Tut mir leid, ich kann die ganze Hysterie um die freie Meinungsäußerung eines einzelnen Grünen nicht nachvollziehen.
der einzelne grüne heisst matthias güldner und hat auf welt.de irgendwas negatives zu den themen „twitter“, „internet“ und „gehirn“ geschrieben. das war, wie fast immer auf debatte.welt.de, ein doofer, atemloser und ziemlich substanzloser artikel.
Dass sich aufgrund des Kommentars von Matthias Güldner so viele angesprochen und sogar beleidigt fühlen, gibt mir aber zu denken. […] [Die Zenzursula-Gegner sind] so liberal, dass jeder, der es wagt netz-kritische Gedanken zu äußern genüsslich nieder”gebasht” wird.
das ist der punkt den ich nicht verstehe. wenn ein grüner etwas kritisches sagt ist es eine freie meinungsäusserung, über die man sich nicht aufzuregen braucht. wenn sich jemand, beispielsweise im internet, kritisch dazu äussert, ist es genüssliches „gebashe“, das einem zu denken geben sollte. wird aus einer individuellen meinungsäusserung „gebashe“, wenn mehrere hundert leute etwas ähnliches zum gleichen zeitpunkt sagen? oder meint frey tatsächlich dass sich die leute verabreden um güldner-kritisches zu verfassen, dass das irgendwie gesteuert wird?
ich glaube ja, dass diese unterschwellige „mob“-suggestion, die nicht nur jürgen frey bemüht, ein mythos sind. mal ein weithergeholtes beispiel: wenn sich millionen von menschen dazu entscheiden ein iphone zu kaufen, ist das dann so eine art niederbashen von nokia oder HTC? ist das hysterie? nein, jeder einzelne iphone-käufer hat einen guten und individuellen grund sich so ein teil zu holen, auch wenn hier und da emotionen an einer solchen entscheidung beteiligt sein könnten. dass sich aber millionen andere ebenfalls dazu entscheiden ein iphone kaufen, ist dem einzelnen käufer schnurzpiepsegal. von aussen mögen die iphone besitzer wie ein riesiger mob wirken, ein mob der die jobs und die zukunft von nokia und anderen verschlafenen telefon-herstellern gefährdet. es ist aber kein mob, sondern eine grosse ansammlung von individuen.
die freie meinungsäusserung eines einzelnen an vielen als etwas ganz normales darzustellen und die kritik von vielen einzelnen daran als hysterisch, gemein und brutal darzustellen zeugt, genau betrachtet, von einem tiefen mistrauen gegenüber der demokratie. etwas was viele menschen äussern kann nicht gut sein, mehrheiten oder massen sind suspekt, diskussionen können nur in einzelgespröächen geführt werden, oder was?
ich hab gestern schon wieder einen ganzen tagesspiegel gelesen. irre, was da so alles drinsteht.
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ein bisschen praktikantig geschrieben, aber mit ein paar interessanten hintergrund-informationen, dieser artikel im tagesspiegel über den freiberuflichen u-bahn-ansager in der U2: „ Günter Schmidt: Lautsprecher der Berliner U-Bahn “. den kommentaren unter dem artikel zufolge, scheint ihn die halbe stadt zu kennen.
EINSCHRÄNKUNGEN BEI DEN NEUEN UWE-CLIPS Aus rechtlichen Gründen dürfen wir die Uwe-Videos „Im Puff“ leider nur in der Zeit zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens zeigen. Wir bitten um Euer Verständnis!
einen ausschnitt aus uwe wöllner im puff haben die beifahrerin und ich mal bei stefan raab gesehen. die beifahrerin hat der film nachhaltig traumatisiert, weil christian ulmen, schlecht getarnt als uwe wöllner, offenbar und offensichtlich vor der kamera den geschlechtsakt vollzieht. ab 22 uhr kann man sich davon hier in voller länge traumatsieren lassen.
vor allem frage ich mich, warum der staat fröhlich gesetze erlässt und bürgerrechte einschränkt um den bürgern angeblich sicherheit vor dem terrorismus zu geben, aber kaum tätig wird um die menschen vor der dummheit und korruption der atomindustrie zu schützen.
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noch so ein gedanke zu ulla schmidt. nachdem sie steinmeier in spanien den wahlkampfauftakt versaut hat , trägt ulla schmidt jetzt vielleicht auch die schweinegrippe aus spanien in die bundesregierung?
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im tagesspiegelsteht , dass die EU-aussenminister „Allen Warnungen von Datenschützern und den Protesten von Parlamentariern zum Trotz“ der EU-kommission „grünes Licht“ gaben, um „mit den USA über ein Abkommen zur Übermittlung europäischer Bankdaten für die Terrorfahndung zu verhandeln.“ das heisst, dass der kanzerkandidat (haha!) und amtierende aussenminister der SPD keinerlei bedenken hat, über den kopf des europaparlaments und ohne weitere nationale und eu-weite debatte mit den USA über die weitergabe aller kontodaten, aller EU-bürger zu verhandeln. grandioser wahlkampf-auftakt! zur eröffnung der heissen wahlkampfphase eine pampige ulla schmidt in den schlagzeilen und einen aussenminister der auf bürgerrechte und datenschutz scheisst. ich schätze, ein ergebnis von 18 prozent bei der kommenden bundestagswahl, wären mittlerweile so eine art traumergebnis für die SPD. wird steinmeier eigentlich auch von scholz und seinen freunden beraten? olaf scholz and friends?
von achim bodewig durch die mitte berlins. sehr, sehr viele bilder und gute, informative kommentare mit sehr, sehr vielen links. die tour gefällt mir auch deshalb so gut, weil sie sich mit einem teil meines weges zur arbeit oder dem zum mittagessen kreuzt. da fotografiere ich ja auch ganz gerne. via willsagen.de.
bombardier hat einen grossteil der derzeit in reparatur, bzw. wartung befindlichen berliner s-bahnen gebaut. und auch wenn das alles noch völlig ungeklärt ist, wahrscheinlich wird das berliner s-bahn-management bombardier versuchen eine mitschuld an dem desaster zu geben.
johnny hat recht. „true blood“ ist „nicht humorfrei“, „überraschend“, „schräg“ und erinnert an „twin peaks“. wobei ich „twin peaks“ nicht gesehen habe, bzw. beim versuch es anfang des jahres zu sehen, immer eingeschlafen bin.
um was es bei „true blood“ geht kann man bei johnny nachlesen oder im internet, wobei man gerade bei wikipedia aufpassen muss, die ist voll mit unangekündigten spoilern. ich sag nur soviel: „true blood“ spielt im tiefen amerikanischen süden, die darsteller haben alle einen herrlich bescheuerten südstaaten-akzent und es ist immer so irre heiss, dass alle darsteller halbnackt rumlaufen. das wirlich tolle an „true blood“ ist allerdings, dass es in erster linie ein gut gemachtes beziehungsdrama ist, nein, genauer, voll mit beziehungsdramen ist. alle figuren erscheinen auf den ersten blick völlig normal, trinken, reden, kabeln, ficken miteinander und allein das lohnte schon, die serie anzusehen. die dialoge erscheinen authentisch, die figuren haben tiefe und die stereotypen werden nicht plattgewalzt, sondern geschickt als gagvorlagen genutzt. obendrauf, wie eine prise salz, haben einige der figuren auch noch übersinnliche oder fantastische fähigkeiten. die hauptdarstellerin sookie stackhouse, kann gedanken lesen, ein paar leute sind vampire, einer ist massenmörder, andere sind alkoholiker, soziapthen oder schwul. nun ist weder alkoholismus noch soziopathentum, schwulsein oder massenmördertum etwas übersinnliches, aber das tolle an der serie ist, dass alle mit ihren vorlieben, schwächen oder gaben gleichermassen zu kämpfen haben, die figuren werden nicht allein auf ihre gaben oder schwächen reduziert.
die normalität, menschlichkeit und echtheit der serie ist es, die das hereinbrechen von gewalt und irrsinn, absurdität und übersinnlichem so schockierend und spannend macht. und an gewalt und irrsinn spart die serie nicht. die grauenhafte gewalt und die vielen kleinen dramen gehen einem als zuschauer so nahe, weil die figuren so menschlich gezeichnet sind, weil man sich mit ihnen so gut identifizieren kann. wo „heroes“ wegen der überdosierung nach kurzer zeit nervt, die vielen übermenschlichen fähigkeiten und pseudo-konflikte und verschwörungstheorien einen bald nur noch langweilen, bleibt „true blood“ quasi auf dem teppich, im menschlichen mass. desahlb geht es einem so nahe.
neben den normalen zwischenmenschlichen konflikten, geht es in der serie vor allem um den konflikt zwischen den befürwortern von bürgerrechten für vampire und den vampirhassern, die der meinung sind, alles schlechte und böse käme von den vampiren. ähnlich wie „raumschiff enterprise“ den konflikt zwischen weiss und schwarz, ost und west auf eine andere ebene hob und so für toleranz und frieden, freude, eierkuchen warb, wirbt „true blood“, wenn ich das richtig verstanden habe, für gesellschaftliche toleranz und ein friedliches und rechtlich abgesichertes zusammenleben von schwulen und heteroes oder angehörigen verschiedener religionen und volksgruppen. vielleicht ja auch, wenn man die analogie arg strecken will, von „internetausdruckern“ und „onlinecommunitybenutzern“.
zu den qualitäten des drehbuchs kommt das wahnsinnig gute ensemble. viele gesichter kennt man aus funk und fernsehen und doch kommt einem keines richtig bekannt vor (ausser dem riesenbabykopf von olaf scholzchris bauer).
das problem an „true blood“ ist, dass man es auf legalem wege beinahe nicht bekommt. ich habe mir die erste staffel im amerikanischen itunes store gekauft und dafür fast meine ganzen itunes gutscheine die ich auf meiner hochzeitsreise gekauft habe aufgebraucht. im britischen amazon kann man die staffel 1 DVD vorbestellen, geliefert wird erst ende oktober — und das obwohl die zweite staffel in den USA bereits bis zur folge 6 durch ist. kackscheiss.
Ich hatte so etwas noch nie gemacht. Sogar als Chef habe ich niemanden rausgeworfen, obwohl es manche Leute meiner Ansicht nach verdient gehabt hätten. Der Grund dafür ist nicht, dass ich ein guter Mensch wäre, ich bin kein guter Mensch, abgesehen davon, dass es nicht böse sein muss, jemanden zu entlassen. Ich mag einfach das Gefühl nicht, von anderen gehasst zu werden. Ich will Liebe, überall. Es ist der pure Egoismus, ich möchte nur gut dastehen, vielleicht bin ich auch feige. (weiterlesen)
[nachtrag 28.07.2009] interessanter artikel im wired-blog „epicenter“ zu den „magischen bohnen“ die AP zum schutz ihrer inhalte einsetzen will. fazit: AP versteht nicht, was sie da eigentlich machen.
ulla schmidt eröffnet für frank-walter steinmeier den wahlkampf. sehr geschickt, sie inszeniert sich als grosskotzige und asoziale privilegiensurferin und buffetstürmerin, damit steinmeier im kontrast dazu bescheiden und demütig wirkt. demnächst hat die SPD-wahlkampzentrale noch einen scoop geplant, um steinmeier als in sich ruhend, vernünftig und nachdenklich wirken zu lassen: franz müntefering wird bei einem gemeinsamen auftritt mit steinmeier plötzlich laut anfangen zu schreien und sich selbst mehrfach mit einem aktenordner auf den kopf hauen.
aber mal im ernst. ich weiss gar nicht wieso sich alle so aufregen. schliesslich hat ulla schmidt aus kostengründen dieses jahr auf die bundeswehr-salutkanonen verzichtet, die sie sonst jedes jahr alicante zu ihrer eigenen begrüssung abfeuern liess. die dreissig personenschützer der ministerin tragen im urlaub nur shorts und tshirts, was jedes jahr um die 400 euro reinigungskosten für anzüge spart und ulla schmidts friseur und der fusspfleger teilen sich in spanien die dienstschere, um kosten zu sparen. da bemüht sich mal eine ministerin zu sparen und beim ausschöpfen ihrer privilegien mal nen schritt zurückzutreten und trotzdem hacken alle auf ihr rum.
[nachtrag 28.07.2009] dienstliche termine wollte ulla schmidt in spanien ja wahrnehmen. der surfguard weist darauf hin, dass eine dieser veranstaltungen offenbar eine werbeveranstaltung für eine private krankenkasse war. erstaunlich, eigentlich, abr gut, dienst ist dienst.
im spon las ich, dass ulla schmidt sagt: „Sie habe immer einen Teil ihres Büros dabei und benötige stets den Zugang zum Computer, weil sich darin geschützte Daten befänden. Ihre Ausrüstung werde also immer hin und her transportiert.“ ich weiss ja nicht wie schwer die laptops der regierung sind und was ulla schmidt alles unter „ausrüstung“ versteht. wahrscheinlich gehört dazu nicht einfach ein laptop mit maus und UMTS-stick, sondern auch ein drucker (fürs internet), fileserver (für geschützte daten) und eine enigma (zum verschlüsseln von irgendwas). das kann man natürlich nicht alles im flugzeug mitnehmen, das muss schon im dienstwagen transportiert werden. bleibt eigentlich nur eine frage: wurde die büro-ausrüstung von ulla schmidt eigentlich auch geklaut?
wenn ich das so lese was ben_ über die neue GEO schreibt, muss ich die mir morgen wohl gleich mal kaufen. und mit vielleicht kann ich mit boschs empfehlung mal lernen strategische entscheidungen zu treffen.
heute bin ich in einen vodafone-laden gegangen, um zu sehen ob man da vielleicht sascha-lobo-starschnitte bekommt. gabs aber nicht. stattdessen habe ich mir eine broschüre mitgenommen, in der die „vodafone zuhause festnetzflat 1/3“ beworben wurde.
die aufforderung zum vergleich nehme ich gerne an.
was bietet die „vodafone zuhause festnetzflat 1/3“? man schliesst einen 24-monatigen vertrag ab, bekommt für einen euro extra eine kiste aus frankreich an die man ein festnetztelefon anschliessen kann und kann mit dieser kiste (oder einem handy) dann zuhause in der homezone kostenlos ins deutsche festnetz telefonieren. telefonate in alle mobilfunknetze kosten 25 cent. die taktung ist minutengenau, dass heisst für ein 10 sekunden handy-telefonat zahlt man den minutenpreis von 25 cent. telefonate in die USA kosten 13 oder 38 cent, je nach ziel.
vodafone illustriert, dass man im vergleich zu einem anschluss bei der telekom 15 euro sparen kann.
hier ist insbesondere das kleingedruckte witzig, in dem erklärt wird, auf welcher basis der tarifvergleich stattgefunden hat:
bei der telekom kostet eine minute ins festnetz 2,9 cent, wenn vodafone also sagt ein über fünfzigjähriger kunde vertelefoniert im schnitt im monat 8,73 euro ins festnetz, macht das 301 minuten, also etwa fünf stunden. mobil telefonieren durchschnittliche über 50jährige vodafone kunden (laut vodafone) im schnitt 30 minuten, macht bei vodafone zuhause 7,50 und bei der telekom 5,70 euro. soweit stimmt der vergleich also, ausser man telefoniert, beispielsweise, nur 30 minuten ins festnetz und 5 stunden in irgendein mobilnetz. dann zahlt man bei der telekom 0,87+57 euro und bei vodafone 75 euro zuzüglich der jeweiligen grundgebühr. wenn man im telekomnetz callbycall nutzt (das kann man bei vodafone nicht) zahlt man 0,87+30 euro (ich habe mal 10 cent berechnet, obwohl heute bespielsweise 010029 TelemediaConnect 7,6 cent pro minute in alle deutschen mobilfunknetze berechnet).
vodafone: 75,00 + 9,95 = 84,95 euro telekom: 57,87 + 17,95 = 75,82 euro callbycall: 30,87 + 17,95 = 48,82 euro
die vodafone „Zuhause FestnetzFlat 1/3“ kostet also unter umständen 36 euro im monat mehr als bei der telekom.
aber es gibt ja noch andere anbieter als die telekom. o2 zum beispiel. da gibts eine handy-flatrate für 17 euro im monat (ohne handy und bei online-bestellung), bei der festnetztelefonate und anrufe ins o2-netz kostenlos sind. anrufe in andere mobilfunknetze kosten auch hier 25 cent, auch die taktung ist 60/60. 9,95 zu 17 euro hört sich erstmal teurer an, da beim o2-beispiel aber die telefonate ins eigene mobilnetz dabei sind, müsste man zum vergleich also die „Vodafone Zuhause MobileFlat“ für 10 euro extra pro monat hinzurechnen, mit der man mit der „zuhauseflat“ auch kostenlos ins vodafone-netz telefonieren kann. die 30 minuten mobiltelefonie aus der vodafone beispielrechnung teile ich mal durch die vier deutschen mobilfunkanbieter, macht 7,5 minuten pro anbieter. so sieht dann der vergleich aus:
damit kostet das vodafone zuhausedings nach vodafone berechnungsgrundlage 2,95 euro pro monat mehr als bei o2. über die vertragslaufzeit von 24 monaten kann man sich von dem gesparten geld auch noch die sagem-kiste bei amazon holen. und bei o2 kann man den tarif und die festnetz-flatrate nicht nur zuhause benutzen, sondern in ganz deutschland. auch als 50plus-jähriger.
gut dass ix verglichen hab. die „zuhauseflat“ lohnt sich nicht wirklich.
es gab vor einiger zeit einige, die sich bitterlich darüber beklagt haben, dass adnation, damals adical, werbung von yahoo auf blogs geschaltet hat. das hatte damit zu tun, dass yahoo nachhaltig den eindruck erweckte, auf die menschenrechte in china zu scheissen. bei mir im blog erschien damals auch yahoo-werbung, aber ich entschloss mich damals, als yahoo sich wiederholt aus reinem profitdenken weigerte diese haltung zu überdenken, zumindest symbolisch zu handeln und alle meine yahoo-konten, inklusive meines flickr-kontos zu löschen.
einerseits.
andererseits dachte ich darüber nach, wie berechtigt es ist, steine auf yahoo zu werfen, wenn man selbst profiteur von ausbeutung, unterdrückung, handelsbarrieren oder lohndumping ist. in einem anderen artikel habe ich das mal versucht auf einen nenner zu bringen, nämlich dass gerechter welthandel und ein ansatzweise rücksichtsvolles und anständiges leben vor allem verzicht bedeutet: „rote beete statt mangos, ein ende der unglaublichen verschwendung von resourcen für den luxus, ganz einfach ein ende der ausbeutung der zweiten und dritten welt auf deren basis wir seit ein paar hundert jahren unseren wohlstand aufbauen.“ damit bezog ich mich damals zwar auf die musikalischen ablasshändler, die hart daran arbeiten, den eindruck zu erwecken, dass man mit dem besuch eines konzertes oder dem gemeinsamen erheben der arme und von politischen forderungen afrika oder die welt verbessern könne. das moralische dilemma unserer auf wachstum, verschwendung und ausbeutung basierenden lebensweise, lässt sich bequem von afrika auf china, das internet und den rest der welt ausdehnen.
anlässlich des todes eines mitarbeiters einer chinesischen zulieferfirma von apple, schriebdaniel lyons aka „fake steve“ vorgestern:
We all know that there’s no fucking way in the world we should have microwave ovens and refrigerators and TV sets and everything else at the prices we’re paying for them. There’s no way we get all this stuff and everything is done fair and square and everyone gets treated right. No way. And don’t be confused -- what we’re talking about here is our way of life. Our standard of living. You want to „fix things in China,“ well, it’s gonna cost you. Because everything you own, it’s all done on the backs of millions of poor people whose lives are so awful you can’t even begin to imagine them, people who will do anything to get a life that is a tiny bit better than the shitty one they were born into, people who get exploited and treated like shit and, in the worst of all cases, pay with their lives.
das ist genau der punkt. jeder der ein handy, einen fernseher, eine günstige mikrowelle oder ein paar schuhe besitzt profitiert über den umweg günstiger preise von der ausbeutung chinesischer arbeiter und dem elend in china. selbst körnerfresser die sich ausschliesslich von bio-nahrung ernähren, profitieren, da ein grossteil der weltweiten bio-produkte aus chinesischer produktion stammen.
ich weise so geschwollen auf dieses dilema hin, weil ich den eindruck habe, dass sich in letzter zeit viele (mich hin und wieder eingeschlossen) die sache mit dem zeigefinger besonders einfach machen und die welt lieber in schwarz/weiss statt in grautönen sehen wollen. da die reaktionären internetausdrucker, hier die freiheitskämpfer, da die verkommenen vodafone/adnation-nutten, hier die aufrechten werbefreien, da die bösen grosskonnzerne, hier die kiez- und um-die-ecke-beim-bauern-käufer mit jutetasche. aber so einfach lassen sich die welt und die menschen nicht in gut und böse aufteilen.
um es mal konkret zu machen: ich hatte in letzter zeit oft den eindruck, dass die kritik an der vodafone-bannerwerbung in blogs gar nicht aufzeigen sollte, dass es widersprüche zwischen anspruch und wirklichkeit gibt oder dass das schalten von vodafone-werbung nicht OK sei. manchmal schien es, dass das anprangern der adnation- und vodafone-werbung bei manchen kritikern eher der profilierung, dem herausstellen des eigenen anstands und der eigenen vorbildlichkeit diente. vor allem aber fehlten mir stichhaltige argumente, warum denn nun genau das schalten von werbung für ein unternehmen das scheisse gebaut hat verwerflich sein soll, bzw. wo genau bei klarer trennung von redaktionellen inhalten und werbung das problem sein soll (ich versuche weiter unten ein paar mögliche probleme zu finden). ich will auch nicht suggerieren, dass man es mit flecken auf der eigenen weste unterlassen sollte, andere leute auf die flecken auf ihrer weste hinzuweisen oder dass es sinnlos sei, zu versuchen, ein anständiges leben zu führen. mir gefallen nur weite teile der diskussion nicht.
wie man sieht, ist hier auf wirres.net keine vodafone-werbung geschaltet. meine entscheidung, auf die teilnahme an der vodafone-kampagne zu verzichten, hatte keine moralischen gründe. auch wenn ich die kohle gut hätte gebrauchen können, habe ich mich mehr oder weniger spontan beim ersten blick auf den neuen vodafone-spot gegen die schaltung entschieden. ich wollte freie bahn haben, um auf die dümmliche und amateurhafte vodafone-kampagne einzuschlagen. ein primitiver, verwerflicher impuls, aber ich wollte genauso unprofesionell und kindisch wie die kampgane selbst daherkommt, gegen sie anschreiben, ohne mich bei irgendwem rechtfertigen zu müssen, weder bei den vermarktern, noch den machern (die ich teilweise persönlich kenne), noch bei den werbung-ist-böse-spacken. ich wollte mich auf das schreiben über vodafone und scholz und freunde konzentrieren und mich nicht mit dem streiten um gründe für oder gegen bannerwerbung auf blogs aufhalten.
das doofe ist ja, ich finde werbung auf blogs und in zeitungen und zeitschriften gut. werbung finanziert leute wie heribert prantl, günter wallraff, jens weinreich und ermöglicht ihnen das zu schreiben was wir alle schätzen. werbung ermöglicht, dass ich mir günstige tageszeitungen, die FAS, die brandeins oder die dummy regelmässig leisten kann. durch werbung konnte ich mich über rach den restauranttester amüsieren, über das dschungelcamp, „damages“ oder „heroes“. werbung finanziert don alphonsos blogdings bei der faz, genauso wie die „bild“-zeitung, die „coupé“ oder die „super-illu“.
ich hätte es auch gerne, dass werbung stefan niggemeier, markus beckedahl, lukas heinser, malte welding, peer schader, herrn paulsen oder mir (und anderen) ermöglicht weiterhin unabhängig und frei ins internet zu schreiben. doppelt doof ist, dass ich mittlerweile glaube dass das nicht ohne weiteres möglich ist. ich glaube zwar, dass die meisten blogger die trennung von werbung und redaktionellen inhalten sehr ernst nehmen, nur funktoniert die wahrnehmung dieser trennung nicht so wie ich und andere werbetreibende blogger sich das vielleicht wünschen. blogs sind (meistens) so persönlich, so abhängig von ihren machern, dass die geschaltete werbung — in der aussenwahrnehmung — zwangsläufig einfluss auf die redaktionellen inhalte hat. würde ich mit vodafone-bannern auf der seite gegen die unsäglich schlechte vodafone-kampagne anstinken hätte das, ob ich will oder nicht, ein geschmäckle. es könnte so aussehen, dass ich nur gegen vodafone wettere um meine unabhängigkeit und freiheit zu demonstrieren, oder umgekehrt, dass ich ich nichts gegen vodafone sage, weil ich es mir mit dem werbetreibenden nicht verscherzen will. mit bannern auf der seite müsste ich immer abwägen: wie könnte das was ich jetzt schreibe mit dem banner auf der seite wirken?
werbung färbt leider ab.
ich bin mittlerweile so weit, dass ich nur noch werbung von unternehmen schalten möchte die ich OK finde und die ich zur not auch verteidigen würde. oder umgekehrt, dass ich werbung von unternehmen (oder zum beispiel der CDU) nur akzeptiere, wenn ich statt nur „werbung“ drüber zu schreiben, auch „das ist werbung die ich, felix schwenzel, richtig scheisse finde“ drüber schreiben dürfte.
anders gesagt: ich glaube mittlerweile, dass man in blogs nicht keine haltung zu der werbung die bei einem geschaltet ist haben kann. keine haltung zu artikulieren geht auch nicht; man kann als blogger nicht keine haltung kommunizieren. alles in einem einem blog, von der gestaltung der überschriften bis zu auswahl der links, der worte, der kommentarmoderaration, der diskussionsweise drückt eine bestimmte haltung aus. da wirkt es genauso wenig glaubhaft wie die pseudo-distanzierung von links auf externe seiten per „disclaimer“, wenn man behauptet mit der werbung nichts zu tun zu haben, obwohl man sich bewusst dafür entschieden hat. bei adnation kann jeder blogger entscheiden ob er eine bestimmte werbung schalten möchte oder nicht. von dieser entscheidung kann man sich nicht völlig lösen und behaupten „gar nichts“ mit der werbung zu tun zu haben.
um jetzt den bogen zur moralkeule die ich oben ausgepackt habe zu schlagen: wer turnschuhe oder einen ipod aus china trägt, demonstriert damit eine bestimmte haltung. entweder es ist ihm egal, unter welchen umständen die schuhe oder der ipod gefertigt wurden oder er behauptet er könne sich nix anderes leisten (ist auch ne haltung). es ist eine entscheidung die man trifft. das heisst nicht, dass man deshalb china nicht kritisieren sollte oder die produktionsumstände oder lebensbedingungen dort nicht lauthals anprangern dürfte, wichtig ist nur, dass man zu seiner entscheidung und haltung steht und unter umständen akzeptiert dafür kritisiert zu werden.
es ist OK zu sagen: ich brauch die kohle.
es ist nicht OK zu sagen: alle tragen schuhe aus china.
es ist OK zu sagen: in china gefertigte schuhe zu tragen ist nicht optimal, aber ich habe mich nunmal [hier bei bedarf grund einfügen] dazu entschieden.
es ist nicht OK zu sagen: och der nico hat mir die schuhe besorgt, ob ich die jetzt trage oder nicht hilft auch keinem arbeiter in china.
es ist OK zu sagen: ich versuche mein leben so anständig wie möglich zu führen, auch wenn es da die eine oder andere konzeptionelle schwäche gibt.
es ist nicht OK zu sagen: erstmal sollen die anderen anständig leben.
disclaimer: gut möglich, dass ich meine haltung nochmal überdenke.
heute nacht einen eigentümlichen traum gehabt. ich sass in teheran in einem hotel und schaltete den fernseher ein. komischerweise sprachen alle im fernsehen deutsch. ein kleiner, ungepflegt wirkender mann in den gleichen beige-farbenen klamotten in denen in deutschland die renter bevorzugt rumlaufen, hielt eine fernsehansprache:
Seit der Wahl am 12. Juni 2009 hat dieses Land einiges an Aufmerksamkeit bekommen. Tausende Demonstranten und unzählige kritische Berichte zeigen, wir haben mit der Wahl eine breite öffentliche Diskussion auf der Straße und im Netz gestartet. Das ist gut, denn genau das zeigt die Kraft der iranischen Gesellschaft und des Internets. Dass Themen dabei auch kontrovers diskutiert werden, dass es unterschiedliche Positionen und Bewertungen gibt, macht ja eine freie Gesellschaft aus. Auch wenn Lob immer schöner ist, gehört natürlich auch Kritik dazu. So haben wir, als Regierung, aber auch die Religionsfüher, durch die Proteste und die Diskussionen auf der Straße und im Netz die einmalige Chance, viel mehr über Eure Wünsche zu erfahren als auf konventionellen Wegen.
Auf der Straße, in den Polizeizentralen und den Gefängnissen haben wir in den letzten Wochen insbesondere eines gemacht: zugehört.
Das Zuhören führt dazu, dass wir enorm viele Anregungen aufgreifen, viele Regierungsmitglieder und Polizeikräfte involvieren und unterschiedliche Themen in Zukunft auch anders bewerten werden. Natürlich war die Form der Proteste nicht immer schmeichelhaft, vor allem dann wenn verdiente Kämpfer der Revolution, wie u.a. auch ich persönlich angegriffen wurden, oder wenn unsere Dialogbereitschaft und Aufrichtigkeit des Dialogs grundsätzlich in Frage gestellt wurden.
Aber deshalb konzentrieren wir uns vor allem auf die konstruktiven Beiträge, also auf die, in denen wir erfahren, wie man Dinge in Zukunft anders, einfacher oder besser machen kann. Wir sind überzeugt, dass wir einen wichtigen Schritt gegangen sind, um mit Euch, den Bürgern, künftig ganz anders im Dialog zu stehen als heute.
Was uns wirklich beeindruckt hat, war zum Einen die Ernsthaftigkeit der Proteste, die an vielen Stellen geführt wurde, zum Anderen die Kreativität. Für uns stellt die dieser aktive Teil der iranischen Gesellschaft, der sich einbringt, der für seine Überzeugungen kämpft, der Inhalte erzeugt, der durch das Internet, durch Mobiltelefonie in die Lage versetzt wird, seinen Protest zu artikulieren und sich mit anderen Menschen zu vernetzen …
an dieser stelle bin ich aufgewacht. zwei dinge haben mich gewundert: erstens, warum träume ich in grossbuchstaben und zweitens, warum träumt carmen hillebrand die gleichen träume wie ich?
Seit drei Monaten habe ich ein neues Handy, das HTC Magic mit Internetanschluss. Tolles Ding, mit wenig Knöpfen dran, das ist äußerst praktisch. Mein altes Handy hatte viel zu viele Knöpfe. Zu viele Knöpfe sind nicht gut, da gibt es für mich zu viele Möglichkeiten, versehentlich an ein Knöpfchen zu kommen. Mit dem neuen Handy geht das alles zum Glück leichter, ich erwische immer das richtige Knöpfchen und ich kann die Fotos sogar direkt auf die Plattform Flickr ins Internet hochladen und in mein Blog stellen. So geht mir nichts mehr verloren und meine Handyrechnung beschert mir seitdem auch keine böse Überraschung mehr.
was für ein PR-bullshit an dem aber auch fast gar nix zu stimmen scheint:
hier, auf schnutingers blog ist seit dem 13. mai kein einziges (flickr-) foto zu sehen. zumindest keins das sie mit dem handy hochgeladen hat.
kann es sein, dass es bei frau schnutingers handyrechnung „keine bösen überraschungen“ mehr gibt, weil sie die rechnung nicht mehr selbst begleichen muss, sondern vodafone sie zahlt?
naja. vielleicht hat frau schnutinger den blogeintrag ja am 9. juni auf halde geschrieben und die vodafone-presseabteilung hat ihn erst nach 40 tagen fertig redigiert. trotzdem frage ich mich, warum muss PR-gesülze immer die wahrheit so extrem dehnen? warum schreibt frau schnutinger nicht einfach, dass sie jetzt zwar so ein supadupa handy hat, aber nicht dazu kommt es zu nutzen? warum kein wort über den tollen vertrag den sie jetzt hat und vielleicht noch nicht mal bezahen muss? warum schreibt sie nicht darüber, dass ihr diese ollen rollenklischees, mann springt vom hochhaus, frau sitz auf hochhaus und kümmert sich ums kind, auch zum hals raushängen? warum kann man nicht mal einen PR-text veröffentlichen der zumindest ansatzweise etwas mit der eigenen haltung, den eigenen überzeugungen zu tun hat? warum muss PR immer voller geseiher sein?
[nachtrag 21.07.2009] ich habe mich oben übrigens nicht über frau schnutinger aufgeregt, sondern über ihren PR-text und darüber, dass vodafone und die selbsternannten kommunikationsprofis so einen naiv-blöden milchmädchentext im vodafone-blog durchgelassen haben. wie gut so ein schmu ankommt, sieht man an den kommentaren unter schmutingers schnutingers beitrag. dass nico lumma und carmen hillebrand sich noch bis spät in die nacht um schadensbegrenzung in den kommentaren bemühten, finde ich übrigens sehr bemerkenswert.
frau schnutinger meint hier in den kommentaren, dass es für den artikel kein geld gab, sie sich vodafone aber „verpflichtet“ fühlte. ausserdem meinte sie in einem kürzlich von ihr gelöschten blogartikel, dass sie eigentlich nicht die quotenmutti sein wolle, den beitrag dann aber nicht wegen des kampagnen-kritischen tenors gelöscht habe, sondern weil sie den artikel im nachhinein nur „mittelprächtig“ und selbstmitleidig fand, aber nichtsdestotrotz natürlich weiterhin zu den dort getätigten und gelöschten aussagen stehen würde. ausserdem erklärt sie hier in den kommentaren, dass sie sehr wohl fotos (von ihrem kind) auf flickr hochgeladen hätte, die aber „mit Beginn der Kampagne (verständlicherweise) rausgelöscht“ hätte (versteh ich übrigens nicht; sind kinderbilder auf flickr gefährlicher als kinderbilder im kino, auf plakaten, kampagnenwebsites oder auf youtube?).
kurz, die naivität mit der frau schnutinger sich hier in den kommentaren um kopf und kragen redete, deutet tatsächlich auf eine gewisse authentizität von frau schnutinger und ihrem werbetext hin. oder anders gesagt, auch wenns schwer zu glauben ist, die ist echt so. und genau deshalb tut es mir jetzt auch ein bisschen leid den text aufgegriffen zu haben.
[nachtrag 10:05] schnutinger hat die nase voll und hört auf zu bloggen und zu webzwonullen. ich weiss nicht was mich mehr umhaut. dass jemand der sein gesicht und das gesicht seines kindes für eine bundesweite mega-kampagne hergibt sagt, sie halte öffentlichkeit nicht so gut aus oder dass die, die frau schnutinger zu dem vertrag überredet haben, ihr nicht erklärt haben was so eine kampagne bedeutet. und warum stellt sich jetzt niemand, wenigstens ein bisschen schützend vor sie?
[nachtrag 11:30] warum sagt mir das denn keiner? das baby mit dem frau schnutinger in der kampagne posiert ist ein fake gar nicht ihr baby. es ist ein leihbaby. dann isses natürlich auch irgendwie alles verständlich.
[nachtrag 22.07.2009] lesenswert finde ix folgende kommentare zum thema:
Werbeleute sind dennoch fasziniert von der Möglichkeit, in ein soziales Netz einzudringen, das auf vertrauen basiert, und dieses Netz für kommerzielle Zwecke zu nutzen. Dabei vermischen sie das Geschäft mit dem Sozialen.
wir haben einen start gemacht. und zwar keine social media kampagne, sondern social media als herz der kampagne, als dauerhafte angelegenheit, die auswirkungen auf die gesamte firma haben wird.
Schaut man genau hin, unterscheidet sich die Kommunikation im Internet wenig von denen, die schon immer gegolten haben: Relevant muss es sein. Höflich, transparent, verbindlich muss es sein. Jeder Missbrauch wird dazu führen, dass sich Menschen abwenden.
Neu ist der öffentliche Druck, der mich zur Glaubwürdigkeit meiner Aussagen und Produktqualität zwingt und das Tempo, in dem meine Versäumnisse für mich zum Problem werden können. Die neuen Öffentlichkeiten sind nicht naiv. Sie bemerken, was nicht authentisch und was nicht von Dauer ist.
Auch Agenturen müssen sich grundlegend ändern. Noch mehr als früher kommt es darauf an, den richtigen Ton, das richtige Thema und den richtigen Kanalmix zu finden. Wir müssen größere Ohren bekommen und können so letztlich sogar einen Beitrag für die Marktforschung und Produktentwicklung leisten. […] Es reicht nicht mehr aus, punktuelle Kampagnen zu führen und Botschaften zu wiederholen, bis der Arzt kommt. Im asymmetrischen Wettbewerb des Internets müssen sich Marken als intelligente Sozialwesen beweisen, ohne zu nerven.
vincent schmidlin, geschäftsführer bei der werbeagentur scholz und friends, brandeins 07/09, seite 128
Werbung ist mir inzwischen viel zu kommerziell geworden.