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kurz­kri­tik les re­venants s02

felix schwenzel in gesehen

un­ge­fähr so be­un­ru­hi­gend und pa­ckend wie die ers­ten staf­feln von lost, aber mit nem 6000mal bes­se­ren ende.


the ex­pan­se s01e01 - s01e04

felix schwenzel in gesehen

staf­fel eins habe ich bis jetzt bis zur vier­ten fol­ge ge­se­hen und mag was ich sah. ein biss­chen batt­le­star ga­lac­ti­ca, ein biss­chen welt­raum-schmutz aus den frü­hen star-wars fil­men, ein hauch fi­re­fly und ein biss­chen to­tal re­call (90er jah­re ver­son).

gu­cke ich ger­ne wei­ter, die vier punk­te die ich für die ers­ten vier fol­gen ge­ben wür­de, habe ich we­gen des et­was kon­fu­sen pi­lo­ten erst­mal auf drei re­du­ziert.


[Wer­bung/be­zahl­tes Vi­deo] Glen­fid­dich

felix schwenzel

Wäh­rend un­se­res Schott­land­ur­laubs in die­sem Som­mer ha­ben wir vier Whis­ky­de­stil­le­rien be­sucht. Die letz­te und am pro­fes­sio­nells­ten or­ga­ni­sier­te Be­sich­ti­gungs­tour hat­ten wir bei Glen­fid­dich in Duff­town. Laut Wi­ki­pe­dia gibt es bei Glen­fid­dich seit 1969 ein Be­su­cher­zen­trum.

Glen­fid­dich Be­su­cher­zen­trum in Duff­town

Tat­säch­lich dürf­te so ein Be­su­cher­zen­trum und die Fä­hig­keit tau­sen­de In­ter­es­sier­te in den Whis­ky­pro­duk­ti­ons­pro­zess ein­zu­wei­hen, eine der ef­fek­tivs­ten Wer­be­mass­nah­men für Whis­ky sein.

Glen­fid­dich Be­su­cher­zen­trum in Duff­town

Beim Be­such ei­ner Whis­ky­de­stil­le­rie wird man nicht nur Zeu­ge der be­ein­dru­cken­den Land­schaft, in de­nen sich die meis­ten De­stil­le­rien fin­den, son­dern es bren­nen sich Ein­drü­cke, Ge­rü­che und Er­in­ne­run­gen ins Be­su­ch­er­hirn, die man Zu­hau­se je­der­zeit wie­der mit ei­nem Glas Whis­ky wach­ru­fen kann. Man könn­te sol­che De­stil­le­rie­tou­ren auch als Er­in­ne­rungs­im­plan­ta­tio­nen be­zeich­nen.


[Wer­be­block]
Glen­fid­dich hat mich ge­be­ten, die­ses Vi­deo und die­sen Link auf de­ren Face­book­sei­te in mei­nen Bei­trag ein­zu­bin­den. Da­für wer­de ich im Ge­gen­zug mit ei­nem Ho­no­rar be­zahlt.

do­cu­ment.wri­te('<scr'+'ipt type="text/ja­va­script" src="'+do­cu­ment.lo­ca­ti­on.pro­to­col+'//vi­deo.un­ru­ly­me­dia.com/wild­fi­re_634851058.js">');


Vor al­lem kann man den Be­su­chern aber Ge­schich­ten er­zäh­len. Aus­ser­halb der De­stil­le­rien er­zäh­len ei­nem die Schot­ten ger­ne Ge­schich­ten von El­fen oder von in El­fen ver­lieb­ten Clans­män­nern, in den De­stil­le­rien er­zäh­len sie vom An­teil der En­gel (An­gels Share), von Kopf-, Herz und Schweif­geis­tern (head, he­art and tail spi­rits), von der „Ver­mäh­lung“ von Fass­in­hal­ten, von Er­fah­rung und Hand­werks­kunst und von den vie­len al­ten und we­ni­gen neue­ren Tra­di­tio­nen. Wo­von sie ei­nem nur auf Nach­fra­ge er­zäh­len, sind Kalt­fil­te­rungs­pro­zes­se oder vom Zu­satz von Zu­cker­coleur.

Ei­gent­lich müss­ten ei­nem die Tour­gui­des auch gar nichts er­zäh­len, weil die Ge­rü­che der ver­schie­de­nen Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se so un­ver­gess­lich sind. Noch un­ver­gess­li­cher sind die Ge­rü­che in den La­ger­häu­sern, weil stän­dig De­stil­lat aus den Ei­chen­fäs­sern ent­weicht und die Hal­len mit ih­rem Aro­ma füllt („An­gels Share“). Die Ge­rü­che sind so um­wer­fend, dass man aus „Si­cher­heits­grün­den“, aus Angst die Be­su­cher könn­ten um­fal­len oder Ihre Ka­me­ra fal­len las­sen, Fo­tos der Brenn­bla­sen nur aus si­che­rer Ent­fer­nung er­laubt.

Brenn­bla­sen bei Glen­fid­dich

Was mir je­den­falls beim Be­such schot­ti­scher Whis­ky-De­stil­le­rien klar wur­de: Whis­ky­ge­schmack hängt zu ei­nem gros­sen Teil von As­so­zia­tio­nen und Er­in­ne­run­gen ab, oder pla­ka­ti­ver ge­sagt: Whis­ky­ge­schmack ist auch Kopf­ki­no. Des­halb möch­te ich je­der, die Whis­ky (noch) nicht mag oder den Ge­schmack von Whis­ky ver­bes­sern möch­te, ans Herz le­gen, nach Schott­land zu fah­ren und dort ein paar De­stil­le­rien zu be­su­chen. Am bes­ten im Som­mer, da ist das Kli­ma am an­ge­nehms­ten.

Stamm­baum der Fa­mi­lie Grant im Glen­fid­dich Be­su­cher­zen­trum

Glen­fid­dich ist laut Wi­ki­pe­dia die „letz­te“ schot­ti­sche Whis­ky-De­stil­le­rie, die sich noch im Be­sitz der Grün­der­fa­mi­lie be­fin­det. Laut Ei­gen­aus­sa­ge be­fin­det sich Glen­fid­dich „als eine der letz­ten Sin­gle Malt De­stil­le­rien noch im­mer voll­stän­dig in Fa­mi­li­en­be­sitz“.

Das heisst im Um­kehr­schluss na­tür­lich nicht, dass alle an­de­ren Whis­ky De­stil­le­rien in der Hand von mul­ti­na­tio­na­len Kon­zer­nen sind, son­dern le­dig­lich, dass die Grant-Fa­mi­lie es of­fen­bar über die Jahr­hun­der­te ziem­lich gut durch fi­nan­zi­el­le Eng­päs­se, Wirt­schafts- und Ab­satz­kri­sen ge­schafft hat. Nur ein Ge­gen­bei­spiel: die Ben­ro­mach-Whis­ky­bren­ne­rei be­fin­det sich nach vie­len Be­sit­zer­wech­seln im Fa­mi­li­en­be­sitz der Ur­quhart-Fa­mi­lie, die seit über 150 Jah­ren Sin­gle Malt Whis­kys ab­füllt und 1993 die Ben­ro­mach-Bren­ne­rei über­nahm.

Das Whis­ky-Jour­nal ist vor ein paar Jah­ren mal der Fra­ge nach­ge­gan­gen, wel­che De­stil­le­rien in Schott­land noch als „un­ab­hän­gig“ gel­ten könn­ten, das sind im­mer noch ei­ni­ge. Fun Fact am Ran­de: seit 2012 steht an der Spit­ze von Wil­liam Grant & Sons erst­mals kein Fa­mi­li­en­mit­glied mehr.

Eine Über­sicht der Be­sitz­ver­hält­nis­se schot­ti­scher und iri­scher De­stil­le­rien hat der Whis­ky Con­nais­seur kom­pi­liert.

Ab­ge­se­hen von den Be­sitz­ver­hält­nis­sen und der Ge­schich­te der ein­zel­nen Bren­ne­rei­en, lernt man über die Tra­di­tio­nen der schot­ti­schen Whis­ky­her­stel­lung na­tür­lich am bes­ten, wenn man sich ein­fach ein Glas Whis­ky ein­schenkt. Und mit Kopf­ki­no, Er­in­ne­run­gen an Schott­land- und Bren­ne­rei­be­su­che, ist es min­des­tens dop­pelt so an­re­gend.


Die­ser Ar­ti­kel ent­hält Gross- und Klein­buch­sta­ben, weil ich da­für von Glen­fid­dich be­zahlt wur­de („ge­spon­sert“). Aus­ser­dem ent­hält der Ar­ti­kel ein ge­ne­ri­sches Fe­mi­ni­num, Män­ner sind (na­tür­lich) mit­ge­meint.


müss­te jetzt wie­der ge­hen. da hab ich den code ei­nes word­press-em­beds ein­ko­piert, ver­öf­fent­licht und ver­ges­sen. der RSS-par­ser hat das wohl un­ge­fil­tert durch­ge­las­sen. jetzt ist der test­ar­ti­kel weg. sor­ry.


was will mir die kol­le­gin mit­tei­len? manch­mal kann ich ihre sub­ti­len si­gna­le nicht le­sen.


Photo by felix schwenzel in EsPresto AG. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

was will mir die kol­le­gin mit­tei­len? manch­mal kann ich ihre sub­ti­len si­gna­le nicht le­sen.


die hüt­ten auf dem weih­nachts­markt am schloss­platz hat of­fen­bar der grinch auf­ge­baut, um den markt von in­nen her­aus zu sa­bo­tie­ren. mir fiel das schon di­rekt nach dem auf­bau auf, dass die hüt­ten­mon­teu­re kei­ner­lei wert aufs sau­be­re aus­rich­ten leg­ten. en­fach zack die kis­te hin­ge­stellt, egal ob der un­ter­grund ge­ra­de ist oder nicht. jetzt droht dem weih­nachts­markt am schloss­platz ein kar­ten­haus­schick­sal, nur noch ver­zö­gert durch zwei lä­cher­li­che stütz­bälk­chen.

ein an­de­res weih­nachts­markt­phä­no­men: die zäu­nen sich alle ein, egal ob sie ein­tritt neh­men oder nicht. der weih­nachts­markt am schloss­platz muss­te des­halb so­gar not­aus­gangs­schil­der auf­hän­gen.


war­um ich the lef­to­vers so ger­ne moch­te

felix schwenzel in artikel

da­mon linde­l­of hat zwar das ende von lost ver­kackt, aber mit the lef­to­vers hat er sein meis­ter­stück ab­ge­lie­fert. mir ha­ben die bei­den ers­ten staf­feln sehr, sehr gut ge­fal­len. das lag glau­be ich vor al­lem dar­an, dass die se­rie vor am­bi­gui­tät nur so tropft.

vor­der­grün­dig geht es um ein mys­te­riö­ses er­eig­nis, das zwei pro­zent der welt­be­völ­ke­rung spur­los ver­schwin­den lässt. die ers­te staf­fel spielt drei jah­re nach die­ser „sud­den de­par­tu­re“, die zwei­te im dar­auf fol­gen­den jahr und zeigt, wie die üb­rig­ge­blie­be­nen men­schen (die lef­to­vers), mit ver­lust und der trau­er um­ge­hen. das wür­de an sich schon für ein paar staf­feln gute fern­seh­un­ter­hal­tung rei­chen.

durch die er­zäh­le­ri­sche di­stanz, also die be­schrei­bung ei­nes er­eig­nis­ses, das wir in der rea­li­tät und den me­di­en so noch nicht er­lebt ha­ben, kann die dar­stel­lung der trau­er, der ängs­te und dem um­gang da­mit, viel frei­er und zu­gäng­li­cher er­zählt wer­den, als wenn es sich um eine kon­kre­te, be­kann­te ka­ta­stro­phe han­deln wür­de. so ähn­lich funk­tio­nier­te ja auch star trek (oder von mir aus auch star wars): men­schen in ei­nem völ­lig an­de­ren kon­text dar­stel­len, um ei­nen di­stan­zier­ten, abs­tra­hier­ten blick auf de­ren und un­se­re ge­sell­schaft­li­che si­tua­ti­on zu wer­fen. star trek spielt in der zu­kunft, aber im kern geht es um ras­sis­mus, frem­den­hass, ethik und die su­che nach dem we­sen der mensch­lich­keit.

so ähn­lich funk­tio­nier­te für mich auch the lef­to­vers: eine re­flek­ti­on über das, was uns men­schen aus­macht, wie men­schen mit trau­er um­ge­hen und was mit ei­ner ge­sell­schaft pas­siert, die es nicht schafft mit ver­lus­ten, ängs­ten und trau­er um­zu­ge­hen.

zu­sätz­lich wen­det the lef­to­vers noch ei­nen er­zäh­le­ri­schen trick an, in­dem es mys­tery-ele­men­te in die ge­schich­ten ein­baut und sug­ge­riert, das al­les kön­ne ei­nen grund oder ei­nen sinn ha­ben. die zu­wen­dung zum über­na­tür­li­chen, die­se flucht ins spi­ri­tu­el­le wird in der se­rie mit kon­se­quen­ter am­bi­gui­tät oder am­bi­va­lenz dar­ge­stellt. man weiss nie, sind die men­schen die sich ins spi­ri­tu­el­le flüch­ten nun to­ta­le dep­pen oder wei­se hell­se­her? sind die weis­sa­ger und hei­ler, die an al­len ecken und kan­ten der se­ri­en­ge­sell­schaft auf­tau­chen, schwind­ler oder tat­säch­lich be­gabt? auch wenn die am­bi­gui­tät im lau­fe der zwei­ten staf­fel im­mer we­ni­ger wird und die se­rie zum staf­fel­en­de hin an­deu­tet, dass es in der se­ri­en­rea­li­tät tat­säch­lich das eine oder an­de­re über­na­tür­li­che phä­no­men gibt, kann man die er­eig­nis­se die die se­rie dar­stellt im­mer noch als psy­cho­lo­gi­sche oder phi­lo­so­phi­sche ana­lo­gien ver­ste­hen. man kann the lef­to­vers, wenn man so will, als pro­fa­ni­sier­te, fürs fern­seh­pu­bli­kum auf­be­rei­te­te c.-g.-jung-lehr­stun­de ver­ste­hen.

oder man kann eine ein­fa­che leh­re aus der se­rie zie­hen. in ei­ner der schlüs­sel­sze­ne am staf­fel­en­de un­ter­hal­ten sich zwei der haupt­fi­gu­ren über die jüngs­ten er­eig­nis­se:

john mur­phy: „i don’t un­der­stand what’s hap­pe­ning.“
ke­vin gar­vey: „me neither. [lan­ge pau­se] it’s ok.“

los­las­sen, die er­eig­nis­se ak­zep­tie­ren, wi­der­sprü­che aus­hal­ten, am­bi­gui­täts­to­le­rant le­ben. die wi­der­sprü­che die sich nicht auf­lö­sen las­sen wi­der­sprü­che sein las­sen, das un­er­klär­li­che ak­zep­tie­ren, then it’s ok.


die ganz be­son­de­re stär­ke von the lef­to­vers lag mei­ner mei­nung nach in der in­sze­nie­rung und er­zähl­wei­se. jede fol­ge hat­te mehr oder we­ni­ger das le­ben ei­ner der haupt­per­so­nen im fo­kus, er­zähl­te hin­ter­grün­de und er­eig­nis­se aus der ver­gan­gen­heit. die ein­zel­nen fol­gen wur­den auch nur grob chro­no­lo­gisch er­zählt, die meis­ten fol­gen wa­ren zeit­lich leicht ver­scho­ben und in­ein­an­der ver­keilt, vie­le er­eig­nis­se wur­den im­mer wie­der aus ver­schie­de­nen per­spek­ti­ven er­zählt und be­trach­tet. das führ­te am ende zu ei­nem et­was kla­re­ren bild, aber nie zu ei­nem ab­schluss oder zu ei­ner er­klä­rung der er­eig­nis­se.

wie das al­les über zehn fol­gen in der zwei­ten staf­fel zu­sam­men­ge­baut wur­de, fand ich ex­trem be­ein­dru­ckend. zu­sam­men­ge­hal­ten wur­de al­les von der im­mer wie­der­keh­ren­den me­lo­die von „whe­re is my mind“ von den pi­xies (you­tube-vi­deo).

ich blei­be da­bei, die zwei­te staf­fel lef­to­vers war mit das bes­te, was ich je im fern­se­hen ge­se­hen habe, auch wenn das staf­fel­en­de viel­leicht et­was pa­the­tisch war. aber ge­ra­de die et­was pa­the­ti­sche schluss­sze­ne soll­te na­tür­lich zei­gen: wenn du los­lässt und dei­ne in­ne­ren kon­flik­te löst, pas­sie­ren wun­der­ba­re din­ge.


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  kraut­re­por­ter.de: Aus­ge­lie­fert – Wie Piz­za.de und Lie­fer­held die Gas­tro­no­mie un­ter Druck set­zen   #

peer scha­der über die schwie­ri­gen be­din­gun­gen, die eine ko­ope­ra­ti­on mit lie­fer­por­ta­len für gas­tro­no­men be­deu­ten:

Zu­gleich la­gert De­li­very Hero das Ri­si­ko der On­line-Zah­lung voll­stän­dig an die Gas­tro­no­men aus. Wenn ein Be­stel­ler ein ge­ka­per­tes On­line-Kon­to oder eine ge­klau­te Kre­dit­kar­te be­nutzt, trägt das Ri­si­ko al­lei­ne das Re­stau­rant. In den Ver­trags­be­din­gun­gen heißt es wei­ter: „Der Pro­vi­si­ons­an­spruch vom An­bie­ter bleibt be­stehen.“ Das­sel­be gilt, wenn eine fer­ti­ge, un­be­zahl­te Be­stel­lung nicht aus­ge­lie­fert wer­den kann, weil etwa die Adres­se falsch an­ge­ge­ben wur­de. Der Gas­tro­nom bleibt auf den Kos­ten für Wa­ren, Zu­be­rei­tung und Lie­fe­rung sit­zen und muss oben­drauf noch Pro­vi­si­on für ei­nen nicht exis­tie­ren­den Um­satz be­zah­len.

War­um das so ist, will De­li­very Hero auf An­fra­ge nicht be­ant­wor­ten.

kaum hab ich mich dar­an ge­wöhnt bei lie­fer­por­ta­len zu be­stel­len, schon über­le­ge ich wie­der ganz alt­mo­disch zu wer­den:

Und wenn Sie wol­len, dass ihr Lieb­lings-Lie­fer-Ita­lie­ner oder der klei­ne Bur­ger­la­den um die Ecke in zwei Jah­ren auch noch da sind, dann ma­chen Sie doch mal was ganz Alt­mo­di­sches – und ru­fen für die nächs­te Be­stel­lung ein­fach dort an.

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  leit­me­di­um.de: Ein paar Über­le­gun­gen zur Kenn­zeich­nung von Wer­bung in (El­tern-)Blogs   #

sehr gute über­le­gun­gen und ein fa­zit, das den wich­tigs­ten punkt noch­mal raus­ar­bei­tet (her­vor­he­bung von mir):

Der Um­gang mit Wer­bung ist ein Lern­pro­zess. Vie­les habe ich selbst schon falsch ge­macht und wür­de es heu­te an­ders ma­chen. Manch­mal sind es auch ein­fach tech­ni­sche Hür­den, die zu neh­men sind. So kön­nen beim Wech­sel ei­nes Blog-The­mes un­be­merkt vor­her gut er­sicht­li­che „Wer­bung“-Hin­wei­se ver­schwin­den oder man ver­gisst, dass das Blog mo­bil oder im Feed­rea­der ganz an­ders dar­ge­stellt wird. Was zählt, ist hier die Be­reit­schaft, nach­zu­bes­sern und es eben in Zu­kunft bes­ser zu ma­chen.

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  bild­blog.de: 800 Euro für je­den: Me­di­en füh­ren Grund­ein­kom­men in Finn­land ein   #

ganz her­vor­ra­gen­de über­schrift. da drin steht be­reits al­les und man muss den ar­ti­kel gar nicht erst le­sen und sich un­nö­tig über re­cher­chefreie me­di­en auf­re­gen.

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  blog.flickr.net: The Sym­me­try of Ar­chi­tec­tu­re   #

schö­ne, sy­m­e­tri­sche bil­der von bau­ten.

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  npr.org: Ber­nie San­ders Has Stuck To The Same Mes­sa­ge For 40 Ye­ars   #

ich bin mir nicht ganz si­cher ob die über­schrift schmei­chelnd oder eher kri­tisch ge­meint ist.


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  thai-koch­schu­le-ber­lin.de: Be­triebs­fei­er in Meo’s Thai-Koch­schu­le

hier ha­ben wir ges­tern un­se­re weih­nachts­fei­er ge­fei­ert. „koch­schu­le“ ist et­was über­trie­ben, wir ha­ben zu­ta­ten zer­schnip­selt und meo bei der zu­be­rei­tung zu­ge­se­hen, ein biss­chen fri­tiert und ge­rührt. aber das es­sen war sen­sa­tio­nell le­cker. alle zu­ta­ten wa­ren bes­ter qua­li­tät, al­les, auch die cur­ries und sos­sen, wur­de frisch zu­be­rei­tet und das er­geb­nis war be­ein­dru­ckend und aus­ser­dem äus­serst fleisch­reich (von al­len gän­gen wur­den aber auch ve­ge­ta­ri­sche va­ri­an­ten für un­se­re drei ve­ge­ta­ri­er zu­be­rei­tet). die re­zep­te durf­ten wir nach dem es­sen auch alle aus­ge­druckt mit nach hau­se neh­men.

wenn’s im an­ge­schlos­se­nen re­stau­rant ähn­lich gut schmeckt, wo­von ich aus­ge­he, wür­de ich das re­stau­rant gleich mit­emp­feh­len. auf der web­sei­te hört sich das je­den­falls viel­ver­spre­chend an:

Ne­ben Ori­gi­nal Thai Home-Style Kit­chen wie sie die Thais lie­ben, ser­vie­ren wir ih­nen thai­län­di­sche Köst­lich­kei­ten. Selbst­ver­ständ­lich ohne Glut­amat, son­dern mit viel fri­schen Kräu­tern und Ge­wür­zen zu­be­rei­tet.

meo’s koch­schu­len­kü­che
ein paar der zu­ta­ten, aus dem rind­fleisch wur­de sa­lat (!)
es gab zur weih­nachts­fei­er kei­ne ver­let­zun­gen

@das­nuf hat auch ein paar fo­tos von un­se­rer weih­nachts­fei­er gein­sta­grammt.


Fir­men­weih­nachts­fei­er - wir ko­chen

das­nuf (@das­nuf14.12.2015 18:08


Ich glau­be, ich be­kom­me bald was zu es­sen

das­nuf (@das­nuf14.12.2015 19:37





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  Ein paar Über­le­gun­gen zur Kenn­zeich­nung von Wer­bung in (El­tern-)Blogs

leit­me­di­um:

Dis­clai­mer: Der fol­gen­de Bei­trag ist kei­ne ju­ris­ti­sche Be­ra­tung. Wer recht­li­che Fra­gen hat, soll­te im Zwei­fels­fall ei­nen An­walt kon­sul­tie­ren. Seit ei­ni­ger Zeit bin ich nun Blog­ge­rin­nen­gat­te von @fraum­ier­au , die mit ih­rem Blog ge­bor­gen-wach­sen.de eins der größ­ten deut­schen El­tern­blogs hat. In Zah­len be­deu­tet das , dass sie je nach Mo­nat über 300.000 Pa­ge­views und 120.000 Uni­que Vi­si­tors auf ihre Sei­te zieht - ne­ben et­li­chen In­ter­ak­tio­nen über Face­book, In­sta­gram und Twit­ter. Das Blog ist seit län­ge­rem ihre Ar­beit, bald er­scheint ihr gleich­na­mi­ges Buch zum Blog und sie nimmt Geld über Ko­ope­ra­tio­nen und Wer­be­ver­trä­ge ein.



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  am­nes­ty.ch: Ge­schich­ten, die Mut ma­chen: Frie­dens­pro­phet mit Ta­schen­rech­ner   #

ste­ven pin­ker:

Es be­gann da­mit, dass ich vor ein paar Jah­ren auf zwei er­staun­li­che Din­ge ge­stos­sen bin. Zum ei­nen er­fuhr ich, dass in frü­he­ren Stam­mes­krie­gen deut­lich mehr Men­schen star­ben als in den Krie­gen der Mo­der­ne, selbst als in den bei­den Welt­krie­gen. Na­tür­lich nicht in ab­so­lu­ten Zah­len, aber in Re­la­ti­on zur Ge­samt­be­völ­ke­rung. Das heisst: Frü­her war es wahr­schein­li­cher, im Krieg zu ster­ben. Zum an­de­ren lern­te ich, dass Mord­ra­ten enorm ge­sun­ken sind. Die Wahr­schein­lich­keit, er­mor­det zu wer­den, war im Mit­tel­al­ter und in der frü­hen Neu­zeit um ein Viel­fa­ches hö­her als im 20. Jahr­hun­dert. Und wir wis­sen na­tür­lich auch, dass es bar­ba­ri­sche Prak­ti­ken gab, die man über Jahr­hun­der­te als ganz selbst­ver­ständ­lich an­sah, aber ir­gend­wann ab­ge­schafft hat. Zum Bei­spiel Men­schen­op­fer, die Skla­ve­rei, das Ver­bren­nen von Ket­zern oder an­de­re sa­dis­ti­sche Hin­rich­tun­gen vor joh­len­dem Pu­bli­kum. Im De­zem­ber 2007 ver­öf­fent­lich­te ich dar­über ei­nen kur­zen Text in ei­nem In­ter­net­fo­rum. Die Über­schrift lau­te­te: «Was macht Sie op­ti­mis­tisch?» Die Re­ak­tio­nen wa­ren er­staun­lich.

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  zdf.de: Das Li­te­ra­ri­sche Quar­tett vom 11.12.2015   #

ex­tre­me lob­hud­de­lei von bov bjergs au­er­haus, das lei­der im­mer noch un­ge­le­sen auf mei­nem nacht­tisch liegt.

am ran­de: jetzt wo ich chris­ti­ne wes­ter­mann mal wie­der ge­se­hen habe, habe ich be­merkt, dass ich sie ein paar jah­re lang ver­misst habe. aus ver­schie­de­nen grün­den moch­te ich die letz­ten jah­re zim­mer frei nicht mehr se­hen, aber chris­ti­ne wes­ter­mann hät­te ich ab und zu mal an­se­hen sol­len.

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  hu­man­sof­ne­wyork.com: Yes­ter­day I got an email from Ed­ward Nor­ton, as­king if he could...   #

wun­der­ba­re ge­schich­te (wie so vie­le) von hu­man­sof­ne­wyork.com. aber die ge­schich­te des wis­sen­schaft­lers aus sy­ri­en ist mal wie­der be­son­ders wun­der­bar (und schreck­lich). lei­der sind die ge­schich­ten im­mer et­was ir­ri­tie­rend auf­ge­teilt, hier in chro­no­lo­gi­scher ord­nung:

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  vi­meo.com: Thurs­day Key­note Maciej Ce­g­low­ski - The Web­site Obe­si­ty Cri­sis   #

wei­te­rer wun­der­ba­rer vor­trag von maciej ce­g­low­ski. vor­he­ri­ge hin­wei­se auf sei­ne vor­trä­ge hier, hier und hier.

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  mo­ther­board.vice.com: Giz­mo­do and Wired Ap­par­ent­ly Ta­ken by Bit­co­in Crea­tor Hoax   #

die su­che nach sa­to­shi na­ka­mo­to ist ein biss­chen wie die su­che nach den hit­ler­ta­ge­bü­chern: völ­li­ger quatsch und je­des mal wenn eine pu­bli­ka­ti­on be­haup­tet: „wir ha­ben den ech­ten!“ pein­lich bis zum um­fal­len. hier sind die bis­he­ri­gen ver­su­che do­ku­men­tiert.

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  me­di­um.com/mat­ter: Be­au­ty Is Bro­ken   #

was schön­heit mit männ­li­chen be­sitz­an­sprü­chen zu tun hat.

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  ni­co­bruen­jes.de: Wie man eine schlech­te Web­ent­wick­ler­kon­fe­renz er­kennt   #

9. Die Kon­fe­renz fin­det in ei­nem Ho­tel statt.

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  ny­ti­mes.com: How To Prepa­re For An Ear­th­qua­ke   #

spoi­ler: leuch­ten und ne oran­ge­ne tril­ler­pfei­fe.

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  me­t­abe­ne.de: #342   #


oem­bed, word­press 4.4 und mein ei­ge­ner end­punkt

felix schwenzel in artikel

ich mag ein­bet­tun­gen ei­gent­lich nicht. auch wenn der ein­bett­code, den zum bei­spiel twit­ter vor­schlägt, gar ncht mal so schlecht ist:

der code ren­dert ein zi­tat (<block­quo­te>) mit ei­ner ur­he­ber­an­ga­be und ei­nem link zum ori­gi­nal. da­mit ist er auch in RSS-feeds les­bar, bzw. ohne ja­va­script. das ja­va­script das an den code un­ten ge­hängt ist, rei­chert das zi­tat mit CSS-sti­len und dem bild an, so dass aus dem hier

Ich be­nut­ze das alte und das neue Twit­ter noch par­al­lel. pic.twit­ter.com/jAKxoZ2x7S

— Ahoi Pol­loi (@ahoi_pol­loi) No­vem­ber 3, 2015

das hier wird:

zwei din­ge ge­fal­len mir an dem of­fi­zi­el­len em­bedcode von twit­ter nicht: die links sind nicht im klar­text, son­dern per t.co-ge­kürzt und even­tu­ell an den tweet ge­häng­te bil­der feh­len. des­halb habe ich mir mei­nen ei­ge­nen ein­bett­code ge­baut, der die­se bei­den nach­tei­le aus­bü­gelt. so sieht eine sol­che ein­bet­tung dann aus:

Ich be­nut­ze das alte und das neue Twit­ter noch par­al­lel. pic.twit­ter.com/jAKxoZ2x7S

Ahoi Pol­loi (@ahoi_pol­loi03.11.2015 18:02

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 01.12.2015 09:25)


der vor­teil des off­zi­el­len twit­ter-em­bedcodes ist na­tür­lich sei­ne ein­fach­heit. das HTML-ge­raf­fel oben muss man in mo­der­nen CMS gar nicht ko­pie­ren und ein­set­zen, in der re­gel reicht es aus, die tweet-URL zu ko­pie­ren und in den CMS-edi­tor ein­zu­set­zen. das CMS holt sich dann bei twit­ter den ein­bett­code und wan­delt die URL selbst um. das funk­tio­niert mit den meis­ten platt­for­men so, in­sta­gram, you­tube, tumb­lr und, seit word­press 4.4, auch mit x-be­lie­bi­gen word­press-blogs.

wenn ich bei­spiels­wei­se die­se url (http://no­tiz­blog.org/2015/12/07/10-jah­re-no­tiz­blog/) in den word­press-4.4-edi­tor ko­pie­re, macht word­press das hier draus:

tech­nisch ist das al­les das glei­che, näm­lich oem­bed. das CMS schaut in ei­ner lis­te oder auf der sei­te selbst nach, ob die site ei­nen oem­bed-end­punkt hat und fragt den dann nach dem ein­bett­code.

me­di­um.com hat sich hier üb­ri­gens eine ex­tra­wurst ge­bra­ten, sie bie­ten ech­te, na­ti­ve em­beds nur für twit­ter an, bzw. be­nutzt für you­tube ei­nen et­was mo­di­fi­zier­ten play­er, der bei ak­ti­vier­ter do-not-track-an­wei­sung im brow­ser erst ei­nen OK-klick be­nö­tigt, be­vor er na­tiv ge­la­den wird.

für alle an­de­ren em­beds be­nutzt me­di­um.com ei­nen ei­ge­nen ein­bett­me­cha­nis­mus, der sich ti­tel, ar­ti­kel­bild und die kurz­be­schrei­bung di­rekt bei der ein­ge­bet­te­ten URL holt. da­mit funk­tio­niert die ein­bet­tung im prin­zip von je­der be­lie­bi­gen web­sei­te.


wie ge­sagt, ich be­nut­ze auf wir­res.net, so gut es geht, ei­ge­ne ein­bett­codes, die man zum bei­spiel auf mei­ner fa­vo­ri­ten­sei­te se­hen kann. das html er­zeu­ge ich mir au­to­ma­tisch oder semi-au­to­ma­tisch, vor al­lem, da­mit ein­bet­tun­gen auch ohne ja­va­script und ohne das la­den von tra­ckern oder scrip­ten der ori­gi­nal­sei­ten funk­tio­nie­ren — und vor al­lem auch im RSS-rea­der an­stän­dig an­ge­zeigt wird. das gilt auch für alle you­tube-vi­de­os, die ich hier ein­bet­te (ähn­lich wie bei me­di­um.com, sie­he oben) und funk­tio­niert ana­log zu oem­bed: ich fra­ge, wie oem­bed, alle mög­li­chen APIs ab, nut­ze aber eben de­ren vor­ge­schla­ge­nen, tra­cker- und script-in­fi­zier­ten ein­ebtt­codes nicht, son­dern selbst­ge­bau­te.

trotz­dem möch­te ich aber beim ein­bett­spiel mit­spie­len, vor al­lem jetzt, wo word­press mit der 4.4-ver­si­on das so ein­fach ge­macht hat ei­ge­ne in­hal­te ein­bett­bar zu ma­chen und be­lie­bi­ge an­de­re in­hal­te (von word­press 4.4-nut­ze­rin­nen) ein­zu­bet­ten.

also hab ich mir ges­tern ei­nen oem­bed-end­punkt selbst ge­schrie­ben (code hier auf git­hub) — auf wir­res.net läuft ja be­kannt­lich kein word­press.

das script funk­tio­niert mit al­len vie­len sites, die mf2-mi­cro­for­ma­te be­nut­zen, in­dem es die sei­te nach mi­cro­for­ma­ten ab­sucht und aus den da­ten eine oem­bed-ant­wort, bzw. ei­nen em­bedcode baut. bei­spie­le:

weil im kopf al­ler wir­res.net-ar­ti­kel die­se zei­le steht, kön­nen oem­bed-fä­hi­ge cli­ents (CMS) den oem­bed-end­punkt selbst fin­den:

da­mit klappt dann im prin­zip auch das ein­bet­ten von wir­res.net-ar­ti­keln in word­press ≥ 4.4





word­press traut x-be­lie­bi­gen blogs al­ler­dings nicht über den weg. nur oem­bed-an­bie­ter die in der word­press-ei­ge­nen weis­sen-lis­te ste­hen, dür­fen if­rames nut­zen die auch links aus­ser­halb ih­rer selbst öff­nen dür­fen. word­press sand­bo­xed aus si­cher­heits­grün­den if­rames von al­len oem­bed-an­bie­tern, die nicht in der lis­te sind. da­mit, wuss­te ich vor­her auch nicht, sind vie­le fea­tures wie po­pups oder ein­fa­che links ins ak­tu­el­le, obe­re fens­ter („_top“) nicht mehr mög­lich. word­press um­geht das, in­dem es if­rames mit ei­nem „se­cret“, also pass­wort ver­sieht und wenn der if­rame die­ses se­cret aus­le­sen kann, kön­nen sich der if­rame und die ein­bet­ten­de sei­te nach­rich­ten schi­cken. so kann dann via ja­va­script wie­der auf links in den ein­ge­bet­te­ten if­rames ge­klickt wer­den. al­ler­dings mit der ein­schrän­kung, dass nur auf die do­main auf der der if­rame liegt ge­linkt wer­den darf. des­halb habe ich in mei­nen if­rame ja­va­script-code aus dem word­press-core ko­piert, der die­se kom­mu­ni­ka­ti­on mit der ein­bet­ten­den sei­te über­nimmt und den ge­san­box­ten em­bed erst klick­bar macht.

hört sich kom­pli­ziert an und is­ses auch. im prin­zip könn­te jede web­site (mit mi­cro­for­ma­ten) mei­nen oem­bed-end­punkt be­nut­zen und sich von ihm em­beds und if­rames mit ei­nem teaser er­zeu­gen las­sen, aber die­se wä­ren dann (in word­press) nicht klick­bar, weil der word­press-code dar­auf be­steht, dass if­rame-quel­le und link-ziel auf der glei­chen do­main lie­gen. wer also kein word­press hat und mei­nen oem­bed-end­punkt be­nut­zen will, muss ihn sich also auf der ei­ge­nen site in­stal­lie­ren.

das aus­es­hen der em­beds ori­en­tiert sich (of­fen­sicht­lich) an den twit­ter-cards, die twit­ter ge­le­gent­lich un­ter tweets an­zeigt, um eine vor­schau auf ei­nen link zu vi­sua­li­sie­ren. das HTML und CSS ist gröss­ten­teils von twit­ter aus­ge­lie­hen, bis mir eine bes­se­re lö­sung ein­fällt.

der code ist al­les an­de­re als ele­gant und ist stark ver­bes­se­rungs­wür­dig. es soll aber auch nicht mehr als ein ers­ter ver­such, eine klei­ne stu­die sein.


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  10 Jah­re no­tiz­Blog

Mat­thi­as Pfef­fer­le:

Die Do­main no­tiz­blog.org hab ich zwar schon seit dem 30.05.2005 aber mei­nen ers­ten (le­gen­dä­ren) Blog­post schrieb ich ex­akt vor 10 Jah­ren! Ich habe in den ers­ten Jah­ren zwar auch viel Blöd­sinn pro­du­ziert, aber letzt­end­lich bin ich ganz zu­frie­den und habe mei­nem Blog so­gar eine gan­ze Men­ge zu ver­dan­ken! Die Idee zu blog­gen kam wäh­rend mei­nes Stu­di­ums. Zum Ei­nen weil es hipp/Web2.0 war und zum An­de­ren um mich et­was mehr in die Ma­te­rie bzw. in neue Web-Tech­no­lo­gien ein­zu­ar­bei­ten. Al­lei­ne die Tat­sa­che dass es ein „Frem­der" le­sen könn­te, soll­te Mo­ti­va­ti­on ge­nug sein, nicht über Din­ge zu schrei­ben, die ich nicht bis ins kleins­te De­tail ver­stan­den habe.


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  Bridgy stats up­date

Ryan Bar­rett:

It's been over a year sin­ce I last com­pi­led usa­ge sta­tis­tics for Bridgy, our litt­le In­die­Web side pro­ject, and In­die­Web­Camp SF last week was good mo­ti­va­ti­on to up­date them. Here they are! The pat­terns are broad­ly the same as last year, so I won't be­la­bor the ob­vious. A few high le­vel thoughts: I think user growth is rough­ly li­ne­ar, not po­ly­no­mi­al or ex­po­nen­ti­al, but it's hard to say. It looks like it's a bunch of small asym­pto­tic cur­ves, each one star­ted by a PR boost so­me­whe­re or other. In any case, we'­re ad­ding ~150 users per month right now.