links vom 08.05.2013
wortfeld.de: Kleine re:trospektive | Die Plakate der re:publica seit 1913. #
unfassbar tolle arbeit von alexander svensson.
die-sondersendung.de: SZ001 Die normative Kraft des Faktischen #
am montag auf der #rp13 auch mit tim pritlove und claudia krell geredet.
links vom 07.05.2013
blogs.wallstreetjournal.de: Lobo fordert den pragmatischen Pakt mit Merkel #
gute (und schnelle, zeitstempel 22:17h) zusammenfassung von sascha lobos überraschungsvortrag auf der #rp13 von stephan dörner.
tp: soundcloud.com: Loudest of Rainer Bruederle #
Der @peterbreuer hat das lauteste der Brüderle-Rede vom Parteitag in Nürnberg auf Soundcloud gespült. soundcloud.com/peter-breuer-3... #bpt2013 #fdp
— Mathias Richel (@mathiasrichel) May 6, 2013
reclaim social media
ich werde in den nächsten zwei tagen wahrscheinlich nicht dazu kommen, mehr über das reclaim-social-media projekt von sascha und mir zu schreiben. ein paar absätze und ein paar downloads habe ich heute mittag zusammengeschrieben. leider ist die einrichtung noch nicht ganz trivial. dazu dann mehr nach der republica.
* * *
links:
- dirk von gehlen über reclaim social media
- tobias weckenbrock
- rené sternberg
- ole reißmann auf spon
heldinnen meiner fernseh-kindheit im dschungel
kürzlich bin ix im netz darüber gestolpert, dass inger nilsson, die in den 60er jahren pipi langstrumpf spielte, 2009 in der schwedischen version von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ mitgespielt hat („Kändisdjungeln“).
dann eben stefanie powers in der glaserei mit einer katze gesehen und kurz darauf gesehen, dass stefanie powers 2011 in der britischen version des australischen dschungels eine folge lang mitgespielt hat.
ich bin sicher mit einem nachmittag recherche fände ich mindestens 20 fernsehhelden der 80er, die zwischenzeitlich in den dschungel gegangen sind.
links vom 05.05.2013
buzzriders.com: HighTech Revolution für das Stille Örtchen: Toto Washlets #
robert basic hat ein paar pressetexte der firmen toto und villeroy & boch umgeschrieben und mit seinen eigenen worten aufgefüllt. es geht um luxus-toiletten die bis zu 10.000 euro kosten sollen (zum vergleich: reguläre keramik-toiletten kosten ab ca. 50 euro). das liest sich alles sehr vielversprechend und verspielt, allerdings hat robert basic so ein ding, das einem nach dem kacken warmes wasser und luft in die ritze spritzt und pustet, offenbar gar nicht benutzt. oder er ist zu schüchtern, über den entscheidenden punkt zu schreiben.
demnächst schreibt basic sicher einen langen artikel über das aussehen der google glasses.
kiezneurotiker.blogspot.com: Hoeneß - Ein Zwischenruf #
der kiezneurotiker hat was zu hoeneß zu sagen:
Nach zwei Tagen pflichtgemäßer Empörung darf er sich nun reinwaschen, der Millionär. Von Bild bis Zeit. Von B.Z. bis Welt. Er macht die Hölle durch und jeder soll es wissen.
Jeder Hartz-IV-Empfänger, der im Stützeformular bescheißt, eine geschenkte Zahnbürste verschweigt oder den alten Sparstrumpf von Omma selig unterschlägt, jede Schlecker-Frau, die nicht schnell mal umgeschult als Erzieherin arbeiten möchte, jede Kassiererin, die einen Pfandbon einsteckt, wird durch medialen Schlamm gezogen - ohne sich danach reinwaschen zu dürfen. Und immer wird entrüstet der Zeigefinger erhoben: So geht es mit Deutschland zu Ende, so wird beschissen, der Pöbel, der Pöbel, ach weh, ach weh, was ist das für ein asoziales Volk. Die da unten. Da unten. Immer nach unten treten, da leben die Drecksäcke, immer drauf, immer feste, immer Schlagzeile. Florida-Rolf! Denkt an Florida-Rolf! Die Sau!
wired.com: Guys Like This Could Kill Google Glass Before It Ever Gets Off the Ground #
marcus wohlsen:
The Segway. The Bluetooth headset. The pocket protector.
What do these three technologies have in common? They all pretty much work as promised. They all seem like good ideas on paper. And they're all too dorky to live.
im text verlinkt auch ein tumblr der zeigt wie bescheuert die google-brille aussieht: whitemenwearinggoogleglass.tumblr.com
selbstportraits mit scheissenden hunden
wunderbares tumblr-blog mit leuten die sich selbst fotografieren währens ihre hunde scheissen. /via „nurso“
meine lieblingstweets im april



[automatisch generierte blackbird pie ansicht (fast) aller tweets, an die ich im april ein sternchen gemacht habe.]
links vom 30.04.2013
tagesanzeiger.ch: Goethe in der Titelgeschichte des «Spiegel» #
constantin seibt fälschte als 27jähriger mal einen goethe-text und sieben jahre später hält der spiegel seibts text in seiner titelgeschichte für echt:
«Plausibilität ist keine Frage der Fakten, sondern des Stils», schrieb Raymond Chandler. In der Tat ist man ausgeliefert, was echt klingt. Ob man jetzt Wissenschaftsjargon als Beweis für Seriosität oder Fachchinesisch als Beweis für EDV-Kompetenz nimmt - man lebt in einer Welt von tausend Dingen, in der man nicht mehr nach Fakten, sondern nur nach Gehör prüfen kann: Klingt etwas zumindest plausibel? Unverzeihlich am «Spiegel» war, dass sie - in endlosen Verhandlungen - versuchten, die Sache zu vertuschen. Das zum Teil aus Arroganz. Aber auch zum Teil aus Hilflosigkeit: Wegen ihrer behaupteten Unfehlbarkeit hatte der «Spiegel» keine klare Idee, wie man eine Ente im Blatt korrigieren konnte.
kiezneurotiker.blogspot.com: Zuhause wird schnell #
kiezneurotiker:
Die Drosselkom macht einen auf selbstironisch und nimmt sich selbst auf die Schippe.
thisisnthappiness.com: Back to work #
wunderbar.
zeit.de: Post Privacy: "Ich glaube an ein besseres Leben durch Daten" #
Harper Reed war technischer Leiter von Obamas Wahlkampagne. Im Interview redet er über die heilende Kraft von Daten, transparente Überwachung und deutschen Datenschutz.
netzpolitik.org: Sascha Lobo: Denn es ist ein Dauerauftrag, für das freie, offene, sichere Internet zu kämpfen. #
sascha lobo macht werbung für netzpolitik.org.
links vom 29.04.2013
dasnuf.de: Geht euch doch selbstverwirklichen, ich geh arbeiten #
mein kommentar auf desnufs artikel zu diesem film/tondokument von alan watts:
man kann das gerede von alan watts auch auf einer anderen ebene verstehen oder versuchen etwas kontext zu dem was er da sagt hinzuzufügen. die tonaufnahme hört sich ein bisschen an, als ob sie aus den 50er oder 60er jahren stammt. damals war der individualismus vielleicht noch nicht „grenzenlos“, aber die solidarität unter den menschen auch nicht so dolle. jeder bekam rollen in der gesellschaft zugewiesen, schwarze wurden wegen ihrer hautfarbe daran gehindert das zu tun was sie wollten, von frauen wurde erwartet, dass sie sich um die familie kümmern und von männern, dass sie karriere und viel geld und ruhm machten.
der gedanke sich nicht entlang gesellschaftlicher normen, sondern persönlicher neigungen, talente oder interessen zu entwickeln, ein selbstbestimmtes leben zu führen hat damals die leute aggressiv gemacht. heute ist es in westlichen gesellschaften ein anerkanntes lebensmodell -- und ich finde nicht das schlechteste.
ich finde den tonfall von alan watts auch irritierend, er hat was pastorales, was ich auch schwer aushalte. aber noch bis vor 20, 30 jahren haben auch bei uns nachrichtensprecher oder tierfilmsprecher so gesprochen.
die ebene auf der ich den text verstehe ist eher, dass man seine berufswahl und seinen lebensweg nicht hauptsächlich danach aussuchen soll, wie man materielle sicherheit erreicht oder stinkend reich wird, sondern indem man das macht was einem liegt, was einem am herzen liegt oder für das man brennt. ich bin mit der entscheidung kein steuerberater zu werden ganz gut gefahren. ich habe meine ausbildung zum schreiner nicht primär gemacht um meine wartezeit zum studium zu überbrücken, sondern weil ich holz toll fand und es unfassbar befriedigend fand anderen leuten schöne sachen zu bauen. mir selbst habe ich so gut wie nie etwas gebaut. dass ich mit dem schreinern auch gelegentlich geld verdient habe war schön, aber nicht der grund zu schreinern. es war genau das, was ich wollte.
was ich sagen will, man muss die aufforderung das zu tun wozu man lust hat nicht als aufforderung zu egoismus oder grenzenlosem individualismus interpretieren. man muss die aufforderung das zu tun was man wirklich möchte nicht als aufforderung verstehen keine windeln zu wechseln, zu kochen oder auch mal einen langweiligen job anzunehmen. man kann es, zum beispiel, auch als aufforderung dazu sehen, trotz kinderaufzucht, haushalt, arbeit und extrem begrenzten resourcen ins internet zu schreiben und anderen eine freude zu machen, aha-erlebnisse zu vermitteln oder sie zu unterhalten. bloggen weil man bock drauf hat -- und auch wenn es andere als zeitverschwendung ansehen, eben nicht als waste of time anzusehen, sondern als befriedigende erfüllung.
allein die tatsache, dass du bei dem satz „You will spend your life completely wasting your time“ aggressiv wirst zeigt, dass du dein leben eben nicht als „wasted“ ansiehst, und genau das leben führst, was alan watts vorschlägt: selbstbestimmt und mit extrem vielen freiräumen für die sachen die dich befriedigen.
taz.de/rechercheblog: #Spendengate: Die Spur des Geldes #
sebastian heiser zeigt wie man das mit dem journalismus ausserhalb von beengten zeitungsseiten machen kann: fakten, o-töne, stellungnahmen so objektiv wie möglich sammeln, runterschreiben und danach differenziert, gerne auch subjektiv bewerten.
vielleicht sollte man statt „qualitätsjournalismus“ von differenziertem journalismus sprechen?
erster eintrag seit vier monaten. danke kosmar.
veganblog.de: Erfolg für ganz kleine Tiere - Tchibo nimmt Insektenforscher-Set aus dem Sortiment #
tschibo meint das set sei „vergriffen“, aber wenn peta es als erfolg verbuchen möchte den verkauf einer „Beobachtungsdose mit Lupendeckel“, einer lupe, eines „Keschers mit Teleskopgriff“ und einer pinzette bei tschibo verhindert zu haben und so „jungen menschen“ dabei zu helfen „Mitgefühl für die Schwächsten und Kleinsten zu entwickeln“, bitteschön.
bleibt aber die frage ob peta auch gegen die behandlung von läusen auf kinderköpfen ist, spinnen und insekten im haus auch zu schützen und zu respektieren sind. und: bedauern peta-aktivisten eigentlich jedes insekt das der kühler und die winschutzschiebe ihres auto töten? /@svensonsan
delphinehauen.de: Slow Motion #
wunderbare GIFs von phil zu jauchs einer sendung damals zu dings.
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wired.com: xkcd: Embodying Nerd Culture to Rule the Web Comics Universe #
wired erklärt ein paar hintergründe über die webcomics von randall munroe. aber der beste hinweis war der auf das explain xkcd wiki. das macht nämlich genau das was der titel suggeriert.
plus.google.com/+Scobleizer: My two-week review of Google Glass: it all depends on the... #
robert scoble ist ziemlich angetan von der google brille:
This is the most interesting new product since the iPhone and I don't say that lightly.













