tag: filme ×

ich bin ein grosser fan vom in­ver­tie­ren, es macht manchmal dinge sichtbar, die vorher schwer zu erkennen waren. „Ladies First“ auf netflix macht genau das, aus männ­li­chem chau­vi­nis­mus und arsch­lochig­keit werden weib­li­cher chau­vi­nis­mus und arsch­lochig­keit. das macht einige dinge sichtbar und ist gut für ein paar lacher und kreative details. alexandra zykunov findet das nach­voll­zieh­bar gut:

Dabei passieren diese Szenen so beiläufig, die Dialoge werden so all­täg­lich in die Ge­schich­te ein­ge­wo­ben, dass man als Zu­schaue­rin aus dem heftigen Nicken nicht mehr her­aus­kommt. Weil das alles für Millionen von Frauen total all­täg­lich ist. Was den Film allein schon aufgrund dieser De­tail­ver­liebt­heit zu einem Meis­te­rin­nen­werk macht.

mein gedanke, als ich nach 40 oder 50 minuten auf die stop taste drückte, war: ist mir ein bisschen zu platt um das zuende zu schauen. aber of­fen­sicht­lich ist plattheit und un­sub­ti­li­tät manchmal das mittel der wahl und erfüllt seinen zweck.

ich hätte mir einen etwas anderen film gewünscht, einer der ge­dan­ken­spie­le durch­spielt, wie es besser geht oder einer der zeigt, dass frauen es besser machen würden und dominanz anders als mit arsch­lochig­keit ausüben. der bar­bie­film 2023 hat nach meiner wahr­neh­mung seine fühler in diese richtung aus­ge­streckt.

ich finde es besser mit gutem oder besserem beispiel vor­an­zu­ge­hen, als das schlechte zur kennt­lich­ma­chung zu imitieren. über­tra­gen auf die hun­de­er­zie­hung wäre das: statt zu­rück­zu­bel­len entspannt und prag­ma­tisch zu bleiben, einfühlen statt do­mi­nie­ren.


me­di­en­im­port

felix schwenzel in über wirres

screenshot der trakt app mit den diensten in die sich younify.tv einloggen kann, um dort daten abzugreifen

na­tür­lich ist es eine schnaps­idee, fil­me oder se­ri­en hier tra­cken zu wol­len. wenn ich woll­te, könn­te ich das al­les bei trakt ma­chen. trakt ar­bei­tet mit ei­nem leicht ob­sku­ren dritt-dienst zu­sam­men (yo­uni­fy.tv) um die his­to­rie des ge­se­he­nen von net­flix au …


dust bun­ny

felix schwenzel in gesehen

promo poster des films dust bunny

dust bun­ny ge­se­hen. ich weiss nicht was das war, aber es war wirk­lich gut. und ich habe auch ziem­lich oft ge­lacht.

der film hielt mich die gan­ze zeit über on the edge of my seat, aber nicht we­gen des span­nungs­bo­gen, son­dern weil das was man zu se­hen be­kam so …


bul­litt

felix schwenzel in gesehen

filmplakat des film „bullit“ von 1968. man sieht steve mcqueen ohne strickjacke, aber mit pistolenhalfter, wie er sich an den rand des posters lehnt. aus  seinem hosenschlitz scheint ein auto geflogen zu kommen.

nico brün­jes ist ge­ra­de in ei­ner 70s-re­watch-pha­se. am sonn­tag hat er bul­litt emp­foh­len, eine emp­feh­lung der ich ger­ne nach­ge­kom­men bin, weil ich den noch nicht ge­se­hen habe und der ja wohl ein klas­si­ker ist.

um mit dem fa­zit an­zu­fan­gen: das war ein …


wirres.neteigenartiger, aber ganz guter film. der film entblättert von viertelstunde zu viertelstunde mehr an bedeutung und […]

weil mir heu­te mein let­ter­boxd-kon …


Ein wun­der­ba­rer Film, ac­tion­reich, politisch, witzig, sar­kas­tisch. Womit ich die Zu­sam­men­fas­sung mal an der Anfang setze. Schaut euch diesen Film an, er ist sehr gut.

sehe ich genauso.


blogs.taz.de: Filmtagebuch: Film des Jahres Anwärter!

ich mag die film­kri­ti­ken von christian ihle. so sehr, dass ich mir jetzt gleich Play Dirty auf amazon prime anschaue, auch wenn christian ihle den in­halt­lich „etwas zu überladen“ fand, hält er den film auch für …


ges­tern in der gra­ham nor­ton show ge­se­hen wie tom hanks für sein re­make von „En man som he­ter Ove“ („Ein Mann na­mens Ove“) ge­spro­chen hat (bei ihm heißt ove „otto“) und mir das schwe­di­sche ori­gi­nal an­ge­se­hen.

fand den sehr nied­lich, un­ter­halt­sam und …


guar­di­ans of the ga­la­xy vol. 2

felix schwenzel in gesehen

puh, der film ist über­dreht, bunt, auf­wän­dig, ver­spielt, laut, über­zo­gen und pa­the­tisch. al­les ge­konnt zu­sam­men­ge­setzt und dann doch ir­gend­wie lang­wei­lig. we­gen des lärms be­merkt man die lan­ge­wei­le nicht be­son­ders stark, aber ech­te span­nung kommt an …


ueber­me­di­en.de: Der "Spie­gel" und sei­ne Angst vor der Wahr­heit #

ste­fan nig­ge­mei­er regt sich (zu recht) über den spie­gel auf, der da­mit wirbt, kei­ne angst vor der wahr­heit zu ha­ben, die­se in ei­ge­ner sa­che aber of­fen­sicht­lich durch­aus hat.

[…] Die …


id­le­words.com: Su­per­in­tel­li­gence: The Idea That Eats Smart Peo­p­le #

maciej ce­głow­ski über su­per­in­tel­li­genz, trans­hu­ma­nis­mus und den irr­sin­ni­gen glau­ben, dem man­che un­se­rer klügs­ten men­schen an­hän­gen:

The­se AI cos­play­ers are like nine year olds …


ja­son bourne

felix schwenzel in gesehen

boah, wie lang­wei­lig. in den spä­ten 80er jah­ren hät­te der film mich viel­leicht noch in an­sät­zen be­geis­tern kön­nen, heu­te wirkt er wie aus der zeit ge­fal­len. all­mäch­ti­ge geg­ner, ein held, der im­mer je­des hin­der­nis über­win­den kann und bä­ren­kräf­te hat …


kurzktik mr. tur­ner

felix schwenzel in gesehen

noch ein film in dem in den ers­ten 30 mi­nu­ten so gut wie nichts pas­siert. das be­son­de­re an tur­ner, der ver­fil­mung des le­bens von wil­liam tur­ner: auch den rest des films pas­siert nichts.

der film fängt mit ei­ner wun­der­schö­nen land­schafts­ein­stel­lung an, die …


kurz­kri­tik go­li­ath

felix schwenzel in gesehen

go­li­ath auf ama­zon geht so los, wie ich mir das von viel mehr fern­seh­se­ri­en wün­sche: es pas­siert erst­mal gar nichts (ok, ein boot ex­plo­diert, aber sonst pas­siert wirk­lich fast nichts).

zu se­hen sind: los an­ge­les, ein säu­fer und rau­cher und ein paar leu­te die …



the jungle book (2016)

felix schwenzel in gesehen

vi­su­ell sehr be­ein­dru­ckend, die ge­zeig­ten ab­sur­di­tä­ten (spre­chen­de und sin­gen­de tie­re, un­be­rühr­te na­tur) wer­den ge­konnt mit der, gar nicht mal so däm­li­chen, hand­lung er­tränkt.

die bei­fah­re­rin war ein biss­chen ent­täuscht, dass der film nicht, wie …


sui­ci­de squad

felix schwenzel in gesehen

üb­ler, lang­wei­li­ger, an den haa­ren her­bei­ge­zo­ge­ner bal­ler­scheiss der al­ten schu­le. und alte schu­le mein ich hier nicht po­si­tiv; der film, der plot, die dia­lo­ge füh­len sich durch und surch nach 70er und 80er jah­re block­bus­ter an, nur dass die …


the nice guys

felix schwenzel in gesehen

net­ter, lus­ti­ger kin­der­film über eine pfif­fi­ge, klei­ne, vier­zehn­jäh­ri­ge de­tek­ti­vin, die ein biss­chen zu ste­reo­typ und er­wach­sen ge­zeich­net ist. zwei äl­te­re män­ner spie­len auch mit.

das ist na­tür­lich quatsch, denn in echt ist der film wie ein por­no …



high ri­se

felix schwenzel in gesehen

to­ta­ler scheiss.

muss­te nach an­der­t­alb stun­den ab­bre­chen, weil ich nicht kif­fe.

hat mich in sei­ner schwach­sin­nig­keit (die ja durch­aus reiz­voll sein kann) ein biss­chen an them­roc er­in­nert, aber them­roc hab ich da­mals we­gen peer-pres­su­re und bes­se­ren …


zoo­to­pia

felix schwenzel in gesehen

die ers­te stun­de habe ich mehr­fach herz­lich la­chen müs­sen. sehr schön ani­miert, gute fi­gu­ren, tol­le schau­spie­ler hin­ter den fi­gu­ren. id­ris elba gleich an der stim­me des gnus chief bogo er­kannt. in der zwei­ten hälf­te wird dann ein biss­chen doll auf die …