alles

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fas­zi­nie­rend. ich glaube, man kann sagen, die erfindung der künst­li­chen kühlung ist ein ähnlich wichtiger wen­de­punk­te in der mensch­li­chen zi­vi­li­sa­ti­on, wie die be­herr­schung des feuers. dieses video zeigt wie man vorher gekühlt hat und welche ein­schnei­den­den (positiven) folgen die künst­li­che kühlung hatte und hat.


This Github project from Ankur Gupta allows you to “generate beautiful, mi­ni­ma­list map posters for any city in the world”. There are a variety of different themes you can choose from and the resulting images are big enough to print out actual posters (20-inch height maximum).


mit die­sem pro­jekt ist es wirk­lich ein­fach sehr schö­ne kar­ten oder kar­ten-pos­ter her­zu­stel­len. ba­siert (na­tür­lich) al­les auf open street map.

das habe ich auf mei­ner li­nux-kis­te ein­ge­ge­ben:

curl -LsSf https://astral.sh/uv/install.sh | sh
git clone https://github.com/originalankur/maptoposter.git
cd maptoposter
uv run ./create_map_poster.py --city "Wedding" --country "Germany" --theme "neon_cyberpunk" -d 7200

und fer­tig, mein kiez:

(down­load grös­se­re bild-ver­si­on hier oder hier in „noir“)



rands rantet sehr aus­führ­lich über pro­duk­ti­vi­täts-werkzeuge. naja, er stellt eher fest, dass sie in der regel nichts für ihn sind. mir gefällt die idee, die er nach 20-30 minuten lesezeit ent­wi­ckelt: eine todo-liste die alte einträge einfach nach einer weile löscht, ohne weitere rückfrage. find ich gut. mach ich schon lange, al­ler­dings nicht durch löschen, sondern durch vergessen.

ich kann meine her­an­ge­hens­wei­se glaube ich am besten mit einer wasser-metapher be­schrei­ben. das was wichtig ist schwimmt auf. entweder weils leicht ist, jemand dran zieht oder drückt oder es fest­ge­bun­den hat oder weils strampelt oder ge­stram­pelt wird. was aufhört zu strampeln sinkt langsam aus dem blickfeld. ich arbeite im alltag mit (zu) vielen ver­schie­de­nen werk­zeu­gen, leider nicht besonders struk­tu­riert, aber oft sehr intuitiv.

mein wich­tigs­tes werkzeug um zu tuendes zu iden­ti­fi­zie­ren und im auge zu behalten ist meine email-inbox. seit mail-programme emails in strängen zu­sam­men­fas­sen bleibt ei­ner­seits (meistens) der kontext erhalten und an­de­rer­seits lassen neue mails die je­wei­li­gen stränge auf­schwim­men.

ich kopieren jeden tag die todos vom vortag „hand­schrift­lich“ auf eine neues blatt und füge im laufe des tages neue hinzu. mit „hand­schrift­lich“ meine ich zettel = textdatei und schrift = tippen und copy & pasten. das ist mühsam, aber hilfreich beim prio­ri­sie­ren und fürs merken. und das „manuelle“ be- und ver­ar­bei­ten hilft mein un­be­wusst­sein zu füttern.

danach kommen — zumindest auf der arbeit — diverse ti­cket­sys­te­me. denen fehlt ei­gent­lich allen ein be­frie­di­gen­der sound­ef­fekt beim erledigen, aber ich finde es auch ohne sound­ef­fekt be­frie­di­gend, dinge in ti­cket­sys­te­men auf erledigt zu stellen und den fluss der er­le­dig­ten dinge an­schwel­len zu sehen. in der praxis landen leider zu viele tu-dinge im pending.

mein haupt­pro­blem beim erledigen hat nichts mit werk­zeu­gen oder prozessen zu tun, sondern mit haltung oder genauer: anspruch. ich schiebe dinge auf weil ich sie richtig und gut machen will, aber weiss, dass das ge­ge­be­nen­falls etwas länger braucht — also jetzt gerade noch nicht geht aber viel­leicht später, oder morgen oder nächste woche.

diesen knoten habe ich beim bloggen gelöst: ich hab kein problem damit einen beitrag hin­zu­rot­zen, gerade mal gut genug zu machen, zur not später nochmal etwas zu polieren. beim rest meiner aufgaben bin ich zwar kein per­fek­tio­nist, aber ich strebe schon einen gewissen qua­li­täts­stan­dard an, der zumindest nicht den eindruck von hin­ge­rotzt erweckt. und genau da fängt das auf­schie­ben dann an und man landet bei einer art magischen zweieck (statt dreieck).



mut­ti

felix schwenzel in gekocht

wir sind gros­se dis­coun­ter fans. ger­ne im­mer die güns­ti­gen do­sen­to­ma­ten, die schme­cken auch in ganz güns­tig min­des­tens so gut wie sugo aus fri­schen treib­haus-to­ma­ten. jahr­zehn­te­lang ha­ben wir im­mer die ganz güns­ti­gen do­sen­to­ma­ten ge­kauft.

vor ein paar wo­chen er­wähn­te eine freun­din der bei­fah­re­rin, dass es bei ih­nen im­mer nu­deln mit to­ma­ten­sos­se aus mut­ti-do­sen­to­ma­ten gäbe.

also kauf­te die bei­fah­re­rin zwei do­sen mut­ti-to­ma­ten. gut zwei bis drei­mal so teu­er wie der dis­coun­ter-preis — aber, lei­der, merk­lich sehr viel le­cke­rer, sä­mi­ger, fruch­ti­ger, süs­ser als un­se­re bis­he­ri­gen do­sen­to­ma­ten.

mir ist das ei­gent­lich nicht recht, weil ich ger­ne be­haup­te dass die qua­li­tät von dis­coun­ter-pro­duk­ten min­des­tens so gut ist, wenn nicht so­gar bes­ser, als die von mar­ken­pro­duk­ten. das gibt’s auch in jour­na­lis­tisch auf­ge­ar­bei­tet beim SWR: „(Mar­ke vs. No-Name-Pro­duk­te – was ist bes­ser?)“. aber in die­sem fall blei­ben wir jetzt lei­der mal bei der mar­ke.

foto einer dose gehackter tomaten der marke „mutti“
eine dose mut­ti auf dem bo­den, da­mits schön aus­sieht

gern ge­se­he­ne wer­bung

felix schwenzel in favoriten

Am Sonntag findet der 60. Super Bowl statt. Für alle, die sich nicht für Football interes­sieren, sind eher die Halftime-Show von Interesse sowie die in den Unter­bre­chun­gen gezeigten Werbe­spots, wovon schon einige veröffent­licht wurden und z.T. bereits zuvor viral gehen. Einer davon ist der Werbespot des Internet-Providers Xfinity, der zeigt, dass die Probleme im ori­gi­na­len Jurassic Park mit ihrer zuver­lässigen Internet­ver­bin­dung und ihren Support-Mit­ar­bei­ten­den nicht aufge­treten wären.

ich hab jurassic park zwar nie gesehen und mich auch nie dafür in­ter­es­siert, aber der clip ist witzig. der clip ist neben einem link zum making-of bei eay.de ein­ge­bet­tet, hier trotzdem eine lin­k­ab­kür­zung zur xfinity werbung auf youtube.

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wer­be­vi­deo für LTTs neue usb-kabel, inklusive ein­ge­bet­te­ter werbung. trotzdem gerne gesehen.


Am Sonntag findet der 60. Super Bowl statt. Für alle, die sich nicht für Football interes­sieren, sind eher die Halftime-Show von Interesse sowie die in den Unter­bre­chun­gen gezeigten Werbe­spots, wovon schon einige veröffent­licht wurden und z.T. bereits zuvor viral gehen. Einer davon ist der Werbespot des Internet-Providers Xfinity, der zeigt, dass die Probleme im ori­gi­na­len Jurassic Park mit ihrer zuver­lässigen Internet­ver­bin­dung und ihren Support-Mit­ar­bei­ten­den nicht aufge­treten wären.

ich hab jurassic park zwar nie gesehen und mich auch nie dafür in­ter­es­siert, aber der clip ist witzig. der clip ist neben einem link zum making-of bei eay.de ein­ge­bet­tet, hier trotzdem eine lin­k­ab­kür­zung zur xfinity werbung auf youtube.


gut, dass ich ger­ne sta­tis­ti­ken füh­re. so sehe ich, wie re­gel­mäs­sig und kon­se­quent ich mein lie­ge­stüt­zen-trai­ning pro­kras­ti­nie­re und wel­che enor­men fort­schrit­te ich ma­che.

da­tum zeit an­zahl
02.01.2026 17:00 h 10
03.01.2026 19:00 h 12
05.01.2026 17:00 h 10
10.01.2026 20:30 h 13
11.01.2026 11:00 h 13
15.01.2026 16:10 h 13
04.02.2026 06:40 h 13

p.s.: das sind die lang­sa­men knö­chel­lie­ge­stüt­zen. schnel­le, auf der fla­chen hand, schaf­fe ich ein paar mehr.


hm. meq weist auf wedium.social hin:

Immerhin gibt es ein deutsches Projekt namens "Wedium". Im Oktober in Berlin gegründet. Mit dem Ziel, ein ent­shit­te­tes, faires, botloses und hass­frei­es Instagram zu schaffen. Kom­mer­zi­ell soll es werden, aber gleich­zei­tig auch gut. Die wichtige Frage, die sich mir stellt, ist, wie man ver­hin­dert, dass Meta oder Bytedance die Firma ir­gend­wann aufkauft, aber sonst finde ich es aus wirt­schafts- und so­zi­al­po­li­ti­scher Sicht ein sehr in­ter­es­san­tes Projekt. Man kann sich bereits vor­anmel­den. Aber es geht erst im Juni live. Oder so.

weiss nicht. sie werben mit einem ma­ni­pu­lier­ten bild, dass nicht als ma­ni­pu­liert ge­kenn­zeich­net ist. sie behaupten „The first social network you can trust“, sagen aber nicht warum. sie werden KI zur mo­de­ra­ti­on nutzen, steht in der da­ten­schutz­er­klä­rung, sagen aber nicht welche. sie wollen eine al­ter­na­ti­ve zu instagram, tiktok und youtube sein (laut diesem wedium-werbepost auf instagram) und ich frage mich, warum nicht auch noch gleich zu facebook?

ich hab mich trotzdem mal re­gis­triert für die war­te­lis­te. wirklich in­ter­es­sie­ren würde mich vor allem: gibt’s eine API, kann ich auf meine daten per api zu­grrei­fen, damit ich kopien meiner posts auch hier auf meiner seite vorhalten kann, oder werden sie ähnlich ab­ge­schlos­sen wie instagram/meta agieren (die dafür ja auch gerne da­ten­schutz vor­schie­ben).

also mit anderen worten, werden sie ein an­ge­neh­mer mitbürger hier im netz sein wollen, oder ein weiterer ab­ge­schlos­se­ner, um­mau­er­ter garten?


hm. meq weist auf wedium.social hin:

Immerhin gibt es ein deutsches Projekt namens "Wedium". Im Oktober in Berlin gegründet. Mit dem Ziel, ein ent­shit­te­tes, faires, botloses und hass­frei­es Instagram zu schaffen. Kom­mer­zi­ell soll es werden, aber gleich­zei­tig auch gut. Die wichtige Frage, die sich mir stellt, ist, wie man ver­hin­dert, dass Meta oder Bytedance die Firma ir­gend­wann aufkauft, aber sonst finde ich es aus wirt­schafts- und so­zi­al­po­li­ti­scher Sicht ein sehr in­ter­es­san­tes Projekt. Man kann sich bereits vor­anmel­den. Aber es geht erst im Juni live. Oder so.

weiss nicht. sie werben mit einem ma­ni­pu­lier­ten bild, dass nicht als ma­ni­pu­liert ge­kenn­zeich­net ist. sie behaupten „The first social network you can trust“, sagen aber nicht warum. sie werden KI zur mo­de­ra­ti­on nutzen, steht in der da­ten­schutz­er­klä­rung, sagen aber nicht welche. sie wollen eine al­ter­na­ti­ve zu instagram, tiktok und youtube sein (laut diesem wedium-werbepost auf instagram) und ich frage mich, warum nicht auch noch gleich zu facebook?

ich hab mich trotzdem mal re­gis­triert für die war­te­lis­te. wirklich in­ter­es­sie­ren würde mich vor allem: gibt’s eine API, kann ich auf meine daten per api zu­grrei­fen, damit ich kopien meiner posts auch hier auf meiner seite vorhalten kann, oder werden sie ähnlich ab­ge­schlos­sen wie instagram/meta agieren (die dafür ja auch gerne da­ten­schutz vor­schie­ben).

also mit anderen worten, werden sie ein an­ge­neh­mer mitbürger hier im netz sein wollen, oder ein weiterer ab­ge­schlos­se­ner, um­mau­er­ter garten?



02.02.2026

felix schwenzel in artikel

heu­te früh um 7:30 uhr hat­ten wir ei­nen ter­min um das auto in te­gel zur in­spek­ti­on zu brin­gen. der plan war: hin­fah­ren ab­ge­ben, eine stun­de mor­gen­spa­zier­gang und da­nach mit der bahn bis nach hau­se fah­ren.

das hin­fah­ren klapp­te gut. au­to­fah­ren im tiefs­ten win­ter in ber­lin ist wirk­lich an­ge­nehm. wäh­rend man sich auf dem bür­ger­steig nicht wie ein bür­ger, son­dern eher wie ein affe auf dem schleif­stein fühlt, der von ei­ner split-spur zur nächs­ten ba­lan­ciert um sich nicht die kno­chen zu bre­chen, fühlt man sich als au­to­fah­rer in ber­lin wie ein kai­ser. die stras­sen sind tro­cken, das auto ist ge­heizt, dass wet­ter lässt sich zu 100% aus­blen­den — bis man aus­steigt.

der rück­weg klapp­te we­ni­ger gut, we­gen des warn­streiks der BVG in ber­lin fuh­ren we­der bus­se, noch u- oder stras­sen­bah­nen. von der werk­statt in te­gel bis nach hau­se wä­ren es an­der­t­alb stun­den fuss­weg ge­we­sen. bei -7°C eine her­aus­for­de­rung. glück­li­cher­wei­se fuh­ren die s-bah­nen. so sind wir eine stun­de von te­gel über ge­sund­brun­nen nach west­ha­fen ge­fah­ren und dann vom west­ha­fen 30 mi­nu­ten bis nach hau­se ge­lau­fen.

die luft war ste­chend kalt, so kalt, dass ich hoff­te ein stück un­ter tage ge­hen zu kön­nen, durch den ubahn­hof am­ru­ner stras­se, um fri­da und mich zu­min­dest 400 me­ter lang ein biss­chen auf­wär­men zu kön­nen. das ging na­tür­lich nicht, weil der ubahn­hof ab­ge­schlos­sen war. ich frag­te mich, wo denn wohl die ob­dach­lo­sen die sonst da un­ten sit­zen ih­ren tag ver­brin­gen wür­den, wenn die ubahn­hö­fe alle ge­schlos­sen sind. ich will mich nicht über streiks und strei­ken­de auf­re­gen, aber den nah­ver­kehr für leu­te ohne auto aus ge­heiz­ten blech­büch­sen an die fri­sche, sehr, sehr kal­te luft zu ver­le­gen kam mir am heu­ti­gen tag nicht be­son­ders so­li­da­risch vor.

dank der s-bahn gab es dann letzt­end­lich kei­ne ver­zö­ge­run­gen im be­triebs­ab­lauf mei­nes ar­beits­ta­ges, ich hat­te so­gar noch zeit or­dent­lich zu früh­stü­cken vor dem dai­ly.


abends die drit­te fol­ge von a knight of the se­ven king­doms ge­guckt. das war die bis­her bes­te fol­ge, auch wenn die bei­den vor­her auch toll wa­ren. ich mag dass die se­rie klein bleibt, haupt­säch­lich die per­spek­ti­ver der ein­fa­chen und nicht der ade­li­gen leu­te zeigt. game of thro­nes war pink floyd. knight of the se­ven king­doms ist john­ny cash. freu­de an den klei­nen din­gen, an den de­tails. all­tag statt welt­po­li­tik. salz­fleisch, statt fa­san. und nicht nur arsch­lö­cher, auch mal net­te men­schen.


seit wann zeigt goog­le maps bei der na­vi­ga­ti­on ein klei­nes auto, statt ei­nes pfeils an?

für ei­nen mo­ment dach­te ich: wo­her zum teu­fel weiss goog­le maps, dass ich ei­nen grau­en ID3 fah­re? dann fiel mir auf: ein grau­er ID3 ist so ge­ne­risch, dass es ge­ne­ri­scher nicht mehr geht. das icon in goog­le maps ist kein grau­er ID3, son­dern ein ge­ne­ri­sche auto-icon.


hei­ko ist jetzt (auch) auf kir­by um­ge­stie­gen. find ich gut. hut up was er da schon hin­ge­zau­bert hat. jetzt darf er auch op­ti­mie­ren, was ein gros­ser spass ist.


nach­trag 03.02.2026:

dank der an­re­gung von chris­toph in den kom­men­ta­ren mal in den goog­le maps ein­stel­lun­gen ge­guckt. scheint ein ge­ne­ri­sches icon zu sein, aber pas­send au­to­ma­tisch aus­ge­sucht. so sieht’s in den ein­stel­lun­gen aus. ich hat­te da vor­her nur „e-auto“ aus­ge­wählt, die au­to­ava­tare sind neu, jetzt hab ich al­ler­dings die far­be von weiss zu grau um­ge­stellt.