ftd bloggt auch, bald

felix schwenzel

eben aus den re­fer­rern ge­fischt, gru­ner und jahr ver­sucht wei­te­re blogs zu eta­blie­ren, statt die au­toren der be­reits vor­han­de­nen zum pos­ten zu mo­ti­vie­re­nen.

noch er­zeugt die url ei­nen 403er feh­ler:

http://wwww.ftd.de/blog/in­dex.php?blo­gId=1&user­Id=2

soll­te es also bald ein ftd-blog ge­ben, ste­he ich wohl in der blogroll (oder ist ein ftd-blog schon ein al­ter hut?).

[nach­trag 14.11.]
mitt­ler­wei­le sind die ftd-blogs on­line.


die miss­lun­gens­te kam­pa­gne deutsch­lands ever

felix schwenzel

ich frag­te mich schon am wo­chen­en­de, als ich ei­nen ve­riss der „du bist deutsch­land“ in der frank­fur­ter sonn­tags­zei­tung vom 25.09. von pe­ter rich­ter las („[…] Die Be­haup­tung "Du bist Deutsch­land" [kann] un­ter den ge­gen­wär­ti­gen Um­stän­den ei­gent­lich nur als Be­lei­di­gung ge­meint sein und muß dem­entspre­chend scharf zu­rück­ge­wie­sen wer­den: Sel­ber Deutsch­land!“) ob die kam­pa­gne über­haupt eine ein­zi­ges po­si­ti­ves rück­mel­dung er­hal­ten hat. ich habe in kei­ner zei­tung et­was po­si­ti­ves über die kam­pa­gne ge­le­sen. nix. ob der jun­ge und mat­te herr traut­mann da­mit ge­rech­net hat, dass nicht nur die blog­ger „de­struk­tiv“ sind, son­dern auch die ge­sam­te pres­se? of­fen­sicht­lich, denn mitt­ler­wei­le wer­den so­gar ve­ris­se der kamp­ga­ne wie die­ser aus der ak­tu­el­len zeit auf der dbd-me­di­en­echo-sei­te auf­ge­lis­tet:

Die Me­di­en­kam­pa­gne »Du bist Deutsch­land«, die der­zeit mit un­er­hör­tem Ma­te­ri­al­ein­satz durch Zei­tun­gen und Fern­se­hen dampft, ver­sucht das Pu­bli­kum mit ei­nem Op­ti­mis­mus ein­zu­räu­chern, als sei der So­zia­lis­mus wie­der­auf­er­stan­den, der den Men­schen den real exis­tie­ren­den Man­gel als Weg des Fort­schritts zu ver­kau­fen trach­te­te. (zeit.de)

an­hö­ren kann man sich den text auch, tnx mar­tin für den hin­weis.

und jetzt ist schluss mit hin­wei­sen auf die­se scheis­se. ge­nau­so wie ich mich ab so­fort wie­der vom stän­di­gen fä­kal­con­tent weg­be­we­gen wer­de. viel­leicht.


mer­kel kanz­lert wohl

felix schwenzel

nicht schlecht. zu­erst popp­te die­se mel­dung so ge­gen 9:20 bei mir im rss-rea­der auf: zdf.de: Mer­kel soll Kanz­le­rin wer­den, dann schlug der zu­min­dest mor­gens schnells­te blog­ger der welt majo um 9:33 nach. kurz dar­auf, um 9:39 bloggt der herr flei­scher metz­ger ei­nen glück­wunsch an die neue kanz­le­rin.

da hat ei­ner das blog­dings ver­stan­den. ich hof­fe der macht das noch ein weil­chen (das blog­dings, oder wie die (su­per-ex-)kol­le­gin sag­te, das blog­ging).

aus­ser­dem sage ich schon seit län­ge­rem, dass alle metz­ger schlach­ter sind. oder so.



der spie­gel, fach­blatt für ir­rele­vanz

felix schwenzel

sieg­fried wei­schen­berg in der zeit:

Als »Leit­me­di­en« wer­den da­bei Blät­ter und Sen­dun­gen be­zeich­net, de­nen sich die Jour­na­lis­ten be­vor­zugt zu­wen­den und aus de­nen sie bei der The­men­fin­dung Ho­nig sau­gen.

Vor zwölf Jah­ren war dies ein­deu­tig der Spie­gel. Zwei Drit­tel der Be­frag­ten be­kann­ten da­mals, re­gel­mä­ßig in das Ham­bur­ger Nach­rich­ten­ma­ga­zin zu schau­en. Die­se Do­mi­nanz gibt es nicht mehr; dem Spie­gel ist die Hälf­te sei­ner jour­na­lis­ti­schen Be­wun­de­rer ab­han­den ge­kom­men. Hin­ter dem Ma­ga­zin (33,8 Pro­zent) liegt bei den Wo­chen­blät­tern die ZEIT (11 Pro­zent) vor stern (6, 4 Pro­zent) und Fo­cus (4,6 Pro­zent). Neu­er Spit­zen­rei­ter al­ler Me­di­en ist die Süd­deut­sche Zei­tung, zu der 34,6 Pro­zent der Jour­na­lis­ten re­gel­mä­ßig grei­fen. Bei den TV-Nach­rich­ten­sen­dun­gen do­mi­niert wei­ter die Ta­ges­schau (18,8 Pro­zent) vor den Ta­ges­the­men (13,9 Pro­zent). Das an­geb­lich »neue Leit­me­di­um« Bild wird nur von ei­nem Zehn­tel der Jour­na­lis­ten ge­nannt. Ins­ge­samt ist de­ren Auf­merk­sam­keit stär­ker ver­teilt als noch 1993. Es gibt im­mer mehr Me­di­en, die man be­ruf­lich nut­zen kann; im­mer mehr Zeit wird vor al­lem mit den An­ge­bo­ten aus dem In­ter­net ver­bracht. (zeit.de)

mir fiel eben ein, dass ich den spie­gel noch nicht mal beim fri­seur oder im café lese, also selbst wenn er um­sonst ist. mich lei­tet der spie­gel schon lan­ge nicht mehr, das spon rss-abo ist schon lan­ge ge­kün­digt und mich freut, dass mein sub­jek­ti­ver ein­druck vom qua­li­täts- und re­le­vanz-ver­lust des spie­gels sich von sol­chen um­fra­gen be­stä­tigt fin­det.

[via kat­ja husen, die lei­der schwie­rig­kei­ten mit quel­len­an­ga­ben hat, aber pfif­fig fragt: „wozu spie­gel“]



sanf­te af­ter­pfle­ge

felix schwenzel

hi­welt fin­det, arsch­lö­cher soll­ten sau­ber sein und ver­weist auf die hob­by­thek. in der tat, sehr nütz­lich, wenn auch ein we­nig ir­ri­tie­ren:

Sanf­te Af­ter­pfle­ge

Um Hä­mor­rhoi­den oder auch Anal­ek­ze­men vor­zu­beu­gen, emp­fiehlt es sich, den Af­ter re­gel­mä­ßig nass ab­zu­wi­schen. Nicht zu emp­feh­len sind die han­dels­üb­li­chen Feucht­tü­cher. Sie ent­hal­ten Kon­ser­vie­rungs­stof­fe, die die Haut ir­ri­tie­ren, eben­so wie die zu­ge­setz­ten Par­füm­stof­fe. Fach­leu­te ra­ten des­halb von der Ver­wen­dung sol­cher Tü­cher ab. (hob­by­thek)


fach­blatt für bi­got­te­rie

felix schwenzel

für die die nicht in der wi­ki­pe­dia nach­schla­gen wol­len, hier zwei text­pro­ben die sehr ge­nau er­klä­ren was bi­got­te­rie ist. nur wer so kon­se­quent und pro­fes­sio­nell bi­got­te­rie aus­übt be­kommt von mir die an­er­ken­nung „fach­blatt für bi­got­te­rie“ ver­lie­hen.


die ver­damm­te

felix schwenzel

viel­leicht bin ich ja der ein­zi­ge der über kate moss und ih­ren ko­ka­in­kon­sum schreibt, der das nicht un­ter dem ein­fluss von koks tut. könn­te man zu­min­dest mei­nen wenn man die selbst­ge­rech­tig­keit und selbst­ge­fäl­lig­keit der schrei­ber­lin­ge so be­trach­tet die das bis­her ta­ten.

ges­tern habe ich mir ir­gend­wo das heim­lich auf­ge­nom­me­ne vi­deo an­ge­se­hen in dem man sieht wie sich kate moss das näs­chen pu­dert. be­glei­tet war das vi­deo von ei­ner hys­te­ri­schen, ita­lie­nisch kei­fen­den spre­che­rin und für die doo­fen wur­den wich­ti­ge bild­tei­le im­mer mit ro­ten krei­sen um­ran­det und das bild kurz an­ge­hal­ten. man konn­te in dem vi­deo nicht viel er­ken­nen, aus­ser wie schön kate moss trotz ih­rer 80 jah­re ist. man sieht nicht viel von ihr, aber ihre schön­heit strahlt so­gar durch ein kör­ni­ges, hys­te­risch schwan­ken­des vi­deo.

ob­wohl, nicht alle jour­na­lis­ten die über die moss schrie­ben ta­ten das un­ter dem ein­fluss hef­ti­ger selbst­ge­rech­tig­keit und von bi­got­te­rie ge­trie­ben, vor zwei wo­chen zum bei­spiel, in der fas, las ich ei­nen er­staun­lich ein­fühl­sa­men, zwei­feln­den und zu­rück­hal­ten­den ar­ti­kel von jo­han­na ador­ján, dop­pel­deu­ti­ger und pas­sen­der ti­tel „das ende un­se­rer sehn­süch­te“. dar­in las ich et­was äus­serst sym­pa­thi­sches über kate moss: sie sei noch nie im fern­se­hen auf­ge­tre­ten, habe noch nie in­ter­views ge­ge­ben. sie ist pure, stum­me pro­jek­ti­ons­flä­che, „sie ist, was wir in ihr se­hen wol­len“. qua­si der an­ti­pol von spre­chen­den müll­ei­mern wie beck­mann und mir, die wirk­lich zu al­lem und je­dem ih­ren senf ab­son­dern müs­sen.

na­tür­lich gibts den ar­ti­kel von jo­han­na ador­ján nicht on­line. aber da die faz mich ja auch ger­ne im voll­text zi­tiert, ma­che ich das auch mal, qua­si:

Es hat wohl nie so eine schöne Werbung für Kokain gegeben wie die grobkörnigen, heimlich aufgenommenen Bilder von Kate Moss. Sie sieht auf ihnen zart aus wie eine Elfe, die langen Haare umrahmen weich ihr berühmtes Gesicht. Auf einem Bild, auf dem sie mit einer Kreditkarte das Pulver zu Linien teilt, hat sie die Beine anmutig zur Seite gestellt, etwas später lacht sie sehr, was der Zeitung als Beleg dafür galt, daß die Wirkung der Drogen nun einsetzt. Natürlich wirkt das alles tausendmal verführerischer, als hätte man beispielsweise Christoph Daum oder Konstantin Wecker beim Koksen gesehen. Daher sind die Bilder gefährlich: Immerhin bringt diese Frau Menschen dazu, klobige australische Lammfell-Boots schön zu finden, sie schafft es, eine Begierde zu wecken für Rimmel-Lippenstifte, Balenciaga-Handtaschen und viel zu enge Jeans von Sassy & Bide. Und jetzt ist sie, offenbar bester Laune, beim Konsumieren einer harten Droge zu sehen.

Vor elf Jahren bereits erschien in der "New York Times" ein Artikel, der Kate Moss für die Glorifizierung von Drogen mitverantwortlich machte, und im "U.S. News & World Report" hieß es damals: "Moss ist eine hochgradig gestörte Person und ein Ausdruck unserer heruntergekommenen Populärkultur." Es half alles nichts: Kate Moss hat Magersucht schick gemacht und Augenringe zu einem schicken Accessoire, sie hat den längst totgeglaubten Rock-'n'-Roll-Lifestyle zu neuem glamourösem Leben erweckt, mitsamt auseinandergenommenen Hotelzimmern, Musiker-Boyfriend, Parties und noch mehr Parties. Musiker haben sie in Songs und in Videos verewigt, Lucian Freud hat sie gemalt, Bret Easton Ellis über sie geschrieben, sie hat Modedesigner zu Entwürfen inspiriert, für so ziemlich alles geworben, was teuer ist und sehr viele Menschen dazu verführt, viel Geld auszugeben in der Hoffnung, dadurch ein bißchen zu werden wie sie. Dabei ist sie die Antithese zu allen anderen Heldinnen der Popkultur: Sie macht kein Yoga, ernährt sich nicht makrobiologisch, steht nicht jeden Morgen mit der Sonne auf. Und sie bemüht sich auch nicht wie die anderen, immer nett gefunden und verstanden zu werden.

jetzt muss ich na­tür­lich noch das zi­tat be­wer­ten, sonst is­ses ja con­tent-klau. mach ich aber nicht. ich be­wer­te ein­fach die au­torin, die fin­de ich näm­lich rich­tig gut.

[nach­trag, 13.10.]
eben bei zapp ge­hört wie rob­bie wil­liams in etwa das hier ge­sagt hat:

ich höre von vie­len jour­na­lis­ten, mit de­nen ich schon per­sön­lich ge­kokst habe, dass sie kate moss ra­ten, kein ko­ka­in mehr zu neh­men.


du bist arsch­loch

felix schwenzel


arsch­kom­pakt

felix schwenzel

Ass­Com­pact, ihr fach­ma­ga­zin für ri­si­ko und ka­pi­tal­ma­nag­ment. hät­ten die es doch we­nigs­tens „ASS-Kom­pakt“ ge­nannt. al­ter schwe­de, das nennt man kom­pak­te kom­pe­tenz.

ich hät­te noch ein paar wohl­klin­gen­de al­ter­na­tiv­vor­schlä­ge: Cuz­zy­Com­pact, Butt­Com­pact, Fu­cke­dUp, Dick­Com­pact, Prick­Com­pact, Cunt­Com­pact.

[via vowe]


cel­lu­li­te-creme-bad

felix schwenzel

frau ju­lie in ab­so­lu­ter, bes­ter und gröss­ter höchst­form:

In die­sem Zu­sam­men­hang möch­te ich auch ger­ne auf ei­nen mei­ner liebs­ten Wer­be­slo­gan für jetzt und fast im­mer hin­wei­sen: „Sa­gen sie NEIN zur ih­rer Cel­lu­li­te.“
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ei­ne si­che­re, schmerz­freie und an­ge­neh­me me­tho­de

felix schwenzel

ab­tei­lung si­che­re, schmerz­freie und an­ge­neh­me abend­be­schäf­ti­gun­gen:

Der Im­mu­no­lo­gi­sche Stuhl­test ist eine si­che­re, schmerz­freie und an­ge­neh­me Me­tho­de zur Darm­krebs-Früh­erken­nung.

test - igno­re

felix schwenzel

heu­te wer­de ich mal die top ten der blogstats als „arsch­loch“ be­zeich­nen. nur so als test. wer mich we­gen be­lei­di­gung ver­klagt fliegt aus mei­ner blogroll (wer ge­nau hin­schaut, merkt, dass ich noch übe selbst­zen­zur übe), wer mich an­ruft wird aus­geixt.

john­ny haeus­ler ist ein arsch­loch.
jens schrö­der ist ein arsch­loch.
don al­fon­so ist ein arsch­loch.
fe­lix schwen­zel ist ein arsch­loch.
don dah­l­mann ist ein arsch­loch.
alle die bei laut­ge­ben blog­gen sind arsch­lö­cher.
udo vet­ter ist ein arsch­loch.
nico lum­ma ist ein arsch­loch.
ma­rio six­tus ist ein arsch­loch.

aus­ser­dem möch­te ich eine klei­ne ak­ti­on in­i­tie­ren. ar­beits­ti­tel „du bist arsch­loch“. da­mit möch­te ich „arsch­lö­cher“ vor­an­brin­gen und eine neue ak­zep­tanz für „arsch­lö­cher“ schaf­fen. die aus­sen­wahr­neh­mung von arsch­lö­chern ist meist schlech­ter als die selbst­wahr­neh­mung und ich glau­be, dass kom­mu­ni­ka­ti­on das än­dern kann. arsch­lö­cher kön­nen viel mehr als die men­schen in un­se­rem land der­zeit glau­ben.

frei­wil­li­ge, die sich von mir als „arsch­loch“ be­zeich­nen wol­len (du bist arsch­loch), nen­ne ich hier ger­ne mit vol­lem na­men und ei­nem link.

[nach­trag]
mar­kus an­ger­mei­er ist ein arsch­loch.
mal­te di­ed­rich ist eine pus­sy.
ma­the ma­tik ist ein arsch­loch.
der kreuz­blog­ger ist ein klei­nes rie­sen­arsch­loch.
jan ist ein fie­ses, lin­kes na­sen­loch.
mar­tin pit­ten­au­er ist ein arsch­loch.
herr se­bas ist ein teil­zeit-arsch­loch.
klei­nesF ist ein kom­men­tar­spam­men­des, näs­sen­des, trotz ra­sur mit ver­ein­zel­ten krau­sen haa­ren über­säh­tes rie­sen­arsch­loch.
arne ei­ler­mann ist ein arsch­loch.
ralf ist ein spar-arsch ohne loch.
herr kid37 ist ein barsch­loch. höchs­ten.
to­bi­as ist ein arsch­loch.
ste­fan lam­pert ist kein arsch­loch.
ol­li­ver hart­mann ist ein arsch­loch.
mal­colm bun­ge ist ein arsch­loch.
sa­scha lobo ist ein recht­ha­be­ri­sches arsch­loch.
sir dre­gan ist ein arsch­loch und ne lin­k­nut­te.
jens scholz ist ein arsch­loch.
dliessmgg ist ein dvd­loch.
der atom­af­fe ist ein frau­en­feind­li­ches, min­der­hei­ten­dis­kri­mi­nie­ren­des, nar­zis­ti­sches und vor al­lem rie­sig gros­ses arsch­loch.
die web jun­kies sind arsch­lö­cher, wenn man ih­ren chefs glau­ben kann.
bün­ni ist ein arsch­loch.
woh­li möch­te ein arsch­loch sein.
da­nii möch­te ein fie­ses, lin­kes na­sen­loch sein.
jut­ta ist eine arsch­lö­chin.
se­ra­ja ten ist ein arsch­loch.
chris­ti­an ist ein de­mo­ra­li­sier­tes arsch­loch.
QWERTZ­wer­ker ist darm­ge­pierct.
ulf rom­pe heisst in nor­we­gen arsch­loch.
di­aet ist ein arsch­loch.
mat­zeNr2000 war­tet dar­auf als arsch­loch be­zeich­net zu wer­den.
han­nes ist ein arsch­loch.
don­bo­scoe ist ein arsch­loch.
doubl ist ein arsch­loch.

[ix hab auch lan­ge kei­nen but­ton mehr ge­habt — da­mit könn­te das ge­neig­te arsch­loch so hier­hin lin­ken.]


tritt­blog­fah­ren

felix schwenzel

ring­fahn­dung is fi­shing for goo­gl­idio­ti­sche fans und lei­tet die idio­ten dann un­ter be­tei­li­gung am jam­ba-af­fi­lia­te pro­gramm auf klin­gel­tö­ne bei jam­ba wei­ter:

Un­ser Spon­sor [Jam­ba]: Just Kid­din'? - ;( NO, aber Life is Rough in Ber­lin

erik hauth ist nicht nur ein run­ning gag, er ist auch ein biss­chen ek­lig. na­tür­lich al­les nur „sa­ti­re“, al­ler­dings mit dem scham­lo­sen hin­weis gar­niert „Platz 3 beim User­vo­ting zum bes­ten "jour­na­li­stic blog ger­man"“ ge­we­sen zu sein. ja, das le­ben ist hart und ne ehr­li­che hauth ist teu­er. das mit den mu­schi- und arsch­bil­dern ka­pier ix auch nicht, ver­mu­te aber ne bil­li­ge traf­fic­nut­te da­hin­ter.

[nach­trag, 9:12]
noch­mal ne nacht drü­ber schla­fen stimmt ja im all­gei­mei­nen mil­der. heu­te ist das nicht der fall. ich las­se noch­mal kurz re­vue pas­sie­ren was erik hauth dort ver­an­stal­tet: er baut ei­nen ho­nig­topf für die fans ei­ner ka­pel­le auf, nen­nen wir sie mal „ulan-ba­tor ho­tel“, die da­für be­kannt sind bei goog­le nach ih­rem ob­jekt der be­gier­de zu su­chen und dann zu tau­sen­den über web­sei­ten her­zu­fal­len. oft hal­ten die fans die sei­te auf der sie ge­lan­det sind für ein fo­rum oder eine fan­sei­te und ent­lee­ren sich dort kom­plett, teil­wei­se in­klu­si­ve lie­bes­schwur, te­le­fon­num­mer und adres­se. le­sen wol­len die fans nicht, sie sind wie von sin­nen und kli­cken und senfen wild um­her. die­ses phä­no­men er­zeugt un­ge­heu­ren traf­fic, fra­gen sie mal den pop­kul­tur­jun­kie oder den herrn shhhh, die ha­ben sich nie wie­der da­von er­holt und zu­min­dest der jun­kie führt seit­dem den schwanz­ver­gleich mit an.

gut, „ulan-ba­tor ho­tel“-fans sind also ein biss­chen doof ha­ben also eine ge­rin­ge me­di­en­kom­pe­tenz. kein wun­der, sie sind auch meist so um die 12-15 jah­re alt. für die­se ziel­grup­pe baut der herr hauth nun also ein klei­nes ho­nig­töpf­chen auf. die er­fah­rung zeigt, dass das gut funk­tio­niert und sehr vie­le klei­ne be­su­cher an­lockt. der herr hauth möch­te die­se be­su­cher­strö­me nun ver­gol­den, was nicht ver­werf­lich ist, nur in die­sem fall ziem­lich ek­lig. die­se 12-15 jäh­ri­gen nul­pen dann aber ge­ra­de zu jam­ba, dem ta­schen­geld-ab­zock-spe­zia­lis­ten zu schi­cken („Mehr Klin­gel­tö­ne gibts bei den Jungs von Jam­ba, aber Vor­sicht ABO!“) und an je­dem ver­kauf­ten klin­gel­ton mit­zu­ver­die­nen („lu­kra­ti­ve ver­gü­tung“) ver­lei­tet mich ge­ra­de we­gen sei­nes ver­schäm­ten hin­wei­ses auf die abo-fal­le dann aber doch noch zu ei­ner früh­mor­gend­li­chen, mäs­sig be­frie­di­gen­den er­kennt­nis: erik hauth, mit ver­laub, du bist ein xxxxxxxxx lus­ti­ges kerl­chen.




nur die kon­trol­le ei­ner re­dak­ti­on ge­währt qua­li­tät

felix schwenzel

nur die qua­li­täts­kon­trol­le durch eine re­dak­ti­on und eine grund­so­li­de aus­bil­dung ge­wäh­ren die qua­li­tät der be­richt­erstat­tung: bei­spiel 1 und 2.

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noch mehr be­zahl­tes blog­gen

felix schwenzel

no­kia hat 10 blog­ger aus al­ler welt aus­ge­wählt und be­zahlt sie dem­nächst fürs blog­gen. ver­mut­lich lässt der durch­schla­gen­de er­folg der life­b­log/six­a­part ko­ope­ra­ti­on auf sich war­ten, also en­ga­giert man 10 vor­zei­ge-men­schen um vor­zu­blog­gen, vor­bild­lich qua­si, in der hoff­nung das fuss­volk ei­fert sei­nen vor­bil­dern nach. nicht dumm die idee, bmw hat das mit dem iaa-blog vor­ge­macht: „pro­fi­lier­te“ blog­ger oder pro­mis blog­gen las­sen und „un­ter­stüt­zen“, sprich be­zah­len und gu­cken was pas­siert.

no­kia geht die sa­che eher von der pro­mi-sei­te an und lässt schil­lern­de na­men aus der de­sign- und le­bens­til-sze­ne blog­gen. un­ter an­de­rem wird wohl ty­ler brûlé, der grün­der von wall­pa­per, für no­kia rum­blog­gen. aus­ser­dem ste­hen na­men wie bassam­fel­lows, hugo ma­nass­ei, to­bie ker­ridge oder craig au yeung auf der ge­halt­lis­te. aus­ser ty­ler brûlé und der um­trie­bi­gen kim­ber­ly lloyd (mit­be­grün­de­rin von m-pu­bli­ca­ti­on, für de­ren web­site und heft ich mal ge­ar­bei­tet habe) muss­te ich de­sign-nul­pe alle die­se na­men goo­geln.

das kon­zept ist ein­fach: die pro­mi­nen­ten oder de­sign-fuz­zis ein­fach durch die welt der schö­nen, rei­chen und wohl­de­sign­ten het­zen und von dort aus blog­gen las­sen. das ist si­cher­lich vor­zeig­ba­rer als drö­ges par­tei­tags­blog­gen. fürs mo­blog­gen und fo­to­gra­fie­ren wur­den alle mit neu­en han­dies aus­ge­stat­tet, ver­mut­lich trägt no­kia auch die ex­or­bi­tan­ten roa­ming-ge­büh­ren für die lohn-blog­ger. das gan­ze wird von ei­ner aus­ge­feil­ten vi­ral-mar­ke­ting kam­pan­ge un­ter­stützt, in­dem man zum bei­spiel ei­nem fach­blog für ir­rele­vanz früh­zei­tig in­for­ma­tio­nen vor dem of­fi­zi­el­len start zu­schanzt, eine ge­le­gen­heit, die sich eine lin­k­nut­te wie ix na­tür­lich nicht ent­ge­hen lässt. der schock­wel­len­rei­ter, spree­blick oder ix sind selbst­re­dend nicht aus­ge­wählt wor­den — die sind ja auch nicht wohl­de­signt.