bre­chun­gen gezeigten Werbe­spots, wovon schon einige veröffent­licht wurden und z.T. bereits zuvor viral gehen. Einer davon ist der Werbespot des Internet-Providers Xfinity, der zeigt, dass die Probleme im ori­gi­na­len Jurassic Park mit ihrer zuver­lässigen Internet­ver­bin­dung und ihren Support-Mit­ar­bei­ten­den nicht aufge­treten wären.

ich hab jurassic park zwar nie gesehen und mich auch nie dafür in­ter­es­siert, aber der clip ist witzig. der clip ist neben einem link zum making-of bei eay.de ein­ge­bet­tet, hier trotzdem eine lin­k­ab­kür­zung zur xfinity werbung auf youtube.

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wer­be­vi­deo für LTTs neue usb-kabel, inklusive ein­ge­bet­te­ter werbung. trotzdem gerne gesehen.


nach­trag und klas­si­ker aus dem ar­chiv

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vor ein paar tagen habe ich eine kurze doku zu pottwalen verlinkt, dieser clip von „Nights­hift – Kurz­ge­sagt After Dark“ ergänzt das thema se­hens­wert aus der his­to­ri­schen per­spek­ti­ve.


das habe ich heu­te mit mei­ner an-die­sem-tag-funk­ti­on (in der bei­la­ge) wie­der­ge­fun­den. qua­si ein klas­si­ker.

Photo by felix schwenzel in Berlin-Charlottenbourg. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

don‘t shit whe­re you eat, sofa ist aber ok i guess.

ursprünglich veröffentlicht am 01.02.2023


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„huch!“, dachte ich als ich in dirk von gehlens news­let­ter las:

[I]ch glaube: De­mo­kra­tie braucht Op­ti­mis­mus! Darüber habe ich im November auf der TEDx in München ge­spro­chen - und der Talk steht jetzt online.

kommt mir bekannt vor. und tat­säch­lich habe ich ein ganz ähnliches thema für die republica dieses jahr ein­ge­reicht:

[D]ie Fein­se­lig­keit und Ab­sur­di­tät der Welt ist die Quel­le aus der wir Op­ti­mis­mus, Kraft für Ver­än­de­rung und Glück schöp­fen kön­nen. Op­ti­mis­mus muss kei­ne Schön­fär­be­rei sein und ist nicht der Glau­be, dass al­les gut wird. Op­ti­mis­mus ist die Ent­sch­ei­dung, in ei­ner be­schis­se­nen Welt trotz­dem Be­deu­tung zu er­zeu­gen.

ich glaube für mich ist da aber noch luft nach oben und unten. und ich hab ja auch — wenn ich genommen werde — 17 minuten mehr zeit auf der republica als dirk auf dem tedx.


⭐ 👍 ❤️ KW 4 2026

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ein lis­te von din­gen, die ich in den letz­ten ta­gen an­ders­wo ge­lik­ed oder fa­vo­ri­si­ert habe, teil­wei­se kom­men­tiert und wei­ter un­ten mit ein paar an­mer­kun­gen aus dem ma­schi­nen­raum.


eine ober­fläch­li­che recherche zeigt, dass dieses bild in dieser und anderer form seit ungefähr den 2010er jahren durchs internet wobbelt und der vergleich auf mehreren ebenen hinkt und in der debatte um rassismus nicht wirklich hilfreich ist.

auch schon etwas älter (16.12.2025), via @Most­ly­Harm­less@the­ca­na­di­an.social, die vergessen haben das original zu verlinken.

(via)

(via)

die bei­fah­re­rin (katia) hat in letzter zeit viele ihrer bilder in witzigen serien (neu) ver­öf­fent­licht. ich finde das teilweise sehr witzig: partytime!, kulinarik & gas­tro­no­mie 2/2, kulinarik und gas­tro­no­mie 1/2 oder paare.

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man kann es nicht oft genug sagen, aber martin short ist wirklich einer der wit­zigs­ten gäste in ame­ri­ka­ni­schen talkshows. immer schon gewesen und immer noch.

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toll: eine selbst­ge­bau­te lampe, die das wifi-spektrum vi­sua­li­siert.

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steve mould wie immer un­ter­halt­sam und er­kennt­nis­reich. quasi ein youtube-kanal ohne maus, für er­wach­se­ne. diesmal über was­ser­röhr­chen die klacken, das phy­si­ka­li­sche phänomen der ka­vi­ta­ti­on und wie ul­tra­schall-vernebler funk­tio­nie­ren.

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ich frage mich ja, ob man, nachdem man mehr als 100 fallow-videos gesehen hat, behaupten darf, dass man eine koch-aus­bil­dung im fallow re­stau­rant in london ab­ge­schlos­sen hat.


ich hab hier schon ein biss­chen er­klärt wie ich neu­er­dings fa­vo­ri­ten-, bzw. like-lis­ten er­stel­le. aber ich muss noch­mal drauf hin­wei­sen, wie zu­frie­den ich mit die­sem neu­en sys­tem bin. der ab­lauf ist im prin­zip, dass ich sa­chen, die mir ge­fal­len, ein­fach per brow­ser-book­mar­klet in den fa­vo­ri­ten-fluss schmeis­se, ge­ge­be­nen­falls noch ein via oder ei­nen kom­men­tar nach­pfle­ge und, wenn’s geht, auch noch an der quel­le ei­nen na­ti­ven like hin­ter­las­sen, also zum bei­spiel bei you­tube oder mast­o­don.

wenn ich web­sei­ten die web­men­ti­ons un­ter­stüt­zen in den fa­vo­ri­ten fluss wer­fe, lan­det auf der web­sei­te au­to­ma­tisch ein herz (bei­spiel er­geb­nis, ur­sa­che).

das book­mar­klet über­mit­tel beim „li­ken“ nur die url an kir­by, bzw. wir­res.net und kir­by baut dann, je nach url, ei­nen mast­o­don-em­bed, eine link-box oder ei­nen you­tube-em­bed. das funk­tio­niert mitt­ler­wei­le ganz OK, in­sta­gram-em­beds wür­de ich ger­ne nä­her am ori­gi­nal ren­dern, aber das lässt in­sta­gram der­zeit nicht zu, aus­ser man nutzt de­ren na­ti­ven em­bed-code, der ei­nem dann aber ganz vie­le tra­cker und ja­va­script-scheiss be­schert. keins mei­ner em­beds läuft über drit­te, es wer­den mit den em­beds also kei­ne tra­cker, kein ob­sku­res ja­va­script das ich nicht kon­trol­lie­re aus­ge­lie­fert oder http-re­quest an frem­de sei­ten ge­lei­tet.

aus dem was in den fa­vo­ri­ten- oder le­se­zei­chen-flüs­sen liegt, pick ich mir dann ir­gend­wann bei­trä­ge raus und ver­knüf­te die zu ei­nem bei­trag wie die­sem hier.

mit die­sem vor­ge­hen, die­ser teil­aus­to­ma­ti­sie­rung, habe ich jetzt sehr viel rei­bung re­du­ziert und mir vie­les ein­fa­cher ge­macht. und dar­über freue ich mich, auch wenn es sonst kaum je­man­den vorr­an­bringt.

apro­pos rei­bung; es gibt ja ge­ra­de eine meta-dis­kus­si­on zwi­schen ein paar blog­gern, die sich um die fra­ge ent­spann, war­um blog­gen­de of­fen­bar we­nig jung sind, hier kann man sich dazu ein­le­sen, wenn man blog­dings-meta-dis­kus­sio­nen mag:

 
jo­han­nes und kon­stan­tin ar­gu­men­tie­ren vor al­lem da­mit, dass blogs des­halb ver­küm­mert sind, weil in­ter­ak­tio­nen (li­kes, re­posts, men­ti­ons, bi­di­rek­tio­na­le links) auf (kom­mer­zi­el­len) plat­for­men viel rei­bungs­lo­ser funk­tio­nie­ren als in blogs. und tat­säch­lich wünsch­te ich mir auch, dass es für die­ses, im grun­de gross­ar­ti­ge, aber prak­tisch viel zu kom­pli­zier­te in­die­webge­döns, das ich mir jetzt wie­der hier müh­sam zu­sam­men­ge­schraubt habe, ein­fa­che soft­ware-lö­sun­gen ge­ge­ben hät­te oder ge­ben wür­de. an­sät­ze gab’s im­mer wie­der (known oder mi­cro.blog fal­len mir da zum bei­spiel ein), aber auch die wa­ren und sind durch­gän­gig furcht­bar kom­pli­ziert und ge­wöh­nungs­be­dürf­tig.

von aus­sen sieht das sys­tem, das ich mir hier zu­sam­men­ge­baut habe, mög­li­cher­wei­se kom­pli­ziert aus und ich glau­be dass das noch sehr weit weg ist von ei­nem sys­tem, dass ich an­de­ren men­schen emp­feh­len möch­te. aber trotz­dem, falls je­mand an­ders da­mit rum­spie­len möch­te, hier noch­mal kurz die zu­ta­ten­lis­te:

  • mi­cro­pub
  • quill-book­mar­klets
  • kir­by er­wei­te­run­gen und tem­pla­tes für fa­vo­ri­ten und le­se­zei­chen (mit hil­fe von cur­sor ge­codet)
  • viel ge­duld und re­si­li­enz — und ein über­bor­den­des (mit-) tei­lungs­be­dürf­nis.

fa­vo­ri­ten KW3 2026

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wie ich die­se li­kes-samm­lung ge­baut habe: ma­king of fa­vo­ri­ten


lieb­lings­trööts de­zem­ber 2025 / ja­nu­ar 2026

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lieb­lings­trööts no­vem­ber 2025

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ich gebe zu, ich schaue nur spo­ra­disch in mei­ne mast­o­don und blues­ky feeds. das merkt man an der ma­ge­ren aus­beu­te. frü­her wa­ren mei­ne fa­vo­ri­ten-lis­ten län­ger, aber das kann auch dar­an lie­gen, dass da­mals mehr fa­vo­ri­ten in blogs ge­schwappt sind, wo ich sie dann auf­pi­cken konn­te. da­für sind die fa­vo­ri­ten fast alle selbst ge­pflückt.

an­de­rer­seits kann ich mir vor­stel­len, dass die „en­gan­ge­ment“ zah­len auf mast­o­don und blues­ky nicht mehr an die zah­len der al­ten twit­ter-zeit her­an­rei­chen. mast­o­don und blues­ky wer­den ein­fach nicht mehr so in­ten­siv ge­nutzt wie frü­her twit­ter, oder?


via ← mehr jens-spahn-wit­ze

↑ wirk­lich schö­ne klei­ne ge­schich­te, die so­gar ich ver­ste­he ohne nach­gu­cken zu müs­sen.

via ↓


wer­bung (oh­ne wer­bung)

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foto unserer beiden silit salz und pfeffer mühlen
un­se­re salz- (links) und pfef­fer­müh­le (rechts)

das sind un­se­re bei­den pfef­fer- und salz­müh­len die wir auf dem ess­tisch in der kü­che ste­hen ha­ben. die rech­te habe ich vor über 10 jah­ren in ham­burg im WMF-store ge­kauft. die bei­fah­re­rin fand sie sehr häss­lich, aber wir ha­ben sie be­hal­ten, weil sie den pfef­fer so gut mahlt. wir ha­ben be­stimmt be­reits fünf oder 10 kilo pfef­fer durch sie ge­mah­len. tat­säch­lich ver­brau­chen wir so viel pfef­fer, dass wir pfef­fer­kör­ner nur noch in kilo-pa­ckun­gen kau­fen.

wir ha­ben auch ein paar sehr schö­ne pfef­fer-, ge­würz- und salz­müh­len. das pro­blem mit de­nen ist al­ler­dings, dass sie nicht so schön mah­len. kei­ne un­se­rer müh­len schaff­te es je­mals das doch ziem­lich fes­te hi­ma­la­ya­salz zu mah­len. ir­gend­wann hat­te ich die nase da­von voll im­mer nur raf­fi­nier­tes streu­salz zu ver­wen­den, wäh­rend die pa­ckung hi­ma­la­ya­salz im schrank noch ein paar jahr­zehn­te auf ihr mil­lio­nen-al­ter drauf­schlug — und fing an on­line nach der pfef­fer­müh­le zu su­chen. lei­der hat­ten meh­re­re spül­ma­schi­nen­gän­ge und der zahn der zeit die mar­ken­be­zeich­nung auf der pfef­fer­müh­le aus­ge­wa­schen, aber mit hil­fe der bil­der­su­che und ei­nem gros­sen on­line-händ­ler, fand ich die müh­le on­line ziem­lich schnell und kauf­te sie für — wie ich fin­de — ziem­lich güns­ti­ge 16 euro.

und was soll ich sa­gen: wir sind be­geis­tert. das kilo hi­ma­la­ya­salz ist mitt­ler­wei­le fast alle und die müh­le cruncht mü­he­los durch die stein­har­ten salz­kör­ner. wir ha­ben das mahl­werk auf ziem­lich grob ge­stellt, wes­halb wir uns an­fangs noch an die gros­sen men­gen salz ge­wöh­nen muss­ten, die aus der müh­le ka­men.

makro-aufnahme von gemahlenem himalayasalz
ma­kro­auf­nah­me des mahl­guts von ei­ner win­zi­gen dreh­be­we­gung an der müh­le. ich mag es, dass auch et­was grö­be­re salz­stück­chen pro­du­ziert wer­den.

das hier ist aus­drück­lich kei­ne wer­bung. aber um mei­ne emp­feh­lung wirk­sam wer­den zu las­sen, muss ich na­tür­lich den her­stel­ler und das mo­del nen­nen — denn ich kann die­se müh­le wirk­lich emp­feh­len.

laut her­stel­ler­an­ga­ben be­steht das mahl­werk aus ke­ra­mik, was mich über­hau­opt nicht in­ter­es­si­ert. mich in­ter­es­si­ert le­dig­lich, dass das teil ex­trem gut (mit pfef­fer und salz) funk­tio­niert und of­fen­bar ewig hält.

der her­stel­ler und das mo­del lau­ten:

si­lit pic­can­te salz und pfef­fer­müh­le
(ar­ti­kel­num­mer: 2143237624)

mit die­sen an­ga­ben soll­te es ein leich­tes sein, die müh­le bei ei­nem händ­ler der ei­ge­nen wahl zu fin­den. wie ge­sagt, ich habe letz­tes jahr 16 euro da­für be­zahlt.

hi­ma­la­ya­salz kann ich nicht emp­feh­len. es be­steht wie alle an­de­ren spei­se­salz­sor­ten aus nah­zu 100% na­tri­um­chlo­rid, stammt in der re­gel aus mit­tel­ge­birgs­re­gio­nen in pa­ki­stan und ist meist über­teu­ert (sie­he wi­ki­pe­dia). aber wir hat­ten halt noch ein kilo seit jah­ren im re­gal ste­hen und wenn das alle ist, wird es mit gro­ben meer­salz er­setzt.

(5/5)

be­frie­di­gen­de re­pa­ra­tu­ren

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vor sie­ben mo­na­ten hab ich schon­mal öf­fent­lich von den vi­de­os von my me­cha­nics ge­schwärmt: 40 mi­nu­ten per­fek­ti­on.

weil my me­cha­nics jetzt of­fen­bar mit sei­ner dats­un-re­stau­ra­ti­on wei­ter­macht, gibt es wie­der ei­nen schwung neue vi­de­os im ka­nal, un­ter an­de­rem die­ses vi­deo in dem er zwei an­triebs­wel­len re­stau­riert.

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nach­dem ich die­ses vi­deo ge­se­hen habe, fing der you­tube al­go­rith­mus an mir wie­der äl­te­re vi­de­os von my me­cha­nics vor­zu­schla­gen. und ich muss sa­gen: ich schau die wirk­lich ger­ne. da­bei zu­se­hen, wie je­mand aus al­ten, ros­ti­gen und quiet­schi­gen sa­chen neue, glän­zen­de und quietsch­freie sa­chen macht ist sehr be­frie­di­gend. und die vi­de­os sind voll mit un­an­ge­neh­men, aber auch sehr be­frie­di­gen­den ge­räu­schen, zum beis­spiel, wenn zwei tei­le an­stands­los in­ein­an­der kla­cken.

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lieb­lings­trööts ok­to­ber/no­vem­ber 2025

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↑ ich fand den gag mit dem geld spa­ren so gut, dass ich 12 euro aus­ge­ge­ben habe und jetzt ein buch le­sen muss.

via @mmas­nik und ms­pro


un­lus­tig und kon­stru­iert blog­gen

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mar­kus bloggt un­lus­ti­ges und kon­stru­ier­tes und ich muss­te sehr stark in mich hin­ein­schmun­zeln, als ich das las:

Auf dem Rück­weg von der Run­de mit der Hün­din traf ich zwei jun­ge Män­ner mit ih­ren Post­fahr­rä­dern in mei­ner Stra­ße. Ich hielt sie gleich an und frag­te, ob sie in mei­nem Haus die Post be­reits ver­teilt hät­ten. Sie be­jah­ten es. Dann frag­te ich, ob es ein Pa­ket für "Pfei­fer" ge­ge­ben hät­te. Dar­auf­hin sag­te ei­ner der bei­den, sicht­lich er­freut: "Ja!" Er sag­te, es gäbe ein Pa­ket aus Me­ran.

Ich sag­te: "Ja! Me­ran!"

Er er­zähl­te mir, dass es ihn heu­te früh sehr ge­freut hat­te, als er das Pa­ket in sei­nem Korb sah. Er käme näm­lich aus der Ge­gend von Me­ran.

Ich sag­te: "Wie schön, da kom­me ich auch her!"

Er sag­te: "Echt? Wo­her denn?"

Ich so: (er­klär­te, dass ich bin in Bo­zen ge­bo­ren, aber im Ga­der­tal auf­ge­wach­sen bin und mei­ne Fa­mi­lie jetzt in Me­ran lebt.)

Er so: (er­klär­te, dass er aus Bo­zen kommt und sei­ne Mut­ter noch da wohnt.)

Er zog das klei­ne Pa­ket aus sei­ner Box und wir un­ter­hiel­ten uns noch eine Wei­le. Ich frag­te ihn, ob er wuss­te, dass die neue Che­fin der Bahn eine Süd­ti­ro­le­rin ist. Er wuss­te es auch nicht. Mich be­ru­hig­te das. Ich schrieb mei­ner Frau vom Boz­ner Post­bo­ten.

Sie sag­te: "Uh, das kannst du si­cher­lich ver­blog­gen."

Ich sag­te: "Nah, das ist eher un­lus­tig und es wirkt kon­stru­iert."

Und sie so: "Ja viel­leicht."

wei­ter­le­sen …


Die Schutz­hei­li­ge von Net­flix, Hil­de­gard von Bin­gen
Ga­bri­el Yoran (@Ga­briel­Ber­lin28.07.2017 9:31

ursprünglich veröffentlicht am 22.10.2018

manch­mal bin ich froh, dass ich frü­her lieb­lings­t­weets nicht nur ein­ge­bet­tet, son­dern ko­piert habe. auf twit­ter ist der tweet von ga­bri­el yoran mitt­ler­wei­le ver­schwun­den, aber die „an die­sem tag“ funk­ti­on in der bei­la­ge hat ihn mir heu­te wie­der vor die füs­se ge­spült. und wie bei al­len gu­ten wit­zen, hab ich 4 se­kun­den ge­braucht um ihn (wie­der) zu ver­ste­hen.



blog­gen und de­mut

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lieb­lings­trööts sep­tem­ber 2025

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we­ni­ge trööts, aber da­für mit ka­lau­er.


in die­sem sin­ne frag­te ich mich heu­te früh beim mor­gen­spa­zier­gang: muss es statt „un­be­fug­ten ist das be­tre­ten ver­bo­ten“ nicht heis­sen: „un­ver­fug­ten ist das be­tre­ten ver­bo­ten“?


lieb­lings­trööts au­gust 2025

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die fa­vo­ri­ten-ern­te des letz­ten mo­nat ist et­was er­bärm­lich. ich muss aber auch sa­gen, dass ich wei­ter­hin den meis­ten lese-in­put aus mei­nem rss-rea­der be­kom­me und das fe­di­ver­se nur ge­le­gent­lich be­su­che und nicht als re­gel­mäs­si­ge in­for­ma­ti­ons-quel­le nut­ze. ich glau­be die­ses for­mat kann ich gu­ten ge­wis­sens auf­ge­ben.


We must all suf­fer one of two things: the pain of di­sci­pli­ne or the pain of re­g­ret. Di­sci­pli­ne weighs oun­ces, but re­g­ret weighs tons. Every day, you are choo­sing which one you will car­ry.