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Star Trek: Starfleet Academy (S01 E05) gesehen

hier ein paar sät­ze dazu ge­schrie­ben:

tho­mas fin­det SFA (star­fleet aca­de­my) durch­ge­hend gut. ich er­tra­ge den pa­thos, das bun­te, die laut­stär­ke, das stän­di­ge, un­sub­ti­le in your face nur schwer, muss aber sa­gen, dass die ge­schich­ten, die SFA bis­her er­zählt hat, mir im kern ge­fal­len, die in­sze­nie­rung hin­ge­gen nicht.

wäh­rend die in­sze­nie­rung und die ku­lis­sen alle völ­lig over the top sind, fin­de ich ge­ra­de das en­sem­ble er­schüt­ternd lang­wei­lig. alle nice und glatt und schön und ma­kel­los. aus­nah­me (ne­ben hol­ly hun­ter): ker­ri­ce brooks die SAM spielt und in der vier­ten fol­ge im fo­kus steht. die ist so er­fri­schend, dass es ei­nen fast um­haut.

 

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lau­ter mor­gen­spa­zier­gang

felix schwenzel in video

schnee und eis ha­ben je­den mor­gen ei­nen an­de­ren klang, an­de­re kon­sis­tenz und aus­rutsch­bar­keit. heu­te wa­ren die geh­we­ge wie­der mit ei­enm fri­schen, glän­zen­den eis­pan­zer über­zo­gen und in den reh­ber­gen hat sich un­ter dem rau­en eis­pan­zer eine luft­schicht ge­bldet. das ver­hin­dert das rut­schen für we­sen > 20 kilo, fri­da rutsch­te heu­te kräf­tig und fand die raue lauf­flä­che eher un­an­ge­nehm.

es war auch sehr laut. 



RSS ist mein news­let­ter, aber …

felix schwenzel in über wirres

ich bin kein gros­ser fan von news­let­tern. mein news­let­ter ist RSS. ich habe so­gar mal ei­nen dienst be­nutzt, mit dem ich den ta­ges­spie­gel-check­point in ei­nen RSS feed wan­deln konn­te. funk­tio­nier­te dann al­ler­dings ir­gend­wann nicht mehr, wie fast al­les um das man sich nicht selbst küm­mert. um mei­ne abon­nier­ten RSS-feeds küm­me­re ich mich sehr in­ten­siv. der­zeit zählt mein mi­ni­flux 424 abon­nier­te feeds und 5298 un­ge­le­se­ne bei­trä­ge. un­ge­le­se­ne feed-items stres­sen mich nicht im ge­rings­ten. alle paar mo­na­te setz ich die ein­fach alle auf ge­le­sen. RSS lese ich im­mer um­ge­kehrt chro­no­lo­gisch. wich­ti­ges schwimmt im­mer ir­gend­wie nach oben oder er­reicht mich auf an­de­ren we­gen.

an­de­rer­seits glau­be ich, dass nicht alle wie ich ti­cken. vie­le mö­gen pod­casts, man­che mö­gen news­let­ter. des­halb habe ich vor ein paar ta­gen an­ge­fan­gen mich nach diens­ten um­zu­schau­en die RSS in e-mails um­wan­deln kön­nen. da gibt’s ir­gend­wie nicht vie­le. ich dach­te viel­leicht kann ste­ady so­was, aber lei­der pus­te­ku­chen. was selbst­ge­hos­te­tes wäre ei­ner­seits schön, an­de­rer­seits ist email-ver­sand et­was um das man sich doch sehr küm­mern kön­nen muss und ein biss­chen ex­per­ti­se mit­brin­gen soll­te. ent­ge­gen al­ler di­gi­ta­ler-un­ab­häng9gkeits-trends habe ich mich ent­schie­den ei­nen ein­fa­chen, au­to­ma­tisch ge­ne­rier­ten RSS-feed-news­let­ter mit hil­fe des ame­ri­ka­ni­schen an­bie­ters mailchimp zu bau­en.

der werk­zeug­kas­ten von mailchimp er­scheint mir auch in der kos­ten­lo­sen ver­si­on ziem­lich gut. da­mit war es mir in­ner­halb von we­ni­gen stun­den mög­lich, eine ganz ok aus­sehn­de ver­si­on mei­nes RSS feeds ins email-for­mat um­wan­deln zu las­sen. et­was bes­se­res habe ich nicht ge­fun­den, wem ver­gleich­ba­re diens­te be­kannt sind: ich freue mich da­von zu hö­ren. jetzt geht erst­mal mit mailchimp los.

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zum abo-for­mu­lar gehts hier lang: ee­purl.com/jyHDZA

täg­lich um 6 uhr mor­gens wer­den die, im ver­gleich zum vor­tag, neu­en bei­trä­ge aus dem RSS feed dann per mail ver­sen­det. das track­ing habe ich, so­weit wie es in den ein­stel­lun­gen mög­lich war, de­ak­ti­viert, aber in den test-emails wur­den wei­ter­hin die links mit klick-tra­ckern via us8.mailchimp.com ver­un­stal­tet.


ei­gent­lich hat­te ich als ziel­grup­pe je­man­den wie mei­ne mut­ter für so ei­nen news­let­ter im sinn. die liest seit ei­ner wei­le wie­der hier mit und ei­gent­lich ist das auch die wur­zel die­ser sei­te. ei­ner­seits dient wir­res.net mir dazu, dass ich mich an mein le­ben er­in­ne­re, an­de­rer­seits habe ich da­mit an­ge­fan­gen ins in­ter­net zu schrei­ben, da­mit men­schen die mir na­he­ste­hen die mög­lich­keit ha­ben nach­se­hen zu kön­nen, was ich ge­ra­de so trei­be oder den­ke.

ir­gend­wann um die jahr­tau­send­wen­de habe ich an­ge­fan­gen mit ya­hoo-groups re­gel­mäs­sig mails an freun­de und be­kann­te zu ver­sen­den. da­drin stand schon da­mals eine wir­re mi­schung aus blö­den wit­zen, links und din­gen die mir durch den kopf gin­gen. ein paar die­ser mails habe ich ar­chi­viert. bit­te nicht le­sen!

ir­gend­wann habe ich dann von push auf pull um­ge­stellt. news­let­ter sind ja ein bi­schen pushy, wenn sie sich in die in­box drän­gen. RSS ist pull, man zieht sich das selbst in den le­se­ap­pa­rat und kann das dann auch gut we­gi­g­no­rie­ren. aber wem’s ge­fällt, kann sich jetzt wie­der ei­ner push me­cha­nik be­die­nen um wir­res zu le­sen: ee­purl.com/jyHDZA


haha, sehe ge­ra­de: ei­gent­lich sind nur 16 plät­ze frei. 500 emails darf ich mit dem kos­ten­lo­sen mailchimp-ta­rif ver­sen­den. das sind ca. 16 × 31 mails. viel­leicht mach ich nenn wö­chent­li­chen news­let­ter draus? drei­tä­gig? oder ich mach ne ste­ady-sei­te auf um die 30 euro zu re­fi­nan­zie­ren, die das nächst grö­se­re pa­ket bei mailchimp jos­tet? oder es in­ter­es­si­ert sich aus­ser mei­ner mut­ter eh nie­mand für den news­let­ter?


un­ge­tes­te­te al­ter­na­ti­ven zu mailchimp:

  • auch aus ame­ri­ka: but­ton­down.com, bie­tet auch ein rss-to-email-fea­ture, al­ler­dings für +$9.
  • bre­vo.com ist aus eu­ro­pa und sieht gut aus, bes­se­re kos­ten­lo­se kon­di­tio­nen und auch rss to email (via)

 


hart nach­den­ken?

felix schwenzel in artikel

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tho­mas fragt (rhe­to­risch):

Wann hast du zum letz­ten mal rich­tig hart nach­ge­dacht?

wenn ich über die fra­ge nach­den­ke muss ich sa­gen: nie.

ich den­ke nicht „hart“. ich tas­te mich eher an ant­wor­ten, lö­sun­gen, zie­le oder auch tex­te her­an. ich sit­ze zum bei­spiel ge­ra­de hier auf dem sofa, bin in­spi­r­i­riert von tho­mas fra­ge und den­ke nicht über eine ant­wort nach, son­dern su­che for­mu­lie­run­gen oder bil­der um die ant­wort die mir vor­schwebt zu fas­sen oder zu be­grei­fen.

die­se ant­wort ist nichts über das ich hart nach­den­ken müss­te (oder könn­te), sie ist schon halb fer­tig da, viel­leicht noch fra­gil, weich und form­bar, ich muss sie nur her­aus­ar­bei­ten. ich muss dem pro­zess in mei­nem kopf nur zu­zu­ar­bei­ten. das ei­gent­li­che den­ken fin­det dann ohne mich statt. ich muss nur für in­spi­ra­ti­on sor­gen, skiz­zen an­fer­ti­gen, wort­bal­lons stei­gen las­sen, viel­leicht ein biss­chen ab­schwei­fen und quatsch ma­chen.

ei­gent­lich be­deu­tet nach­den­ken für mich mit ei­nem the­ma zeit zu ver­brin­gen. wenn ich mich ein­mal in ein the­ma ein­ge­hakt habe, ver­än­dert sich mei­ne wahr­neh­mung. ich kann ich mich re­la­tiv weit vom the­ma ent­fer­nen und trotz­dem in­spi­riert al­les dem ich be­geg­ne die sa­che mit der ich mich ge­ra­de be­schäf­ti­ge.

der ent­sch­ei­den­de punkt ist also nicht här­te oder kon­zen­tra­ti­on, son­dern die hin­ga­be, die be­harr­lich­keit, der wil­le zeit mit ei­nem pro­blem, ei­ner fra­ge, ei­ner lö­sungs­fin­dung zu ver­brin­gen. je wei­cher, je fle­xi­bler ich die­sen pro­zess steue­re, des­to bes­ser das er­geb­nis.

eine bes­se­re fra­ge könn­te also lau­ten: wann hast du dich zum letz­ten mal ei­ner sa­che hin­ge­ge­ben und bist be­harr­lich dran ge­blie­ben? 




YouTube Video Vorschaubild youtube-video laden, info, direktlink

fas­zi­nie­rend. ich glaube, man kann sagen, die erfindung der künst­li­chen kühlung ist ein ähnlich wichtiger wen­de­punk­te in der mensch­li­chen zi­vi­li­sa­ti­on, wie die be­herr­schung des feuers. dieses video zeigt wie man vorher gekühlt hat und welche ein­schnei­den­den (positiven) folgen die künst­li­che kühlung hatte und hat.



This Github project from Ankur Gupta allows you to “generate beautiful, mi­ni­ma­list map posters for any city in the world”. There are a variety of different themes you can choose from and the resulting images are big enough to print out actual posters (20-inch height maximum).


mit die­sem pro­jekt ist es wirk­lich ein­fach sehr schö­ne kar­ten oder kar­ten-pos­ter her­zu­stel­len. ba­siert (na­tür­lich) al­les auf open street map.

das habe ich auf mei­ner li­nux-kis­te ein­ge­ge­ben:

curl -LsSf https://astral.sh/uv/install.sh | sh
git clone https://github.com/ori­gi­nal­an­kur/map­top­os­ter.git
cd map­top­os­ter
uv run ./create_map_poster.py --city "Wedding" --country "Germany" --theme "neon_cyberpunk" -d 7200

und fer­tig, mein kiez:

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(down­load grös­se­re bild-ver­si­on hier oder hier in „noir“)