archiv: 2026/02 ×


apropos pinboard. diesen link habe ich im pinboard-netzwerk gefunden, bei mrtoto. bisher habe ich für die wasch­ma­schi­ne und die spül­ma­schi­ne ela­bo­rier­te au­to­ma­tio­nen und temlate-sensoren-kon­struk­te genutzt. das hat bis jetzt ok funk­tio­niert, zumindest für be­nach­rich­ti­gun­gen wenn einer der maschinen fertig ist. ich habe auch versucht eine ei­ni­ger­mas­sen rea­lis­ti­sche schätzung des aktuellen status (spülen, heizen, trocknen) um­zu­set­zen, was für die spül­ma­schi­ne ok funk­tio­nier­te und sogar eine ei­ni­ger­mas­sen gute laufzeit-schätzung ergab. seit dem ich al­ler­dings die pumpe getauscht habe sind die leis­tungs­wer­te leicht ver­scho­ben und die erkennung funk­tio­niert nicht mehr 100%.

je­den­falls hoffe ich, das hiermit besser zu erfassen, ich habe gerade an­ge­fan­gen daten zu sammeln und mal schauen wie es geht und ob ich einen haufen selbst­ge­strick­ter senosren dun au­to­ma­ti­si­run­gen hiermit ablösen kann.


pin­board.in

felix schwenzel in artikel

This is a fri­end­ly re­min­der that your Pin­board sub­scrip­ti­on (user­na­me: di­plix) ex­pi­res on 21 Fe­bru­ary 2026. If you wish to keep using the site, you'll need to vi­sit https://pin­board.in/u:di­plix/ex­tend/ and ex­tend your sub­scrip­ti­on.

ich bin seit dem …


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die videos von beat bunny (oder captain pikant?) zeigen wie ikonische songs im schlag­zeug-computer nach­ge­baut werden können. ich verstehe nix, sehe aber fas­zi­niert zu, wie hier zum beispiel new orders blue monday nach­ge­baut wird. und ich frage mich, was aus mir geworden wäre, wenn wir sowas damals im mu­sik­un­ter­richt gemacht hätten. dann hätte ich mich viel­leicht doch ein bisschen mehr für musik in­ter­es­siert?


Nach nun 5 Episoden setze ich mich als jemand, der seit 1991 Trekkie ist, offenbar deutlich von anderen Alt-Trekkies ab, wenn ich sage: Academy über­rascht mich bisher. Seit 30 Jahren dachte ich, dass es eine solche Serie nicht braucht, dafür habe ich richtig viel Spaß an ihr.

thomas findet SFA (starfleet academy) durch­ge­hend gut. ich ertrage den pathos, das bunte, die laut­stär­ke, das ständige, unsubtile in your face nur schwer, muss aber sagen, dass die ge­schich­ten, die SFA bisher erzählt hat, mir im kern gefallen, die in­sze­nie­rung hingegen nicht.

während die in­sze­nie­rung und die kulissen alle völlig over the top sind, finde ich gerade das ensemble er­schüt­ternd lang­wei­lig. alle nice und glatt und schön und makellos. ausnahme (neben holly hunter): kerrice brooks die SAM spielt und in der vierten folge im fokus steht. die ist so er­fri­schend, dass es einen fast umhaut.


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Lorraine spent thirty eight years as a high school guidance counselor in Pitts­burgh. This video is about what she wishes someone had told her before she turned seventy. Recorded January 2026 at age ninety two.

sich mit dem altern, mit dem tod aus­ein­an­der zu setzen ist un­an­ge­nehm. deshalb fand ich es un­an­ge­nehm mir dieses video anzusehen, al­ler­dings nicht wegen lorraine. sie sagt die richtigen sachen auf die richtige art und weise. achte auf deinen körper, bau muskeln und stärke auf, die du im alter nicht mehr hin­be­kommst, verzeih anderen menschen bevor es zu spät ist oder dich der ärger anfrisst, sei da, aber halte dich mit rat­schlä­gen zurück („Your adult children do not need your advice. They need your presence“).

über den part mit den er­wach­se­nen kindern, die keinen rat brauchen, musste ich ein bisschen lachen, weil lorraine natürlich im video als ober­che­cke­rin auftritt und man ihr die 38 jahre als „guidance counselor“ (ver­trau­ens­leh­re­rin/mentorin) anmerkt. aber das ist an­de­rer­seits auch der witz an diesem video: sie weiss es definitiv besser als du und ich. und das was lorraine sagt ist teilweise so auf­rich­tig, ehrlich und per­sön­lich, dass es mir fast die tränen in die augen trieb.

Lesson number eight, write things down because you are going to forget ever­y­thing.
if you do not prepare for it, you will lose things that matter. Write down your memories. Write down your family stories. Write down the recipes your mother taught you and the way your father laughed and the name of your first dog. Write down what you want your grand­child­ren to know about who you were before you were old.

das sag ich ja auch ständig (und viele andere natürlich auch): schreibt tagebuch. öf­fent­lich oder privat. aber schreibt auf, was euch durch den kopf geht, es hilft nicht nur beim ver­fer­ti­gen von gedanken, sondern eben auch beim erinnern, wo die ganze zeit hin­ge­lau­fen ist.

tl;dr: das video ist eher un­an­ge­nehm an­zu­schau­en weil lorraine einen mit gedanken kon­fron­tiert, denen man lieber ausweicht. aber da sollte man durch, auch weil man im leben selten ge­le­gen­heit hat, sich sowas anzuhören. und danach kann mal „hart nach­den­ken“. (via)

p.s.: auf den stock-foto-slop hätte man bei der pro­duk­ti­on des videos sehr gut ver­zich­ten können.
p.p.s.: das video ist KI-generiert, siehe oben.


das ist mal ne ul­ti­ma­ti­ve lob­hud­de­lei. dankje anje.


Star Trek: Starfleet Academy (S01E05) gesehen

hier ein paar sät­ze dazu ge­schrie­ben:

tho­mas fin­det SFA (star­fleet aca­de­my) durch­ge­hend gut. ich er­tra­ge den pa­thos, das bun­te, die laut­stär­ke, das stän­di­ge, un­sub­ti­le in your face nur schwer, muss aber sa­gen, dass die ge­schich­ten, die SFA bis­her er­zählt hat, mir im kern ge­fal­len, die in­sze­nie­rung hin­ge­gen nicht.

wäh­rend die in­sze­nie­rung und die ku­lis­sen alle völ­lig over the top sind, fin­de ich ge­ra­de das en­sem­ble er­schüt­ternd lang­wei­lig. alle nice und glatt und schön und ma­kel­los. aus­nah­me (ne­ben hol­ly hun­ter): ker­ri­ce brooks die SAM spielt und in der vier­ten fol­ge im fo­kus steht. die ist so er­fri­schend, dass es ei­nen fast um­haut.