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Lorraine spent thirty eight years as a high school guidance counselor in Pitts­burgh. This video is about what she wishes someone had told her before she turned seventy. Recorded January 2026 at age ninety two.

sich mit dem altern, mit dem tod aus­ein­an­der zu setzen ist un­an­ge­nehm. deshalb fand ich es un­an­ge­nehm mir dieses video anzusehen, al­ler­dings nicht wegen lorraine. sie sagt die richtigen sachen auf die richtige art und weise. achte auf deinen körper, bau muskeln und stärke auf, die du im alter nicht mehr hin­be­kommst, verzeih anderen menschen bevor es zu spät ist oder dich der ärger anfrisst, sei da, aber halte dich mit rat­schlä­gen zurück („Your adult children do not need your advice. They need your presence“).

über den part mit den er­wach­se­nen kindern, die keinen rat brauchen, musste ich ein bisschen lachen, weil lorraine natürlich im video als ober­che­cke­rin auftritt und man ihr die 38 jahre als „guidance counselor“ (ver­trau­ens­leh­re­rin/mentorin) anmerkt. aber das ist an­de­rer­seits auch der witz an diesem video: sie weiss es definitiv besser als du und ich. und das was lorraine sagt ist teilweise so auf­rich­tig, ehrlich und per­sön­lich, dass es mir fast die tränen in die augen trieb.

Lesson number eight, write things down because you are going to forget ever­y­thing.
if you do not prepare for it, you will lose things that matter. Write down your memories. Write down your family stories. Write down the recipes your mother taught you and the way your father laughed and the name of your first dog. Write down what you want your grand­child­ren to know about who you were before you were old.

das sag ich ja auch ständig (und viele andere natürlich auch): schreibt tagebuch. öf­fent­lich oder privat. aber schreibt auf, was euch durch den kopf geht, es hilft nicht nur beim ver­fer­ti­gen von gedanken, sondern eben auch beim erinnern, wo die ganze zeit hin­ge­lau­fen ist.

tl;dr: das video ist eher un­an­ge­nehm an­zu­schau­en weil lorraine einen mit gedanken kon­fron­tiert, denen man lieber ausweicht. aber da sollte man durch, auch weil man im leben selten ge­le­gen­heit hat, sich sowas anzuhören. und danach kann mal „hart nach­den­ken“. (via)

p.s.: auf den stock-foto-slop hätte man bei der pro­duk­ti­on des videos sehr gut ver­zich­ten können.
p.p.s.: das video ist KI-generiert, siehe oben.


das ist mal ne ul­ti­ma­ti­ve lob­hud­de­lei. dankje anje.


geht hin und baut ei­gen­hei­me

felix schwenzel in artikel

um 12 uhr ma­che ich mit­tag. manch­mal auch fünf bis zehn mi­nu­ten spä­ter. dann sage ich: „hey snips, 25 mi­nu­ten mit­tags­schlaf“, was ei­nen sanf­ten we­cker stellt, den rech­ner aus­schal­tet und 25 mi­nu­ten alle ge­rä­te auf DND (oder wie ap­ple sagt, fo­kus auf „nicht stö­ren“) stellt und lege mich hin.

so­bald ich wie­der wach bin, ma­che ich mir ei­nen quark mit süss­stoff und TK obst und lese 15 mi­nu­ten in mei­nem RSS rea­der. ne­ben dem mor­gen­spa­zier­gang, dem früh­stück und dem fei­er­abend­bier ist das der bes­te teil mei­ens ta­ges.

heu­te habe ich dann dann eine sehr schö­ne ent­de­ckung ge­macht, die mich dann vom wei­te­ren RSS-kon­sum ab­hielt.


When I was 22 I would stand on the roof of my apartment at Smith & 9th St. in Brooklyn and watch the elevated MTA F-train go back and forth, and wonder, Where will I go? The answer: Back and forth.

auch sonst grosses le­se­ver­gnü­gen, ins­be­son­de­re das making-of (oder coming of age?) seiner website.

(via kopf­zei­ler)


paul ford schreibt be­ruf­lich und das sehr viel und gut. vor ein paar mo­na­ten ent­schied sich paul ford sei­nen „stuff scat­te­red all over the web“ in sei­nen ei­ge­nen „blob“ zu zie­hen. ein zu­hau­se im netz für sein zeug. tweets, ver­öf­fent­li­chun­gen, links und ge­döns. mit viel ex­per­ti­se ge­vi­be­codet. in etwa das was ich mir hier auch baue, nur in struk­tu­rier­ter.

mitt­ler­wei­le glau­be ich, dass die ge­fühl­te blog-re­nais­sance auch zu ei­nem gros­sen teil auf LLM-ba­sier­te co­ding-as­sis­tenz zu­rück zu füh­ren ist. hei­ko hat mit hil­fe von clau­de den sprung von word­press zu kir­by ge­macht, paul ford hat sei­ne im­ports mit clau­de ge­macht und ich hät­te den um­zug aus mei­nem an­ti­ken und ka­put­ten ez­pu­blish auch nicht ohne ma­schi­nen-as­sis­tenz hin­be­kom­men. ich ver­ste­he den reiz von word­press: das funk­tio­niert wie ein pop-up-zelt: hin­stel­len, an ei­ner lei­ne zie­hen und zack steht das zelt und just works. aber ge­nau so ver­ste­he ich den reiz sich ei­nen so­li­den bau­kas­ten zu be­sor­gen und dann al­les, mit et­was as­sis­tenz, selbst zu bau­en.

sich ein zu­hau­se im web zu bau­en ist wei­ter­hin nicht tri­vi­al, aber mit et­was ex­per­ti­se und er­fah­rung eben auch kei­ne gross­bau­stel­le und mit ein biss­chen hin­ga­be und be­harr­lich­keit für fast jede er­reich­bar.


paul fords be­rich­te aus dem ma­schi­nen­raum ha­ben et­was poe­ti­sches. ich lese (und sehe) sehr, sehr ger­ne was an­de­re über die tech­nik in ih­ren ma­schi­nen­räu­men be­rich­ten. aber bei paul ford ist das ein be­son­de­res ver­gnü­gen. hier schreibt er über den irr­sinn der ma­ni­schen bot-ar­meen, die wie ber­ser­ker web­sei­ten ab­häm­mern. wenn so ein zu­hau­se un­ge­schützt im win­di­gen, welt­wei­ten netz steht, ist es er­staun­lich zu be­ob­ach­ten, was die­se bot-ar­meen so trei­ben.

in den letz­ten mo­na­ten ging mein ser­ver auch ge­le­gent­lich durch sol­che be­su­che in die knie, bis ich die bots mit mit ei­ner 5 mi­nu­ten lan­gen ak­ti­vie­rung von cloud­fla­re ver­trei­ben konn­te. an­fang der wo­che schos­sen mei­ne be­su­cher­zah­len über zwei tage von 300 täg­li­chen be­su­chern auf fast 1000. ir­gend­wer hat­te sich die mühe ge­macht ein „head­less“ chro­me so vie­le mei­ner sei­ten wie mög­lich le­sen zu las­sen. die­ses head­less chro­me konn­te, im ge­gen­teil zu an­de­ren craw­lern, auch ja­va­script und den ma­to­mo-js-schnip­sel aus­füh­ren, wes­halb es sich in mei­ner, an­sons­ten ziem­lich bot­frei­en, ma­to­mo-sta­tis­tik deut­lich be­merk­bar mach­te — als be­su­cher aus al­len tei­len der welt.

je­den­falls ist das al­les irr­sinn und ich bin er­staunt wie kopf­los, stumpf und bru­te for­cig die­se bots vor­ge­hen. auch des­halb mag ich schon län­ger nicht mehr glau­ben, dass selbst­fah­ren­de au­tos, also bot-au­tos, ir­gend­was an der ver­kehrs­si­tua­ti­on zum po­si­ti­ven ver­bes­sern wür­den. da hin­ter je­dem bot auch men­schen ste­hen, sorgt es wahr­schein­lich für kei­nen merk­li­chen un­ter­schied, wenn bots, statt men­schen au­tos steu­ern, auch wenn man­che das noch fest glau­ben. die nut­zung von LLMs, die zu­sam­men­ar­beit mit bots und die be­ob­ach­tung ih­res trai­nings in der frei­en wild­bahn zei­gen: es sind dann nicht we­ni­ger feh­ler, nur an­de­re feh­ler, an­de­rer irr­sinn, die dann pas­sie­ren.


statt ei­nes schluss­worts, heu­te ein schluss­ge­räusch.


doch noch ein schluss­wort. aus dem strom der fa­vo­ri­ten und book­marks, die ich im hin­ter­hof samm­le, habe ich jetzt ei­nen „ri­ver“ ge­macht, der fa­vo­ri­ten und book­marks ge­mein­sam an­zeigt. die fa­vo­ri­ten und book­marks, die ich in ar­ti­keln ver­wen­de, wer­den et­was aus­gef­a­det an­ge­zeigt. ich fin­de das sehr prak­tisch. und ich sehe pa­ralel­len: ich bin auch so art eine craw­len­der, haulen­der bot im netz und samm­le erst­mal, leicht kopf­los, al­les was mir auf den ers­ten blick ge­fällt. und spä­ter wird das al­les dann noch­mal aus­ge­wer­tet und auf wei­ter­ver­wend­bar­keit und teil­bar­keit ge­prüft.


Star Trek: Starfleet Academy (S01E05) gesehen

hier ein paar sät­ze dazu ge­schrie­ben:

tho­mas fin­det SFA (star­fleet aca­de­my) durch­ge­hend gut. ich er­tra­ge den pa­thos, das bun­te, die laut­stär­ke, das stän­di­ge, un­sub­ti­le in your face nur schwer, muss aber sa­gen, dass die ge­schich­ten, die SFA bis­her er­zählt hat, mir im kern ge­fal­len, die in­sze­nie­rung hin­ge­gen nicht.

wäh­rend die in­sze­nie­rung und die ku­lis­sen alle völ­lig over the top sind, fin­de ich ge­ra­de das en­sem­ble er­schüt­ternd lang­wei­lig. alle nice und glatt und schön und ma­kel­los. aus­nah­me (ne­ben hol­ly hun­ter): ker­ri­ce brooks die SAM spielt und in der vier­ten fol­ge im fo­kus steht. die ist so er­fri­schend, dass es ei­nen fast um­haut.




lau­ter mor­gen­spa­zier­gang

felix schwenzel in video

schnee und eis ha­ben je­den mor­gen ei­nen an­de­ren klang, an­de­re kon­sis­tenz und aus­rutsch­bar­keit. heu­te wa­ren die geh­we­ge wie­der mit ei­enm fri­schen, glän­zen­den eis­pan­zer über­zo­gen und in den reh­ber­gen hat sich un­ter dem rau­en eis­pan­zer eine luft­schicht ge­bldet. das ver­hin­dert das rut­schen für we­sen > 20 kilo, fri­da rutsch­te heu­te kräf­tig und fand die raue lauf­flä­che eher un­an­ge­nehm.

es war auch sehr laut.



RSS ist mein news­let­ter, aber …

felix schwenzel in über wirres

ich bin kein gros­ser fan von news­let­tern. mein news­let­ter ist RSS. ich habe so­gar mal ei­nen dienst be­nutzt, mit dem ich den ta­ges­spie­gel-check­point in ei­nen RSS feed wan­deln konn­te. funk­tio­nier­te dann al­ler­dings ir­gend­wann nicht mehr, wie fast al­les um das man sich nicht selbst küm­mert. um mei­ne abon­nier­ten RSS-feeds küm­me­re ich mich sehr in­ten­siv. der­zeit zählt mein mi­ni­flux 424 abon­nier­te feeds und 5298 un­ge­le­se­ne bei­trä­ge. un­ge­le­se­ne feed-items stres­sen mich nicht im ge­rings­ten. alle paar mo­na­te setz ich die ein­fach alle auf ge­le­sen. RSS lese ich im­mer um­ge­kehrt chro­no­lo­gisch. wich­ti­ges schwimmt im­mer ir­gend­wie nach oben oder er­reicht mich auf an­de­ren we­gen.

an­de­rer­seits glau­be ich, dass nicht alle wie ich ti­cken. vie­le mö­gen pod­casts, man­che mö­gen news­let­ter. des­halb habe ich vor ein paar ta­gen an­ge­fan­gen mich nach diens­ten um­zu­schau­en die RSS in e-mails um­wan­deln kön­nen. da gibt’s ir­gend­wie nicht vie­le. ich dach­te viel­leicht kann ste­ady so­was, aber lei­der pus­te­ku­chen. was selbst­ge­hos­te­tes wäre ei­ner­seits schön, an­de­rer­seits ist email-ver­sand et­was um das man sich doch sehr küm­mern kön­nen muss und ein biss­chen ex­per­ti­se mit­brin­gen soll­te. ent­ge­gen al­ler di­gi­ta­ler-un­ab­häng9gkeits-trends habe ich mich ent­schie­den ei­nen ein­fa­chen, au­to­ma­tisch ge­ne­rier­ten RSS-feed-news­let­ter mit hil­fe des ame­ri­ka­ni­schen an­bie­ters mailchimp zu bau­en.

der werk­zeug­kas­ten von mailchimp er­scheint mir auch in der kos­ten­lo­sen ver­si­on ziem­lich gut. da­mit war es mir in­ner­halb von we­ni­gen stun­den mög­lich, eine ganz ok aus­sehn­de ver­si­on mei­nes RSS feeds ins email-for­mat um­wan­deln zu las­sen. et­was bes­se­res habe ich nicht ge­fun­den, wem ver­gleich­ba­re diens­te be­kannt sind: ich freue mich da­von zu hö­ren. jetzt geht erst­mal mit mailchimp los.

zum abo-for­mu­lar gehts hier lang: ee­purl.com/jyHDZA

täg­lich um 6 uhr mor­gens wer­den die, im ver­gleich zum vor­tag, neu­en bei­trä­ge aus dem RSS feed dann per mail ver­sen­det. das track­ing habe ich, so­weit wie es in den ein­stel­lun­gen mög­lich war, de­ak­ti­viert, aber in den test-emails wur­den wei­ter­hin die links mit klick-tra­ckern via us8.mailchimp.com ver­un­stal­tet.


ei­gent­lich hat­te ich als ziel­grup­pe je­man­den wie mei­ne mut­ter für so ei­nen news­let­ter im sinn. die liest seit ei­ner wei­le wie­der hier mit und ei­gent­lich ist das auch die wur­zel die­ser sei­te. ei­ner­seits dient wir­res.net mir dazu, dass ich mich an mein le­ben er­in­ne­re, an­de­rer­seits habe ich da­mit an­ge­fan­gen ins in­ter­net zu schrei­ben, da­mit men­schen die mir na­he­ste­hen die mög­lich­keit ha­ben nach­se­hen zu kön­nen, was ich ge­ra­de so trei­be oder den­ke.

ir­gend­wann um die jahr­tau­send­wen­de habe ich an­ge­fan­gen mit ya­hoo-groups re­gel­mäs­sig mails an freun­de und be­kann­te zu ver­sen­den. da­drin stand schon da­mals eine wir­re mi­schung aus blö­den wit­zen, links und din­gen die mir durch den kopf gin­gen. ein paar die­ser mails habe ich ar­chi­viert. bit­te nicht le­sen!

ir­gend­wann habe ich dann von push auf pull um­ge­stellt. news­let­ter sind ja ein bi­schen pushy, wenn sie sich in die in­box drän­gen. RSS ist pull, man zieht sich das selbst in den le­se­ap­pa­rat und kann das dann auch gut we­gi­g­no­rie­ren. aber wem’s ge­fällt, kann sich jetzt wie­der ei­ner push me­cha­nik be­die­nen um wir­res zu le­sen: ee­purl.com/jyHDZA


haha, sehe ge­ra­de: ei­gent­lich sind nur 16 plät­ze frei. 500 emails darf ich mit dem kos­ten­lo­sen mailchimp-ta­rif ver­sen­den. das sind ca. 16 × 31 mails. viel­leicht mach ich nenn wö­chent­li­chen news­let­ter draus? drei­tä­gig? oder ich mach ne ste­ady-sei­te auf um die 30 euro zu re­fi­nan­zie­ren, die das nächst grö­se­re pa­ket bei mailchimp jos­tet? oder es in­ter­es­si­ert sich aus­ser mei­ner mut­ter eh nie­mand für den news­let­ter?


un­ge­tes­te­te al­ter­na­ti­ven zu mailchimp:

  • auch aus ame­ri­ka: but­ton­down.com, bie­tet auch ein rss-to-email-fea­ture, al­ler­dings für +$9.
  • bre­vo.com ist aus eu­ro­pa und sieht gut aus, bes­se­re kos­ten­lo­se kon­di­tio­nen und auch rss to email (via)

hart nach­den­ken?

felix schwenzel in artikel

tho­mas fragt (rhe­to­risch):

Wann hast du zum letz­ten mal rich­tig hart nach­ge­dacht?

wenn ich über die fra­ge nach­den­ke muss ich sa­gen: nie.

ich den­ke nicht „hart“. ich tas­te mich eher an ant­wor­ten, lö­sun­gen, zie­le oder auch tex­te her­an. ich sit­ze zum bei­spiel ge­ra­de hier auf dem sofa, bin in­spi­r­i­riert von tho­mas fra­ge und den­ke nicht über eine ant­wort nach, son­dern su­che for­mu­lie­run­gen oder bil­der um die ant­wort die mir vor­schwebt zu fas­sen oder zu be­grei­fen.

die­se ant­wort ist nichts über das ich hart nach­den­ken müss­te (oder könn­te), sie ist schon halb fer­tig da, viel­leicht noch fra­gil, weich und form­bar, ich muss sie nur her­aus­ar­bei­ten. ich muss dem pro­zess in mei­nem kopf nur zu­zu­ar­bei­ten. das ei­gent­li­che den­ken fin­det dann ohne mich statt. ich muss nur für in­spi­ra­ti­on sor­gen, skiz­zen an­fer­ti­gen, wort­bal­lons stei­gen las­sen, viel­leicht ein biss­chen ab­schwei­fen und quatsch ma­chen.

ei­gent­lich be­deu­tet nach­den­ken für mich mit ei­nem the­ma zeit zu ver­brin­gen. wenn ich mich ein­mal in ein the­ma ein­ge­hakt habe, ver­än­dert sich mei­ne wahr­neh­mung. ich kann ich mich re­la­tiv weit vom the­ma ent­fer­nen und trotz­dem in­spi­riert al­les dem ich be­geg­ne die sa­che mit der ich mich ge­ra­de be­schäf­ti­ge.

der ent­sch­ei­den­de punkt ist also nicht här­te oder kon­zen­tra­ti­on, son­dern die hin­ga­be, die be­harr­lich­keit, der wil­le zeit mit ei­nem pro­blem, ei­ner fra­ge, ei­ner lö­sungs­fin­dung zu ver­brin­gen. je wei­cher, je fle­xi­bler ich die­sen pro­zess steue­re, des­to bes­ser das er­geb­nis.

eine bes­se­re fra­ge könn­te also lau­ten: wann hast du dich zum letz­ten mal ei­ner sa­che hin­ge­ge­ben und bist be­harr­lich dran ge­blie­ben?


ich kam mir heu­te beim mor­gen­spa­zier­gang vor wie in ei­nem brue­gel ge­mäl­de