(via)
alles
to title or not to title
social media posts haben in der regel keinen titel. man schreibt einfach irgendwas ins eingabefeld und fertig ist die statusmeldung. unter ins internet schreibenden, vor allem solchen die auf ihren eignen seiten ins internet schreiben, gibt’s deshalb immer wieder diskussionen und experimente wie man soetwas abbilden könne.
denn wenn man etwas veröffentlicht, speist man das einerseits in feeds ein, will es aber gegebenenfalls auch mit einer permanenten adresse versehen, also auf einer eindeutigen, verlinkbaren seite veröffentlichen. und webseiten haben traditionell nicht nur einen inhalt, sondern auch einen seiten- (oder tab-) titel. plattformen, auf denen man titellose statusmeldungen veröffentlichen kann, generieren dann titel wie …
[person xy] auf [plattform abc] hat was gepostet was mit diesen worten anfängt …
in blogs behilft man sich ähnlich, als titel werden einfach die ersten paar worte der titellosen statusmeldung als titel genommen. dieser beitrag hätte denn den titel:
wirres.net — social media posts haben in der regel …
so sähe die statusmeldung dann auch in einem RSS reader aus. RSS erfordert zwar in der von dave winer erdachten spezifikation kein titel-attribut, aber RSS readern ist das egal, sie wollen (fast) immer einen titel darstellen. da stünde dann:
wirres.net — social media posts haben in der regel …
social media posts haben in der regel keinen titel. man schreibt einfach irgendwas rein und fertig ist die statusmeldung. unter ins internet schreibenden, vor allem solchen die auf ihren eignen seiten ins internet schreiben, gibt’s deshalb immer wieder diskussionen und experimente wie man soetwas abbilden könne. […]
jedenfalls habe ich für mich eine lösung gefunden, mit der ich sehr gut leben kann. ich vergebe auch kurzen statusmitteilungen einen titel, zeige diesen aber nicht an (beispiel). da er aber dann doch da ist, zeigen browser, RSS-feeds, suchergebnisseiten ihn dann aber trotzdem an. für eine weile hab ich meine content managment systeme auch 128-zeichen lange zusammenfassungen aus dem beitrag generieren lassen, als titelersatz. aber so finde ich das sehr viel logischer, angenehmer und pragmatischer.
nachdem ich bei @eay in einer fussnote über openclaw gelesen habe, habe ich openclaw auch mal kurz angeguckt, aber nach 6 stunden entnervt wieder die kralle geschlossen.
automatisierungen mache ich lieber mit home assistant und das hier ging dann auch mit home assistant viel einfacher als mit openclaw. und ausbaufähig isses auch.

frida liegt sehr gerne bei uns im bett. mit höflicher distanz am fussende, aber immer gerne mit körperkontakt. aber auch frida hat ihre grenzen, als die beifahrerin eben pupste, stand sie auf und legte sich lieber alleine ins dunkle nebenzimmer aufs sofa.
nachtrag und klassiker aus dem archiv
das habe ich heute mit meiner an-diesem-tag-funktion (in der beilage) wiedergefunden. quasi ein klassiker.
vor ein paar tagen habe ich eine kurze doku zu pottwalen verlinkt, dieser clip von „Nightshift – Kurzgesagt After Dark“ ergänzt das thema sehenswert aus der historischen perspektive.
werbevideo für LTTs neue usb-kabel, inklusive eingebetteter werbung. trotzdem gerne gesehen.
interessant: 1946 plädierte das life magazine noch dafür, das nervige trinkgeld geben abzuschaffen oder zu verbieten.
„huch!“, dachte ich als ich in dirk von gehlens newsletter las:
[I]ch glaube: Demokratie braucht Optimismus! Darüber habe ich im November auf der TEDx in München gesprochen - und der Talk steht jetzt online.
kommt mir bekannt vor. und tatsächlich habe ich ein ganz ähnliches thema für die republica dieses jahr eingereicht:
[D]ie Feinseligkeit und Absurdität der Welt ist die Quelle aus der wir Optimismus, Kraft für Veränderung und Glück schöpfen können. Optimismus muss keine Schönfärberei sein und ist nicht der Glaube, dass alles gut wird. Optimismus ist die Entscheidung, in einer beschissenen Welt trotzdem Bedeutung zu erzeugen.
ich glaube für mich ist da aber noch luft nach oben und unten. und ich hab ja auch — wenn ich genommen werde — 17 minuten mehr zeit auf der republica als dirk auf dem tedx.



zugefrorener weg, zugefrorener bach, zugefrorener kanal.
alles eis, alles schön, aber kalt.








vor ein paar tagen habe ich eine kurze doku zu pottwalen verlinkt, dieser clip von „Nightshift – Kurzgesagt After Dark“ ergänzt das thema sehenswert aus der historischen perspektive.