River
das video macht schon appetit. zwei der flaschen sind dann auch in meinem whisky.de-warenkorb gelandet. dann habe ich die warenkorbseite doch wieder geschlossen und alle zehn whiskys auf meinen whisky.de-wunschzettel gepackt.
aber weil solche wunschzettel erfahrungsgemäss nicht besonders lange halten, hier die liste der im video empfohlenen whiskys:
- Aberlour Double Cask 16 Jahre
- Bunnahabhain 18 Jahre
- Glendronach Sherry Cask Matured 15 Jahre 2024
- Glenfarclas 105
- Glengoyne 18 Jahre
- Mortlach 100 Proof Edition #60 12 Jahre 2013/2025
- Mortlach Distiller's Dram 16 Jahre
- Old Pulteney 18 Jahre
- Springbank 15 Jahre
- Tomatin 18 Jahre
(keine werbung, keine partnerlinks)
spiegel.de: Maren Kroymann über Diskriminierung, übergriffige Kollegen und eigene verfehlte Gags [€]
wenn ich das so lese was maren kroymann in diesem interview sagt und was ihre männlichen kollegen in den medien so absondern, dann wünsche ich mir im alter eher eine alte, weisse, lesbische frau zu werden, als ein zynischer, alter, weisser mann.
In Dusty’s early days, when we felt quite lost, I used to occasionally encounter a friendly bedraggled stranger, who would always comment on what a lovely dog I had, which meant a surprising amount to me. On about the seventh occasion I saw him, he was sitting in a churchyard smoking crack. Dogs transcend social boundaries better even than sport and childcare, those usual mainstays of community expansion in secular societies.
kann ich bestätigen, durch frida habe ich, haben wir kontakt in soziale schichten, der ohne hund weder möglich, noch unbedingt wünschenswert gewesen wäre. aber so ist das schon interessant, was sich im alltag immer wieder für situationen ergeben.
was den artikel von william davies angeht: er erzählt vieles das wohl alle menschen die mit hunden zusammenleben kennen, aber bleibt für meinen geschmack etwas undifferenziert bei der positiven verstärkung als wichtigste erziehungsmassnahme stecken. positive verstärkung ist unglaublich effektiv, aber genau so sind es grenzen die man setzt und beziehungsarbeit. sich das vertrauen eines hundes zu erarbeiten, so dass der hund dem menschen zutraut schwierige situationen zu bewältigen und den nötigen überblick zu behalten, ist die eigentliche hauptarbeit. meine erfahrung ist, dass es sich lohnt viel arbeit in das lernen der sprache der hunde zu investieren. sie zu verstehen und mit dem körper zu sprechen. ein schlagwort dass man von menschen mit expertise immer wieder hört ist: „räume verwalten.“ wenn man das einmal verstanden hat, sich von den hunden selbst abgeguckt hat, ist das bereits die halbe miete einer erfolgreichen beziehungsarbeit.
The holy grail of dog training is focus, whereby the dog stares unerringly at their handler, waiting for instruction, regardless of distractions around them.
diese orientierung ist keine einbahnstrasse wie william davies es hier darstellt. die absolute konzenration des menschen auf den hund, unabhängig von ablenkung, handy oder sorgen, ist genauso unabdingbar. hunde prüfen ihre menschen unablässig, ist der mensch verfügbar, hat die person ein auge auf mich, kann sie wirklich mit dieser situation umgehen? wenn es auch nur den leisesten zweifel gibt, springt der hund ein und übernimmt führung, verantwortung und die kontrolle — bis man sie ihm wieder (sanft, geduldig, körpersprachlich) abringt.
a very good personal homepage by Dustin Mierau
Uncovered, a site for judging books by their first pages. “No cover. No bestseller sticker, no celebrity book club, no BookTok trend. You read the opening of a real book, blind, and answer the only question that matters: would you keep reading?”
die idee find ich gut, die nutzung der site ist etwas unpraktisch und uninuitiv.
Als bekannt wurde, dass Oscarpreisträgerin Lupita Nyong’o in Christopher Nolans Verfilmung der Odyssee die Helena spielen würde, ließ Kritik nicht lange auf sich warten. In Sozialen Netzwerken hieß es, diese Besetzung sei historisch unzutreffend. Helena von Troja, auch bekannt als die schöne Helena, sei schließlich weiß gewesen.
genau, und jesus, cleopatra und winnetou auch. und caesar war blond und und hatte marmorfarbene haut.
menschen die ihr historisches wissen aus film und fernsehen oder aus ihren eigenen oder den halluzinationen einer KI beziehen sollte man wahrscheinlich eh nicht so ernst nehmen.
aber gelegentlich frage ich mich, woher die erwartung kommt, dass fiktion in irgendwas zutreffend oder akkurat sein müsste, ausser im übertragenen sinne?
gibt es menschen (oder biologen) die sich darüber eschauffieren, dass der wolf in rotkäppchen spricht oder dass es ein märchen gibt, in dem ein gestiegelter kater rumläuft?
man kann historische fiktion auch aus dem hier und jetzt kritisieren, die intention, die interpretation, so wie es sophie brakemeier auf filmlöwin tut. sehe ich zwar anders, spätestens sobald ich den film gesehen habe, aber das ist ja auch der witz, dasss man ein werk subjektiv, aus dem hier und jetzt beurteilt.






das video ist auf ganz vielen ebenen wundervoll. der video-beschreibung nach geht es nur darum vierblättrige kleeblätter zu finden und ein bisschen wissenschaftlicher hintergrund dazu. aber mit dem auftritt der kleeblatt-jägerin gabriella gerhardt wird’s wirklich interessant. um vierblättrige kleeblätter zu finden sollte man einfach loslassen, dass grosse bild betrachten und die mustererkennung in unserem kopf autonom arbeiten lassen. sehr zu sehen zu empfehlen, wie die meisten videos von rabbithole.