alles

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  welt.de: BMW 3er: So so­zi­al in­te­gra­tiv ist der E30

was für ein quatsch:

Ulf Po­s­ch­ardt: Wel­cher BMW hat Sie als Ers­ter be­geis­tert und war­um?

Pe­ter Rich­ter: Als Kind na­tür­lich der M1, ty­pi­sches Au­to­quar­tett-Auto, der böse Ge­gen­spie­ler des Su­per­ste­chers. Im wirk­li­chen Le­ben aber der E30. Der 80er-Jah­re-Drei­er. Das war also die Schuld des De­signs von Claus Lu­the und sei­nes Vor­gän­gers Paul Bracq. Da­nach fand ich da­mals aber auch den Rest der Fa­mi­lie sehr at­trak­tiv. Den Fün­fer vor al­lem. Heu­te noch über­le­ge ich manch­mal, ob ich mir mal den Sie­be­ner kau­fen soll, wie er auf dem Co­ver von "Head On" der Band Die Haut zu se­hen ist. Ich glau­be, in so ei­nem habe ich vor Jah­ren mal Rai­nald Goetz im Rück­spie­gel auf­tau­chen se­hen, der Wa­gen war weiß, ein dra­ma­tisch schö­nes Bild.

ein dra­ma­tisch be­scheu­er­tes in­ter­view. ok, ok, nach hin­ten hin wird’s noch ganz wit­zig, wenn pe­ter rich­ter psy­cho­lo­gi­siert:

Pe­ter Rich­ter: Mit Ramm­stein ver­bin­det mich vor al­lem die Vor­ge­schich­te, die Er­fah­rung von Punk in der DDR. Ich muss die jetzt nicht täg­lich hö­ren, um mich trotz­dem dar­an zu freu­en, dass die in der Re­zep­ti­on of­fen­sicht­lich ge­nau­so funk­tio­nie­ren wie Drei­er-BMWs: Man selbst durch­schaut selbst­ver­ständ­lich das Gan­ze, fin­det es viel­leicht so­gar auch ganz un­ter­halt­sam, hat aber schwers­te Be­den­ken ge­gen­über Ge­sin­nung und Ge­sit­tung al­ler an­de­ren. Was für ein Pa­ter­na­lis­mus.


First high re­so­lu­ti­on image of Plu­to cau­ses con­cern: pic.twit­ter.com/ZVIT0BEFX6

R Paul Wil­son (@rpaul­wil­son14.07.2015 18:45


aus ge­ge­be­nem an­lass möch­te ich auf die­sen 5 jah­re al­ten witz von mir hin­wei­sen:

serifensofa
se­ri­fen­so­fa

serifenloses sofa
se­ri­fen­lo­ses sofa

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 29.08.2009 10:47)

und na­tür­lich auch auf die­sen elf jah­re al­ten (typo-) witz.


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  tech­dirt.com: Go­vern­ment Disp­lea­ses Jour­na­lists Who Rely On FOIA Re­quests With Plan To Re­lease Do­cu­ments 'To All' Si­mul­ta­neous­ly

tim cus­hing, an­ge­nehm dif­fe­ren­ziert, über die idee der ame­ri­ka­ni­schen re­gie­rung free­dom-of-in­for­ma­ti­on-an­fra­gen nicht nur dem fra­ge­stel­ler zu be­ant­wor­ten, son­dern die do­ku­men­te für alle zu ver­öf­fent­li­chen. ei­ni­ge jour­na­lis­ten sind be­sorgt, dass ih­nen da­mit die mög­lich­keit ex­klu­si­ve sto­ries zu ver­öf­fent­li­chen ge­nom­men wer­den könn­te, aber tim cus­hing meint (zu recht, wie ich glau­be) dass dem öf­fent­li­chen in­ter­es­se mit ei­nem sol­chen vor­ge­hen un­ter um­stän­den bes­ser ge­dient ist.


link­samm­lung vom 15.07.2015

felix schwenzel

mr ro­bot ist eine sen­dung über ei­nen com­pu­ter-fuz­zi, der sei­ne lap­top-ka­me­ra ab­klebt, so­zi­al ge­stört ist, die tau­sen­de von leu­ten dazu brin­gen wird, ihre lap­top-ka­me­ra mit tape ab­zu­kle­ben. un­fass­bar gut ge­schrie­ben, dun­kel, viel­schich­tig und all­zu plat­te ste­reo­ty­pen ver­mei­dend.

trai­ler:

YouTube Video Vorschaubild
youtube-video laden, info, direktlink

in mei­ner kurz­kri­tik hab ich mr. ro­bot mit fight club (ohne brad pitt und ed­ward nor­ton) ver­gli­chen. ich mei­ne das na­tür­lich als kom­pli­ment, als eins der grösst­mög­li­chen mög­li­chen kom­pli­men­te.

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  theat­lan­tic.com: In USA Net­wor­k's 'Mr Ro­bot,' the Ha­cker Dra­ma Grows Up
da­vid sims:

El­li­ot, the ha­cker prot­ago­nist of USA’s new dra­ma Mr. Ro­bot, looks like the dark cor­ners of the In­ter­net in hu­man form. As play­ed by Rami Ma­lek, he’s pale and ner­vy-loo­king, and would be easy to miss in a crowd if it we­ren’t for his hol­low sta­re. El­li­ot suf­fers from cripp­ling so­cial an­xie­ty and most­ly in­ter­acts with peo­p­le by stal­king them on­line, but he’s a well-mea­ning ha­cker, who des­pi­ses his day job at a ban­king con­glo­me­ra­te and works at night to try to over­throw it. This, it seems, is the clo­sest thing the 21st cen­tu­ry gets for a hero: De­spi­te ai­ring on a ty­pi­cal­ly stod­gy net­work and be­ing sadd­led with a ri­di­cu­lous title, Mr. Ro­bot is an an­gry, sur­pri­sin­gly ef­fec­ti­ve screed against the cur­rent ine­qui­ties of the world.

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 15.07.2015 05:58)

bei rot­ten to­ma­toes hat mr. ro­bot ex­trem gute 97%. ich glau­be zu recht.


*

  me­di­um.com/mat­ter: The Web We Have to Save

pes­si­mis­ti­sches, lan­ges le­se­stück von hos­sein der­akhs­han, die we­gen sei­nes blogs für 6 jah­re im iran im ge­fäng­nis sass und der das alte web, das vor sei­ner in­haf­tie­rung, ver­misst. zu gros­sen tei­len gebe ich ihm recht, an man­chen stel­len sei­nes tex­tes möch­te ich wi­der­spre­chen und fin­de sei­ne dar­stel­lung zu ein­di­men­sio­nal. aber in ei­nem punkt hat er si­cher­lich recht:

But the sca­riest out­co­me of the cen­tra­liza­ti­on of in­for­ma­ti­on in the age of so­cial net­works is so­me­thing else: It is ma­king us all much less powerful in re­la­ti­on to go­vern­ments and cor­po­ra­ti­ons.

[nach­trag 23.08.2015]

den text gibt’s in der zeit auch auf deutsch.

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 15.07.2015 06:26)


habe sehr ge­lacht und bin seit heu­te gros­ser @Ja­c­in­taNan­di-fan.

Tro­pi­cal Is­lands = NOT THAT SHIT

blogs.taz.de/riot­ma­ma/2015/…

Riot­ma­ma (@Ja­c­in­taNan­di13.07.2015 22:20

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 14.07.2015 11:28)

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  jungle-world.com: Ja­c­in­ta Nan­di im Ge­spräch über ihr neu­es Buch »Nichts ge­gen bla­sen«
gross­ar­ti­ges in­ter­view mit ja­c­in­ta nan­di.

Sie kom­bi­nie­ren Witz und De­pres­si­on, Hand­lung wird in ab­sur­den Sze­nen und Dia­lo­gen er­zählt. Über die nor­ma­le Le­se­büh­nen­ge­schich­te – so in der Art: »Neu­lich ist mir dies und das pas­siert« – geht dies weit hin­aus. Ist dies ein rein in­tui­ti­ver Pro­zess oder wird auch mal was re­cher­chiert?

Rein in­tui­tiv. Mir sind auch schon Feh­ler auf­ge­fal­len. Es gibt drei Sa­chen in dem Buch, die nicht stim­men. Ich dach­te, Män­ner krie­gen kei­ne Pil­ze an den Ge­schlechts­or­ga­nen be­zie­hungs­wei­se nicht mit Sym­pto­men. Das ist doof, denn der An­fang mei­nes Bu­ches ba­siert auf die­sem Irr­tum. Die zwei­te »Un­tat­sa­che«, also Falsch­mel­dung ist: dass die Eng­län­der ihre Un­schuld frü­her ver­lie­ren als die Deut­schen. Es ist ge­nau um­ge­kehrt. Die drit­te fal­sche Sa­che ist, dass ich an ei­ner Stel­le Sage und Mär­chen ver­wechs­le. Das Buch ist auch eine klas­si­sche Hel­din­nen­er­zäh­lung: Ich schrei­be, ich bin auf ei­ner Grals­su­che, wie die Fi­gur im Mär­chen. Mei­ne Lek­to­rin sag­te: Die Su­che nach dem hei­li­gen Gral stammt aus ei­ner Sage. Aber ich habe ent­schie­den: Die Prot­ago­nis­tin ist ge­nau­so dumm wie ich, die sagt auch »Mär­chen«. Ich fin­de es okay, dass die Quatsch er­zählt, dar­auf kommt es mir nicht im­mer an. Die Leu­te sol­len das al­les goo­geln, bit­te. Also: Kein Mann soll den­ken, dass er kei­ne Pil­ze kriegt!

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 15.07.2015 06:36)


"Der Zug Rich­tung Ko­blenz ver­spä­tet sich auf Grund ei­nes lie­gen ge­blie­be­nen Zug­be­glei­ters." (@Dra­con­lom) #Bahn #An­sa­ge

Bahn-An­sa­gen (@Bahn­An­sa­gen14.07.2015 10:50

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 14.07.2015 09:56)

Ich steh mit bei­den Bei­nen fest auf dem Schlauch.

Flo­ral Fa­sci­na­ti­on (@Fees­Blog15.06.2015 19:54

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 14.07.2015 06:49)


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  tech­crunch.com : Ex­perts Find A Third Hack­ing Team Flash Ex­ploit, Call For An End To The Mad­ness

gut zu wis­sen, dass es, aus­ser ein paar de­si­gnern, auch eine an­de­re grup­pe gibt die flash liebt: „si­cher­heits“-be­hör­den.

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 14.07.2015 09:18)

sie­he auch


die­ses bild fasst do­nald trump ganz gut zu­sam­men. (hier ge­fun­den: bo­ing­bo­ing.net/2015/07/13/trump-th­rea­tens-to-kick-el-c.html)

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 14.07.2015 07:05)

sie­he auch


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  jungle-world.com: Ja­c­in­ta Nan­di im Ge­spräch über ihr neu­es Buch »Nichts ge­gen bla­sen«
gross­ar­ti­ges in­ter­view mit ja­c­in­ta nan­di.

Sie kom­bi­nie­ren Witz und De­pres­si­on, Hand­lung wird in ab­sur­den Sze­nen und Dia­lo­gen er­zählt. Über die nor­ma­le Le­se­büh­nen­ge­schich­te – so in der Art: »Neu­lich ist mir dies und das pas­siert« – geht dies weit hin­aus. Ist dies ein rein in­tui­ti­ver Pro­zess oder wird auch mal was re­cher­chiert?

Rein in­tui­tiv. Mir sind auch schon Feh­ler auf­ge­fal­len. Es gibt drei Sa­chen in dem Buch, die nicht stim­men. Ich dach­te, Män­ner krie­gen kei­ne Pil­ze an den Ge­schlechts­or­ga­nen be­zie­hungs­wei­se nicht mit Sym­pto­men. Das ist doof, denn der An­fang mei­nes Bu­ches ba­siert auf die­sem Irr­tum. Die zwei­te »Un­tat­sa­che«, also Falsch­mel­dung ist: dass die Eng­län­der ihre Un­schuld frü­her ver­lie­ren als die Deut­schen. Es ist ge­nau um­ge­kehrt. Die drit­te fal­sche Sa­che ist, dass ich an ei­ner Stel­le Sage und Mär­chen ver­wechs­le. Das Buch ist auch eine klas­si­sche Hel­din­nen­er­zäh­lung: Ich schrei­be, ich bin auf ei­ner Grals­su­che, wie die Fi­gur im Mär­chen. Mei­ne Lek­to­rin sag­te: Die Su­che nach dem hei­li­gen Gral stammt aus ei­ner Sage. Aber ich habe ent­schie­den: Die Prot­ago­nis­tin ist ge­nau­so dumm wie ich, die sagt auch »Mär­chen«. Ich fin­de es okay, dass die Quatsch er­zählt, dar­auf kommt es mir nicht im­mer an. Die Leu­te sol­len das al­les goo­geln, bit­te. Also: Kein Mann soll den­ken, dass er kei­ne Pil­ze kriegt!


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  me­di­um.com/mat­ter: The Web We Have to Save

pes­si­mis­ti­sches, lan­ges le­se­stück von hos­sein der­akhs­han, die we­gen sei­nes blogs für 6 jah­re im iran im ge­fäng­nis sass und der das alte web, das vor sei­ner in­haf­tie­rung, ver­misst. zu gros­sen tei­len gebe ich ihm recht, an man­chen stel­len sei­nes tex­tes möch­te ich wi­der­spre­chen und fin­de sei­ne dar­stel­lung zu ein­di­men­sio­nal. aber in ei­nem punkt hat er si­cher­lich recht:

But the sca­riest out­co­me of the cen­tra­liza­ti­on of in­for­ma­ti­on in the age of so­cial net­works is so­me­thing else: It is ma­king us all much less powerful in re­la­ti­on to go­vern­ments and cor­po­ra­ti­ons.

[nach­trag 23.08.2015]

den text gibt’s in der zeit auch auf deutsch.


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  theat­lan­tic.com: In USA Net­wor­k's 'Mr Ro­bot,' the Ha­cker Dra­ma Grows Up
da­vid sims:

El­li­ot, the ha­cker prot­ago­nist of USA’s new dra­ma Mr. Ro­bot, looks like the dark cor­ners of the In­ter­net in hu­man form. As play­ed by Rami Ma­lek, he’s pale and ner­vy-loo­king, and would be easy to miss in a crowd if it we­ren’t for his hol­low sta­re. El­li­ot suf­fers from cripp­ling so­cial an­xie­ty and most­ly in­ter­acts with peo­p­le by stal­king them on­line, but he’s a well-mea­ning ha­cker, who des­pi­ses his day job at a ban­king con­glo­me­ra­te and works at night to try to over­throw it. This, it seems, is the clo­sest thing the 21st cen­tu­ry gets for a hero: De­spi­te ai­ring on a ty­pi­cal­ly stod­gy net­work and be­ing sadd­led with a ri­di­cu­lous title, Mr. Ro­bot is an an­gry, sur­pri­sin­gly ef­fec­ti­ve screed against the cur­rent ine­qui­ties of the world.


kurz­kri­tik mr. ro­bot

felix schwenzel in notiert

fight club ohne brad pitt & ed­ward nor­ton, da­für mit in­ter­net. (mög­li­cher­wei­se zu eu­pho­ri­sches ur­teil nach 1,8 fol­gen)


sehe ge­ra­de: 97% bei rot­ten to­ma­toes.


prä­ten­ti­ös

felix schwenzel in notiert

aus ge­ge­be­nem an­lass.


eben in ei­nem mee­ting ha­ben wir eine mei­ner stär­ken her­aus­ge­ar­bei­tet: ich kann sa­chen von de­nen ich kei­ne ah­nung habe ganz gut.


habe sehr ge­lacht und bin seit heu­te gros­ser @Ja­c­in­taNan­di-fan.

Tro­pi­cal Is­lands = NOT THAT SHIT

blogs.taz.de/riot­ma­ma/2015/…

Riot­ma­ma (@Ja­c­in­taNan­di13.07.2015 22:20


"Der Zug Rich­tung Ko­blenz ver­spä­tet sich auf Grund ei­nes lie­gen ge­blie­be­nen Zug­be­glei­ters." (@Dra­con­lom) #Bahn #An­sa­ge

Bahn-An­sa­gen (@Bahn­An­sa­gen14.07.2015 10:50


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  tech­crunch.com : Ex­perts Find A Third Hack­ing Team Flash Ex­ploit, Call For An End To The Mad­ness

gut zu wis­sen, dass es, aus­ser ein paar de­si­gnern, auch eine an­de­re grup­pe gibt die flash liebt: „si­cher­heits“-be­hör­den.


die­ses bild fasst do­nald trump ganz gut zu­sam­men. (hier ge­fun­den: bo­ing­bo­ing.net/2015/07/13/trump-th­rea­tens-to-kick-el-c.html)





Du­ring air­port de­lays, I now ran­dom­ly sign co­pies of my book: pic.twit­ter.com/741eZfT­gOL

Aziz An­sa­ri (@aziz­an­sa­ri13.07.2015 21:51

end­lich mal ein wirk­lich gu­ter grund ein buch zu schrei­ben.


Ich steh mit bei­den Bei­nen fest auf dem Schlauch.

Flo­ral Fa­sci­na­ti­on (@Fees­Blog15.06.2015 19:54


link­samm­lung vom 14.07.2015

felix schwenzel

das habe ich ges­tern get­wit­tert:

ha, die #next15 ist ein­la­dung only: next­conf.eu
und wer das ver­an­stal­tungs­da­tum raus­fin­den möch­te, darf nicht ban­ner­blind sein.

fe­lix schwen­zel (@di­plix13.07.2015 17:39

der witz ist, dass das ver­an­stal­tungs­da­tum auf der desk­top­sei­te schwer zu er­ken­nen ist, aber auf der mo­bil­ver­si­on der sei­te gar nicht zu er­ken­nen ist (stand 14.07.2015).

ver­an­stal­tungs­ter­mi­ne wer­den aber auch über­schätzt. ein­fach ir­gend­wann mal nach ham­burg fah­ren ist auch nett


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  netz­po­li­tik.org: #Netz­fragt­Mer­kel: „Da fehlt der kri­ti­sche Fra­ger“

statt le­flo­id’s in­ter­view mit mer­kel an­zu­gu­cken, reicht mir die­se zu­sam­men­fas­sung von mar­kus be­cke­dahl. oder gibt’s nen gu­ten grund das doch an­zu­se­hen?

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 14.07.2015 05:17)

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  dwdl.de: Hea­vy Ro­ta­ti­on: 2.267 Mal „Big Bang Theo­ry“ im Jahr

wie ab­surd die­ses fern­se­hen ist er­kennt man an die­ser dwdl-mel­dung — aber ver­mut­lich auch, wenn man es re­gel­mäs­sig schau­en wür­de.

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 14.07.2015 05:20)

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  de.wi­ki­pe­dia.org: Way­ward Pi­nes

apro­pos fern­se­hen, way­ward pi­nes ist eine ganz gute, neue, mit­tel­gu­te fern­seh­se­rie die ich in den letz­ten wo­chen ger­ne ge­se­hen habe. die hand­lung ist or­dent­lich und aus­rei­chend sinn­voll kon­stru­iert, lei­der sind die dia­lo­ge und die schau­spie­le­ri­schen leis­tun­gen zum teil un­ters­te schub­la­de, mit­un­ter auf der­rick-ni­veau. in den ers­ten paar fol­gen läuft matt dil­lons cha­rak­ter durch die fol­gen, guckt ernst und des­ori­en­tiert und sagt wech­seln­den weib­li­chen cha­rak­te­ren:„you got to trust me!“ — ohne wei­ter zu er­klä­ren was ihn zu die­ser aus­sa­ge ver­an­lasst.

matt dil­lons ähn­lich­keit mit dem fik­tio­na­len john­ny „dra­ma“ cha­se (der von sei­nem bru­der ge­spielt wird) sind er­schüt­ternd. trotz­dem kann man sich way­ward pi­nes gut an­gu­cken. der deutsch­spra­chi­ge wi­ki­pe­dia-ar­ti­kel ent­hält auch kei­ne spoi­ler (im ge­gen­teil zum eng­li­schen, der die epi­so­den zu­sam­men­fasst).

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 14.07.2015 05:34)

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  ju­li­are­da.eu: Das Leis­tungs­schutz­recht für Pres­se­ver­le­ger ist tot, es weiß es nur noch nicht

ich habs ja schon­mal ge­sagt, man muss der pi­ra­ten­par­tei für ju­lia re­das man­dat im EU-par­la­ment dank­bar sein. was sie tut — aber vor al­lem wie sie es re­gel­mäs­sig in ihr blog schreibt (oder schrei­ben lässt) — ist mit­un­ter das bes­te an po­li­tik-er­klär­bä­rin­nen­ar­beit die ich ken­ne. und am ran­de: stellt (wie ich) ei­nen dau­er­auf­trag für netz­po­li­tik aus, falls ihr es noch nicht ge­tan habt. ich glau­be das geld ist bei netz­po­li­tik.org ex­trem gut an­ge­legt (ab­ge­se­hen da­von, dass sie das geld für ihre ar­beit brau­chen).

Mein ganz be­son­de­rer Dank gilt

der Ab­ge­ord­ne­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges Re­na­te Kün­ast (Bünd­nis 90/Die Grü­nen) für die Be­auf­tra­gung des Gut­ach­tens des Wis­sen­schaft­li­chen Diens­tes Mar­kus Be­cke­dahl von Netz­po­li­tik.org für sei­ne In­for­ma­ti­ons­frei­heits­an­fra­ge an das Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­ri­um zur No­ti­fi­zie­rung des Leis­tungs­schutz­rechts für Pres­se­ver­le­ger Frag­den­staat.de und Ask­t­heeu für ihre groß­ar­ti­gen IFG-Platt­for­men.

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 14.07.2015 05:41)

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  face­book.com: Chris­toph Kap­pes: Wäh­rend ei­ni­ge mei­ner On­line-Kon­tak­te sich an …

Wäh­rend ei­ni­ge mei­ner On­line-Kon­tak­te sich an die­sem Text über das Un­ter­hal­tungs­dings „Tro­pi­cal Is­lands“ er­göt­zen, packt mich das Fremd­schä­men: Was ver­an­lasst Jour­na­lis­ten, Res­sort­lei­ter dazu, sich über Man­gel an Ge­schmack und „De­pri­va­ti­on“ zu mo­kie­ren? Wahr­schein­lich wür­de ich den Ort nicht an­ders emp­fin­den, aber …

ich hat­te ja so ein bauch­ge­fühl („pra­ten­ti­ös“, „dün­kel­haft“) ge­gen­über dem tro­pi­cal-is­land-text von an­drea die­ner (hier in den kom­men­ta­ren et­was aus­for­mu­liert und dis­ku­tiert), aber chris­toph kap­pes hat das, wie ich ges­tern erst ge­se­hen habe, noch­mal viel bes­ser auf den punkt ge­bracht und (in den kom­men­ta­ren) kom­ple­xer dis­ku­tiert als ich.

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 14.07.2015 05:52)

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  bloom­berg.com: The Mo­b's IT De­part­ment

How two tech­no­lo­gy con­sul­tants hel­ped drug traf­fi­ckers hack the Port of Ant­werp

sehr tol­ler longread von jor­dan ro­bert­son und mi­cha­el ri­ley, in dem sie die ge­schich­te von davy van de moe­re und filip maer­tens er­zäh­len.

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 14.07.2015 05:56)


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  bloom­berg.com: The Mo­b's IT De­part­ment

How two tech­no­lo­gy con­sul­tants hel­ped drug traf­fi­ckers hack the Port of Ant­werp

sehr tol­ler longread von jor­dan ro­bert­son und mi­cha­el ri­ley, in dem sie die ge­schich­te von davy van de moe­re und filip maer­tens er­zäh­len.


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  face­book.com: Chris­toph Kap­pes: Wäh­rend ei­ni­ge mei­ner On­line-Kon­tak­te sich an …

Wäh­rend ei­ni­ge mei­ner On­line-Kon­tak­te sich an die­sem Text über das Un­ter­hal­tungs­dings „Tro­pi­cal Is­lands“ er­göt­zen, packt mich das Fremd­schä­men: Was ver­an­lasst Jour­na­lis­ten, Res­sort­lei­ter dazu, sich über Man­gel an Ge­schmack und „De­pri­va­ti­on“ zu mo­kie­ren? Wahr­schein­lich wür­de ich den Ort nicht an­ders emp­fin­den, aber …

ich hat­te ja so ein bauch­ge­fühl („pra­ten­ti­ös“, „dün­kel­haft“) ge­gen­über dem tro­pi­cal-is­land-text von an­drea die­ner (hier in den kom­men­ta­ren et­was aus­for­mu­liert und dis­ku­tiert), aber chris­toph kap­pes hat das, wie ich ges­tern erst ge­se­hen habe, noch­mal viel bes­ser auf den punkt ge­bracht und (in den kom­men­ta­ren) kom­ple­xer dis­ku­tiert als ich.


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  ju­li­are­da.eu: Das Leis­tungs­schutz­recht für Pres­se­ver­le­ger ist tot, es weiß es nur noch nicht

ich habs ja schon­mal ge­sagt, man muss der pi­ra­ten­par­tei für ju­lia re­das man­dat im EU-par­la­ment dank­bar sein. was sie tut — aber vor al­lem wie sie es re­gel­mäs­sig in ihr blog schreibt (oder schrei­ben lässt) — ist mit­un­ter das bes­te an po­li­tik-er­klär­bä­rin­nen­ar­beit die ich ken­ne. und am ran­de: stellt (wie ich) ei­nen dau­er­auf­trag für netz­po­li­tik aus, falls ihr es noch nicht ge­tan habt. ich glau­be das geld ist bei netz­po­li­tik.org ex­trem gut an­ge­legt (ab­ge­se­hen da­von, dass sie das geld für ihre ar­beit brau­chen).

Mein ganz be­son­de­rer Dank gilt

der Ab­ge­ord­ne­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges Re­na­te Kün­ast (Bünd­nis 90/Die Grü­nen) für die Be­auf­tra­gung des Gut­ach­tens des Wis­sen­schaft­li­chen Diens­tes Mar­kus Be­cke­dahl von Netz­po­li­tik.org für sei­ne In­for­ma­ti­ons­frei­heits­an­fra­ge an das Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­ri­um zur No­ti­fi­zie­rung des Leis­tungs­schutz­rechts für Pres­se­ver­le­ger Frag­den­staat.de und Ask­t­heeu für ihre groß­ar­ti­gen IFG-Platt­for­men.