apropos fernsehen, wayward pines ist eine ganz gute, neue, mittelgute fernsehserie die ich in den letzten wochen gerne gesehen habe. die handlung ist ordentlich und ausreichend sinnvoll konstruiert, leider sind die dialoge und die schauspielerischen leistungen zum teil unterste schublade, mitunter auf derrick-niveau. in den ersten paar folgen läuft matt dillons charakter durch die folgen, guckt ernst und desorientiert und sagt wechselnden weiblichen charakteren:„you got to trust me!“ — ohne weiter zu erklären was ihn zu dieser aussage veranlasst.
matt dillons ähnlichkeit mit dem fiktionalen johnny „drama“ chase (der von seinem bruder gespielt wird) sind erschütternd. trotzdem kann man sich wayward pines gut angucken. der deutschsprachige wikipedia-artikel enthält auch keine spoiler (im gegenteil zum englischen, der die episoden zusammenfasst).
statt lefloid’s interview mit merkel anzugucken, reicht mir diese zusammenfassung von markus beckedahl. oder gibt’s nen guten grund das doch anzusehen?
sind „quer-ulant“ und „quer-denker“ eigentlich synonym?
ha, die #next15 ist einladung only: nextconf.eu und wer das veranstaltungsdatum rausfinden möchte, darf nicht bannerblind sein.
albrecht thaer erkundet sein neues klettergerüst
albrecht thaer erkundet sein neues klettergerüst
kennt irgendjemand irgendwen der schon mal mit mpass.de bezahlt hat? oder einfacher: wer von euch kann mit dem handy bezahlen?
Den Kapitalismus in seinem Lauf hält weder όχι noch Esel auf.
ich habe dieses interview mit jürgen teller gerne gelesen, zumal ich vorher noch nie etwas von ihm gehört habe und teller zum teil sehr tolle fotos macht.
beim lesen sind bei mir aber viele vorurteils-schubladen aufgegangen. vielleicht weil ich ein paar künstler kenne, an die jürgen teller mich erinnert: laut, emotional, ansatzweise selbstzerstörerisch, masslos, überschwänglich und auf eine gewisse art enthemmt. aus diesen leuten quillt oft extrem gute (künstlerische) arbeit. aber mir fiel beim nachdenken über das interview auch auf (und es ist gut möglich dass ich mich irre oder etwas übersehen habe), dass frauen sich so eine arbeitshaltung, auch heutzutage, kaum erlauben dürfen. und wenn sie es sich doch erlauben, ist es unvorstellbar, dass sie umschwärmt, vergöttert oder auch nur ansatzweise ernst genommen werden wie ihre männlichen lebensstilgenossen.
sehr tolle — ich glaube so nennt man das — reportage vom nuf über jemanden von dem ich — und sie auch — noch nie gehört hat. radikal subjektiv, ohne prätentiöses andrea-diener-wir (nachfrage und antwort dazu), ohne pseudo-kritischen blick von oben herab hemmungslos persönlich und fair. davon will ich gerne mehr lesen.
With our attempts to cultivate nature, humankind causes the rising of a next nature, which is wild and unpredictable as ever. Wild systems, genetic surprises, autonomous machinery and splendidly beautiful black flowers. Nature changes along with us.
FYI: bei real (oder amazon) kann man ungefähr für den preis von echten überwachungskameras auch dummy-überwachungskameras kaufen. der vorteil von den fake-kameras: sie laufen länger mit einem set batterien (mit dem sie ihr rotes licht blinken lassen).
sehr tolle — ich glaube so nennt man das — reportage vom nuf über jemanden von dem ich — und sie auch — noch nie gehört hat. radikal subjektiv, ohne prätentiöses andrea-diener-wir (nachfrage und antwort dazu), ohne pseudo-kritischen blick von oben herab hemmungslos persönlich und fair. davon will ich gerne mehr lesen.
ich habe dieses interview mit jürgen teller gerne gelesen, zumal ich vorher noch nie etwas von ihm gehört habe und teller zum teil sehr tolle fotos macht.
beim lesen sind bei mir aber viele vorurteils-schubladen aufgegangen. vielleicht weil ich ein paar künstler kenne, an die jürgen teller mich erinnert: laut, emotional, ansatzweise selbstzerstörerisch, masslos, überschwänglich und auf eine gewisse art enthemmt. aus diesen leuten quillt oft extrem gute (künstlerische) arbeit. aber mir fiel beim nachdenken über das interview auch auf (und es ist gut möglich dass ich mich irre oder etwas übersehen habe), dass frauen sich so eine arbeitshaltung, auch heutzutage, kaum erlauben dürfen. und wenn sie es sich doch erlauben, ist es unvorstellbar, dass sie umschwärmt, vergöttert oder auch nur ansatzweise ernst genommen werden wie ihre männlichen lebensstilgenossen.
With our attempts to cultivate nature, humankind causes the rising of a next nature, which is wild and unpredictable as ever. Wild systems, genetic surprises, autonomous machinery and splendidly beautiful black flowers. Nature changes along with us.
FYI: bei real (oder amazon) kann man ungefähr für den preis von echten überwachungskameras auch dummy-überwachungskameras kaufen. der vorteil von den fake-kameras: sie laufen länger mit einem set batterien (mit dem sie ihr rotes licht blinken lassen).
2 rote paprika, in feine streifen geschnitten
1 bund frühlingszwiebeln, in ringe geschnitten
2 rote chili, sehr fein gehackt und entkernt
300 gramm mungobohnenkeimlinge (da mungobohnenkeimlinge exakt wie sojabohnenkeimlinge aussehen, kann man auch sojabohnenkeimlinge nehmen)
die hähnchenbrust hab ich ungefähr 15 minuten in leicht kochendem salzwasser „pochiert“. weils da war, hab ich auch noch ein paar wacholderbeeren und lorberblätter mit ins wasser gegeben.
den rest der zutaten zerkleinern, mit salz und pfeffer würzen, vermischen und zur seite stellen und das dressing herstellen aus:
60 ml limettensaft (das waren bei mir 4 ausgepresste limetten)
100 ml buttermilch
2 esslöffel erdnussbutter
1 esslöffel fischsauce
2 teelöffel geriebenen frischen ingwer
2 knoblauchzehe, gepresst
das alles habe ich in einem becher mit dem pürrierstab pürriert (damit sich die erdnussbutter auflöst) und dann über den salat gekippt.
zum servieren habe ich die zerzupften, pochierten hühnerbrüste auf einem bett aus romasalatherzen (3 stück für 4 personen) gelegt, und dann den gedressten salat aufgelegt. die erdnüsse die anke gröner noch drübergestreut hat habe ich weggelassen und trotzdem sind damit 4 mäuler satt geworden.
besonders gutes zeichen: dem kind und der schwiegertochter hats geschmeckt, obwohl beide keine grossen ingwer-fans sind und das kind eigentlich koriander hasst. ie beifahrerin fand den salat eher so mittelgut, aber ausversehen rutschte ihr nach dem essen ein „das war sehr, sehr gut“ raus.