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co­lo­ny s01e01

felix schwenzel in gesehen

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die ers­te fol­ge nicht zu­en­de ge­se­hen, weil die ge­schich­te stumpf­sin­ni­ger scheiss ist, die schau­spie­ler schon in der ers­ten sze­ne ab­ka­cken und mich die­ser ame­ri­ka-hur­ra-pa­trio­tis­mus kir­re macht, auch wenn er mit über­wa­chungs­kri­ti­schen aus­sa­gen ver­se­hen ist. guck ich de­fi­ni­tiv nicht wei­ter. 


iOS GPS log­ger and com­pass

felix schwenzel in notiert

aa­ron pare­cki’s (@aa­ronpk) iOS GPS log­ger works pret­ty well in con­junc­tion with com­pass. with one ex­cep­ti­on though: the un­der­ground.

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i found com­pass in the foo­ter of aa­ron’s new te­le­graph web app, whe­re it’s lis­ted as part of the p3k suite. com­pass at p3k.io didn’t work though (it th­rew 500 er­rors). so i un­com­men­ted 2 li­nes in App­De­le­ga­te.m to use com­pass at com­pass.es­rip­dx.com in­s­tead of com­pass.p3k.io.

to make the app upload the lo­ca­ti­on data i had to add a wri­te to­ken that i got from com­pass.es­rip­dx.com/set­tings/[da­ta­ba­se name]. with tho­se hard­coded cre­den­ti­als the ios GPS log­ger sends it’s data to com­pass just fine.

nice work aa­ron, thanks a lot for ope­ning your tools to the pu­blic! 


die­se dün­nen jah­res­end­zeit­fra­ge­bö­gen sa­gen ja vor al­lem:
„ich hab blog­dings schon ge­macht, als blogs noch in fin­ni­schen clubs spiel­ten!“

ich fand die schon doof, als blogs noch in fin­ni­schen clubs mit hoff­nung ein gros­ses ding zu wer­den ge­seg­net wa­ren. oh, und ein­mal hab ich mich hin­reis­sen las­sen. 


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  twit­ter.com/GOOD­NES­Sai­dan: Car­rie Fi­sher just drag­ging the fuck out of Ge­or­ge Lu­cas in her au­to­bio­gra­phy is so fes­ti­ve   #

the­re’s no un­der­wear in space.
— ge­or­ge lu­cas

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  digg.com: The Ope­ning Cre­dits Of 'S­pec­tre' Fit Sur­pri­sin­gly Well With Ra­dio­hea­d's Re­jec­ted Bond The­me   #

ich fand spect­re ex­trem scheis­se und die (nicht ge­nom­me) ti­tel­mu­sik von ra­dio­head auch eher so lala.

(ei­gen­ar­ti­ger­wei­se ge­fie­len mir die craig-bonds da­vor ganz gut. ent­we­der wur­den bei spect­re die bond-kli­schees über­reizt oder ich hat­te ein­fach die schnau­ze voll von der stump­fen art, die ge­schich­te vor­an­zu­brin­gen und bond jede ex­plo­si­on, je­den faust­kampf, je­den ein­sturz un­ver­letzt und ohne schram­men über­le­ben zu las­sen.)

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  hu­ma­na-con­di­tio.de: Hy­p­o­m­ne­ma (63)   #

sehr gute links zu ka­ta­stro­pha­len zu­stän­den bei der wi­ki­pe­dia, hass und het­ze im netz und an­de­ren re­la­tiv ak­tu­el­len the­men.

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  se­ri­en­jun­kies.de: The Re­tur­ned: 5 Grün­de für die fran­zö­si­sche Mys­tery­se­rie   #

stimmt al­les. les re­venants ist ganz gross­ar­tig, bei­de staf­feln. un­be­dingt im fran­zö­si­schen (un­ter­ti­tel­ten) ori­gi­nal an­se­hen.

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  schu­le­so­cial­me­dia.com: Nor­men weib­li­cher Teen­ager auf In­sta­gram   #

Eine Be­ur­tei­lung die­ser Prak­ti­ken ist schwer vor­zu­neh­men: Ei­ner­seits wird deut­lich, wie viel Druck die so­zia­le Ver­net­zung er­zeugt. An­de­rer­seits sa­gen die jun­gen Frau­en, dass die Kom­pli­men­te ih­nen Auf­trieb ge­ben – sie er­hal­ten Wert­schät­zung über So­cial Me­dia. Gleich­zei­tig gab es auch vor 10, 20, 30 und 40 Jah­ren un­ter Teen­agern Prak­ti­ken, in de­nen Be­zie­hun­gen aus­ge­han­delt und in­ter­pre­tiert wur­den.

wich­tig bleibt im­mer wie­der fest­zu­stel­len: auch wenn sich al­les än­dert, das me­di­um, die aus­druck­ar­ten, die über­tra­gungs- und ver­net­zungs­we­ge, es bleibt (un­ter der ober­flä­che) doch al­les gleich. via.

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  me­dia­steak.com: Die Kö­ni­gin von Ver­sailles   #

die ARD scheint aus die­ser doku jetzt so eine art „di­ner for one“ ma­chen zu wol­len, in­dem sie sie je­des jahr wie­der­holt. ist aber auch trotz des ho­hen al­ters im­mer noch se­hens­wert.
(noch bis zum 3. ja­nu­ar ab­ruf­bar.)

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  zel­dman.com: The Year in De­sign   #

herr zel­dmann fasst zu­sam­men, was wich­tig im web­de­sign ist.

(die irre gros­se schrift auf sei­ner sei­te war vor drei (?) oder vier (?) jah­ren noch ex­trem ge­wöh­nungs­be­dürf­tig und ir­ri­tie­rend, mitt­ler­wei­le bin ich so­weit, klei­ne­re schrif­ten bei­na­he als per­sön­li­che be­lei­di­gung an­zu­se­hen. und auch wenn ich nicht al­les was zel­dmann macht knor­ke fin­de, er weiss wirk­lich von was er spricht und hat fast im­mer recht.)

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  di­gi­day.com: Co­py­ran­ter: The 5 best ads you did­n't see this year   #

vier wer­be­spots (und eine an­zei­ge) von de­nen ich tat­säch­lich zwei ganz wit­zig fand. noch wit­zi­ger fad ich den teaser des co­py­ran­ters in sei­nem blog:

Cu­ra­ted by me, the best ad cri­tic in all di­men­si­ons across all uni­ver­ses.

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  six­co­lors.com: Our fa­vo­ri­tes: Mac apps   #

auf­ge­lis­tet sind ein paar mei­ner lieb­lings­ap­ps, aber auch ei­ni­ge die ich noch nicht kann­te, bzw. nut­ze.

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  buzzfeed.com: The Ori­gi­nal Star Wars Con­cept Art Is Ama­zing   #

via

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  face­book.com: Da­vid Schra­ven - Lie­be Freun­de. Ihr müsst jetzt tap­fer sein. Und...   #

da­vid schra­ven auf face­book:

Lie­be Freun­de.
Ihr müsst jetzt tap­fer sein. Und hart. Es geht um Har­dy Proth­mann. Ei­ni­ge ken­nen ihn. Das ist der, der (an­geb­lich neu­en) Lo­kal­jour­na­lis­mus macht und sich über die (an­geb­lich man­geln­de) Qua­li­tät an­de­rer Zei­tun­gen das Maul zer­reißt. Und ne­ben­bei Pres­se­mel­dun­gen der lo­ka­len Ge­mein­de auf sei­nem Blog raus­haut. Der Har­dy Proth­mann.
Da gab es vor ei­ni­ger Zeit eine Mord­dro­hung. Und dann eine über­ra­schen­de Wen­dung, die mich jetzt noch hin­ten­über wirft.
Lest selbst. Lest bit­te erst die Mord­dro­hung bis zum Ende. Auch wenn es weh­tut. Und dann erst den zwei­ten Teil. Die irre Wen­dung. Die Auf­lö­sung. Kann man sich nicht aus­den­ken. Das ist ge­proth­mannt.
Die Mord­dro­hung
Die Auf­lö­sung

 



sau­er­kraut­sup­pe nach tim mäl­zer

felix schwenzel in gekocht

vor un­ge­fähr 34 jah­ren wohn­te ich mit mei­ner mut­ter für ein paar wo­chen in ei­nem ho­tel an der fran­zö­si­schen at­lan­tik­küs­te. mit­tags as­sen wir ba­guettes mit käse und abends das halb­pen­si­on-es­sen des ho­tels. zu es­sen gab’s abends was es gab, vor­ab eine sup­pe und da­nach ei­nen haupt­gang. die sup­pen be­stan­den durch­gän­gig, je­den abend, aus dün­ner, ge­schmack­lo­ser plör­re in ver­schie­de­nen far­ben. die ge­schmacks­kom­po­nen­te war nicht im­mer ein­deu­tig iden­ti­fi­zier­bar, an der ro­ten far­be konn­te man aber zum bei­spiel die to­ma­ten­sup­pe er­ken­nen.

wir ka­men re­la­tiv schnell auf die idee, die sup­pen mit dem auf dem tisch ste­hen­den es­sig zu ver­fei­nern. kräf­tig ge­säu­ert wa­ren die sup­pen plötz­lich ge­niess­bar.

in die­sem ur­laub, er­zählt mei­ne mut­ter im­mer wie­der ger­ne, hät­te ich „es­sen ge­lernt“. bis da­hin moch­te ich so gut wie nichts aus­ser kä­se­brot (mit ket­chup), erb­sen, ge­bra­te­nem käse und ein paar an­de­ren ge­rich­ten, die nicht zu viel ge­mü­se ent­hiel­ten. das ho­te­l­es­sen in frank­reich hin­ge­gen ass ich, un­be­se­hen der zu­ta­ten, je­den tag auf. das mag am gros­sen hun­ger ge­le­gen ha­ben, der tags­über von ein paar ba­guette-stück­chen nicht be­frie­digt wur­de, oder an der exo­tik, dem reiz des neu­en, frem­den, was da täg­lich auf un­se­re über­ra­schung­s­tel­ler ge­lang­te.

ich fol­ge­re dar­aus, dass rei­sen nicht nur bil­det und über den tel­le­r­and bli­cken lehrt, son­dern auch die zun­ge schult und neu­gie­rig macht.


dar­an muss­te ich ges­tern den­ken, als ich, nach dem frisch ge­schenk­ten „hei­mat“-koch­buch von tim mäl­zer, eine sau­er­kraut­sup­pe koch­te. die ein­fach­heit und die do­mi­nan­te säu­re der sup­pe er­in­ner­ten mich an die selbst­ge­säu­er­ten sup­pen in frank­reich. und das re­ze­opt ent­hält eine gran­dio­se idee ein­fach fleisch­klöss­chen in eine sup­pe zu brin­gen.

tim mälzer behauptet in „heimat“ (werbelink), dass die sau­er­kraut­sup­pe die lieb­lings­sup­pe seiner jugend gewesen sei, aber auch „heute noch der hammer“. und damit hat er recht.

sauerkrautsuppe nach tim mälzer

zutaten

  • 200 gramm zwiebeln (2 mittelgrosse)
  • 1 esslöffel schweineschmalz (ich hab rapsöl und ein bisschen butter genommen)
  • 750 gramm sauerkraut (ich hab eine packung mit 500 gramm genommen)
  • 2 esslöffel honig
  • 0,5 teelöffel kümmelsaat (ich hab kreuzkümmel genommen, auch wenn kreuzkümmel kein echter kümmel ist)
  • 1 esslöffel zucker
  • 1 kleine dose pizzatomaten (ca. 400 gramm)
  • 1 liter gemüsebrühe
  • 400 gramm feines kalbsbratwurstbrät (wir haben rohe (schweine) bratwurst aus dem kühlregal von aldi genommen)
  • 0,5 bund majoran
  • salz und pfeffer
  • crême fraiche

ergibt: 4 portionen

zubereitung

  1. zwiebeln in feine streifen schneiden, im fett hell andünsten und danach das sau­er­kraut, den honig, den kümmel, zucker, die tomaten und die brühe zugeben. tim mälzer, bzw. sein ghost­wrie­ter stevan paul, meint man solle die suppe jetzt ohne deckel eine stunde lang kochen. wir hatten hunger, weshalb ich die kochdauer auf die hälfte reduziert habe. das hat der suppe nicht geschadet.

  2. 5 minuten vor dem servieren habe ich dann die bratwurst direkt aus der pelle in kleinen klössen in die suppe gedrückt und vor­sich­tig umgerührt. die brat­wurst­klöss­chen sollen dann noch 5 minuten mit­kö­cheln und ergeben wirklich köstliche fleisch­klöss­chen (die ein bisschen nach bratwurst schmecken).

  3. vor dem servieren noch kräftig pfeffern. ich musste die suppe nur leicht salzen. majoran hatten wir nicht, aber dafür crême fraiche. die crême fraiche tat der suppe sehr gut.


wie ge­sagt, die sup­pe ist recht sau­er, auch wenn ho­nig und zu­cker das gut aus­ba­lan­cie­ren. ob­wohl die sup­pe nicht be­son­ders vie­le zu­ta­ten hat und völ­lig un­kom­pli­ziert zu ko­chen ist, schmeckt sie er­staun­lich kom­plex und wür­zig. die sup­pe ma­chen wir jetzt ein­deu­tig öf­ter. 


spect­re

felix schwenzel in gesehen

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ich fand spect­re ex­trem scheis­se. der trai­ler ge­fiel mir ko­mi­scher­wei­se. un­ter die kurz­kri­tik habe ich un­ter an­de­rem das hier ge­schrie­ben:

ei­gen­ar­ti­ger­wei­se ge­fie­len mir die craig-bonds da­vor ganz gut. ent­we­der wur­den bei spect­re die bond-kli­schees über­reizt oder ich hat­te ein­fach die schnau­ze voll von der stump­fen art, die ge­schich­te vor­an­zu­brin­gen und bond jede ex­plo­si­on, je­den faust­kampf, je­den ein­sturz un­ver­letzt und ohne schram­men über­le­ben zu las­sen.

all die ner­vi­gen kli­schees die mit den vor­he­ri­gen craig-bonds re­du­ziert oder iro­ni­siert oder weg­ge­las­sen wur­den, fei­er­ten in spect­re ein wie­der­se­hen. ich weiss jetzt auch was mich be­son­ders stör­te: spect­re war im prin­zip ein re­vi­val der ro­ger-moo­re-bond-fil­me aus den 80ern: haupt­sa­che bond sieht gut/ent­spannt aus und fickt (aus un­er­find­li­chen grün­den) al­les was in sa­chen BMI für ihn in fra­ge kommt. ähn­lich ab­surd war bis­her in sa­chen aber­witz nur moon­ra­ker, wo­bei mir der „beis­ser“ in spect­re bes­ser ge­fiel, weil stoi­scher.

der an­de­re witz ist, dass die spect­re-sto­ry schlecht aus an­de­ren agen­ten­fil­men zu­sam­men­ge­klaut war. ein biss­chen mis­si­on im­pos­si­ble rouge na­ti­on, ein biss­chen aven­gers und bourne, ne pri­se RED, ein hauch ex­pan­da­bles.

MI rouge na­ti­on fand ich üb­ri­gens su­per; mehr iro­nie und witz, we­ni­ger dra­ma, we­ni­ger ei­tel­keit und selbst­ge­fäl­lig­keit, eine we­ni­ger ab­surd wir­ken­de ge­schich­te, bes­ser dar­ge­stell­te emo­tio­nen, kein spion­film-tra­di­ti­ons­fi­cken.

 


the knick staf­fel 2

felix schwenzel in gesehen

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wie schon in der staf­fel eins, ist the knick eine als un­ter­halt­sa­me kran­ken­haus-soap ge­tarn­te do­ku­men­ta­ti­on des le­bens um die 1900er jah­re, die re­la­tiv un­ge­schönt den da­mals vor­herr­schen­den ras­sis­mus, frem­den- und frau­en­hass zeigt. die kor­rup­ti­on, die un­ge­rech­tig­keit, die ge­sell­schaft­li­che zwän­ge und grau­sa­mem pseu­do-me­di­zi­ni­sche be­hand­lungs­me­tho­den die die se­rie zeigt, sind viel­fach ek­li­ger als die blu­ti­gen und ex­pli­zit ge­zeig­ten chir­ur­gi­schen ope­ra­tio­nen. im prin­zip steht die se­rie in der der tra­di­ti­on von mad men: ein por­trait der zeit als ro­ter fa­den, da­drin prot­ago­nis­ten mit de­nen man sich mal mehr und mal we­ni­ger iden­ti­fi­zie­ren kann. das al­les ist de­tail­ver­liebt aus­ge­stat­tet, ganz or­dent­lich re­cher­chiert und auf den ers­ten blick his­to­risch recht ak­ku­rat.

mir hat die se­rie gros­sen spass ge­macht, ob­wohl ich in der mit­te der zwei­ten staf­fel mal nen hän­ger hat­te und kei­nen bock mehr hat­te wei­ter­zu­gu­cken, weil die ge­schich­ten so vor­her­seh­bar und frus­trie­rend wa­ren. als ich les re­venants zu­en­de ge­se­hen hat­te, gings dann wie­der. 




weih­nach­ten 2015

felix schwenzel in notiert

die weih­nachts­fre­quenz er­höht sich mit zu­neh­men­dem al­ter um­ge­kehrt pro­por­tio­nal. frü­her hat es je­den­falls län­ger ge­dau­ert, bis wie­der weih­nach­ten war. an­sons­ten ver­än­dert sich nichts.

seit 46 jah­ren gibt’s bei uns in der fa­mi­lie je­des jahr fleisch­fon­due mit ver­schie­de­nen knob­lauch­hal­ti­gen sos­sen.

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je­des jahr nach der be­sche­rung liest mein va­ter die bü­cher die er ge­schenkt be­kom­men hat erst­mal sorg­fäl­tig quer.

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was seit ein paar jah­ren neu ist: män­ner­ma­ga­zi­ne aufm klo (beim schwa­ger):

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frü­her, also vor vie­len, vie­len jah­ren, wa­ren in den män­ner­ma­ga­zi­nen re­tou­chier­te auf­nah­men vom fleisch re­la­tiv jun­ger frau­en, mo­der­ne­re män­ner­ma­ga­zi­ne sind jetzt ge­füllt mit fo­tos von ge­würz­tem rind- und schwei­ne­fleisch. fleisch­lust ist jetzt beef, boeuf, fi­let und na­tür­lich (im­mer noch) len­de.


in file­typ steckt auch ein fi­let.


in ham­burg, wo wir über weih­nach­ten wa­ren, sind wir kaum mit bus und bahn ge­fah­ren. von mei­ner schwes­ter zum ho­tel hät­ten wir mit ein­zel­ti­ckets et­was über 6 euro ge­zahlt. mit dri­ve2go oder car­now oder wie die alle so heis­sen, kos­te­te die fahrt nur un­we­sent­lich mehr.


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ganz her­vor­ra­gen­des weih­nachts­ge­schenk vom kind: caper­do­nich, 19 jah­re alte fass­ab­fül­lung mit spritz­be­steck, äh pi­pet­te zum leich­ten ver­dün­nen. schmeckt auch so hoch­pro­zen­tig (51,2% vol.) nicht zu hart, son­dern ex­trem aro­ma­tisch.

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 27.12.2015 20:33)


 

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ganz her­vor­ra­gen­des weih­nachts­ge­schenk vom kind: caper­do­nich, 19 jah­re alte fass­ab­fül­lung mit spritz­be­steck, äh pi­pet­te zum leich­ten ver­dün­nen. schmeckt auch so hoch­pro­zen­tig (51,2% vol.) nicht zu hart, son­dern ex­trem aro­ma­tisch.