alles

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  spie­gel.de: Ama­zon: Wie der Kon­zern den Ebook-Markt er­obert
er­staun­lich dif­fe­ren­zier­tes stück über ama­zon auf spie­gel on­line von chris­ti­an ri­ckens. im text steht zwar nicht all­zu viel neu­es drin, aber al­lein dass der text dif­fe­ren­ziert ist und meh­re­re fa­cet­ten zeigt hat mich er­staunt. was an sich schon wie­der er­staun­lich ist.


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  mspr0.de: Mer­kels Dis­con­nect

ex­trem gute ana­ly­se von mi­cha­el see­mann zu mer­kels strei­chel­de­sas­ter. ich stim­me nicht bei al­len schluss­fol­ge­run­gen zu, vor al­lem glau­be ich, dass wir alle un­ter hef­ti­gem dis­con­nect lei­den. wir sind min­des­tens ge­nau­so dis­con­nec­ted und hilf­los ge­gen­über dem flücht­lings­lei­den wie mer­kel — und vor al­lem sind wir (lei­der) alle ge­nau­so weit von prag­ma­ti­schen lö­sun­gen ent­fernt, wie vor 10 oder 20 jah­ren. ich kann mich je­den­falls nicht dar­an er­in­nern, dass die rot-grü­ne ko­ali­ti­on vor ein paar jah­ren mensch­li­che­re po­li­ti­sche lö­sun­gen zum um­gang mit flücht­lin­gen vor­ge­schla­gen oder durch­ge­setzt hät­te, ge­schwei­ge denn, dass es da­mals ei­nen ab­schie­be­stopp oder eine lo­cke­rung der asyl- und blei­be­recht­re­geln ge­ge­ben hät­te.

das eine ist, sich über mer­kel lus­tig zu ma­chen und die wi­der­sprüch­lich­kei­ten in die sie sich stän­dig ver­strickt her­aus­zu­ar­bei­ten, aber mit dem fin­ger auf mer­kel zu zei­gen und zu im­pli­zie­ren es läge in ih­rer hand der deut­schen flücht­lings­po­li­tik und al­len ein­wan­de­rungs­fra­gen mit den rich­ti­gen po­li­ti­schen ent­schei­dun­gen ein mensch­li­ches ant­litz zu ver­lei­hen, ist zu ein­fach ge­dacht. ich sehe hier auch ein bru­ta­les ver­sa­gen von uns al­len, als ge­sell­schaft, als ein­zel­ne.

ge­nau wie an­ge­la mer­kel, lei­den und füh­len wir beim sicht­bar­wer­den von ein­zel­schick­sa­len mit — und wie mer­kel sind wir über­for­dert, wenn wir kon­kre­te po­li­ti­sche lö­sun­gen nen­nen sol­len. wir schaf­fen es ja selbst kaum, men­schen die seit ge­ne­ra­tio­nen hier le­ben als deut­sche zu se­hen — ohne je­des mal ein­schrän­kun­gen hin­ter­her­zu­schi­cken, die die wor­te mi­gra­ti­on oder her­kunft ent­hal­ten.


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  bo­ing­bo­ing.net: Ex­cel­lent mas­hup: “It's a Mad Mad Mad Max Fury Road”
äus­serst ir­ri­tie­ren­des vi­deo.

Vimeo Video Vorschaubild
vimeo-video laden, info, direktlink


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  spie­gel.de: Heu­te in den Feuil­le­tons: John­ny Cash, Ar­nulf Ba­ring, Be­schnei­dung

die per­len­tau­cher muss ich auch mal lo­ben. ein­fach so. ich be­kom­me zwar nur so die hälf­te ih­rer ar­beit mit, weil sie mei­nen, dass ein ge­kürz­ter RSS-feed vor­teil­haft für sie wäre, aber manch­mal klick ich mich dann doch durch. in die­sem fall al­ler­dings auf­grund ei­ner face­book-emp­feh­lung. den link zum ar­nulf-ba­ring-in­ter­view, in dem er ein paar pro­ble­me der wäh­rungs­uni­on an­geb­lich vor­aus­sah, mag ich hier nicht pos­ten, in dem in­ter­view das die per­len­tau­cher ver­lin­ken steht mir dann doch zu viel kru­der, erz-kon­ser­va­ti­ver kack­scheiss. den link auf fo­tos von ei­nem pro­jekt von MVRDV wie­der­ho­le ich al­ler­dings ger­ne.


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  hei­se.de: Wer­be­blo­cker: „Ad­ware ist Mal­wa­re mit ei­ner Rechts­ab­tei­lung“
hef­ti­ge es­ka­la­ti­on an der wer­be­front:

Scharf an­ge­ge­gan­gen wur­de Ad­kis­son von Roi Car­thy vom is­rae­li­schen Un­ter­neh­men „Shi­ne“, das Wer­be­blo­cker in der In­fra­struk­tur von Mo­bil­pro­vi­dern in­stal­lie­ren will. Er por­trai­tier­te die On­line-Wer­be­bran­che als ma­fiö­se In­dus­trie, die nur Scha­den an­rich­te: „Wir ha­ben fest­ge­stellt, dass Wer­bung die Nut­zer mehr be­ein­träch­tigt als Vi­ren“, sag­te Car­thy. Des­halb sei die als Anti-Vi­ren-Spe­zia­list ge­star­te­te Fir­ma auf Ad­blo­cking um­ge­stie­gen. „Ad­ware ist Mal­wa­re mit ei­ner Rechts­ab­tei­lung“, schimpf­te Car­thy. Die Adt­ech-Fir­men kämpf­ten mit Fach­leu­ten auf NSA-Ni­veau ge­gen die In­ter­es­sen der nor­ma­len Nut­zer.

und lei­der ist da was dran. was mich je­den­falls er­staunt, ist die ag­gres­si­vi­tät mit der die wer­be­an­bie­ter vor­ge­hen — aber auch die an­bie­ter von wer­be­blo­ckern. am ende ver­lie­ren alle, weil, vor lau­ter rum­go­ckelei, nie­mand in­ter­es­se an kon­struk­ti­ven, ver­nünf­ti­gen lö­sun­gen hat.


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  jour­nel­le.de: „Nimm das Weiß­brot, Du Lu­der“ oder als das Es­sen dre­ckig wur­de

ich fas­se das mal mit mei­nen wor­ten zu­sam­men, was jour­nel­le hier ge­schrie­ben hat: steckt euch eure diä­ten, de­tox-ku­ren und eu­ren fit­ness­wahn doch in den arsch. jour­nel­le’s text nimmt auch sehr schön be­zug auf die­se lang-lese-emp­feh­lung von ges­tern.


acht jah­re alt, liest sich aber als wäre es ges­tern ge­we­sen. (mit dem un­ter­schied, dass ich frü­her wit­zi­ger war.) wir­res.net/4279



— bist du auch bei snap­chat?
— wer ist fett?


(wer für you­tuber ver­ständ­nis auf­bringt, wenn sie sich in ei­ner neu­en si­tua­ti­on un­be­hol­fen an­stel­len, der soll­te das auch für po­li­ti­ker tun)

Mar­kus Spath (@hackr16.07.2015 11:36


ich. ich les das für dich.


Photo by felix schwenzel in Gendarmenmarkt Berlin. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

wie vor 100 jah­ren: schank­wir­te und mu­si­kan­ten schrei­en sich auf dem gen­dar­men­markt an.


link­samm­lung vom 16.07.2015

felix schwenzel

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  theawl.com: The Pix­ar Theo­ry of La­bor

vor ein paar ta­gen habe ich the awl mei­nem RSS-rea­der hin­zu­ge­fügt und es noch nicht be­reut (the awl wur­de mir von the ver­ge emp­foh­len). die ar­ti­kel­aus­wahl dort ist gran­di­os. wet­ter-be­spre­chun­gen, na­tur­ka­ta­stro­phen­be­spre­chun­gen (be­vor sie pas­sie­ren) und, zum bei­spiel, die bes­te true de­tec­ti­ve ri­di­küli­sie­rung die vor­stell­bar ist (durchs nach­er­zäh­len von sze­nen).

die­ser link geht aber zu ei­nem klu­gen, sehr lan­gen ar­ti­kel über die fra­ge, wie sehr die nar­ra­ti­ve von pix­ar ka­pi­ta­lis­tisch durch­wo­ben sind, oder wie digg.com das zu­sam­men­fasst:

In film af­ter film, Pix­ar pres­ents nar­ra­ti­ves chief­ly con­cer­ned with cha­rac­ters try­ing to be the best at what they do, or other­wi­se pro­ve their useful­ness.

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 16.07.2015 06:20)


„grau-bei­ger Ster­be­flan­nel“ — al­lein we­gen die­ser (und an­de­rer) wor­te muss man @ma­thi­as­ri­chel’s text lie­ben: „Die har­mo­ni­sier­te Re­pu­blik – War­um wir un­be­weg­lich blei­ben wol­len

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 15.07.2015 18:20)


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  welt.de: BMW 3er: So so­zi­al in­te­gra­tiv ist der E30

was für ein quatsch:

Ulf Po­s­ch­ardt: Wel­cher BMW hat Sie als Ers­ter be­geis­tert und war­um?

Pe­ter Rich­ter: Als Kind na­tür­lich der M1, ty­pi­sches Au­to­quar­tett-Auto, der böse Ge­gen­spie­ler des Su­per­ste­chers. Im wirk­li­chen Le­ben aber der E30. Der 80er-Jah­re-Drei­er. Das war also die Schuld des De­signs von Claus Lu­the und sei­nes Vor­gän­gers Paul Bracq. Da­nach fand ich da­mals aber auch den Rest der Fa­mi­lie sehr at­trak­tiv. Den Fün­fer vor al­lem. Heu­te noch über­le­ge ich manch­mal, ob ich mir mal den Sie­be­ner kau­fen soll, wie er auf dem Co­ver von "Head On" der Band Die Haut zu se­hen ist. Ich glau­be, in so ei­nem habe ich vor Jah­ren mal Rai­nald Goetz im Rück­spie­gel auf­tau­chen se­hen, der Wa­gen war weiß, ein dra­ma­tisch schö­nes Bild.

ein dra­ma­tisch be­scheu­er­tes in­ter­view. ok, ok, nach hin­ten hin wird’s noch ganz wit­zig, wenn pe­ter rich­ter psy­cho­lo­gi­siert:

Pe­ter Rich­ter: Mit Ramm­stein ver­bin­det mich vor al­lem die Vor­ge­schich­te, die Er­fah­rung von Punk in der DDR. Ich muss die jetzt nicht täg­lich hö­ren, um mich trotz­dem dar­an zu freu­en, dass die in der Re­zep­ti­on of­fen­sicht­lich ge­nau­so funk­tio­nie­ren wie Drei­er-BMWs: Man selbst durch­schaut selbst­ver­ständ­lich das Gan­ze, fin­det es viel­leicht so­gar auch ganz un­ter­halt­sam, hat aber schwers­te Be­den­ken ge­gen­über Ge­sin­nung und Ge­sit­tung al­ler an­de­ren. Was für ein Pa­ter­na­lis­mus.

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 15.07.2015 11:29)


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  tech­dirt.com: Go­vern­ment Disp­lea­ses Jour­na­lists Who Rely On FOIA Re­quests With Plan To Re­lease Do­cu­ments 'To All' Si­mul­ta­neous­ly

tim cus­hing, an­ge­nehm dif­fe­ren­ziert, über die idee der ame­ri­ka­ni­schen re­gie­rung free­dom-of-in­for­ma­ti­on-an­fra­gen nicht nur dem fra­ge­stel­ler zu be­ant­wor­ten, son­dern die do­ku­men­te für alle zu ver­öf­fent­li­chen. ei­ni­ge jour­na­lis­ten sind be­sorgt, dass ih­nen da­mit die mög­lich­keit ex­klu­si­ve sto­ries zu ver­öf­fent­li­chen ge­nom­men wer­den könn­te, aber tim cus­hing meint (zu recht, wie ich glau­be) dass dem öf­fent­li­chen in­ter­es­se mit ei­nem sol­chen vor­ge­hen un­ter um­stän­den bes­ser ge­dient ist.

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 15.07.2015 06:49)


I feel like Prime Day has lost all mea­ning and be­co­me to­tal­ly com­mer­cia­li­zed.

Ja­mes Led­bet­ter (@jled­bet­ter16.07.2015 1:55

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 16.07.2015 06:04)

First high re­so­lu­ti­on image of Plu­to cau­ses con­cern: pic.twit­ter.com/ZVIT0BEFX6

R Paul Wil­son (@rpaul­wil­son14.07.2015 18:45

(ur­sprüng­lich ver­öf­fent­licht am 15.07.2015 09:32)


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  theawl.com: The Pix­ar Theo­ry of La­bor

vor ein paar ta­gen habe ich the awl mei­nem RSS-rea­der hin­zu­ge­fügt und es noch nicht be­reut (the awl wur­de mir von the ver­ge emp­foh­len). die ar­ti­kel­aus­wahl dort ist gran­di­os. wet­ter-be­spre­chun­gen, na­tur­ka­ta­stro­phen­be­spre­chun­gen (be­vor sie pas­sie­ren) und, zum bei­spiel, die bes­te true de­tec­ti­ve ri­di­küli­sie­rung die vor­stell­bar ist (durchs nach­er­zäh­len von sze­nen).

die­ser link geht aber zu ei­nem klu­gen, sehr lan­gen ar­ti­kel über die fra­ge, wie sehr die nar­ra­ti­ve von pix­ar ka­pi­ta­lis­tisch durch­wo­ben sind, oder wie digg.com das zu­sam­men­fasst:

In film af­ter film, Pix­ar pres­ents nar­ra­ti­ves chief­ly con­cer­ned with cha­rac­ters try­ing to be the best at what they do, or other­wi­se pro­ve their useful­ness.


I feel like Prime Day has lost all mea­ning and be­co­me to­tal­ly com­mer­cia­li­zed.

Ja­mes Led­bet­ter (@jled­bet­ter16.07.2015 1:55


nach­trag ex­pe­dia: hap­py end

felix schwenzel

nach­trag zu die­sem ar­ti­kel: „ex­pe­dia emp­fiehlt uns lie­ber di­rekt zu bu­chen, als über ex­pe­dia

ex­pe­dia hat sich nach dem ar­ti­kel zu­nächst per twit­ter bei uns ge­mel­det und dort hat das „twit­ter-team“ dann (vor knapp ei­ner wo­che) ver­spro­chen das „an das team“ wei­ter­zu­ge­ben, „um zu schau­en was da schief ge­lau­fen ist“ und uns „be­züg­lich der Rück­erstat­tung der Mehr­kos­ten be­hilf­lich“ zu sein.

ges­tern mel­de­te sich dann ein mit­ar­bei­ter der ex­pe­dia „Prio­ri­ty Cus­to­mer Care“ und stell­te noch­mal ein paar nach­fra­gen, die ich be­ant­wor­te­te. mich in­ter­es­sier­te aus­ser­dem, wie das ge­ne­rel­le vor­ge­hen von ex­pe­dia ist, wenn pro­ble­me bei der um­bu­chung auf­trä­ten, ob ex­pe­dia das grund­sätz­lich auf die kun­den ab­wälzt oder ob man sich in der re­gel für eine um­bu­chung ei­ner un­ter­kunft ver­ant­wort­lich fühlt.

die ur­sprüng­li­chen fra­gen, vor al­lem die der rück­erstat­tung von den zu­sätz­li­chen über­nach­tungs­kos­ten die durch die um­bu­chung ent­stan­den, wur­den uns heu­te sehr be­frie­di­gend be­ant­wor­tet: ex­pe­dia zahlt uns die mehr­kos­ten und wir müs­sen uns nicht beim ver­mitt­ler evii­vo selbst dar­um be­mü­hen. auch die be­reits an ex­pe­dia ge­zahl­ten über­nach­tungs­kos­ten wer­den uns zu­rück­be­zahlt. die ant­wort der ex­pe­dia „Prio­ri­ty Cus­to­mer Care“ war su­per pro­fes­sio­nell und höf­lich, aber die ant­wort auf mei­ne fra­ge oben lei­der et­was aus­wei­chend. aber im­mer­hin ist fest­zu­hal­ten:

In Fäl­len von Über­bu­chun­gen bucht Ex­pe­dia eine Er­satz­un­ter­kunft ohne Mehr­kos­ten in Ab­spra­che mit den Kun­den.

dass das bei uns nicht ge­klappt hat wur­de uns in der mail da­mit er­klärt, dass es durch die „ge­mein­sa­men Ver­triebs­struk­tur“ von ex­pe­dia mit evii­vo zu ei­ner „be­dau­er­li­chen Ver­zö­ge­rung“ kam. über­set­zen wür­de ich das mit: „wir hat­ten kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­ble­men auf meh­re­ren ebe­nen.“

so er­freu­lich ich das er­geb­nis in die­sem fall fin­de — uns ent­ste­hen kei­ne mehr­kos­ten, wir ha­ben eine un­ter­kunft, die kun­den­be­treu­ung ver­sprach uns zu­sätz­lich zu den er­stat­te­ten kos­ten ei­nen gut­schein aus­zu­stel­len — so be­dau­er­lich fin­de ich zwei aspek­te:

ers­tens: die kom­mu­ni­ka­ti­on mit den kun­den über web­sei­te und sup­port ist al­les an­de­re als ein­deu­tig — man weiss nie ge­nau wo man dran ist, was ex­pe­dia denn nun ex­akt bie­tet oder um was man sich dort küm­mert. auch der be­rech­tig­te ein­wand von sven diet­rich mal ei­nen blick in ex­pe­dia AGB zu wer­fen („[Ex­pe­dia] ist, wie alle an­de­ren auch, nur ein Ver­mitt­ler“) war nicht hilf­reich. denn wäre das so, gäbe es aus mei­ner sicht kei­nen grund bei ex­pe­dia zu bu­chen, son­dern ex­pe­dia wäre dann wohl nur als preis­ver­zeich­nis und such­ma­schi­ne zu nut­zen, um an­schlies­send di­rekt zu bu­chen. aber so wie es aus­sieht ver­mit­telt ex­pe­dia of­fen­bar auch zwi­schen den par­tei­en — wenn man ge­nug lärm macht. was di­rekt zum zwei­ten aspekt führt:

die es­ka­la­ti­on bis zur lö­sung war für bei­de par­tei­en enorm müh­sam. die bei­fah­re­rin hat über wo­chen re­gel­mäs­sig mit dem kun­den­dienst te­le­fo­niert und ge­mailt, ich habe, als es dort nicht mehr wei­ter­ging, drü­ber ge­bloggt und get­wit­tert. dann muss­te erst das twit­ter so­cial me­dia team ak­tiv wer­den, bis sich je­mand mel­de­te, der aus­rei­chend zeit und ent­schei­dungs­frei­raum hat­te um das pro­blem zu lö­sen. das gan­ze zog sich fast über drei wo­chen hin.

ich ver­ste­he dass ex­pe­dia hier ein biss­chen zwi­schen den stüh­len sass, weil un­ser ur­sprüng­li­ches bed and break­fast sich eben über evii­vo als mit­tels­mann ver­mit­teln liess und mög­li­cher­wei­se tat­säch­lich evii­vo das haupt­pro­blem beim lö­sungs­fin­den war, aber es bleibt das dump­fe ge­fühl, dass ex­pe­dia erst dann in den „prio­ri­ty-mo­dus“ schal­tet, wenn die an­zahl der twit­ter-fol­lower, face­book-freun­de oder der goog­le-pa­ge­rank des be­schwer­de­füh­rers ein be­stimm­tes le­vel hat.

so oder so, ich muss mich jetzt lei­der schon wie­der bei ei­nem so­cial-me­dia-team be­dan­ken (vor 4 mo­na­ten hab ich mich bei @o2de be­dankt): vie­len dank ans @ex­pe­dia­de-team für das auf­neh­men des fa­dens und für das wei­ter­lei­ten an die rich­ti­gen stel­len.


„grau-bei­ger Ster­be­flan­nel“ — al­lein we­gen die­ser (und an­de­rer) wor­te muss man @ma­thi­as­ri­chel’s text lie­ben: „Die har­mo­ni­sier­te Re­pu­blik – War­um wir un­be­weg­lich blei­ben wol­len


o.j. simpson sitzt we­gen raub­über­falls ver­ur­teilt seit 2008 im knast. ich glau­be nicht, dass er dort we­gen ei­nes frei­spruchs sitzt.


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  con­nec­ted.tan­te.cc: Noch­mal Di­stanz

viel­leicht ganz pas­send zu dem text von hos­sein der­akhs­han. jür­gen ge­u­ter:

Grün­dungs­my­then und Ur­sprungs­uto­pien sind wich­tig um et­was neu­em ge­nug Schwung mit­zu­ge­ben, dass es eine Chan­ce hat, ge­nug Fahrt auf­zu­neh­men, Men­schen zu be­geis­tern. Aber ir­gend­wann ist der Punkt er­reicht, an dem die al­ten Er­zäh­lun­gen ins Re­gal ge­stellt und durch neue, an­ge­mes­se­ne­re Kon­zep­te er­setzt wer­den müs­sen. Lei­der sto­ßen nur all zu vie­le der Diens­te und Platt­for­men, die wir alle täg­lich nut­zen ins Horn der al­ten My­then.


FUCK­ING BRIL­LI­ANT: echoch­am­ber.js by @tesst­horn­ton

"com­men­ting wi­t­hout the comm­ents"
git­hub.com/tes­s­alt/echo-c… pic.twit­ter.com/qEA­k­E­pyNMw

ash­ley wil­liams (@ag_dubs14.07.2015 23:20