crap list

felix schwenzel

no. 2.0.

[ich hab ja im­mer bauch­schmer­zen .biz do­mains zu ver­lin­ken, aber hier gibts mal ne aus­nah­me]


rev­ver

felix schwenzel

mit vi­de­os die man bei rev­ver rein­stellt kann man geld ver­die­nen, denn rev­ver blen­det am ende des clips (*) im­mer wer­bung ein. im­mer? nö. bei mir sagt rev­ver im­mer nur „sor­ry but we were unable to load the ad you re­ques­ted, plea­se try back some other time“.

ers­tens war ich mir gar nicht be­wusst, dass ich wer­bung „ver­lang­te“ und eins kann ich ganz si­cher sa­gen. für wer­bung kom­me ich nicht noch­mal vor­bei.

*) zum be­spiel die­ser 60-se­kun­den-spot in dem john­ny da­vid brain (what a name!), chef of­fi­zier von edel­man eu­ro­pa, et­was über das deut­sche blog­dings er­zählt.


freund­li­ches blog­wet­ter?

felix schwenzel

ich lese von gros­sen sor­gen dar­über, dass der „Lum­ma, der Ix und der Pop­kul­tur­jun­kie“ das wet­ter bein­flüs­sen könn­ten. das ir­gend­ein „Al­fons“ recht ha­ben könn­te mit der ver­mu­tung der „Lum­ma, der Ix und der Pop­kul­tur­jun­kie“ könn­ten das wet­ter „freund­lich“ ma­chen. die­se sor­ge ist na­tür­lich sehr be­rech­tigt, vor al­lem da man „auf Be­rich­te vom Lum­ma, vom Ix oder vom Pop­kul­tur­jun­kie“ schon seit ca. 12 stun­den war­tet. aber aus­ser ei­nem „lau­ni­gen“ vi­deo kom­me da nix, „nicht beim Lum­ma, nicht beim Ix und nicht beim Pop­kul­tur­jun­kie“.

nix!

sehr ver­däch­tig! nix aus­ser ei­nem „lau­ni­gen“ 2 mi­nu­ten vi­deo. nix aus­ser ei­nem lang­wei­li­gen 90 mi­nu­ten vi­deo. da ist doch was faul!

stimmt. ich habe mich (mal wie­der) kau­fen las­sen. von edel­man, lum­ma und vom john­ny. und zwar durch „Auf­wands­ent­schä­di­gun­gen, vage Hoff­nung auf Jobs, Kon­tak­te, geld­wer­te Leis­tun­gen“ und kom­pro­mi­tie­ren­de per­sön­li­che ge­sprä­che. ich wer­de über edel­mann, den lum­ma und den john­ny, auch wenn die to­tal doo­fe sa­chen ma­chen, nie wie­der was schrei­ben, für im­mer schwei­gen, auch mei­ner mut­ter ge­gen­über.

für die de­tail­ver­lieb­ten und lis­ten­fe­ti­schis­ten, so hat edel­man mein schwei­gen er­kauft:

  • 4 schnitt­chen mit krab­ben und so ro­ten kü­gel­chen
  • eine tas­se fil­ter­kaf­fee
  • eine fla­sche mi­ne­ral­was­ser, 1 glas „sel­ters“
  • eine fahrt im ice mit bahn­card ber­lin-frank­furt, eine fahrt frank­furt-ham­burg
  • eine über­nach­tung in ei­nem ho­tel ohne pay-tv aber mit drei milch­kaf­fee zum früh­stück (ca. 120 euro, 3 euro für ein raf­fa­el­lo aus der mi­ni­bar habe ich selbst be­zahlt)

so hat john­ny mein schwei­gen ge­kauft (ab jetzt wer­de ich ihm nie wie­der vor­wer­fen weich­ge­spült und kon­sens­süch­tig zu sein):

  • vier he­fe­wei­zen zu fünf euro das stück
  • vage hoff­nung auf jobs
  • kon­tak­te

und so hat nico lum­ma drei po­si­ti­ve ar­ti­kel zu pro­duk­ten aus dem hau­se in­ter­dings oder oran­ge­me­dia be­zahlt:

  • ein hal­ber li­ter milch­kaf­fee und ein stück ku­chen zu 8 euro (oder so) bei wu­cher­pfen­nig (aka star­bucks)
  • drei über­setz­te vo­ka­beln
  • ein­mal pr-fuz­zi in ei­nem vi­deo von mir sein

mal im ernst:

mir ist klar, dass man als je­mand der in be­stimm­ten lis­ten an 17ter, 20ter, 8ter oder was ich wie­viel­ter stell­le er­scheint eine art ver­öf­fent­li­chungs­pflicht hat da­mit man sich das ge­neig­te pu­bli­kum von der un­be­fleckt­heit nach ei­nem zu­sam­men­tref­fen mit schmut­zi­gen, schmie­ri­gen und bö­sen pr-leu­ten nach­hal­tig über­zeu­gen kann. man muss nihct spä­ter als 12 stun­den eine art öf­fent­li­chen be­weis an­tre­ten, ei­nen ge­sin­nungs­auf­satz ver­öf­fent­li­chen aus dem un­zwei­deu­tig her­aus­zu­le­sen ist dass man „nur ge­re­det“ hat, kein geld an­ge­nom­men hat, pr-leu­te im in­ne­ren sei­nes her­zens für kor­rupt, ekel­er­re­gend und in­kom­pe­tent hält und ganz oft die wor­te „PRo­le­ten­ge­schmeiss“, „Kot­ze“ und „Glaub­wür­dig­keit“ be­nut­zen.

also, erst­mal ent­schul­di­gung, dass ich mir so­lan­ge zeit ge­las­sen habe und ver­däch­tig lan­ge ge­sof­fen und ge­schla­fen ge­schwie­gen habe, hier ist mein be­richt mei­ne ein­drü­cke vom „round­ta­ble“ bei edel­mann am 12.10.2006: cor­ne­lia kun­ze hielt mich, nach­dem ich mich als fe­lix schwen­zel von wir­res.net vor­ge­stellt hat­te für den pop­kul­tur­jun­kie, die dis­kus­si­on war stin­kelang­wei­lig kam lei­der nie rich­tig in gang, ich bin nicht mehr son­der­lich fit im eng­li­schen, wir hät­ten auch auf deutsch re­den kön­nen und ex­akt den glei­chen ge­sprächs­ver­lauf hin­be­kom­men, die wor­te „crap“ und „bull­shit“ im zu­sam­men­hang mit „top-lis­ten“ hat­te ich mir auch zu­recht­ge­legt (her­aus kam nur das neu­eng­li­sche wort „a litt­le bit un­scharf“), john­ny frag­te sich am abend ob es sinn­voll ist blog­ger zu ei­nem ge­spräch ein­zu­la­den um ih­nen dann eine 60mi­nü­ti­ge power­point-prä­sen­ta­ti­on mit we­nig neu­em vor­zu­spie­len und die tech­ni­sche qua­li­tät des vi­de­os ist in der tat enorm.

ei­nes was ich ges­tern zwar an die adres­se von edel­man (oder pr-agen­tu­ren all­gei­mein) und tech­no­ra­ti ge­sagt habe, was aber wahr­schein­lich in 90 mi­nu­ten wort­sa­lat un­ter­ging: ver­gesst die top10, ver­gesst die top100 blog­ger. der mo­ti­va­ti­on für die er­stel­lung der top10/top100 lis­te von tech­no­ra­ti/edel­man war ja of­fen­bar aus ei­ner art ana­ly­se der top­lis­ten rück­schlüs­se auf den rest (den „long­tail“, die „ma­gic midd­le“) des blog­dings zie­hen zu kön­nen und un­ter­schied­li­che län­der mit­ein­an­der ver­glei­chen zu kön­nen. das al­les ist mei­ner mei­nung nach aber müs­sig, nicht nur weil das zah­len­ma­te­ri­al auf sehr wa­cke­li­gen füs­sen steht („crap“), son­dern auch, weil der in­halt ei­ner bla­se rein gar nichts über den in­halt ei­ner an­de­ren bla­se aus­sagt — und schon gar nicht et­was über „ein­fluss“ oder die fä­hig­keit „freund­li­ches Blog­wet­ter“ zu schaf­fen. die mu­sik spielt ganz wo­an­ders, wahr­schein­lich re­la­tiv un­sicht­bar in der „ma­gic midd­le“ des blog­dings, in tee­ni-, strick- und was-weiss-ich-blogs, in an­de­ren „bla­sen“ der „blogo­sphä­re“ oder in öf­fent­lich re­la­tiv un­sicht­ba­ren email-wel­len, mai­ling­lis­ten und fo­ren. nur die top10 oder top100 zu be­ob­ach­ten, zu ana­ly­sie­ren ist der von wolf­gang lü­nen­bür­ger-rei­den­bach noch kürz­lich hef­tig kri­ti­sier­te an­satz von rück­stän­di­gen wie lars-chris­ti­an cords.

falls es je­man­den in­ter­es­siert: ich fin­de fuss­ball un­fass­bar lang­wei­lig. aber ges­tern habe ich ge­lernt, dass es noch lang­wei­li­ge­res gibt: pr und pr-agen­tu­ren.

das früh­stücks­buf­fet war im üb­ri­gen über­ra­gend.

[nach­trag]
in­zwi­schen ha­ben john­ny und jens auch was ge­schrie­ben, nur (vert­däch­tig!) der lum­ma hat im­mer noch nix über den round ta­ble ge­sagt! aus­ser­dem le­sens­wert: ne zu­sam­men­fas­sung ohne gei­fer, mei­ers.blogg.de, se­bas, …

[nach­trag 14.10.2006]
ah, jetzt hat auch der lum­ma was ge­schrie­ben.


john­ny als edel­mann

felix schwenzel

john­ny und sein neu­es frank­fur­ter loft. er lebt dort wie ein edel­mann.


[ you­tube di­rekt­link ]


ve­ro­ni­ka fer­res macht ne ges­te

felix schwenzel

ve­ro­ni­ka fer­res war mir nie son­der­lich sym­pa­thisch. aber seit heu­te mag ich sie doch ganz ger­ne. wenns men­schelt wer­de ich halt schwach.

[da­für gibts eine neue ab­mah­nung, sie­he nach­trag hier]


neu. voll neu?

felix schwenzel

der ad­mi­nis­tra­tor der blogs der frank­fur­ter rund­schau on­line (re­mem­ber: der on­line­auf­tritt ei­ner über­re­gio­na­len ta­ges­zei­tung der we­ni­ger be­su­cher als das bild­blog hat) ist be­geis­tert:

Nun geht das Blog der Frank­fur­ter Rund­schau neue Wege, mit ei­nem ver­än­der­ten Kon­zept, ei­nem neu­en Lay­out und mit ei­nem prä­gen­den Au­tor […].

das neue lay­out ist wirk­lich toll. lan­ge nicht mehr so ge­lacht. (nix ge­gen 08/15 tem­pla­tes, ich mag 08/15.)

[der „au­tor“ des neu­en fr-blogs nennt sich „Bron­ski, der Le­ser­ver­ste­her“. dia­gno­se: hu­ber-hu­mor, tot­ge­burt.]


kek­se

felix schwenzel

ich warf den mann vor­sich­tig zu bo­den.

hihi: vor­sich­tig!


huch?

felix schwenzel

da hat je­mand den schuss ge­hört; die vize-vor­sit­zen­de des „dis­ney me­dia net­works“ anne sweeney zur „kon­ku­renz“ durch „raub­ko­pien“:

Mit der di­gi­ta­len Re­vo­lu­ti­on ha­ben die Ver­brau­cher ei­nen Coup ge­lan­det. Wir müs­sen nicht nur den Con­tent ma­chen, den sie wün­schen, son­dern auch je­der­zeit zur Ver­fü­gung stel­len. Die­se Macht­ver­schie­bung ver­än­dert das Den­ken über un­se­re Ge­schäfts­mo­del­le, die In­dus­trie und un­se­re Zu­schau­er. Wir müs­sen un­se­re Ge­schäf­te um ihr Ver­hal­ten und ihre In­ter­es­sen her­um auf­bau­en. (quel­le)

fern­seh­preis oh­ne ix

felix schwenzel

ich war ja letz­tes jahr bei der ver­lei­hung des deut­schen fern­seh­prei­ses mit da­bei und habe von dort live ins in­ter­net ge­schrie­ben und ge­fli­ckert. die­ses jahr habe ich ver­sucht mich or­dent­lich zu ak­kre­di­tie­ren und nicht von ei­nem ju­ry­mit­glied auf die ak­kre­di­tie­rungs­lis­te set­zen las­sen. 3-4 wo­chen nach mei­nem er­su­chen nach ak­kre­di­tie­rung kam heu­te eine un­schul­di­ge mail­an­fra­ge her­ein:

für wel­ches Me­di­um wer­den Sie denn be­rich­ten?

mei­ne kur­ze ant­wort lau­te­te „on­line“ in der län­ge­ren drucks­te ich ein we­nig her­um und be­haup­te­te even­tu­ell „live“ auf ei­ner on­line­platt­form oder ei­nem „deut­schen top10 blog“ zu be­rich­ten. ich plan­te tat­säch­lich nach der ak­kre­di­tie­rung nach in­ter­es­sier­ten zu su­chen, die mir mein schrei­ben oder fli­ckern be­zah­len. nur lei­der ist das or­ga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tee des deut­schen fern­seh­prei­ses noch ein paar jah­re hin­ter­her und fürch­tet wohl, dass ich kei­ne aus­rei­chend ord­nen­de hand im rü­cken ha­ben könn­te und schick­te mir ein stun­de nach mei­ner ant­wort ei­nen text­bau­stein:

wir be­dau­ern es sehr, Sie für die Gala Der Deut­sche Fern­seh­preis am 20. Ok­to­ber 2006 im Köl­ner Co­lo­ne­um nicht ak­kre­di­tie­ren zu kön­nen.

Da un­ser Pres­se­kon­tin­gent de­fi­ni­tiv er­schöpft ist, bit­ten wir Sie von Rück­fra­gen be­züg­lich der Ak­kre­di­tie­rung ab­zu­se­hen und hof­fen auf Ihr Ver­ständ­nis.

scha­de, denn dies­mal hät­te es ne­ben fres­sen, sau­fen und fur­zen si­cher auch vi­de­os und in­ter­views ge­ge­ben.


spa­cken­alarm!

felix schwenzel

möch­te mal wiss­sen wel­che „ord­nen­de hand“ chris­ti­an ze­chel bei dem ar­ti­kel vor „ge­rüch­ten“, „glaub­wür­dig­keits­de­fi­zi­ten“ und „über­spit­zun­gen“ be­wahrt hat:

Was der Blogo­sphä­re je­doch fehlt, ist die „ord­nen­de Hand“, die da­für sorgt, dass Blog­ger nicht über das Ziel hin­aus­schie­ßen. Über­spit­zun­gen von Ge­rüch­ten sind der­zeit noch Tür und Tor ge­öff­net, denn auch eine Ge­schich­te mit eher dis­ku­ta­blem Wahr­heits­ge­halt er­hält eine ge­wis­se Dy­na­mik, wenn sie nur von ge­nü­gend Stim­men er­zählt wird. So­lan­ge die­ses Glaub­wür­dig­keits­de­fi­zit wei­ter be­steht, kön­nen die Blog­ger nicht in Kon­kur­renz zu den eta­blier­ten klas­si­schen Me­di­en tre­ten.

nach­träg­lich

felix schwenzel

für frau frank, und noch­mal al­les gute.


glau­be kei­ner sta­tis­tik, die du nicht sel­ber ver­saut hast

felix schwenzel

was ist der un­ter­schied zwi­schen hoch­be­zahl­ten pr-fach­leu­ten von edel­man, hoch­spe­zia­li­sier­ten fach­leu­ten von tech­no­ra­ti und jens schrö­der? jens schafft es, im ge­gen­teil zu edel­man/tech­no­ra­ti re­gel­mäs­sig ei­ni­ger­mas­sen aus­sa­ge­kräf­ti­ge sta­tis­ti­ken auf ba­sis der tech­no­ra­ti-zah­len zu ex­tra­hie­ren (und das seit an­fang des jah­res), wo­hin­ge­gen die ver­sam­mel­te schwamm­in­tel­li­genz von edel­man und tech­no­ra­ti es noch nicht mal schafft die urls den meist­ver­link­ten deut­schen blogs rich­tig zu­sam­men­zu­tra­gen (.xls). manch­mal glau­be ich ein­fach, die welt wäre bes­ser, wenn die wich­ti­gen din­ge von ama­teu­ren ge­macht wür­den und nicht von (so­ge­nann­ten) „spe­zia­lis­ten“.

[nach­trag]
tipp­feh­ler und un­re­gis­trier­te do­mains in den top10, „dreck“, fal­sche urls, „viel heis­se na­del“, „[zwei der top ten blogs] ge­fal­len mir zu­min­dest op­tisch erst­mal ganz gut“, „Tst­sts …“, Bit­te gebt mir ein paar Tage Zeit, „war­um die­se Ran­kings mehr oder min­der für die Füße sind“, die klei­ne PR-Agen­tur am Ran­de der Stadt, Edel­man zeigt Blog-Kom­pe­tenz, „Huch! Wir ha­ben den ‘Schock­wel­len­rei­ter‘ ver­ges­sen!“, „Mir läuft die Gal­le über“, „Amt­lich is the new vor­läu­fig, klar“, „tut weh“?, „gro­ßes Kino“, „un­fass­bar un­pro­fes­sio­nell“, …

sehr pein­lich. bei der dritt­gröss­ten pr-agen­tur und der gröss­ten blog­such­ma­schi­ne der welt hat man wohl noch nie et­was von cut&pas­te oder prak­ti­kan­ten­kon­trol­le ge­hört. ich freu mich schon dar­auf, was jens zu der lis­te blog­gen wird. wird si­cher lus­tig wenn ein ama­teur-pe­dant den pro­fi-dil­le­te­tan­ten ihre ei­ge­nen zah­len um die oh­ren haut.

[nach­trag 11.10.2006]
ah, end­lich, der ama­teur-pe­dant hat sich zu wort ge­mel­det:

Die “amt­li­che” Top-Blog-Lis­te von Edel­man ist an Pein­lich­keit wohl nur von den […] “Top 100 Busi­ness Blogs” zu über­bie­ten. (al­les le­sen)

auch le­sens­wert, die­se ab­hand­lung (tnx nico) über grund­sätz­li­che pro­ble­me von link­mes­sun­gen.


09.10.2006

felix schwenzel

der tag seit dem pa­pier­ba­sier­te zei­tun­gen und ihre web­auf­trit­te und vor al­lem das fern­se­hen alt aus­se­hen. ro­bert fasst zu­sam­men. be­son­ders schön: der eine oder an­de­re fern­seh­sen­der hat den schuss ge­hört: »You­Tube and CBS will share re­ve­nue from the spon­sor­ship of CBS Vi­de­os. Con­tent set to ap­pear in­cludes “Sur­vi­vor”, “CSI” and “The Late Show with Dave Let­ter­man”, all from CBS En­ter­tain­ment.«

ein gu­ter tag um alle zei­tungs­abos zu kün­di­gen, den fern­se­her vor der gez-zen­tra­le zu ent­sor­gen und sich nen breit­band­an­schluss zu be­sor­gen.

eine sor­ge bleibt: hat goog­le ge­nug geld um welt­weit alle kar­tell­äm­ter auf­zu­kau­fen?


fä­ka­li­en im ra­dio

felix schwenzel

dass fä­ka­li­en ei­nen ge­wis­sen reiz auf mich aus­üben ist of­fen­sicht­lich. auch über arsch­lö­cher schrei­be ich hier ab & an ger­ne. das the­ma ist qua­si un­er­schöpf­lich. apro­pos scheis­se, die­ses wo­chen­en­de kam ich mal wie­der in den ge­nuss ra­dio zu hö­ren weil ich das gan­ze wo­chen­en­de in ei­nem miet­wa­gen un­ter­wegs war. in ir­gend­ei­nem info-ra­dio oder bei der deut­schen wel­le zapp­te ich ir­gend­wann in eine sen­dung über tier­scheis­se. im tier­reich hat scheis­se, so hör­te ich, eine wich­ti­ge rol­le als kom­mu­ni­ka­ti­ons-me­di­um. „so ähn­lich wie blogs“ er­gänz­te ich im geis­te. tie­re, die nicht, wie der mensch, den gross­teil ih­res olfak­to­ri­schen ta­lents ein­ge­büsst ha­ben kön­nen aus ei­nem hau­fen scheis­se un­ter an­de­rem fol­gen­de in­for­ma­tio­nen her­aus­rie­chen:

  • wel­ches tier ge­schis­sen hat
  • wel­ches ge­schlecht das scheis­sen­de tier hat­te
  • ob der scheis­ser zur paa­rung be­reit ist
  • ob der scheis­ser ge­sund ist
  • wie alt der hau­fen ist

die an­de­ren in­for­ma­tio­nen und die ge­naue quel­le oder wo man even­tu­ell wei­ter­füh­ren­de in­for­ma­tio­nen be­kom­men könn­te habe ich lei­der vor lau­ter be­geis­te­rung über den ra­dio-spre­cher der stän­dig „scheis­se“ (und nicht ver­klemmt-wis­sen­schaft­lich „kot“) sag­te ver­ges­sen. wirk­lich scha­de, denn nach „scheis­se“ oder „tier­scheis­se“ goog­len ist lei­der nicht sehr er­gie­big. ich fin­de stän­dig re­fe­ren­zen zu die­ser sei­te.


aus­hus­ten bon­bons

felix schwenzel

die be­fah­re­rin hat ein neu­es hob­by: hus­ten. vor al­lem hus­ten­bon­bons hus­ten. der gan­ze bo­den ist be­deckt mit ver­schie­den gros­sen hus­ten­bon­bons die sie bei ih­ren re­gel­mäs­si­gen hus­ten­at­ta­cken aus­hus­tet. in der nacht zum sonn­tag wach­te ich mit mil­den rü­cken­schmer­zen auf. das hus­ten­bon­bon liess sich aber re­la­tiv leicht, un­ter mit­nah­me ei­ni­ger rü­cken­haa­re, ent­fer­nen, da­nach schlum­mer­te ich in be­glei­tung ei­nes hust­kon­zerts wie­der weg.


ich nen­ne es le­sens­wert

felix schwenzel


ich nen­ne es über­set­zen

felix schwenzel


wir nen­nen es iro­ke­se

felix schwenzel

schlank macht sone fri­sur aber nicht.

[via, via]


kein un­ter­gang

felix schwenzel

ent­we­der ist die ti­ta­nic ge­hackt (oder ge­kackt) wor­den oder die ha­ben die de­si­gner von der kon­ku­renz (kress.de) ran­ge­las­sen.

[im­mer­hin rss und per­ma­links. jetzt soll­te es ei­gent­lich noch ei­nen vol­len rss-feed ge­ben, ge­gen den au­gen­krebs.]


ich bin echt nei­disch

felix schwenzel

auf die­se high­fly­er, die das le­ben so leicht und spass­be­tont neh­men. re­spekt. hol­la­bol­la, die jungs von­ner freun­din sind echt gut drauf!

[via]


schö­nes lo­go

felix schwenzel